DE193190C - - Google Patents

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DE193190C
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superheater
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/005Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition for locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 193190 KLASSE 13 tf. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1905 ab.
Die Erfindung betrifft einen Heizrohrdampfkessel mit eingebautem Überhitzer, der eine hohe Überhitzung des Dampfes zuläßt und gleichzeitig einfach und leicht zugänglich ist.
Die Erfindung, ist im besonderen für Lokomotivkessel geeignet, kann jedoch auch für Heizrohrkessel anderer Art benutzt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf einen Lokomotivkessel dargestellt. ;
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den Kessel. Fig. 2 ist ein Querschnitt der Fig. ι nach der Linie C-C. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie D-D der Fig. 1. Fig. 4 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführungsform des Überhitzers.
. In der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung bezeichnet 1 den Kesselmantel, 2 die Rauchkammer, 3 die Feuerrohre, 4 die zu den Zylindern führenden Dampfrohre und 5 das von dem Dom 6 zu dem Überhitzer führende Dampfrohr. Am Ende des Dampfrohres 5 ist in dem Dom 6 das Drosselventil 7 angeordnet.
Der Kessel ist mit einer vorteilhaft zylindrischen Kammer 8 versehen, die nach der Rauchkammer 2 offen ist und rückwärts bis nahe an die Feuerbüchse 9 reicht. Der Mantel 10 und die Hinterwand 11 der Kammer 8 bilden also einen Teil der Wandung des Kessels. Kurze Feuerröhren 12 gehen von der Rohrwand 13 der Feuerbüchse zu der Hinterwand 11 der Kammer 8. und sind an beiden Stellen dampfdicht eingesetzt: Die Röhren 12 ragen ein kurzes Stück durch die Wand χ ι in die Kammer 8 hinein. Rings um diese sind die Röhren 3 angeordnet, die von der Feuerbüchse 9 bis zur vorderen Rohrwand 14 reichen. Diese Röhren führen die Feuergase unmittelbar von der Feuerbüchse zur Rauchkammer.
Eine zylindrische, dampf dichte Kammer 15 bildet den Überhitzer. Dieser hat flache Endwandungen 16 und 17 und ist mit einer Anzahl von Feuerröhren 18 versehen, welche durch die Endwandungen 16 und 17 hindurchgehen. Die Röhren reichen noch etwas über die Endwandungen 16 hinaus. Die Anzahl der Röhren 18 ist gleich der Anzahl der Röhren 12, sie sind auch in derselben Weise wie diese angeordnet, haben jedoch einen so großen Durch- ; > messer, daß sie, wenn der Überhitzer 15 in die Kammer 8 gebracht wird, über die Enden der Röhren 12 geschoben werden können und die Fortsetzung der letzteren bilden.
Aus der Öffnung 19, an welche das Ende des Dampfrohres 5 angeschlossen ist, gelangt der *Dampf zunächst in eine Kammer 20 (Fig. 1). Diese wird durch eine Scheidewand 21 (Fig. 3) begrenzt, die sich quer durch das Vorderende des Überhitzers erstreckt. Eine senkrechte Scheidewand 22 reicht von der Oberwand des Überhitzers zu der Scheidewand 21. Diese senkrechte Wand hat Öffnungen, durch welche die Röhren 18 dampfdicht hindurchgehen. In der Scheidewand 22 befindet sich eine Öffnung 23, von

Claims (2)

der ein Rohr 24 sich rückwärts erstreckt. Dieses Rohr endigt kurz vor der Hinterwand 16 und dient dazu, den aus dem Kessel in die Kammer 20 des Überhitzers übertretenden Dampf nach der Hinterseite des Überhitzers zu leiten. Der Dampf verläßt den Überhitzer durch die Öffnungen 25, die an der Seite unterhalb der Kammer 21 angeordnet sind. Der in den Überhitzer eintretende Dampf muß daher von der öffnung 19 durch das Rohr 24 fließen. Hier wird er durch die in dem Rohr angeordneten Feuerröhren 18 überhitzt, dann fließt der Dampf außerhalb des Rohres 24 zurück zwischen den Feuerröhren 18 entlang und ist, wenn er die öffnungen 25, an welche die zu den Zylindern führenden Rohre 4 angeschlossen sind, erreicht, hoch überhitzt. Obwohl es vorteilhaft ist, die Zirkulation des Dampfes durch die soeben beschriebenen Mittel zu erzwingen, so ist doch ersichtlich, daß diese Mittel für die Überhitzung des Dampfes nicht unbedingt erforderlich sind und daß sie unter Umständen fortgelassen werden können. Auch können in bekannter Weise Ablenkplatten 26 angebracht werden, wie sie in der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 4 dargestellt sind. Aus dieser Figur ist ersichtlich, daß der Dampf durch die gezeichnete Anordnung der Ablenkplatten gezwungen ist, einen gewundenen Weg zu machen. Der Abstand der Feuerbüchse 9 von der Endwand 11 der Kammer 8 ist hinreichend, um zu bewirken, daß die von der Feuerbüchse durch die Röhren 12 streichenden heißen Gase genügend Hitze an das Kesselwasser abgeben, um die Temperatur der Gase so weit zu erniedrigen, daß die Gase den Überhitzer nicht mehr beschädigen. Die Gase haben aber immerhin noch genügend Wärme, um den Dampf auf die gewünschte Temperatur zu überhitzen. Hinter der Rauchkammerscheidewand 27 (Fig. 1) wird vorteilhaft ein Dämpfer 28 angeordnet. Derselbe ist um die Achse 29 drehbar gelagert und wird von dem Führer aus eingestellt oder selbsttätig geschlossen, wenn das Drosselventil geschlossen wird, und selbsttätig geöffnet, wenn das Drosselventil geöffnet wird. Der Dämpfer hat das Ende des Überhitzers teilweise oder ganz zu schließen und dadurch den heißen Gasstrom durch die Uberbitzerröhren teilweise . oder ganz abzustellen. Das vordere Ende des Überhitzers reicht über die vordere Rohrwand hinaus, so daß die Anbringung der Dampfein- und -auslaßröhren erleichtert wird. . Der Raum zwischen der Wandung des Überhitzers und der Wandung der Kammer 8 wirkt als Mantel, um die Temperatur des durch den Überhitzer hindurchgehenden Dampfes möglichst hoch zu erhalten. Die beschriebene Bauart des Kessels und des Überhitzers gestattet eine vorteilhafte Lagerung des letzteren im Kesselinnern und eine leichte Herausnahme des Überhitzers bei Reparaturen. Es genügt, die Flanschen der Dampfrohre 4 und 5 von den entsprechenden Flanschen des Überhitzers zu lösen. Alsdann kann der Überhitzer, der hinten lediglich durch die Enden der Rohre 12 getragen wird, durch die Rauchkammer herausgezogen werden. Pate nt-A ν Sprüche:.
1. Heizröhrenkessel mit einer in den Kessel eingebauten, nach der Rauchkammer zu offenen Kammer zur Aufnahme eines Überhitzers, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Überhitzerröhren über die Enden der Kesselröhren geschoben werden, und dadurch der Überhitzer in der Kammer festgelegt wird.
2. Ausführungsform des Kessels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Kessel entnommene Dampf zunächst in eine am vorderen Ende des Überhitzers durch Wände (21,22) abgeteilte Kammer (20) strömt, von dort durch ein mittleres Längsrohr (23) nach hinten geleitet wird und sodann die außerhalb des Rohres (23) befindlichen Heizrohren umspülend zu den Austrittsöffnungen (25) gelangt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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