DE194965C - - Google Patents

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DE194965C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/52Weighing apparatus combined with other objects, e.g. furniture
    • G01G19/56Weighing apparatus combined with other objects, e.g. furniture combined with handles of tools or household implements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ml 94965-KLASSE 42/. GRUPPE
FRANK C. HOWE in EL PASO (Texas, V. St. A.).
Füllschaufel mit einer Federwage am Handgriff.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Füllschaufel, an deren Handgriff eine Federwage zum Wiegen des Schaufelinhaltes angeordnet ist. Die Erfindung besteht darin, daß die Zugstange der Federwage nicht unmittelbar an der Schale angreift, wie dies bisher bei Füllschaufeln mit Wägeeinrichtung der Fall war, .sondern unter Zwischenschaltung eines drehbar gelagerten Hebelarmes, auf den die Bewegung der Schaufelschale durch ein angelenktes Zwischenglied übertragen wird. Durch diese Einschaltung des drehbar gelagerten Hebelarmes und des Zwischengliedes wird erreicht, daß die Bewegungen der Schaufelschale infolge des Ausschlages des Hebelarmes entsprechend vergrößert auf die Zugstange der Wage übertragen werden. Die Zugstange wird also auch bei nur geringer Belastung der Schaufel einen Weg zurücklegen, der an dem Zeiger der Wage deutlich abgelesen werden kann. Es wird also durch die Einschaltung der Hebelverbindung die Empfindlichkeit der Wage gesteigert, indem selbst bei geringster Belastung der Schaufel ein Ausschlag des Hebelarmes und damit eine Verschiebung der Zugstange der Wage stattfindet. Die neue Hebelverbindung gewährleistet ferner eine günstige Kraftübertragung von der Schaufelschale auf die Federwage.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt diese Ausführungsform in Seitenansicht und teilweisem Längsschnitt.
Fig. 2 ist ein Grundriß im Schnitt nach 3-3 der Fig. 1.
Die Schaufelschale 1 ist mit ihrer einen Wand 2 bei 5 an dem Arm 4 des Handgriffes 3 angelenkt. Der röhrenförmige Handgriff 3 enthält die Federw.age, deren Zugstange 7 durch den das innere Ende des Griffes verschließenden Deckel 6 hindurchgeführt ist. Die Zugstange 7 gleitet vorteilhaft mittels eines Kolbens 8 in dem Handgriff und trägt ferner an der Verlängerung eines Armes 9 den Zeiger 10, der durch einen Schlitz 11 in der Wand des Griffes hindurch unter eine durchsichtige Skala 12 geführt ist. Die Feder 17 der Wage stützt sich, wie aus Fig. ι ersichtlich, mit dem einen Ende gegen den Deckel 6 des. Handgriffes und mit dem andern Ende gegen den Kolben 8 der Zugstange 7..
Die Schaufelschale 1 ist nun nicht wie bisher unmittelbar, sondern durch Zwischen-Schaltung einer Hebelverbindung mit der Zugstange 7 der Federwage verbunden. Zu dem Zweck ist ein Hebelarm 13 mit dem unteren Ende bei 14 drehbar an dem Arm 4 des Griffes gelagert und am andern Ende mit einem Längsschlitz 15 versehen, in den das' vorstehende Ende der Zugstange 7 eingreift. Die Verbindung des Hebelarmes 13 mit der Schaufelschale bewirkt ein Zwischenglied 16, das an der Schaufelschale 1 einerseits und an dem Hebelarm 13 nahe dessen Lagerstelle 14 anderseits angelenkt ist.
Um einen zu langen Arm 4 zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Hebelarm 13 so nahe wie möglich an der Schaufelwand 2 anzuordnen. Es ist aber dann erforderlich, an der Wand 2 eine Einbuchtung 19 vorzusehen,

Claims (1)

  1. in die das mit der Zugstange 7 verbundene Hebelende 13 beim Ausschwingen eintritt.
    Bei Belastung der Schaufel wird die Schale 1 um ihren Drehpunkt 5 abwärts etwa in die punktierte Lage gedreht, und die Zugstange 7 der Federwage 17 durch die Hebelglieder 13, 16 unter Zusammendrücken der Feder, vorgezogen. Der Grad des Zusammendrückens der Feder bestimmt in der üblichen Weise das Gewicht des Schaufelinhaltes, das mittels des Zeigers 10 an der Skala 12 abgelesen werden kann. Ehe die Ablesung erfolgt, ist es erforderlich, die Schaufel derart zu schütteln, daß die Oberfläche des eingefüllten Stoffes möglichst wagerecht liegt, um auf diese Weise ein genaues Abwiegen zu erreichen. Diesem Zweck dient auch die Form der Außenwand 18 der Schale, die, wie aus der Zeichnung ersichtlich, so gestaltet ist, daß die Schwerpunktsachse möglichst senkrecht verläuft.
    Die Zwischenschaltung der Hebelverbindung 13, 16 hat eine große Empfindlichkeit der Wage zur Folge, da auch bei geringster Belastung der Schaufel der Schwingungsweg des Hebels 13 groß genug ist, um die Federwage 17 in Tätigkeit zu setzen.
    Wie die Einzelheiten der Füllschaufel sonst ausgeführt sind, kommt für die Erfindung nicht in Betracht. Bei dem dargestellten Beispiel ist angenommen, daß der Handgriff aus den beiden miteinander verschraubten Teilen 3a und 2>b besteht, von denen 3" die Federwage und 3* eine elektrische Stromquelle, z. B. eine Trockenzelle 24, enthält. Die Klemmen 25 dieser Zelle sind durch eine Leitung 26 mit einer kleinen Glühlampe 27 verbunden, die die Anwendung der Schaufel auch im Dunkeln möglich macht. Das Licht strahlt nach vorn in den Griffteil 3a und erleuchtet die durchsichtige Skala 12. Die Einschaltung der Lichtquelle 27 wird durch einen Druckknopf 28 bewirkt, der vorteilhaft eine solche Lage-erhält, daß er beim Halten der Schaufel von dem Daumen bequem erreicht werden kann. Es ist zweckmäßig, für die Federwage eine Sperrvorrichtung anzuordnen, die eine Tätigkeit der Wage beim Einschaufeln verhindert. Nach Fig. 1 besteht diese Sperrvorrichtung · in einer am Handgriff schwingbar gelagerten Klinke 20, die mit einer Nase 21 in das Innere des Griffes hinein vor den Kolben 8 der Zugstange 7 greift. In dieser Sperrstellung wird die Klinke gewöhnlich durch eine am Arme 4 sitzende Blattfeder 22 gehalten. Die Sperrung wird aufgehoben, wenn beim Halten der Schaufel der Klinkenarm 23 niedergedrückt wird. Es ist dann der Weg des Stangenkolbens 8 freigegeben. Erfolgt ein Niederdrücken des Klinkenarmes 23 nicht, so kann auch die Schaufelschale 1 nicht um ihren Drehpunkt 5 ausschwingen, da die gesperrte Federwage dies verhindert. Auf diese Weise wird das Füllen der Schaufel wesentlich erleichtert.
    Zur Regelung der Federspannung 17 befinden sich auf dem mit Gewinde versehenen inneren Ende der Zugstange 7 die Stellmuttern 29, mit deren Hilfe der Abstand des ■ Kolbens 8 von dem Deckel 6 beliebig geändert werden kann.
    Die Federwäge kann im übrigen beliebig ausgeführt sein. So kann z. B. die Feder in dem zweiten Griffteil 3* angeordnet und die Zugstange als durch den vorderen Griffteil geführte Zahnstange ausgebildet sein, die einen über einer runden Skalenscheibe drehbaren Zeiger in Bewegung setzt.
    Die Lichtquelle könnte selbstverständlich fehlen oder an anderer Weise, z. B. adf der Außenseite des Griffes neben oder über der Skala angeordnet sein. Der Handgriff braucht nicht aus zwei oder mehreren aneinander geschraubten Teilen zu bestehen, wie denn überhaupt die Einzelheiten der Konstruktion für die Erfindung nicht in Betracht kommen. Bei dieser ist nur in jedem Fall wesentlich, daß die Zugstange der Federwage nicht unmittelbar, sondern unter Zwischenschaltung einer Hebelübersetzung mit der Schaufelschale verbunden ist.
    Pate NT-A ν SPRU c H:
    Füllschaufel mit einer Federwage am •Handgriff, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (7) der Federwage an dem freien Ende eines drehbar gelagerten Hebelarmes (13) angreift, auf den die Bewegung der Schaufelschale (1) durch ein angelenktes Zwischenglied (16) übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740495C (de) * 1941-10-18 1943-10-22 Carl Allerding Schaufelwaage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE740495C (de) * 1941-10-18 1943-10-22 Carl Allerding Schaufelwaage

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