DE19506532C2 - Fluid-Pumpe/Motor - Google Patents
Fluid-Pumpe/MotorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine(n) neue(n) und verbesser
te(n) Fluid-Pumpe/Motor.
Eine Pumpe oder ein Motor können in vielen verschiedenen Orientierungen
an einer Tragstruktur befestigt werden. Zum Beispiel können Lenkhilfe-
bzw. Servopumpen in verschiedenen Typen von Fahrzeugen in verschiede
nen Orientierungen befestigt werden, und zwar abhängig von dem verfügba
ren Raum innerhalb eines Motorabteils. Zusätzlich können Leitungen zum
Leiten von Fluid an Servopumpen in verschiedenen Fahrzeugen mit ver
schiedenen Teilen der Servopumpen verbunden werden.
Aus der DE 39 21 245 A1 ist eine als Rotorpumpe ausgebildete Kraftstoff
förderpumpe beschrieben, die in axialer Verlängerung der Nockenwelle an
die Brennkraftmaschine angebaut und hierdurch angetrieben wird.
Ferner ist aus der DE-OS 21 34 311 eine Servolenkpumpe mit einem kom
pakten Gehäuse für die Pumpe beschrieben. Bei der Pumpe werden die die
Pumpe bildenden Elemente stapelartig angeordnet. Die Elemente weisen
unter anderem eine obere und eine untere Druckplatte auf, die zu beiden
Seiten eines Pumpenkammerrings angeordnet sind. Das Gehäuse weist er
ste und zweite axial angeordnete Gehäuseteile auf, die ein langgestrecktes
zylindrisches Gehäuse bilden, das die die Pumpe bildenden Elemente auf
nimmt.
Da Servopumpen in verschiedenen Orientierungen in verschiedenen Fahr
zeugen befestigt werden können, wird das Herstellen der Servopumpen ver
einfacht, falls dieselben Komponenten für Servopumpen verwendet werden
können, die in verschiedenen Orientierungen befestigt sind. Zusätzlich wer
den Reparaturen und Wartungen von Servopumpen in verschiedenen Fahr
zeugen vereinfacht, wenn die Servopumpen in den verschiedenen Fahrzeu
gen dieselben Komponenten besitzen.
Ausgehend von dem obengenannten Stand der Technik liegt der vorliegen
den Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, eine(n) kostengünstige(n) Fluid-
Pumpe/Motor zu schaffen, die (der) auf einfache Weise an unterschiedliche
räumliche Umgebungsbedingungen anpassbar ist.
Die Aufgabe wird bei einer(m) Fluid-Pumpe/Motor durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Im Nachfolgenden wird hauptsächlich der Begriff Pumpe verwendet, obwohl
die Pumpe natürlich auch umgekehrt als Motor betrieben werden kann.
Die vorliegende Erfindung sieht eine neue und verbesserte Fluid-Pumpe vor.
Die Fluid-Pumpe, die auch als Dreheinrichtung bezeichnet werden kann,
kann in vielen verschiedenen Orientierungen an einer Tragstruktur befestigt
werden. Zusätzlich kann eine Fluid-Leitung mit einer Vielzahl von verschie
denen Teilen der drehbaren Einrichtung verbunden werden, und zwar zum
Erleichtern der Befestigung der Fluid-Pumpe in verschiedenen Orientierun
gen an einer Tragstruktur.
Die Fluid-Pumpe schließt ein Gehäuse ein, das einen Hauptabschnitt und
einen Abdeckabschnitt besitzt, die die Bestandteile der Fluid-Pumpe ein
schließen. Die Haupt- und Abdeckabschnitte sind relativ zueinander beweg
bar, und zwar in irgendeiner aus einer Vielzahl von Orientierungen, um der
Fluid-Pumpe zu ermöglichen in verschiedenen Orientierungen an verschie
denen Tragstrukturen befestigt zu werden. Ein Hauptabschnitt des Gehäu
ses besitzt eine Vielzahl von Anschluß- bzw. Anstiegselementen.
Jedes der Anschlußelemente besitzt eine Oberfläche, die einen Ort definiert,
der mit einer Fluid-Leitung verbunden werden kann. Abhängig von der ge
wünschten Orientierung der Fluid-Leitung relativ zum Hauptabschnitt des Ge
häuses wird eine der Vielzahl der Verbindungsstellen ausgewählt. Bei der
ausgewählten Verbindungsstelle wird das Gehäuse bearbeitet, und zwar
zum Bilden eines Verbindungsteils für die Fluid-Leitung und zum Bilden von
Durchlässen in dem Gehäuse. Die anderen Verbindungsstellen, die nicht
ausgewählt wurden, werden intakt gelassen.
Während der Verwendung der drehbaren Einrichtung neigt das Strömungs
mittel zur Leckage, und zwar entlang einer Antriebswelle. Das Strömungs
mittel, das entlang der Antriebswelle leckt, wird von einer Dichtung aufgehal
ten und durch einen Abflußdurchlaß in dem Abdeckabschnitt des Gehäuses
und einem Abflußdurchlaß in dem Hauptabschnitt des Gehäuses abgeleitet.
Die Abflußdurchlässe in dem Abdeckabschnitt und dem Hauptabschnitt des
Gehäuses sind miteinander verbunden, und zwar über eine ringförmige Ver
bindungskammer, die zwischen den Abdeck- und Hauptabschnitten des Ge
häuses angeordnet ist. Die ringförmige Verbindungskammer ermöglicht, daß
der Abdeckabschnitt und der Hauptabschnitt des Gehäuses zum Vorsehen
einer ausgewählten Orientierung des Hauptabschnitts zum Abdeckabschnitt
relativ zueinander bewegt werden.
Die vorhergehenden und andere Merkmale der vorliegenden Erfindung er
geben sich dem Fachmann auf dem Gebiet der vorliegenden Erfindung nach
Studium der folgenden Beschreibung der Erfindung unter Bezugnahme auf
die Zeichnung. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer Fluid-Pumpe bzw. einer drehbaren Ein
richtung, die gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist;
Fig. 2 eine Vorderansicht entlang der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang in Linie 4-4 der Fig. 3;
Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht eines Teils der Fig. 4;
Fig. 6 eine Vorderansicht eines Hauptabschnitts eines Gehäuses der Fluid-
Pumpe der Fig. 1;
Fig. 7 eine Seitenansicht entlang der Schnittlinie 7-7 in Fig. 6;
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie 8-8 in Fig. 6;
Fig. 9 eine Schnittansicht entlang der Linie 9-9 in Fig. 6;
Fig. 10 eine Schnittansicht entlang der Linie 10-10 in Fig. 6;
Fig. 11 eine vergrößerte schematische Schnittansicht, die die Beziehung der
Abflußdurchlässe zu einer Dichtung darstellt;
Fig. 12 eine Schnittansicht ähnlich zur Fig. 8 eines zweiten Ausführungsbei
spiels der Fluid-Pumpe;
Fig. 13 eine Schnittansicht ähnlich zur Fig. 1 eines dritten Ausführungsbei
spiels der Fluid-Pumpe;
Fig. 14 eine Vorderansicht ähnlich zur Fig. 2, die eine erste Orientierung des
Hauptabschnitts des Gehäuses relativ zum Abdeckabschnitt dar
stellt;
Fig. 15 eine Vorderansicht ähnlich zur Fig. 14, die eine zweite Orientierung
des Hauptabschnitts des Gehäuses relativ zum Abdeckabschnitt
darstellt;
Fig. 16 eine Vorderansicht ähnlich zur Fig. 15, die eine dritte Orientierung des
Hauptabschnitts des Gehäuses relativ zum Abdeckabschnitt dar
stellt, und
Fig. 17 eine Vorderansicht ähnlich zur Fig. 16, die eine vierte Orientierung
des Hauptabschnitts des Gehäuses relativ zum Abdeckabschnitt
darstellt.
Eine Fluid-Pumpe bzw. Dreheinrichtung 20 (Fig. 1) wird mit einem Fluid ver
wendet. Obwohl die Fluid-Pumpe 20 entweder eine Pumpe oder ein Motor
sein kann, ist in dem dargestellten Auführungsbeispiel der Erfindung die
Fluid-Pumpe 20 eine Hydraulikpumpe, die geeignet ist zur Verwendung als
Servopumpe in einem Fahrzeug. Es sei bemerkt, daß die Fluid-Pumpe 20
als eine Hydraulikpumpe an anderen Orten verwendet werden könnte. Es sei
ebenfalls bemerkt, daß die Fluid-Pumpe 20 als ein Hydraulikmotor verwen
det werden kann.
Die Fluid-Pumpe 20 weist eine Arbeitseinheit 22 auf, die von einem Gehäuse
24 eingeschlossen wird. Das Gehäuse 24 weist einen Hauptabschnitt 26 und
einen Abdeckabschnitt 28 auf. Der Abdeckabschnitt 28 kommt an einer Ver
bindungsstelle 30 teleskopartig mit dem Hauptabschnitt 26 in Eingriff.
Der Hauptabschnitt 26 ist ein einstückiger Metallguß. Ähnlich ist der Abdec
kabschnitt 28 ein einstückiger Metallguß. Der Hauptabschnitt 26 ist mit dem
Abdeckabschnitt 28 durch Rückhaltebolzen 32 (Fig. 3) verbunden. Obwohl in
Fig. 3 nur zwei Rückhaltebolzen 32 gezeigt sind, sei bemerkt, daß es vier,
relativ fange Rückhaltebolzen gibt, die sich vom hinteren Ende bzw. der
Rückseite des Hauptabschnitts 26 des Gehäuses 24 erstrecken, und zwar in
mit Gewinde versehene Öffnungen im Abdeckabschnitt 28 der Fluidpumpe
20. Ein Befestigungsflansch 34 am Abdeckabschnitt 28 wird verwendet zum
Verbinden der Pumpe 20 mit einer geeigneten Tragstruktur.
Die Arbeitseinheit 22 (Fig. 1) wird durch das Gehäuse 24 umschlossen. Die
Arbeitseinheit 22 weist einen zylindrischen Hub- bzw. Statorring 38 auf, der
sich um einen Rotor 40 erstreckt. Eine Vielzahl von Flügeln 42 erstreckt sich
zwischen dem Hubring 38 und dem Rotor 40. Eine drehbare Antriebswelle
44 ist mit dem Rotor 40 verbunden, und zwar zum Drehen des Rotors und
der Flügel 42 relativ zum Hubring 38.
Eine Boden- bzw. Verschleißendplatte 48 ist mit dem Abdeckabschnitt 28
verbunden und kommt in Eingriff mit dem rechten (gemäß der Ansicht der
Fig. 1) Ende des Rotors 40 und des Hubrings 38. Eine obere oder Druc
kendplatte 50 kommt mit dem axial gegenüberliegenden Ende des Hubrings
38 und des Rotors 40 in Eingriff. Der Hubring 38, die Boden- oder Verschlei
ßendplatte 48 und die Druckendplatte 50 sind mit dem Abdeckabschnitt 28
durch Ausrichtungsstifte 54 verbunden.
Obwohl nur ein Ausrichtungsstift 54 in der Fig. 1 dargestellt ist, sei bemerkt,
daß ein Paar von Ausrichtungsstiften vorgesehen ist, das mit dem Hubring
38, der Boden- oder Verschleißendplatte 48 und der Druckendplatte 50 in
Eingriff kommt, um diese gegenüber einer Bewegung relativ zum Abdeck
abschnitt 28 zu fixieren. Der Hubring 38, der Rotor 40, die Flügel 42, die Bo
den- oder Verschleißendplatte 48 und die Druckendplatte 50 sind mit einem
Abdeckabschnitt 28 durch ein Paar von Ausrichtungsstiften verbunden, und
zwar in derselben Art und Weise, wie in der anhängigen US-Anmeldung von
Bruce C. Noah mit dem Titel "Rotary Device and Method of Assembly" of
fenbart ist.
Während der Drehung der Antriebswelle 44 und des Rotors 40 relativ zum
Hub- oder Nockenring 38 arbeiten die Flügel 42 mit dem Hubring und den
Endplatten 48 und 50 zum Bilden von Arbeitskammern mit variablen Volu
men zusammen. Fluid wird aus den Arbeitskammern mit variablem Volumen
in eine Ausgangskammer 58 gepumpt, die zwischen der oberen oder Druc
kendplatte 50 und dem Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 gebildet wird.
Die Ausgangskammer 58 ist mit einer Auslaßverbindung 62 (Fig. 4) durch
einen Auslaßdurchlaß 64 und eine Ventilanordnung 66 verbunden. Fluid mit
relativ hohem Druck wird von der Auslaßverbindung 62 und der Pumpe 20
weggeleitet, und zwar durch eine Ausgangsleitung 72 (Fig. 2).
Die Bypass-Ventilanordnung 66 (Fig. 5) ist in einer im allgemeinen zylindri
schen Bypass-Ventilkammer 76 angeordnet. Die Bypass-Ventilanordnung 66
schließt ein Bypass-Ventilglied 80 ein, das axial in der Bypass-Ventilkammer
66 bewegbar ist. Ein Druckablaßventil 82 ist an dem Bypass-Ventilglied 80
befestigt. Ein stationärer Öffnungsstopfen 84 ist in dem Hauptabschnitt 26
des Gehäuses vorgesehen, und zwar benachbart zu dem rechten Ende des
Bypass-Ventilglieds 80 (gemäß Fig. 5). Fluid, das aus der Arbeitseinheit 22
(Fig. 1) abgegeben wurde, wird durch eine zylindrische Zumeßöffung 86
(Fig. 5) in dem Zumeßöffnungsstopfen 84 zu der Ausgangsleitung 72 (Fig. 2)
geleitet, die mit einer mit einem Innengewinde versehenen Verbindungsvor
richtung 88 verbunden ist.
Ein sich radial erstreckender Durchlaß 92 (Fig. 5) in dem Zumeßöffungs
stopfen 84 leitet Fluid-Druck von der Zumeßöffnung 86 an einen Durchlaß
94, der in dem Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 ausgebildet ist. Der
Durchlaß 94 steht in Fluid-Verbindung mit einer Druckkammer 96 an dem
linken Ende des Bypass-Ventilglieds 80 (gemäß Fig. 5). Der Fluid-Druck in
der Druckkammer 96 und eine Schraubenfeder 98 drücken das Bypass-
Ventilglied 80 in die in der Fig. 5 gezeigte Anfangsposition.
Wenn der Fluid-Druck an dem Auslaßdurchlaß 64 den kombinierten Einfluß
des Fluid-Drucks in der Kammer 96 und der Schraubenfeder 98 übersteigt,
wird das Bypass-Ventilglied 80 nach links (gemäß Fig. 5) bewegt, und zwar
zum Verbinden des Auslaßdurchlasses 64 mit einem Umleitungsdurchlaß
102. Das Fluid aus dem Umleitungsdurchlaß 102 wird zu einem Einlaß
durchlaß 104 (Fig. 9) geleitet. Folglich wird das unter relativ hohem Druck
stehende Fluid, das von dem Auslaß 64 zu dem Umleitungsdurchlaß 102
umgeleitet wurde, zum Unterdrucksetzen des Einlaß Fluids verwendet.
Der Hauptabschnitt 26 (Fig. 6) des Gehäuses 24 ist ein einstückiger Metall
guß. Der Hauptabschnitt 26 besitzt eine im allgemeinen zylindrische Wand
106 (Fig. 6 und 10), die eine zylindrische Arbeitskammer 108 für die Arbeit
seinheit 22 (Fig. 1) bildet. Eine Vielzahl von Rückhaltebolzenlöchern 112
(Fig. 6) ist in dem Hauptabschnitt 26 ausgebildet. Die Rückhaltebolzenlöcher
112 in dem Hauptabschnitt 26 sind axial ausgerichtet, und zwar mit den Lö
chern, insbesondere Gewindelöchern, in dem Abdeckabschnitt 28 (Fig. 3).
Die Rückhaltebolzen 32 erstrecken sich durch die Löcher 112 in Eingriff mit
den Löchern in dem Abdeckabschnitt 28.
Gemäß einem der Merkmale der vorliegenden Erfindung ist der Hauptab
schnitt 26 des Gehäuses 24 derart aufgebaut, daß eine Einlaß- oder Versor
gungsleitung 116 (Fig. 2) an einer ausgewählten von drei verschiedenen
Stellen mit dem Hauptabschnitt 26 verbunden werden kann. Folglich kann
die Versorgungsleitung 116 mit der rechten Seite des Hauptabschnitts 26
verbunden werden, und zwar in der Art, die durch die durchgezogenen Lini
en in Fig. 2 gezeigt ist. Jedoch kann erforderlichenfalls der Hauptabschnitt
26 derart hergestellt werden, daß die Versorgungsleitung 116 mit der linken
Seite des Hauptabschnitts verbunden werden kann, und zwar in der durch
die strichpunktierte Linien in Fig. 2 dargestellten Art und Weise. Alternativ
kann der Hauptabschnitt 26 so hergestellt werden, daß die Versorgungslei
tung 116 mit einem Zentral- bzw. Mittelteil des Hauptsabschnitts verbunden
werden kann, und zwar auf die Art und Weise, die schematisch durch die
gestrichelte Linie in Fig. 2 gezeigt ist.
Der Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 besitzt einen Anschluß- bzw. An
schlußelementabschnitt 120, der nach oben und zur Seite (Fig. 6 und 7) aus
der Wand 106 vorsteht. Der Anschlußelementabschnitt 120 weist drei An
schlußelemente auf, d. h. ein rechtes Anschlußelement 122, ein linkes An
schlußelement 124 und ein mittleres Anschlußelement 126. Jedes der An
schlußelemente 122, 124 und 126 besitzt die Möglichkeit, hergestellt zu
werden, daß es mit der Versorgungsleitung 116 verbunden werden kann.
Während des Aufbaus der Pumpe 20 wird eines der drei Anschlußelemente
122, 124 und 126 ausgewählt, und zwar zur Verbindung mit der Versor
gungsleitung 116 (Fig. 2). Das ausgewählte Anschlußelement 122, 124 oder
126 wird dann gebohrt und mit einem Gewinde versehen, um eine Einlaß-
Verbindungsvorrichtung zum Verbinden der Versorgungsleitung 116 mit dem
Hauptabschnitt 26 der Pumpe 20 vorzusehen. Bei dem in den Fig. 1-11 dar
gestellten Ausführungsbeispiel der Pumpe wird das rechte Anschlußelement
122 gebohrt und mit einem Gewinde versehen, um eine Einlaß-
Verbindungsvorrichtung 130 (Fig. 8) zur Verbindung mit der Versorgungslei
tung 116 (Fig. 2) vorzusehen. Das linke Anschlußelement 124 (Fig. 8) wird
intakt gelassen, und zwar in seinem Rohgußzustand. Ähnlich wird das mittle
re Anschlußelement 126 (Fig. 1) in seinem Rohgußzustand gelassen.
In seinem urprünglichen oder Rohgußzustand besitzt das linke Anschluße
lement 124 eine zylindrische Vertiefung bzw. Ausnehmung 138, die sich in
den Anschlußelementabschnitt 120 erstreckt. Ähnlich besitzt das mittlere
Anschlußelement in seinem Rohgußzustand eine zylindrische Vertiefung
138, die sich in den Anschlußelementabschnitt 120 erstreckt. Die rechten
und linken Anschlußelemente 122 und 124 besitzen zusammenfallende Mit
telachsen (Fig. 8), die sich parallel zu einer Mittelachse der Bypass-
Ventilkammer 76 erstrecken. Das mittlere Anschlußelement 126 besitzt eine
Mittelachse, die sich senkrecht zu den zusammenfallenden Mittelachsen der
rechten und linken Anschlußelemente 122 und 124 erstreckt. Die Mittelachse
des mittleren Anschlußelements 126 ist nach links von den
zusammenfallenden Mittelachsen der rechten und linken Anschlußelemente
122 und 124 versetzt.
Die Möglichkeit, die Versorgungsleitung 116 mit irgendeinem der drei An
schlußelemente 122, 124 oder 126 (Fig. 2) zu verbinden, ermöglicht es der
Pumpe 20, in vielen verschiedenen Situationen verwendet zu werden. Folg
lich kann es in gewissen Situationen erforderlich sein, daß die Einlaß- oder
Versorgungsleitung 116 mit dem rechten Anschlußelement 122 verbunden
wird, was auf die in Fig. 2 mit durchgezogenen Linien gezeigte Art und Wei
se möglich ist. In anderen Situationen kann es erforderlich sein, daß die
Einlaßleitung 116 mit entweder dem rechten Anstiegslement 124 oder mit
dem mittleren Anschlußelement 126 verbunden wird, was auf die Art und
Weise, wie sie schematisch in Fig. 2 durch die strichpunktierte bzw. die ge
strichelte Linie gezeigt ist, erfolgt. Da derselbe Hauptabschnitt 26 des Ge
häuses 24 verwendet werden kann, wenn die Versorgungsleitung 116 mit
entweder dem rechten, linken oder MittelAnschlußelement 122, 124 oder
126 verbunden wird, erleichtert sich das Herstellen der Pumpe 20.
Das rechte Anschlußelement 122 (gemäß Fig. 8) ist mit dem Haupteinlaß
durchlaß 104 verbunden, und zwar über einen Einlaß-Verbindungsdurchlaß
142 (Fig. 8). Der Einlaß-Verbindungsdurchlaß 142 wird in dem Anschluße
lementabschnitt 120 des Hauptabschnitts 26 des Gehäuses 24 ausgebohrt.
Der Einlaß-Verbindungsdurchlaß 142 erstreckt sich von der Einlaß-
Verbindungsvorrichtung 130 zu dem Haupteinlaßdurchlaß 104. Dies hat zur
Folge, daß der Haupteinlaßdurchlaß 104 in Fluidverbindung mit der Bypass-
Ventilkammer 76 steht, und zwar über den Umleitungsdurchlaß 102, und mit
der Einlaß-Verbindungsvorrichtung 130 durch den Einlaß-
Verbindungsdurchlaß 142.
Eine Dichtungsanordnung 148 (Fig. 1 und 11) ist vorgesehen, um eine
Leckage von Fluid entlang der Antriebswelle 44 während des Betriebs der
Pumpe 20 zu verhindern. Die Dichtungsanordnung 148 ist in einer ringförmi
gen Dichtungskammer 150 angeordnet. Die Dichtungskammer 150 ist zwi
schen einer ringförmigen Außen- oder Hauptlageranordnung 152 und einer
ringförmigen Innenlageranordnung 156 angeordnet. Die ringförmige Dich
tungsanordnung 148 kontaktiert den Abdeckabschnitt 28 und die Antriebs
welle 44, um eine Fluidströmung aus der Arbeitseinheit 22 entlang der An
triebswelle 44 zu der Außenlageranordnung 152 zu verhindern. Während
des Betriebs der Pumpe 20 sammelt sich Fluid, das entlang der Antriebs
welle 44 leckt, in dem Teil der Dichtungskammer 150, der zwischen der
Dichtungsanordnung 148 und der Innenlageranordnung 156 angeordnet ist.
Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung ist ein Ablaß-
Durchlaßsystem 160 vorgesehen, um Fluid aus der Dichtungskammer 150
zu dem Einlaß für die Pumpe 20 zu leiten. Das Ablaß-Durchlaßsystem 160
weist einen Durchlaß 164 auf, der in dem Abdeckabschnitt 28 (Fig. 1 und 11)
ausgebildet ist. Das Ablaß-Durchlaßsystem 160 weist ebenfalls einen
Durchlaß 166 (Fig. 10 und 11) auf, der in dem Hauptabschnitt 26 des Ge
häuses 24 ausgebildet ist. Der Durchlaß 166 erstreckt sich von einem ring
förmigen Verbindungskammer Verbindungsdurchlaß 170 (Fig. 11) zu der
Einlaß-Verbindungsvorrichtung 130 (Fig. 8).
Während des Aufbaus der Pumpe 20 wurde die Einlaßvorrichtung 130 in
dem rechten Anschlußelement 122 für die Verbindung mit der Versorgungs
leitung 116 (Fig. 2) ausgewählt. Deshalb wurde die Vertiefung in dem rech
ten Anschlußelement 122 ausgebohrt und mit einem Gewinde versehen, und
zwar zum Bilden der Einlaß-Verbindungsvorrichtung 130 (Fig. 8). Der Einlaß-
Verbindungsdurchlaß 142 wird in dem Anschlußelementabschnitt 120 aus
gebohrt, und zwar zum Verbinden der Einlaßvorrichtung 130 mit dem Haupt
einlaßdurchlaß 104. Der Durchlaß 166 (Fig. 10) wird zwischen der Einlaßver
bindungsvorrichtung 130 und der ringförmigen
Verbindungskammer 170 (Fig. 11) gebohrt.
Der Abflußdurchlaß 166 in dem Hauptabschnitt 26 wurde schematisch in Fig.
11 dargestellt, als in derselben Ebene wie der Abflußdurchlaß 164 in dem
Abdeckabschnitt 28 liegend. Jedoch ist der Abflußdurchlaß 166 in dem
Hauptabschnitt 26 tatsächlich nach rechts (gemäß Fig. 8) zum
Abflußdurchlaß 164 (Fig. 11) versetzt, da sich der Dichtungsabflußdurchlaß
166 (Fig. 10) zwischen der Einlaß-Verbindungsvorrichtung 130 in dem rech
ten Anschlußelement 122 (Fig. 8) und der ringförmigen
Verbindungskammer 170 (Fig. 11) erstreckt.
Die ringförmige Verbindungskammer 170 (Fig. 11) wird zwischen dem Ab
deckabschnitt 28 und dem Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 gebildet. Ein
zylindrischer Teil 174 des Abdeckabschnitts 28 ist teleskopartig in einer zy
lindrischen Öffnung in dem Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 aufgenom
men. Die ringförmige Verbindungskammer 170 wird zwischen dem zylindri
schen Teil 174 des Abdeckabschnitts 28 und dem Hauptabschnitt 26 des
Gehäuses 24 gebildet. Geeignete ringförmige Dichtungsringe 178 und 180
sind zwischen dem zylindrischen Endteil 174 des Abdeckabschnitts 28 und
dem Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 vorgesehen, und zwar zum Bloc
kieren einer Fluidströmung aus der ringförmigen Verbindungskammer 170.
Während des Betriebs der Pumpe 20 leckt Fluid entlang der Antriebswelle
44 durch die Innenlageranordnung 156 zu der Dichtungskammer 150. Die
Dichtungsanordnung 148 blockiert eine weitere Leckage von Fluid entlang
der Antriebswelle 44. Das Aufbauen eines übermäßigen Fluid-Drucks in der
Dichtungskammer 150 wird verhindert durch Ausleiten des Fluids aus der
Dichtungskammer 150 durch den Abflußdurchlaß 164 zu der ringförmigen
Verbindungskammer 170.
Das Fluid wird dann aus der ringförmigen Verbindungskammer 170 zu dem
Abflußdurchlaß 166 in dem Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 geleitet.
Der Abflußdurchlaß 166 steht in Verbindung mit der Einlaß-
Verbindungsvorrichtung 130 (Fig. 10). Deshalb wird eine Strömung des
Fluids aus der Dichtungskammer 150 über das Abflußdurchlaßsystem 160
mit Fluid kombiniert, das durch die Versorgungsleitung 116 in die Einlaß-
Verbindungsvorrichtung 130 geleitet wurde.
In dem in den Fig. 1-11 dargestellten Ausführungsbeispielen ist die
Versorgungsleitung 116 mit dem rechten Anschlußelement 122 (Fig. 2) des
Hauptabschnitts 26 des Gehäuses 24 verbunden. In dem in der Fig. 12 dar
gestellten Ausführungsbeispiel ist die Versorgungsleitung 116 mit dem linken
Anschlußelement 124 verbunden, wie schematisch durch die strichpunktier
ten Linien in Fig. 2 dargestellt ist. Da das in der Fig. 12 dargestellte
Ausführungsbeispiel im allgemeinen dem Ausführungsbeispiel gemäß den
Fig. 1-11 entspricht, werden ähnliche Bezugszeichen verwendet, um
ähnliche Bauteile zu bezeichnen, wobei der Zusatz "a" mit den Bezugszei
chen der Fig. 12 verwendet wird, um Verwirrung zu vermeiden.
In dem in der Fig. 12 dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
soll eine Versorgungsleitung 116 (Fig. 2) mit dem linken Anschlußelement
124a (Fig. 12) verbunden werden. Deshalb verbleibt die Vertiefung 186 im
rechten Anschlußelement 122a in ihrem Rohgußzustand, während die Ver
tiefung in dem linken Anschlußelement 124a ausgebohrt und mit einem Ge
winde versehen wird, und zwar zum Bilden einer Einlaß-
Verbindungsvorrichtung 188, die denselben Aufbau besitzt wie die Einlaß-
Verbindungsvorrichtung 130 (Fig. 8). Die Versorgungsleitung 116 (Fig. 2) ist
mit der Einlaßvorrichtung 188 (Fig. 12) verbunden.
Ein Einlaß-Verbindungsdurchlaß 192 ist in dem Hauptabschnitt 26a ausge
bohrt, und zwar zum Verbinden der Einlaß-Verbindungsvorrichtung 188 mit
dem Haupteinlaßdurchlaß 104a. Der Haupteinlaßdurchlaß 104a steht ebenfalls
in Verbindung mit der Bypass-Ventilkammer 76a, und zwar über einen
Umleitungsdurchlaß 102a.
Ein Abflußdurchlaß 194 (Fig. 12) ist zwischen der Einlaß-
Verbindungsvorrichtung 130 und einer ringförmigen Verbindungskammer
bzw. einem -durchlaß ausgebohrt, die zwischen dem Hauptabschnitt 26a
des Gehäuses 24a und einem (nicht gezeigten) Abdeckabschnitt des Ge
häuses 24a gebildet wird. Der Abflußdurchlaß 194 erstreckt sich auf dieselbe
Art zu der Verbindungskammer, wie sich der Abflußdurchlaß 166 zu der
ringförmigen Verbindungskammer 170 (Fig. 11) erstreckt.
In dem in den Fig. 1-11 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Einlaßlei
tung 116 mit dem rechten Anschlußelement 122 (Fig. 2) verbunden. In dem
in der Fig. 12 dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel ist die
Einlaßleitung mit dem linken Anschlußelement 124a verbunden. In dem in
der Fig. 13 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Einlaßleitung 116 mit
dem mittleren Anschlußelement 126 verbunden, und zwar auf die Art, wie sie
durch die Strich-Punkt-Linie in Fig. 2 dargestellt ist. Da das in der Fig.
13 dargestellte Ausführungsbeispiel im allgemeinen ähnlich zu dem in den
Fig. 1-11 dargestellten Ausführungsbeispiel ist, werden ähnliche Bezugszei
chen verwendet, um ähnliche Bauteile zu bezeichnen, wobei der Zusatz "b"
mit den Bezugszeichen von Fig. 13 verwendet wird, um Verwirrung zu ver
meiden.
In dem in der Fig. 13 dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
wird das mittleren Anschlußelement 126b ausgebohrt und mit einem Gewin
de versehen, und zwar zum Bilden einer Einlaß-Verbindungsvorrichtung 200.
Ein Einlaß-Verbindungsdurchlaß 202 wird gebohrt, und zwar zum Verbinden
der Einlaß-Verbindungsvorrichtung 200 mit dem Haupteinlaßdurchlaß 104b.
Der Umleitungsdurchlaß 102b verbindet die Umleitungskammer 76b mit dem
Haupteinlaßdurchlaß 104b.
Ein Abflußdurchlaß 204 wird von der Einlaßverbindungsvorrichtung 204 zu
einem ringförmigen Verbindungsdurchlaß 170b gebohrt. Der ringförmige
Verbindungsdurchlaß 170b verbindet den Abflußdurchlaß 204 mit dem
Abflußdurchlaß 164b und der Dichtungskammer 150b.
Es wird erwogen, daß die Pumpe 20 in vielen verschiedenen Umgebungen
verwendet wird. Folglich kann die Pumpe 20 als eine Lenkhilfe- bzw.
Servopumpe für ein Lenkhilfe- bzw. Servosystem in einem Fahrzeug ver
wendet werden. Verschiedene Räume sind in dem Motorabteil von verschie
denen Fahrzeugen verfügbar. Um es der Pumpe 20 zu ermöglichen, bei
vielen verschiedenen Fahrzeugen verwendet zu werden, kann die Orientie
rung des Hauptabschnitts und des Abdeckabschnitts relativ zueinander ver
ändert werden.
Die Pumpe 20 kann mit dem Anschlußelementabschnitt 120 am Hauptab
schnitt 26 des Gehäuses 24 so befestigt werden, daß der Anschlußelemen
tabschnitt oben liegt, wie in den Fig. 2 und 14 dargestellt ist. Jedoch kann
erforderlichenfalls die Orientierung des Hauptabschnitts 26 des Gehäuses
24 um 90°-Inkremente relativ zu dem Abdeckabschnitt 28 verändert werden.
Folglich kann der Hauptabschnitt 26 des Gehäuses im Uhrzeigersinn um 90°
aus der in der Fig. 14 gezeigten Position in die in Fig. 15 gezeigte Position
gedreht werden.
Wenn die Orientierung des Hauptabschnitts 26 der Pumpe 20 relativ zum
Abdeckabschnitt 28 verändert wird, werden die Rückhaltebolzen 32 (Fig. 3)
gelockert und der Abdeckabschnitt 26 wird um die Mittelachse der Antriebs
welle 44 gedreht. Die Arbeitseinheit 22 ist durch die Ausrichtungsstifte 54
(Fig. 1) fest an dem Abdeckabschnitt 28 gesichert. Wenn daher die Rück
haltebolzen 32 aus dem Abdeckabschnitt 28 zurückgezogen sind, wird der
Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 im Uhrzeigersinn relativ zu der Arbeit
seinheit 22 und dem Abdeckabschnitt 28 gedreht, und zwar aus der in der
Fig. 14 gezeigten Position in die in der Fig. 15 gezeigte Position. Die Rück
haltebolzen 32 werden dann mit dem Abdeckabschnitt 28 verbunden. Der
ringförmige Verbindungsdurchlaß 170 (Fig. 11) in dem
Abflußdurchlaßsystem 160 ermöglicht es, dem Abflußdurchlaß 166 in dem
Hauptabschnitt 26 in Verbindung mit dem Abflußdurchlaß 164 in dem Ab
deckabschnitt 28 zu bleiben, wenn der Hauptabschnitt entweder in der in
Fig. 14 gezeigten Orientierung oder der in der Fig. 15 gezeigten Orientierung
ist.
Der Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 kann aus der in der Fig. 14 gezeigten
Position in die in Fig. 16 gezeigte Position um 180° relativ zu dem Abdeck
abschnitt geschwenkt werden. Während dieser Bewegung des Hauptab
schnitts 26 relativ zu dem Abdeckabschnitt halten die Ausrichtungsstifte 54
die Arbeitseinheit 22 gegen Drehung mit dem Hauptabschnitt des Gehäuses
24.
Der Hauptabschnitt 26 des Gehäuses 24 kann ebenfalls entgegen dem Uhr
zeigersinn aus der in Fig. 14 gezeigten Position in die in der Fig. 17 gezeigte
Position geschwenkt werden. Folglich können der Hauptabschnitt 26 und der
Abdeckabschnitt 28 eine Orientierung relativ zueinander haben, die einer der
in den Fig. 14, 15, 16 und 17 dargestellten Orientierungen entspricht.
Bei jeder der vorhergehenden Orientierungen (Fig. 14, 15, 16 und 17) ver
bindet der ringförmige Verbindungsdurchlaß 170 die Dichtungskammer 150
und den Abflußdurchlaß 164 in dem Abdeckabschnitt 28 mit dem Abfluß
durchlaß in dem Hauptabschnitt 26. Unabhängig davon, welche der vier in
den Fig. 14-17 dargestellten Positionen für den Hauptabschnitt 26 des Ge
häuses ausgewählt wird, verbleibt die Orientierung der Arbeitseinheit 22 re
lativ zu dem Abdeckabschnitt 28 konstant, da die Ausrichtungsstifte 54 den
Hubring 38, die Boden- oder Verschleißendplatte 48 und die Druckendplatte
50 gegen eine Rotation relativ zu dem Abdeckabschnitt 28 festhalten. Die
Versorgungsleitung 116 kann mit irgendeinem der Anschlußelemente 122,
124 oder 126 verbunden werden, und zwar in jeder der Orientierungen der
Fig. 14, 15, 16 und 17.
Aus der obigen Beschreibung der Erfindung können Fachleute Verbeserun
gen, Abänderungen und Modifikationen entnehmen. Derartige Verbesserun
gen, Abänderungen und Modifikationen innerhalb des Könnens eines Fach
manns sollen durch die angefügten Patentansprüche abgedeckt werden.
Claims (4)
1. Fluid-Pumpe/Motor mit
Mitteln (40, 42, 44) zum Pumpen des Fluids;
einer Antriebswelle (44);
einem Gehäuse (24) mit einem Hauptabschnitt (26) und einen Abdeckabschnitt (28), die relativ zueinander in irgendeine von einer Vielzahl von Orientierungen bewegbar sind, zum Umschließen der Pumpenmittel, wobei der Hauptabschnitt (26) mindestens teilweise eine Kammer definiert, in der die Pumpenmittel ange ordnet sind, sowie einen Fluideinlaß (104) um ein Fluid in die Kammer zu liefern, und wobei der Ab deckabschnitt (28) ein Ende der Kammer mindestens teilweise abschließt;
einer die Antriebswelle (44) kontaktierenden Dich tungsanordnung (148) im Abdeckabschnitt (28), die eine Leckage von Fluid entlang der Antriebswelle (44) verhindert;
einer zwischen dem Abdeckabschnitt und dem Hauptab schnitt angeordneten Verbindungskammer (170);
einem ersten Durchlaß (164) im Abdeckabschnitt, der sich zwischen der Verbindungskammer (170) und einer Stelle, die zwischen den Pumpmitteln und der Dich tungsanordnung (148) angeordnet ist, erstreckt; und
einem zweiten Durchlaß (166), im Hauptabschnitt, um Fluid von der Verbindungskammer (170) direkt zum Fluideinlaß (104) zu leiten, wobei der zweite Durch laß (166) von der die Pumpmittel aufnehmenden Kammer beabstandet ist, um das Fluid an der Kammer vorbei zu dem Fluideinlaß (104) zu leiten;
wobei die ersten und zweiten Durchlässe (166, 164) während der Relativbewegung zwischen dem Hauptab schnitt (26) und dem Abdeckabschnitt (28) relativ zueinander bewegbar sind.
Mitteln (40, 42, 44) zum Pumpen des Fluids;
einer Antriebswelle (44);
einem Gehäuse (24) mit einem Hauptabschnitt (26) und einen Abdeckabschnitt (28), die relativ zueinander in irgendeine von einer Vielzahl von Orientierungen bewegbar sind, zum Umschließen der Pumpenmittel, wobei der Hauptabschnitt (26) mindestens teilweise eine Kammer definiert, in der die Pumpenmittel ange ordnet sind, sowie einen Fluideinlaß (104) um ein Fluid in die Kammer zu liefern, und wobei der Ab deckabschnitt (28) ein Ende der Kammer mindestens teilweise abschließt;
einer die Antriebswelle (44) kontaktierenden Dich tungsanordnung (148) im Abdeckabschnitt (28), die eine Leckage von Fluid entlang der Antriebswelle (44) verhindert;
einer zwischen dem Abdeckabschnitt und dem Hauptab schnitt angeordneten Verbindungskammer (170);
einem ersten Durchlaß (164) im Abdeckabschnitt, der sich zwischen der Verbindungskammer (170) und einer Stelle, die zwischen den Pumpmitteln und der Dich tungsanordnung (148) angeordnet ist, erstreckt; und
einem zweiten Durchlaß (166), im Hauptabschnitt, um Fluid von der Verbindungskammer (170) direkt zum Fluideinlaß (104) zu leiten, wobei der zweite Durch laß (166) von der die Pumpmittel aufnehmenden Kammer beabstandet ist, um das Fluid an der Kammer vorbei zu dem Fluideinlaß (104) zu leiten;
wobei die ersten und zweiten Durchlässe (166, 164) während der Relativbewegung zwischen dem Hauptab schnitt (26) und dem Abdeckabschnitt (28) relativ zueinander bewegbar sind.
2. Fluid-Pumpe/Motor nach Anspruch 1, wobei die An
triebswelle (44) durch erste und zweite Lager (156,
152) getragen ist, das erste Lager zwischen dem
zweiten Lager (152) und den Pumpmitteln (40, 42, 44)
angeordnet ist, die Dichtungsanordnung (148) zwi
schen dem ersten und zweiten Lager angeordnet ist,
und wobei der erste Durchlaß (164) mit einer Ring
kammer (148) in Verbindung steht, die sich an einer
Stelle zwischen dem ersten und zweiten Lager um die
Antriebswelle herum erstreckt.
3. Fluid-Pumpe/Motor nach Anspruch 1 oder 2, wobei fer
ner Verbindungselemente vorgesehen sind, um die
Pumpmittel am Abdeckabschnitt (28) zu fixieren, und
zwar zur Bewegung mit diesem relativ zum Hauptab
schnitt (26).
4. Fluid-Pumpe/Motor nach Anspruch 1 mit Lagermitteln
zum Tragen der Antriebswelle (44) zur Drehung rela
tiv zum Gehäuse (24), wobei die Dichtanordnung (148)
zwischen den Pumpmitteln und den Lagermitteln ange
ordnet ist, und wobei der erste Durchlaß (164) mit
einem Ringraum (150) in Verbindung steht, der sich
um die Antriebswelle erstreckt, und zwar an einer
Stelle zwischen den Dichtmitteln und den Pumpmit
teln.
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