DE1934423B2 - Filmpack-Selbstentwicklerkamera - Google Patents
Filmpack-SelbstentwicklerkameraInfo
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Description
Gegenstand des Hauptpatentes 17 72 937,2 ist eine Filmpack-Selbstentwicklerkamera mit motorisch angetriebenen
Transportmitteln, die die belichteten Filmverbände aus dem Planfilmpack einzeln nach dem
Quetschspalt der Behandlungsstation fördern und als Förderfinger ausgebildet sind, die von der Belichtungsseite in den Filmpackbehälter einstehen, wobei ein auf
einem im Quetschspalt befindlichen Filmverband ansprechender Fühler mit der Förderfingerlagerung so
gekuppelt ist, daß beim Vorhandensein eines Filmverbandes zwischen den druckausübenden Organen die
Förderfinger von dem obersten Filmverband des Planfilmpacks abgehoben werden. Durch diese Fühler
wird eine individuelle Behandlung der einzelnen Filmverbände ohne gegenseitige Störung zweier aufeinander
folgend belichteter Filmverbände gewährleistet. Dadurch, daß die die Filmeinheit nach dem Quetschwalzenpaar
fördernde Vorrichtung außer Betrieb gesetzt wird, so lange sich noch ein vorher belichteter
ίο Filmverband zwischen den Quetschwalzen befindet,
wird die Belichtung eines weiteren Filmverbandes nicht ausgeschlossen, und es wird zugleich gewährleistet, daß
dieser nachfolgend belichtete Filmverband so schnell als im Hinblick auf die Förderbewegung des vorhergehenden
Filmverbandes möglich aus der Kamera ausgeworfen wird, so daß eine Belichtung rasch aufeinander
erfolgen kann, ohne den Entwicklungsvorgang der Filmeinheiten beobachten zu müssen.
Bei der Selbstentwicklerkamera nach dem Hauptpatent ist der Fühler als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der an einen Ende an dem Wellenstumme) der einen Quetschwalze anliegt, während das andere Ende mit einem weiteren Hebel zusammenwirkt, der den Filmförderfinger aushebt.
Bei der Selbstentwicklerkamera nach dem Hauptpatent ist der Fühler als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der an einen Ende an dem Wellenstumme) der einen Quetschwalze anliegt, während das andere Ende mit einem weiteren Hebel zusammenwirkt, der den Filmförderfinger aushebt.
Diese Vorrichtung gemäß Hauptpatent arbeitet zufriedenstellend, weist aber einen nicht unerheblichen
mechanischen Aufwand für die Übertragungsglieder zum Ausheben des Filmgreifers auf.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Selbstentwicklerkamera gemäß Hauptpatent
dadurch zu verbessern, daß der Getriebeaufbau zum Ausheben des Filmgreifers vereinfacht wird.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale. Dadurch, daß die Quetschwalze selbst als Fühler ausgebildet ist, kann auf den Übertragungsmechanismus
verzichtet werden, wodurch sich nicht nur ein konstruktiv einfacherer Aufbau ergibt, sondern auch ein
störungsfreier Betrieb gewährleistet ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer erfingungsgemäß ausgebildeten Filmpack-Selbstentwicklerkamera,
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer erfingungsgemäß ausgebildeten Filmpack-Selbstentwicklerkamera,
F i g. 2 in größerem Maßstab eine Seitenansicht der Filmfördervorrichtung und der Abhebevorrichtung für
den Greifer,
Fig.3 eine perspektivische Ansicht der in Fig.2
dargestellten Filmfördervorrichtung.
F i g. 1 zeigt eine Planfilm-Selbstentwicklerkamera 12, in die ein Planfilmpack eingesetzt ist, der einen
Behälter 14 mit Vorderwand 16, einer Belichtungsöffnung 18 und einen Wegzugsschlitz 20 aufweist
Innerhalb des Behälters 14 sind mehrere Filmverbände 22 gestapelt, von denen nur zwei dargestellt sind.
Filmverbände dieser Bauart besitzen sämtliche zur Behandlung und zur Erzeugung eines photographischen
Positivabzugs erforderlichen Materialien, nämlich ein lichtempfindliches Element 24, ein Bildaufnahmeelement
26 und einen aufreißbaren Behälter 28.
Jeder Filmverband 22 ist mit einer oder mehreren Öffnungen (nicht dargestellt) ausgestattet, die in der
h1» Nähe eines Randes angeordnet sind und Eingriffsmittel
bilden, über welche der Filmverband nach der Belichtung aus dem Behälter der Quetschwalzen
gefördert wird.
Der Filmverband ist so ausgebildet, daß er aus der Kamera unmittelbar nach Verteilung der Behandlungsflijssigkeit
innerhalb des Filmverbandes an das Tageslicht gefördert werden kann.
Der Filmbehälter 14 ist mit einem dünnen Schlitz 30 ausgestattet, der sich von einer Stelle in der Nähe des
Vorderrandes des Behälters nach hinten erstreckt. Der Schütz 30 ist so dimensioniert, daß er Filmgreifer
aufnehmen kann. Der Behälter 14 ist außerdem mit einer Lichtdichtung und einem Rückhalteglied 32
versehen, die aus lichtundurchlässigem Material hergestellt sind. Der Rückhalteteil 32 weist einen Abschnitt 34
auf, der sich über die öffnung 20 erstreckt, um den Eintritt von Licht zu verhindern und um das Wegziehen
von jeweils mehr als einem Filmverband durch die öffnung 20 zu verhindern. Außerdem sind Federn 36
vorgesehen, um die Filmverbände elastisch nach vorn zu drücken und auf die Belichtungsöffnung 18 auszurichten.
Die Kamera 12 ist in F i g. 1 in ihrer Arbeitsstellung dargestellt, und sie besteht aus mehreren Abschnitten
11, 13, 15 und 17, die schwenkbar miteinander verbunden sind und vier Seiten einer Belichtungskammer
21 definieren. Die beiden übrigen Seiten der Belichtungskammer werden durch zwei ausdehnbaren
Balgen 19 geschlossen, von denen nur einer in der Zeichnung ersichtlich ist. Der Abschnitt 11 ist mit einer
Vorderwand 23 ausgestattet, die mit einer Tür 29 zusammenwirkt, und eine Rückwand 31 haltert den
Filmpackbehälter 14 mit mehreren Filmverbänden 22 innerhalb der Kamera. Die Vorderwand 23 ist mit einer
öffnung 63 ausgestattet, die auf die öffnung 18 ausgerichtet ist und dieser gleich ist, wobei eine Lippe 23
des Behälters 14 in die öffnung vorsteht. Die Wandung 23 erstreckt sich nach dem Ende des Behälters 14, das
den Wegzugsschlitz 20 aufweist, und ein oberer Abschnitt des Behälters 14 ist teilweise weggeschnitten
dargestellt, um die Filmvorschubmittel deutlicher erkennen zu lassen. Die Wandung 23 besitzt eine
rückwärtige Oberfläche 65, die der Brennebene der Kamera anliegt. Die Wandung 31 kann mit einer Feder
oder einem elastomeren Kissen ausgestattet sein, um den Behälter 14 gegen den Träger 23 zu drücken. Der
Abschnitt 17 ist mit einem herkömmlichen Objektiv mit Verschluß ausgestattet. Eine Innenwand des Abschnitts
13 ist mit einem Spiegel ausgestattet, um Licht vom Objektiv nach einem Filmverband zu richten, der im
Abschnitt 11 in Belichtungsstellung gehalten wird.
Die Kamera weist zwei Quetschwalzen 38,40 auf, die gegenüberliegend innerhalb des Abschnitts 11 gelagert
sind, und ein Motor 61 treibt die Walzen an, die in dem Abschnitt 17 gelagert sind. Die Walzen 38 und 40
empfangen nach der Belichtung in ihrem Einlauf einen Filmverband und üben eine Kraft auf den Behälter 28
aus, die ausreicht, diesen aufzubrechen, und sie verteilen eine Behandlungsflüssigkeit gleichmäßig zwischen den
Blättern 24 und 26.
Die Filmvorschubvorrichtung ist allgemein mit dem Bezugszeichen 42 gekennzeichnet und besteht aus
einem L-förmigen Bauteil 44, der, wie in F i g. 1 gezeigt, einen Schlitz 46 parallel zur Bewegungsrichtung eines
Filmverbandes 22 aus dem Behälter nach den Walzen hat, und ein Schlitz 48 ist quer zu dem Schlitz 46
angeordnet. Das L-förmige Bauteil 44 ist am Kameragehäuse mittels zweier Stifte 50 befestigt, und jeder der
Stifte 50 steht in den Schlitz 46 ein und dient dazu, die Bewegung des Bauteiles 44 zu begrenzen. Ein
exzentrisch auf einem Ende der Quetschwalze 38 sitzender Stift 52 steht in de» Schlitz 48 ein und
überträgt auf das L-förmige Bauteil 44 eine hin- und
hergehende Bewegung. Das L-förmige Bauteil 44 weist einen Filmgreifer 54 auf, der bei 56 am Ende des
L-förmigen Bauteils gegenüber dem Schlitz 48 schwenkbar gelagert ist.
Der Filmgreifer 54 ist im Gegenuhrzeigersinn (gemäß F i g. 2) durch eine Feder 58 vorgespannt, von der ein
Ende auf einem Zwischenabschnitt des L-förmigen Bauteils 44 gelagert ist und das anders Ende in
lu Berührung mit einem Arm 60 steht, der seitlich von
Filmgreifer 54 vorsteht Ein unterer Teil 62 des Filmgreifers 54 ist mit einem nach hinten (nach rechts
gemäß Fig.3) geneigten Abschnitt 64 und einem erhöhten Abschnitt 66 versehen. Der geneigte Abschnitt
64 des Filmgreifers 54 schafft die Möglichkeit, daß dieser Filmgreifer entweder aus den Öffnungen im
Filmverband 22 herausgehoben wird, wenn das L-förmige Bauteil 44 sich nach rechts (gemäß Fig.3)
bewegt oder statt dessen, wenn die Seite des Filmverbandes mit Wellungen versehen ist, über diesen
Wellungen reitet, wenn sich der Bauteil 44 nach rechts bewegt, so daß verhindert wird, daß der Filmgreifer den
Filmverband zurück in den Behälter zieht. Der vorstehende Teil 66 begrenzt die Distanz, in der der
geneigte Abschnitt 64 in die öffnungen des Filmverbandes vorstehen kann, wodurch verhindert wird, daß der
Greifer 54 mehr als einen Filmverband auf einmal aus dem Behälter fördert.
Der Filmgreifer 54 wird während seiner hin- und hergehenden Bewegung durch eine Rampe 68 getragen, die auf einem Ende eines Armes 70 eines Tragarmpaares mittels Stiften 72 gelagert ist, die den Arm 70 spreizen. Der Arm 70 weist eine geneigte Oberfläche 74 an einem Ende auf, und ein Lappen 76 liegt im
Der Filmgreifer 54 wird während seiner hin- und hergehenden Bewegung durch eine Rampe 68 getragen, die auf einem Ende eines Armes 70 eines Tragarmpaares mittels Stiften 72 gelagert ist, die den Arm 70 spreizen. Der Arm 70 weist eine geneigte Oberfläche 74 an einem Ende auf, und ein Lappen 76 liegt im
J5 Mittelabschnitt, und ein Stift 78 verbindet das andere
Ende des Armes 70 schwenkbar mit der Kamera. Der Lappen 76 ruht auf einem Mittelabschnitt eines zweiten
Armes 80, der, wie aus F i g. 2 ersichtlich, schwenkbar an der Kamera mittels eines Stiftes 82 befestigt ist. Der
Arm 80, der nochmals auf der gegenüberliegenden Seite der Walze 40 vorgesehen ist, besitzt eine Walzenlagerausnehmung
an einem Ende, die einen Fortsatz 86 der Walze 40 aufnimmt. Der Arm 80 ist im Uhrzeigersinn
gemäß F i g. 2 durch eine Feder 88 vorgespannt, die in Eingriff mit dem Ende des Armes 80 gehalten wird, das
von der Lagerausnehmung 84 entfernt liegt, um die Walze 40 auf die Walze 38 zu drücken. Die Bewegung
der Walze 40 nach der Walze 38 hin, die durch den Arm 80 bewirkt wird, ist durch einen Anschlag 90 begrenzt,
der dazu dient, die Minimaldicke des Spaltes 92 zwischen den Walzen 38 und 40 zu begrenzen. Die
Walzen 38 und 40 sind an einem Ende mit Stirnrädern ausgestattet, die durch ein Getriebe mit einem Motor 61
verbunden sind.
Die Arbeitsweise der erfingungsgemäßen Filmvorschubvorrichtung wird nunmehr beschrieben. Bei
Betätigung des Verschlusses wird der vorderste Filmverband 22 belichtet. Nach der Betätigung des
Verschlusses wird der Motor 61 über ein Getriebe mit
ω) den Stirnrädern am Ende der Quetschwalzen 38, 40
gekuppelt. Die Quetschwalze 38 wird im Uhrzeigersinn gemäß F i g. 2 gedreht, so daß der Stift 52 innerhalb des
Schlitzes 48 hin- und herläuft. Die Bewegung des Stiftes 52 innerhalb des Schlitzes 48 bewirkt, daß der L-förmige
■ι > Bauteil 44 nach dem Behälter 14 hin und von diesen hin-
und hergehend bewegt wird. Der Filmgreifer 54, der schwenkbar an dem Bauteil 44 angelenkt ist, wird über
den Stift 56 im GeeenuhrzeiEersinn durch die Feder 58
derart vorgespannt, daß der Filmgreifer 54, elastisch in Berührung mit dem vordersten Filmverband 22 des
Behälters 14 gehalten wird. Die hin- und hergehende Bewegung des L-förmigen Bauteiles 44 bewirkt, daß der
in eine der öffnungen des Filmverbandes 22 vorgespannte Filmgreifer 54 den Filmverband aus dem
Behälter 14 über die öffnung 20 herauszieht. Wenn der Greifer 54 nicht in eine der Öffnungen des Filmverbandes
beim ersten Hub einfällt, dann bewirkt die fortgesetzte Bewegung des L-förmigen Bauteils, daß er
noch mehrfach einfallen kann. Der Filmgreifer 44 zieht den Filmverband 22 aus dem Behälter heraus, bis der
Vorderrand des Filmverbandes zwischen den Quetschwalzen 38,40 liegt.
Wenn der Vorderrand des Filmverbandes von den Quetschwalzen 38,40 ergriffen wird, dann werden diese
gespreizt. Die Bewegung der Quetschwalze 40 nach unten gemäß F i g. 2 bewirkt eine Drehung des Annes
80 im Gegenuhrzeigersinn. Die Bewegung des Armes 80 im Gegenuhrzeigersinn bewirkt, daß der Arm 70 um den
Stift 78 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, weil er über den Lappen 76 vom Arm 80 erfaßt wird. Die
Uhrzeigersinndrehung des Armes 70 bewirkt eine Bewegung der Rampe 68 und des Armteiles 60 nach
oben, wodurch der Filmgreifer 54 im Gegenuhrzeigersinn um einen Zapfen 56 und gegen die Kraft der Feder
58 in eine Stellung verdreht wird, in der er außer Eingriff mit einem Filmverband innerhalb des Behälters
gekommen ist. Der Arm 70 und die Rampe 68 werden in der unwirksamen Stellung durch einen Federhaken 96
gehalten, die, wie in F i g. 3 dargestellt, an einem Träger 95 befestigt ist. Eine Aufwärtsbewegung des Armes 70
und seiner geneigten Oberfläche 74 bewirkt eine Bewegung des unteren Abschnitts 96 des Teiles 94 nach
links gemäß Fig. 2 betrachtet, bis der Arm 70 in eine
Stellung über dem Haken 96 der Haltevorrichtung 94 gelangt ist, worauf der Haken 96 sich unter den Arm 70
bewegt. Es ist leicht erkennbar, daß in dieser Lage das L-förmige Bauteil 44 weiter hin- und herläuft, ohne den
Filmgreifer 54 zu veranlassen, einen weiteren Filmverband aus dem Behälter vorzusehen, bevor nicht der
vorhergehende Filmverband außer Eingriff mit den Quetschwalzen 40, 38 gekommen ist. Nachdem der
Filmverband von den Quetschwalzen 38,40 freigekommen ist, dreht die Feder 88 den Arm 80 im
Uhrzeigersinn, um die Quetschwalze 40 auf die Quetschwalze 38 hin zu bewegen. Der Arm 70 und die
Rampe 68 werden jedoch in der Freigabestellung durch die Haltevorrichtung 94 gehalten. Wenn eine Belichtung
des nächstfolgenden Filmverbandes gewünscht wird, erfolgt eine Auslösung des Verschlußes der Kamera.
Die Betätigung des Verschlußes bewirkt, daß das Auslöserteil 98, er eine geneigte Oberfläche 100 an
einem Ende aufweist, sich nach unten in Berührung mit dem Teil 94 bewegt, um den Haken 96 des letzteren im
Uhrzeigersinn zu drehen, bis dieser Haken 96 außer Eingriff mit dem Ende des Armes 70 gekommen ist. In
dieser letztgenannten Stellung drückt die auf dem L-förmigen Bauteil 44 gelagerte Feder 58 die Rampe 68
und den Arm 70 nach unten gemäß F i g. 2 und 3, bis der Lappen 76 einen Mittelabschnitt des Armes 80 erfaßt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Filmpack-Selbstentwicklerkamera mit motorisch angetriebenen Transportmitteln, die die belichteten
Planfilmverbände aus dem Planfilmpack einzeln nach dem Quetschspalt der Behandlungsstation
fördern und als Förderfinger ausgebildet sind, die von der Belichtungsseite in den Fümpackbehälter
einstehen, wobei ein auf einen im Querschspalt befindlichen Filmverband ansprechender Fühler mit
der Förderfingerlagerung so gekuppelt ist, daß bei Vorhandensein eines Filmverbandes zwischen den
druckausübenden Organen die Förderfinger von dem obersten Filmverband des Planfilmpacks
abgehoben werden, nach Patent 17 72937,2 dadurch gekennzeichnet, daß der als Greifer
(54) ausgebildete Finger von einem Tragarmpaar (70) der abhebbaren Quetschwalze (38) getragen ist
und die Quetschwalze (38) zugleich den Fühler bildet.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (70) mit einer beim Spreizen
des Quetschspaltes (92) wirksamen Haltevorrichtung (94) versehen ist.
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (94) ein
beim Spreizen des Quetschspaltes (92) unter den den Greifer (54) tragenden Arm (70) fassender Haken
(96) ist.
4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (96) federbelastet ist.
5. Kamera nach Anspruch 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (96) mit einem beim
Auslösen des Kameraverschlusses den Haken (96) außer Eingriff mit dem Arm (70) bewegenden
Auslösestößel (98) versehen ist.
6. Kamera nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalzen (38,40) und
der Greifer (54) an einen gemeinsamen Kraftantrieb angeschlossen sind.
7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (54) mit einer der
Quetschwalzen (38) kraftschlüssig verbunden ist.
8. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer von einem
von einem Arm (70) geführten L-förmigen Bauteil (44) getragen wird, der über einen Kurbelantrieb
(52,48) in eine hin und hergehende Bewegung versetzbar ist.
9. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelantrieb einen auf der
Quetschwalze (38) sitzenden Kurbelstift (52) aufweist, der in eine Kulissenführung (48) des
L-förmigen Bauteils eingreift.
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