DE1947655U - Aus metallprofilen zusammengesetzte metalltuer. - Google Patents
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Description
P.Ä.356 809*-8.7.
Patentanwälte
A3 Bielefeld, Herforder Siraije 17
Vladimir SONKiI, 2, Rue Font de l'Ange, HYEEES (Var) Frankreich
Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür
Die Neuerung betrifft eine aus Metallprofilen zusammengesetzte
Metalltür.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige aus Metallprofilen
zusammengesetzte Metalltür zu schaffen, die praktisch ohne Verschraubung zusammensetzbar ist und deren Konstruktion für
das Verschliessen von -verschiedenen Öffnungen benutzbar ist wie [Türen Glaswände od. dgl,.
Die Neuerung zeichnet sich durch Einfachheit und Schnelligkeit der Montage, wie auch durch die Klarheit der Linien aus. . ■""
Die Neuerung besteht darin, daß auf einem am Bauwerk befestigbaren
Grundrahmen für den Türrahmen ein im wesentlichen U-förmiges Umkleidungsprofil aufsetzbar ist, das an der Innenfläche seines
Mittelsteges ein oder mehrere T- bzw. schwalbenschwanzförmige Befestigungs-
bzw. Führungsprofile /. aufweist, die am Grundrahmen
eingeschraubte Schrauben an ihren Köpfen durch Überschieben umgreifen.
Ein weiterer wesentlicher Gedanke der Feuerung besteht darin,
daß jedes der Profile, nämlich das Umkleidungsprofil des Grundrahmens
sowie auch das Profil, das den Türflügel bildet, mit seitlich herausstehenden Anschlagflächen versehen ist, wobei die
Anschlagflächen versetzt zueinanderstehen und zum Gegenprofil hingerichtete, vorzugsweise schwalbenschwanzförmige Nuten aufweist,
die auch Dichtelemente aufnehmen können.
Am gegenüberliegendeil Ende der mit der Anschlagfläche versehenen Fläche des Türprofiles ist ein Aufnahmeprofil zur Anordnung und
Aufnahme einer Glasscheibe od. dgl. vorgesehen, wobei als gegenüberliegendes Element Halter vorgesehen sind, die aus elastischem
Material bestehen und die ohne Verschraubung, lediglich dureh die Elastizität ihres Materials, in entsprechende Öffnungen der Flächen
eindrückbar sind, so daß auch diese Halter nicht angeschraubt zu werden brauchen.
Weiterhin besteht ein wesentlicher Gedanke der Neuerung darin, daß ein Spezialsockelprofil für die Tür vorgesehen ist zur bequemen
Aufnahme des Türschliessers sowie einer beweglichen Dichtungsbürste.
In der beigefügten Zeichnung, die als nicht einschränkendes Beispiel
einer Ausführungsform des Gedankens der Neuerung gegeben ist,
zeigen die Figuren:
Figur 1 einen Schnitt durch einen Türrahmenpfοβten mit Umkleidung,
Figur 2 einen Schnitt durch ein Rahmenprofil für die Flügeltür, Figur 3 eine Haltevorrichtung für die Verglasung od. dgl.,
Figur 4 und 5 <lie Türfitschenbänder bzw. die Türfitschen,
6 und 7 in Perspektive die Türhalter, einen in Vorderansicht,
einen in Rückansicht,
Figur 8 die Anordnung der Glasbefestigung im durchgehenden
Schnitt,
Figur 9 das Sockelprofil der Tür im Schnitt,
Figur 10 einen Rahmenwinkel für den Türflügel, Figur 11 und 12 in verschiedenen Maßstäben das Zusammensetzen
der Pfosten und Querbalken der Türflügel und die Montage der Turfitsehe.
Der Türrahmen, wie er in Figur 1 gezeigt ist, wird durch röhrenartige
Pfosten und ebenso röhrenartige Querbalken 1 gebildet,·die vorteilhafterweise einen viereckigen Querschnitt haben. Diese
Pfosten und Querbalken 1 verbinden sich mit dem Mauerwerk 'durch
LasQhen 2 und bilden praktisch den Rahmen. Auf der ausseren Wandfläche
zur Mitte des Rahmens hingerichtet,sind in regelmässigen
Abständen Schrauben 4 mit Köpfen 4a angebracht. Die Pfosten oder
Querbalken 1 sind mit einer äusseren Umkleidung, die im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist, versehen und am Mittelsteg 5a
ist ein Befestigungsprofil 6 vorgesehen, das sich formschlüssig über die Köpfe 4a der Schrauben 4 schieben kann. Damit ist eine
axiale Verschiebung möglich, aber die Umkleidung 5 kann nicht ohne weiteres abgenommen werden. Ausserdem weist die Umkleidung
eine,Anschlagsfläche 7 auf, die eine entsprechende Ausrüstung bekommt;
beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine Schwalbenschwanznut 7a, in die ein aus elastischem Material bestehender
Pufferstreifen einziehbar ist.
Der Türflügel, der in Figur 2 und 3 gezeigt ist, wird durch ein
Profil 8 gebildet mit Anschlagfläche 9 πηά Schwalbenschwanznut
93- einerseits, während andererseits ein angeformtes Aufnahmeprofil
10 für eine Glas- oder Holzscheibe am Profil 8 vorgesehen ist.
Das zum Aufnahmeprofil 10 symmetrische Profil 10', das in Figur
J gezeigt istv bildet ein Verschraubungsfutter, das auf der
Verblendung 11 angebracht wird, die ihrerseits auch die Teile 12 und 13, die in den Figuren 6, 7 und 8 gezeigt sind und die der
Ausrichtung dienen, aufnimmt.
Diese Teile, die der Ausrichtung dienen, werden als Halter bezeichnet»
Der Halter, der in Figur 6 gezeigt ist, trägt das Bezugszeichen 12 und wird gebildet durch eine Andrückfläche 14- mit
Auswölbungen sowie einer Grundfläche 12', die ihrerseits an der Unterseite mit einem Schnappdübel I5 versehen ist. Ferner weist
der Halter an seinen beiden Enden Doppelprofile auf, die aus einer Lippe 16' und einem Rastprofil 16" bestehen»
Der Halter I3, der in Figur 7 dargestellt ist, ist gleicher ■;__
Struktur wie der Halter 12 und weist ebenfalls an seiner Unterseite einen Schnappdübel I7 auf. Er hat ferner an seiner Andruckfläche
14 wie der Halter 12 Anpressflächen 18 und I9. Bei diesem
Ausführungsbeispiel ist vom Doppelprofil das Rastprofil 16' über,
die ganze Breite des Halters gezogen und es entstehen mit den. Lippen 16' drei Yerriegelungsschlitze 20.
Der untere Türflügelbalken ist in Figur 9 im Querschnitt gezeigt.
Er besteht aus einem Doppelprofil 21, 22.
Die obere Fläche 23 trägt dabei ein festangebrachtes Aufnahmeprofil
24 und in diese !lache 23 können Halter 12 oder 13 eingedrückt werden.
Der untere Teil dieses Doppelprofiles3 der mit 22 bezeichnet ist,
ist zur Aufnahme von mechanischen Einrichtungen zum Öffnen und Schliessen der Tür vorgesehen bzw. kann er verschiedene Ausrüstungen
tragen, beispielsweise Bürsten oder Leisten in den entsprechend vorgesehenen Hüten 25 und 26 ο
Die Türangeln 27 und 28 befestigen sich auf den Pfosten und Flügeln,
wie es in Figur 12 gezeigt ist, während die Ecken durch Rahmenwinkel 29 bzw. 30 zusammengesetzt werden, wie es in Figur
gezeigt ist. Ein solcher Rahmenwinkel ist in Figur 10 etwas größer dargestellt. Die Pfosten 32' und die Querbalken 31 uncL 33 werden
durch diese Rahmenwinkel im rechten Winkel gehalten. Dies ist in Figur 11 gut ersichtlich.
Die Verwendung dieser Standardprofile hat wesentliche Vorteilet
1. Die tiberdeckung des Vorrahmens 1, wie er in Figur 1 dargestellt
ist,mit einem Umkleidungsprofil 5 ist durch das Einklinken
der Sehrauben 4 mit ihren Köpfen 4a in die inneren Befestigungsprofillaschen
6 sehr schnell bewerkstelligt, wodurch sich g'ede sichtbare Schraube auf der äusseren, im wesentlichen U-förmigen
Umkleidung 5 erübrigt, die den sichtbaren Rahmen bildet. Es sind somit keine unschönen Stellen vorhanden, insbesondere keine
Schmutzecken, sondern lediglich glatte Flächen, die ein einwandfreies
Aussehen des Rahmens gewährleisten.
Die Türflügel, die aus den Seitenbalken und Querbalken nach Figur 2 gebildet werden, haben einen vollständigen Sockel, der
in Figur 9 gezeigt ist, der aus einem einzigen Profilteil besteht,
der durch seine Einlagerungen im Raum 22 einen unsichtbaren Türschliesser aufnehmen kann und gleichzeitig auch an seiner
Unterfläche eine bewegliche Bürste erhalten kann, ferner verschiedene weitere Ausrüstungen in den Aufnahmenuten 25 und 26.
Die unsichtbare Anbringung der Türangel bzw. Turfitschenbänder 27
und 28 vollzieht sich einerseits von der Glasseite und andererseits von der hinteren Seite des Rahmens her.
Die Anbringung der Verglasung vollzieht sich auf dem Flügel mittels
des Aufnahmeprofiles 10 und der Halter 12 und 13, die sich einfach unter Druck in den vorgesehenen Rillen oder Ausnehmungen
auf den Innenflächen der Seitenpfosten und Querbalken des Türflügels einfügen.
Auf diese Weise, durch die Kombination verschiedener Elemente, sind alle Teile ohne Verschraubung zusammenzusetzen und dadurch
sind viele Arbeitsgänge hinsichtlich der Genauigkeit beim Aufbau einer solchen Tür ausgespart, wobei die Schnelligkeit bei der
Montage wesentlich erhöht wird.
Der wesentliche Vorteil einer solchen Tür besteht in einem vollkommen
einheitlichen und ausgewogenen Aussehen und Eindruck, abgesehen von den bereits erwähnten Vorteilen.
Auf jeden Fall können die Formen, Abmessungen und Dispositionen der verschiedenen Elemente im Rahmen der Gleichartigkeit variiert
.. -hre Herstellt verwendete. Materialien sowie auch dxe fur χ Ηβ11«™β ge^erV
a ^^-h rl er Gesamtkompxö-xlien,
ohne daB dadur* aus gezogeI1em
wlrd. V«ZuSsweiSe ,es.e.en dxe exn.e!
Material.
Claims (10)
1. Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür, dadurch gekennzeichnet,
daß auf einem am Bauwerk befestigbaren Grundrahmen (1) für den Türrahmen ein im wesentlichen U-förmiges
Umkleidungsprofil aufsetzbar ist, das an seiner Innenfläche seines Mittelsteges (5a) ein oder mehrere T- bzw. schwalben—
schwanzförmige Befestigungs- bzw. Führungsprofile (6) aufweist, .
die am Grundrahmen (1) angeschraubte Schrauben (4) an ihren Köpfen (4a) durch Überschieben umgreifen.
2. Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Umkleidungsprofile (5)
als auch die Turf lüge lpr of ile (8) einseitig Anschlagsflächen (7-,
9) mit Schwalbenschwanznuten (7a, 9&) aufweisen, derart, daß
diese Anschlagprofile (7, 9) mit dem Mittelsteg (5a) der Umkleidung
(5) einen Z-Verlauf haben.
3. Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Türflügelprofile (8) bzw. Sockelprofil,
das als Doppelprofil (21, 22) ausgebildet ist, Aufnahme- und Verschraubungsprofile bzw. Futter (10, 10') zur Befestigung
für die Verglasung und Vergitterung bzw. zur Aufnahme eines entsprechenden Flächenelementes aufweisen.
4. Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür nach Anspruch 1
und 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Aufnahmeprofilen (10) bzw.
Verschraubungsfuttern (10*) gegenüberliegend Halter (12, 1J) angeordnet sind, die die Verglasung od„ dgl. festhalten und die an
ihrer Unterseite Schnappdübel (15, 17) tragen, die durch Einrasten in entsprechende Ausnehmungen der Profile festlegbar sind.
5. Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür nach Anspruch 1
und 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (12, I3) ausgewölbte
Andruckflächen (18, 19) aufweisen und aus elastischem Material bestehen.
6. Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür nach Anspruch 1,
4 und 5s dadurch gekennzeichnet, daß die Halter Doppelprofile
(16) auf ihrer Rückseite aufweisen zur Aufnahme von Dichtungen bzw. Abdeckleisten, wobei diese Doppelprofile aus einem Rastprofil
(16") und Lippen (16') bestehen.
7. Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelprofil für den un- ■
teren Türbalken (21., 22) einen Raum (21 bzw. 22) zur Aufnahme eines automatischen Türöffners bzw. Schliessmechanismus aufweist,
während das untere Profil (22) an seiner Unterfläche Ausnehmungen (25, 26) zur Aufnahme einer beweglichen Dichtungsbürste bzw.
zur Aufnahme weiterer Dichtelemente, beispielsweise eine Umkleidung , aufwe ist.
8. Aus Metallprofilen zusammengesetzte -Metalltür nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Pfosten des Rahmens (T)
als auch der TürflügeIrahmen (8) durch eingelassene Türfitschenbänder
(27, 28) mit dem gegenüberliegenden Teil verbunden ist.
9· Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür nach Anspruch 1
und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Rahmen (1) als auch der Türflügelrahmen (8) an
seinen Ecken mittels Rahmenwinkel (29/ 50) verbindbar sind, wobei
diese Rahmenwinkel (29, 30) aus einem Hohlprofil bestehen, dessen Aussenkanten einen rechten Winkel bilden und grosser ausgebildet
sind als die Innenflächen zur Aufnahme der inneren Ecke.
10. Aus Metallprofilen zusammengesetzte Metalltür nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenwinkel (29, 30) sich
in den Aussenflächen nach aussen hin ■verjüngen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1947655U (de) |
| FR (1) | FR1456588A (de) |
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1965
- 1965-07-12 FR FR24627A patent/FR1456588A/fr not_active Expired
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1966
- 1966-07-08 DE DE1966S0057598 patent/DE1947655U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR1456588A (fr) | 1966-07-08 |
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