DE1932642U - Feuchtwerk. - Google Patents
Feuchtwerk.Info
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- DE1932642U DE1932642U DE1964R0029441 DER0029441U DE1932642U DE 1932642 U DE1932642 U DE 1932642U DE 1964R0029441 DE1964R0029441 DE 1964R0029441 DE R0029441 U DER0029441 U DE R0029441U DE 1932642 U DE1932642 U DE 1932642U
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Landscapes
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Description
SOtAND
,' Feuchtwerk
Neuerung ' ' ' ' ·
bei dem der Druckplatte die Feuchtigkeit mittels Walzen zugeführt ,
wird. . ' . . .■■.·■' .,' ' ■-. :' ■ " .. . ' '
Hierbei werden in den meisten Fällen mit Stoff bezogene elastische .,'
Walzen verwendet, die mit der Druckplatte in Berührung stehen und ihr die Feuchtigkeit unmittelbar zuführen* Diese Walzen müssen zum
Reinigen aus der Maschine genommen und der Einwirkung eines alkalischen
Reinigungsmittels ausgesetzt werden* Dies geschieht entweder. von Hand oder in einer Walzenwaschmaschine.
Es werden jedoch in steigendem Maß auch unbezogene oder mit Papier
bezogene elastische Walzen benutzt> die sowohl als Feuchtauftragwalzen, als auch als Feuchtheber eingesetzt werden. Da diese Walzen
keine saugfähige Oberfläche besitzen» ist es nicht notwendig, bei der
Reinigung eine wässerige Reinigungslösung zu benutzen. Die angesetzte
Farbe kann mit Benzin oder Petroleum entfernt werden, bzw. einem anderen der bekannten Farblosemittel, die auch zur Reinigung der
Farbwerkwalzen und des Gummituches in Benutzung sind. Auch hierbei
müssen die Feuchtwalzen aus der Maschine genommen und nach der Reinigung wieder in die Maschine eingelegt, werden· Dies ist sehr
zeitraubend und bei großformatigen Maschinen außerdem sehr mühsam
und nicht ohne Hilfskraft durchführbar* . .
Neuerung . ■ . ,..<·... .^
Zwischenwalzen, die sowohl mit einer Feuchtwerkwalze als auch gleichzeitig mit einer Farbwerkwalze in Berührung gebracht werden können.
Beim Waschen der von der Druckplatte abgestellten Farbwerkwalzen mittels
der bekannten, in die Druckmaschine einhSngliareh Waschvorrichtung wird
die Zwiachenwalte angestellt und dadurch eine Verbindung zum Feuchtwerk
-2-
geschaffen, die bewirkt, daß gleichzeitig auch die von der Druckplatte
abgestellten Feuchtwerkwalzen gereinigt werden. Damit werden die Nach- ,
teile des bisher üblichen Verfahrens beseitigt, für das Reinigen der
neuerungsgemässen . Y_ ' -. Λ^ . ■ . *
iüfiHdUH^s^eraMsseK Anordnung erreichbare Zeiteinsparung nimmt ins- '
besondere bei großformatigen Mehrfarbenmaschinen beträchtliche Werte an, da zu berücksichtigen ist, daß während des Herausnehmeng und
Viedereinlegens der Feuchtwerkwalzen die Haschine stillstehen muß und somit
für andere Vorbereitungsarbeiten blockiert ist. .
Bei der üblichen Anordnung der Färb- und Feuchtwalzen wird es in
den meisten Fällen ausreichend sein, zwischen der letzten Feucht·« .,
auftragwalze und der ersten Farbauftragwalze eine einzige Zwischenwalze anzuordnen. Liegen jedoch diese Walzen weiter auseinander, so
kann es zweckmässiger sein, zwei oder mehr hintereinander geschaltete
Zwischenwalzen vorzusehen, bzw. die Zwischenwalzen mit einem Färb-\
bzw. Feuchtreiber in Verbindung zu bringen.
■ neuerungsgemässen
Mit den «Käin&iHijsjemXssBii Zwischenwalzen kann eine weitere Wirkung erzielt werden, die darin besteht, dass die Verbindung der Färb- und ■■'. Feuchtwerkwalzen während des normalen Druckbetriebs bei an die Druckplatte angestellten Färb- und Feuchtauftragwalzen hergestellt wird, und zwar dann, wenn als Feuchtauftragwalzen unbezogene, elastische Walzen benutzt werden. In. diesem Fall wirken die Feuchtäuftragwalzen als zusätzliche Farbauftragwalzen, denen die Feuchtigkeit mittels des Feuchtreibers oder auf eine andere an sich bekannte Art, beispielsweise durch Aufsprühen zugeführt wird. '.' '.
Mit den «Käin&iHijsjemXssBii Zwischenwalzen kann eine weitere Wirkung erzielt werden, die darin besteht, dass die Verbindung der Färb- und ■■'. Feuchtwerkwalzen während des normalen Druckbetriebs bei an die Druckplatte angestellten Färb- und Feuchtauftragwalzen hergestellt wird, und zwar dann, wenn als Feuchtauftragwalzen unbezogene, elastische Walzen benutzt werden. In. diesem Fall wirken die Feuchtäuftragwalzen als zusätzliche Farbauftragwalzen, denen die Feuchtigkeit mittels des Feuchtreibers oder auf eine andere an sich bekannte Art, beispielsweise durch Aufsprühen zugeführt wird. '.' '.
Soll die Offsetmaschine in an sich bekannter'Weise für den indirekten
Hochdruck von Wickelplatten eingesetzt werden, so genügt es, die
Feuchtigkeitszufuhr zu unterbrechen, bei Hoberfeuchtwerken beispielsweise
durch Sperren der Heberbewegung in einer unwirksamen Mittelstellung.
Die verbleibenden Feuchtwerkwalzen, d*h". eine oder zwei Auftragwalzen
mit bzw. ohne Feuchtreiber erzeugen dann einen wesentlich gleichmässigeren
und geschlosseneren Farbauftrag, als dies.bei nur vier Farbauftragwalzen'
mBglich wäre. . . . .'" : ■■■ ": .. v. .'.....' ' ·.
-3-
Verden unter Beibehaltung der Zwischenwalzenverbindung zwischen
Färb« und Feuchtwerk und bei angestellten Farbauftragwalzen die ,
Feuchtauftragwalzen abgestellt, so wird die Feuchtigkeit dem Farbwerk
zugeführt und in an sich bekannter Weise zusammen mit der
Farbe auf die Druckplatte Übertragen» .
Das Feuchtwerk wird somit universell verwendbar und kann mit
geringsten Mitteln allen vorkommenden Gegebenheiten schnell angepasst werden. ' . .
Neuerung ■■'■"' ..^V-"
schematise)! dargestellt» und es zeigen:
Fig. 1 ein Färb- und Feuchtwerk mit abgestellten • Auftragwalzen,
Fig. 3 wie vor, jedoch mit angestellten Farbauftragwalzen und abgestellten Feuchtauftragwalzen,
Flg. 4 eine Zwischenwalze im abgestellten Zustand, Fig. 5 eine Zwischenwalze im angestellten Zustand.
Um den Plattenzylinder 1 sind In bekannter Weise die Farbauftragwalzen
2, 3, 4, 5 mit ihren Reibwalzen 6 und 7 angeordnet, sowie
die Feuchtauftragwalzen 8, 9 mit ihrem Feuchtreiber 1o, dem Feuchtheber
11 und dem in den Wasserkasten/eintauchenden Feuchtduktor 13*
E'IM-Sä:ää|l|*iill:s ist eine Zwischenwalze 14 angeordnet, die aus der
gestrichelt gezeichneten in die ausgezogen gezeichnete Stellung bewegt
werden kann, wobei sie sowohl mit der Farbauftragwalze 5 als auch gleichzeitig mit der Feuchtauftragwalze 8 in Berührung steht. Die
Walze 14 ist zu diesem Zweck ntit ihren Zapfen in je einem, um den
Bolzen 15 verschwenkbaren Hebel 16 drehbar gelagert. Die Hebel 16
stehen über Federstangen 17 mit Hebeln 18 in Verbindung, die auf einer
sich über die Maschinenbreite erstreckenden Stange 19 befestigt sind.
Beim Verdrehen der Stange 19 mittels des Handgriffes 2o aus der Stellung
gemäss Fig. 4 in die. gemSss Fig. 5 nehmen die Hebel 18 und die
Federstangen 17 eine Strecklage ein, und die Walze 14 wird federnd gegen die Walzen 5 und 8 gedrückt, wobei durch Verdrehen der exzentrischen
Lagerbüchsen 21 der Druck in den beiden Berührungszbnen
gleichmässig eingestellt werden kann.
Gemäss Fig. 1 sind alle Auftragwalzen vom Plattenzylinder 1 abgehoben,
und die Walzen 8 und 9 kennen bei angestellter Walze 14
gemeinsam mit den Farbwerkwalzen in bekannter Weise durch Aufspritzen eines Farblöaemittels auf ι die Walzen und Ansetzen einer
■ T''
Abrakelvorrichtung an die Reibwalze 7 gereinigt werden. Anschliessend , wird die Walze 14 in die unwirksame Stellung abgeschwenkt»
Abrakelvorrichtung an die Reibwalze 7 gereinigt werden. Anschliessend , wird die Walze 14 in die unwirksame Stellung abgeschwenkt»
GemSss Fig. 2 sind alle Auftragwalzen mit dem Plattenzylinder 1 ,
in Berührung und die Walze 14 ist angestellt* Hierbei wirkt die Walze 8 als zusätzliche Farbauftragwalze , der ein Teil der Feuchtigkeit vom Reiber 1o Zugeführt wirdt Der Rest der zu übertragenden ' ■
Feuchtigkeit wird der Platte unmittelbar über die Walze 9 zugeführt«
In vielen Fällen kann jedoch auf die Walze 9 verzichtet werden. Wird «die Feuchtigkeitszufuhr zum Feuchtreiber 16 durch Blockieren des
Feuchthebers 11 in der ausgezogen gezeichneten Stellung gemäss Fig. 2
unterbrochen, so wirken die Walzen 8, 9 und io als reine Farbwerkwalzen.
Bei der Arbeitsweise gemäss Fig. $ sind lediglich die Farbauftragwalzen
an den Plattenzylinder angestellt. Die Feuchtigkeit wird somit vom Feucht·
reiber 1ο über die unbezogene oder mit Papier umwickelte Walze 8 und
die Zwischenwalze 14 der ersten Farbauftragwalze 5 zugeführt. Die Walze
kann hierbei mit Stoff bezogen sein und wirkt dann als Speicher- und
Ausgleichwalze, in vielen Fällen kann jedoch ganz auf sie verzichtet werden. Dia Walze 14 ist zweckmässigerweise eine Metallwalze, die je ■?,
nach Erfordernis mit einem Überzug aus Kunststoff, Kupfer, Messing f
oder Chrom versehen 1st· .,:...· . ·■-. :...-"...· .-.'''..", ·■' ■ :... -'i
Claims (1)
- *5«* ' ;.
S chut z-Ansprüche:1t) Feuchtwerk für Offsetdruckmaschinen, bei dem der Druckplatte die Feuchtigkeit mittels Walzen zugeführt wird, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Zwischenwalzen (14)» die sowohl mit einer Feuchtwerkwalze (8) als* auch gleichzeitig mit einer Farbverkvalze (5) in Berührung gebracht werden können, ' . Λ2») Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwalze (14) bei von der Druckplatte (i) abgestellten Farbauftrag- und Feuchtauftragwalzen (2,3,4,518,9) sowohl mit einer Feuchtwerkwalze (8) als auch gleichzeitig mit einer Farbwerkwalze (5) in Berührung gebracht wird. ,;.3.) Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass '. . die Verbindung der Färb- und Feuchtwerkwalzen (5t3) bei an die Druckplatte 0) angestellten, Färb- und. Feuchtauftrag·· .. walten (2,3,4,5,8,9») hergestellt wird.4·) Feuchtwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuchtigkeitszufuhr zu den Feuchtwerkwalzen (8,9,to) unterbrochen wird. .''._.· ,5·) Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Färb« und Feuchtwerkwalzen (5.8) bei an die Druckplatte (i) angestellten Farbauftragwalzen (2,3,4,5») jedoch bei abgestellten Feuchtauftragwaisen,(8,9) hergestellt22.1ο.1964
HaAl/Bbs.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964R0029441 DE1932642U (de) | 1964-10-27 | 1964-10-27 | Feuchtwerk. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964R0029441 DE1932642U (de) | 1964-10-27 | 1964-10-27 | Feuchtwerk. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1932642U true DE1932642U (de) | 1966-02-17 |
Family
ID=33368954
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964R0029441 Expired DE1932642U (de) | 1964-10-27 | 1964-10-27 | Feuchtwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1932642U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0353535B1 (de) * | 1988-08-02 | 1993-12-15 | M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Feuchtwerk |
| WO2008095551A1 (de) | 2007-02-07 | 2008-08-14 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Druckwerk einer rotationsdruckmaschine und ein verfahren zum waschen eines feuchtwerks eines druckwerks |
| DE102007006063A1 (de) * | 2007-02-07 | 2008-08-28 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine und ein Verfahren zum Waschen eines Feuchtwerks eines Druckwerks |
-
1964
- 1964-10-27 DE DE1964R0029441 patent/DE1932642U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0353535B1 (de) * | 1988-08-02 | 1993-12-15 | M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Feuchtwerk |
| WO2008095551A1 (de) | 2007-02-07 | 2008-08-14 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Druckwerk einer rotationsdruckmaschine und ein verfahren zum waschen eines feuchtwerks eines druckwerks |
| DE102007006063A1 (de) * | 2007-02-07 | 2008-08-28 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine und ein Verfahren zum Waschen eines Feuchtwerks eines Druckwerks |
| DE102007006063B4 (de) * | 2007-02-07 | 2009-10-01 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine |
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