DE1946331C3 - Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Triac bei komplexem Lastwiderstand - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Triac bei komplexem LastwiderstandInfo
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Description
spannungen auftreten. Dies trifft aber nur dann zu, 65 In den Figuren der Zeichnung sind zwei prinziwenn
der Lastwidenstand im Lastkreis des Triac reih pjelle Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen
reell ist. Bei komplexen Lastwiderständen tritt eine Schaltungsanordnung dargestellt.
Phasenverschiebung zwischen der Spannung und In Fig. 1 liegen in einem Laststromkreis hinter- !>"
Phasenverschiebung zwischen der Spannung und In Fig. 1 liegen in einem Laststromkreis hinter- !>"
einander eine Wcchsclspaniumgsi|ucllc, ein komplexer
Lastwidersland 1, die Laststromstreckc eines Triac 2 und ein ohmscher Meßwiderstand 3. An dem
MeßwidersUmd 3 wird eine dem Strom proportionale Spannung abgenommen. Zwischen dem Knotenpunkt
Triac'Lastwiderstand und der auf dem Bezugspotential
liegenden Seite des Meßw.derstandes 3 wird eine weitere Spannung abgenommen. Beide Spannungen
werden auf ein NOR-Gatter 4 gegeben und bedeuten für dieses NOR-Gatter 4 jeweils ein Eingangssignal
L, wenn der jeweilige Schwellwert überschritten ist, hingegen das Eingangssignal 0, wenn dieser
Schwellwert unterschritten ist. Das NOR-Gatter 4 gibt nur dann das Ausgangssignal L, wenn beide Eingangssignale
die Bedeutung 0 hatten. Das Ausgangssignal wird über eine Verzögerungsstufe 5 und über
eine Treiberstufe 6 zu einem Zündimpuls umgeformt, der an die Zündelektrode des Triacs 2 gelegt wird.
Bei der ersten Inbetriebnahme einer solchen Schaltungsanordnung wird der Triac 2 beim ersten Unterschreiten
des Spannungsschwellwertes gezündet werden. Alle halbpe.iudisch folgenden Zündungen werden
beim Unterschreiten des Stromschwellwertes ausgelöst werden. Da der Zündstrom mit dem Laststrom
über den Meßwiderstand 3 fließt, überlagert er sich diesem und täuscht dadurch einen zu großen
bzw. zu kleinen Laststromwert vor. Dadurch können Regelschwingungen auftreten, die mit Hilfe
der Verzögerumgsstufe 5 unterbunden werden. Mit Hilfe der Treiberstufe 6 wird der nötige Zündstrom
erzeugt.
Eine vereinfachte Schaltungsanordnung zeigt Fi g. 2. Im Lastkreis des Triac 2 fehlt der Meßwiderstand
3. Der Spannungsabfall an der Laststrecke des Triac 2 wird selbst als Meßgröße verwendet und — sowohl
dem Strom durch den Triac als auch der Spannung am Triac proportional — auf einen Schwellwertschalter
7 gegeben. Dieser Schwellwertschalter 7 gibt nur dann das Ausgangssignal L, wenn der Spannungsabfall
am Triac den Schwellwert unterschreitet, d. h. die Spannung am Triac gleich oder kleiner als
die Restspannung und der Strom Null ist.
Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung sichert sowohl beim Einschalten als auch im Betrieb
ein Mindestmaß an Störspannung. Der Aufwand dazu ist insbesondere bei einer Ausführung in integrierter
Technik im Vergleich zum Aufwand bekannter Schaltungsanordnungen sehr gering.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungannrdnung zum Ansteuern eines Stromänderungen und damit Störspannungcn auf.
Triac bei komplexem Lastwiderstand, dadurch 5 Man sorgt aber dafür, daß «er komplexe Laslwidcigc
ken η ze ich η et, daß eine dem Strom stand durch Zuschalten von imaginären Kompendurch
den Triac (2) proportionale Meßgröße und sutionswider.sländen reell gemacht wird, so daß tür
eine der Spannung am Triac (2) proportional·· den Triac Strom und Spannung wieder gleichphasig
Meßgröße auf ein NOR-Gatter (4) gegeben »vci- sind. Der SpannungsnuHdurchgang fallt dann mit
dcn/dessen Ausgangssignal das Ansteuersignal J" dem Stromnulldurcligang zusammen. Diese Kompendes
Triac (2) in der Weise beeinflußt, dalfdas sationsmethodc, bei der die Lastwiderslände reell ge-Ansteucrsignal
zum Zünden des Triac (2) nur macht werden müssen, bedingt einen nicht zu miteidann
möglich ist, wenn sowohl der Strom schätzenden Aufwand.
durch den Triac (2) als auch die Spannung Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-
am Triac (2) jeweils einen bestimmten Schwell- *5 gründe, eine" Schaltungsanordnung zum Ansteuern
wert unterschreiten. eines Triac mit komplexem Lastwiderstand anzu-
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- geben, bei der sowohl die Störspannungen als auch
durch gekennzeichnet, daß die beiden Meß- der schaltungstechnischc Aufwand auf ein Minimum
größen im Spannungsabfall am Triac (2) zusani- reduziert werden.
mengefaßt sind und daß das NOR-Gatter (4) 20 Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Sclial-
damit und durch die Tatsache verwirklicht ist, tungsanordnung zum Ansteuern eines Triac bei kom-
daß dieser Spannungsabfall auf einen Schwell- plexem Lastwiderstand erfindungsgemäß vorgeschla-
wertschalter (7) gegeben wird, der bei einer Meß- gen, dsß eine dem Strom durch den Triac propor-
spannung, deren Größe unter dem Schwellwert tionale Meßgröße und eine der Spannung am Triac
liegt, ein Ausgangssignal führt, das das Zünden a5 proportionale Meßgröße auf ein NOR-Gatter ge-
des Triac (2) ermöglicht. geben werden, dessen Ausgangssignal das Ansteuer-
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- signal des Triac in der Weise beeinflußt, daß das Andurch
gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal steuersignal zum Zünden des Triac nur dann mögdes
NOR-Gatters (4) auf ein Verzögerungsglied lieh ist. wenn sowohl der Strom durch den Triac als
(5) gegeben wird, dem eine Treiberstufe (6) 3° auch die Spannung am Triac jeweils einen bestimmnachgeschaltet;
ist, die ihrerseits das Ansteuer- ten Schwellwert unterschreiten.
signal für den Triac (2) liefert. Wesentlich an bekannten einschlägigen Schaltungs
anordnungen ist, daß als Kriterium für ein störspannungsfreies Zünden eines Triac der Nulldurchgang
der Spannung dient. Bei rein reellem Lastwiderstand
ist damit auch der Nulldurchgang des Stromes gegeben. Bei komplexem Lastwiderstand, wenn der
Imaginärteil nicht Null ist, wird diese Gleichzeitig- '
Bei der Anwendung eines Triac als gesteuerter keit der Nulldurchgänge von Strom und Spannung ']
Leistungsschalter für Wechselstrom treten bei korn- 4 durch Kompensaiionsrnittel künstlich hergestellt. %
piexen Lastwideiständen Probleme auf. Wegen der Nach der vorliegenden Erfindung jedoch werden
Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung beide Kriterien, der Stromnulldurchgang und der " ':
ist es schwierig, einen geeigneten Zündzeitpunkt zu Spannungsnulldurchgang, gemeinsam verwendet, um
finden. Außerdem ist darauf zu achten, daß am den Zeitpunkt des Ansteuersignals in Form von -'C
Triac keine kurzzeitigen Spannungs- und Strom- Zündimpulsen festzulegen. Beim erstmaligen Einanderungen
auftreten, die Störspannungen auslösen schalten des Lastkreises, wenn der Strom Null ist,
und eine Funkstöruing verursachen. wird beim Nulldurchgang der Spannung gezündet.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schal- Bei allen weiteren jeweils nach einer Halbperiodc
tungsanordnung zum Ansteuern eines Triac bei 50 folgenden Zündimpulsen, wenn die Spannung am
komplexem Lastwiderstand. Mit einer solchen Schal- Triac bis auf die Restspannung abgesunken ist, ist
tungsanordnung sollen Ansteuerimpulse zum Zün- der Nulldurchgang des Stromes für den Zeitpunkt
den eines Triac erzeugt werden, ohne daß die ge- der Zündimpulse maßgebend. In der Praxis sind
nannten Störspannungen auftreten. Unter den Be- nicht die Nulldurchgänge ausschlaggebend, sondern V
griff »komplexer Lastwiderstand« fallen auch rein 55 das Absinken unter einen jeweils festgelegten
reelle bzw. imaginäre Lastwiderstände. Schwellwert. Nach einer erfindungsgemäßen Schal-
Eine solche Schaltungsanordnung ist bekannt und tungsanordnung werden am Triac zwei Meßgrößen
beispielsweise in »Funkschau 1968«, Heft 3, S. 87 abgenommen, jeweils über einen Schwellwertschalter
bis 90, beschrieben. Diese Schaltungsanordnung ar- gegeben und in einem NOR-Gatter zusammenbeitet
nach dem Prinzip der sogenannten Spannungs- 60 geführt. Das NOR-Gatter gibt nur dann ein Aus- ; },.
nullpunktsteuerung. Das bedeutet, daß der Triac nur gangssignal, wenn keine der beiden Meßgrößen über 'V
dann'gezündet wird1, wenn die. Wechselspannung im ihrem Schwellwert liegt. Dieses Ausgangssignal löst
Lastkreis des Triac in ihrer Phase durch Null geht. dann einen entsprechenden Impuls zum Zünden des
Dadurch sollen beim Zünden des Triac keine Stör- Triac aus. , ,
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691946331 DE1946331C3 (de) | 1969-09-12 | Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Triac bei komplexem Lastwiderstand | |
| NL7012122A NL7012122A (de) | 1969-09-12 | 1970-08-17 | |
| FR7032775A FR2061194A5 (de) | 1969-09-12 | 1970-09-09 | |
| AT824070A AT306157B (de) | 1969-09-12 | 1970-09-10 | Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Triac bei komplexem Lastwiderstand |
| CH1348470A CH530734A (de) | 1969-09-12 | 1970-09-10 | Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Triacs bei komplexem Lastwiderstand |
| GB4346470A GB1325490A (en) | 1969-09-12 | 1970-09-11 | Semi-conductor controlled rectifier circuit arrangements |
| SE1241370A SE367292B (de) | 1969-09-12 | 1970-09-11 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691946331 DE1946331C3 (de) | 1969-09-12 | Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Triac bei komplexem Lastwiderstand |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1946331A1 DE1946331A1 (de) | 1971-03-18 |
| DE1946331B2 DE1946331B2 (de) | 1973-08-09 |
| DE1946331C3 true DE1946331C3 (de) | 1977-09-15 |
Family
ID=
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