DE1937963B2 - Photographische entwicklungsvorrichtung - Google Patents

Photographische entwicklungsvorrichtung

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Description

Die Erfindung betrifft eine photographische Entwicklungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer derartigen aus der US-PS 24Ü4 138 bekannten photographischen Entwicklungsvorrichtung taucht das photographische Papier nicht in die Entwicklerlösung ein, sondern wird auf Bändern an Sprühdüsen vorbeigefördert, wobei auch die Förderbänder nicht in die Entwicklerlösung selbst eintauchen. Zwichen dem Entwicklerabschnitt und dem Wässerungsabschnitt sind keine Einrichtungen vorgesehen, die Verunreinigungen und insbesondere Wassertröpfchen von dem Entwicklerabschnitt fernhalten. Da die bekannte Entwicklungsvorrichtung zum Ent-
wickeln herkömmlichen photographischen Materials bestimmt ist, schließt sich an den Wässerungsabschnitt ein Fixierabschnitt und ein weiterer Wässerungsabschnitt an.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine photographische Entwicklungsvorrichtung für photographisches Material mit einer äußeren Silberhalogenid-Emulsionsschicht (Reliefgelatinebild) zu schaffen, wie es zum Beispiel aus der US-PS 3353958 bekannt ist.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die durch die Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Behandlung des photographischen Materials leicht steuerbar und gut reproduzierbar ist und intermittierend oder kontinuierlich durchgeführt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß die Behandlung zweistufig durchgeführt wird, nämlich in einer Entwicklungsstufe und in einer Auswaschstufe. Die Entwicklungsvorrichtung verarbeitet sowohl kleine, ausgeschnittene Blätter als auch lange, fortlaufende Bahnen ohne jeden Umbau. Durch das Eintauchen des Materials in den Entwickler und das gleichmäßige Besprühen beim Auswaschen der Emulsion erhält man eine gleichmäßige Entwicklung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Entwicklungsvorrichtung in einer isometrischen Vorderansicht,
Fig. 2 die Entwicklungsvorrichtung in Draufsicht,
Fig. 3 einen teilweise im Schnitt ausgeführten Seitenaufriß,
Fig. 4 in einer schematischen Darstellung ein Strömungssystem für das Wasser und die Entwicklerlösungen und
Fig. 5 in einer schematischen Darstellung ein Hebersystem für den Entwicklerlösungsbehälter.
Nachstehend wird die Entwicklungsvorrichtung unter Bezugnahme auf die Entwicklung eines lichtempfindlichen Zeichenfilms gemäß Beispiel I der USA-Patentschrift 3 353958 erläutert. Als Träger kann ein Polyesterfilm dienen, der der Reihe nach die folgenden Schichten trägt: (a) eine Schicht aus einem Mischpolymerisat aus Vinylidenchlorid, Acrylsäuremethylester und Itaconsäure, (b) eine Mattschicht aus einem Methacrylsäuremethylesterpolymerisat, das ein Mattierungsmittel enthält, (c) eine Schicht aus dem Polymerisationsprodukt eines einzigen Monomeren und (d) eine ungehärtete, auswaschbare photographische Silberhalogenidemulsionsschicht. Wenn dieser Film exponiert worden ist, wird er entwickelt, indem er (1) mit einer alkalischen Lösung, z. B. Natriumcarbonatlösung, behandelt wird, um die belichteten Stellen zu härten und zu entwickeln, worauf (2) die unbelichteten weichen Stellen mit warmem Wasser ausgewaschen werden, so daß ein Reliefgelatinebild auf dem Träger zurückbleibt. Die Entwicklungsvorrichtung ist für die Behandlung des Films in dieser Weise bestimmt und ermöglicht das Entwickeln und Auswaschen in selbsttätigem und kontinuierlichem Betrieb.
Der Film wird in die Vorrichtung von einer Zuführplatte aus eingeführt und in einen den Entwickler ent-
haltenden Vorratsbehälter geleitet. Die belichteten Stellen werden gehärtet und entwickelt, und der Film wird in die Auswaschstufe gefördert. In der Ausx-aschstufe wird der Film (1) mit Hochdruck-Spritzstrahlen aus heißem Wasser besprüht, (2) durch Abquetschen zwischen Walzen von Wasser befreit, (3) mit Niederdruck-Sprühstrahlen nachgespült und (4) durch ein letztes Aggregat von Gummiwalzen geleitet, um Wasser zu entfernen.
Nachstehend wird die Vorrichtung im einzelnen beschrieben. Wie Fig. 1 zeigt, sind alle Teile der Vorrichtung in di.-m Gehäuse 1 untergebracht. Die Zuführplatte 2 hat die Aufgabe, das Einführen des Films in die Maschine zu erleichtern.
Wie Fig. 2 und 3 zeigen, wird der Film von dem Führungsorgan 3 geführt, welches aus einer Kunststoffplatte, einem Metallblech oder einer Drahtnetzplatte bestehen kann und den Film dem Fördersystem zuführt. Um das Führungsorgan von kondensiertem Wasserdampf freizuhalten, ist ein Luftrohr 59 vorgesehen, durch das von einem (nicht dargestellten) Gebläse her trockene Luft auf die Oberfläche des Führungsorgans geblasen wird. Das Fördersystem besteht aus den beiden Walzen 4 und 5 und einer Anzahl von nebeneinander angeordneten schmalen Riemen 6, die um die Walzen herumlaufen, wobei sich zwischen je zwei benachbarten Riemen ein kleiner Spalt befindet, damit der Entwickler von dem Film ablaufen kann. Die Riemen werden unter Spannung gehalten, indem die Spannwalze 7 gegen sie angedrückt wird. Die Filmfördervorrichtung taucht teilweise in die in dem Vorratsbehälter 9 befindliche Entwicklerlösung 8 ein so daß der Film durch die Lösung hindurchläuft.
Entwicklerlösung wird dem Vorratsbehälter 9 vom unteren Teil des Behälters 10 durch die Pumpe 11, das Ventil 12, die Leitung 13 und die Eintrittsöffnung 14 zugeführt. Die Lösung 8 wird dann durch die Abzugsöffnung 15, Leitung 17 und zurück in den unteren Teil des Behälters 10 umgewälzt. Wenn die Lösung abgelassen werden soll, wird das Ventil 16 geöffnet, und die Lösung strömt dann durch die Öffnung 15', Leitung 17' und Pumpe 18, die sie zum Abfluß pumpt. Die Entwicklerlösung kann durch frische Lösung ergänzt werden, indem man den Ergänzungsbehälter 19 kippt und eine bestimmte Menge konzentrierte Entwicklerlösung durch Leitung 20 unmittelbar in den unteren Teil des Behälters 10 gießt. Wenn der Ergänzungsbehälter 19 gekippt wird, betätigt er eine mechanische Kupplung 21, die den Stopfen 22 herauszieht, so daß eine bestimmte Menge Wasser vom oberen Teil in den unteren Teil des Behälters 10 fließen kann. Die Menge des Wassers wird durch das Schwimmerventil 23 gesteuert. Leitungswasser wird dem oberen Teil des Behälters 10 durch das Magnetventil 24 und das Schwimmerventil 23 zugeführt. Es ist auch für die Reinigung der Maschine gesorgt. Zu diesem Zweck strömt Wasser aus dem Magnetventil 24 aus, durchströmt das Ventil 51 und tritt durch die Reinigungsdüsen 52 aus, die eine Reinigungslösung, ζ. B. Wasser, in die Entwicklungskammer spritzen.
Wenn der Film die Entwicklungskammer 47 verläßt, wird der von den Fingern 25' unter der Metallführung 25 hindurchgeführt. Die waagerecht angeordnete Führung 25 ist starr mit der senkrechten Spritzplatte 26 verbunden, die die Aufgabe hat, Verunreinigungen von dem Entwicklerabschnitt fernzuhalten. Die Walze 27 nimmt den zu waschenden Film auf und fördert ihn durch die Abwaschstufe mittels einer Anzahl von schmalen Riemen 28. die um die Walzen 27 und 29 herumlaufen. Die Riemen 28 sind derart Seite an Seite angeordnet, daß zwischen je zwei benachbarten Riemen ein kleiner Spalt frei bleibt, dumit Waschwasser von dem Film ablaufen kann. Die Riemer, werden unter Spannung gehalten, indem die Spannwalze 30 gegen sie angedrückt wird.
In der Auswaschstufe wird der Film vor und nach seinem Durchgang unter der Walze 3O mit je einem Hochdruck-Heißwasserstrahl besprüht. Die Düse 32 spritzt heißes Wasser auf den Film, wobei die Walze 27 und die Riemen 28 als Filmträger wirken, und die Düse 33 spritzt ebenfalls heißes Wasser auf den Film, wobei die Walze 29 und die Riemen 28 als Filmträger wirken. Die Spritzdüsen 32 und 33 werden aus dem Heißwasserbehälter 34 mit heißem Wasser versorgt. Der Behälter 34 ist mit einem elektrischen Heizkörper 35 und einem Thermostat 36 ausgestattet, um einen ständigen Heißwasservorrat zur Verfügung zu halten. Der Wasservorrat wird durch das Schwimmerventil 37 konstant gehalten, das mit einer (nicht dargestellten) Anordnung verbunden ist, die die Stromzufuhr zum Wassererhitzer abstellt, sobald der Wasserspiegel unter eine vorgechriebene Höhe in dem Behälter sinkt. Wenn das Schwimmerventil offen ist, strömt Wasser von dem Zweiwegventil 54 durch die Leitung 55 zu dem Schwimmerventil. Das Zweiwegventil 54 kann der Leitung 55 heißes Wasser, kaltes Wasser oder ein Gemisch aus heißem und kaltem Wasser zuführen. Aus dem Behälter 34 strömt Wasser durch die Pumpe 38 und das Filter 39 zu den Spritzdiisen 32 und 33. Das heiße Wasser sammelt sich in dem Behälter 40 und läuft durch die Öffnung 41 in den Behälter 34 zurück. Wenn das heiße Wasser aus dem System abgelassen werden soll, wird der Behälter 34 durch die Pumpe 38 und das selbsttätige Ventil 43 entleert. Der Vorratsbehälter 31 des Spülabschnittes wird durch die Öffnung 42 und Leitung 60 zur Schaumpfanne 31 hin entleert. Dieses Wasser wäscht den Schaum durch Leitung 61 und Pumpe 80 zum Abfluß.
Sobald die ungehärtete Emulsion von dem Film abgewaschen ist, wird der Film durch die L-förmigen Metallführungen 44 und 53 zwischen den Walzen 29 und 45 hindurch in den Spülabschnitt geleitet. Dann wird der Film auf einer Reihe von Riemen oder »O«-Ringen (Riemen von im allgemeinen kreisförmigem Querschnitt und kleinem Durchmesser) weitergefördert, die zwischen der Walze 29 und der unteren Austrittswalze 46 gespannt sind und derart in Vertiefungen der Walze 46 sitzen, daß der Außenrand der O-Ringe ungefähr mit der Oberfläche der Walze 46 fluchtet. Der Abstand der O-Ringe voneinander ist gleich der Breite der schmalen Riemen 28. Die Riemen können 3,81 bis 7,62 cm breit sein und Abstände von 0,63 bis 0,95 cm voneinander aufweisen. Der Durchmesser der O-Ringe kann daher von etwa 0,16 bis 0,95 cm variieren. Der Querschnitt der O-Ringe braucht nicht vollständig rund zu sein, sondern kann einen abgeflachten oberen Teil aufweisen, so daß die Oberfläche eines jeden O-Ringes mit der Oberfläche der Walze 46 und der Oberfläche der um die Walze 29 herumlaufenden Riemen fluchtet. Die Anordnung der O-Ringe und der Riemen ist in der USA-Patentschrift 2 154585 dargestellt.
Der Zwischenraum zwischen den Riemen erleichtert das Spülen durch Besprühen des Films von oben und unten her durch die Snritzdüsen 49 und 48. D;is
Spülwasser wird durch das Magnetventil 24 zugeführt. Überschüssiges Wasser wird entfernt, indem der Film zwischen den Druckwalzen 46 und 50 hindurchgeführt und dann zu einer Austritts- oder Trockenzone oder -kammer oder zu einer weiteren Behandlungsstuft geleitet wird.
Sämtliche Walzen können von einem einzigen (nicht dargestellten) Motor angetrieben werden. Die Walzen in dem Filmfördersystem, nämlich die Walzen 4, 5, 27 und 29, können durch (nicht dargestellte) Ketten und Zahnräder angetrieben werden, während die übrigen Walzen leerlaufen oder von Treibriemen und Riemenscheiben angetrieben werden. Die Arbcitszeitfolge wird durch einen Motor und eine Zeitstcuertrommel herkömmlicher Bauart (die nicht dargestellt sind) ablaufen gelassen und gesteuert.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der Maschine beschrieben. Die Maschine hat drei Betriebsarten, nämlich (1) Bereitschaft, (2) Arbeit und (3) Reinigung. Jede dieser Betriebsarten wird durch Öffnen und Schließen eines elektrischen Stromkreises ausgelöst.
Funktionsfolge der Vorrichtung
1. Bereitschaftszustand
In diesem Zustand wird der Wasserbehälter 34 auf die Arbeitstemperatur aufgeheizt und auf dieser Temperatur gehalten. Falls die Wassertemperatur unter eine bestimmte Höhe fällt, betätigt der Thermostat 36 selbsttätig den Erhitzer 35.
In diesem Bereitschaftszustand wird heißes oder kaltes Wasser aus dem Zweiwegventil 54 in die Maschine geleitet. Die Strömung wird durch das Schwimmerventil 37 gesteuert.
Wenn im Bereitschaftszustand der Wasserspiegel in dem Heißwasserbehälter 34 durch Verdampfung sinkt, strömt die gleiche Menge Wasser durch das Schwimmerventil 37 in den Behälter nach.
Die Ergänzung der Entwicklerlösung kann auf verschiedene Arten erfolgen. Das in der Zeichnung dargestellte System ist ein automatisches Verdünnungssystem. Wenn der Behälter 19 nach hinten gekippt wird, überführt ein Kolbenmechanismus Wasser vom oberen zum unteren Teil des Behälters 10. Der anschließend in den Behälter 19 gegossene Entwickler gelangt unmittelbar in den unteren Teil des Behälters 10 und mischt sich mit dem Wasser.
2. Arbeitsvorgang
Wenn der Arbeitsvorgang eingeschaltet wird, strömt Wasser 56 in den Wasservorratsabschnitt 57 des Behälters 10 durch das Schwimmerventil 23. das zuvor auf eine bestimmte Wassermenge eingestellt worden ist. Die Aufgabe des Wasservorratsabschnittes 57 ist es, Vorratswasser durch die in der Maschine herrschende Temperatur ohne äußere Temperatursteuerungsvorrichtungen auf die Arbeitstemperatur zu bringen und als volumetrische Meßvorrichtung für das Vorratswasscr zu dienen.
Infolge der Auslösung des Arbeitsvorganges läuft die folgende Kette von Vorgängen gleichzeitig ab:
a) Wasser strömt durch das Magnetventil 24 und durch die obere und die untere Nachspüldüse 49 bzw. 48. Solange die Vorrichtung auf »Arbeit« geschaltet ist, sind diese Düsen ständig in Beirieb.
b) Der (nicht dargestellte) Hauptpumpenantriebsmotor wird in Betrieb gesetzt und treibt über Treibriemen die Entwicklerpumpe 11, die Spritzdüsenpumpe 38 und die Entleerungs pumpe 18 an.
e) Der Motor für den Fördermechanismus wird in '"> Gang gesetzt und führt den Film durch Treibrie
men- oder Kettenantrieb durch die Vorrich lung.
Nachdem die obigen Vorgänge gleichzeitig stattge funden haben, finden nach Bedarf die folgenden Er eignisse statt:
d) Jeder Heißwasserverlust wird durch das Schwimmerventil 37 im Heißwasserbehälter un mittelbar ausgeglichen.
e) Eine durch das Schwimmerventil 58 im Behalte ij 10 betätigte (nicht dargestellte) Anzeigelampe
leuchtet auf, wenn der Entwicklerspiegel niedrig ist und ergänzt werden muß.
f) Wenn aus irgendeinem Grunde der Wasserspie gel in dem Heißwasserbehälter 34 unter die
-" Höhe des Heizkörpers 35 sinken sollte, wird de
Heizkörper selbsttätig abgeschaltet.
3. Reinigungsvorgang
Es wird folgende Folge von Vorgängen ausgelöst
-'i a) Der (nicht dargestellte) Motor zum Antreiber des Fördermechanismus wird in Tätigkeit ge setzt. Hierdurch werden sämtliche Riemen in Gang gesetzt, und sämtliche Walzen laufen um
b) Ein Getriebemotor innerhalb einer (nicht dargestellten) Zeitfolgesteuervorrichtung beginnt eine Zeitschalttrommel und ein Ventilsteuerorgan in Drehung zu versetzen. Die erste elektrische Tätigkeit der Zeitschalttrommel erfolgt wenn der Reinigungsvorgang ausgelöst worden
Γι ist. Diese elektrische Tätigkeit besteht darin, daß
das Magnetventil unter Strom gesetzt wird, S( daß es Wasser in die Vorrichtung einströmet läßt. Während der Zeitspanne vorder Betätigung des Magnetventils können alle Ventile in dei
•to Ventilfolge in ihrer Funktion durch ein (nich
dargestelltes) Räderwerk und einen (nicht dargestellten) Malleserkreuz-Antrieb physikalisch umgekehrt werden.
Die Ventilumkehrvorgänge sind die folgen-
4") den:
c) Das zwischen der Entwicklerpumpe und dei Entwicklerschale befindliche Ventil 12 wird vor seiner normalen Offenstellung in die Geschlossenstellung umgeschaltet. Wenn die Pumpen
r)i) dann später in der Reinigungsperiode zu laufen beginnen, kann kein Entwickler mehr in die Entwicklerschale strömen.
d) Das Ventil 51 zwischen dem Magnetventil und der Entwicklerreinigungsdüse 52 wird voi
V) seiner normalen Gcschlossenstellung in die Of
fenstcllung geschaltet. Wenn sich dann später ii der Reinigungsperiode das Magnetventil öffnet wird ein Wasserstrahl gegen die Entwicklerwalze und die Entwicklerschale gerichtet, und d;
wi Wasser läuft durch die Öffnungen 41 und 15' ab
e) Das zwischen dem Ablauf der Entwicklerschale und der Entlcerungspumpe befindliche Vcnti 16, das neirmalcrwcisc gcschleissen ist, öffne sich. Infe)lgcdesscn wird der verbrauchte Ent
hi wickler veim Be)dcn der Schale und das Wasser
das durch die Entwicklcrreinigungsdüsen einge spritzt we>rden ist, zu einem späteren Zeitpunk in der Reinigungsperiode nach unten in den Ab
fluß gepumpt.
f) Das normalerweise geschlossene, hinter der Wasserpumpe 38 befindliche Ventil 43 öffnet sich. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt in der Reinigungsperiode die Pumpen angestellt werden, wird infolgedessen das verunreinigte Auswaschwasser in den Abfluß gepumpt.
g) Zu einem Zeitpunkt nach Beginn der Reinigungsperiode und nachdem infolge der Stellung des Magnetventils 24 Leitungswasser zu den oberen und unteren Nachspüldüsen 49 und 48 und zur Entwicklerreinigungsdüse 52 geströmt ist, wird der Pumpenantriebsmotor betätigt.
Während der Pumpenantriebsmotor läuft, werden die Riemen und Walzen besprüht, und die Reinigungslösung wird in den Abfluß getrieben.
h) Die dritte elektrische Tätigkeit besteht darin, daß das Magnetventil geschlossen wird. Dies erfolgt, bevor der die Pumpen antreibende Hauptantriebsmotor angehalten wird, damit die Reinigungslösung, die sich angesammelt hat, ablaufen kann.
i) Der Rest der noch zur Verfügung stehenden Zeit wird verwendet, um alle Ventile wieder in ihre normalen Stellungen zurückzuschalten. In den noch verbleibenden paar Sekunden betätigen besondere Zapfen auf einer Zeitschalttrommel herkömmlicher Bauart Mikroschalter und Relais, um einen unterbrechungslosen Umschaltkontakt herzustellen, wodurch die Zeitschaltfolge für die nächste Reinigungsperiode in Bereitschaft gebracht wird, die ausgelöst wird, sobald das System wieder betätigt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der die Riemen und Walzen in Bewegung haltende Motor für den Fördermechanismus abgestellt.
f) Nach Beendigung der Reinigungsvorgänge wird der Heißwasserbehälter 34 durch das Schwimmerventil 37 wieder auf den vorgesehenen Spiegel aufgefüllt. Wenn der richtige Wasserspiegel in diesem Behälter erreicht ist, wird der Heizkörper 35 eingeschaltet, um das einströmende Wasser auf die erforderliche Temperatur zu erhitzen.
Ein anderer Reinigungsvorgang kann so arbeiten, daß die Sprühreinigung in dem Entwicklerabschnitt, dem Waschabschnitt und dem Nachspülabschnitt in zeitlicher Aufeinanderfolge abläuft, um die Sprühdüsen unter einem ausreichenden hydrostatischen Druck halten zu können.
Die Entwicklungskammer kann mit Einrichtungen ausgestattet sein, um die Lösung in Bewegung zu halten, damit sie gleichmäßig bleibt. An Stelle des kippbaren Ergänzungsbehälters können andere Vorrichtungen, z. B. ein Hebersystem, angewandt werden.
Da die Zeitschaltvorrichtungen oder -mechanismen im Handel erhältlich sind und verschiedenartige elektrische Stromkreise aufweisen, sind die Einzelheiten dieser Bauteile hier nicht beschrieben worden, da eine solche Beschreibung das Verständnis der Zeichnungen nicht erleichtern, sondern nur erschweren würde.
Die Bauteile der Kammern bestehen aus den jeweils geeigneten, chemisch widerstandsfähigen Kunststoffen oder nicht-korrodierbaren Metallen oder Metallegierungen, z. B. aus Stahl, rostfreiem Stahl, Messing, Kupfer, Bronze, Aluminium usw. Die Riemen können aus Kautschuk, Kunstkautschuk, Siliconharzen usw. bestehen. Die Rollen können ebenfalls aus den zuerst genannten Werkstoffen hergestellt werden und mit den zuletzt genannten Werkstoffen beschichtet sein.
Fig. 4 zeigt schematisch einen abgeänderten Entwicklerbehälter 10, eine Anordnung zum Zuführen von konzentrierter Entwicklerlösung zu dem Behälter und einen Hebermechanismus.
Fig. 5 zeigt schematisch eine abgeänderte Anordnung zum Zuführen von Entwicklerlösung sowie das damit verbundene Pumpsystem. Dem Fachmann sind zahlreiche sonstige Abänderungen geläufig.
Gegebenenfalls kann auch eine Einrichtung zum Trocknen des fertig entwickelten Films oder Papiers in der Nähe des Auslasses der Vorrichtung vorgesehen sein. Zum Beispiel kann in der Nähe des Auslasses der Vorrichtung eine Heißluftzugkammer mit herkömmlicher Walzenförderung angeordnet sein, um den entwickelten und gewaschenen photographischen Film zu trocknen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
709 582/83

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Photographische Entwicklungsvorrichtung zum Behandeln von exponiertem photographischem Film oder Papier mit einer äußeren Silberhalogenid-Emulsionsschicht, die einen Vorratsbehälter für die Entwicklerlösung, einen Spülabschnitt, Spritzdüsen, Behälter zum Sammeln der Flüssigkeit und ein getrenntes Fördersystem für die einzelnen Abschnitte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördersystem (4 bis 7) des Entwicklerabschnittes teilweise in die Entwicklerlösung (8) in dem Vorratsbehälter (9) eintaucht, so daß das belichtete Material durch die Entwicklerlösung (8) hindurchläuft; eine senkrechte Spritzplatte (26) so angeordnet ist, daß sie Verunreinigungen von dem Eniwicklerabschnitt fernhält; ein sich an den Entwicklerabschnitt anschließender Auswaschabschnitt mit einem zugeordneten Fördersystem (27 bis 30) und mit Spritzdüsen (32, 33) vorgesehen ist; und in dem Spülabschnitt Druckwalzen (46, 50) vorgesehen sind, durch die das entwickelte und ausgewaschene Material zum Entfernen von überschüssigem Wasser hindurchgeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennten Fördersysteme Walzen (4,5; 27,29) und im Abstand voneinander angeordnete biegsame flache Riemen (6; 28) aufweisen, die mit den Walzen zusammenwirken und um diese herumlaufen, und daß die eine Druckwalze (46) Vertiefungen zur Aufnahme von endlosen Riemen mit kleinem Querschnitt besitzt, die sich zwischen den flachen Riemen (6; 28) befinden, wenn sie um die Walze herumlaufen, die die flachen Riemen antreibt, und mit diesen zusammenwirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Luftleitung (59) einen Luftstrom auf die Eintrittsstelle des zu entwickelnden photographischen Materials richtet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Walze (7) zum Eintauchen des photographischen Materials in die Entwicklerlösung vorgesehen ist und daß die Spritzplatten (25, 26) eine Führungsplatte bilden, die sich zwischen dem Entwicklerabschnitt und dem Auswaschabschnitt erstrecken.
DE1937963A 1968-07-26 1969-07-25 Photographische Entwicklungsvorrichtung Expired DE1937963C3 (de)

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