DE193664C - - Google Patents
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- DE193664C DE193664C DENDAT193664D DE193664DA DE193664C DE 193664 C DE193664 C DE 193664C DE NDAT193664 D DENDAT193664 D DE NDAT193664D DE 193664D A DE193664D A DE 193664DA DE 193664 C DE193664 C DE 193664C
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- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11C—FATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
- C11C5/00—Candles
- C11C5/02—Apparatus for preparation thereof
- C11C5/025—Apparatus for preparation thereof by dipping a wick in a melt
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
(9ACi-e-nhiv,v ■ b
dTabc-ificiW cicifciifei'mla
kkqelüqk bet- daiiwiii
kkqelüqk bet- daiiwiii
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 193664 ~ KLASSE 23/. GRUPPE
BONIFAZ SOHLER in WÜRZBURG.
f auchkessel hinabgesenkt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Kerzen, bei welcher in bekannter
Weise die an fahrbaren, in einer Ringbahn laufenden Rahmen aufgehängten
Dochte in die flüssige Masse wiederholt eingetaucht werden, und zwar derart, daß, wie
ebenfalls bekannt ist, die die Dochte tragenden
Rahmen nacheinander zum Tauchkessel hinabgesenkt werden, wobei' ihre Abwärtsbewegung
in Führungen mittels Seilzuges erfolgt. . ■ .
Die Erfindung besteht darin, daß die Dochtträger mittels eines Zahngetriebes in der Ringbahn
bewegt und, wenn sie in der Mitte der Führung angelangt sind, mittels eines von Hand ausrückbaren Hebels angehalten sowie
durch eingreifende Federn festgehalten, werden.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine der Erfindung entsprechende Vorrichtung.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Schlittenführung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der ganzen Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eme Draufsicht der ganzen Vorrichtung,.
Fig. 3 eme Draufsicht der ganzen Vorrichtung,.
Fig. 4 eine Draufsicht des Schlittens und Fig. 5. eine Draufsicht eines Wagens im
, Schlitten.
Die Vorrichtung besteht aus einer Ringbahn, welche aus zwei durch mehrere Bügel b
miteinander verbundenen und durch die Stützen c getragenen, kreisförmigen Winkelschienen
α zusammengesetzt ist. Auf der Ringbahn sind eine Anzahl segmentförmige
Wagen d (hier z. B. 18) dicht nebeneinander so gelagert, daß eine Kreisringbahn entsteht.
Die Wagen d bestehen aus einer Platte e, welche auf Rollen f ruht und am äußeren
Umfang mit einem Zahnkranz £, auf beiden Seiten mit je einem aufgebogenen Rand h
versehen ist.
Unterhalb der Platte e sind zwei Winkelschienen
i befestigt, in welche eine mit Haken k zum Aufhängen der Dochte vorgesehene
Platte / (Fig. 2) einschiebbar ist. Die segmentförmigen
Wagen d, welche mit ihren Rollen/ oder mittels Kugellagers auf den Winkelschienen
α gelagert sind und einen vollständigen Kreisring bilden, vereinigen auch die
Zahnkränze g zu einem vollständigen Zahnkreis, wodurch die Fortbewegung der Wagen
ununterbrochen durch ein zweites kleineres Zahnrad bewirkt werden kann. Zu diesem
Zwecke ist in den Lagern m eine Stange η drehbar, welche oben ein in den Zahnkranz g
greifendes Zahnrad ρ trägt und durch eine Kurbel 0 in Umdrehung versetzt wird. Durch
die bis jetzt beschriebene Vorrichtung ist man imstande, eine große Anzahl von Kerzen nacheinander
an der Tauchvorrichtung vorbeizuführen.
Um die Dochte in den Tauchkessel einzuführen, dient folgende Vorrichtung: An
vier senkrechten Winkelschienen q wird mittels vier Gleitstangen r ein Schlitten s geführt,
welcher an einem über_ die Rollen t
ίο laufenden Seil u aufgehängt ist. Das Seil u
trägt an seinem anderen Ende ein Gewicht v, welches an der an der Winkelschiene q befestigten
Gleitschiene w geführt und durch eine mittels des Fußtritthebels χ zu bewegende
Sperrvorrichtung y in der tiefsten Stellung gehalten wird, wobei sich der Schlitten s oben
befindet.' Der Schlitten s besteht aus einer Platte \, an welcher mittels der Bügel 2 die
Winkelschienen 3 befestigt sind. Die Schienen 3 besitzen dasselbe Profil wie die Winkelschienen
α der Ringbahn und ergänzen die bei der Tauchvorrichtung unterbrochene Ringbahn
zu einem vollständigen Kreis, wenn der Schlitten s sich in der Hochstellung befindet.
Bei der Drehung der Wagen d mittels des in den Zahnkranz g eingreifenden Zahnrades ρ
rollt also abwechselnd ein Wagen nach dem andern über die Schienen 3 des Schlittens s
hinweg, so daß man einen Wagen nach dem andern mit den. daran aufgehängten Dochten 4
in der senkrechten Gleitführung nach unten führen und dadurch die Dochte in den zwischen
den senkrechten vier Winkelschienen q aufgehängten Tauchkessel 5 tauchen kann.
Der Tauchkessel steht mittels der Rohrleitung 6 mit einem Kessel 7 in Verbindung,
derart, daß mittels des Hahnes 8 der Tauchkessel 5 fortwährend bis zur Oberfläche mit
warmem Wachs gefüllt werden kann. Der Tauchkessel 5 sowie die Rohrleitung 6 und der Kessel 7 sind in bekannter Weise doppelwandig und werden durch eine Dampfzu-
und -ableitung 9 fortwährend erwärmt. An der Rohrleitung 6 ist ein Hahn 10 vorgesehen,
welcher ein Ablassen des flüssigen Wachses ermöglicht.
Um bei der Fortbewegung der Wagen d auf der Ringbahn mittels des Antriebs ο das
Anhalten der Wagen jeweils dann zu veranlassen, wenn ein Wagen vollständig im
Schlittens sich befindet, ist an-der auf den
senkrechten Winkelschienen q befestigten Platte 11 ein Doppelhebel 12 drehbar gelagert, welcher
durch eine Feder 13 mit seinem nach unten abgebogenen Ende 14 stetig nach unten
gedrückt wird, während das andere Ende des ,Doppelhebels 12 mit einem Seil 15 verbunden
ist, welches über die ebenfalls unterhalb der Platte 11 befestigten Rollen 16 läuft und mit
seinem unteren Ende mittels eines Ringes 17 in einen Haken 18 eingehängt werden kann.
Ist das Seil 15 nicht eingehängt, so wird der Doppelhebel 12 durch die Feder 13 mit dem
nach unten reichenden Ende 14 abwärts gedrückt, so daß das Ende bei oben befindlichem
Schlitten durch die in der Platte ^ vorgesehene Aussparung 19 hindurchragt und
der betreffende Wagen if mit seinem aufgebogenen Rand h (Fig. 1) an das Ende 14 des
Hebels 12 anstößt, wodurch eine Weiterbewegung der Wagen verhindert wird. Es
kann nun die Abwärtsbewegung des Wagens in dem Schlitten s erfolgen, nachdem die
mittels des Fußtritthebels χ zu bewegende Sperrvorrichtung^ das Gewicht ν freigegeben
hat. j
Damit der Wagen d während der Abwärtsbewegung sich in den Schienen 3 des Schlittens
s nicht verschiebt, ist an den beiden Schienen 3 je eine Feder 20 befestigt, welche
durch die öffnung 21 der Schienen 3 hindurchragen und in je eine Aussparung 22
der Platte e des Wagens d eingreifen ; und dadurch den Wagen in seiner Lage festhalten.
Bei der Weiterbewegung des Wagens in 'dem Schlitten werden die Federn 20 von selbst
aus den Aussparungen 22 herausgedrückt! und gleiten an den Stirnflächen der Platte ί entlang. :
Um eine Weiterbewegung der Wagen d in go der Ringbahn, nachdem der -Schlitten ! mit
dem darin befindlichen Wagen wieder hochgezogen worden ist, zu ermöglichen, wird
der Doppelhebel 12 durch das über die Rollen 16 laufende Seil 15 mit seinem nach unten
reichenden Ende 14 unter Überwindung' der Feder 13 nach oben bewegt,- so daß: der
Rand h des Wagens d unter dem Anschlag 14 hinweggleiten kann. Sobald dies geschehen
ist, wird der Zug an dem Seil 15 beendet, so daß der Doppelhebel 12 mit seinem Anschlag
14 wieder an dem Rand des nächsten Wagens anstößt und dadurch das richtige
Anhalten der Wagen bewirkt.
Die Herstellung von Kerzen mittels der
Vorrichtung findet in folgender Weise statt: Die Haken k der in die Winkelschienen i der
Wagen einschiebbaren Platten / sind sämtlich mit einem Docht versehen, so daß von dem
in größerer Anzahl vorhandenen Wagen eine ziemlich große Anzahl Dochte getragen wird.
Ist ein Wagen genau in der Mitte des Schiit-' tens angelangt, so wird der Schlitten mittels
des Seiles u an den Gleitstäben r nach unten geführt, w.odurch die Dochte 4 in den Tauchkessel
5 eintauschen. Hierauf wird der Schlitten wieder hochgeführt und die Weiterbewegung
der Wagen d, nachdem der Anschlag 14 des Doppelhebels 12 durch das
über die Rollen 16 laufende Seil 15 hoch-
gehoben wurde, mittels des durch den Antrieb ο bewegten, in den Zahnkranz g der
Wagen d eingreifenden Zahnrades ρ bewirkt, so lange, bis der Rand h des nächsten Wagens
an den Anschlag 14 des durch die Feder 13
wieder nach unten gedrückten Hebels 12 anstößt und die Weiterbewegung der Wagen
verhindert. Hierauf wiederholt sich der Vorgang von neuem, und zwar so oft, bis die
gewünschte Stärke der Kerzen erreicht ist.
Um die jeweilige Tiefbewegung des Schlittens zwecks Eintauchens der Dochte 4 in
den Tauchkessel 5 festzustellen, ist eine Stange 23 vorgesehen, an welche ein Anschlag 24
verschiebbar und mittels des Bolzens 25 feststellbar ist. Durch diese- Einrichtung ist es
ermöglicht, die Kerzen verschiedene Male nur zum Teil ihrer Länge in den Tauchkessel
einzutauchen, wodurch eine konische Form der Kerzen erzielt wird.
Durch die beschriebene Vorrichtung werden sämtliche Kerzen in gleicher Stärke und von
gleichem Gewicht erhalten. - Um ein etwaiges Zusammenkleben der nach unten hängenden
Dochte hintanzuhalten, können die unteren Enden der Dochte durch ein Sieb hindurchgeführt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zur Herstellung von Kerzen durch wiederholtes Eintauchen der Dochte in die flüssige Masse, wobei die Dochte an fahrbaren, in einer Ringbahn laufenden Rahmen hängen, die nacheinander in Führungen zum Tauchkessel hinabgesenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Dochte (4) tragenden Wagen (d) mit einem Zahnkranz (g) versehen sind, mittels dessen sie durch ein durch eine Kurbel (o) angetriebenes Zahnrad (p) auf der Ringbahn bewegt werden, wobei die Wagen (d). einerseits durch einen zweiarmigen, unter Federdruck stehenden, durch einen Seilzug· (15) aus der Bahn der Wagen auszurückenden Hebel (12) angehalten werden, sobald sie in der Mitte der Führung (Schlitten s) angelangt sind, andererseits durch Federn (20), welche in Aussparungen der Wagen eingreifen, in der Mitte - der Führung festgehalten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193664C true DE193664C (de) |
Family
ID=456874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193664D Active DE193664C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193664C (de) |
-
0
- DE DENDAT193664D patent/DE193664C/de active Active
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