DE193637C - - Google Patents

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DE193637C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/027Control levers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 193637 — KLASSE 20/. GRUPPE
in BRAUNSCHWEIG.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein . Stellhebel für Drahtzüge oder Gestänge mit zwei Bewegungsrichtungen.
Es ist ein Stellhebel bekannt, der zurrpabwechselnden Bewegen zweier nebeneinander liegender Drahtrollen für Doppeldrahtzüge dient, je nachdem er durch einen an ihm drehbar gelagerten Schalthebel mit der einen oder der anderen Drahtrolle gekuppelt wird. ίο Nach dem Ausklinken der bekannten Fallenstange erfolgt dann beim Drehen des Stellhebels entsprechend dieser Kupplung das Heben oder Senken des ebenfalls hinlänglich bekannten Verschlußbalkens. Auf derartige Einrichtungen bezieht sich die Erfindung. Sie besteht in einer mit dem Schalthebel verbundenen Kupplungseinrichtung, die beim Umlegen des Schalthebels zum Zwecke der Kupplung des Stellhebels mit einer der beiao den Drahtrollen das Gestänge des Verschlußbalkens ohne Bewegung der Fallenstarige derart mit dieser kuppelt, daß die Fallenstange bereits während ihrer Ausklinkbewegung entsprechend der mit dem Stellas hebel gekuppelten Drahtrolle den Verschlußbalken hebt oder senkt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens in zwei verschiedenen Kuppelstellungen dargestellt. An dem um die Achse α der Drahtrollen b (Fig. i) drehbaren Stellhebel c ist bei d der bekannte Schalthebel e gelagert, der in seiner gezeichneten Lage beispielsweise die vordere Drahtrolle b mit dem Stellhebel c vereinigt, so daß dieser nach dem Ausklinken der Fallenstange f mittels der Handfalle fl beim Drehen in der Pfeilrichtung die Drahtrolle b in bekannter Weise mitnimmt. Nach der Erfindung ist nun an der Fallenstange f ein um den. Zapfen g drehbarer Körper h gelagert, der zwei symmetrische, um jenen Drehpunkt g gekrümmte maulartige Einschnitte/i1 und h2 besitzt, und auf dem verlängerten Drehzapfen d des Schalthebels e oder, wie Fig. 1 es zeigt, auf einem besonderen ZapfenX1 am Stellhebel c ist ein kurzer zweiarmiger Hebel k frei drehbar gelagert, dessen einer Arm (in der Zeichnung der rechte) gelenkig mit der an sich bekannten, durch Gestänge /, m mit dem Verschlußbalken 0 verbundenen Kuppelstange ρ vereinigt ist. Der Hebel k trägt an jedem Ende einen Zapfen q, die beide derart mit den Mäulern hl und /j2 des Körpers h zusammenspielen, daß in den beiden Endlagen des Körpers ein Zapfen q in seinem zugehörigen Maule liegt, wodurch er den Hebel k und damit die Kuppelstange ρ mit dem Körper h und weiter mit der Fallenstange f kuppelt. In der gezeichneten Lage wird also beim Ausklinken der Fallenstange f durch Bewegen der Handfalle fx in der Pfeilrichtung der Verschlußbalken ο gesenkt. Durch Umlegen des Körpers h in seine andere Endlage (Fig. 2) tritt sein Maul h1 mit dem zweiten Endzapfen q des Hebels k in Eingriff, wodurch das andere Ende dieses Hebels mit der Fallenstange f gekuppelt wird, so daß beim Ausklinken dieser Stange der Hebel k in umgekehrter Richtung um seine
Achse k1 gedreht, mithin auch der mit dem Hebel k verbundene Verschlußbalken ο umgekehrt bewegt, also gehoben wird. Das Umlegen des Körpers h geschieht nun mit Hilfe der nachbeschriebenen Einrichtung.
Mit dem Schalthebel e ist eine Kurbel i verbunden, deren Zapfen i1 an dem Körper h außerhalb dessen Drehachse g angreift. Auf diese Weise wird beim Umlegen des Schalthebeis e aus der Lage nach Fig. ι in die nach Fig. 2 auch der Körper h in seine zu der gezeichneten symmetrische Endlage umgelegt, wobei der Eingriff zwischen dem Einschnitte h1 und dem linken Zapfen q des Hebels k zustande kommt. Die Verschiebung des Körpers/! beim Anziehen der Fallenstange f gegenüber dem mit dem Schalthebel β verbundenen Zapfen i J ist durch ein Langloch hs des Körpers h ermöglicht, in das derZapfen il eingreift und in dem er bei jener Verschiebung gleitet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    . i. Stellhebel für Drahtzüge oder Gestange mit zwei Bewegungsrichtungen, der mit einem ihn abwechselnd für diese beiden Richtungen kuppelnden Schalthebel versehen ist, gekennzeichnet durch eine von dem Schalthebel (e) bewegte Kupplungseinrichtung (h, k), die beim Umlegen des Schalthebels (e) den Verschlußbalken (0) oder das diesen steuernde Gestänge (l,m,p) ohne Bewegung der Fallenstange (J) des Stellhebels (c) derart mit dieser kuppelt, daß die Fallenst'ange während ihrer Klinkbewegung den Verschlußbalken entsprechend der Kuppelstellung des Schalthebels (e) hebt oder senkt.
  2. 2. Stellhebel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen drehbar an der Fallenstange(f) gelagerten, mit dem Schalthebel (e) in Bewegungszusammenhang stehenden Pendelkörper (h) mit zwei um seinen Drehpunkt (g) gekrümmten Einschnitten//!1, /z2^, sowie einen am Stellhebel (c) drehbaren zweiarmigen Hebel (k), dessen eines Ende mit der bekannten Kuppelstange (ρ) verbunden ist und dessen beide Zapfen (q) abwechselnd mit den Einschnitten (h1, h2) in Eingriff treten. '50
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
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