DE194803C - - Google Patents

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DE194803C
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Germany
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door
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sliding door
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/06Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
    • E05D15/14Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane with movable arms situated in the plane of the wing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 c. GRUPPE
L. MECHAIN in CLAMART, Seine.
Schiebetür mit drehbarem Stützsektor.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine mittels
Stützsektors geführte Schiebetür, insbesondere für Eisenbahnen und Trambahnen, die jedoch
. auch für andere Zwecke verwendbar ist. Von ähnlichen Ausführungen unterscheidet sich die Neuerung dadurch, daß die Tür dauernd auf dem Bogen des um eine feste Achse drehbaren Sektors gestützt und geführt ist und in jeder Stellung durch selbsttätiges Anpressen des Sektors gegen die Tür festgestellt wird. Eine solche Tür läßt sich leicht verschieben, während durch die Feststellvorrichtung verhindert wird, daß sie infolge von Stoßen und Erschütterungen von selbst ihre Stellung ändert.
Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Tür geschlossen und
Fig. 2 halb geöffnet.
Die Fig. 3 und 4 zeigen in Seitenansicht und in Draufsicht in größerem Maßstabe die Einzelheiten der Feststellvorrichtung, welche verhindert, daß die Tür sich unter dem Einflusse von Stoßen und Erschütterungen verschiebt.
Aus den Fig. 1 und 2 sieht man, daß der obere Teil der Tür an einer festen Stange ι geführt ist, über welche ein mit der Tür fest verbundenes Rohr 2 greift. Der untere Teil der Tür stützt sich mittels des Querstückes 4 auf den Bogen 8 eines Sektors 3. Dieser Sektor ist aus einer Blechplatte hergestellt und liegt immer in der hohlen Türfüllung. In seinem Mittelpunkt ist er drehbar auf der Achse 5 befestigt, die im Fußboden unter der Türfüllung bzw. im Fußstück des Türgestelles gelagert ist. Bei einer Verschiebung rollt die Tür also auf einem Kreisbogen 8 mit großem Halbmesser und fester Drehachse. Infolgedessen geht der Bewegungsvorgang sehr sanft und ohne Geräusch vor sich und bedarf nur eines äußerst geringen Kraftaufwandes. Der Bogen 8 des Sektors liegt zwischen den Seitenteilen 6 des Türrahmens. Seine Enden werden auf Bahnen 7 des Rahmens geführt, die entsprechend der Kurve ausgeführt sind, welche die Enden des Bogens 8 bei der Verschiebung der Tür beschreiben.
Um zu verhindern, daß die Tür beispielsweise unter dem Einfluße von Stoßen des Zuges sich von selbst verschiebt, ist der Sektor mit einer Feststellvorrichtung ausgerüstet, deren Einzelheiten in den Fig. 3 und 4 dargestellt sind. Wenn die Tür angehalten ist, wird der Sektor 3 gegen das Querstück 9 gepreßt. Das geschieht mittels eines Bolzens 10, dessen Kopf 11 an dem Sektor anliegt und dessen Ende 12 auf einer Feder 13 befestigt ist. Zufolge der Spannung dieser Feder, welche auf einem Bügel 14 aufliegt, wird der Sektor 3 zwischen dem Kopfe 11 des Bolzens und dem .Querstück 9 festgeklemmt. Auf dem Schaft 10 des Bolzens, der durch einen Vierkant (Fig. 3) gegen Drehung gesichert ist, ist eine Scheibe 15 so befestigt,' daß sie sich nicht drehen, aber dem Schaft bei einer Längsverschiebung folgen kann. Auf der einen Seite ist diese Scheibe
mit Sägezähnen versehen, welche in entsprechende Zähne einer Scheibe 16 eingreifen, die lose auf dem Schaft io sitzt und mit ihrer glatten Seite an "die Innenfläche"des Bügels 14 anstößt. Die Scheibe 16 ist mit einem Hebel 17 (Fig. 3) versehen, durch dessen Bewegung~die Klemmung aufgehoben und der Sektor freigegeben werden kann. Wenn man den Hebel 17 in Pfeilrichtung dreht, wird die Scheibe 15, da sie sich nicht drehen kann, von den Zähnen der Scheibe 16 nach dem Sektor zu geschoben. Dadurch wird die Feder 13 · zusammengedrückt und der Sektor freigegeben. Sobald der Hebel losgelassen ist, wird der Sektor von neuem selbsttätig unter dem Einfluß der Feder 13 gegen das Querstück 9 gepreßt, und die Tür ist in ihrer Stellung festgehalten. Der Hebel 17 wird mittels der Stangen 20 und 21 und eines Winkelhebels 22 durch einen Griff 19 bewegt, der an dem Seitenteil des Türrahmens in geeigneter Höhe befestigt ist, so daß er mit der Hand bequeni erreicht werden kann.
Bei seiner Drehung verändert der Sektor seine Stellung in bezug auf den Schaft 10 des Bolzens, dessen Kopf 11 den Sektor gegen das Querstück 9 preßt. Deshalb ist
. in dem Sektor eine Aussparung 23 vorgesehen, deren Krümmung dementsprechend gewählt ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schiebetür mit drehbarem Stützsektor, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür auf dem Bogen (8) eines um eine feste Achse (5) drehbaren Sektors (3) gestützt und dauernd geführt ist, wobei die Tür in jeder Stellung durch selbsttätiges Anpressen des Sektors gegen die Tür festgestellt wird.
2. Schiebetür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sektor (3) mittels eines Bolzens (10) und einer Feder (13) gegen ein Querstück (9) der Tür gepreßt wird, und daß diese Klemmung mittels zweier mit Zähnen versehener Scheiben gelöst werden kann, von denen die eine (16) lose auf dem Schaft des Bolzens (10) sitzt und durch eine Hebelanordnung gedreht werden kann, wobei die andere Scheibe (15), welche auf dem Schaft des Bolzens (10) festsitzt, mit dem Bolzen (10) zurückgestoßen wird.
3. Schiebetür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sektor (3) innerhalb der Türfüllung angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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