DE19528123A1 - Transportvorrichtung - Google Patents

Transportvorrichtung

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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/07Floor-to-roof stacking devices, e.g. "stacker cranes", "retrievers"
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
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Description

Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung für Lade­ hilfsmittel insbesondere Paletten Gitterboxen Rollbehäl­ tern oder dergleichen, mit einem auf in einer ersten Ebene erhöht, insbesondere raumdeckenseitig verlaufenden Schienen verfahrbaren Fahrwagen und einer mittels einer Hubeinrich­ tung vertikal bewegbaren Aufnahmeeinrichtung für ein Lade­ hilfsmittel.
Um in Lagerbereichen, insbesondere in Großlagern, in wel­ chen zur Güterbewegung automatische Transportvorrichtungen Einsatz finden, parallel zum Betrieb der Transportvorrich­ tung auch einen gewöhnlichen Lagerbetrieb gewährleisten zu können, ohne daß dieser durch die bewegten Transportvor­ richtungen behindert wird, finden in zunehmendem Maße deckenseitige schienengebundene Transportvorrichtungen Ver­ wendung. Mittels diesen werden die zu transportierenden Gü­ ter in vorbestimmter Höhe transportiert, so daß eine für den gewöhnlichen Lagerbetrieb erforderliche Bodenfreiheit gewährleistet ist. Im Rahmen derartiger Transportvorrich­ tungen hat sich das sogenannte EHB-System, das Elektrohängebahn-System, als zweckmäßig erwiesen. Hierbei handelt es sich um ein Einschienen-System, wobei die Elek­ trohängebahn, von der Schiene geführt, entsprechend der Schienenführung durch das Lager fährt. Mit dem bekannten EHB-System ist es zwar möglich, das entsprechende Lade­ hilfsmittel aufzunehmen und, abhängig von der Schienenfüh­ rung, an einen anderen Ort zu transportieren. Die Elektro­ hängebahn selbst kann hierbei in der Regel auf der Schiene nur vorwärts oder rückwärts fahren, weshalb die Beweglich­ keit dieses Systems auf ein Minimalmaß begrenzt ist. Die Möglichkeit, das Ladehilfsmittel nach seiner Aufnahme bei­ spielsweise entsprechend der Stellung eines Transport fahr­ zeuges, auf welches das Ladehilfsmittel aufgeladen werden soll, auszurichten, besteht wegen der Unbeweglichkeit der Elektrohängebahn infolge ihrer lediglich Vorwärts- oder Rückwärtsbewegbarkeit nicht. Infolgedessen läßt sich mit dem bisher bekannten EHB-System ein effektives und vor al­ lem den geltenden Lagerungserfordernissen angepaßtes Arbei­ ten nicht realisieren. Ein weiterer schwerwiegender Nach­ teil der vorbekannten EHB-Systeme ißt, daß diese infolge ihrer starren Schienengebundenheit lediglich zu Transport­ zwecken bereitgestellter Ladehilfsmittel dienen können. Ein direktes Ein- und Auslagern ist nicht möglich, da ein Ein­ fahren in Lagerkanäle infolge der Schienengebundenheit der Bahn nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die Flexi­ bilität einer Transportvorrichtung der eingangs genannten Art zur Erzielung eines effizienteren Lagerbetriebs zu ver­ bessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Transportvorrich­ tung mit den eingangs genannten Merkmalen erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Aufnahmeeinrichtung um eine Vertikal­ achse drehbar ist, und daß die Transportvorrichtung ein Sa­ tellitenfahrzeug aufweist, das mit dem Fahrwagen verfahrbar ist und separat vom Fahrwagen auf weiteren, - gegebe­ nenfalls in einer zweiten Ebene - erhöht angeordneten Schienen, die zu den den Fahrwagen führenden Schienen im wesentlichen senkrecht verlaufen, verfahrbar ist, und an welchem die vertikal bewegbare Aufnahmeeinrichtung angeord­ net ist. Auf diese Weise ist somit einfachst und vorteil­ haft realisiert, daß das Ladehilfsmittel ohne Schwierigkei­ ten entsprechend den Gegebenheiten am Verbringungsort aus­ richtbar ist und beispielsweise entsprechend der Ausrich­ tung einer weiteren Transporteinrichtung, auf welcher das Ladehilfsmittel abzusetzen ist, ausrichtbar ist. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Transportvorrichtung als Satellitensystem ist es somit mit besonderem Vorteil zu­ sätzlich zur Drehbarkeit möglich, einen tatsächlichen Ein- und Auslagerbetrieb zu realisieren, da das Satelli­ tenfahrzeug die entsprechenden Lagerkanäle anfahren kann, um dort das Lagerhilfsmittel aufzunehmen oder abzusetzen. Auf diese Weise kann eine beachtliche Mobilitätssteigerung des Systems realisiert werden.
Alternativ zu der einfachsten erfindungsgemäßen Ausfüh­ rungsform der Transportvorrichtung, bei welcher die Aufnah­ meeinrichtung direkt am Fahrwagen angeordnet ist, und somit direkt an diesem drehbar ist, kann in weiterer Erfindungs­ ausgestaltung ferner vorgesehen sein, daß das in den Fahr­ wagen eingefahrene Satellitenfahrzeug zur Horizontaldrehung der Aufnahmeeinrichtung um eine Vertikalachse drehbar ist. Diese erfindungsgemäße Ausführungsalternative beruht somit darauf, daß die Aufnahmeeinrichtung selbst starr an dem Sa­ tellitenfahrzeug vorgesehen ist, die erfindungsgemäße Dreh­ bewegung des Satellitenfahrzeugs und somit selbstverständ­ lich auch der Aufnahmeeinrichtung selbst erfolgt erst nach Einfahren in den Fahrwagen.
Neben dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform kann auf Ba­ sis der Erfindung ferner vorgesehen sein, daß die Aufnahme­ einrichtung am Satellitenfahrzeug selbst drehbar angeordnet ist, was insbesondere dahingehend von Vorteil ist, als daß die Aufnahmeeinrichtung auch innerhalb des Kanalbereichs drehbar betätigbar ist. Selbstverständlich können die bei­ den Ausführungsalternativen auch gemeinsam innerhalb einer Transportvorrichtung realsiert sein, so daß sowohl die Auf­ nahmeeinrichtung an dem Satellitenfahrzeug als auch dieses selbst am Fahrwagen drehbar ist.
Insbesondere in Großlagern existiert eine Vielzahl von La­ gerkanälen, in welche das Satellitenfahrzeug einfahren kann. Um nun nicht für jede Lagerkanalreihe, die quasi mit­ tels einer eigenen Transportvorrichtung bestehend aus Fahr­ wagen und Satellitenfahrzeug "abgedeckt" werden müßte, eine separate Transportvorrichtung vorzusehen, kann in weiterer Erfindungsausgestaltung ferner ein den Fahrwagen auf nehmen­ des Trägerfahrzeug vorgesehen sein, das auf zu den Schienen des Fahrwagens im wesentlichen senkrecht und - gegebenen­ falls in einer dritten Ebene - erhöht verlaufenden Schienen verfahrbar ist. Dieses Trägerfahrzeug verfährt somit auf einer Hauptschienenspur, auf welcher es jede Fahrwagen­ schiene anfahren kann. Sollen nun ein Fahrwagen von einem Schienenbereich in den anderen wechseln, fährt der Fahrwa­ gen einfachst auf das Trägerfahrzeug auf und wird von die­ sem an die entsprechende Fahrwagenschiene transportiert und auf diese überführt, wonach mit besonderem Vorteil das fahrwageneigene Satellitenfahrzeug die dortigen Kanalreihen bedienen kann. Auf diese Weise ist ein äußerst flexibles und den tatsächlichen Lageranforderungen ohne weiteres ge­ rechtwerdendes Lagersystem realisiert.
Bei der zuvor beschriebenen Anordnung der Hauptschiene des Trägerfahrzeugs führen sämtliche Fahrwagenschienen auf eine Seite ab, was bedeutet, daß die Hauptschiene stets am Ende der Fahrwagenschienen angeordnet ist. Insbesondere in Groß­ lagern ergeben sich hieraus Probleme, wenn ein Fahrwagen­ wechsel stattfinden soll, da der Fahrwagen erst, abhängig von seiner Momentanposition, ein langes Stück zurücklegen muß, um überhaupt in das Trägerfahrzeug einfahren zu kön­ nen. Nach erfolgtem Schienenwechsel muß der Fahrwagen er­ neut in entgegengesetzte Richtung fahren, um an die ent­ sprechende Stelle zu gelangen. Diesem sich insbesondere zeitmäßig negativ auswirkenden Problem kann erfindungsgemäß dadurch entgegengetreten werden, daß der in das Trägerfahr­ zeug eingefahrene Fahrwagen um eine Vertikalachse drehbar ist, so daß er beispielsweise um 180° gedreht werden kann. Dies hat den Vorteil, daß die Hauptschiene des Trägerfahr­ zeugs nicht mehr endseitig, sondern beispielsweise schie­ nenmittig angeordnet werden kann, da durch die Drehbarkeit des Fahrwagens samt Satellitenfahrzeugs und Ladehilfsmittel dieser bei Bedarf gedreht und sofort, d. h., nach Zurückle­ gung nur eines relativ kurzen Wegstückes bis zur Einfahrt in das Trägerfahrzeug, auf die jeweilige Schiene überführt werden kann. Neben einer Drehbarkeit des Fahrwagens am Trägerfahrzeug selbst kann erfindungsgemäß ferner vorgese­ hen sein, daß im Bereich der das Trägerfahrzeug führenden Schienen, insbesondere in deren Endbereich, eine Drehein­ richtung zum Horizontaldrehen des in die Dreheinrichtung eingefahrenen Trägerfahrzeugs angeordnet ist. Der Drehwin­ kel sämtlicher bisher beschriebener Drehfunktionen beträgt erfindungsgemäß wenigstens 90°.
Eine konkrete Realisation der am Fahrwagen oder gegebenen­ falls am Satellitenfahrzeug angeordneten Hubeinrichtung, mittels welcher das Ladehilfsmittel auf eine vorbestimmte Höhe angehoben wird, kann erfindungsgemäß derart sein, daß die Hubeinrichtung zwei an einem schienengeführten Fahrwerk des Fahrwagens oder gegebenenfalls des Satellitenfahrzeugs angeordnete Hubmasten aufweist, zwischen welche die das La­ dehilfsmittel tragende Aufnahmeeinrichtung vertikal beweg­ bar ist.
Um im Falle der Anordnung der ersten Hubeinrichtung am Sa­ tellitenfahrzeug neben dem hierdurch bewirkbaren Hub ein weiteres Anheben des Ladehilfsmittels zu realisieren, kann auf Basis der Erfindung ferner vorgesehen sein, daß der Fahrwagen eine weitere Hubeinrichtung zum vertikalen Bewe­ gen des Satellitenfahrzeugs aufweist, so daß das Ladehilfs­ mittel samt Satellitenfahrzeug noch auf eine höhere Ebene bewegt werden kann, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn das Lager Lagerkanäle in mehreren Ebenen aufweist. Diese weitere Hubeinrichtung kann erfindungsgemäß derart ausgebildet sein, daß sie zwei an dem schienengeführten Fahrwerk des Fahrwagens angeordnete Hubmasten aufweist, zwischen welche das Satellitenfahrzeug vertikal bewegbar ist.
Um den unterschiedlichen Lagerbetriebsmöglichkeiten hin­ sichtlich der Einsetzbarkeit der Transportvorrichtung ge­ recht zu werden, kann die tatsächliche Wirkung der Hubein­ richtung und damit der tatsächliche Hub lagertypabhängig verschieden sein. Denn in dem Fall, daß das Lager mit "fahrerlosen Transportfahrzeugen", sog. "FTF" arbeitet, reicht bereits ein minimaler Hub von wenigen Zentimetern, um eine ausreichende Bodenfreiheit zu gewährleisten. Ein FTF ist in der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung durch das ausfahrbare Satellitenfahrzeug realisiert. Auch bei diesem Lagermodus erfolgt die Fahrzeugführung mittels der oberseitigen Schienen. Bodenseitig ist durch den Minimalhub des aufgenommenen Ladehilfsmittels ausreichend Raum ge­ schaffen. Neben der insoweit freien Bewegung kann das Sa­ tellitenfahrzeug sich aber auch mittels Rollen oder der­ gleichen auf dem Boden abstützen. Bedingt durch die ober­ seitige Führung sind am Boden aber keinerlei Führungsein­ richtungen vorzusehen. Neben dieser Lagerart kann die Transportvorrichtung auch in Lagern eingesetzt werden, in welchen die Ladehilfsmittel in größerer Höhe über dem frei begehbaren Boden verbracht werden. In diesem Fall erfolgt ein weitaus größerer Hub mittels der Hubeinrichtungen, wo­ bei dieser selbstverständlich von der Anordnungshöhe der jeweiligen Schienen bzw. der Lagergröße (oder der Anzahl der Lagerebenen) abhängt.
Im Rahmen der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, daß der Fahrwagen und/oder das Satellitenfahrzeug und/oder das Trägerfahrzeug eine separate Energieversorgungs- und/oder eine Steuerungseinrichtung aufweist, wobei die Kommunika­ tion zwischen den einzelnen Fahrelementen über Kabel oder per Funk erfolgen kann. Um die Aufnahme der jeweils einfah­ renden Fahrelemente in das übergeordnete Fahrelement sicher und einfach zu gestalten, kann erfindungsgemäß ferner vor­ gesehen sein, daß der Fahrwagen und gegebenenfalls das Trä­ gerfahrzeug Schienenelemente aufweisen, die als Verlänge­ rungselemente für die jeweiligen Schienen ausgebildet sind, auf welche das jeweilige ausfahrbare Fahrelement (Fahrwagen oder Satellitenfahrzeug) nach Erreichen einer Endposition auf fährt.
Als äußerst zweckmäßig hat es sich erfindungsgemäß heraus­ gestellt, wenn die jeweiligen Schienen des Satellitenfahr­ zeugs und/oder des Fahrwagens und/oder des Trägerfahrzeugs und/oder die Schienenelemente ein C-Profil aufweisen und paarweise einander gegenüberstehend angeordnet sind, wobei sie selbstverständlich auch ein Doppel-C-Profil aufweisen können.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den im folgenden beschriebenen Ausfüh­ rungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipskizze einer ersten Ausführungsform der Transportvorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausfüh­ rungsform der Transportvorrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht des in Fig. 2 schematisiert darge­ stellten Satellitenfahrzeugs, und
Fig. 4 die Transportvorrichtung in einer dritten Ausfüh­ rungsform.
Fig. 1 zeigt eine Transportvorrichtung 1, bestehend aus ei­ nem Fahrwagen 2 und einem daran angeordneten Satelliten­ fahrzeug 3. Der stilisiert dargestellte Fahrwagen 2 ist auf C-profilierten, einander gegenüberstehenden Schienen 4 ge­ führt. Am Fahrwagen 2 sind unterseitig zwei ebenfalls C- profilierte Schienenelemente 5 angeordnet, auf welche das Satellitenfahrzeug 3 dann auf fährt, wenn es mittels des Fahrwagens 2 verfahren werden soll. Nach Erreichen der ent­ sprechenden Position fährt das Satellitenfahrzeug 3 dann auf die entsprechende Schiene 6 auf. Am Satellitenfahrzeug 3 ist ferner die Aufnahmeeinrichtung 7 angeordnet, die im gezeigten Ausführungsbeispiel aus sich weit nach unten er­ streckenden Gabeln 8 besteht. Zur Ermöglichung der Drehbe­ wegung der Aufnahmeeinrichtung 7 um eine Vertikalachse ist die Aufnahmeeinrichtung drehbar am Satellitenfahrzeug 3 an­ geordnet, was durch den gebogenen Doppelpfeil A dargestellt ist. Auf diese Weise ist es möglich, das entsprechende auf­ genommene Ladehilfsmittel 9, im gezeigten Beispiel einen Rollwagen, entsprechend zu positionieren. Um den Rollwagen zum Transport anzuheben bzw. abzusetzen, ist die Aufnahme­ einrichtung 7 mittels einer lediglich durch die beiden Pfeile B angedeuteten, satelliteneigenen Hubeinrichtung vertikal bewegbar, wobei die Anhebehöhe selbstverständlich durch entsprechende Ausbildung der Hubeinrichtung variier­ bar ist.
Fig. 2 zeigt eine weitere Transportvorrichtung 10. Diese besteht aus einem Fahrwagen 11, der auch hier auf zwei C- Profilschienen 12 geführt ist. Dem Fahrwagen 11 zugeordnet ist ein hier nur schematisch wiedergegebenes Satelliten­ fahrzeug 13 zugeordnet, welches im gezeigten Ausführungs­ beispiel auf einer Doppel-C-profilierten Schiene 14 ver­ fahrbar ist. Wie im zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ist das Satellitenfahrzeug mit einer Hubeinrichtung verse­ hen. Die Drehbarkeit ist in diesem Ausführungsbeispiel je­ doch am Fahrwagen 11 realisiert, was durch den Doppelpfeil C angedeutet ist. Die Drehung der Aufnahmeeinrichtung 15 erfolgt hier erst nach Einfahrt des Satellitenfahrzeugs 13 in den Fahrwagen 11, welcher im gezeigten Ausführungsbei­ spiel 2 das Satellitenfahrzeug 13 aufnehmende Vertikalsäu­ len 16 aufweist. Erst nach Erreichen dieser Endposition wird das gesamte Satellitenfahrzeug 13 mit dem entsprechend aufgeladenen Ladehilfsmittel um den vorbestimmten erforderlichen Drehwinkel gedreht. Das Satellitenfahrzeug ist in diesem Beispiel ein sog. "fahrerloses Transportfahr­ zeug" (FTF), das sich über Rollen am Boden abstützt. Die Führung erfolgt aber allein über die oberseitigen Schienen 14.
Fig. 3 zeigt in einer detaillierteren Ansicht den Aufbau des mit einer Hubeinrichtung ausgestatteten Satellitenfahr­ zeugs 13 aus Fig. 2. So weist das Satellitenfahrzeug 13 ein Fahrwerk 17 auf, an welchem sich zwei Hubmasten 18 nach un­ ten erstrecken. Diese Hubmasten 18 dienen als Führung für die sich weiter nach unten erstreckende Aufnahmeeinrichtung 15. Nach Aufnehmen des Lagerhilfsmittels 19 wird die Auf­ nahmeeinrichtung 15, wie durch den Pfeil D dargestellt, von den Hubmasten 18 geführt nach oben angehoben. Im ange­ hobenen Zustand verfährt das Satellitenfahrzeug 13 auf der Schiene 14, wobei nach Erreichen der jeweiligen Endposition das Ladehilfsmittel in umgekehrter Weise abgesetzt wird (Pfeil E). Fig. 3 zeigt ferner eine Steuerungseinrichtung 20 und eine Energieversorgungseinrichtung 21. Die Energie­ versorgungseinrichtung 21 kann zum einen als Kabelspeicher ausgebildet sein, so daß die zum Betrieb erforderliche En­ ergie von der fahrwageneigenen Energieversorgung geliefert wird. Alternativ hierzu kann selbstverständlich auch das Satellitenfahrzeug, gleich wie der Fahrwagen selbst, eine eigene separate Energieversorgung aufweisen. Daneben ist selbstverständlich eine Energiezufuhr auch in Form von Stromschienen oder dergleichen denkbar.
Fig. 4 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Transport­ vorrichtung 22. Auch diese weist einen Fahrwagen 23 auf, an welchem ein Satellitenfahrzeug 27 angeordnet ist, wobei die in Fig. 4 gezeigte Fahrwagen-Satellitenfahrzeug-Einheit der aus Fig. 1 entnehmbaren Transportvorrichtung 1 entspricht. In dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel jedoch ist dem Fahrwagen 23 ein übergeordnetes Trägerfahrzeug 24 zuge­ ordnet, welches auf eigenen separaten Schienen 25 verfährt. Die Funktion der Transportvorrichtung 22 ist nun derart, daß es mittels des Trägerfahrzeugs 24 möglich ist, den Fahrwagen 23 samt Satellitenfahrzeug 27 von einer Schienen­ einheit 26 auf eine weitere zu überführen. Zu diesem Zweck fährt der Fahrwagen 23 in das entsprechend ausgebildete Trägerfahrzeug 24 ein, wonach es nach demselben Prinzip wie bei der separaten Verfahrbarkeit des Fahrwagens 23 samt Satellitenfahrzeug 27 auf der Schiene 25 verfährt und so die komplette Einheit transportiert. Auf diese Weise ist es somit möglich, die Einheit Fahrwagen 23 - Satellitenfahr­ zeug 27 einer weiteren Fahrwagenschieneneinheit zuzuordnen, so daß auf diese Weise eine andere Kanalreihe mittels des Satellitenfahrzeugs 27 bedient werden kann.

Claims (14)

1. Transportvorrichtung für Ladehilfsmittel, insbesondere Paletten, Gitterboxen, Rollbehälter oder dergleichen, mit einem auf in einer ersten Ebene erhöht, insbeson­ dere raumdeckenseitig verlaufenden Schienen verfahrba­ ren Fahrwagen und einer mittels einer Hubeinrichtung vertikal bewegbaren Aufnahmeeinrichtung für ein Lade­ hilfsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme­ einrichtung (7, 15) um eine Vertikalachse drehbar ist, und daß die Transportvorrichtung ein Satelliten­ fahrzeug (3, 13, 27) aufweist, das mit dem Fahrwagen (2, 11, 23) verfahrbar ist und separat vom Fahrwagen (2, 11, 23) auf weiteren, - gegebenenfalls in einer zweiten Ebene - erhöht angeordneten Schienen (6, 14), die zu den den Fahrwagen (2, 11, 23) führenden Schie­ nen (4, 12) im wesentlichen senkrecht verlaufen, ver­ fahrbar ist, und an welchem die vertikal bewegbare Aufnahmeeinrichtung (7, 15) angeordnet ist.
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das in den Fahrwagen (11) eingefahrene Satellitenfahrzeug (13) zur Horizontaldrehung der Auf­ nahmeeinrichtung (15) um eine Vertikalachse drehbar ist.
3. Transportvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (7) am Sa­ tellitenfahrzeug (3) drehbar angeordnet ist.
4. Transportvorrichtung nach einem der vorangehenden An­ sprüche, gekennzeichnet durch ein den Fahrwagen (23) aufnehmendes Trägerfahrzeug (24), das auf zu den Schienen (26) des Fahrwagens (23) im wesentlichen senkrecht und - gegebenenfalls in einer dritten Ebene - erhöht verlaufenden Schienen (25) verfahrbar ist.
5. Transportvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der in das Trägerfahrzeug eingefahrene Fahrwagen um eine Vertikalachse drehbar ist.
6. Transportvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der das Trägerfahrzeug führenden Schienen, insbesondere in deren Endbereich, eine Dreheinrichtung zum horizontalen Drehen des in diese eingefahrenen Trägerfahrzeuges angeordnet ist.
7. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehwinkel der Aufnah­ meeinrichtung und/oder des Satellitenfahrzeugs und/oder des Fahrwagens und/oder des Trägerfahrzeugs wenigstens 900 beträgt.
8. Transportvorrichtung nach einem der vorangehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die am Fahrwagen oder gegebenenfalls am Satellitenfahrzeug (13) ange­ ordnete Hubeinrichtung (2) an einem schienengeführten Fahrwerk (17) angeordnete Hubmasten (18) aufweist, zwischen welche die das Ladehilfsmittel (19) tragende Ladeeinrichtung (15) vertikal bewegbar ist.
9. Transportvorrichtung nach einem der vorangehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrwagen eine weitere Hubeinrichtung zum vertikalen Bewegen des Satellitenfahrzeugs aufweist.
10. Transportvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Hubeinrichtung (2) an einem schie­ nengeführten Fahrwerk des Fahrwagens angeordnete Hub­ masten aufweist, zwischen welche das Satellitenfahr­ zeug vertikal bewegbar ist.
11. Transportvorrichtung nach einem der vorangehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrwagen und/oder das Satellitenfahrzeug und/oder das Träger­ fahrzeug eine separate Energieversorgungs- und/oder eine Steuerungseinrichtung aufweist.
12. Transportvorrichtung nach einem der vorangehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrwagen (4) und gegebenenfalls das Trägerfahrzeug Schienenelemente (5) aufweisen, die als Verlängerungselemente für die jeweiligen Schienen (6) ausgebildet sind, auf welche das jeweilige ausfahrbare Fahrelement (Fahrwagen oder Satellitenfahrzeug) nach Erreichen einer Endposition auf fährt.
13. Transportvorrichtung nach einem der vorangehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen Schienen des Satellitenfahrzeugs und/oder des Fahrwa­ gens und/oder des Trägerfahrzeugs und/oder die Schie­ nenelemente ein eine Führung erlaubendes Profil, vor­ zugsweise ein C- oder Z-Profil aufweisen und paarweise einander gegenüberstehend angeordnet sind.
14. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen Schie­ nen des Satellitenfahrzeugs und/oder des Fahrwagens und/oder des Trägerfahrzeugs und/oder die Schienenele­ mente ein eine Führung erlaubendes Profil, vorzugs­ weise ein Doppel-C-Profil aufweisen.
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