DE1933367C3 - Verfahren zum kennzeichnenden Färben von Isolierhüllen für elektrische Leiter oder Kabel - Google Patents

Verfahren zum kennzeichnenden Färben von Isolierhüllen für elektrische Leiter oder Kabel

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DE1933367C3
DE1933367C3 DE19691933367 DE1933367A DE1933367C3 DE 1933367 C3 DE1933367 C3 DE 1933367C3 DE 19691933367 DE19691933367 DE 19691933367 DE 1933367 A DE1933367 A DE 1933367A DE 1933367 C3 DE1933367 C3 DE 1933367C3
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DE19691933367
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Donald John Chateauguay Quebec Mock (Kanada)
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Nortel Networks Ltd
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Nortel Networks Ltd
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/34Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for marking conductors or cables
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    • HELECTRICITY
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kennzeichnenden Färben von Isolierhüllen gemäß Oberbegriff des Anspruches.
Bei einem solchen, durch die US-PS 29 81225 bekannten Verfahren kommt die umhüllte Ader von einer Vorratsrolle aus in die Färbungskammer, die Isolierhülle ist trocken und besteht nicht aus adsorbierender Pulpe, der Farbauftrag dringt also nicht in die Isolierhülle ein. Die Farbe wird durch Spritzdüsen direkt auf die Isolierhülle gespritzt, und die aufgetretene Farbschicht wird noch während des Durchlaufens der Färbungskammer getrocknet und anschließend die Ader sogleich aufgespult.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren dahingehend zu entwickeln, daß bei absorbierenden Pulpe-Isolierhüllen das kennzeichnende Färben schnell und betriebssicher, ohne Beschädigung der Isolierhülle durch Spritzstrahlen, bei geringstmöglicher Beeinträchtigung der Isolier- und Festigkeits-Eigenschaften vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren, wie es im kennzeichnenden Teil des Anspruches im einzelnen beschrieben ist.
Die Erfindung bringt einen erheblichen technischen Fortschritt mit sich. Sie löst die gestellte Aufgabe sehr vorteilhaft, denn durch die minimale Eindringtiefe der Farbschicht sind die Eigenschaften der Isolierhüllen hinsichtlich ihrer Isolationsfähigkeit und der mechanischen Festigkeit nur minimal beeinträchtigt. Dadurch daß nicht, wie beim bekannten Verfahren, Spritzstrahlen direkt auf die Isolierhülle gerichtet sind, sondern Zerstäuber einen Farbnebel innerhalb der Kammer erzeugen, ohne Ausrichtung auf die durchlaufende Ader, kann auch die feuchte und daher weniger widerstandsfähige Hülle beim Färben nicht durch Strahlenwirkung
ίο beschädigt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert, die eine schematische Verfahrensanordnung zeigt
Ein fortlaufender Strang aus blankem Metalldraht 10, wie er im Querschnitt bei A gezeigt ist, wird von einer Vorratsspule 11 in einen Pulpe-Behälter 12 eingeführt, wo er um eine Zylinderform 13 geführt wird, die teilweise in die Pulpe-Flüssigkeit 14 eingetaucht ist. Der Draht 10 tritt aus dem Behälter 12 aus, wobei er in einen Streifenüberzug 15 aus Pulpe-Isolation eingebettet ist — wie im Querschnitt bei B dargestellt. Der überzogene Draht 10 läuft sodann durch eine Glättvorrichtung 16 zwischen Schuhen 17, die durch einen Motor 18 axial gedreht werden, wodurch die seitlichen Teile des Streifenüberzuges 15 um den Draht gefaltet werden, so daß eine geschlossene, konzentrische Isolierhülle 19 erzeugt wird. Die isolierte Ader 20 ist im Querschnitt bei C dargestellt; sie wird mit der noch feuchten Isolierhülle 19 in Längsrichtung durch eine Färbungskammer 21 geführt, in der die Isolierhülle 19 gefärbt wird. Die Kammer 21 ist angefüllt mit einem Nebel aus einer zerstäubten Farbflüssigkeit, die aus als Zerstäuberköpfe ausgebildeten Farbdüsen austritt, die gegen einen Mittelbereich der Kammer gerichtet sind. Somit trifft die Farbe, da diese in den Mittelteil der Kammer eingeführt wird, nicht in einem Strahl auf die Ader 20 auf, sondern durchsetzt die Kammer als Nebel, d. h. als eine Suspension von Teilchen der Farbflüssigkeit in Luft oder einem anderen gegenüber dem Farbstoff und den zu färbenden Strängen inerten Gas. Nach dem Austreten aus der Färbungskammer 21 wird die isolierte Ader 20 in einen Trockenofen 22 geführt, in dem die durch die Pulpe-Isolierhülle 19 und durch die Farbkennzeichnung mitgeführte Feuchtigkeit verdampft wird, so daß man eine trockene Ader erhält, die zur Lagerung auf eine Vorratsspule 23 gewickelt wird.
Durch das Verfahren wird nur die Außenfläche der Isolierhülle 19 jeder Ader 20 gefärbt, dabei dringt der flüssige Farbstoff nur oberflächlich in die Isolierschicht ein. Auf diese Weise wird eine minimale Menge an Farbstoff verbraucht und ebenso wird die Qualität der Isolierhülle hinsichtlich ihrer Isolierfähigkeit und mechanischen Festigkeit nicht beeinträchtigt.
Die Eindringtiefe des Farbstoffes kann in Abstimmung mit der Laufgeschwindigkeit der Adern 20 durch die Kammer 21 dadurch gesteuert werden, daß der Druck der Luft, die den Zerstäubern zugeführt wird, und folglich die Menge an flüssigem Farbstoff geändert wird, die von der Luft mitgerissen wird, um die Dichte des Nebels in der Kammer 21 zu erhöhen oder zu erniedrigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum kennzeichnenden Färben von Isolierhüllen elektrischer Leiter oder Kabel, bei dem zunächst eine Isolierhülle auf einen Draht aufgebracht wird, sodann die umhüllte Ader während des Durchlaufens einer mit Farbdüsen bestückten Färbungskammer mit Farbe behandelt und die Farbe anschließend getrocknet wird, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte
    a) auf den Draht wird eine (absorbierende) Pulpe-Isolierhülle (19) aufgebracht;
    b) diese Pu!pe-Isolierhülle (19) wird sodann in noch feuchtem Zustand durch die Färbungskammer (2J) geführt;
    c) beim durchlaufen der Färbungskammer (21) wird lediglich im Bereich der Isolierhüllen-Oberfläche eine Farbschicht erzeugt und hierzu die Isolierhülle (19) — unter Vermeidung von sie direkt treffenden Farbspritzstrahlen — lediglich einem von Farbsprühdüsen erzeugten Farbnebel in der Kammer (21) ausgesetzt;
    d) während des Durchlaufens der Färbungskammer (21) ist die Intensität und die Eindringtiefe der Farbschicht an der Isolierhülle (19) steueruar durch Abstimmung der Durchlaufgeschwindigkeit auf die Farbnebel-Dichte;
    e) die Isolierhülle (19) verläßt die Färbungskammer (21) in noch feuchtem Zustand und wird erst anschließend getrocknet.
DE19691933367 1969-07-01 1969-07-01 Verfahren zum kennzeichnenden Färben von Isolierhüllen für elektrische Leiter oder Kabel Expired DE1933367C3 (de)

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DE1933367A1 DE1933367A1 (de) 1971-01-07
DE1933367B2 DE1933367B2 (de) 1977-07-14
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DE3407520C2 (de) * 1983-06-30 1987-02-26 kabelmetal electro GmbH, 3000 Hannover Verfahren und Vorrichtung zur farblichen Kennzeichnung von Lichtwellenleitern

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DE1933367A1 (de) 1971-01-07
DE1933367B2 (de) 1977-07-14

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