DE1952801C - Verfahren zur Reinigung von Metalloberflächen im Zuge der ätztechnischen Herstellung von Formteilen - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Metalloberflächen im Zuge der ätztechnischen Herstellung von Formteilen

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DE1952801C
DE1952801C DE1952801C DE 1952801 C DE1952801 C DE 1952801C DE 1952801 C DE1952801 C DE 1952801C
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Germany
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cleaning
sodium oxalate
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich 8000 München Mayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Description

die Oberfläche der Bleche vor der Beschichtung
aufgerauht wird.
Das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren läßt die Vorzüge des erfindungsgemäßen Reinigungszur Reinigung von Metalloberflächen im Zuge der *$ Verfahrens im Vergleich zu den bisher bekannten ätztechnischen Herstellung von Formteilen, insbe- Verfahren erkennen. Es wurden hierbei Bleche aus sondere aus Eisen- und Nickellegierungen, zwecks einer Legierung aus 29% Nickel, 17*/0 Kobalt, Rest Verbesserung der Haftfestigkeit einer später aufge- Eisen und maximal 0,3% Mangan, 0,2% Chrom und brachten Abdecklackschicht, insbesondere Fotolack- 0,2% Silizium in einer Stärke von 0,2 mm zum Teil schicht. 30 nach dem erfindungsgemäßen Verfahren vorbehandelt,
Verfahren der eingangs genannten Art zur ätz- zum Teil nach dem bisher bekannten Vorbehandlungstechnischen Herstellung von Formteilen sind an sich verfahren gebimst. Die in Ausführung des erfindungsbekannt. Vor dem Beschichten mit Abdecklack müssen gemäßen Verfahrens zu behandelnde Charge des die metallischen Oberflächen gründlich von Fett, Blechs wurde 3 Minuten lang in das angeführte Handschweiß und Oxydschichten gereinigt werden, 35 Reinigungsmittel getaucht, anschließend in Leitungsuxu eine gute Haftung des Lacks auf den Blechen zu wasser gespült und mit Preßluft getrocknet. Hierauf gewährleisten. Organische Verunreinigungen, wie Fett, wurden die Bleche mit Fotolack im Tauchverfahren lassen sich in einem Dampfentfetter entfernen. Ver- beschichtet und durch eine Maske belichtet und unreinigungen, wie Schmutz, Oxydschichten u. dgl., entwickelt. Anschließend erfolgt die Ätzung in wurden üblicherweise anschließend mit trockenen 40 Eise&illfy-chlorid-Ätze. Die Ergebnisse waren sehr oder wassergelösten Schmirgelmitteln entfernt. An- gut. Der Fotolack haftete sehr gut auf der Oberfläche schließend müssen die Schmirgelspuren gründlich mit des Blechs. Auf den Verbindungsflächen zwischen klarem Wasser oder mit angesäuertem Wasser ent- Blech und Lack wurde nur ein geringes Eindringen fernt werden. Diese üblichen Reinigungsverfahren des Ätzmediums beobachtet, die Ecken waren nur führen jedoch nicht bei allen Metallen zu einer guten 45 leicht gerundet, und die metallische Oberfläche war Reinigung und einer ausreichenden Haftung des metallisch blank und ohne Riefen,
später aufgebrachten Lacks auf der Oberfläche. Zum Vergleich wurde eine zweite Charge des
Insbesondere bei Blechen aus Eisen-Nickel-Legierun- gleichen Blechs durch Schmirgeln mit Bimsschlamm, gen wird nicht immer eine ausreichende Haftfestigkeit anschließendem Spülen mit Leitungswasser und Trockder aufgebrachten Abdecklackschicht erzielt. Ferner so nen mit Preßluft vorbehandelt. Die Aufbringung des ist auch die starke Verschmutzung der Umgebung Fotolacks, die Belichtung und Entwicklung entsprach der Reinigungsstation durch Bimsschlamm und stau- der Behandlung der ersten Charge. Die Bleche zeigten bendes Bimsmehl von Nachteil und führt zu der ein starkes Eindringen des Ätzmediums zwischen Forderung, die Reinigungsstation von den folgenden Blechoberfläche und Fotolackschicht, eine starke staubarm zu haltenden weiteren Bearbeitungsstationen 55 Abrundung der Ecken und eine starke Unterätzung, räumlich zu trennen. Schließlich wirkt die zu große Die entschichtete Blechoberfläche war metallisch Rauhtiefe der gebimsten Bleche nachteilig, die zu blank, jedoch miit Riefen versehen,
einer Schwächung der harten Walzhaut und damit zu Dieser Vergleich zeigt also eindeutig die Vorzüge einer Änderung der mechanischen Eigenschaften der des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Bleche führt. 60 Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe Verfahrens liegt, außer in seiner Einfachheit, noch zugrunde, ein Reinigungs- bzw. Vorbehandlungs- darin, daß hierdurch die ursprünglichen Materialverfahren anzugeben, das auch bei Blechen aus Eisen- eigenschaften in keiner Weise verändert werden, da und Nickellegierungen zu emei ausreichenden Haft- das verwendete Reinigungsmittel die zu reinigenden festigkeit der Abdecklackschicht führt und das ein- 65 Metalle nicht angreift.

Claims (2)

  1. Dowonconvt... fächer zu handhaben ist als die bisher bekannten Vex-
    mentansprucne. fahren Diese Aufgabe wird erfin^ungsienöß dsdurpii
    L Verfahren zur Reinigung von Metalloberflächen gelöst, daß zur Oberflächenreinigung ein aus Ammo-
    im Zuge der ätztechnischen Herstellung von niumsulfat, Natriumoxalat, Alkylnaphthalinsulfonat,
    Formteile!), insbesondere aus Eisen- und Nickel- 5 Kochsalz und Wasser bestehendes Oberflächenreini-
    Jegierungea, zwecks Verbesserung der Haftfestig- gungsmittel verwendet wird.
    keit einer später aufgebrachten Abdecklackscbicht, Als besonders geeignet hat sich die Verwendung insbesondere Fotolackschicht, dadurch ge- eines Reinigungsmittels aus
    kennzeichnet, daß zur Oberflächenreini- 8 bis 12 Gewichtsprozent Ammoniumsulfat,
    gung ein aus Ammoniumsulfat, Natriumoxalat, xo 2 bis 4 Gewichtsprozent Natriumoxalat,
    Alkylnaphthalinsulfonat, Kochsalz und Wasser be- 1S bis 3 7 Gewichtsprozent Alkylnaphthalin-
    stehendes Reinigungsmittel verwendet wird. sulfonat,
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 05Hs 12Gewichtsprozent Kochsalz,
    zeichnet, daß das Reinigungsmittel aus 8 bis 12 Ge- Rest Wasser
    wichtsprozent Ammoniumsulfat, 2 bis 4 Gewichts- 15
    prozent Natriumoxalat, 1,5 bis 3,7 Gewichtspro- erwiesen. Überraschenderweise läßt sich durch Tauchen zent Alkylnaphthalinsulfonat, 0,5 bis 1,2 Gewichts- der zu beschichtenden Bleche in dieses Reinigungsprozent Kochsalz und als Rest aus Wasser besteht, mittel und anschließendes Abspulen mit Leitungswasser eine ausgezeichnete Haftfestigkeit des nachfolao gcnd aufgebrachten Abdecklackes erzielen, ohne daß

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