DE194444C - - Google Patents

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DE194444C
DE194444C DE1906194444D DE194444DD DE194444C DE 194444 C DE194444 C DE 194444C DE 1906194444 D DE1906194444 D DE 1906194444D DE 194444D D DE194444D D DE 194444DD DE 194444 C DE194444 C DE 194444C
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DE1906194444D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/26Multiple-effect evaporating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 194444 KLASSE 12«. GRUPPE
PHILIPP STURMFELS in BAD NAUHEIM.
durch die Pfanne verlängern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. September 1906 ab.
Die Pfanne soll dazu dienen, in ununterbrochenem Betriebe Flüssigkeiten einzudampfen, insbesondere auf Gewinnung von Salz.
Eine gewöhnliche Planpfanne wird in bekannter Weise durch Trennungswände in eine Anzahl nach oben offener oder auch abgedeckter unter sich in Verbindung stehender Zellen eingeteilt, um die einzudampfende
ίο Flüssigkeit in einem langen Strome durch die Pfanne zu führen.
Die zu.verdampfende Flüssigkeit wird der Pfanne bei d zugeführt, durchläuft sämtliche Zellen und verläßt die Pfanne bei e. Hierbei durchströmt die Flüssigkeit jede einzelne Zelle der ganzen Länge nach und um dies zu erreichen, sind die öffnungen in den Zwischenwänden bei der einen auf der rechten, bei. der folgenden auf der linken Seite angeordnet.
In der einfachsten Form erfolgt diese Zelleneinteilung nach der in der Zeichnung dargestellten Weise. Bei dieser Anordnung sind die mit Durchlässen b versehenen Tren-
ü5 nungswände α (Fig. 1) quer zur Längsrichtung der Pfanne eingefügt.
Das Merkmal des beanspruchten Verdampfers besteht nun darin, daß die Öffnungen in den Zwischenwänden durch Schieber c (Fig. 2 und 3) oder andere geeignete Vorrichtungen verschlossen werden können, so daß · jede einzelne Zelle für sich benutzbar ist und die Pfannenflüssigkeit durch sämtliche oder einen Teil der Zellen geführt werden kann.
Durch die Unterbindung des Flüssigkeitsstromes in Abschnitte soll auch verhütet werden, daß die bei Wärmeschwankungen oder Vornahme von Arbeiten in der Flüssigkeit entstehenden Bewegungen sich weiter als auf die Länge einer Zelle erstrecken.
Die Heizung geschieht am zweckmäßigsten durch ein Dampfrohrsystem,· kann aber auch durch eine gleichmäßig verteilte Bodenheizung erfolgen.
Die Pfanne wird von Zelle 1 (d Fig. 1) aus gefüllt und dann geheizt. Entsprechend dem Abdampfen wird Flüssigkeit nachgegeben. Beim Abdampfen wird die Flüssigkeit (Sole usw.) spezifisch schwerer. Wird in Zelle ι frische Sole nachgefüllt, so ist diese spezifisch leichter und überlagert die zum Teil bereits eingedampfte Sole usw. Kann diese leichtere Sole sich nur innerhalb der Zelle ι ausbreiten, so drückt sie auf die ihr unterliegende schwerere Sole und nötigt diese unterhalb des Schiebers in der Wand a so lange in Zelle 2 und von da nach Zelle 3, von 3 nach 4 usw. überzutreten, bis der Gleichgewichtszustand wieder hergestellt ist. Da zwischen je zwei Zellen die Schieber-Öffnung möglichst tief stehen soll und die Sole in der Regel am Boden schwerer ist als an der Oberfläche, so tritt von der vorderen in die nächst folgende Zelle stets nur die schwerere Sole über. Die Schieber

Claims (1)

  1. bewirken somit eine Scheidung der Sole in den einzelnen Zellen in der Weise, daß sie die schwerere Sole durchlassen, die leichtere aber zurückhalten. In der letzten Zelle wird die Sole, sobald sie genügende Schwere — ein genügend hohes spezifisches Gewicht — erlangt hat, in absatzweisem oder auch in gleichbleibendem Strome abgelassen. Beim Beginn des Siedeverfahrens wird die ganze
    ίο Pfanne mit Flüssigkeit (Sole) von gleichem spezifischen Gewichte gefüllt. Durch das stete \^erdampfen der Sole und Nachfüllen frischer Sole ändert sich das spezifische Gewicht und nach kurzer Zeit wird ein Beharrungszustand eintreten, bei dem die Flüssigkeit an der Einlaufstelle am spezifisch leichtesten ist, in ihrem weiteren Laufe fortschreitend spezifisch schwerer wird und an der Stelle des Auslaufes ihr höchstes spezifisches Gewicht erreicht.
    Soll das Salz usw. längere Zeit in der Pfanne liegen bleiben, sich also höher ansammeln , so müssen die Schieber entsprechend gehoben werden.
    Das Salz wird mit Krücken angezogen und mit Schaufeln ausgehoben.
    Pa tknt-Anspruch:
    Abdanipfpfanne mit Scheidewänden, die den Weg der Flüssigkeit bei ihrem Durchgang durch die Pfanne verlängern, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Scheidewänden entsprechend angebrachten Durchlässe durch Schieber oder andere geeignete Vorrichtungen verschließbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906194444D 1906-09-05 1906-09-05 Expired DE194444C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3124452A (en) * 1964-03-10 figure

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3124452A (en) * 1964-03-10 figure

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