DE1950251B2 - Verfahren zum freisetzen und absaugen der grundausgasung eines im abbau befindlichen kohlenfloezes - Google Patents
Verfahren zum freisetzen und absaugen der grundausgasung eines im abbau befindlichen kohlenfloezesInfo
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Description
!el oder senkrecht /i'in Streichen herzustellen ..;
oder mödieher.vcisc auch eine Kombination \o : ■ .
Die Erfindung betrillt ein Verfahren zum Freiset- den notwendig i-t. hängt davon ab. inwieue:: _:
/en und Ahsauiil-n der Grundaus»asun» eines im Ab- 20 mittlere Sirebteil von den Parallelbohrlochei η
bau befindlichen Kohlenflözes, "bei dem Sprengla- der hintere Stiebleil von den senkrecht zum Κ;.;. . düngen in den Teiüängen .on Flözbohrlöchern "ge- stoß verlaufenden Bohrlöchern erreichbar ist. li:; / /ündet weiden, die in dem vom Abbaudruck noch ist noch /u beachten, daß nach den Erlalmu ■■-, nicht erreichten Bereich des Flözes, also jenseits der beim Bohren wn Tränklöchern die Länge der ;.
Kämplerdruck/one, liegen. Das Gas wird dabei über 25 IeI zum Kohlciwoß /11 bohrenden Löcher oder i .... von den Strecken her eingebrachte Bohrlöcher abne- rungen infolge lechni-chcr Schwierigkeiten i·. :; saugt. " " Bohren und Einbringen des Sprengstoffs mit .·■ ,. Das an die ./leinkohle sorptiv gebundene Methan 30 m begrenzt i-t. Ange-trebt weiden Bohrlocii. .1-wird beim Abbau dur"h Entlastung der Flöze von gen von etwa 5Π m. Der Durchmesser der Spien. ■'>dem auf ihnen ruhender Druck und durch Zerslö- 30 eher 4 ist kleiner als. der Durchmesser der Ah-:..;-rung des Flözgelüges irei. löcher 5. der mindestens Ί5 m betragen sollte. !,.: I'm die-e Grundausgasuns unter Kontrolle zu gegenseitige Abstand der Sprenglöcher 4 richte! - !. bringen, hat man bereits versucht, das freigesetzte danach, daß die heim Sprengen gebildeten Ri-sj c > Methan durch Bohrlöcher abzusaugen, die parallel weder unmittelbar oder über die Sprengberc;·. Le zum Kohlenstoß aus den /vbbausnecken gebohrt 35 eines oder mehrerer Löcher i'inausreichende V eii·-:- uerden. Der Erfolg einer derartigen Bohrlochabsau- dung zu einem Absaugloch 5 haben. Der AbM,rul gung im Flöz war jedoch vollkommen unzureichend, sollte aus wirtschaftlichen Gründen mindestens -. ,n da die Auflockerungszone, d. h. die Zone, in der das betragen. Abstand und Länge der Absauglöcll· : 5 Flözgefüge so zerstört und von dem Gehirndruck werden jeweils den vorliegenden Bedingungen ,'int.-entlastet ist. daß es Methan freigibt. lediglich S bis 40 paßt, um eine optimale Absaugwirkung aut dall) m weil in den Abbaustoß hineinreicht. durch die Sprengung ί abgesetzte Methan zu erzielen. Man hat auch versucht, die abzubauende Kohle Bei dem erfindungsgemäßen Verlahien komm' ejenseits der Kämpferdruckzone eines Strebs dadurch darauf an. daß die Sprenglöcher bis in den i.-Ji zu entgasen, daß man im !anfallen von der einen zur nichi vom Abbaudruck erreichten Bereich des I-io/es anderen Abhausirecke Bohrlöcher in die Kohle 45 gebohrt werden: d. h.. die Sprenglöcher müsser, durch treibt, die wesentlich größeren Durchmesser haben die in etwa 10 b:- 15 m vor der Sirebfront herlauieniils übliche Sprenglöcher, auf einem Seil verteilte den Kämpferdruckzone gebohrt werden, da die-e Sprengpatronen in diese Löcher hängt, diese Löcher Zone des Abbaudrucks wegen des erhöhten Zusatzmit Wasser füllt und die Patronen zündet. [Dement- drucks k· ;n Gas abgibt. Die Sprenglöcher sind derart .sprechend hat sich das sogenannte xTnrpedoschic- 50 mit einer gestreckten Ladung zu füllen, daß eine J3eti'< nicht einführen können, weil es wegen der gro- Spreimwirkuns: senkrecht zur Bohrlochachse auf 13 en Durchmesser und der Wasserfüllung der Löcher einem großen Teil ihrer Länge erreicht wird. Durch f,ehr umständlich, nur beschränkt anwendungsfähig die Sprengung wird das Fiözgefiige aufgelockert und und wer.ig wirksam ist. zerrissen, und die dabei entstehenden Kohlentrümmer Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, ein allge- 55 halten die Risse für den Gasfluß weitgehend geöffmein anwendbares, leicht durchführbares Verfahren net. Die Sprengwirkung muß jedoch so weil hinter aufzuzeigen, mit dem das Methan auch jenseits der dem Kohlenstoß wirksam sein, daß möglichst wenig Kämpferdruckzone des Strebes freigesetzt und abge- Risse aufgerissen werden, die bis zum Kohlenstoß saugt werden kann. reichen, so daß mögliehst wenig Luft aus dem Ab-Gcmäß der Erfindung wird ein Verfahren der ein- 60 bauraum in die Absaugung gelangt. Das ist im allgegangs genannten Art in der Weise ausgeführt, daß meinen bei einem Abstand von mehr als 8 m erreicht. Sprengbohrlöchcr vorwiegend vom Abbauflöz her Die Absauglöcher werden im allgemeinen erst nach eingebracht und in ihrer im genannten Bereich lie- dem Auflockei ungsschießen gebohrt, um ihre Zerstögcnden Ί e.!länge mit gestreckten Sprengladungen ge- rung durch das Schießen zu vermeiden. Trotzdem laden werden. 65 kann es zweckmäßig sein. Absauglöcher auch vor Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die dem Schießen parallel zum Abbaustoß zu bohren, Zeichnung als Beispiel erläutert. Die Zeichnung zeigt um die Auflockerungswirkimg des Schusses zu verichematisch in stark verkleinertem Maßstab ein Flöz bessern.
bau befindlichen Kohlenflözes, "bei dem Sprengla- der hintere Stiebleil von den senkrecht zum Κ;.;. . düngen in den Teiüängen .on Flözbohrlöchern "ge- stoß verlaufenden Bohrlöchern erreichbar ist. li:; / /ündet weiden, die in dem vom Abbaudruck noch ist noch /u beachten, daß nach den Erlalmu ■■-, nicht erreichten Bereich des Flözes, also jenseits der beim Bohren wn Tränklöchern die Länge der ;.
Kämplerdruck/one, liegen. Das Gas wird dabei über 25 IeI zum Kohlciwoß /11 bohrenden Löcher oder i .... von den Strecken her eingebrachte Bohrlöcher abne- rungen infolge lechni-chcr Schwierigkeiten i·. :; saugt. " " Bohren und Einbringen des Sprengstoffs mit .·■ ,. Das an die ./leinkohle sorptiv gebundene Methan 30 m begrenzt i-t. Ange-trebt weiden Bohrlocii. .1-wird beim Abbau dur"h Entlastung der Flöze von gen von etwa 5Π m. Der Durchmesser der Spien. ■'>dem auf ihnen ruhender Druck und durch Zerslö- 30 eher 4 ist kleiner als. der Durchmesser der Ah-:..;-rung des Flözgelüges irei. löcher 5. der mindestens Ί5 m betragen sollte. !,.: I'm die-e Grundausgasuns unter Kontrolle zu gegenseitige Abstand der Sprenglöcher 4 richte! - !. bringen, hat man bereits versucht, das freigesetzte danach, daß die heim Sprengen gebildeten Ri-sj c > Methan durch Bohrlöcher abzusaugen, die parallel weder unmittelbar oder über die Sprengberc;·. Le zum Kohlenstoß aus den /vbbausnecken gebohrt 35 eines oder mehrerer Löcher i'inausreichende V eii·-:- uerden. Der Erfolg einer derartigen Bohrlochabsau- dung zu einem Absaugloch 5 haben. Der AbM,rul gung im Flöz war jedoch vollkommen unzureichend, sollte aus wirtschaftlichen Gründen mindestens -. ,n da die Auflockerungszone, d. h. die Zone, in der das betragen. Abstand und Länge der Absauglöcll· : 5 Flözgefüge so zerstört und von dem Gehirndruck werden jeweils den vorliegenden Bedingungen ,'int.-entlastet ist. daß es Methan freigibt. lediglich S bis 40 paßt, um eine optimale Absaugwirkung aut dall) m weil in den Abbaustoß hineinreicht. durch die Sprengung ί abgesetzte Methan zu erzielen. Man hat auch versucht, die abzubauende Kohle Bei dem erfindungsgemäßen Verlahien komm' ejenseits der Kämpferdruckzone eines Strebs dadurch darauf an. daß die Sprenglöcher bis in den i.-Ji zu entgasen, daß man im !anfallen von der einen zur nichi vom Abbaudruck erreichten Bereich des I-io/es anderen Abhausirecke Bohrlöcher in die Kohle 45 gebohrt werden: d. h.. die Sprenglöcher müsser, durch treibt, die wesentlich größeren Durchmesser haben die in etwa 10 b:- 15 m vor der Sirebfront herlauieniils übliche Sprenglöcher, auf einem Seil verteilte den Kämpferdruckzone gebohrt werden, da die-e Sprengpatronen in diese Löcher hängt, diese Löcher Zone des Abbaudrucks wegen des erhöhten Zusatzmit Wasser füllt und die Patronen zündet. [Dement- drucks k· ;n Gas abgibt. Die Sprenglöcher sind derart .sprechend hat sich das sogenannte xTnrpedoschic- 50 mit einer gestreckten Ladung zu füllen, daß eine J3eti'< nicht einführen können, weil es wegen der gro- Spreimwirkuns: senkrecht zur Bohrlochachse auf 13 en Durchmesser und der Wasserfüllung der Löcher einem großen Teil ihrer Länge erreicht wird. Durch f,ehr umständlich, nur beschränkt anwendungsfähig die Sprengung wird das Fiözgefiige aufgelockert und und wer.ig wirksam ist. zerrissen, und die dabei entstehenden Kohlentrümmer Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, ein allge- 55 halten die Risse für den Gasfluß weitgehend geöffmein anwendbares, leicht durchführbares Verfahren net. Die Sprengwirkung muß jedoch so weil hinter aufzuzeigen, mit dem das Methan auch jenseits der dem Kohlenstoß wirksam sein, daß möglichst wenig Kämpferdruckzone des Strebes freigesetzt und abge- Risse aufgerissen werden, die bis zum Kohlenstoß saugt werden kann. reichen, so daß mögliehst wenig Luft aus dem Ab-Gcmäß der Erfindung wird ein Verfahren der ein- 60 bauraum in die Absaugung gelangt. Das ist im allgegangs genannten Art in der Weise ausgeführt, daß meinen bei einem Abstand von mehr als 8 m erreicht. Sprengbohrlöchcr vorwiegend vom Abbauflöz her Die Absauglöcher werden im allgemeinen erst nach eingebracht und in ihrer im genannten Bereich lie- dem Auflockei ungsschießen gebohrt, um ihre Zerstögcnden Ί e.!länge mit gestreckten Sprengladungen ge- rung durch das Schießen zu vermeiden. Trotzdem laden werden. 65 kann es zweckmäßig sein. Absauglöcher auch vor Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die dem Schießen parallel zum Abbaustoß zu bohren, Zeichnung als Beispiel erläutert. Die Zeichnung zeigt um die Auflockerungswirkimg des Schusses zu verichematisch in stark verkleinertem Maßstab ein Flöz bessern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- ι Amit eingebrachten Spreng- und Absauglöchern gePatentanspruch: maß der Erfindung.Verfahren zum Freisetzen and Absaugen der In der Zeichnung ist mit 1 ein Flöz bezeichnet. /uGrundausgasunc- eines im Abbau befindlichen dessen beiden Seiten AbbausnecKen 2 verlauten, ül·Kohlenflözes, bei dem Sprengladungen in den 5 durch einen Streb 3 verbunden sind. Senkrecht /l:mTeillänuen von Flözbohrlöchern gezündet wer- Kohlenstoß sind in Abbaurichtung Sprenglocner 4 mden. die in dem vom Aböaudruck noch nicht er- das Flöz getneber.. in die emc Spreng dclung ι manreichten Bereich des Flözes liegen und bei dem dargestellt) eingebracht ist. Parallel zum Kohle:!--,βdas Gas über von den Strecken her eineebrachten sind von den Abbaustrecken 2 aus Absaugloche: .- ,nBohrlöchern abgesaugt wird, dadurch ne- io das Flöz 1 gebohrt, die am Streckensaum au! tmj,-kennzeichnet, daß die Sprengbohrlöcher fähr 8 m verrohrt (nicht dargestellt) und an eine :n(4) vorwiegend vom Abbaustoß her eingebracht beiden Abbaustrecken 2 verlaufende Absaugen::!!·und in ihren im genannten Bereich lieaenden (nicht dargestellt) geschlossen sind. Je nach !'.„-Teillängen mit gestreckten Sp.emziadungen gela- schaffenheit des Flözes J können die Sprengioc;:.: 4den wcden. " 15 auch von den Abbausirecken aus in das Flöz 1 ,--bohrt weiden. Ob die Sprenglöcher4 entweder n;;. ..-
Priority Applications (1)
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| DE19691950251 DE1950251C3 (de) | 1969-10-06 | 1969-10-06 | Verfahren zum Freisetzen und Absaugen der Grundausgasung eines im Abbau befindlichen Kohlenflözes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19691950251 DE1950251C3 (de) | 1969-10-06 | 1969-10-06 | Verfahren zum Freisetzen und Absaugen der Grundausgasung eines im Abbau befindlichen Kohlenflözes |
Publications (3)
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Family
ID=5747402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19691950251 Expired DE1950251C3 (de) | 1969-10-06 | 1969-10-06 | Verfahren zum Freisetzen und Absaugen der Grundausgasung eines im Abbau befindlichen Kohlenflözes |
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Families Citing this family (4)
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| RU2379520C1 (ru) * | 2008-07-18 | 2010-01-20 | Учреждение Российской академии наук Институт проблем комплексного освоения недр РАН (УРАН ИПКОН РАН) | Способ извлечения метана из угольного пласта |
| RU2415266C1 (ru) * | 2009-12-14 | 2011-03-27 | Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Сибирский государственный индустриальный университет" | Способ выемки угля из камер с попутной добычей метана |
| RU2516674C1 (ru) * | 2012-10-12 | 2014-05-20 | Федеральное государственное бюджетное учреждение науки ИНСТИТУТ ПРОБЛЕМ КОМПЛЕКСНОГО ОСВОЕНИЯ НЕДР РОССИЙСКОЙ АКАДЕМИИ НАУК (ИПКОН РАН) | Способ дегазации мощного угольного пласта при его отработке по системе "слой-пласт" |
-
1969
- 1969-10-06 DE DE19691950251 patent/DE1950251C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1950251C3 (de) | 1973-12-20 |
| DE1950251A1 (de) | 1971-04-29 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |