DE195066C - - Google Patents

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DE195066C
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DE
Germany
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ball
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F7/00Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77c. GRUPPE
CARL MÜCKENHEIM in HALLE a. S. Kugelspiel mit Kugellaufrinne.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1907 ab.
Die Erfindung betrifft ein Spiel mit über einer Spielbahn, -tafel ο. dgl. zum Auswurf gebrachter Kugel, deren Laufrinne am Auslaufende gegen die Spielbahn o. dgl. einstellbar ist. Nach der Erfindung ist in die Kugellaufrinne eine Sperrvorrichtung eingeschaltet, die nach Freigabe einer bestimmten Anzahl von Kugeln und solange das Auslaufende der Rinne eingestellt ist, alle in die
ίο Rinne eingeworfenen Kugeln am Weiterlauf hindert. Die Ausschaltung dieser Sperrvorrichtung findet gemäß der Erfindung in Abhängigkeit von der Zurückbewegung jenes Auslaufendes in die Anfangsstellung statt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und. zwar in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Grundriß, während Fig. 3 im einzelnen eine Ausführungsform der Sperrvorrichtung zeigt.
Bei der dargestellten Ausführungsform besteht der Spieltisch aus der eigentlichen Spieltafel ι mit Vertiefungen zur Aufnahme einer Kugel und der zweckmäßig etwas schräg abfallend angeordneten Zuführtafel 2, die mit Stoff, ähnlich wie ein Billard, bekleidet sein kann. Der Spieltisch ist an'drei Seiten von den Wänden 3, 4 und 5 umgeben (Fig. 2), damit die Kugeln nicht zur Seite ablaufen können. An der vierten Seite befindet sich die einstellbare Auslaufrinne 6. Diese besteht zweckmäßig aus einem gebogenen Rohrstück, das mit dem nach oben gerichteten Ende in einem Ringlager 7 mit einem unteren Zapfen um eine senkrechte Achse drehbar angeordnet ist (Fig. 1). Das Auslaufende 6 wird mittels der längsverschiebbar angeordneten Zahnstange 8, die in ein Zahnrad 9 des Drehzapfens der beweglichen Rinne eingreift, verstellt. Die Stange 8 ragt aus dem Apparat nach außen hervor und ist dort mit dem Griff 10 versehen. Mittels dieses Griffes kann der Spieler die Zahnstange 8 hin und her bewegen und dadurch die Auslaufrinne 6 beliebig in eine für den Auslauf der Kugel für zweckmäßig gehaltene Lage drehen. Eine Feder 11 kann die Stange in der Richtung des Pfeiles 12 zurückziehen. Der Spieler muß also die Stange in den Apparat hineindrücken.
Die Kugel wird der Auslaufrinne mittels einer Leitung 13 zugeführt, die mit dem einen Ende an das Ringstück 7 angeschlossen ist und mit dem anderen Ende sich unterhalb des Einwurfmundstückes 14 befindet. Die Rinne 13 kann in einem seitlichen Gehäuseraum 15 angebracht sein, der die ganze Rinne nach außen hin verdeckt (Fig. 2).
In die Kugellaufrinne 13 ist eine Sperrvorrichtung zur Hemmung der eingeworfenen Kugel eingeschaltet. Zu diesem Zwecke ist beispielsweise ein zweiarmiger Hebel 15, 16 schwingbar an der Laufrinne 13 angeordnet. Für gewöhnlich befindet sich der Hebelarm 15 in solcher Stellung, daß eine vor Einstellung der Lenkrinne 6 in die Laufrinne 13 eingeworfene Kugel am Weiterlaufen verhindert wird. Mit der Drehachse 17 der Sperrvorrichtung 15, 16 ist ein Hebelarm 18 verbunden, der von der Zahnstange 8 bewegt wird. Zu dem Zwecke greift ein seitlicher Arm 19 der Stange 8 mittels Zapfens 20 in
den geschlitzten Hebel 18 ein. Durch die Verbindung der Sperrvorrichtung mit der Einstellvorrichtung für die Lenkrinne ist für gewöhnlich die Stange 19 mit dem Schwinghebel 20 so eingestellt, daß der Arm 15.die Rinne 13 versperrt (Fig. 1 und 3). Sobald aber durch Druck auf den Griff 10 die Stange 8 um ein gewisses Stück längsverschoben wird und die Einstellung der Lenkrinne 6 beginnt, schwingt der Antriebshebel 18 mit dem zweiarmigen Hebel 15, 16 derart aus, daß der Hebelarm 15 in die in Fig. 3 strichpunktiert gezeichnete Stellung gelangt, d. h. die Spielkugel 21 freigibt.
Die Sperrung der Kugellaufrinne 13 übernimmt jetzt der zweite Hebelarm'16 (Fig. 3). , Es wird auf diese Weise verhindert, daß, solange die Einstellung der Lenkrinne 6 währt, unmöglich ferner noch Kugeln zum Auslauf über die Spielbahn gebracht werden können. Bei den bisher bekannten Spielen dieser Art fehlte eine solche Sperrvorrichtung, die das Auslaufen von Spielkugeln während der Dauer der Einstellung der Lenkrinne ausschloß.
Sobald die Zahnstange 8 freigegeben wird und die Lenkrinne 6 in die Anfangsstellung zurückgelangt (Fig. 2), wird auch infolge der Verbindung zwischen dem Antriebshebel 18 der Sperrvorrichtung und der Einstellstange 8 der zweiarmige Hebel 15, 16 in die Anfangsstellung zurückgeschwungen, d. h. der Hebelarm 15 übernimmt wie vorher die Versperrung der Kugellaufrinne 13, und der Hebelarm 16 tritt aus der Kugelbahn zurück.
Im einzelnen läßt sich die Erfindung beliebig abgeändert ausführen. So könnten an Stelle einer zweiarmigen Klappe zwei Schieber vorgesehen sein, die mit der Einstellvorrichtüng für die bewegliche Auslaufrinne in der Weise verbunden sind, daß immer ein Schieber die Kugellaufrinne versperrt, und zwar bei unbenutztem Spiel der vordere, und nach Freigabe der Spielkugel und Einstellung des Auflaufendes der zweite Schieber. Die Anordnung könnte ferner so getroffen sein, daß eine in die Rinne geworfene Kugel zu Beginn des Spiels von einem Schieber aufgehalten wird, daß darauf ein .zweiter Schieber
0. dgl. in die Laufrinne eintritt, so daß sich die Spielkugel zwischen beiden Schiebern befindet. Es würde auf diese Weise von vornherein verhindert werden, daß sich Kugeln in unzulässiger Anzahl hintereinander zwischen der ersten und der zweiten Sperrvorrichtung ansammeln. Erfolgt sodann die Einstellung der Lenkrinne mittels der Einstellvorrichtung, so wird in Abhängigkeit hiervon der eine Schieber ausgelöst und die Kugel freigegeben. Der andere Schieber könnte eingeschaltet bleiben und das Nachlaufen weiterer Kugeln verhindern. Erst nach Beendigung des Spiels, wenn eine neue Spielkugel, in Bereitschaft gelegt werden soll, müßte die Wiederausschaltung des zweiten Schiebers erfolgen.
An Stelle von zwei Sperrschiebern könnte ferner ein einziger Schieber mit zwei Sperrwänden hintereinander verwendet sein. Die eine Wand hält die Kugellaufrinne für gewöhnlich, und die andere nur dann versperrt, wenn das bewegliche Auslaufende der Kugellaufrinne eingestellt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kugelspiel mit Kugellaufrinne, deren Auslaufende gegen eine Spielbahn, -tafel o. dgl. einstellbar ist, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung, die mit der Einrichtung zum Einstellen des Auslaufendes der Rinne derart zwangläufig verbunden ist, daß bei eingestellter Laufrinne nur eine bestimmte Anzahl (eine oder mehrere) Kugeln auslaufen können.
2. Kugelspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kugellaufrinne (13) ein Winkelhebel (15, 16) schwingbar gelagert ist und von einem mit der Einstellvorrichtung (8) für das bewegliche Auslaufende (6) verbundenen go Gestänge (19) derart bewegt wird, daß der eine nach dem Auslaufende zu gelegene Arm (15) des .Winkelhebels die Sperrung der Rinne (13) bei nicht eingestelltem Auslaufende (6) übernimmt und aus der Kugelbahn (13) bewegt wird, sobald die Einstellung der Lenkrinne (6) und damit die Einrückung des zweiten Sperrarmes (16) in die Kugelbahn (13) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT195066D Active DE195066C (de)

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DE (1) DE195066C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3989252A (en) * 1975-08-11 1976-11-02 The Raymond Lee Organization, Inc. Game using a spiral tube and a roulette wheel
EP0223203A3 (en) * 1985-11-18 1988-02-10 Walter Binder Apparatus for pin ball games

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3989252A (en) * 1975-08-11 1976-11-02 The Raymond Lee Organization, Inc. Game using a spiral tube and a roulette wheel
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