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Beschreibung ewii Patentgesuch der FIAT Societa per Azioni, urins
Italien betreffend "Fahrzeugsteuerrad mit handbetätigten Steuerdruckknöpfen für
die Hupe." Priorität: Italien vom 19, September 1968 Die Erfindung bezieht sich
auf Steuerräder für Kraftfahrzeuge, insbesondere Steuerräder der Bauart, bei denen
handbetätigte Steuerdruckknöpfe zum Betätigen der Hupe des Kraftfährzeuges eingebaut
sind.
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Bekanntlich wird durch die Anordnunbg von Druckknopfsteuerungen für
eine Kraftfahrzeughupe auf den Steuerradspeichen die Übersichtlichkeit für den Fahrer
verbessert. Solch eine Anordnung vermeidet die Anbringung der Einzelteile zwischen
dem Rand der
Nabe des Steuerrades, welches im Falle eines Unfalles
die Gefahr vergrößern kann, daß der Fahrer verletzt wird, Natürlich macht die Anordnung
der Druckknopfhupenregelungen auf den Steuerradspeichen die Auslegung des Steuerrades
nur noch komplizierter und erhöht auch die Schwierigkeit, daß die Bupenregelung
zur normalen Wartung abgebaut wird. Dartiber hinaus ist solch eine Anordnung oft
Vibrationen ausgesetzt, wenn das Fahrzeug läuft.
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Erfindungsgemäe sollen diese Schwierigkeiten nun überwunden werden
indem ein Steuerrad fUr Kraftfahrzeuge vorgeschlagen wird, bei dem die Druckknopfsteuerung
zur Betätigung der Rupe von einfacher, robuster und wirtschaftlicher Konstruktion
ist; und auch im Aussehen elegant und anspreche ist.
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Gegenstand der Erfindung ist auch ein Steuerrad der Bauart, bei der
die Regeleinrichtungen für die Hupe zusätzlich zur Tatsache, daß sie von einfacher
Konstruktion sind, leicht zusammengebaut und abgebaut werden können und doch von
Vibrationen frei sind wenn das Fahrzeug läuft Gegenstand der Erfindung ist auch
ein Steuerrad der Bauart, bei der ein Regeldruckknopf für die H-upe leicht und bequem
betätigt werden kann, wobei die Bedienung der Hupe sichergestellt ist, unabhängig
davon, an welcher Stelle der Druckkaopf durch den Fahregedrückt wird.
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Auch soll das erfindungsgemäße Steuerrad sich leicht an die Schutz
polsterung anpassen lassen, um d.ie Konsequenzen von Frontalkollissionen zu verbessern.
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Erreicht wird dies erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch, daß das
Steuerrad radiale Speichen aufweist, die jeweils eine innere Metallverstärkung aufweisen,
welche als fester Erdkontakt dient ein Federkontakt ist an jeder Speiche befestigt
und gegen die
Verstärkung isoliert, wobei Jeder Federkontakt ein
auskragendes freies Ende aufweist, welches oberhalb und normalerweise unter Abstand
von der Verstärkung angeordnet ist1 wobei dieses Ende wirksam einem Regeldruckknopf
zugeordnet ist, welcher an der Speiche befestigt, Jedoch relativ zur Verstärkung
bei Anwendung eines nach unten wirkenden Schubes an einer beliebigen Stelle die
Druckknopfes beweglich ist, derart, daß der Federkontakt gebogen wird und sein freies
Ende in kontakt mit der Verstärkung gebracht wird, wodurch der Erregarkreis für
die Hupe vervollständigt wird.
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Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun anhand der
beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in denen Fig. 1 einen zentralen
Axialschnitt durch eine Speiche eines Steuerrades nach einer Ausführungserm der
Erfindung zeigti die Fig. 2, 3, 4 und 5 sind Querschnitte durch diese Speichen lliags
der inien II-II, III-III, IV-IV und V-V in Fig. 1; Fig. 6 ist eine Draufsicht auf
einen Federkontakt, welchen einen Teil des Steuerrades bildet; und Fig. 7 ist ein
sentraler Axialschnitt ähnlich Fig. 1 und zeLgt eine speiche eines Steuerrades nach
einer Modifikation der Ausführungsform nach den Fig. 1 ts 6.
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In den Zeichnungen ist ein Kraffahrzeug - Steuerrad, von dem nur ein
Teil dargeetellt ist, allgemein mit 1 bezeichnet worden. Das Steuerrad 1 besitzt
einen äußeren kreisförmigen Rand 2 der mit einem inneren ringförmigen Rand 3 versehen
ist. Der Rand 2 ist mit einer zentralen Nabe 6 durch radiale Speichen 6 verbunden,
wobei letztere auch trit inneren Metallverstärkungen 5 versehen sind, die den Rahmet
3 des Randes 32 mit einem Metallteil der Nabe 6 rcri inden.
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Rand 2, Speiche 4 und Nabe 6 sind mit Kunststoffmaterial überzogen
und sind daher an der Oberfläche nicht leitend. Nach der dargestellten Ausführungsform
ist das Steuerrad 1 mit zwei sich gegenüberstehenden Speichen 4 versehen, deren
Breite verjüngt sich jeweils al]mähiich von der Nabe 6 zum Rand 2.
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Jede Speiche 4- besitzt nach den Fig. 2 und 5 einen großen U-Profilquersciinitt
mit stehenden Seitenfianschen 4a, die einen nach oben offenen Innenkanal A umeben.
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Die Verstärkung 5 jeder Speiche 4 ist mit Nieten 7 mit großen konvexen
töpfen versehen, die in weiter unten zu beschreibender Weise als feste Erd- oder
Massekontakte Verwendung finden.
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Das Profil A der Speiche 4 nimmt ein ateifes Trägerelement 9 mit U-Querschnitt
auf, welches sich in Längsrichtung des Kanals Ä erstreckt und aus einer Metallegierung
geformt ist. Das Trägerelement 9 besitzt erhabene Seltenwandungen 9a, die in nach
außen vorstehenden Rändern 9b enden, welche Wulste bilden, die über die flansche
4a der Speiche 4 greifen.
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Das Trägerelement 9, welches beiden Speichen 4 gemeinsam ist, trägt
auf der Vorderseite eine federnde Polsterung aus federndem Material mit Sicherheitsfunktion,
wodurch der Aufschlag eines Fahrers im Falle eines Frontalzusammenstoßes abgedämpft
wird.
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Gegen die Unterseite des Trägerelementes 9, das ist zwischen dem Element
9 und der Basis des anale A der Speiche 4 ist ein Federkontakt 8 befestigt, der
aus einem Metallstreifen besteht, der am Trägerelement 9 zwischen seinen Enden befestigt
ist und in einer zentralen sich längs erstreckenden Nut im Trägerelement 9 untergebrscht
ist. Während das Trägerelement 9 aus Metall ist, wird eine Sohicht 11 aus Isoliermaterial
zwischen den Federkontakt 8 und das element 9 gemhaltet um eines elektrischen Kontakt
zwischen dem Kontakt 8 und dem Trägerelement 9 zu vermeiden.
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Die Isolierschicht 11 und der Federkontakt 8 sind am Trägerelement
9 durch Nieten 10 aus Isoliermaterial befestigt.
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Vorsprünge 27 in der Basis des Kanals A in jeder Speiche halten Fderkontakt
8 gegen das Trägerelement 9 und verhindern, daß dieser kontakt 8 die Kunststoffnieten
beansprucht, die den Zwischenteil des kontaktes 8 starr am Element 9 befestigt halten
und doch ein mögliches Spiel der ieten 10 zulassen.
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Das Trägerelement 9 ist an den Speichen 4 durch zwei Schrauben 12
(eine für jede Speiche) befestigt, die in den Bohrungen im Boden oder der Rückseite
der Speiche 4 untergebracht sind und sich in Vergrößerungen 14 im Trägerelement
9 schrauben lassen. In den Teilen des Trägerelementes 9, welches mit den Vergrößerungen
14 versehen ist, ist das Element 9 auf jeder Seite der zentralen Aussparung mit
zwei Rippen 9c (Fig. 3) versehen, die in kontakt mit den Verstärkung en 5 der Speichen
4 kommen* Während das zentrale Sicherheitspolster 15 und die Federkontakte 8 (einer
fUr jede Speiche) fest mit dem Trägerelement 9 verbunden ist, kann, wenn die Schrauben
12 entfernt sind, das gesamte Element 9 sowie die Kontakte 8 entfernt werden, wodurch
der Zugang zu den reglenrichtungen möglich wird, mit denen das Steuerrad 1 versehen
ist; hierdurch wird Wartung und Reparatur erleichtert.
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Der Federkontakt 8 besitzt ein geformtes radial inneres Ende, welches
gegen die Nabe 6 gerichtet ist und als gekrümmter Zapfen 8a ausgebildet ist, wobei
dieses Ende vorbelastet ist, so daß federnd eine Niete 16 erfaßt wird, die sic-h
durch die Nabe erstreckt und eine Verbindung mit einem Schleifring 17 herstellt,
der mit der nicht dargestellten Fahrzeughupe verbunden ist.
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Der Federkontakt 8 besitzt ein auskragendes freies Ende 8b, welches
oberhalb (d.h. vor) und normalerweise unter Abstand von dem Teil der jeweiligen
Verstärkung 5 angeordnet ist, welches mit den Kontaktnieten 7 versehen ist.
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W£e Fig. 6, besitzt das auskragende Ende 8b des Kontaktes 8 zwei Längsansätze
18 aus Pressmasse, die zwei Endkontaktteile 19 und einen sentralen freien Endkontaktteil
20 am radial äußeren Ende des Kontaktes 8 bilden.
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Ein Handsteuerdruckknopf 21 ist (für jede Speiche 4) in Zuordnung
zu diesen Teilen 18, 19 des Federkontaktes 8 vorgesehen. Jeder Regeldurckknopf 21
ist aus spritzgußgeformtem Kunststoffmaterial hergestellt und besitzt haubener-tige
Gestalt. jeder Druckknopf 21 ist an seinen beiden Enden mit unteren nach außen vorstehenden
Lippen 22 und 23 versehen, die es ermöglichen daß dieser Druckknopf 21 auf der jeweiligen
Steuerradspeiche 4 dadurch einen Rahmen 24 gehalten ist, der den Druckknopf 21 umgibt
und integral mit dem Trägerelement 9 ausgebildet ist. Eine der Lippen 22 des Druckknopfes
21 ist auf den sich gegenüberliegenden Enden mit zwei lrorsprttngen 25 versehen,
die so ausgebildet sind, daß sie in Kontakt mit den Enkontaktteilen 19 der Federansätze
18 des jeweiligen Federkontaktes 8 kommen, wenn der Druckknopf 21 an seinem der
Steuerradnabe 6 am nächsten gelegenen Teil herabgepreßt wird. Die andere Lippe 23
des Druckknopfes 21 ist mit einem zentralen Vor-Sprung 26 versehen, der so ausgebildet
ist, daß er in Kontakt mit dem Endkontaktteil 20 des jeweiligen Federkontaktes 8
kommt, wenn der Knopf 21 an seiner dem Steuerradrand 2 am nächsten gelegenen Stelle
herabgepreßt wird. Somit wird, an welcher beliebigen Stelle der Druckknopf 21 aufgedrückt
wird, immer sichergestellt, daß wenigstens ein Teil des Federkentaktes 8 gebogen
wird, um gegen eine oder mehrere der Nieten 7 auf dem festen Kontakt, der durch
die Metallverstärkung 5 gebildet wird, zu greifen; hierdurch wird ein Erregerkreis
für die Kraftfabrzeughupe erregt.
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Fig. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des vorher beschriebenen
Steuerrades, wobei die gleichen Bezugszeichen verwendet werden, um gleiche oder
entsprechende Teile zu beseichnens Nach dieser Ausführungsform ist das Trägerelement
9 aus Kunststoff gespritzt, so daß es nicht notwendig wird, eine Isolier-schicht
zwischen Federkontat 8 und Trägerelement 9' zwischenzuschalten, Der Federkontakt
8 wird direkt am Trägerelement 9W durch zwei vorstehende Stifte 10' mit vergrößerten
Köpfen verankert, die
auf dem Trägerelement ausgebildet sind und
in Löcher greifen, die liii Federkontakt 8 vorgeformt sind.
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Im Hinblick auf eine knappe Darstellung wurde die Erfindung nur anhand
weniger iusftthrungsformen erläutert; Änderungen und Abänderungen liegen im Rahmen
der Erfindung.
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P a t e n t a n s p r ü c h e