DE1936330U - Vorrichtung zum kennzeichnen der haerte von schraubenfedern fuer ski-sicherheitsbindungen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum kennzeichnen der haerte von schraubenfedern fuer ski-sicherheitsbindungen od. dgl.

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DE1936330U
DE1936330U DE1966L0041494 DEL0041494U DE1936330U DE 1936330 U DE1936330 U DE 1936330U DE 1966L0041494 DE1966L0041494 DE 1966L0041494 DE L0041494 U DEL0041494 U DE L0041494U DE 1936330 U DE1936330 U DE 1936330U
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coil springs
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sheet metal
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DE1966L0041494
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Robert Dipl Ing Lusser
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Description

Vorrichtung; zum Kennzeichnen der Härte von Schraubenfedern für Ski-Sicherheitsbindungen oder dgl,
Die Auslösehärte der meisten bekannten Ski-Sicherheit sbindungen wird durch die Vorspannung einer Schraubenfeder bestimmt. Unter Auslösehärte ist die maximale Kraft zu verstehen, mit der die Sicherheitsbindung einen Skischuh am Ski festhält, d.h. die Kraft, die nicht überschritten werden kann, ohne daß die Sicherheitsbindung den Skischuh freigibt. Die Vorspannung der Schraubenfeder ist bei den heute noch vorherrschenden Sicherheitsbindungen einstellbar und läßt sich daher den individuellen Bedürfnissen der Benutzer anpassen. Für den Hersteller der Sicherheits-
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bindung erwächst daraus der Vorteil, daß er alle Benutzer, gleichgültig, ob es sich um zartgliedrige oder robuste Skiläufer handelt, mit gleichen Federn beliefern kann. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die Einstellbarkeit der Auslösehärte einer Sicherheitsbindung für den Benutzer eine außerordentlich ernste Gefahr darstellt. Dem Benutzer fehlt nämlich jeglicher Anhaltspunkt dafür, wie groß er die Auslösehärte seiner Bindung wählen darf, ohne einen Knochenbruch oder Sehnenriß zu riskieren. Erfahrungsgemäß hegehen sehr viele Skiläufer den Fehler, ihre Sicherheitsbindung bei schlechtem und tiefem Schnee härter einzustellen als beim Befahren einer einfachen glatten Piste, ohne zu bedenken, daß die Festigkeit ihrer Knochen und Sehnen natürlich nicht von der Schneebeschaffenheit abhängt.
In dem Bestreben, den Benutzern von Skisicherheitsbindungen ein höheres Maß an Sicherheit zu bieten, wurden Sicherheitsbindungen entwickelt, deren Auslösehärte durch Auswahl einer von vorneherein der Robustheit des Knochenbaus des einzeten Benutzers angepaßten Feder bestimmt ist und vom Benutzer selbst nicht mehr verändert werden kann. Um eine Grundlage für die Bestimmung der dem einzelnen Benutzer zuträglichen Federhärte zu
zahlreiche
schaffen, haben/Versuchspersonen mit unterschiedlichem
Knochenbau Werte über die Federhärte gesammelt, bei
„ 3 _
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denen ihre Ski-SicherheitsMndungen ihre Skischuhe mit ausreichender Kraft auf dem Ski festhielten, sie aber im Sturz sicher freigaben, ohne daß Zerrungen oder andere Verletzungen auftraten. Die gefundenen Werte wurden kennzeichnenden Maßen des menschlichen Knochenbaus gegenübergestellt. Dabei ergab sich eine Beziehung zwischen diesen Maßen und den ermittelten Werten, so daß es nunmehr möglich ist, eine Sicherheitsbindung mit einer Feder auszurüsten, deren Charakteristik derart an die Eobustheit des Benutzers der Bindung angepaßt ist, daß das Bein des Benutzers freigegeben wird, sobald eine bestimmte, mit Sicherheit noch zulässige Pesthaltekraft überschritten wird.
Das Prinzip der Anpassung der Auslösehärte von Sicherheitsbindungen durch Auswahl einer für den Benutzer geeigneten Feder stellt den Hersteller von Sicherheitsbindungen vor die Aufgabe, die verschiedenen Federn, die sich wahlweise in eine Sicherheitsbindung einbauen lassen, mit einer Kennzeichnung zu versehen, die jederzeit erkennen läßt, ob eine Feder für schmalgliedrige, normalgliedrige oder starkgl, edrige Benutzer der Bindung bestimmt ist.
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Bese Aufgabe ist gemäß der Neuerung durch eine Vorrichtung gelöst, die durch einen das Symbol für die Federhärte tragenden Kopf und zwei von dessen Ebene im rechten Winkel wegragende Blechstreifen,gekennzeichnet ist, die durch den Spalt zwischen zwei Windungen der Feder hindurchgesteckt und im Innern der Feder nach entgegengesetzten Eichtungen umgebogen sind.
Die Vorrichtung gemäß der Neuerung läßt sich mit besonders geringen Kosten herstellen, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung eine übliche, aus einem Blechstreifen gebogene Briefhüllenklammer verwendet wird, bei welcher der Kopf von dem ebenen Mittelstück und den zur Mitte des Mittelstückes zurückgefalteten Endabschnitten des Blechstreifens gebildet ist.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbesipiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig.l eine erfindungsgemäße Vorrichtung in der Anwendung
bei einer Schraubenzugfeder; und Fig. 2 einen Längsschnitt längs der Linie H-II in Fig. 1.
Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt eine insgesamt mit 1 bezeichnete Schraubenzugfeder, die an ihren Enden jeweils eine Öse 2
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zum Einhängen in ein Auge 3 oder dergleichen einer Skisicherheitsbindung besitzt» Das Symbol für die Federhärte ist auf dem Kopf k- einer üblichen, aus einem Blechstreifen gebogenen Briefhüllenklammer angebracht die insgesamt mit 5 bezeichnet ist. Als Symbol für die Federhärte ist im dargestellten Ausführungsbeispiel die Ziffernfolge "l8-2o" in den Kopf k der Klammer 5 eingeprägt. Dieses Symbol besagt, daß die Feder 1 eine bestimmte Sicherheitsbindung für Skiläufer geeignet macht, deren Handgelenksumfang 18 bis 2o cm beträgt. Der Kopf k der Klammer 5 ist von dem ebenen Mittelstück und den zur Mitte des MittelStückes zurückgefalteten Endabschnitten 6 des Blechstreifens gebildet. Die Endabschnitte 6 ragen im rechten Winkel von der Ebene des Kopfes k weg und sind durch den Spalt zwischen zwei Windungen 7 der Feder 1 hindurchgesteckt und im Innern der Feder nach entgegengesetzten Eichtungen umgebogen.
Die Vorrichtung gemäß der Neuerung läßt sich auch zum Kennzeichnen von Schraubenfedern für andere Verwendungszwecke verwenden, beispielsweise Schraubenfedern für Expander, Euderapparate und andere Sportgeräte,
SCHUTZANSPRUCHE

Claims (2)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Kennzeichnen der Härte von Schraubenfedern für Ski-Sicherheitsbindungen oder dgl., gekennzeichnet durch einen das Symbol für die Federhärte tragenden Kopf (4) und zwei von dessen Ebene im rechten Winkel wegragenden Blechstreifen (6), die durch den Spalt zwischen zwei Windungen (7) der Feder (l) hindurchgesteckt und im Inneren der Feder nach entgegengesetzten Richtungen umgebogen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer üblichen, aus einem Blechstreifen gebogenen Briefhüllenklammer (5), bei welcher der Kopf (^) von dem ebenen Mittelstück und den zur Mitte des Mittelstückes zurückgefalteten Endabschnitten (6) des Blechstreifens gebildet ist.
DE1966L0041494 1966-02-11 1966-02-11 Vorrichtung zum kennzeichnen der haerte von schraubenfedern fuer ski-sicherheitsbindungen od. dgl. Expired DE1936330U (de)

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