DE1932452B2 - Pressvorrichtung fur Gießerei Formmaschinen - Google Patents
Pressvorrichtung fur Gießerei FormmaschinenInfo
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Description
Die F.rfindung betrifft eine Preßvorrichtung für Gie
ßerei-Formmaschinen zum Verdichten des Formsandes, die auf- und abbewegbar ist und ein Preßhaupt
mit Ausnehmungen aufweist, in denen eine Anzahl Von einzeln — insbesondere hydraulisch — ganz oder
teilweise ausfahrbarer, einzeln mechanisch verriegelba
rer Stangen mit Verdichtungsfüßen an ihren unteren Enden angeordnet ist.
Es ist üblicherweise erwünscht, den Sand in einem Formkasten über dessen ganze Oberfläche in einem ((>
Im wesentlichen gleichen Maße zu verdichten. Dies kann geschehen durch Verwendung einer Vielzahl
Von Verdichtungsfüßen am Preßhaupt der Maschine, die durch hydraulischen Druck in ausgefahrener Stel
lung gehalten werden, wodurch beim Abbewegen des κ IPresshauptes der hydraulische Druck den Berührungs
druck der Verdichtungsfüße ausgleicht (Deutsche Auslegeschrift 1,242,802). Dadurch wird jedoch bei
jeder Auf- und Abbewegung des Preßhauptes den Verdichtungsfüßen eine Hubbewegung aufgezwungen,
die zu Verschleiß insbesondere an den Dichtungen und zu anderen Nachteilen führt. Der Verschleiß hat
üblicherweise einen Austritt von Hydraulikflüssigkeit zur Folge, die den Formsand verunreinigt. Wegen der
ständigen Hubbewegung der Füße wird mitunter es Sand zwischen diesen eingekeilt, was die Füße daran
hindert, ihre geeignete Stellung anzunehmen. Gelegentlich ist es auch erwünscht, einen bestimmten Sandab-
schnitt in einem Formkasten in einem stärkeren
Maße «ι verdichten als andere Abschnitte, wie dies
bei einteiligen Preßhäuptern mit profilierter Preü Räche möglich ist (Allendorf: ..Masch.nenforme
rei 1950 Seite 6); dies läßt sich jedoch nicht erreichen
wenn der Hydraulikdruck eines ihnen gemeins:.
men Systems die gleiche Kraft auf jeden Verdien nBsluß ausübt. Es ist daher vorgeschlagen worden.
Ie mechanische Verriegelung der Verdichtungsfülie
orzuse "η ·,Gießerei« 55/1968, S 507/08 Bild 4).
Durch die mechanische Verriegelung der Stangen wird sichergestellt, daß sich die Stangen bei der Auf
und Abbewegung der Verdichtungsvornchtung in
Siren Ausnehmungen an dem Verdichtungskopf nicht verlagern können; auch wird der D.chtungsversehieUj
ganz erheblich verringert. , ., · · n ,
g Die Erfindung befaßt sich deshalb mit einem Prell
haupt mit hydraulisch oder auf andere Weise ausfanr baren Verdichtungsfüßen, die als Folge davon lur
ihre gewünschte Ausrichtung oder Einsteilung cin/clr,
in einer Rückzugsrichtung bewegt und in ihrer Siel
lung mechanisch verriegelt werden können, so daU
sie beim Verdichten von Sand rings um ein bestimm tes Modell für einen gegebenen Produktionsaktnicht
bewegt werden. Zur vielseitigen Verwenduni; der Formmaschine bei unterschiedlichen Modellen ,m
es erwünscht, daß die Verdichtungsfuße aus ihrer mechanischen Verriegelungsstellung lösbar sind und su:h
auch in einfacher Weise auf die Verdichtung des
Formsandes rings um das ausgewechselte Model· wie
der einstellen lassen. Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer einfachen Einrichtung zum im
stellen der relativen Stellung und zur mechanischen Verriegelung der einzelnen Verdichtungsfüße.
Diese Aufgabe findet ihre Lösung an einer Vornch
tung der eingangs erwähnten Art nach der Erfindung dadurch, daß jede Stange !α ihrer Ausnehmung von
einer an dem Stangenschaft im Festsitz anliegenden flexiblen, ortsfesten Zylinderhülse umgeben ist. die
, zur axialen Verlagerung der Stange durch Anwen dung eines hydraulischen Druckes zwischen ihr und
dem Stangenschaft innerhalb der sie umgebenden Ausnehmung des Preßhauptes radial dehnbar .st.
Nach der Erfindung sind also die die Verdichtung;, fuße an ihren unteren Enden tragenden Stangen m fle
xiblen Hülsenteilen angeordnet, die die Stangen nor malerweisc in einer festen Stellung festhalten. Ist es
erwünscht, die Stellung der Füße zu ändern, so wer den die flexiblen Hülsen durch Flüssigkeitsdruck von
den Stangen weggedrückt, was eine leichte Bewegung der Stangen und der daran angebrachten Verdich
tungsfiiße bei ihrer Einstellung auf ein anderes Form modell gestattet.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungs beispiel der F.rfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. I in Seitenansicht eine Gießereiform Preß
vorrichtung gemäß der Erfindung, an der alle der Formsand berührenden Verdichtungsfüße voll ausge
fahren sind,
Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 vergrößerte Schnitt
ansieht eines Teiles der Vorrichtung gemäß Schnitt linie 2-2 in F ig. 3,
Fig. 3 eine Schnittansicht gemäß Schnittlinie 3-3 ii
Figw 2, die die Stangen in einem verriegelten Zustani
"f Ct fit
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 3, wobei jedoch di
Stangen unverriegelt gezeigt sind, Fig. S eine Seitenansicht der erfindungsgemäßei
i 932452
Vorrichtung und einen Schnitt durch ein in einem Formkasten angeordnetes Modell, auf das die Verilichtungsfüße
eingestellt sind.
Die in der Zeichnung gezeigte Prellvorrichtung 20 ist in einer durch den Doppelpfeil 21 angedeuteten ι
Richtung zwischen einer oberen und unteren Stellung bewegbar. Sie weist eine Kopfplatte 22 auf, die von
der angetriebenen Hubeinrichtung (nicht dargestellt) getragen wird, die die Vorrichtung in bekannter
Weise anhebt und absenkt. Ferner ist ein Preßhaupt in 25 vorgesehen mit einer Vielzahl von Ausnehmungen
27, wie in Fig. 2, 3 und 4 zu erkennen. In jeder der Ausnehmungen ist eine Zylinderhülse 30 angeordnet
mil einem von oben bis unten durchgehenden axialen Innenraum 31. Die Innenräume 31 in allen Zylinder- π
hülsen 30 verlaufen allgemein parallel zu der durch den Doppelpfeil 21 angedeuteten Längsbewegungsrichtung
der Preßvorrichtung 20. Eine Abdeckung 34 ist mittels Bolzen 37 an der Kopfplatte 22 befestigt
und mit dem Preßkopf 25 durch Bolzen 38 verbun den. Die Abdeckung 34 besitzt einr Vielzahl zylindrisch
geformter Öffnungen 35. deren Anzahl gleich der Anzahl der Ausnehmungen 27 ist und die mit
den entsprechenden Innenräumen 31 der Zylinderhül sen 30 axial ausgerichtet sind. Bei der Betrachtung 2;
der Erfindung können der Verdichtungskopf 25 und die Abdeckung 34 als einstückig angesehen werden.
In jeder der Zylinderhülsen 30 ist eine Stange 43 mit oberen und unteren Endabschnitten 44 und 45
des Stangenschaftes 46 angeordnet. Diese Stangen 43 sind für eine Bewegung zwischen einer in Fig. 1 und
4 gezeigten ausgefahrenen Stellung und einer in Fig. 3 gezeigten zurückgezogenen Stellung ausgebildet.
Der obere Endabschnitt 44 jeder Stange 43 bewegt sich im wesentlichen in der zugehörigen Öff
nung 35 in der Abdeckung 34 und trägt einen Spreng ring 47 an seinem oberen Ende zur Begrenzung der
Ausf"hrbewegung der Stange 43, wobei der Spren gring an der oberen Endfläche der zugehörigen Zylin
dcrhülse 30 zur Anlage kommt, wie in der Zeichnung zu erkennen. Der Mittelabschnitt jeder Stange 43 be
findet sich in Normalstellung aufgrund ihrer Elastizität in einer Festsitzverbindung mit der zugehörigen
Zylinderhülsc" 30. Dies verhindert eine Bewegung der
Stangen.
In der Abdeckung 34 ist eine Vielzahl von Kanä lcn 50 vorgesehen, die als erste Hydraulik Durchlaß
kanäle bezeichnet werden. Diese Kanäie 50 dienen zur hydraulischen Verbindung aller Öffnungen 35 in
der Abdeckung 34. Die Kanäle 50 sind gemeinsam vj durch eine in Fig. 3 strichpunktiert dargestellte Lei
tungsverbindung 52 an eine Hydraulik-Druckquelle 51 angeschlossen. Eine Vielzahl von Flüssigkeits
Durchtrittsöffnungen 60 geht durch die Wandungen der Zylindcrhülsen 30 hindurch und dient zur Zufuhr
von Druckflüssigkeit zu der zwischen der Außen fläche der Stangen 43 und der Innenfläche der Zylin
derhülsen 30 ausgebildeten Festsitzverbindung. Die Druckflüssigkeit wird zu dieser Verbindungsstelle entlang
der ganzen axialen Länge der Innenoberfläche r,o der Zylinderhülsen 30 zugeführt, und zwar durch
eine Vielzahl von Ringnuten 54, die durch eine Axialnut 55 miteinander verbunden sind, die auch schraubenförmig
verlaufen kann. An dieser Festsitz-Verbindungsfläche
sind oben und unten Dichtungen 56 vor- r,i gesehen, um die Druckflüssigkeit entlang der Berührungsfläche
der erwähnten Einzelteile zurückzuhalten. Außerdem sind Durchflußkanäle 62 für den Durchfluß
von Druckflüssigkeit in der Berührungsebene dci
Abdeckung 34 mit dem Verdicluungskopf 25 lur den
Transport der Druckflüssigkeit zu den Öffnungen <><
> vorgesehen. Die Durchflußkanäle 62 sind gemeinsam
mittels einer strichpunktiert angedeuteten Leitung 04
an eine zweite Hydraulik-Druckquelle 63 angeschlos
An dem unteren Endabschnitt jeder Stange 43 --ind
mit dem Formsand in Berührung kommende Verdientungsfüße 67 mittels Bolzen 68 an einem Zwischen
stück 69 befestigt, das seinerseits auf das Ende der Stangen 43 aufgeschraubt ist. Ein Zylinderhalter 72
ist an dem Verdichtungskopi 25 durch Bolzen 73 be festigt, um jede Zylinderhülse 30 in der gezeigten Stellung
festzuhalten, und zwischen dem Zylinderhalter 72 und dem Zwischenstück 69 ist ein Stangenabstreifer
71 angeordnet.
F i g. 3 zeigt die Stangen 43 in ihrer Stellung in den entsprechenden Zylinderhülsen, wobei die Zylinderwandung
in norm '.er Festsitzverbindung mit der Stange steht. Zum Lösen dieser Festsitz verbin
dung ist es erforderlich, durch die Durchtrittsöffnun gen 60 einen Flüssigkeitsdruck auszuüben, der die
Wandungen der Zylinderhülsen in die entsprechenden Ausnehmungen 27. die die Hülsen umgeben, nach
außen drückt, wodurch die Festsitzverbindung aufge hoben wird. Das Lösen der Festsitzverbindung ist in
Fig. 4 gezeigt. Nach dem Lösen der Festsitzverbin dung. d.h. nachdem sich die Vorrichtung in dem un
verriegelten Zustand von F i g. 4 befindet, können die Stangen 43 und die daran angebrachten Verdich
tungsfüße 67 durch einen Flüssigkeitsdruck von der Druckquelle 51 durch die Durchlaßkanäle 50 bis in
die Öffnungen 35 ausgefahren werden. Dieser Flüssig keitsdruck wirkt auf die oberen Enden der Stangen
43 und läßt diese sich bis zu den entsprechend der Anordnung der Sprengringe 47 vorhandenen Anschlä
gen nach unten bewegen. Dies könnte in gleicher Weise auch durch Federn erreicht werden, die in den
Öffnungen 35 angeordnet sind.
Fig. 5 zeigt in einer Ansicht die Art und Weise, in
der die ausgefahrenen Stellungen der Verdichtungs fuße und der Stangen 43 festgelegt werden zum Ver
dichten von Sand 77 in einem Formkasten 75 füi eine bestimmte Modellkonstruktion 76. Der lose Sanc
77 wird in den Formkasten bis zu der gezeigter Höhe 14 eingefüllt, die in der folgenden genauerer
Erläuterung 35,6 cm beträgt. Die Höhe 12 des Form
kastens ht 30.5 cm hoch. Mit den Bezugszeichen A B, C und D sind die Höhen des verdichteten Sande;
bezeichnet, die festgelegt werden sollen, oder mit an deren Worten die Abstände zwischen den verschiede
nen Verdichtungsfüßen 67 und dem Modell 76. Di Höhe des Modells ist an den betreffenden Stellen be
3 :7.6 cm. bei 5 : 12.7 cm und bei 6: 15.2 cm. Im fol
genden wird das Verfahren zum Festlegen oder Lin stellen jcr mit den Bezugszeichen A, B, C und D gc
kennzeichneten Abstände oder Sandhöhen beschrie ben. Das Gewicht des lose geschütteten oder unvei
dichteten Sandes sei mit 1,12140 g/cm3 angenomme
gegenüber 1,60200 g/cm3 nach dem Verdichten de Sandes. Dies ergibt einen Volumenfaktor von 70/10
oder 0,7, und zwar für eine begrenzte vertikale Säul· wenn man davon ausgeht, daß der Sand eine min
male Seitenverlagerung hat. In der folgenden Tabell sind die verschiedenen Zahlenwerte für die berechm
ten Sandhöhen an den verschiedenen Stellen A, B, und D zusammengestellt.
| A | Höhe des | Modell | Vefdich- | Höhe des | |
| verdichtetef | B | losen Sandes | höhe | tungsfaktor | verdichteten |
| Sand . | C | cm | cm | Sandes | |
| Pos. | D | 35,6 | 0 | 0,7 | cm |
| 35,6 | 12,? | 0.? | 24,9 | ||
| 35,6 | 15,2 | 0,7 | 16,0 | ||
| 35,6 | 7.6 | 0.7 | 14,2 | ||
| 19.5 |
10
Um die Ausfahrstellen der Stangen 43 und der Ver dichtungsfüQe 67 auf diese vorbestimmten Höhen ein
zustellen, bedient man siGh der Lehren- oder Meß vor richtung 79 nach Fig. 1. die eine Vielzahl von Meß
stiften 80 aufweist, die in einer Grundplatte so an η
geordnet sind, daß man mit ihnen die Ausfahrstellung der Stangen und Verdichtungsfüße vorher einstellen
kann. Zu dieser Einstellung wird die Preßvorrichtung 20 mit den Verdichtungsfüßen 67 in der Fig. 1 ge
zeigten ausgefahrenen Stellung, und über den entspre chenden Meßstiften 80 angeordnet, abgesenkt, wobei
sich die Stangen in ihrer gelösten und ausgefahrenen Stellung von Fig. 4 befinden, bis alle Verdichtungsfüße mit ihrer Unterseite die entsprechenden Meß
stifte 80 berühren. Wird der Verdichtungskopf 25 gegen seine tiefste Stellung bewegt, so drücken die
höchsten \L2atifte 80 die Startgen 43 und die Ver
dichtungsfüße 67 gegen den Flüssigkeitsdruck in die Öffnungen 35. tst die Verdichtungsvorrichtung 20 in
ihre unterste Stellung gebracht worden, so wird die w
Verbindung der Flüssigkeitsdruckquelle 63 mit den Öffnungen 60 unterbrochen, so daß die Wandungen
der Zylinderhülsen 30 wieder ihre Stellung von Fig. 3 annehmen, um die Stangen 43 in ihrer Lage
mechanisch zu verriegeln. Sodann wird auch die Ver μ
bindung zwischen der Fliissigkeitsdruekquelle 51 und den Öffnungen 35 unterbrochen.
Sodann kann die Meßvorrichtung 79 entfernt werden, und der Sand in den Formkästen kenn in einer
Anzahl von Vefdiehtungsvorgängen durchweg mit dem gleichen Ergebnis verdichtet werden. Stellt man
fest, daß der Sand in einem bestimmten Bereich nicht im gewünschten Maße verdichtet wird oder gegebenenfalls eine zu starke Verdichtung erfährt, ist es
sehr einfach, die Meßvorrichtung 79 wieder in die ge rade beschriebene Stellung zurückzubringen und die
Ausfahrstellungen der Stangen und Verdichtungsfüße wieder einzustellen durch einfaches Ändern der Höhe
der Meßstifte an den gewünschten Stellen.
Für ein anderes Verfahren zum Einstellen der Aus fahrstellungen der Stangen 43 und der Verdich
tungsfüße 67 wird die Preßvorrichtung mit völlig aus
gefahrenen Stangen und Verdichtungsfußen in die an gehobene Stellung gefahren. Sodann ist es erforder
lieh, den gewünschten geeigneten Sanddruck auszu wählen, und einen entsprechenden Flüssigkeitsdruck
in den Öffnungen 35 zu erzeugen, der die Stangen und Verdichtungsfüße in der ausgefahrenen Stellung
hält. Sodann wird die Verdichtungsvorrichtung lang sam abgesenkt, um den Sand zu verdichten; wenn
der Sanddruck ansteigt, sind die Verdichtungsfüße und die Stangen bestrebt, zurückzugehen, wobei sie
sich auf ihre eigene gewünschte Höhe einstellen. Die Stangen werden dann verriegelt, wie in Fig. 3 ge
zeigt, und die Verdichtungsvorrichtung in ihre obere Stellung aufwärts bewegt. Dann werden die Öffnun
gen 35 druckentlastet. Die Vorrichtung ist dann se eingestellt, daß sie wiederholt für die Verdichtung
von Sand über bestimmten Modellen bei der Herstel lung von Formkästen eingesetzt werden kann.
Claims (3)
1. Preßvorrichtung für Gießerei-Formmaschinen zum Verdichten des Formsandes, die auf- und ab- <
bewegbar ist und ein Presshaupt mit Ausnehmungen aufweist, in denen eine Anzahl von einzelnen
- insbesondere hydraulisch - ganz oder teilweise ausfahrbarer, einzeln mechanisch verriegelbarer
Stangen mit Verdichtungsfüßen an ihren unteren ι ο Enden angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Stange (43) in ihrer Ausnehmung (27) von einer an dem Stangenschaft im Festsii/
anliegenden flexiblen, ortsfesten Zylinderhülse (30) umgeben ist, die zur axialen Verlagerung der π
Stange (43) durch Anwendung eines hydraulischen Druckes zwischen ihr und dem Stangenschaft (46)
innerhalt, der sie umgebenden Ausnehmung (27) des Preßhauptes (25) radial dehnbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenräume (31) der Zylinderhülsen
(30) an eine gemeinsame Hydraulik quelle (63) angeschlossen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (34) 2s
der Oberseite des Preßhauptes (25) eine die Zahl der Stangen entsprechende Anzahl gemeinsam an
eine weitere Hydraulikquelle (51) angeschlossener Öffnungen (35) in axialer Ausrichtung mit den In
nenräumen (31) de- Zylir, J.erhülsen (30) aufweist.
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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