DE1941202A1 - Vorrichtung zum Beladen,insbesondere von Schiffen mit Kunststoffsaecken - Google Patents

Vorrichtung zum Beladen,insbesondere von Schiffen mit Kunststoffsaecken

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DE1941202A1 DE19691941202 DE1941202A DE1941202A1 DE 1941202 A1 DE1941202 A1 DE 1941202A1 DE 19691941202 DE19691941202 DE 19691941202 DE 1941202 A DE1941202 A DE 1941202A DE 1941202 A1 DE1941202 A1 DE 1941202A1
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Description

  • Vorrichtung zum Beladen, insbesondere von Schiffen mit Kunststoffsäcken Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beladen, insbesondere von Schiffen mit Kunststoffsäcken, bestehend aus einem verfahrbaren Portal mit einem einen Förderer aufweisenden, höhenverschwenkbaren Auslegerarm, der an seinem freien Ende ein senkrechtes- Trägergestell mit einer Wendelrutsche trägt, deren oberes freies Ende im Bereich der Abgabeseite des in dem verschwenkbaren Auslegerarm gelagerten Förderers angeordnet ist, dem auf der Brückenplattform vorgesehene Zuführbänder vorgeschaltet sind, während an dem unteren freien Ende der Wendelrutsche ein als Drehteller mit untergesetztem Transportband ausgebildetes Austragsorgan vorgesehen ist.
  • Das Be- und Entladen von See- und Binnenschiffen mit Stückgütern erfolgt durch Transport der einzelnen Stückgüter oder durch Zusammenfassen mehrerer Stückgüter in Hieven, Schlingen, Netzen oder auf Paletten mittels bordeigener oder landseitiger Entladegeräte.
  • Nachteilig sind hierbei die zeit- und lohnaufwendigen Arbeiten, die durch das Zusammenstellen und Åuseinandernehmen der Hieven, durch das Aufheben, Tragen und Ablegen der Stückgüter von Hand gegeben sind.
  • Hinzu kommt noch der diskontinuierliche und dadurch bedingte langsame Materialfluß.
  • Um einen kontinuierlichen Materialfluß und um dadurch eine größere Umschlagleistung zu erzielen, ist es bekannt, Klemmbandörderer für den senkrechten Auf- und Abtransport zu verwenden. Derartige Förderer sind jedoch in ihrem Einsatz sehr beschränkt, da einerseits jeweils nur Stückgüter mit etwa den gleichen Abmessungen und andererseits keine druckempfindlichen Güter befördert werden können.
  • Zum kontinuierlichen Beladen von Schiffen werden Wendelrutschen verwendet, die beispielsweise an einem Förderbänder aufweisenden, höhenverschwenkbaren Auslegerarm einer ortsbeweglichen Verladebrücke befestigt sind. Die Wendelrutschen ermöglichen eine schnelle kontinuierliche Materialbeförderung.
  • Bei den bekannten, mit Wendelrutschen arbeitenden Beladevorrichtungen für Schiffe ist eine Veränderung der Abgabeseite der Wendelrutsche, um das Verladegut an einer anderen Stelle absetzen zu können, nicht möglich, außer, daß zusätzliche Einrichtungen vorgesehen sind, die beispielsweise darin bestehen, daß das Verladegut von der Abgabeseite der Wendelrutsche auf ein Transportband übergeleitet wird. Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform wird von einer geschlossenen Wendelrutsche ausgegangen, deren Aufgabeseite ein trichterförmiges Gehäuse aufweist, in das die Mündung eines Zufiihrrohres hineinreicht.
  • Diese Vorrichtung ist jedoch nur für Schüttgüter verwendbar.
  • Diese bekannten Wendelrutschen sind jedoch dann nicht für den Transport von Säcken, insbesondere Kunststoffsäcken, geeignet, wenn bei den verschiedensten Witterungsverhältnissen Kunststoffsäcke sicher und ohne Beschädigungen mit nahezu gleichbleibender Geschwindigkeit transportiert werden sollen. Ferner hat es sich gezeigt, daß gerade Kunststoffsäcke durch elektrostatische Aufladungen beim Transport auf den bekannten Wendelrutschen abgebremst und sogar zum Stehen auf der Transportbahn gebracht werden. Dies wirkt sich insbesondere.dann immer sehr nachteilig aus, wenn auf den Wendelrutschen Stauungen, gewollt oder ungewollt, auftreten. Der Weitertransport der Säcke, d.h. das weitere Nachrutschen der Säcke, ist nur dann möglich, wenn die Säcke von Hand oder mittels besonderer Einrichtungen in Bewegung gesetzt werden, was häufig sehr mühevoll ist.
  • Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zum Beladen von Schiffen mit Kunststoffsäcken der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die ebeneinem kontinuierlichen Transport bei den verschiedenen Witterungsverhältnissen ohne Beschädigung des Transportgutes und der Transportverpackung auch das Beladen tiefer Schiffe ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung eine Vorrichtung zum Beladen von Schiffen vorgeschlagen, die in der Weise ausgebildet ist, daß die Wendelrutsche aus mehreren aneinandergerelhten, segmentartieen Einzelblechen besteht, deren Biegungen innenseitig einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Rutschwinkel aufweisen, und die mit ihren unteren Kanten die jeweils nachfolgenden Einzelbleche in ihren oberen Abschnitten treppenförmig unter ausbildung von Spalten übergreifen, deren Höhe mindestens der Materialstärke der Einzelbleche entspricht und die verschlossen ausgebildet sind.
  • Die Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der in dem Trägergestell mittels eines mittigen, feststehenden, zylindrischen Rohres gehaltenen Wendelrutsche eine zweite Wendelrutsche mit einem mittigen, feststehenden und in dem festehenden Trägerrohr der Wendelrutsche geführten Halterohr angeordnet ist, das an seiner Außenwandung mit schraubengewindeförmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen entsprechenden Profilierungen versehen ist, die mit an der Innenwandung des feststehenden Trägerrohres der Wendelrutsche ausgebildeten Gegenprofilen in Eingriff stehen, die und die zweite teleskopartig ein- und ausfahrbare Wendelrutsche aus mehreren aneinandergereihten, segmentartigen Einzelblechen bestehen, deren Biegungen innenseitig einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Rutschwinkel aufweisen, und die mit ihren unteren Kanten die jeweils nachfolgenden Einzelbleche in ihren oberen Abschnitten treppenförmig unter Ausbildung von Spalten übergreifen, deren Höhe mindestens der Materialstärke der Einzelbleche entspricht und die veschlossen ausgebildet sind.
  • Die Wendelrutscheti weisen im Bereich einer Steigung von 2600 mm vierundzwanzig segmentartige, miteinander verbundene Einzelbleche auf.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine verfahrbare Beladevorrichtung mit einem höhenverschwenkbaren Auslegerarm und mit an diesem befestigten, aus einer Wendelrutsche bestehenden Senkrechtförderer, Fig. 2 die Wendelrutsche in einer Seitenansicht u. . und in einer Ansicht von oben, Pig. 4 eine Wendelrutsche mit einer ausfahrbaren Wendelrutsche in einer Seitenansicht, Fig. 5 die ausfahrbare Wendelrutsche in einer Seitenansicht, Fig. 6 die Wendelrutsche in einer schaubildlichen Ansicht, Fig. 7 das aus einer Teleskoprollenbahn und u. 8 einem Drehteller bestehende Austragorgan in eingefahrener und ausgefahrener Stellung der Teleskoprollenbahn in Seitenansichten und Fig. 9 die Teleskoprollenbahn in ausgefahrener Stellung in einer Ansicht von oben.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 1 besteht die erfindungsgemäß ausgebildete Beladevorrichtung für Schiffe aus einem verfahrbaren Portal 10 mit einer Drehsäule 1i, die mit einem Schwenkgetriebe in Verbindung steht. Benachbart der horizontalen Brückenplattform ist an der Drehsäule 11 ein heb- und senkbarer Auslegèrarm 12 bei 13 befestigt. Am freien Ende des Auslegerarmes ist ein als Wendelrutsche 14 ausgebildeter Senkrechtförderer 15 schwenkbar angebracht. Abgabeseitig trägt die Wendelrutsche 14 ein Austragorgan 16. Um zu erreichen, daß die Wendelrutsche 14 mit dem Austragorgan 16 immer eine senkrechte Stellung einnimmt, ist eine Parallelführung im Auslegerarm 12 vorgesehen, die aus einem Parallelgestänge besteht. An dem oberen freien Ende der aus zwei Teilen 11a und 11b bestehenden Drehsäule 11, die bei 18 schwenkbar miteinander verbunden sind, ist ein Ausleger 19 mit einem Gegengewicht 20 vorgesehen, der mit dem Auslegerarm 12 über Halteseile oder angelenkte Haltestangen 21 verbunden ist. Die Heb- und Senkbewegung des Auslegerarmes 12 erfolgt mittels hydraulischer Arbeitszylinder 22.
  • Der Auslegerarm 12 ist gemäß Fig. 1 rohr- oder kastenförmig ausgebildet und allseitig mit einer Verkleidung versehen. Im Innenraum des Auslegerarmes 12 ist ein Transportband 30 angeordnet, das über Antriebs- und Leitrollen geführt ist. Dem Transportband 30 ist ein Zuführband 31 vorgeschaltet, das vorzugsweise als seitlich flexibles Kurvenförderband ausgebildet ist, um eine Gutzufuhr in jeder Schwenkstellung der Drehsäule 11 mit dem Auslegerarm 12 zu gewährleisten. Das Zuführband 31 ist auf der verschwenkbaren Plattform der Drehsäule 11 angeordnet, jedoch aufgabeseitig an der Portalplattform befestigt. Dem Zuführband 31, das nicht als flexibles Kurvenförderband ausgebildet zu sein braucht, kann noch ein weiteres Zuführband vorgeschaltet sein. Häufig werden Jedoch die zu verladenden Säcke direkt von einem landseitig angeordneten Förderband an das Zuführband 30 oder 31 abgegeben.
  • Die Förderbänder 30 und 31 bestehen aus endlosen, flachen oder muldenförmigen Gurten aus Baumwolle, Gummi, Stahlband oder Kunststoff; sie sind über Leit- bzw. Führungsrollen geführt, von denen die Umlenkwalzen Jeweils als Antriebswalzen ausgebildet sind und mit Antriebsmotoren in Verbindung stehen, die von einer Kanzel 32 steuerbar sind (Fig. 1). Die Antriebe für die Förderbänder 30, 31 können jedoch auch von einem gemeinsamen Antrieb abgeleitet sein.
  • Das freie Ende des Auslegerarmes 12 trägt den Senkrechtförderer 15, der aus einem feststehenden, zylindrischen Rohr 35 besteht, das unter Ausbildung eines Zwischenraumes 36 von einem zylindrischen Trägergestell 37 umgeben ist, das auch vollwandig ausgebildet sein kann (Pig. 2 und 4). Der obere Abschnitt des Trägergestells ist als Plattform 38 mit einem Äufgabeabschnitt 39 ausgebildet, in den das Förderband 30 des Auslegerarmes 12 mündet (Fig. 3).
  • Zwischen dem Rohr 35, das mittels der Plattform 38 zentrisch innerhalb des Trägergestells 37 gehalten ist, und dem Trägergestell 37 ist um den Außenumfang des Rohres 35 die Rutsche 14 wendelförmig herumgeführt (Fig. 2, 4 und 6). Die Wendelrutsche 14 besteht aus mehreren aneinandergereihten, segmentartigen Einzelblechen 4£, deren Biegungen innenseitig, also benachbart zum Rohr 35, einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Rutschwinkel aufweisen.
  • Die Einzelbleche 40 sind ähnlich einem Treppenförderer angeordnet und so miteinander verbunden, daß die Einzelbleche 40 mit ihren, dem unteren Ende der Wendelrutsche 14 zugekehrten Kanten die Jeweils nachfolgenden Einzelbleche in ihren oberen Abschnitten unter Ausbildung von Stufen übergreifen. Der Abstand der sich überlappenden Abschnitte Je zweier Einzel bleche 40 kann mindestens der Materialstärke der Einzelbleche entsprechen. Die Übergänge in den überlappenden Abschnitten sind veschlossen. Ist der Abstand der sich überlappenden Abschnitte eringfügig, so können die ausgebildeten Fugen durch Schweißen verschlossen werden. Die Schweißnähte bilden dann gleichzeitig die Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Blechsegmenten 40. Sind die Fugen größer, so kann zusätzlich Material für das Verschließen der Fugen verwendet werden. Die Verbindungsstellen zwischen den Einzelblechen 40 werden jedoch so ausgebildet sein, daß die Säcke ohne Beschädigung über die Einzelbleche und deren Verbindungsnähte hinweggleiten können. Wesentlich ist åedoch, daß die tiberlappungsabschnitte, die in Fig. 2 bei 41 angedeutet sind, verschlossen sind. Die Ausbildung der Wendelrutsche 14 erfolgt vorzugsweise derart, daß auf den Bereich einer Steigung von etwa 2600 mm vierundzwanzig Blechsegmente 40 fallen. Der Bereich einer Steigung ist in Fig. 2 durch die Punkte S-S gekennzeichnet.
  • Um die Förderhöhe auch unabhängig von der Höhenverschwenkbarkeit des Auslegerarmes 12 und insbesondere dann vergrößern zu können, wenn größere Höhenunterschiede zu überbrücken sind, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung in einem an dem Auslegerarm 12 befestigten Trägergestell 37 zwei wendelförmig ausgebildete Rutschen übereinander angeordnet, von denen die eine Wendelrutsche ausfahrbar ausgebildet ist.
  • Die Teleskopierbarkeit einer der beiden Wendelrutschen ist nämlich aus folgenden Gründen von wesentlicher Bedeutung: Würde nämlich die Wendelrutsche 14 so lang wie das tiefste Schiff sein, so würde eine Schiffsbeladevorrichtung mehrere Meter höher werden und wäre technisch nicht mehr ausführbar, weil entweder die Wendelrutsche in das leere Schiff nicht mehr eingeführt werden könnte oder bei zu vollem Schiff der Neigungswinkel des Auslegerarmes 12 zu groß würde.
  • Gemäß der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform eines in seiner Höhe veränderbaren Senkrechtförderere ist. innerhalb des feststehenden Trägerrohres 35 der Wendelrutsche 14 ein zylindrischea Halterohr 45 geführt, an dessen unteren Abschnitt 45a eine Rutsche 46 befestigt ist, die um den Außenumrang des Halterohres 45 unter Ausbildung eines Zwischenraumes wendelförmig herumge- -führt ist. Der Zwischenraum zwischen der inneren Kante.der Wendelrutsche 46 und dem Umfang des Halterohres 45 ist etwas größer bemessen als die Materialstärke des Trägerrohres 35, so daß beim Einschieben des Halterohres 45 in das Trägerrohr 35 dieses zwischen dem Halterohr 45 und der Wendelrutsche 46 hindurchgleiten kann. Eine sichere Führung der ein- und ausfahrbaren Wendelrutsche 46 ist dadurch gegeben, daß die Werdelrutsche 46 auch in der ausgefahrenen Stellung immer mit einem oberen Abschnitt auf dem unteren Abschnitt der Wendelruteche 14 aufliegt. Die Wendelrutsche 46 ist entsprechend der Wendelrutsche 14 ausgebildet.
  • Um eine sichere Führung der Wendelrutsche 46 auf der Wendelrutsche 14 zu erreichen, ist die Außenwandung des ein- und ausfahrbaren Halterohres 45 mit schraubengewindeförmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen 14, 46 entsprechenden Profilierungen versehen, die mit an der Innenwandung des feststehenden Trägerrohres 35 ausgebildeten Gegenprofilen in Eingriff stehen.
  • Es bett $doc-.auoh die Möglichkeit, daß das Halterohr 45 das festehende Trägerrohr 35 übergreift, so daß dieses in dem Halterohr 45 beführt ist. Bei dieser Ausführungsform ist die Wendelrutsche 14 an der das Trägerrohr 35 tragenden Trigorplatte 38 befestigt und unter Ausbildung eines Zwischenraumes, der etwa der Material stärke des in das Trägerrohr 35 ein- und ausfahrbaren Halterohres 45 mit der an dieser befestigten wenderrutsche 46 entspricht, wendelförmig ul das Trägerrohr 95 herumgeführt. Im ausgefahrenen Zustand der Wendelrutsche 46 ist die Wendelrutsche 14 mit ihrem unteren Rutschenabsohnitt auf dem oberen Abschnitt der Wendeirutsche 46'sicher gehalten und geführt. Zur Führung des Halterohres 45 mit der wendelrutsche 46 auf dem feststehenden Trägerrohr 35 ist dieses an seiner Außenwandung mit schraubengewindeförmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen 14, 46 entsprechenden Erofilierungen versehen, die wiederum mit an der Innenwandung des Halterohres 45 ausgebildeten Gegenprofilen in Eingriff stehen.
  • Das am unteren Ende des Trägerrohres 35 oder des Hale terohres 45, wenn der Senkrechtförderer 15 mit einer ein- und ausfahrbaren Wendelrutsche 46 ausgerüstet ist, angebrachte Austragorgan 16 besteht gemäß Pig. 7, 8 und 9 aus einem motorangetriebenen Drehteller 50 mit einem untergesetzten Transportband oder einer Rollenbahn 51. Am äußeren Umfang des Drehtellers 50 ist eine umlaufende, feststehende und senkrechte Begrenzungswand 52 vorgesehen, die an einem den Drehteller 50 tragenden Lagergehäuse 53 befestigt is-t. Die Begrenzungswand 52 weist im Bereich desAbleitbandes 51 eine Abgabeöffnung 54 auf. Oberhalb des Drehtellers 50 ist am freien Ende des Halterohres 45 ein Leitblech 55 angeordnet, das die Führungsbahn für die Säcke zur Abgabe öffnung 54 begrenzt und das gleidhzeitig als Verschlußorgan für die Abgabeöffnung ausgebildet ist. Bei Stillstand dient der Drehteller gleichzeitig als Verschluß für die Wendelrutsche und bei Tätigkeit als Übertragorgan vom Ausgang der Wendelrutsche 46 auf das Transportband 51, das so lange geschwenkt werden kann, bis es an die Rückwand der Yvendelrutsche kommt. Die weitere Schwenkung wird durch Verdrehen der Wendelrutsche 46 auf der Wendelrutsche 14 erreicht.
  • Das Austragorgan ist von 1 : 6 regelbar, so daß verschiedene Ladegeschwindigkeiten gefahren werden können, wobei die Regelung auf dem dem Drehteller 50 zugekehrten Teil durchgeführt wird. Die eigentliche Abnahme erfolgt immer mit der gleichen Geschwindigkeit, d.h. der Abnehmer kann jeden einzelnen Sack praktisch in den Schiffs laderaum einschießen". Das Austragorgan als Verschließ- und Regelorgan der Wendelrutsche ermöglicht es, diese als Speicher bzw.
  • Puffer zu verwenden. Dadurch wird eine erhöhte Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht, da die Zulauforgane immer mit der g leichen Geschwindigkeit arbeiten können. Um jeden Platz im Schiffsladeraum erreichen zu können, besteht das Transportband 51 aus zwei teleskopartig aus- und einfahrbaren Bändern 51a und 51b. Am Abgabeende des Bandee 51b kann ein heb-und senkbare Verlängerungsband 56vorgesehen sein (Fig. 8 und 9).
  • Mittels der Beladevorrichtung ist es aufgrund der Verwendung einer Wendelrutsche in der voranstehend angegebenen Ausführungsform möglich, Kunststoffsäcke kontinuierlich dem Schiffsladeraum zuzuführen.
  • Die Säcke brauchen nicht mehr von Hand an der Jeweils vorbestimmten Stelle abgeleg zu werden. Durch die einfache Anpassung des Horizontalförderers 51 an die sich stetig verändernden Aufnahme- oder Abgabestellen innerhalb des Lageraumes ist es nicht immer erforderJich, die gesamte Schiffsbeladevorrichtung zu bewegen. Das Verschwenken des HoSzontalförderers um mindestens 3600 während des Betriebes um die senkrechte Achse des Senkrechtförderers kann durch Verschrauben der unteren wVendel in die nächsthöhere Wendel erreicht werden. Durch Verdrehen der Wendelrutschen 14 und 46 in ihren wendeln können auch geringfügige Höhenunterschiede ausgeglichen werden.
  • Gegenüber den bekannten Wendelrutschen ergibt sich bei der erfindungsgemäß ausgebildet en Beladevorrichtung der Vorteil, daß. insbesondere Kunststoffsäcke mit gleichbleibender Geschwindigkeit transportiert werden können. Durch die von den einzelnen Segmenten 40 gebildeten Treppenabsätzen und die dichtgeschweißen Spalten entsteht beim Rutschen der Säcke ein Aufwind, der den einzelnen Sack leicht anlüftet.
  • burch den Querwand wird eine elektrische Aufladung der Kunststoffsäcke dann gelöscht. Durch die Biegungen der Einzelbleche 40 legen sich die Säcke je nach Zentrifugalkraft immer wieder in die richtige Lage.
  • Patentansprüche:

Claims (8)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Vorrichtung zum Beladen, insbesondere von Schiffen mit Kunststoffsäcken, bestehend aus einem verfahrbaren Portal mit einem einen Förderer aufweisenden höhenverschwenkbaren Auslegerarm, der an seinem freien Ende ein senkrechtes Trägergestell mit einer Wendelrutsche trägt, deren oberes freies Ende im Bereich der Abgabeseite des in dem verschwenkbaren Auslegerarm gelagerten Porderers angeordnet ist, dem auf der Brückenplattform vorgesehene Zuführbänder vorgeschaltet sind, während an dem unteren freien Ende der Wendeirutsche ein als Drehteller mit untergesetztem Transportband ausgebildetes Austragorgan vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die kendelrutsche (14) aus mehreren, aneinandergereihten segmentartigen Einzelblechen (40) besteht, deren Biegungen innenseitig einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Rutschwinkel aufweisen, und die mit ihren unteren Kanten die Jeweils nachfolgenden Einzelbleche (40) an ihren oberen Abschnitten treppenförmig unter Ausbildung von Spalten übeLgreifen, deren Höhe mindestens der Materialstärke der Einzelbleche (40) entspricht und die verschlossen ausgebildet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der in dem Trägergestell (37) mittels eines mittigen, feststehenden, zylindrischen Rohres (35) gehaltenen Wendeirutsche (14) eine zweite Wendelrutsche (46) mit einem mittigen, zylindrischen und in dem feststehenden Trägerrohr (35) der Wendelrutsche (14) geführten Halterohr (45) angeordnet ist, das an seiner Außenwandung mit schraubengewindeförmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen (14, 46) entsprechenden Profilierungen versehen ist, die mit an der Innenwandung des feststehenden Trägerrohres (35) der Wendelrutsche (14) ausgebildeten Gegenprofilen in Eingriff stehen, die und die zweite teleskopartig ein- und ausfahrbare Wendelrutsche (46) aus mehreren, aneinandergereihten segmentartigen Einzelblechen (40) bestehen, deren Biegungen innenseitig einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Rutschwinkel aufweisen, und die mit ihren unteren Kanten die jeweils nachfolgenden Einzelbleche (40) in ihren oberen Abschnitten treppenförmig unter Ausbildung von Spalten übergreifen, deren Höhe mindestens der Materialstärke der Einzelbleche (40) entspricht und die verschlossen ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeidhnet, daß die ein- und ausfahrbare Wendelrutsche (46) abgabeseitig an dem bodenseitigen Ende des Halterohres (45) an diesem befestigt und unter Ausbildung eines Zwischenraumes, der etwa der Materialstärke des feststehenden Trägerrohres (35) entspricht, wendelförmig um das Halterohr (45) herumgeführt und in ausgefahrener Endstellung der Wendelrutsche (46) mit einem oberen Rutschenabschnitt auf dem unteren Abschnitt der Wendelrutsche (14) geführt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelrutsche (14) an einer das Trägerrohr (35) tragenden Trägerplatte (38) befestigt und unter Ausbildung eines Zwischenraumes, der etwa der Materialstärke des von dem Trägerrohr (35) über griffenen ein- und ausfahrbaren Halterohres (45) mit der an diesem befestigten Wendelrutsche (46) entspricht, wendelförmig um das Trägerrohr (35) herumgeführt und in ausgefahrener Endstellung der Wendelrutsche (46) mit ihrem unteren Xutschenabschnitt auf dem oberen Abschnitt der Wendelrutsche (46) geführt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Halterohres (45) mit der Wendelrutsche (46) auf dem feststehenden Tragerrohr (35) dieses an seiner Außenwandung mit schraubengewindeförmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen (14, 46) entsprechenden Profilierungen, versehen ist, die mit an der Innenwandung des ein- und ausfahrbaren Halterohres (45) ausgebildeten Gegen-Profilen in Eingriff stehen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelrutschen (14, 46) im Bereich einer Steigung von 2600 mm vierundzwanzig segmentartige, miteinander verbundeneEinzelbleche (40) aufweisen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Austragorgan (16) eine am äußeren Umlang des Drehtellers (-5C) umlaufende, feststehende senkrechte Begrenzungswandung (52) mit einer Abgabe öffnung im Bereich des unterhalb des Drehtellers (50) angeordneten Transportbandes (5i) und oberhalb des Drehtellers (50) ein am mittleren dreh- und verfahrbaren Halterohr (45) angeordnetes, die Führungsbahn zur Abgabeöffnung (54) begrenzendes, senkrechtes Leitblech (55) aufweist, das als Verschlußorgan für die Abgabeöffnung (54) ausgebildet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (55) als Verschlußorgan für die Abgabeseite der Wendelrutsche (14; -46) ausgebildet und an deren Abgabeseite heranschwenkbar ist.
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