DE1937814C3 - - Google Patents
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Description
40
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Isolierfittings zum elektrischen Trennen metallischer
Rohrleitungen, wie es im Oberbegriff des Anspruch 1 beschrieben und beispielsweise aus der
CH-PS 4 35 886 bekannt ist.
Bei der Herstellung des in der CH-PS 4 35 886 beschriebenen Isolierfittings muß nach dem Zusammenfügen
der beiden an den Berührungsstellen aufgerauhten oder randrierten metallischen Anschlußteile unter
Zwischenlage eines Isolierstoffkörpers wenigstens das Muffenteil so konisch hinterschnitten verformt werden,
daß eine flüssigkeitsdichte Verbindung entsteht. Hierzu sind relativ aufwendige Werkzeuge und hohe Preßdrükke
erforderlich. Ein weiterer Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß keine maßhaltigen Abmessungen der
fertigen Isolierfittings erhalten werden.
Die US-PS 33 72 452 beschreibt ein Verfahren, um Rohre in Zylinderbohrungen bei Verbrennungskraftmaschinen,
Pumpen od. dgl. druckdicht einzusetzen. Die *>o
relativ langen Rohrenden werden im wesentlichen durch eine Temperaturbehandlung der Teile in die
Zylinderbohrungen eingeschrumpft.
Um auch ein Herausziehen der Rohre aus der Bohrung mit Sicherheit zu verhindern, erhält das hintere <i">
Ende der Bohrung eine Ausweitung und das letzte Ende des Rohres eine sich zum Ende hin verjüngende
Innenkontur, so daß mit einem entsprechenden Preßstempel das Rohrende aufgeweitet werden kann.
Diese Literaturstelle konnte den Fachmann jedoch nicht dazu anregen, die Herstellung einer elektrisch isolierenden
Rohrkupplung zu verbessern.
Der Erfindung liegt abgesehen von der Forderung nach einer guten elektrischen Isolation der zu
verbindenden Teile, die Aufgabe zugrunde, unter erheblicher Verringerung der erforderlichen Preßstükke
das Herstellungsverfahren eines Isolierfittings zu vereinfachen, hierbei maßhaltige Teile zu erhalten und
der Verbindung gleichzeitig eine große Sicherheit bezüglich Dichtheit zu verleihen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Hierbei kann das Verfahren so erfolgen, daß anschließend an eine Vor-Ausweitung, noch eine
Kalibrierausweitung vorgenommen wird. Weiterhin kann das Andrücken des Fußendes des zweiten
Fittingbauteils gegen den radialen Teil des Isolierzwischenstückes durch eine mit dem Ausdornwerkzeug
kombinierte Andruckvorrichtung erfolgen.
Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnungen hervor. In diesen stellen dar:
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines nach der Erfindung hergestellten Isolierfittings im Schnitt,
F i g. 2 einen im Prinzip aus zwei Isolieriittings gemäß F i g. 1 auf jebauten Holländer, ebenfalls im Schnitt
Fig.3a—c eine schematische Darstellung zur Erläuterung
der Oberflächenstruktur von mit der Isolierzwischenschicht in Berührung stehender Abschnitte von
Fittingsbauteilen.
F i g. 4 eine schematische Darstellung zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens unter Berücksichtigung
der Herstellung eines Isolierfittings gemäß F i g. 5, und
F i g. 5 im Schnitt ein mit Doppelisolation versehenes Isolierfitting nach der Erfindung.
Das in F i g. 1 schematisch dargestellte Isolierfitting besteht aus einem äußeren Bauteil 1, einem inneren
Bauteil 2 und einer zwischen diesen beiden Bauteilen eingesetzten Isolierzwischenschicht 3. Im gezeigten
Aufbauschema besitzen die Bauteile 1 und 2 je ein Rohranschlußgewinde Γ bzw. 2'. Die Dicke der radialen
und der axialen Partie der Isolierzwischenschicht 3 kann gleich oder ungleich stark gewählt werden. Damit bei
Überspannung (z. B. Blitzschlag) der Strom seinen Weg über die Außenfläche und nicht über das Medium nimmt,
wird die Dicke der axialen Partie X' vorzugsweise kleiner gewählt als diejenige der radialen Partie X". Auf
diese Weise kann der Explosionsgefahr wirksam begegnet werden.
In F i g. 2 ist ein Holländer dargestellt, dessen Anschlußenden 11 und 12 im Prinzip nach Fig. 1
aufgebaut sind und je aus einem äußeren Bauteil ti' bzw. 12', einem inneren Bauteil 11" bzw. 12" und einer
Isolierzwischenschicht W" bzw. 12'" bestehen. Die beiden Anschlußenden 11 und 12 sind, unter Zwischenlage
einer Dichtung 13 mit einer Überwurfmutter 14, welche in bekannter Weise an den beiden Anschlußenden
angreift, zusammengehalten.
Isolierfittings der gezeigten Art dienen dazu, Abschnitte metallischer Rohrleitungsnetze elektrisch gegeneinander
zu isolieren. Eine solche Maßnahme ist vorzugsweise in Tankanlagen, aber auch bei anderen
Anlagen für den Transport flüssiger Medien gegeben, wo der Übertritt von Überspannungen, Fehlerpotentialen,
vagabundierenden Strömen etc. von einem Anlage-
abschnitt zum anderen wirksam verhindert werden muß. Die Fittings müssen daher so gebaut sein, daß sie den bei
der Montage und im Betrieb auftretenden, vor allem mechanischen Beanspruchungen zu widerstehen vermögen.
Dies setze voraus, daß die zwischen cien elektrisch getrennten Anschlußenden eingesetzte Isolierzwischenschicht
gleichzeitig eine flüssigkeitsdichte Verbindung liefert, die schwingungsbeständig und in der Lage ist.
Biege- und Temperaturspannungen aufzunehmen.
Es zeigt sich, daß das Herstellen einer Flüssigkeitsdichtung
flr niedrigviskose Medien an Fittings der vorliegenden Art nicht problemlos ist, wenn auf eine
rationelle Herstellungsweise tendiert wird.
Damit die mit relativ engen Toleranzen zu bearbeitenden Dichtungspartien der Aufbauteile wirtschaftlich
hergestellt werden können, wurde versucht, diese durch
Drehen zu bearbeiten, was sich besonders bei der hinterschnittenen Konfiguration der Aufnahmeöffnung
im äußeren Bauteil (siehe Fig. 1, 2 und 5) vorteilhaft
erwies.
Um neben der geforderten Widerstandsfähigkeit gegen Verdrehen zwischen dem äußeren und dem
inneren Bau- bzw. Anschlußteil eine auch für höhere Drücke, z.B. in der Größenordnung von 20—30atü
geeignete Dichtung zu erzielen, muß eine nicht von zufälligen Umständen abhängige Oberflächenrauhigkeit
an wenigstens einzelnen Partien der beim fertigen Fitting an der Isolierzwischenschicht anliegenden
Bauteile geschaffen werden. Eine solche durch Drehbearbeitung erzielbare Oberflächenrauhigkeit kann gemäß
Fig.3 dadurch erzielt werden, daß die zu bearbeitenden Partien zuerst mit einer umlaufenden
Rillung gemäß Fig.3a versehen werden, bei der die Abstände χ von Spitze zu Spitze und die Tiefe 71
beispielsweise 0,5 :0,8 mm betragen. Auf diese erste
Rillung wird eine zweite aufgebracht, die wie im Beispiel gezeigt, die Form einer Kreuzrändelung b, b\ (F i g. 3c)
haben kann, durch die wie am oberen Ende der Spuren b, b\ strichliert gezeichnet, ebenfalls Rillen von
dreieckförmigem Querschnitt angebracht werden. Die Steigungswinkel α, β sind nicht kritisch. Ihre Wahl hängt
vorzugsweise vom Durchmesser der bezüglichen Bauteilpartie und, weil nicht unbedingt eine Kreuzrändelung
angebracht werden muß, von der Anzahl der vorgesehenen, zur ersten Rillung querlaufenden zweiten
Rillenspuren ab. Wesentlich ist dagegen, daß zur Erzielung der angestrebten Abdichtung zwischen der
vorzugsweise aus einem in bestimmten Grenzen elastischen und relativ druckbeanspruchbpren Kunststoff,
z. B. einem Polyamid- oder Polyaostalharz bestehenden Isolierzwischenschicht und den daran
anliegenden metallischen Bauteilen, die zweite Rillung die erste nur zum Teil überdeckt, d. h., daß an jedem
umlaufenden Rillenberg U noch eine größere Anzahl unveränderter Gratpartien K stehen bleiben, deren
Minimallänge ungefähr der doppelten Länge der Einsenkung £ entspricht, die die zweite Rillung auf dem
Grat LZ zur Folge hat Die Tiefe T2 (F i g. 3b) ist insofern
kritisch, als sie mindestens etwa die Hälfte von 71 betragen und höchstens gleich tief wie 71 sein darf. Es
hat sich gezeigt, daß bei einem Tiefenverhältnis T2
> 71 die Erzielung dichter Isolierfittings gemäß vorliegender Erfindung nicht mehr gewährleistet ist.
Zur rationellen Herstellung der beschriebenen Isolierfittings wird ein Verfahren vorgeschlagen, das
nachfolgend anhand der Fig.4 erläutert wird, welche eine schematische Darstellung der Herstellung eines
Isolierfittings nach F i g. 5 vermittelt. In F i g. 4 bezeichnet 21 einen Pressenstöflel, der einen Ausweite-Dorn 22
trägt. An diesem sind eine fest einstellbare Druckplatte 23 und eine axial bewegliche Druckplatte 24, welche
durch eine Druckfeder 25 vorbelastet ist, montiert. Auf
einer Anlage 26, die z. B. auf dem Pressentisch abgestützt sein kann, ist ein auch in Fig.5 mit M
bezeichnetes Mantelstück zentriert. In dessen Aufnahmeöffnung 27, von der wenigstens der axialgerichtete
Abschnitt mindestens teilweise in oben beschriebener
ίο Weise aufgerauht ist, sind der vorgefertigte, später die
Isolierzwischenschicht des Fittings bildende Isolierkörper 28 und das das eine Anschlußende bildende Bauteil
29 lose eingesetzt
Wie aus Fig.4 deutlich hervorgeht entspricht die Form des Isolierkörpers 28 und des Bauteils 29 in diesem Herstellungsstadium noch nicht der Form der Teile 128, 129 bzw. 132, 133 in F ig. 5. Der Außendurchmesser des Isolierkörpers 28, der die Form einer zylindrischen Hülse mit einer am einen Ende angeformten Bodenpartie 28' samt einer, der Fittingsbohrung entsprechenden koaxialen öffnung 28" aufweist entspricht ungefähr dem Durchmesser der Aufnahmeöffnung 27 in der Eintrittsebene am Mantelstück M. Wenn es die Flexibilität des Kunststoffkörpers zuläßt und vor allem dessen Bodenpartie ein Zusammenfalten erlaubt, kann sein unterer Abschnitt etwas besser dem Verlauf der Aufnahmeöffnung 27 angepaßt werden.
Damit nebst dem Isolierkörper 28 auch der Fußabschnitt 30 des Bauteils 29 die Eintrittszone der öffnung 27 passieren kann, hat dessen Außenwand, die in bereits beschriebener Weise wenigstens partiell aufgerauht ist, zylindrische Gestalt. Die zentrale Bohrung 31 im Bauteil 29 weist in deren unteren Abschnitt eine konische Verengung 3Γ auf, so daß dort eine nach unten dicker werdende Wand resultiert. Der Durchmesser im oberen Teil der Bohrung 31 entspricht praktisch dem Nenn-Durchmesser D des Fittings.
Wie aus Fig.4 deutlich hervorgeht entspricht die Form des Isolierkörpers 28 und des Bauteils 29 in diesem Herstellungsstadium noch nicht der Form der Teile 128, 129 bzw. 132, 133 in F ig. 5. Der Außendurchmesser des Isolierkörpers 28, der die Form einer zylindrischen Hülse mit einer am einen Ende angeformten Bodenpartie 28' samt einer, der Fittingsbohrung entsprechenden koaxialen öffnung 28" aufweist entspricht ungefähr dem Durchmesser der Aufnahmeöffnung 27 in der Eintrittsebene am Mantelstück M. Wenn es die Flexibilität des Kunststoffkörpers zuläßt und vor allem dessen Bodenpartie ein Zusammenfalten erlaubt, kann sein unterer Abschnitt etwas besser dem Verlauf der Aufnahmeöffnung 27 angepaßt werden.
Damit nebst dem Isolierkörper 28 auch der Fußabschnitt 30 des Bauteils 29 die Eintrittszone der öffnung 27 passieren kann, hat dessen Außenwand, die in bereits beschriebener Weise wenigstens partiell aufgerauht ist, zylindrische Gestalt. Die zentrale Bohrung 31 im Bauteil 29 weist in deren unteren Abschnitt eine konische Verengung 3Γ auf, so daß dort eine nach unten dicker werdende Wand resultiert. Der Durchmesser im oberen Teil der Bohrung 31 entspricht praktisch dem Nenn-Durchmesser D des Fittings.
Beim Niederfahren des Ausweite-Dornes 22 drängt
au dessen Einlaufpartie 22' die Fußpartie 30' soweit nach
außen, daß unter Streckung des Isolierkörpers 28, dieser an der Wand der öffnung 27 zum Anliegen gelangt.
Gleichzeitig wird infolge der Reibung des Domes an der Fußpartie 30 deren Ende gegen die Bodenpartie 28' des
Isolierkörpers 28 gedrängt. Auf diese Weise gelangen die innerhalb der öffnung 27 liegenden Partien des
Isolierkörpers 28 in engen Kontakt mit den bezüglichen Partien der Bauteile Mund 29.
Schon bevor die Fertigkalibrierpartie 22" des Domes
so 22 an die Stelle gelangt, wo vorher die konische Fußpartie 30 anfing, läuft die Druckplatte 24 auf der
Stirnseite des Bauteils 29 auf, so daß der Druck der Feder 25, deren Anfangsbelastung durch Verstellen der
auf dem Dornschaft längsverschiebbaren Druckplatte
V) 23 einstellbar ist, auf das Bauteil 29 einzuwirken beginnt.
Beim Weitersenken des Domes 22 tritt die Fertigkalibrierpartie 22" in den vorgedehnten Bereich der
Fußpartie 30 ein und bewirkt, unter ständig steigendem axialem Andruck durch die Feder 25, daß die Fußpartie
M> 30 des Bauteils 29, der Isolierkörper 28 und die
Oberfläche der öffnung 27 im Mantelstück M in gas- und flüssigkeitdichten Kontakt gelangen. Dabei wird
der Isolierkörper 28 nicht nur gereckt, sondern auch elastisch gepreßt und ist dadurch in der Lage, den bei
Di Temperaturschwankungen, Schwingungen etc. auftretenden
vorübergehenden gegenseitigen Lageänderungen der Bauteile M und 29 zu folgen und stets eine
zuverlässige Dichtung zu bewirken.
Die gezeigte Einrichtung zum Ausweiten der Fußpartie 30 am Bauteil 29 kann natürlich auch anders
gestaltet sein. Insbesondere kann das fittingseitige Ende des Domes ohne Absatz von der Einlaufpartie in die
Kalibrierpartie übergehen, und das Niederdrücken des Bauteils 29 kann durch eine bereits am Anfang der
Senktewegung des Domes wirkende Vorrichtung
erfolgen. Außerdem können, um das Ausbiegen der Mantel-Endpartien zu mindern oder zu vermeiden, diese
Zonen bei der Ausweiteoperation radial abgestützt ι ο werden.
Eine weitere Rationalisierungsmöglichkeit bei der Herstellung von Fittings mit Doppelisolation nach
F i g. 5 besteht darin, ein im untern Teil des Mantelstücks eingesetztes, strichliert eingezeichnetes Bauelement 32 r>
und den Isolierkörper 33 durch einen, dem Dorn 22 entgegenwirkenden (nicht gezeigten) zweiten Dorn (mil
entsprechender Ausrüstung) gleichzeitig und in gleicher Weise wie die Teile 28 und 29 zu verformen und so das
Fitting in einem Arbeitsgang herzustellen. "><
>
Das in F i g. 5 dargestellte Fitting mit zwei Isolierzwischenschichten
wurde bereits bei den Erläuterungen zur Fig.4 vorgestellt. Um die Übereinstimmung der
Einzelteile herauszustellen, werden bei korrespondierenden Positionen in Fig.5 um gegenüber Fig.4 um
100 höhere Referenz-Nummern verwendet.
Das mit zwei im Beispiel gleichen und koaxialen Öffnungen 127 versehene metallische Manlelstück M
umgreift zwei durch je eine Isolierzwischenschicht 128:
133 von ihm getrennte metallische Anschlußenden 129, 132. Diese Fittingsart ist im Prinzip eine Hintereinanderschaltung
von zwei in Fi g. 1 schematisch dargestellten Fittings und ermöglicht, im Gegensatz zu Fittings
mit einfachen Isolierstrecken, den Widerslandswert der Isolierzwischenschicht ohne Demontage des Fittings in
einer Rohranlage zu messen. Dies ist insofern von Bedeutung, weil an elektrischen Trennstellen von z. B.
im Erdreich verlegten Rohren ein durch die Erde gebildeter Parallel-Widerstand vorliegt, der in der
Regel um Größenordnungen kleiner ist als der Widerstand einer einwandfreien isoüer-Tiennsiciie.
Eine Widerstandsmessung ohne zusätzliche Trennstrekke zwischen Fitting und Rohrnetz ergibt daher kein
brauchbares Resultat. Da beim Fitting nach F i g. 5 das Mantelstück M auch gegen Erde isoliert ist, können die
Widerstände der beiden Isolierzwischenschichten 128, 133 einzeln und zuverlässig gemessen werden, ohne daß
irgend ein Teil demontiert werden müßte. Der gleiche Meßvorgang ist selbstverständlich auch an einer durch
den Holländer nach Fig. 2 gebildeten Trennstelle durchführbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung eines Isolierfittings zum elektrischen Trennen metallischer Rohrleitungen,
wobei wenigstens zwei metallische Anschlußteile unter Einfügung einer Isolierstoffhülse zu einem
starren Körper miteinander verpreßt werden, der eine Anschlußteil von dem anderen muffenartig
übergriffen wird, und wenigstens ein Teil der in Längsrichtung verlaufenden, einander zugekehrten
Flächen der beiden Anschlußteile vor dem Zusammenfügen mit einer Randrierung versehen wird und
dann eines der beiden Anschlußteile nach dem Zusammenfügen unter Zusammenpressung ver- >s
formt wird, wonach beide Anschlußteile an ihren Kontaktflächen kegelstumpfförmig ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das Muffenteil (1; 1Γ, 12'MJ mit einer konisch hinterschnittenen
Bohrung (27) und das Einsteckteil (2; 11", 12"; 30) mit einer zylindrischen Außenkontur und einer sich
zum Ende hin verjüngenden Innenkontur versehen wird, wobei nach dem Zusammenfügen der Anschlußteile
das Einsteckteil über ein Ausdornwerkzeug gegen die Isolierung in die hinterschnittene
Bohrung des seine Form behaltenden Muffenteils hinein über die gesamte Berührungsfläche gleichmäßig
festgepreßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausweiten stufenweise durch eine
Vor-Ausweitung und durch eine Kalibrierausweitung erfolgt
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Andrücken des Fußendes
des zweiten Fittingbauteils gegen die genannten Partien des Isolierzwischenstückes durch eine mit
dem Ausdornwerkzeug kombinierte Andruckeinrichtung erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1124268A CH500423A (de) | 1968-07-26 | 1968-07-26 | Isolierfittung und Verfahren zu dessen Herstellung |
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| DE1937814B2 DE1937814B2 (de) | 1978-10-05 |
| DE1937814C3 true DE1937814C3 (de) | 1979-05-31 |
Family
ID=4371534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1937814A Granted DE1937814B2 (de) | 1968-07-26 | 1969-07-25 | Isolierfitting und Verfahren zu dessen Herstellung |
Country Status (3)
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4029763A1 (de) * | 1990-09-20 | 1992-03-26 | Gok Gmbh & Co Kg | Isolierverbindungsstueck fuer rohrleitungen |
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1968
- 1968-07-26 CH CH1124268A patent/CH500423A/de not_active IP Right Cessation
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1969
- 1969-07-24 AT AT718069A patent/AT307834B/de not_active IP Right Cessation
- 1969-07-25 DE DE1937814A patent/DE1937814B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| CH500423A (de) | 1970-12-15 |
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