DE194444C - - Google Patents
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- DE194444C DE194444C DE1906194444D DE194444DD DE194444C DE 194444 C DE194444 C DE 194444C DE 1906194444 D DE1906194444 D DE 1906194444D DE 194444D D DE194444D D DE 194444DD DE 194444 C DE194444 C DE 194444C
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- brine
- pan
- liquid
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- heavier
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/26—Multiple-effect evaporating
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 194444 KLASSE 12«. GRUPPE
PHILIPP STURMFELS in BAD NAUHEIM.
durch die Pfanne verlängern.
Die Pfanne soll dazu dienen, in ununterbrochenem Betriebe Flüssigkeiten einzudampfen,
insbesondere auf Gewinnung von Salz.
Eine gewöhnliche Planpfanne wird in bekannter Weise durch Trennungswände in
eine Anzahl nach oben offener oder auch abgedeckter unter sich in Verbindung stehender
Zellen eingeteilt, um die einzudampfende
ίο Flüssigkeit in einem langen Strome durch
die Pfanne zu führen.
Die zu.verdampfende Flüssigkeit wird der Pfanne bei d zugeführt, durchläuft sämtliche
Zellen und verläßt die Pfanne bei e. Hierbei durchströmt die Flüssigkeit jede einzelne
Zelle der ganzen Länge nach und um dies zu erreichen, sind die öffnungen in den
Zwischenwänden bei der einen auf der rechten, bei. der folgenden auf der linken Seite angeordnet.
In der einfachsten Form erfolgt diese Zelleneinteilung nach der in der Zeichnung
dargestellten Weise. Bei dieser Anordnung sind die mit Durchlässen b versehenen Tren-
ü5 nungswände α (Fig. 1) quer zur Längsrichtung
der Pfanne eingefügt.
Das Merkmal des beanspruchten Verdampfers besteht nun darin, daß die Öffnungen
in den Zwischenwänden durch Schieber c (Fig. 2 und 3) oder andere geeignete Vorrichtungen
verschlossen werden können, so daß · jede einzelne Zelle für sich benutzbar
ist und die Pfannenflüssigkeit durch sämtliche oder einen Teil der Zellen geführt werden
kann.
Durch die Unterbindung des Flüssigkeitsstromes in Abschnitte soll auch verhütet
werden, daß die bei Wärmeschwankungen oder Vornahme von Arbeiten in der Flüssigkeit
entstehenden Bewegungen sich weiter als auf die Länge einer Zelle erstrecken.
Die Heizung geschieht am zweckmäßigsten durch ein Dampfrohrsystem,· kann aber auch
durch eine gleichmäßig verteilte Bodenheizung erfolgen.
Die Pfanne wird von Zelle 1 (d Fig. 1)
aus gefüllt und dann geheizt. Entsprechend dem Abdampfen wird Flüssigkeit nachgegeben.
Beim Abdampfen wird die Flüssigkeit (Sole usw.) spezifisch schwerer. Wird in Zelle ι frische Sole nachgefüllt, so ist diese
spezifisch leichter und überlagert die zum Teil bereits eingedampfte Sole usw. Kann
diese leichtere Sole sich nur innerhalb der Zelle ι ausbreiten, so drückt sie auf die ihr
unterliegende schwerere Sole und nötigt diese unterhalb des Schiebers in der Wand a so
lange in Zelle 2 und von da nach Zelle 3, von 3 nach 4 usw. überzutreten, bis der
Gleichgewichtszustand wieder hergestellt ist. Da zwischen je zwei Zellen die Schieber-Öffnung
möglichst tief stehen soll und die Sole in der Regel am Boden schwerer ist
als an der Oberfläche, so tritt von der vorderen in die nächst folgende Zelle stets
nur die schwerere Sole über. Die Schieber
Claims (1)
- bewirken somit eine Scheidung der Sole in den einzelnen Zellen in der Weise, daß sie die schwerere Sole durchlassen, die leichtere aber zurückhalten. In der letzten Zelle wird die Sole, sobald sie genügende Schwere — ein genügend hohes spezifisches Gewicht — erlangt hat, in absatzweisem oder auch in gleichbleibendem Strome abgelassen. Beim Beginn des Siedeverfahrens wird die ganzeίο Pfanne mit Flüssigkeit (Sole) von gleichem spezifischen Gewichte gefüllt. Durch das stete \^erdampfen der Sole und Nachfüllen frischer Sole ändert sich das spezifische Gewicht und nach kurzer Zeit wird ein Beharrungszustand eintreten, bei dem die Flüssigkeit an der Einlaufstelle am spezifisch leichtesten ist, in ihrem weiteren Laufe fortschreitend spezifisch schwerer wird und an der Stelle des Auslaufes ihr höchstes spezifisches Gewicht erreicht.Soll das Salz usw. längere Zeit in der Pfanne liegen bleiben, sich also höher ansammeln , so müssen die Schieber entsprechend gehoben werden.Das Salz wird mit Krücken angezogen und mit Schaufeln ausgehoben.Pa tknt-Anspruch:Abdanipfpfanne mit Scheidewänden, die den Weg der Flüssigkeit bei ihrem Durchgang durch die Pfanne verlängern, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Scheidewänden entsprechend angebrachten Durchlässe durch Schieber oder andere geeignete Vorrichtungen verschließbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE194444T | 1906-09-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE194444C true DE194444C (de) | 1908-01-21 |
Family
ID=34484435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906194444D Expired DE194444C (de) | 1906-09-05 | 1906-09-05 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE194444C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3124452A (en) * | 1964-03-10 | figure |
-
1906
- 1906-09-05 DE DE1906194444D patent/DE194444C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3124452A (en) * | 1964-03-10 | figure |
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