DE194207C - - Google Patents

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DE194207C
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DE
Germany
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frame
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mattress
longitudinal
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DENDAT194207D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C19/00Bedsteads
    • A47C19/12Folding bedsteads
    • A47C19/128Folding bedsteads only legs being foldable

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 194207 KLASSE 34g. GRUPPE
Zusammenlegbare Bettstelle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1906 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine zusammenlegbare Bettstelle, die leicht derartig zusammengeklappt werden kann, daß die einzelnen Teile und der Matratzenrahmen mit den Betten einen möglichst kleinen Raum einnehmen, um eine Ausnutzung der von der Bettstelle eingenommenen Bodenfläche zu anderen Zwecken zu gestatten, wenn das Bett nicht im Gebrauch ist.
ίο Fig. ι ist ein Seitenriß des Bettgestells mit Darstellung des Matratzenrahmens im Schnitt.
Fig. 2 ist ein Grundriß. Die Drahtmatratze ist abgebrochen dargestellt und läßt das Rahmenwerk erkennen.
Fig. 3 ist ein Grundriß des Bettstellrahmens und des daran angelenkten Matratzenrahmens.
Fig. 4 zeigt die Bettstelle im zusammengeklappten Zustande (außer Gebrauch) im Grundriß.
Fig. 5 ist ein Grundriß des metallischen Rahmenwerks allein.
Fig. 6 ist eine Endansicht des zum Teil gekippten Matratzenrahmens.
Fig. 7 ist eine Endansicht der zum Teil zusammengeklappten Bettstelle.
Fig. 8 ist eine Hinteransicht von Fig. 7. Ein Teil der Pfosten und Stangen ist abgebrochen dargestellt, um die angelenkten Teile besser erkennen zu lassen.
Fig. 9 zeigt in größerem Maßstabe, in welcher Weise die Pfosten an die Verbindungsstange angelenkt sind.
Fig. 10 ist eine Endansicht dieser Verbindung.
Fig. 11 ist zum Teil eine Seitenansicht und zum Teil ein Schnitt des Fußes und des damit verbundenen Pfostens.
Fig. 12 ist eine Endansicht davon.
Fig. 13 ist ein Grundriß der Verbindungsstange mit dem Pfosten.
Fig. 14 ist derselbe Grundriß, nur ist der Pfosten in die Lage geschwungen, die er einnimmt, wenn sich die Bettstelle im zusammengeklappten Zustande befindet.
Fig. 15 ist zum Teil ein Aufriß, zum Teil ein Schnitt einer anderen Ausfühfungsform der Bettstelle.
Fig. 16 ist ein Grundriß des Rahmenwerks dieser Ausführungsform; ein Teil der Matratze ist strichpunktiert dargestellt.
Fig. 17 ist ein Grundriß dieser Bettstelle im zusammengeklappten Zustande.
Fig· 18 ist eine ■ Endansicht; ein Teil des Rahmenwerks ist abgebrochen dargestellt.
Fig. 19 ist eine Endansicht der Bettstelle im zusammengeklappten Zustande.
Fig. 20 zeigt in größerem Maßstabe die Befestigung der Verbindungsstange mit dem. Rahmen.
Fig. 21 ist ein Grundriß dazu.
Fig. 22 ist eine Einzeldarstellung.
Die Kopf- und Fußteile A und B bestehen aus den Bettpfosten 1 und 2 und den Querriegeln 3 mit den Fußstücken IO und sind durch eine Verbindungsstange 4 verbunden, welche bei 5 drehbar mit Ansätzen verbunden
ist, die bei 7 an den Pfosten 1 befestigt sind (Fig. 9). Diese Stange 4 besteht vorzugsweise aus Winkeleisen und trägt an jedem Ende eine Klaue 8 (Fig. 10), welche durch Angießen oder Aufschweißen eines unteren Flansches 9 gebildet wird, so daß der Drehzapfen 5 einen festen Sitz an der Längsstange erhält. Mit jedem Pfosten 1 ist ein Fuß 10 fest verbunden, auf dem ein Ring 11 angeordnet ist (Fig. 11 und 12), in welchem die schwingbare Stange 12 drehbar gelagert ist, deren oberes Ende an der Stange 13 befestigt ist. Diese Stange ist an jedem Ende in Armen 14 gelagert, die bei 15 an den Kopf- und Fußstücken 16* eines gewöhnlichen Drahtmatratzenrahmens 16 befestigt sind, der aus Holz oder Eisen besteht. Die nötige Starrheit wird de'r schwingbaren Stange 12 durch eine Strebe 17 verliehen. Die Pfosten 2 sind mit den Pfosten 1 durch die Querriegel 3 verbunden und mit Armen 18 (Fig· 3) versehen, welche das Gewicht der einen Seite des Matratzenrahmens tragen. Sie sind mit Löchern 19 versehen, in die die Stifte 20 (Fig. 6 und 7) des Matratzenrahmens eingreifen, so daß sie den Teilen die erforderliche Starrheit verleihen, wenn die Matratze zum Gebrauch auseinandergeklappt ist. Mit 21 (Fig. 2) sind die Matratzenfedern bezeichnet.
Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, wird die Seite C des Matratzenrahmens hochgekippt, bis sie die in Fig. 7 dargestellte senkrechte Lage einnimmt. Die aus den Pfosten 1 und 2, den Riegeln 3 und den drehbaren Fußstücken 10 bestehenden Kopf- und Fußteile werden nach innen auf die Längs- oder Verbindungsstange 4 geschwungen, wie in Fig. 3 punktiert dargestellt ist. Gleichzeitig bewegen sich die Ringe 11 (Fig. 11 und 12), in welchen die Enden der schwingbaren Stangen 12 gelagert sind und welche mit den Fußteilen 10 fest verbunden sind um ihre Zapfen 22, so daß die Fußteile 10 in ihre andere Stellung, gelangen. Um eine genaue Bewegung der schwingenden Teile zu ermöglichen, müssen die Zapfen 22 in derselben Senkrechten liegen wie die Drehzapfen 5. Wenn der Rahmen 16 in die in Fig. 7 dargestellte senkrechte Lage gebracht ist, wird er in dieser durch die schwingbaren Stangen 12 und 17 sicher gehalten, welche sich gegen die Längsstangen 4 legen (Fig. 3). Die Füße 10 bilden eine genügende Stütze, um ein
Überkippen zu verhindern.
Um die Betten auf dem Matratzenrahmen festzuhalten, werden sie durch Gurte gehalten, die· quer über die Bettdecke gezogen und an den beiden Seiten des Matratzenrahmens befestigt sind.
Um die Matratze zum Gebrauch auseinanderzuklappen, werden die Kopf- und Fußteile, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt ist, auseinandergezogen und der Matratzenrahmen 16 heruntergeklappt, bis sein Rand D auf der Längsstange 4 ruht und der Rand C sich auf die Arme 18 legt. Die Befestigungsbolzen 20, die in die Löcher 19 eingreifen, halten den Rahmen der Bettstelle in dieser Lage fest.
Der in den Fig. 15 bis 22 dargestellte zusammenklappbare Rahmen ist anwendbar, wenn ein breites oder ein Doppelbett hergestellt werden soll. In diesem Falle sind die die Pfosten 1 und 2 fest verbindenden Riegel 3 an der Längsstange 23 an einem zwischen den beiden Pfosten gelegenen Punkte angelenkt, so daß diese Teile leicht zusammengeklappt werden können. An Stelle der in den vorhergehenden Figuren dargestellten Verbindungsstange 4 wird hier der Teil 23 von einem runden Rohr gebildet, dessen Enden 20 (Fig. 20) so gestaltet sind, daß sie in die Klauen 25 der um 5 drehbaren Querriegel 3 einzugreifen vermögen. Das Längsglied 23 ist mit Hilfspfosten 26 (Fig. 15, 18 und 19) versehen, an welchen die Füße 10 (Fig. 16 bis 19) befestigt sind. Die. Stangen 27 sind an dem Teil 23 drehbar gelagert, und sie können erforderlichenfalls durch ähnlich drehbar angeordnete Verstrebungen . verstärkt werden. An ihrem oberen Ende sind die Stangen 27 mit einem vorspringenden Stift 28 versehen, welche bei 29 (Fig. 15) an den Querstangen i6x des Matratzenrahmens 16 gelagert sind. An den Pfosten ι und 2 sind Arme i8x und 18 mit Löchern 19 (Fig. 16) angeordnet, wobei die Arme 18* drehbar sind (Fig. 22), um den Matratzenrahmen 16 beim Zusammenklappen am Vorbeistreichen nicht zu hindern.
Das Zusammenklappen der Matratze und der Bettstelle erfolgt in ähnlicher Weise wie bei dem in Fig. 1 bis 14 dargestellten Ausführungsbeispiel, indem die Kopf- und Fußteile um ihre Zapfen 5 gedreht werden, wie in Fig. 16 mit punktierten Linien angedeutet ist, wobei die kürzeren Enden dieser Teile auswärts gedreht werden, bis sie die in Fig. 17 dargestellte Lage einnehmen. In diesem Falle tragen die Füße 10 das Gewicht des Matratzenrahmens, wenn dieser in die in Fig. 19 dargestellte senkrechte Lage gedreht wird.
Um den Matratzenrahmen zum Gebrauch herunterzuklappen, werden die Kopf- und Fußteile, wie in Fig. 16 gezeigt ist, auseinandergezogen, und der Matratzenrahmen wird heruntergekippt, wobei die drehbaren Arme 18* dem Rahmen 16 das Vorbeistreichen er-
möglichen, bis er auf den Armen 18 ruht, wobei die Bolzen 20 in die Löcher 19 dieser Arme eingreifen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zusammenlegbare Bettstelle, bei der
    sowohl der Kopf- als auch der Fußteil drehbar an einer Längsstange angeordnet
    ίο ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände (A, B) einseitig durch einen Längsbalken (4) gelenkig miteinander verbunden sind und der Matratzenrahmen (16) drehbar an einem um die Fußachse der einen Längswand schwingenden Rahmen (12, 13, 17) befestigt ist.
  2. 2. Bettstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsbalken aus der Ebene der einen Seitenwand nach der Bettstellmitte zu verlegt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT194207D Active DE194207C (de)

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