DE1947632A1 - Spannungsregler fuer automatisch arbeitende Diapositivprojektoren - Google Patents

Spannungsregler fuer automatisch arbeitende Diapositivprojektoren

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors

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Description

  • Spannungsregler für automatisch arbeitende Diapositivprojektoren Die Erfindung betrifft einen Spannungsregler für automatisch arbeitende Diapositivprojektoren mit einem Motor zum Bewegen der Diapositive, einer Projektorlampe, einem Regeiwiderstand, der zum Konstanthalten der Spannung im Stromkreis der Primärwicklung eines den Motor und die Proäektorlampe getrennt speisenden Speisetransformators liegt, und einem Voltmeter im gemeinsamen Speisestromkreis von Projektorlampe und Motor.
  • Es ist zum Beispiel ein automatisch arbeitender Diapositivprojektor bekannt, bei dem der Motor das Vorschieben eines Diapositivrähmchens bestimmt und jedes Diapositiv unter anschließender Rückführung in die Bahn des Lichibündels der dem optischen System zugehörigen Proå ektorlspe bringt Ein derartiges Gerät weist also mindestens einen Motor und eine Projektorlampe auf, die beide vom Netz mit unterschiedlichen, jedoch jeweils konstanten Spannungen gespeist werden müssen.
  • Um dies zu erreichen, ist es bekannt, deren Speisung von einem Autotransformator durchzuführen, der eine netzgespeiste Primärwicklung besitzt und geeignet angeordnete Anzapfpunkte aufweist, um eine Unterteilung der Netzspannung zu erhalten. Jede Teilspannung ist dabei in der Größe an das betreffende zu speisende Element des Gerätes angepaßt. Wenn dabei die Speisespannung 220 Volt beträgt, ermöglicht ein erstes ibgriffpaar, eine Spannung in Höhe von 120 Volt abzugreifen, die zur Speisung des Motors dient, wahrend ein anderes Abgriffpaar oder eine Sekundärwicklung das Abnehmen einer Spannung in Höhe von 12 Volt ermöglicht, mit der die Projektorlampe gespeist wird.
  • Diese letztere Spannung muß möglichst konstant eingehalten werden, um eine konstante Ausleuchtung des Bildes zu erreichen, ganz abgesehen von der Sohonung des Glühfadens der Projektorlampe. Zu diesem Zweck ist es üblich, einen Reostat zu verwenden, der durch einen Relaisschalter in einer der Speisezuführungen der Primärwicklung des Transformatore betätigt wird, und die Spannungsänderungen an einem Voltmeter abzulesen, welches im Speisestromkreis für die Projektorlampe liegt.
  • Bei dieser Anordnung wird dabei durch Betätigung des Reostats nicht nur die Speisespannung der Projektorlampe, sondern auch diejenige des Motors geändert5 Außerdem wirkt das Einschalten bzw. Ausschalten des Motors auf die Größe der Speisespannung der Projektorlampe zurück. Schließlich ist es dabei nicht zu vermeiden, daß die geringe Entfernung zwischen Motor und Erregerspule des Voltmeters indem Gerät Beeinflußungen dieses Voltmeters zur Folge hat, die man durch ein Metallteil kompensiert, das die Rolle eines Shuntes spielt und dessen Einstellung die Nullpunkteichung des Voltmeters ermöglicht0 Die Erfindung baut auf den oben beschriebenen bekannten Merkmalen auf und schafft eine besonders einfach ausgebildete Anordnung. Dies wird durch die Verwendung des Magnetfeldes des Motors anstelle der ElagnetEelderregerçicklung des Voltmeters erreicht, so daß diese Magnetfeldwicklung demgemäß vollstandig fortfälltO Mit anderen Worten heißt das, daß bei der Erfindung ein magnetodynamisches Voltmeter mit Weicheisenankerteil Verwendung findet, wobei dieses Voltmeter zumindest zur Regelung der Speisespannung des das Magnetfeld erzeugenden Motors dient. Dieses Magnetfeld ist dabei vorgesehen, das bewegliche Ankerteil dieses Voltmeters zu beeinflußen, das heißt zu bewegen.
  • Im besonderen Fall eines automatisch arbeitenden Diapositivprojektors mit einem Antriebsmotor, einer Projektorlampe und einem Regelwiderstand, der am Eingang der Primärwicklung eines den Motor und die Projektorlampe getrennt aus dem Netz speisenden Transformators liegt, besteht also die Erfindung darin, im Magnetfeld des Motors das sich drehende Ankerteil eines auf elektromagnetischer Basis arbeitenden Weicheisen-Voltmeters derart anzuordnen, daß dieses Voltmeter direkt durch das von dem den Motor durchfließenden Strom erzeugte Motormagnetferrdegt wird.
  • Natürlich beeinflußen auch jetzt noch die benachbarten elektrischen Teile des Projektors das Voltmeter, Erfindungsgemäß kann jedoch dieser Einfluß durch ein verformbares bzw. bewegliches Metallteil kompensiert werden, das für das erzeugte Magnetfeld einen Shunt bildet, um die Einstellung des optimalen Arbeitspunktes des Voltmeters bzw.
  • allgemeiner gesprochen die Eichung des Voltmeters sicherzustellen.
  • Da derartige Diapositivprojektoren so kompakt wie nur möglich ausgebildet sind, hat dies zur Folge, daß die Einzelteile solcher Geräte ganz eng nebeneinander angeordnet sind4 Gerade deshalb läßt sich die Erfindung mit besonderem Vorteil bei derartigen Geräten anwenden, bei denen zum Sicherstellen einer optimalen Ausleuchtung bei der Projektion und ohne die Projektorlampe zu überlasten ein Voltmeter im gemeinsamen Stromkreis der Projektorlampe und des Motors sowie ein Reostat vorgesehen sind, mittels dessen die Spannung auf ihren Optimalwert einstellbar ist.
  • Mit den erfindungsgemäßen Merkmalen wird ein extrem einfach aufgebautes Voltmeter geschaffen, das besonders robust ist und dessen Weichung bzwO Nullpunkteinstellung extrem leicht ist0 Wie bereits aus den vorangegangenen Darlegungen hervorgeht, besteht dieses Voltmeter lediglich aus der bewegliohen Einheit eines handelsüblichen Weicheisen-Voltmeters, d.h. aus dem Zeiger, der Zeigerwelle und dem von dieser Welle getragenen Ankerteil, während die üblichen ortsfesten Bauteile eines solchen bekannten Voltmeters, d.h. die Magnetfelderzeugerwicklung und das gewöhnlich mit dem Ankerteil zusammenwirkende plattenförmige weitere Weioneisenteils weggelassen sind.
  • Gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird eine Verformung bzw. Verzerrung des Motormagnetfeldes mit Hilfe eines verstellbaren Metallteiles bewirkt und die Eichung des Voltmeters wird durch geführt, indem das Metallteil gegenüber der beweglichen Einheit des Voltmeters einfach verschoben wird. Dieses verschiebbare bzwO bewegliche Metallteil ermöglicht dabei einesteils eine Einstellung der Größe des magnetischen Shuntes. Außerdem bringt dieses Teil eine Vergrößerung der Empfindlichkeit des Voltmeters mit sich.
  • Dieses verstellbare Metallteil setzt aich erfindungsgemäß aus zwei aneinander angelenkten Einzelteilen zusammen, von denen das erste Teil, das das Hauptelement bildet und am größten ist, ortsfest angeordnet ist.
  • Das zweite Einzelteil, das kleiner ausgeführt ist, kann um eine an dem ernten Teil gelagerte Achse schwenken. Diese Anlenkung ermöglicht, die Größe des magnetischen Shuntes zu verändern. Wie erwühnt, vergrößert sioh auch unerwarteterweise die Empfindlichkeit des Voltmeters, d.h. die Größe der Zeigerverdrehung bei einer vorbestimmten Spannungsänderung.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen noch näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines auf elektromagnetischer Basis arbeitenden Weicheisen-Voltmeters bekannter Bauart, wie sie bei den bis jetzt verwendeten Diapositivprojektoren eingesetzt werden, Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Voltmeters gemäß der Erfindung, wie es bei einem erfindungsgemäßen Spannungsregler für Diapositivprojektoren Verwendung findet, Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf das Voltmeter von Fig. 2, Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des zur Eichung des Voltu meters vorgesehenen, erfindungsgemäß ausgebildeten Metallteiles, Fig, 5 ist eine Ansicht auf dieses Metallteil von oben, während Fig. 6 sine Seitenansicht dieses Metallteiles darstellt.
  • Gemäß den figuren umfaßt die bewegliche Einheit des Voltmeters eine durch eine Welle 3 getragenen Zeiger 1, der über eine Skelenunterteilung 2 bewegbar ist und sich entgegen der Wirkung oiner Spiralfeder 4 dreht. Die Welle 3 trägt ein plattenförmiges Ankerteil 5 aus Metall, aie das in einer durch Acllse der Welle 5 hindurchgehenden ebene liegt.
  • Bei dem in Fig. 1 gezeigten klassischen Voltmeter ist diese Baugruppe in der Mitte einer Wicklung 6 angeordnet, in welcher der Speisestrom des Gerätes fließt und längs deren Innenfläche eine dünne Platte 7 aus Weicheisen vorgesehen ist, die dreieckförmig ausgebildet ist, wobei die kurze Seite 8 des Dreieckes dem Ankerteil 5 gegenüberliegt.
  • Die Wirkungsweise dieses klassischen Voltmeters ist folgende: Wenn ein Strom die Wicklung 6 durchfließtS wird durch diese Wicklung ein Magnetfeld erzeugt, derart, daß die beiden Metallteile 5 und 7 eine Magnetisierung jeweils gleicher Richtung erhalten, so daß sich diese Teile demzufolge gegenseitig anstoßen. Die Intensität des Magnetfeldes ist dabei proportional zu der Stromstärke, und die Abstoßkraft und demzufolge der Ablenkwinkel des Zeigers sind ein Maß für die Größe der Speisespannung.
  • Gemäß der Erfindung sind die ortsfesten Teile 6 und 7 weggelassen, und die bewegliche Einheit 1, 3 und 5 liegt direkt in dem durch den Motor M selbst erzeugten Magnetfeld. Das Ankerteil 5 aus Metall ist der Wirkung dieses Magnetfeldes ausgesetst und erfährt eie Ablenkung, die proportional zu diesem Magnetfeld und damit zu dem den Motor durchfließenden Strom ist.
  • Damit in der Praxis die Anordnung empfindlicher ist, wird das Magnetfeld des Motors M mittels eines an dem Motorgehäuse befestigten Metallteiles 5 deformiert bzw. verzerrt. Die genaue Form dieses Metallteiles 9 ist nicht unwichtig, falls tatsächlich zur Spannung proportionale Winkelverschiebungen erhalten werden sollen. Vorteilhafterweise ist das Metallteil 9 so ausgebildet, wie es aus der Figo 2 hervorgehto Für die Eichung, d.h. die Nullpunkteinstellung des Voltmeters, genügt es, das Teil 9 gegenüber dem Ankerteil 5 zu verschieben0 Die vorteilhafteste Ausführungsform dieses Metallteiles 9, die durch Versuche ermittelt wurde, eigen die Fig. 4 bis 6.
  • Aus diesen Figuren ist ersichtlich, daß das Metallteil 9 aus zwei Abschnitten a-b-o und f-g-h-i besteht, die um einen Niet e gegeneinander verschwenkbar sind Der Abschnitt a-b-c wiLst die Form eines Winkels auf, dessen eine Seite eine bei d mit einer Öffnung versehene abgebogene Lasche c besitzt, um das Befestigen und die Einstellung am Motorgehäuse durchführen zu können, Der Abschnitt f-g-h-i umfaßt Vorsprünge in drei zueinander senkrechten Ebenen und ist auf einstellbare Weise am Ende der Schin@@lseite b des ersten Abschnittes festgelegt. Dieser Abschnitt f-g-h-i ermöglicht es, das Motorfeld in irgendeiner Richtung zu verformen bzw. zu verzehren.
  • Ist die EiChung durchgeführt, werden die beiden Abschnitte des Teiles 9 in ihrer jeweiligen Stellung festgelegt, um die Nulleinstellung ein für alle Mal zu erhalten.

Claims (3)

  1. Ansprüche
    Teil Spannungsregler für automatisch arbeitende Diapositivprojektoren mit einem Motor zum Bewegen der Diapositive, einer Projektorlampe, einem Regelwiderstand, der zum Konstanthalten der Spannung im Stromkreis der Primärwicklung eines den Motor und die Projektorlampe getrennt speisenden Speisetransformators liegt, und einem Voltmeter im gemeinsamen Speisestromkreis von Projektorlampe und Motor, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß als Magnetfelderzeugerwicklung (6) des auf elektromagnetischer Basis arbeitenden Weicheisen-Voltmeters das Motor-Magnetfeld vorgesehen ist, im Bereich dessen das keine eigene Magnetfelderzeugerwicklung besitzende Voltmeter mit seinem sich mit dem Zeiger drehenden Weicheisenankerteil (5) angeordnet ist.
  2. 2. Spannungsregler naoh Anspruch 1, daduroh g e k e n n -z e i o h n e t , daß das verwendete Voltmeter nur aus Zeiger (i), Zeigerwelle (3), die Welle in der einen Drehriohtung vorspannender Spiralfeder (4) und an der Welle (3) befestigtem Ankerteil (5) besteht.
  3. 3. Spannungeregler naoh Anspruoh 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i o h n e t , daß zur Nullpunktelohung das Voltmeter ein Weicheisenteil (9) umfaßt, das im Bereich des Magnetfeldes des Motors (M) nu gehäuse desselben fest angebracht ist und dessen Form zur Mgnetfeldbeeinflussing veränderbar ist.
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DE1947632B2 DE1947632B2 (de) 1973-05-10
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