DE1949685U - Vorrichtung zum neutralisieren von aetzemulsionen. - Google Patents

Vorrichtung zum neutralisieren von aetzemulsionen.

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DE1949685U
DE1949685U DEM42441U DEM0042441U DE1949685U DE 1949685 U DE1949685 U DE 1949685U DE M42441 U DEM42441 U DE M42441U DE M0042441 U DEM0042441 U DE M0042441U DE 1949685 U DE1949685 U DE 1949685U
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Description

Vorrichtung zum Neutralisieren von Atzeaulsionen.
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Neutralisieren von Atζ emulsionen mit einem Ölabscheider, der geneigt verlaufende, zu einem Ölabfluß führende Trennwände und eine unterhalb der Trennwände angeordnete Suflußleitung besitzt.
Ätzemulsionen, die insbesondere zur Erreichung eines stufenlosen Ätzverfahrens heute immer mehr an Bedeutung gewinnen, müssen neutralisiert werden, bevor sie in normale Kanalisationsanschlüsse oder andere öffentliche Abwässer geleitet werden. Sowohl für die Neutralisierung als auch für das Ableiten in normale Kanalisationsanschlüsse oder andere öffentliche Abwässer ist eine vorherige Abtrennung der^bei solchen Itzemulsionen vorhandenen Öl- bzw. Fe=ttkomponente notwendig. Diese Emulsionen sind im Gegensata zu einem normalen beispielsweise Fett / Wasser - Gemisch wesentlich phasen stabiler, da naturgemäß sonst die"~Gefahr bestünde, daß beim Ätaen in den Ätzmaschinen bereits leicht eine Phasentrennung stattfindet, was den ge samten Vorgang stören würde. Die große Phasenstabilität solcher Itsearal sionen bringt aber nun ein·; erhebliches Problem für die Neutralisierung. Für den Neutralisationsvorgang muss die Öl- bzw. Fettkomponende so gut wie vollständig abgetrennt werden. Verbleibt etwas Öl, so ist die Neutralisation erschwert. Auch treten beim anschließenden üblichen Ausfällen bzxtf. Ausfilterr des Zinkhydroxydes od.dgl. dann Schwierigkeiten auf. Selbst wenn man diese Schwierigkeiten in Kauf nehmen würde, vjas jedoch bei einer kontinuierlich
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durchlaufenden Arbeitsweise der gesamten Vorrichtung nicht tragbar wäre, so könnte dann nicht mehr verhindert werden, daß die Ölkomponenten in die Abwasserleitung gelangen. Es gilt aber auch zusätzlich zu berücksichtigen, daß die Ölkomponente so rein wie möglich abgetrennt werden muß. Das Öl soll möglichst verbrennungsreif sein. Die Ätzemulsionen enthalten aber andererseits noch Säuren. Schon geringe Masserbestandteile im 01 würden au einem untragbaren Säurefaktor des Öles führen. Man wüßte mit diesem säurehaltigen Öl dann wiederum nicht, wie man es einfachst vernichtet od.dgl.
Ölabscheider sind an sich bekannt. Sie gestatten jedoch kein Arbeiten im Durchlaufverfahren. Dies hat den Nachteil, daß die Ölabscheider in den Zustand der Überfüllung geraten können, wenn das Bedienungspersonal das Öl nicht rechtzeitig abschöpft. Bei bestimmten Einrichtungen werden zur Abtrennung der Ölkomponente aus der Emulsion Reinigungspatronen verwendet. Diese Einrichtungen sind sehr wartungsbedürftig, da die verwendeten Beinigungspatronen zur rechten Zeit ausgewechselt werden müssen. Auch weisen die diesbezüglichen Einrichtungen eine nur sehr geringe Leistung auf, die etwa bei 12 Litern pro Stunde liegt. Die Ausflüsse aus den großen, modernen Einstufenätzmaschinen sind jedoch wesentlich größer. Es ist auch zu beachten, daß die zu netitralisierenden bzw. zu trennenden Flüssigkeiten vielfach stoßweise anfallen.
Es ist bereits ferner eine Einrichtung zum Trennen eines Gemisches von Flüssigkeiten verschiedener spezifischer Gewichte im ununterbrochenen Betrieb bekannt, bei welcher sich mehrere Scheidewände geneigt zur horizontalen Durchlaufrichtung des Mediums unterhalb des Flüssigkeitsspiegels erstreck-en^Der Flüssigkeitsspiegel wird jedoch nicht von einem Überlaufabfluss konstant gehalten. Der Durchfluß muß geregelt werden, derart, daß gerade der Punkt erreicht wird, der das Überfließen der Scheidewände erlaubt. Der Abfluß für die spezifisch leichtere Flüssigkeit liegt im übrigen tiefer als dieser Flüssigkeitsspiegel. Der anzustrebende hohe Trenngrad ist nicht erreichbar, schon unter Berücksichtigung der bei Neutralisationsanlagen für Ätzemulsionen stoßweise anfallenden, unterschiedlichen Flüssigkeitsmengen.
Schließlich ist eine Einrichtung bei Dampfmaschinenanlagen bekannt,
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PATENTANWALT DR. H.-J. RIEDER
mittels welcher durch Ölabscheidung das Niederschlagwasser zu Kesselspeisewasser wieder aufbereitet' wird. Der Ölabscheider besitzt eine geneigt verlaufende Trennwand, die unterseitig mit einer Gewebeschicht aus Draht oder Fasern bespannt ist. Die aufsteigenden Qlpartikel werden durch die Kapilarwirkung des Gewebes einer domartig über dem Yorrichtungsbehälter angeordneten Ölauffangwanne zugeführt und dort wie üblich abgeschöpft. Gemäß einer weiteren Ausführungsform dieser Einrichtung ist die geneigt verlaufende Trennwand mit in die Mischflüssigkeit ragenden Sporen versehen. Auch diese Einrichtungen sind erheblich wartungsbedürftig und bringen keine zufriedenstellende Trennung bei einer phasenstabileren Emulsion, beispielsweise einer Ätzemulsion.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Neutralisieren von Ätzemulsionen in einfacher, raumsparender auf kontinuierlichen Durchlauf abgestimmter, narrensicher arbeitender Bauform zu erstellen, wobei eine größte Wartungsfreiheit erreicht ist und im übrigen ein Ölabschneider verwirklicht ist, der unter Verwendung der an sich bekannten, au einem Öl-Überlauf mündenden Trennwand eine narrensichere, ausschließliche Abtrennung des Öles auch aus äusserst phasenstabilen Ätzemulsionen vornimmt.
wird gemäß der Neuerung dadurch erreicht, daß die einander überlappenden, zu je einem getrennten Ölabfluß führenden Trennwände des Ölabscheider entgegengesetzt gerichtet geneigt sind, derart, daß der zwischen dem freien Ende der unteren Trennwand und der diesem Ende gegenüberliegenden Seitenwand angeordnete freie .Durchtrittsspalt unterhalb des Olabflusses liegt, zu welchem die darüber angeordnete Trennwand führt.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist trotz einfacher und raumsparender Bauform eine Vorrichtung zum Neutralisieren von Ätzemulsionen mit einem sicher arbeitenden Ölabscheider-geschaffen, mit dem die angestrebte, nahezu vollständige Phasentrennung der Emulsion durchführbar ist, und zwar im ununterbrochenen, wartungsfreien Durchlaufverfahren und ungeachtet etwa stoßweise zufließenden Mediums. Vor allem zufolge der einander überlappenden und entgegengesetzt geneigt gerichteten Trennwände, die zu je einem eigenen
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Öl-Abfluß führen, erfolgt eine mehrstufige Ölabscheidung. Die unterhalb der Trennwände zufließende Emulsion muß beide Ölabscheidungsstufen durchlaufen. Durch die überlappende Anordnung der Trennwände ist eine fast laminare Strömung erzielt. Die Unterhalb der zuunterst liegenden Trennwand mit der Stzemulsion zugeführte Ölkomponente steigt auf und gelangt in die dortige Ölabflußkammer; dem Strömungsverlauf noch folgende Ölpartikel durchwandern den zwischen dem freien Ende der unteren Trennwand und der diesem Ende gegenüberliegenden Seitenwand des Behälters gebildeten Durchtrittsspalt und steigen hierauf nach oben. Sie gelangen in den Bereich der zweiten Trennstufe. Dieser Bereich ist durch die untere Trennwand gegen eine mögliche, etwa aus dem Zufluß resultierende Turbulenz gut abgeechirmt. Dies hat zur Folge, daß die Zone vor.dem zweiten Durchtrittsspalt gänzlich beruhigt ist, so daß die dortige Seitenströmung des Gesamtbades niedriger ist als der Auftrieb der Ölpartikel zu der darüber liegenden zweiten Trennwand mit Ölabflußkammer. Es gelangt somit kein Öl mehr durch die Durchtrittsöffnung. Unterster Durchtrittsspalt und oberste Ölabflußkammer müssen lediglich in strömungstechnischer Hinsicht übereinanderliegen; in der speziellen Bauform lassen sich hinsichtlich Zuordnung von Durchtrittsspalt und Ölabflußkammer jeweils in Anpassung an die verschiedenen Bedingungen die entsprechend günstigen Lesungen wählen, die den #eweiligen Platzverhäl&nissen am besten gerecht werden. Das Öl läßt sich verbrennungsfertig abtrennen, also frei von anderen Flüssigkeitskomponenten. Nach Durchlauf durch den Ölabscheider ist die Flüssigkeit völlig ölfrei«* Sie kann im anschließenden Neutralisationsbecken neutralisiert werden, um dann in einer Filtriereinrichtung das im allgemeinen in solchen Ätzflüssigkeiten enthaltene Metallhydroxyd =aus"zuf all en.
Eine betriebssichere Arbeitsweise der Einrichtung ist gemäß der Neuerung dann gegeben^ wenn die Trennwände an ihrem freien Ende abwärtsgerichtete Fortsätze aufweisen. Die Fortsätze, vor allem der zuunterst liegende, bedingt bereits die angestrebte hohe Ölabscheidung, bevor die Flüssigkeit aufwärts in-den Bereich der zweiten Tr-ennstufe strömen kann, deren Trennwand ebenfalls einen Fortsatz aufweist.
Die mehrstufige Abscheidung ist neuerungsgemäß mit baulich einfachen
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Mitteln verwirklicht, wenn die Trennwände von gegenüberliegenden Seitenwänden des Ölabscheiderbeckens ausgehen, und die obere Trennwand unter Ausbildung eines Durchflußspaltes vor der darunterliegenden Trennwand endet.
Eine hierbei günstige Ausbildung des Ölabscheiders ist gemäß der Neuerung dadurch gegeben, daß Ölabflüsse in Ölauffangkaauaern angeordnet sind, die von.den verlängerten, parallel zu den Wandungen des Ölabscheiderbeckens verlaufenden Enden der Trennwände gebildet sind. Die Trennwände sind damit einem weiteren Zweck augeführt; dadurch, daß Abschnitte der ohnehin vorhandenen Trennwände und die Wandung des Ölabscheiderbeckens selbst zur Bildung der Ölauffangkammern genutzt werden, liegt ein herstellungstechnischer Vorteil vor. Durch Anordnung der Ölabflüsse in den Ölauffangkammern können die Austrittsstellen ausserhalb des Bereiches der Ölauffangkammern liegen.
Eine diesbezüglich weiterhin günstige Ausbildung ist neuerungsgemäß dadurch gegeben, daß die getrennten Ölabflüsse durch eine Rohrleitung zusammengeführt sind, welche in einen Ölauffangbehälter mündet.
Eine optimale AbtreBnung der Ölkomponente ist gemäß der Neuerung erreicht, wenn der Zufluß zum?-Ölabscheider auf einer höheren Bnene liegt als das freie Ende der unteren Trennwand. Damit fällt der ersten Stufe der Hauptteil der Abscheidung zu. Es ist damit aber auch eine aus der Zuflußströmung anzunehmende, wenn auch gemässigte Turbulenz auf die dortige Abscheidungsstufe beschränkt. Das sich anschließend mehr ürtö mehr beruhigende Medium - es sind ausreichend-groß bemessene Durchtrittsquerschnitte belassen - gelangt hiernach erst in den Bereich der zweiten Stufe, in dem die völlige Abtrennung des Ölphase erfolgt.
Eine vorteilhafte Ausbildung besteht dabei ferner neuerungsgeniäß darin, daß der obere Rand des Ölabscheiders die Aufstellfläche für ein an sich bekanntes Auffang- und Beruhigungsbecken darstellt, dessen vom Boden ausgehender Abfluß mit der Ölabscheiderzuflußleitung verbunden ist. Die dem Auffangbecken beispielsweise stoßweise zulaufende Itzemulsion erfährt eine gewisse Beruhigung. Das Auffangbecken bringt durch seine Lage oberhalb des Ölabschäiders dabei gleichzeitig auf kürzestem Wege
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ren
einen pumpenfreien und damit wirbelfreie^ Zufluß zum Ölabscheider.
Der Boden des Ölabscheiders bildet zugleich den Deckel für das Ölabscheiderbecken. Ein Hereinfallen von Staub- oder größeren Partikeln in das
Ölabschneiderinnere ist'unterbunden.
Ein beschleunigter Trennvorgang ist gemäß der Neuerung schließlich dadurch erzielt, daß am Boden des Ölabscheiders vorzugsweise ::durch Sprührohre Luft eingeblasen wird. Die vom Boden des Ölabscheiders aufsteigenden Luftbläschen schleppen die Fettkomponenie/'milF und xvegen der speziellen Konstruktion des neiierwungsgemäßen Ölabscheiders auch sicher in die hierfür vorgesehenen
Ölauffangkammern. Der Hauptänteil der aufstrebenden Luftbläschen entfällt
auf die erste Trennstufe; der Anteil der zweiten Trennstufe ist um ein
vielfaches geringer und wird vom lichten Maß des unteren Duchtrittsspaltes bestimmt.
Die in dem entsprechenden Ölabscheider weitgehendst von allen Öl- bzw.
Fettkomponenten befreite Flüssigkeitsmenge kann nicht zuletzt zufolge
dieser weitgehenden Öl- bzw. Fett.Er;gih:eit-ia einem einfachst ausgestalteten, dem Ölabscheider nachgeschalteten Eührwerksbehälter neutralisiert werden.-Hierzu ist es an einem Eührwerksbehälter, dem das einzumischende Gut im
Bereich, der Wirbelzone des Sührers zugeführt wird, gemäß der Neuerung vorteilhaft, wenn der Rührer auf gleicher Höhe mit der auf ihn zugerichteten
Mündung des Zuflußrohres und der auf der gegenüberliegenden Seite angeordneten Meßsonde liegt.
Eine dabei vorteilhafte Lösung besteht neuerungsgemäß darin, daß der
Rührer als ein in Achsrichtung förderndes Flügelrad ausgebildet ist.
Zufolge der AusßtattWig^y der--Neutralisationsvorrichtung mit einem
derartigen Rührwerksbehälter ist eine hochgradige, strömungstechnisch
günstige, leistungsstarke Neutralisation bei einfach/:: Bauform und narrensicherer Arbeitsweise geschaffen.
Vom Rührwerksbehälter der Neutralisationsvorrichtung gelangt die Badmenge in die Filtriereinrichtung der Vorrichtung. Bei Verwendung einer Filtriereinrishtung mit einem, einen bodenseitigen Abfluß besitzenden Auffangbe hälter, der die hängend angeordnsten Filtrierbeutel aufnimmt, denen die zu
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filtrierende Flüssigkeit durch eine Rohrleitung von oben her zugeführt wird, ist es gemäß der Neuerung vorteilhaft, wenn eine vorzugsweise als Schwenkarm ausgebildete Rohrleitung, die sich in etwa waagerechter Lage oberhalb der im Auffangbehälter nebeneinander hängenden Filtrierbeutel erstreckt, vorgesehen ist, auf dessen freiem Ende ein nach oben hin offenes, sich bis in Bodennähe des Filtrierbeutels erstreckendes Steigrohr lösbar aufgesteckt ist. Das bis etwa in Bodennähe des Filtrierbeutels reichende Steigrohr ist vor allem arbeitstechnisch günstig, insbesondere unter Berücksichtigung eines stoßweisen Betriebes. Die Lösung ist vorteilhafter als die an sich bekannten Lösungen, bei denen eine Badmenge einem Filtrierbeutel im Bereich der oberen Randzone des Beutels zugeführt wird. Das Herunterlaufen der Badmenge an der Xtfandung des Filtrierbeutels führt vor allem bei kleineren Badmengen leicht zu einem Verkrusten der Wandung. Je nach Anfallen der Badmenge tritt zufolge der neuerungsgeiaäßeh Ausgestaltung der Vorteil auf, daß ein Teil der oberen Wandzonen überhaupt zunächst nicht benetzt wird. Die lösbare Anordnung des Steigrohres in Verbindung mit der als Schwenkarm ausgebildeten Rohrleitung erleichtert in einfacher Weise, den Zufluß in einen benachbarten Futterbeutel einzuleiten.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht neuerungsgemäß darin, daß die Wandung-des~_Steig"*rohr es im Bereich der in den Filtrierbeutel ragenden Länge mit im gleichmässigen Abstand voneinander angeordneten Öffnungen versehen ist«,
Schließlich ist es noch vorteilhaft, wenn nsüBHungsgemäß das Steigrohr T förmig ausgebildet ist und der eine T- Schenkel im Abstand vom oberen Ende den Stutzen zum Aufstecken auf das freie Ende der Rohrleitung aufweist. Letzteres bringt insbesondere einen ruhigen Zufluß der Flüssigkeit in den Filtrierbeutel.
Eine andere neuferungsgemäß günstige, gegebenenfalls einzusetzende Filtriereinrichtung besteht darin, daß die FiItriereinrichtung durch einen von einem umlaufenden Trägersieb getragenen, muldenförmig durch hängenden Filtrierpapierstreifen gebildet ist.
Hierbei ist es vorteilhaft, wenn neuerungsgemäß der Filtrierpapierstreifen durch Antrieb des Trägersiebes von einer Vorratsrolle abgssögen und ein-
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schließlich, des aus filtriert en Zinkhydroxydes in eine Abfailkainmer eingestoßen wird, wobei der Schrittvorschuib des Trägersiebes von einem in die Mulde ragenden Schwimmer gesteuert ist.
Der Gegenstand der Neuerung ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Abb. 1 eine Vorderansicht der Neutralisationsvorrichtung,
Abb. 2 eine Seitenansicht von links bei teilweise aufgebrochenem, dem Ölabscheider nachgeschalteten Neut-ralisationsbecken ,
Abb.. 3 eine Seitenansicht von recht bei aufgeschnittenem Ölabscheider, Abb. h eine andere Ausführungsform der Filtriereinrichtung und Abb. 3 eine Draufsicht auf Abb. 4.
Die Vorrichtung weist den Einlaufbehälter 1, das Beruhigungsbecken 2, den Ölabscheider 3, das Neutralisationsbecken k und den zur Filtriereinrichtung gehörenden Auffangbehälter 5 auf.
Der Einlaufbehälter 1, welcher als Standsockel für das Neutralisationsbecken k ausgebildet ist, besitzt den Einlaufstutzen 6. Dieser wird mit dem Abflußstutzen der Atzmaschine verbunden. In den Einlaufbehälter ragt ein Schwimmer Auf dem vom Einlaufbehälter 1 gebildeten Sockel 8 steht ein Antriebsmotor 9 für eine Pumpe 10. Die Leistung der Pumpe 10 ist größer als ; der Zulauf durch den Einlaufstutzen 6„ Die Pumpe 10 befördert die einge laufene Flüssigkeit durch die Rohrleitung 11 in das Beruhigungsbecken 2. Der obere Rand des Ölabscheiderbeckens 3 bildet die Aufstellfläche für dieses Beruhigungsbecken 2, dessen Boden 'ctas'-Ölabscheiderinnere staubdicht verschließt. Das freie Ende 11' der Rohrleitung 11 ragt erheblich in das Beruhigungsbecken 2 hinein, und zwar vorzugsweise mindestens so weit, daß es bei den zu erwartenden Flüssigkeitsmengen stets unterhalb des Flüssigkeitsspiegels 12 liegt. Wird eine bestimmte Flüssigkeitsmenge im Einlaufbehälter unterschritten, so schaltet der Schwimmer 7 den Antriebsmotor ab; steigt die
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Flüssigkeitsmenge wieder, so schaltet der Schwimmer 7*3en Motor wieder ein.
Für den Fall, daß die gesamte Vorrichtung wesentlich tiefer steht als die Ätzmaschine, beispielsweise im Keller und die Atzmaschine im I. Stock, so kann der Antriebsmotor 9 einschließlich der Pumpe 10 wegfallen, weil die Flüssigkeit mittels des hydrostatischen Druckes in das Beruhigungsbecken eingedrückt
Im Beruhigungsbecken erfährt die Flüssigkeit zunächst eine Beruhigung; das Beruhigungsbecken 2 stellt im übrigen den^Äuffangfbehälter dar, um etwa die vierfache Badmenge der Ätzmaschine bzw. sämtlicher angeschlossenen Ätzmaschinen unter Berücksichtigung des von da ab verringerten Ablaufes aufnehmen zu können.
$s,as Beruhigungsbecken 2 ist mit der Zuflußleitung 13 ausgestattet, die zum Ölabscheider 3 führt. In dieser Zuflußleitung 13 erfolgt durch- Querschnittsverringerung die Begrenzung auf einen ganz bestimmten Zufluß zum Ölab scheider 3· Bei Vorrichtungen, die auf ein Fassungsvermögen von etwa 500 1 gebraut sind, fließen pro Min. etwa 3 1 ab; bei Vorrichtungen mit einem Fassungsvermögen von 1000 1 fliessen etwa 6 1 pro Min. ab. In dieser Zuflußleitung 13 sitzt darüber hinaus ein Magnetventil Ik. Dieses schaltet selbständig den Zufluß zum Ölabscheider 3pb, wenn bestimmte, vorher eingestellte pH - Werte nicht aufrechterhalten bleiben. Gleichzeitig hiermit eine Alarmeinrichtung in Gang gesetzt.
Der Ölabscheider 3 weist die^einander überlappenden, entgegengesetzt gerichtet geneigt verlaufenden Trennwände 15 und l6 auf. Diese äind an ihren freien Enden mit abwärts gerichteten Fortsätzen 15' und 16' ausgestattet. Das Ende 13' der Zuflußleitung 13 mündet unterhalb der zuunterst liegenden Trennwand 16 in den Ölabscheider 3, jedochin einer höheren Ebene als das vom Fortsatz 16' bestimmte Ende der unteren Trennwand 16. Die Trennwände 15 und 16 erstrecken sich über die ganze Breite χ des Ölab scheiders 3» to Längsrichtung gesehen endet jedoch die Trennwand 16 im Abstand von der ¥and 3'> so daß ein Spalt 17 entsteht; entsprechend endet die Trennwand 15 im Abstand von der Trennwand 16, so daß dort ein Spalt 18 entsteht.
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Die Trennwände führen zu, von ihren verlängerten Enden 19 und 20 und der dortigen Wandung des Ölabscheiderbeckens ausgebildeten Olauf fangkammern 21 und 22. Der Ölauffangkammer 21 ist die Überlauföffnung zugeordnet; der Ölauffangkammer 22 ist die Überlauföffnung Zk zugeordnet. Beide führen zu einer gemeinsamen Abflußleitung"25, die in einem 01 auffangkanister 26 einmündet= Der Durchtrittsspalt 1? liegt unterhalb der Überlauföffnung 23, zu welcher die obere Trennwand 15 führt.
Am Boden des Ölabschei&ers 3 sind Sprührohre 27 angeordnet. Diese weisen die nach oben gerichteten Öffnungen 28 auf. Die Sohre 27 sind mit einer Preßluftquelle oder mit einer anderen Gasquelle verbunden. Die Preßluft tritt in Form einzelner Blasen 29 unter geringem Druck in die Badmenge 30 des Ölabscheiders 3 ein. Die Blasen steigen nach oben.
Unabhängig von den Blasen 29 und auch mitgerissen von den Blasen 29 steigt das 01 31 ebenfalls nach oben. Dieses aufsteigende 01 wird vornehmlich zunächst von der geneigt liegenden Trennwand 16 in die Ölauffangkammer 22 geleitet. Der Fortsatz 16' verhindert hierbei weitgehendst, das daß 01 mit durch den Schlitz 17 geschleppt wird. Selbst wenn jedoch dort noch Öl durchgeschleppt wird, so steigt dieses, abgelenkt durch die entgegengesetzt gerichtet geneigte Trennxirand 15, in die Abschneidekammer 21. Die unterschiedlichen spezifischen Gewichte -. von Öl und der restlichen Flüssigkeit im Ölabscheider 3 führen dazu, daß der Ölspiegel 32 und 33 in den Ölauffangkammern 21 und 22 höher liegt, als der übrige, im Ölabscheider 3 auftretende Niveauspiegel 3h.
Dieser Niveauspiegel 3^ wird bestimmt durch einen Überlaufabfluß 35 des Ölabscheiders 3. Aus diesem Überlaufabfluß 35 tritt die völlig entfettete Ätzflüssigkeit aus. Diese läuft in das Neutralisationsbecken k, und zwar durch das Einlaufrohr 35', welches kurz oberhalb des dort vorhandenen Flüssigkeitsspiegels 36 endet.
In das Neutralisationsbecken k ragt ein Flügelrad 37, welches an dem freien Ende einer Welle 38 sitzt, die mit einem Antriebsmotor 39 gekuppelt ist. In das Neutralisationsbecken h ragt fernerhin eine
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Meßsonde kO zur Ermittlung des jeweils vorhandenen pH - Wertes. Weiterhin ragt in das Neutralisationsbecken ein Zulaufrohr kl, welches unter Zwischenschaltung eines Magnetventil es kZ mit einem Vorratsbehälter kj> verbunden ist, der die Neutralisationslauge, beispielsweise Natronlauge, beinhaltet. Das Ende 4-1' dieses Zulaufrohres kl mündet, vorzugsweise unter winkelförmiger Abkröpfung, im Bereich der Wirbelzone des Flügelrades 37·
Die Meßsonde kO ist mit einem Schalt- und Kontrollgerät kk verbunden, welches auch die einzelnen Bedienungsknöpfe zum Ingangsetzen und Stillsetzen der Vorrichtung und im übrigen ein pH -Meß- und Schreibgerät 4-5 aufweist. Vom Schalt- und Kontrollgerät kk aus wird auch das Magnetventil k2 gesteuert, und zwar derart, daß die Natronlauge zunächst in Intervallen zugegeben wird. Verläßt der pH-Wert im Neutralisationsbecken k den ihm zugedachten Wert bzw. erreicht er ihn nicht in einer gewissen Zeit, liegt der Ist - Wert also weiter im sauren Bereich als es die am Gerät kk eingestellten Soll - Werte vorschreiben, so wird ein kontinuierlicher Zufluß von Neutralisationslauge durch entsprechende Steuerung des Magnetventiles k2 herbeigeführt. Bleibt der Ist-Wert im Neutralisationsbecken k eine bestimmte Zeit ausserhalb des am Gerät kk eingestellten Soll - Wertes bzw. Soll - Intervalles, so wird die Alarmeinrichtung in Tätigkeit gesetzt und, wie bereits oben'beschrieben, das Magnetventil 1^- geschlossen-.
Das Neutralisationsbecken k besitzt einen Überlaufstutzen k6. An diesen schließt sich--ein schwenkbarer Rohr- Auslegerarm k? an. Auf diesen ist frontseitig das Steigrohr *f8 lose aufgeschoben. etzteres besitzt die Löcher V? und ragt in den Filtrierbeutel 50, der im Auffangbehälter 5 an den Streben 51 hängt. Der Auffangbehälter 5 besitzt den Abfluß 52, der in das öffentliche Abwassersystem eingeleitet werden kann.
Die aus dem Überlauf k6 austretende, neutralisierte Flüssigkeit 53 be inhaltet fsin verteilt das ausgefällte Zinkhydroxyd= $k, iirelches in dem FiItrierbeutel 50 aufgefangen ist. In dem Auffangbehälter 5 hängen, vorzugsweise in Längsrichtung, mehrere Filtrierbeutel hintereinander. Durch Schwenken des Auslegerarmes k7 kann der Ausfluß jeweils in den entspre chenden Filtrierbeutel 50 eingeleitet werden. Zum Umschwenken des Äusleger-r armes k? wird das Steigrohr k8 in Sichtung des Pfeiles y abgezogen, aus dem vollen Filtrierbeutel 50 herausgenommen, gegebenenfalls gesäubert und
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in den nächsten Filtrierbeutel eingesteckt, wonach es wieder auf den
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entsprechend weit geschwenkten Auslegerarm k7 aufgesteckt werden kann.
Eine andere Ausführungsform der Filtriereinrichtung ist in den Abb. k und 5 dargestellt. Dort ist an der Oberseite des Auffangbehälters 5' ein endlos umlaufendes Trägersieb 55 vorgesehen. Diesem überschichtet ist ein Filtrierpapierstreifen 56, der .von einer Vorratsrolle 57 abgezogen ist. las Trägersieb 55 eiBschließlich des Filtrierpapierstreifens 56 hängen muldenförmig durch. Auf der Längsachse dieser Mulde mündet eine Einlaufschale 58, in welche die aus dem Auslegerarm k^ kommende, neutralisierte Flüssigkeit eingeführt wird. An den Seitenwänden sind Trägerrollen 59 vorgesehen, um die Mulden.form zu begünstigen und aufrechtzuerhalten.
Ein Antriebsmotor βθ ist mit den Umlenkrollen 6l des endlos umlaufenden Trägersiebes 55 gekuppelt. Gesteuert wird der Antriebsmotor δθ von einem Schwimmer 62, der in die Mulde 63 ragt. Steigt der Flüssigkeitsspiegel in der Mulde 63 über ein bestimmtes Maß, so daß Gefahr bestünde, daß seitlich Flüssigkeit überläuft, so schaltet der Schwimmer 62 den Motor ein. Es wird neues Filtrierpapier von der Vorratsrolle 57 abgezogen. Gleichzeitig wird das vorher benutzte Filtrierpapier einschließlich der auf ihm liegenden Schicht des ausgefilterten Zinkhydroxydes in die Abfallkammer 6k eingestoßen. Da das neue Filtrierpapier wesentlich stärker durchlässig ist, sinkt anschließend der Flüssigkeitsspiegel in der Mulde 63 wieder, wonach der Schwimmer 62 den Motor wieder stillsetzt. Der Auffangbehälter 5' besitzt die Abflußöffnung 52', die xcLeder in die üblichen öffentlichen Abwasserkanäle führen kann« Durch ein Schauglas kann der Flüssigkeitsspiegel 66 im Auffangbehälter 5' kontrolliert werden.
Die eine Achse öl' für die Umlenkrolle 6l des endlos umlaufenden Träger* siebes ^ ist zur Erzielung einer Nachstellbarkeit, insbesondere zur Anpassung der Muldentiefe in Längsrichtung, verstellbar.

Claims (1)

  1. P.A. !(90 81W 7.9.66
    PATENTANWALT DR. HANS RlEDER BLATT 13 ZU 11 233 VOM 9·9-1966
    PATENTANWALT DR. H.-J. RIEDER
    Schutzansprüche
    1. ) Vorrichtung zum Neutralisieren von Ätzemulsionen mit einem Qlab -
    scheider, der geneigt verlaufende, zu einem Ölabfluß führende Trennwände und eine unterhalb der Trennwände angeordnete Zuflußleitung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die einander überlappen den, zu je einem getrennten Ölabfluß (23, 2h) führenden Trennwände (15, l6) des Ölabscheiders entgegengesetzt gerichtet geneigt sind, derart, daß der zwischen dem freien Ende (l6·) der unteren Trennwand (l6) und der diesem Ende gegenüberliegenden Seitenwand (31) angeordnete freie Durchtrittsspalt (l?) unterhalb des Ölabflusses (23) liegt, zu welchem die darüber angeßi-dnete Trennwand (15) führt.
    2. )" Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände (15, l6) an ihrem freien Ende abwärtsgerichtete Fortsätze (15', l6') aufweis en.
    3. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
    Trennwände (15, 16) von gegenüberliegenden Seitenwänden des Ölabscheiderbeckens (3) ausgehen, und die obere Trennwand (15) unter Ausbildung eines DurchEJiußspaltes (l8) vor der darunter liegenden Trennwand (l6) endet.
    h. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ölabflüsse (23, 2k) in Ölauffangkammern (21, 22}-,angeordnet sind, die von den verlängerten, parallel zu den Wandungen des Ölabscheiderbeckens (3) verlaufenden Enden (19, 20) der Trennwände (15, 16) gebildet sind.
    5« ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ge trennten Ölabflüsse durch eine Rohrleitung (25) zusammengeführt sind, welche in einen Ölauffangbehälter (26) mündet.
    PATENTANWALT DR. HANS RIEDER BLATTlA. ZU 11233 VOM 9.9-1966
    PATENTANWALT DR. H.-J. RIEDER
    6. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Zufluß (13') zum Ölabscheider auf einer höheren Ebene liegt als das freie Ende (l6') der unteren Trennwand (l6).
    7. ) Vorrichtung sum Neutralisieren von Atzsemulsionen mit einem
    Ölabscheider und einem Auffang- und Beruhigungsbecken, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Sand des Ölabscheiders die Aufstellfläche für das Auffang - und Beruhigungsbecken darstellt, dessen vom Boden ausgehender Abfluß (13) mit der Ölabscheiderzuflußleitung (13') verbunden ist.
    8. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am
    Boden des Ölabscheiders (3) Sprührohre (27) zum Einblasen von vorzugsweise Luft (29) vorgesehen sind.
    9. ) Vorrichtung zum Neutralisieren von Ätzemulsionen, mit einem
    Eührwerksbehälter, dem das einzumischende Gut im Bereich der Wirbelzone des Rührers zugeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührer auf gleicher Höhenlage mit der auf ihn züge richteten Mündung (4l!) des Zulaufrohres {kl) und der auf der gegenüberliegenden Seite angeordneten Meßsende (40) liegt.
    10. ) Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Rührer als ein in Achsrichtung förderndes Flügelrad (37) ausgebildet ist.
    11. ) Vorrichtung nach Anspruch 9—and 10, dadurch gekennzeichnet, daß
    sich Zulaufrohr (Al), Flügelradwelle (^8) und Meßsonde (kO) in paralleler Lage zueinander erstrecken.
    12. ) Vorrichtung zum Neutralisieren von Ätzemulsionen mit einer
    FiItriereinrichtung, die einen, einem bodenseitigen Abfluß besitzenden Auffangbehälter besitzt, in dem die Filtrierbeutel
    PATENTANWALT DR. HANS RlEDER BLAH 1^ ZU H 233 VOM 9.9·19ββ
    PATENTANWALT DR. H.-J. RIEDER
    hängend angeordnet sind, denen die zu filtrierende Flüssigkeit durch eine Sohrleitung von oben her zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise als Schwenkarm (ky) ausgebildete Rohrleitung, die sich in etwa waagerechter Lage oberhalb der im Auffangbehälter (5) nebeneinanderhängenden Filtrierbeutel (50) erstreckt, auf dessen freiem Ende ein nach oben hin offenes, sich bis in Bodennähe des Filtrierbeutels(50) erstreckendes Steigrohr (48) lösbar aufgesteckt ist.
    13· ) Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Steigrohres (48) im Bereich der in den Filtrierbeutel (50) ragenden Länge mit in gleichmäßigem Abstand voneinander angeordneten Öffnungen (49) versehen ist.
    14. ) Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
    Steigrohr (48) T-förmig ausgebildet ist und der eine T-fSchenkel im Abstand vom oberen Ende den Stutzen zum Aufstecken auf das freie Ende der Rohrleitung aufweist.
    15· ) Vorrichtung zum Neutralisieren von Stzemulsionen mit einer einen durchlaufenden Filtrierpapierstreifen aufweisenden Filtriereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtriereinrichtung durch einen von einem umlaufenden Trägersieb (55) getragenen, muldenförmig durchhängenden Filtrierpapierstreifen gebildet ist«
    l6. ) Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtrierpapierstreifen (56) durch Antrieb des Trägersiebes (55) von einer Vorratsrolle (57) abgezogen und einschließlich des aus filtrier ten Zinkhydroxydes in eine Abfallkainmer (64) eingestoßea wird, wobei der Schrittvorschub des Trägersiebes (55) von einem in die Mulde (63) ragenden Schwimmer (62) gesteuert ist.
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