DE194855C - - Google Patents
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- DE194855C DE194855C DENDAT194855D DE194855DA DE194855C DE 194855 C DE194855 C DE 194855C DE NDAT194855 D DENDAT194855 D DE NDAT194855D DE 194855D A DE194855D A DE 194855DA DE 194855 C DE194855 C DE 194855C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/04—Spindles
- D01H7/20—Lubricating arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 194855 -. KLASSE 76 c. GRUPPE
ADOLF SOERGEL in HOPi. B.' Spindellagerung für Dublierzwirnmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1907 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt möglichste Herabminderung des Flächenbedarfs der Dublierzwirnmaschinen
und Erzielung größtmöglicher Geschwindigkeit der drahterteilenden Spindeln.
Dieser Zweck wird einerseits durch die wagerechte Anordnung der Spindel mit dem
Spindelwirtel auf der einen Seite und dem kegelförmigen Ansatz zum Aufstecken der
ίο mehrfädigen (dublierten) Kreuzspule auf der
anderen Seite der Spindellagerstelle erreicht, ,andererseits durch die gemeinsame Lagerung
zweier in der Maschine sich gegenüberliegender Spindeln, welche auf zwei sich gegenüberliegende
Kreuzspulköpfe der Maschine in einem gemeinsamen Ölbehälter mit Schmiervorrichtungen
arbeiten, die reichlichsten Qlumfluß gestatten und ein Warmlaufen der Spindeln verhindern.
Fig. ι zeigt den Schnitt einer Spindel durch ihre Längsrichtung und die teilweise Ansicht
der anderen Spindel, ferner die Lage der Spindel zur Aufwickeleinrichtung der Maschine.
Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf die Anordnung zweier gegenüberliegender Spindeln in
einem gemeinsamen Ölbehälter.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Ölvorrichtung zweier Spindeln.
30. Je zwei Spindeln α und b (Fig. 1 bis 3),
die mit zwei an der Maschine gegenüberliegenden Kreuzspulrähmchen c und d (Fig. 1)
zusammen arbeiten, sind in einem gemeinsamen Ölbehälter e montiert. Die Spindeln α und b
sind in ihrem mittleren Teil in Lagerstellen des Ölbehälters gelagert und tragen entgegen-40
gesetzt je auf der einen Seite den Spindelwirtel/ und auf der anderen Seite den kegelförmigen
Ansatz g zur Aufnahme der Kreuzspulen h.
Beide Spindeln drehen sich infolge ihrer Anordnung die eine entgegengesetzt zur anderen,
und dieser Umstand ermöglicht es, daß ein auf der einen Spindel α befestigter
Stellring i und ein auf der anderen Spindel b befestigter Stellring k die Schmierung der betreffenden
Spindeln ausführt.
Die Spindeln selbst haben eine doppelte Lagerung, ein Fußlager /, welches den Druck
aufnimmt, der durch den Zug der Spindelschnur entsteht, und ein Halslager m, das als
Führungslager für die Spindel dient. Beide Lagerbüchsen / und m sind durch Stellschrauben
fest in die Wandungen des Ölbehälters eingeschraubt und besitzen Aussparungen
mit Rillen zum Ablaufen des überschüssig aus der Büchse austretenden Öles, welches durch-Bohrungen η (Fig. 1) in den.
Büchsen und dem vorstehenden Absatz der Wandungen des Ölbehälters in letzteren zurückfließt.
Filzringe 0, die in die Aussparungen der Büchsen I und m geschoben sind, verhindern
überdies ein Auslaufen von öl nach außen und Eindringen von Staub nach innen.
Auf der Spindel fest aufgeschraubt sitzt ein ölring i bzw. k, der zugleich als Stellring
zwischen den beiden Lagerbüchsen Z und m dient und so ein Verschieben der Spindel
verhindert.
Stellölring i bzw. k nimmt an seinem Umfang beim Durchgang durch das Öl solches
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auf, und durch die Schleuderkraft wird das öl in eine dachförmige Aussparung ρ ρ des
Lagerdeckels r (Fig. 3) geschleudert. An den schrägen Prallflächen ρ dieser dachförmigen
Aussparung des Lagerdeckels r fließt das Öl an die tiefsten Stellen s und tropft hier in
Schmierlöcher if ab, von welchen aus es zur
Lauf- und Lagerfläche der Spindel gelangt. Beide Lagerstellen erhalten ständigen ölzufluß,
und das öl ist in fortwährendem Umfluß; ein Heißlaufen der Spindel wegen ölmangel
ist ausgeschlossen.
Claims (2)
- Pate nt-Ansprüche:I. Spindellagerung für Dublierzwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei sich drehende Spindeln (a, b) gemeinsam in einem ölbehälter (e) wagerecht gelagert sind und jede Spindel, die einerseits den Schnurwirtel (f) und auf der anderen Gehäuseseite einen kegelförmigen Ansatz (g) zur Aufnahme der mehrfädigen Kreuzspule (h) besitzt, in zwei in dem Ölbehälter befestigten Lagerringen (I, m) läuft.
- 2. Spindellagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Spindel zwischen den Lagerringen (m und I) ein Stellring^ befestigt ist, der die seitliche Verschiebung der Spindel verhindert und bei seinem Durchgang das durch das ölbad an seinem Umfang aufgenommene öl gegen schräge Flächen (p) des Lagerdeckels fr) schleudert,- von welchen es den Schmierlöchern ft) der Spindellagerung zugeleitet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE194855C true DE194855C (de) |
Family
ID=457960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT194855D Active DE194855C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE194855C (de) |
-
0
- DE DENDAT194855D patent/DE194855C/de active Active
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