DE19510542A1 - Scheinwerferschaltkreis - Google Patents
ScheinwerferschaltkreisInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbes
serung in einem Scheinwerferschaltkreis, der einen Wechsel
von einem normalen Scheinwerfer, einem Abblend-Scheinwerfer
und einem Tageslichtscheinwerfer (DRL, daytime running
light) mittels eines Mehrfach-Steuerungsschaltkreises ohne
eine wesentliche Änderung der Verdrahtung in einem Kabelbaum
durchführen kann, wodurch der Aufbau des Kabelbaums verein
facht wird.
Herkömmlicherweise wird in dem Verdrahtungssystem des
Scheinwerfers eines Kraftfahrzeugs der Scheinwerfer ange
schaltet, wenn ein Scheinwerferschalter angeschaltet wird,
und ein Abblendschalter schaltet den Lichtstrahl von einem
hohen Strahl in einen niedrigen Strahl, und die Scheinwerfer
sind angeschaltet, während ein Rücklichtschalter angeschal
tet ist.
Fig. 7 ist ein Blockdiagramm des herkömmlichen Schein
werferschaltkreises. Fig. 8 ist das entsprechende Schalt
kreisdiagramm. In den Fig. 7 und 8 bezeichnet das Symbol
a einen Kombinationsschalter, der in der Nähe des Armaturen
bretts angeordnet ist, und b bezeichnet einen Stromvertei
lerkasten, der im Motorraum angeordnet ist. Im Betrieb
fließt, wenn ein Lichtsteuerungsschalter 51 des Kombinati
onsschalters a um einen Schritt gedreht wird, ein Strom von
einer Batterie 52 → Rücklichtsicherung 53 → TB eines Rück
licht-Steuerungsrelais 54 → L₁ (54) → TS (54) → T → Erde 55,
so daß die Spule L₁ erregt wird, um den Punkt P₁ zu schlie
ßen.
Von dem hohen Strom von der Batterie 52 fließt ein Teil
von der Batterie 52 → Rücklichtsicherung 53 → TB → P₁ → TL →
Nummernschild (einschließlich der Armaturenbeleuchtung) 56 →
Erde 55. Der andere Teilstrom fließt wie der obige TL →
Parkschalter 57 → Dachlampe 58 und hintere Parklampe 59 →
Erde. Somit sind die Lampen 56, 58 und 59 angeschaltet.
Auf ähnliche Weise fließt, wenn der Lichtsteuerungs
schalter 51 um zwei Schritte gedreht wird, der Strom von der
Batterie 52 → HB eines Lichtsteuerungsrelais 60 → L₂ (60) →
HS (60) → H → Erde 55, so daß die Spule L₂ erregt wird, um
den Punkt P₂ zu schließen.
Somit fließt der hohe Strom von der Batterie 52 → HB →
P₂ → HL → Scheinwerfer 61, 61′ → Abblendschalter 62 → Erde,
so daß die Scheinwerfer 61, 61′ angeschaltet sind. Gleich
zeitig wurde, wenn der Lichtsteuerungsschalter 51 um zwei
Schritte gedreht wurde, die Spule L₁ erregt wie bei einer
Drehung um einen Schritt. Daher sind die Dachlampe 58 und
das Rücklicht 59 angeschaltet.
Jedoch kann bei einigen Bestimmungsländern für denselben
Fahrzeugtyp, wenn der Zündschalter angeschaltet wird, ein
niedriger Strahl angeschaltet werden (DRL) oder abgeblendet
werden (DIN DIP). Um einen solchen Fall zu berücksichtigen,
werden, wie in Fig. 9 gezeigt, drei Relais 63a, 63b und 63c
verwendet. Wen der Zündschalter 65 angeschaltet ist und das
Relais 63c für die hohe Strahlseite und das Relais 63b für
die niedrige Strahlseite ausgeschaltet sind, wird das DIN
DIP-Relais 63a angeschaltet, so daß die niedrige Strahlseite
der Scheinwerfer 61 und 61′ durch die Scheinwerfer 61, 61′
zur Erde 55 geführt wird, um den niedrigen Strahl abzublen
den.
Ein solcher Schaltkreis erfordert jedoch eine im Ver
gleich mit dem gewöhnlichen Scheinwerferschaltkreis der Fig. 7
komplizierte Verdrahtung wegen des zusätzlichen Abblend-
Schaltkreises. Dies führt zu einer beträchtlichen Zunahme
bei den Kosten und der Anzahl von Typen von Kabelbäumen.
Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die obi
gen Probleme durchgeführt. Entsprechend der vorliegenden Er
findung soll ein Scheinwerferschaltkreis zur Verfügung ge
stellt werden, der einen Wechsel von einem normalen Schein
werfer, einem Abblend-Scheinwerfer und einem Tageslicht
scheinwerfer (DRL, daytime running light) mittels eines
Mehrfach-Steuerungsschaltkreises ohne eine wesentliche Ände
rung der Verdrahtung in einem Kabelbaum durchführen kann.
Diese und weitere Aufgaben werden durch den in den bei
gefügten Patentansprüchen definierten Scheinwerferschalt
kreis gelöst.
Insbesondere wird zum Lösen der obigen Aufgabe entspre
chend der vorliegenden Erfindung ein Scheinwerferschaltkreis
zur Verfügung gestellt, der den Betrieb eines Schaltelements
durch den Betrieb eines Schalters zum An/Ausschalten eines
Scheinwerfers steuert, wobei der Scheinwerferschaltkreis
eine erste Mehrfach-Steuerungseinheit, die in der Nähe des
Armaturenbretts des Fahrzeugs angeordnet ist, um ein Schalt
signal von dem Schalter zu verarbeiten; einen Stromvertei
lerkasten mit Schaltelementen für einen hohen und einen
niedrigen Strahl, der in der Nähe des Scheinwerfers angeord
net ist, um ein An- und Ausschalten des niedrigen und des
hohen Strahls des Scheinwerfers zu bewirken; und eine zweite
Mehrfach-Steuerungseinheit umfaßt, die mit der ersten Mehr
fach-Steuerungseinheit über eine Mehrfach-Signalleitung ver
bunden ist, um ein Steuerungssignal zu erzeugen, um indivi
duell den Betrieb jedes der Schaltelemente auf der Basis des
Ausgangssignals zu steuern.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird von der
zweiten Mehrfach-Steuerungseinheit ein direktes Steuerungs
signal für ein Schaltelement erzeugt, das ein An- und Aus
schalten des hohen und des niedrigen Strahls eines Schein
werfers bewirkt. Daher kann eine Anordnung des Schaltele
ments (des Stromverteilerkastens) zwischen dem Scheinwerfer
(Last) und der Batterie und der zweiten Steuerungseinheit in
der Nähe des Scheinwerfers die Verdrahtung der Spannungsver
sorgungsleitung verkürzen. Die erste Mehrfach-Steuerungsein
heit, die das Schaltsignal verarbeitet, und die zweite Mehr
fach-Steuerungseinheit sind über eine Mehrfach-Signalleitung
miteinander verbunden, so daß die redundante Führung des Ka
belbaumes verringert wird und sein Verdrahtungsaufbau ver
einfacht wird.
Wenn der obige Scheinwerferschaltkreis in einen Abblend-
und DRL-Scheinwerferschaltkreis geändert wird, muß lediglich
das Schaltelement für den Abblend-Schaltkreis ohne Änderung
in der Spannungsversorgungsleitung hinzugefügt werden. Dies
ermöglicht es, den Scheinwerferschaltkreis (den Kabelbaum)
zu vereinfachen.
Fig. 1 ist ein Block-Verdrahtungsdiagramm, das ein Aus
führungsbeispiel des Scheinwerferschaltkreises nach der vor
liegenden Erfindung zeigt.
Die Fig. 2(a) bis (g) sind Zeitablaufdiagramme, die
den Betrieb des Scheinwerfers entsprechend der Stellung des
Schalters der Fig. 1 zeigen.
Fig. 3 ist ein logischer Schaltkreis, der dem Zeitab
laufdiagramm der Fig. 2 (a) bis (g) entspricht.
Fig. 4 ist ein Block-Verdrahtungsdiagramm, das ein wei
teres Ausführungsbeispiel des Scheinwerferschaltkreises nach
der vorliegenden Erfindung zeigt.
Die Fig. 5(a) bis (h) sind Zeitablaufdiagramme, die
den Betrieb des Scheinwerfers entsprechend der Stellung des
Schalters der Fig. 4 zeigen.
Fig. 6 ist ein logischer Schaltkreis, der dem Zeitab
laufdiagramm der Fig. 5 (a) bis (h) entspricht.
Fig. 7 ist ein Block-Verdrahtungsdiagramm, das einen
herkömmlichen Scheinwerferschaltkreis zeigt.
Fig. 8 ist ein Schaltkreisdiagramm der Fig. 7.
Fig. 9 ist ein Block-Verdrahtungsdiagramm eines Schein
werferschaltkreises, in dem ein herkömmlicher Abblend-
Scheinwerferschaltkreis und ein DRL-Scheinwerferschaltkreis
installiert sind.
Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen,
die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung zeigen,
eine konkrete Erklärung des Aufbaus und der Arbeitsweise der
vorliegenden Erfindung gegeben.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das ein Ausführungsbei
spiel des Scheinwerferschaltkreises nach der vorliegenden
Erfindung zeigt.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist eine erste Mehrfach-Steue
rungseinheit 1 in der Nähe des Armaturenbretts (nicht ge
zeigt) eines Kraftfahrzeugs angeordnet. Eine zweite Mehr
fach-Steuerungseinheit 2 ist im Motorraum angeordnet. Die
ersten und zweiten Mehrfach-Steuerungseinheiten 1 und 2 sind
miteinander über eine Mehrfach-Signalleitung 3 verbunden.
Die zweite Mehrfach-Steuerungseinheit 2 ist integral mit
einem Stromverteilerblock 4 geformt, der im Motorraum ange
ordnet ist, oder ist von diesem trennbar über eine Steckver
bindung (nicht gezeigt) angeordnet. In dem Stromverteiler
block 4 sind ein hohes Strahlrelais 6 und ein niedriges
Strahlrelais 7, die als Schaltelemente für rechte und linke
Scheinwerfer 5, 5′ für das Kraftfahrzeug dienen, getrennt
angeordnet. Eine Seite (die Lastseite) des hohen Strahlre
lais 6 ist über eine abzweigende Spannungsversorgungsleitung
8 mit den Scheinwerfern 5, 5′ verbunden, und das niedrige
Strahlrelais 7 ist über eine abzweigende Spannungsversor
gungsleitung 9 mit den Scheinwerfern 5, 5′ verbunden. Die
andere Seite (Spannungsseite) jedes der Relais 6 und 7 ist
mit einer Spannungsversorgungsleitung 11 auf der unteren
Seite einer Sicherung verbunden. Die obere Seite der Siche
rung ist mit einer Batterie (nicht gezeigt) innerhalb des
Motorraums verbunden. Die Spulenseite jedes der Relais 6 und
7 ist direkt mit der zweiten Mehrfach-Steuerungseinheit 2
verbunden.
Die erste Mehrfach-Steuerungseinheit 1 ist mit einem
Spaltenschalter 14 verbunden. Der Spaltenschalter 14 umfaßt
kollektiv eine Mehrzahl von Schaltern, wie etwa einen Licht
steuerungsschalter 14a, einen Rücklichtschalter 14b, einen
hohen Strahl-Abblendschalter 14c, einen niedrigen Strahl-Ab
blendschalter 14d, usw. Die erste Mehrfachsteuerungseinheit
1 ist über Signalleitungen 17 und 18 mit einem Zündschalter
15 und einem Nebelleuchtenschalter 16 verbunden, so daß ein
Zündsignal für die Steuerung zunächst von dem Zündschalter
15 an die erste Mehrfach-Steuerungseinheit 1 angelegt wird.
Die erste Mehrfach-Steuerungseinheit 1 umfaßt einen
Steuerungsschaltkreisabschnitt, der eine vorgegebene Verar
beitung auf der Basis der Betätigung verschiedener Arten von
Schaltern, wie etwa dem Spaltenschalter 14, dem Zündschalter
15 und dem Nebenleuchtenschalter 16 durchführt. Die zweite
Mehrfach-Steuerungseinheit 2 umfaßt einen weiteren Steue
rungsschaltkreisabschnitt, der ein Steuerungssignal zur
Steuerung der Schaltelemente (Relais 6, 7) in dem Stromver
teilerblock 4 auf der Basis des von der ersten Mehrfach-
Steuerungseinheit 1 über die Mehrfach-Signalleitung erhalte
nen Signals erzeugt.
Die erste Mehrfach-Steuerungseinheit 1 erhält verschie
dene Arten von Schaltsignalen (von dem Scheinwerfer-Steue
rungsschalter 14a, dem Rückleuchtenschalter 14b, dem hohen
Strahlabblendschalter 14c und dem niedrigen Strahlabblend
schalter 14d in dem Spaltenschalter 14, dem Zündschalter 15
und dem Nebelleuchtenschalter 16, usw.) und verarbeitet
diese Schaltsignale durch mehrfache Zeitunterteilung durch
einen internen Steuerungsschaltkreis, um serielle Signale
(mehrfach zeitlich unterteilte Signale) zu erzeugen, die
über die Mehrfach-Signalleitung 3 an die zweite Mehrfach-
Steuerungseinheit 2 angelegt werden. Die zweite Mehrfach-
Steuerungseinheit 2 wandelt die seriellen Signale in paral
lele Signale um, die über die Signalleitungen 12 und 13 an
den Stromverteilerkasten 4 gesandt werden. Somit werden in
dem Stromverteilerkasten 4 das hohe Strahlrelais 6 und das
niedrige Strahlrelais 7, die Schaltelemente sind, so gesteu
ert, daß sie die linken und rechten Scheinwerfer 5, 5′ an
treiben. An die erste Mehrfach-Steuerungseinheit 1 wird das
Signal von dem Zündschalter angelegt, so daß der Logik
schaltkreis in dem Mehrfach-Steuerungsschaltkreisabschnitt
die AN-Signale von den verschiedenen Arten von Schaltern des
Spaltenschalters 14 nur dann in serielle Signale umwandelt,
wenn der Zündschalter AN ist.
Die Fig. 2 (a) bis (g) sind Zeitablaufdiagramm, die
den Schaltvorgang für den Scheinwerferschaltkreis der Fig. 1
zeigen. Fig. 3 zeigt einen Teil des Steuerungsschaltkreisab
schnitts der zweiten Mehrfach-Steuerungseinheit 2 (oder der
ersten Mehrfach-Steuerungseinheit 1), der die logischen
Funktionen entsprechend den Fig. 2 (a) bis (g) umfaßt. In
Fig. 3 bezeichnen die Bezugszeichen 19, 20 und 21 NAND-Gat
ter mit zwei Eingängen (hiernach als erstes Gatter 19, zwei
tes Gatter 20 und drittes Gatter 21 bezeichnet).
Wie in den Fig. 2 (a) bis (g) gezeigt, erzeugt, wenn
der Scheinwerferschalter 14a nach Anschalten des Zündschal
ters 15 und des Rückleuchtenschalters 14b angeschaltet wird,
die Signalverarbeitung der ersten und der zweiten Mehrfach-
Steuerungseinheiten 1 und 2 eine Ausgabe von [1] von dem er
sten Gatter 10. In diesem Zustand wird, wenn der niedrige
Strahlabblendschalter 14d angeschaltet wird, eine Ausgabe
von [1] von dem zweiten Gatter 20 erzeugt, so daß die Spule
7a des niedrigen Strahlrelais 7 erregt wird. Somit wird die
Spannungsversorgungsleitung 9 unter Spannung gesetzt, um die
niedrigen Strahlen der Scheinwerfer 5, 5′ anzuschalten. Als
nächstes wird, wenn der niedrige Strahlabblendschalter 14d
ausgeschaltet wird und der hohe Strahlabblendschalter 14c
angeschaltet wird, eine Ausgabe von [1] von dem dritten Gat
ter 21 erzeugt, so daß die Spule 6a erregt wird. Somit wird
die Spannungsversorgungsleitung 8 unter Spannung gesetzt, so
daß die hohen Strahl der Scheinwerfer 5, 5′ angeschaltet
werden.
Fig. 4 zeigt einen Scheinwerferschaltkreis entsprechend
einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, in dem ein
Abblend-Schaltkreis installiert ist. Der Schaltkreis der
Fig. 4 unterscheidet sich von dem der Fig. 1 dadurch, daß
zusätzlich ein Abblend-Relais 22 in dem Stromverteilerblock
4 angeordnet ist, dessen Spannungsversorgungsseite mit der
abzweigenden Leitung 9′ der Spannungsversorgungsleitung 9
auf der niedrigen Strahlseite verbunden ist, dessen Last
seite über einen Widerstand 23 mit der Erde 24 verbunden
ist, und dessen Spulenseite über die abzweigende Leitung 11′
der Spannungsversorgungsleitung 11 mit der zweiten Mehrfach-
Steuerungseinheit 2 verbunden ist. Die Spannungsversorgungs
leitungen 8, 9 und die abzweigende Leitung 9′ sind mit Si
cherungen 10′ verbunden, die jeweils unabhängig von der obi
gen Sicherung 10 eine geringe Stromtoleranz entsprechend ih
ren Lasten besitzen und somit den Scheinwerferschaltkreis
doppelt schützen.
Die Fig. 5 (a) bis (h) sind Zeitablaufdiagramme, die
den Schalterbetrieb des Scheinwerferschaltkreises der Fig. 4
zeigen. Fig. 6 zeigt einen Teil des Steuerungsschaltkreisab
schnitts, der den Fig. 5 (a) bis (h) entspricht. In Fig. 6
bezeichnet das Bezugszeichen 25 ein ODER-Gatter mit zwei
Eingängen, das Bezugszeichen 26 bezeichnet einen Inverter,
und 27, 28 und 29 bezeichnen UND-Gatter mit zwei Eingängen.
Wie in den Fig. 5 und 6 zu sehen, wird, wenn der
Zündschalter 15 angeschaltet wird, die Eingangsseite des
ODER-Gatters 25 [1] und der Ausgang wird ebenfalls [1]. Die
Spule 7a des niedrigen Strahlrelais 7 wird erregt, um die
niedrigen Strahlen der Scheinwerfer 5, 5′ anzuschalten, wie
im Falle der Fig. 1.
Auf der anderen Seite wird eine Eingangsseite des Inver
ters 26 mit einer Verbindungsleitung 30 des Scheinwerfer
schalters 14a und der einen Eingangsseite des UND-Gatters 28
parallel angeschlossen. Wenn der Scheinwerfer 14a ausge
schaltet wird, wird der Ausgang des Inverters 26 [1]. Somit
wird, wenn der Zündschalter 15 ausgeschaltet wird, der Aus
gang des UND-Gatters 27 [1]. Dann wird die Spule 22a des Ab
blend-Relais 22 erregt, so daß ein Abblenden der niedrigen
Strahlen der Scheinwerfer 5, 5′ bewirkt wird.
Wie aus einem Vergleich der Fig. 1 und 4 ersichtlich,
kann ein Wechsel des normalen Scheinwerfers, des DRL-Schein
werfers und des Abblend-Scheinwerfers ohne wesentliche Ände
rung in der Verdrahtung des Kabelbaums durchgeführt werden.
Insbesondere ist es lediglich erforderlich, daß in dem
Stromverteilerkasten 4 in Fig. 1 das Abblend-Relais 22 und
der Widerstand 23 zu dem hohen Strahlrelais 6 und dem nied
rigen Strahlrelais 7 hinzugefügt werden und daß der Steue
rungsschaltkreis für das Abblend-Relais 22 in der ersten
Mehrfach-Steuerungseinheit 1 oder der zweiten Mehrfach-
Steuerungseinheit 2 hinzugefügt wird.
In einem Scheinwerferschaltkreis, der den Betrieb eines
Schaltelements durch Betrieb eines Schalters zum
An/Ausschalten eines Scheinwerfers steuert, umfaßt der
Scheinwerferschaltkreis für ein Kraftfahrzeug entsprechend
der vorliegenden Erfindung eine erste Mehrfach-Steuerungs
einheit, die in der Nähe des Armaturenbretts des Fahrzeugs
angeordnet ist, um ein Schaltsignal von dem Schalter zu ver
arbeiten; einen Stromverteilerkasten mit Schaltelementen für
einen hohen und einen niedrigen Strahl, der in der Nähe des
Scheinwerfers angeordnet ist, um ein An- und Ausschalten des
niedrigen und des hohen Strahls des Scheinwerfers zu bewir
ken; und eine zweite Mehrfach-Steuerungseinheit umfaßt, die
mit der ersten Mehrfach-Steuerungseinheit über eine Mehr
fach-Signalleitung verbunden ist, um ein Steuerungssignal zu
erzeugen, um individuell den Betrieb jedes der Schaltele
mente auf der Basis des Ausgangssignals zu steuern. Dies
macht es überflüssig, den Verdrahtungsschaltkreis für einen
Kabelbaum entsprechend einem Bestimmungsland auszutauschen,
was zu einer Standardisierung des Kabelbaums führt, es ver
ringert redundante Verlegungen des Kabelbaums einschließlich
der Verdrahtungen und Verbindungen, vereinfacht das Verdrah
tungsformat des Kabelbaums und verringert die Herstellungs
kosten.
Claims (3)
1. Scheinwerferschaltkreis, dadurch gekennzeichnet, daß
sie umfaßt:
eine erste Mehrfach-Steuerungseinheit (1), die in der Nähe des Armaturenbretts des Fahrzeugs angeordnet ist, um ein Schaltsignal von einem Schalter (14, 15, 16) zu verar beiten;
einen Stromverteilerkasten (4) mit Schaltelementen (6, 7) für einen hohen und einen niedrigen Strahl, der in der Nähe des Scheinwerfers angeordnet ist, um ein An- und Aus schalten des niedrigen und des hohen Strahls des Scheinwer fers zu bewirken; und
eine zweite Mehrfach-Steuerungseinheit (2), die mit der ersten Mehrfach-Steuerungseinheit (1) verbunden ist, um ein Steuerungssignal zu erzeugen, um individuell den Betrieb je des der Schaltelemente auf der Basis des Ausgangssignals zu steuern.
eine erste Mehrfach-Steuerungseinheit (1), die in der Nähe des Armaturenbretts des Fahrzeugs angeordnet ist, um ein Schaltsignal von einem Schalter (14, 15, 16) zu verar beiten;
einen Stromverteilerkasten (4) mit Schaltelementen (6, 7) für einen hohen und einen niedrigen Strahl, der in der Nähe des Scheinwerfers angeordnet ist, um ein An- und Aus schalten des niedrigen und des hohen Strahls des Scheinwer fers zu bewirken; und
eine zweite Mehrfach-Steuerungseinheit (2), die mit der ersten Mehrfach-Steuerungseinheit (1) verbunden ist, um ein Steuerungssignal zu erzeugen, um individuell den Betrieb je des der Schaltelemente auf der Basis des Ausgangssignals zu steuern.
2. Scheinwerferschaltkreis nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Stromverteilerkasten (4) mit einem
Schaltelement (22) für den Abblend-Betrieb des Scheinwerfers
ausgestattet ist.
3. Scheinwerferschaltkreis nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die zweite Mehrfach-Steuerungseinheit (2)
über eine Mehrfach-Signalleitung (3) mit der ersten Mehr
fach-Steuerungseinheit (1) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5178894A JPH07257268A (ja) | 1994-03-23 | 1994-03-23 | ヘッドランプ回路 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19510542A1 true DE19510542A1 (de) | 1995-11-09 |
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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| AU (1) | AU1500195A (de) |
| DE (1) | DE19510542A1 (de) |
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1994
- 1994-03-23 JP JP5178894A patent/JPH07257268A/ja active Pending
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1995
- 1995-03-22 AU AU15001/95A patent/AU1500195A/en not_active Abandoned
- 1995-03-23 DE DE1995110542 patent/DE19510542A1/de not_active Ceased
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Also Published As
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |