DE1947612A1 - Verbrennungsofen zur Vertilgung von Abfallstoffen - Google Patents
Verbrennungsofen zur Vertilgung von AbfallstoffenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23G—CREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
- F23G5/00—Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
- F23G5/24—Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having a vertical, substantially cylindrical, combustion chamber
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
Dr. F. Zumsteln sen. - Dr. E. Assmann
Dr. R. Koenlgsberger - DIpl.-Phys. R. Holzbauer - Dr. F. Zumstein Jun.
PATENTANWÄLTE 19h7o (4
TELEX 529979
BANKKONTO:
BANKHAUS H. AUFHÄUSER
Case 3697/68
A/S Mustads Fabrikker, Oslo/Norwegen Verbrennungsofen zur Vertilgung von Abfallstoffen
Die Erfindung betrifft einen Ofen zur Verbrennung und Vertilgung von Abfallstoffen, der mit-einer einstellbaren Heizquelle,
wie etwa elektrischen oder Hochfrequenz-Heizelementen oder Gas- oder Ölbrennern, ausgestattet ist, die außerhalb der Verbrennungskammer
des Ofens angeordnet sind.
Bei Öfen dieser Art ist der Querschnittsbereich im allgemeinen über die Vertikalachse der Verbrennungskammer konstant, und es
zeigt sich daher oft, daß das zu verbrennende Gut nur in den Außenbereichen verbrannt wird, so daß ein "Pilzkern" aus nichtverbranntem Gut in einem gewissen Abstand von der Wandung der
Verbrennungskammer zurückbleibt. Auf Grund dieses Abstandes wird die Wärmeübertragung von der Wärmequelle sehr stark reduziert,
so daß die Verbrennung des Gutes leicht unterbrochen werden kann.
Es sind auch Öfen der oben beschriebenen Art bekannt, bei denen zumindest ein Teilbereich der Verbrennungskammer einen
nach unten konisch zulaufenden Querschnitt aufweist.
Ziel der Erfindung ist es, einen v/ie oben beschriebenen Ofen zu schaffen, bei dem die zur Verbrennungskammer führenden Lufteinlaßkanäle
gegen Verstopfen und die feuerfeste Auskleidung oder das Futter gegen Beschädigung geschützt sind und bei dem
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die Heizelemente, wenn solche verwendet werden, in Nuten oder Ausnehmungen im feuerfesten Futter angeordnet und dadurch vor
Verunreinigung und Korrosion bewirkenden Abgasen oder Ablagerungen geschützt sind, wodurch ein möglicher Kurzschluß verhindert
wird. Der zu schaffende Ofen soll außerdem leicht zu reinigen
sein.
Der erfindungsgemäße Ofen zeichnet sich dadurch aus, daß im Bereich
der einstellbaren Wärmezufuhr ein separater auswechseibarer
Innenmantel aus Metallblech vorgesehen ist, der einen nach unten gleichmäßig abnehmenden Querschnittsbereich auf v/ei st
und daß der auswechselbare Mantel über im wesentlichen die gesamte
Außenfläche durch das feuerfeste Futter gehalten bzw. abgestützt ist. Die Zufuhr der Verbrennungsluft erfolgt zweckmäßigerweise
im konisch zulaufenden Bereich der Verbrennungskammer über einen oder mehrere Durchlässe oder Kanäle im feuerfesten
Futter und von dort durch Schlitze in dem auswechselbaren Mantel, wobei es zweckmäßig ist, jeden dieser Kanäle mit einer
Verteilungskarrner zu versehen, die unmittelbar gegen die
Schlitze mündet, die vorzugsv/eise als nach innen und unten öffnende Schlitze ausgebildet sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßer. Ofens erstreckt sich die Verbrennungskammer von dem konischen Bereich
aus nach oben, wobei der aufragende Bereich durch einen mit dem.
auswechselbaren konischen Mantel verbundenen Innenmantel und durch einen zum Innenmantel koaxial und im Abstand angeordneten
Außenmantel gebil'det ist, wobei der Innen- und der Außenmantel im wesentlichen konstanten Querschnitt aufweisen. Bei dieser
Ausführungsform ist die Absaugöffnung des Ofens im Außenmantel
zweckmäßigerweise unterhalb dessen Oberkante angeordnet, wäh—.
rend die Oberkante des Innenmantels hoher liegt als der höchste Punkt der Absaugöffnunn im Außenmantel.
Die Erfindung wird nachfolgend in näheren Einzelheiten anhand
der Fig. 1 und 2 beispielsweise erläutert, die Axialschnitte durch die beiden erfindungsgemäßen Ausführungsformen des Ofens
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zeigen.
Die in Fig. 1 dargestellte erste erfindungsgemäße Ausführungform eines Verbrennungsofens 1 ist mit einer extern'einstellbaren
Quelle für die Wärmezufuhr zur Verbrennungskammer ausgestattet. Der Ofen 1 weist im Bereich der einstellbaren Wärmezufuhr
einen nach unten abnehmenden Querschnitt auf und ist in diesem Bereich mit einem auswechselbaren besonderen Mantel
2 aus Metallblech versehen, der in einem entsprechend geformten feuerfesten Futter 3 gehalten wird. Das Futter ist in an
sich bekannter Weise mit nicht gezeigten Nuten oder Ausnehmungen
zur Aufnahme der Wärmeversorgungsquel Ie versehen, d.h. für elektrische oder Hochfrequenz-Heizelemente oder für einen
Gas- oder Ölbrenner.
Die durch den Mantel.2 gebildete Verbrennungskammer ist am
oberen und unteren Ende mit Abdeckungen bzw. Deckeln (nicht gezeigt) versehen, so daß die Verbrennungskammer beim Betrieb
des Ofens vollständig verschließbar ist.
Zur Zuführung von Verbrennungsluft während der Verbrennung
sind ein oder mehrere Einlasse oder Kanäle 4 in der Auskleidung
3 vorgesehen, die in eine am Mantel 2 umlaufende Verteilung skatrnier 5 münden. Gegenüber der Verteilungskammer 5 ist
der Hantel 2 mit einer Anzahl Schlitze 6 versehen, die nach unten und gegen das Innere der Verbrennungskammer geöffnet
sind, in dem das Blech des Mantels unmittelbar über den Schlitzen 6 gegen die Innenseite der Verbrennungskammer eingedrückt
wurde. Dadurch wird die in die Verbrennungskammer aus den Kanälen 4 und der Verteilungskammer 5 eintretende Luft
nach unten gerichtet, und die Schlitze 6 werden durch das wäh-
rutschence
lend der Verbrennung von oben nach unten /Verbrer.nungsgut oder
die Küc'icstände nicht verstopft. Durch die in den feuerfesten
Futter vorcesehrr.er.Luftzuführkar.äle 4 wird die Yerbrennungs-
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OPiIUlHAL
luft bis zu einem gewissen Grade vor dem Eintritt in die Verbrennungskammer
vorgeheizt. Der Kanal oder die Kanäle 4 können in an sich bekannter Weise mit einer Luftzuführeinrichtung
und/oder einer Einrichtung zur Einstellung der Luftzufuhr, die nicht gezeigt ist, versehen sein, so daß während der Verbrennung
eine Einstellmöglichkeit für die zuzuführende Luft besteht.
Die Verbrennungskammer kann, wie Fig. 1 zeigt, lediglich aus dem gleichmäßig abgeschrägten Teil bestehen, oder sie kann mit
einem Aufsatz der Verbrennungskammer über dem abgeschrägten Teilabschnitt versehen sein* In beiden Fällen jedoch ist die
äußere Wärmezufuhr auf den abgeschrägten, d.h. konisch zulaufenden Teil der Verbrennungskammer beschränkt.
Eine mit einem solchen Aufsatz versehene Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ofens wird nachfolgend anhand der Fig. 2
näher erläutert.
Der Ofen 10 in Fig. 2 weist einen unteren, dem Ofen in Fig. 1
ähnlichen Teil auf, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen gewählt sind.Mit dem Mantel 2 in Verbindung stehend
und über diesem angeordnet ist ein innerer Mantelabschnitt 20 von im wesentlichen konstantem Querschnitt und ein dazu koaxial
und vom Innenmantel 20 in einem gewissen Abstand angeordneter äußerer Mantelabschnitt 21 vorgesehen, der ebenfalls
im wesentlichen einen konstanten Querschnitt aufweist. Der innere Mantelabschnitt 20 wird zweckmäßigerweise mit dem konisch
zulaufenden Hantel 2 im unteren Bereich des Ofens als Einstück hergestellt oder einstückig mit diesem verbunden und
ist ebenfalls auswechselbar in den Ofen eingesetzt. Bei dieser Ausführungsform ist die Abs.augöffnung 22 des Ofens im Außen-^
mantel 21 unterhalb dessei. Oberkante angeordnet, während die
Oberkante des Innermantels 2, 20 den höchsten Punkt der Absaugöffnung
22 überragt. Auf Grund dieser Anordnung reißen
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die aus der Verbrennungskammer austretenden Abgase weniger
Asche und ähnliche Teilchen durch den Absaugkanal mit.
Der Abstand oder Zwischenraum 23 zwischen den beiden Mänteln
20 und 21 kann über eine nahe der Unterkante des Außenmantels
21 angeordnete Luftzufuhrleitung mit Luft versorgt werden.
Wird"dem Zwischenraum 23 keine Luft zugeführt, so verbleibt
in diesem Zwischenraum ein isolierendes Luftkissen, während bei Zufuhr von Luft zum Zwischenraum 23 durch den Kanal 24
nach der vollständigen Verbrennung eine Kühlwirkung erreicht wird«
Durch auswechselbare Anordnung des Mantels 2 bzw. 2 und 21 im Ofen kann sich dieser Mantel in Axialrichtung relativ zum
übrigen Ofen frei ausdehnen. Das feuerfeste Futter 3 und mögliche Abstands- oder Halteglieder im Zwischenraum 23, die
nicht gezeigt sind, sorgen dafür, daß der Mantel 2 bzw. 2 und 21 in Bezug auf die Verbrennungsluftkanäle 4, 5 richtig angeordnet
bzw. eingesetzt ist. Da der Mantel 2' bzw. 2 und 21 im Ofen auswechselbar angeordnet ist, ist die Reinigung, Pflege
und Wartung des Ofens besonders einfach.
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Claims (8)
- - ·6 Patentansprüche( 1. Ofen zur Verbrennung und Vertilgung von Abfallstoffen mit Veiner zur einstellbaren Wärmezufuhr außerhalb der Verbrennungskammer angeordneten Heizquelle, mit im feuerfesten Futter des Ofens vorgesehenen Wüten oder Aussparungen für die Heizquelle, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der einstellbaren War— mezufuhrexnrichtung ein separater Innenmantel (2, 20) aus Metallblech vorgesehen ist, der einen nach unten gleichmäßig k abnehmenden Querschnitt (2) aufweist und daß der separate Mantel über im wesentlichen die gesamte Außenfläche durch das feuerfeste Futter (3) gehalten ist.
- 2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungsluft in dem Bereich der Verbrennungskammer mit gleichmäßig abnehmendem Querschnitt (2) über einen oder mehrere Durchlässe bzw. Kanäle (4) in dem feuerfesten Futter (3) und durch Schlitze (6) in dem separaten Mantel (2) zugeführt wird.
- 3. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Luftzuführungskanäle (4) eine Verteilungskammer (5) aufweist, die unmittelbar gegen die Schlitze (6) mündet.
- 4. Ofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verteilungskammer (5) vom Einlaß des zugeordneten Zuführungskanals (4) aus einen gleichmäßig abnehmenden Querschnitt aufweist.
- 5. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (6) nach innen und unten geöffnet sind.
- 6. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungskammer vom Bereich der Wärmezufuhr aus nach oben erstreckt ist und daß der Ofen in diesem aufragenden Bereich0098 17/13 39mit einem mit dem separaten konisch zulaufenden Mantel (2) verbundenen Innenmantel (20) und mit dazu koaxial und im Abstand angeordneten Außenmantel (21) versehen ist, wobei die beiden Mantel im wesentlichen konstanten Querschnitt aufweisen.
- 7.Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugbzw. Abgasäur.trittsöffnung (22) der Verbrennungskammer im Mantel unter dessen Oberkante angebracht ist und daß die Oberkante des Innenmar.tc] s (?O) höher liegt als der höchste Punkt der Absaugöffnung {??) im Außenmantel (21).
- 8. Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Frischluftzufuhr in den Raum zwisehen dem Außen- und dem Irmenmantel vorgesehen ist.0098 17/1339Leerseite
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0058306A3 (de) * | 1981-02-12 | 1983-01-26 | Firma Walter Kroll | Verbrennungsvorrichtung |
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1968
- 1968-09-19 NO NO369768A patent/NO120887B/no unknown
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1969
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- 1969-09-19 DE DE19691947612 patent/DE1947612A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0058306A3 (de) * | 1981-02-12 | 1983-01-26 | Firma Walter Kroll | Verbrennungsvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ES371616A1 (es) | 1971-11-16 |
| CH495532A (fr) | 1970-08-31 |
| SE355230B (de) | 1973-04-09 |
| AT295015B (de) | 1971-12-27 |
| BE739138A (de) | 1970-03-02 |
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| NO120887B (de) | 1970-12-21 |
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