DE193697C - - Google Patents

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DE193697C
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DE
Germany
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steam
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pressure
valves
boiler
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DE1907193697D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/10Final actuators
    • F01D17/12Final actuators arranged in stator parts
    • F01D17/14Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits
    • F01D17/141Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path
    • F01D17/145Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path by means of valves, e.g. for steam turbines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Regelung mehrstufiger Dampfturbinen.
Es ist bereits bekannt, außer dem Haupteinlaßventil noch ein Nebenventil, einen Steuerkolben oder einen Schieber anzuordnen, der je nach dem Grade der Überlastung einen oder mehrere Kanäle für den Frischdampf zu größeren Durchflußquerschnitten der Turbine öffnet bzw. schließt (s. schweizerische Ίο Patentschrift 25439).
Hierbei steht jedoch das Nebenventil nur unter dem Einfluß des Dampfes, der das Hauptventil schon durchströmt hat, was zur Folge hat, daß bei Überlastung und gleichzeitig unter die normale Grenze gesunkenem Kesseldruck das Nebenventil sich überhaupt nicht öffnet.
Gemäß der Erfindung läßt man nun auf die eine Seite eines oder mehrerer Nebenventile oder Steuerkolben, -schieber o. dgl.. Frischdampf vor Durchströmung des Haupteinlaßventils und auf die entgegengesetzte Seite den Frischdampf nach Durchströmung des Hauptventils wirken und letztgenannte Wirkung noch durch fein einstellbare Federn verstärken, die das oder die Nebenventile bewegen und damit den Zuiritt von Frischdampf zu einer oder mehreren Stufen zunehmenden Dampfströmungsquerschnittes freigeben, sobald die entgegengesetzt gerichteten Drucke auf das oder die Nebenventile gleich sind oder in einem bestimmten, durch Einstellung der Federn festgesetzten Verhältnis zueinander stehen. Dieser Fall tritt entweder bei Überlastung der Turbine ein, oder aber bei normaler Belastung aber sinkendem Kesseldampfdruck, wie das bei Überlastung einer Kesselanlage z. B. vorkommen kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Beispiel veranschaulicht, welches der Einfachheit halber nur ein Nebenventil mit einem Kanal zeigt. Jedoch können ebensogut mehrere Nebenventile mit mehreren Kanälen, als auch ein Nebenventil mit mehreren Kanälen vorgesehen sein.
Hier bedeutet α das' unter dem Einfluß des Reglers stehende Einlaßventil; bei b ist die erste und bei c die zweite Stufe der Turbine, die auf der Zeichnung abgebrochen ist, dargestellt. Das Nebenventil oder der Steuerkolben d verschließt den Kanal e zur Stufe c der Turbine und ist mit einer einstellbaren Feder/ verbunden, die das Bestreben hat, das N eben ventil d von der Eintrittsöffnung des Kanals e wegzuziehen, also den Kanal e zu öffnen. Der bei g eintretende Kesseldampf hat ständig durch den Kanal h Zutritt zu der oberen Seite des Nebenventils d, drückt letzteres also entgegen der Feder f nach unten.
Bei normaler Belastung verschließt das Nebenventil d den Zugang e zur Stufe c, weil der Druck des nicht durch, das Ventil α strömenden Kesseldampfes immer größer ist als der auf der unteren Seite des Nebenventils d wirkende, durch das Haupteinlaßven.til α gedrosselte Dampf. Tritt nun Überlastung der Turbine ein, so wird der Durchströmungsquerschnitt bei b für die durch das Haupt-

Claims (1)

  1. ventil α durchgelassene Dampfmenge zu klein sein und es wird der Druck bei i anwachsen, bis er zusammen mit der Zugkraft der eingestellten Feder f in einem bestimmten Verhältnis zum Kesseldruck steht, so daß der auf Öffnen des Nebenventils d wirkende Druck um einen gewissen Betrag größer ist als der bei k auf Schließen wirkende Kesseldruck. Das Nebenventil d wird dann den
    ίο Kanal e öffnen und Frischdampf zur Stufe c hindurchlassen.
    Geht die Belastung auf die normale zurück, so wird das Ventil α immer weniger Dampf durchlassen, bis der Druck bei k wieder größer ist als der Federdruck und der Dampfdruck bei i zusammengenommen, worauf Schließung des Kanals e· stattfindet.
    Derselbe Vorgang des öffnens tritt aber auch ein, wenn die Belastung der Turbine
    ganz normal bleibt, jedoch (z. B. bei Überlastung der Kesselanlage) der Dampfdruck sinkt, da es immer nur auf die Differenz der auf das oder die Nebenventile wirkenden ■Kräfte ankommt.
    Pat en τ-Anspruch :
    Regelung mehrstufiger Dampfturbinen, bei denen außer einem Haupteinlaßventil noch ein oder mehrere Nebenventile Kanäle zu weiteren Stufen der Turbine öffnen bzw, schließen und die Nebenventile durch den vom Hauptventil gedrosselten Dampf beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß n:an auf die eine Seite eines oder mehrerer Nebenventile oder Steuerkolben Frischdampf vor Durchströmung des Hauptventils und auf die entgegengesetzte Seite Frischdampf nach Durchströmung des Hauptventils wirken und letztgenannte Wirkung durch Federn verstärken läßt, die das oder die Nebenventile bewegen und damit den Zutritt von Frischdampf zu Stufen größeren Dampfströmungsquerschnittes freigeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907193697D 1907-03-08 1907-03-08 Expired DE193697C (de)

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FR377993A (fr) 1907-09-20

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