DE19528164A1 - Einstellvorrichtung für Kraftstoffeinspritzpumpe - Google Patents
Einstellvorrichtung für KraftstoffeinspritzpumpeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung, die bei einer
Kraftstoffeinspritzpumpe verwendet wird.
Zunächst wird eine in
Reihe angeordnete Kraftstoffeinspritzpumpe als ein einzustellen
der Gegenstand kurz beschrieben. Die in Reihe angeordnete Kraft
stoffeinspritzpumpe wird gebildet, indem eine Anzahl von Pumpen
abschnitten, die gleich ist zu derjenigen der Motorzylinder, in
Reihe angeordnet und an einem Pumpengehäuse befestigt werden.
Jeder Pumpenabschnitt weist einen hülsenartigen Tauchkolbenzy
linder auf, der in dem Pumpengehäuse aufgenommen ist, und einen
Tauchkolben, der in diesem Tauchkolbenzylinder hin- und herbe
wegbar eingeführt ist und dazu dient, Kraftstoff unter Druck in
eine Einspritzdüse einzuleiten, wenn der Tauchkolben vorwärts
bewegt wird. Im Tauchkolbenzylinder ist eine Öffnung ausgebildet
und eine Leitung ist an der äußeren Umfangsfläche des Tauchkol
bens derart ausgebildet, daß sie sich schräg erstreckt.
In jedem Pumpenabschnitt der derartig aufgebauten Einspritzpumpe
wird eine Kraftstoffeinspritzmenge durch die Beziehung einer relati
ven Winkelposition zwischen der Öffnung des Tauchkolbenzylinders
und der Leitung des Tauchkolbens bestimmt. Ist die Pumpe in
ihrem gewöhnlichen Gebrauch, ist in jedem Pumpenabschnitt der
Tauchkolbenzylinder am Pumpengehäuse befestigt, und die Winkel
position des Tauchkolbens wird von einer üblichen Steuerzahn
stange gesteuert, wodurch die Kraftstoffeinspritzmenge einge
stellt wird. Es ist erforderlich, daß in den Pumpenabschnitten
wechselseitig gleiche Kraftstoffeinspritzmengen erreicht werden.
Aus diesem Grund ist es üblich, die Winkelposition des Tauchkol
benzylinders eines jeden Pumpenabschnittes einzustellen, bevor
die Kraftstoffeinspritzpumpe geliefert wird.
Es wird nun ein typisches übliches Verfahren zum Einstellen der
Winkelposition des Tauchkolbenzylinders beschrieben. Ein Flansch
wird mit einem oberen Endabschnitt des Tauchkolbenzylinders
verbunden. Dieser Flansch ist auf der oberen Oberfläche des
Pumpengehäuses angeordnet und befestigt. Die Einrichtung zum
Befestigen des Flansches besteht beispielsweise aus der Kombina
tion eines Gewindestabs, der am Pumpengehäuse ausgebildet ist
und einer Mutter, die mit dem Gewindestab in Gewindeeingriff
ist. Zum Einstellen wird der Flansch gegen die obere Oberfläche
des Pumpengehäuses gedrückt, indem die Mutter temporär angezogen
wird. In diesem Zustand wird die Kraftstoffeinspritzpumpe tat
sächlich angetrieben und die Bedienungsperson schlägt mit einem
Hammer auf den Flansch, um eine Winkelposition des Tauchkolben
zylinders einzustellen, während die Kraftstoffeinspritzmenge vom
Pumpenabschnitt als einzustellender Gegenstand aufrecht erhalten
wird. Nachdem die Einstellung vollständig ausgeführt wurde, wird
die Mutter dauerhaft angezogen. Auf diese Weise wird die Kraft
stoffeinspritzmenge für jede Pumpe derart eingestellt, daß sie
gleich zu den anderen ist. Dieses Verfahren erfordert jedoch
unvermeidbar das Geschick einer erfahrenen Bedienungsperson.
Die japanische Patentveröffentlichung Nr. Sho 58-54265 (deutsche
Patentanmeldung Nr. P2 415 718.4) offenbart eine Vorrichtung zum
Einstellen einer Winkelposition eines Tauchkolbenzylinders.
Diese Einstellvorrichtung weist einen Servomotor auf, eine
Schnecke, die vom Servomotor gedreht werden kann und einen He
bel, dessen zentraler Abschnitt drehbar abgestützt ist und des
sen Basisendabschnitt mit der Schnecke kämmt. In dem Zustand, in
dem der Flansch des Tauchkolbenzylinders temporär am Pumpenge
häuse befestigt und das entfernte Ende des Hebels mit dem
Flansch in Eingriff ist, wird der Motor in Umdrehung versetzt,
um über die Schnecke ein Drehmoment auf den Hebel aufzubringen.
Hierdurch wird der Flansch um einen sehr kleinen Betrag gegen
eine Reibung zwischen dem Flansch und dem Pumpengehäuse ge
schwenkt und die Winkelposition des Tauchkolbenzylinders wird
ggf. fein eingestellt.
Die obige Einstellvorrichtung weist jedoch die folgenden Nach
teile auf. Zwischen dem Flansch und dem Pumpengehäuse ist ein
Reibungswiderstand vorhanden. Bald, nachdem der Motor gestartet
ist, ist das auf den Hebel übertragene Drehmoment geringer als
der Reibungswiderstand. Hierdurch kann der Flansch nicht mehr
geschwenkt werden. Infolgedessen wird der Hebel nachgiebig ver
formt. Wird der Motor weiter in Umdrehung gehalten, wird die
federnde Verformung dieses Hebels größer und das auf den Flansch
über den Hebel aufgebrachte Drehmoment wird ebenso größer und
übersteigt letztlich den Reibungswiderstand. Zu dieser Zeit
besteht, da die durch die federnde Verformung des Hebels akkumu
lierte Energie insgesamt auf einmal freigegeben wird, die Mög
lichkeit, daß der Schwenkbetrag des Flansches einen erwarteten
Schwenkbetrag übersteigt. Aus diesem Grund ist es schwierig,
eine korrekte Einstellung der Winkelposition des Tauchkolbenzy
linders durchzuführen.
Es ist daher ein Ziel der Erfindung, eine Einstellvorrichtung zu
schaffen, mit der die Winkelposition eines Tauchkolbenzylinders
einer Kraftstoffeinspritzpumpe einfach und genau eingestellt
werden kann.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Einstellvorrichtung
für eine Kraftstoffeinspritzpumpe geschaffen, wobei die Kraft
stoffeinspritzpumpe ein Pumpengehäuse aufweist, einen Tauchkol
benzylinder, der im Pumpengehäuse aufgenommen ist,und einen
Tauchkolben, der im Tauchkolbenzylinder hin- und herbewegbar
aufgenommen ist, wobei die Menge an Kraftstoff, die von der
Kraftstoffeinspritzpumpe durch einen einzigen Hub des Tauchkol
bens in Vorwärtsrichtung zugeführt wird, durch eine relative
Winkelposition zwischen dem Tauchkolbenzylinder und dem Tauch
kolben bestimmt wird, wobei die Einstellvorrichtung angepaßt
ist, eine Winkelposition des Tauchkolbenzylinders einzustellen,
indem ein am Tauchkolbenzylinder ausgebildeter Eingriffsab
schnitt mit dem Eingriffsabschnitt winkelmäßig lediglich um
einen sehr kleinen Betrag bewegt wird, der temporär am Pumpenge
häuse festgelegt ist, wobei die Einstellvorrichtung umfaßt:
- (a) einen Körper (10);
- (b) einen Hebel (20), der am Körper schwenkbar gehaltert ist, wobei ein entfernter Endabschnitt des Hebels einen zweiten Eingriffsabschnitt (23b) aufweist, der mit dem zuerst erwähnten Eingriffsabschnitt (66x) des Tauchkolbenzylinders in Eingriff bringbar ist; und
- (c) eine Drehmomentaufbringungseinrichtung (30), die am Hebel befestigt ist, wobei die Drehmomentaufbringungseinrichtung ein Drehmoment auf den Hebel und ggf. (eventually) auf den zu erst erwähnten Eingriffsabschnitt aufbringt, der mit dem Hebel in Eingriff ist;
dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung eine Hammer
einrichtung (40) zum Aufbringen eines Stoßes auf den Flansch
(66x) in der gleichen Richtung wie das Drehmoment aufweist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispiels
weise näher erläutert. In dieser zeigen.:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt einer Einstellvorrichtung für eine
Kraftstoffeinspritzpumpe gemäß einer Ausführungsform der Erfin
dung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die obige Vorrichtung in einer Rich
tung, die durch II von Fig. 1 angegeben ist;
Fig. 3 einen Schnitt in Richtung der Pfeillinie III von Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt in Richtung der Pfeillinie IV-IV von Fig.
1;
Fig. 5 ein Flußdiagramm eines Programms, das von einem Mikrocom
puter derart ausgeführt wird, daß eine Kraftstoffeinspritzmenge
automatisch unter Verwendung der obigen Vorrichtung eingestellt
werden kann; und
Fig. 6 einen Vertikalschnitt einer in Reihe angeordneten Kraft
stoffeinspritzpumpe als einzustellender Gegenstand.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden unter Be
zugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben. Vor der
Erläuterung einer Einstellvorrichtung gemäß der Erfindung wird
unter Bezugnahme auf Fig. 6 eine in Reihe angeordnete Pumpe P
als ein einzustellender Gegenstand beschrieben. Diese Kraft
stoffeinspritzpumpe P wird gebildet, indem eine Anzahl von Pum
penabschnitten 60 in einer Reihe angeordnet wird, die gleich ist
zu derjenigen der Motorzylinder, und indem diese an einem Pum
pengehäuse 50 befestigt werden. Die Anordnung der Pumpenab
schnitte 60 erstreckt sich in einer zur Oberfläche des Blattes
senkrechten Richtung. Jeder Pumpenabschnitt 60 weist einen
Tauchkolbenzylinder 61 auf, der in das Pumpengehäuse 50 derart
eingeführt ist, daß er sich nach oben und nach unten erstreckt,
einen Tauchkolben 62, der in diesen Tauchkolbenzylinder 61 hin-
und herbewegbar eingeführt ist, eine Wendelfeder 63 zum Vorspan
nen des Tauchkolbens 62 nach unten, und eine Abgabeventilanord
nung 64, die am oberen Ende des Tauchkolbenzylinders 61 befe
stigt ist. Durch den Tauchkolbenzylinder 61, den Tauchkolben 62
und die Abgabeventilanordnung 64 ist eine Kraftstoffdruckkammer
65 bestimmt. Eine Einspritzdüse N ist mit der Abgabeventilanord
nung 64 über eine (nicht gezeigte) Leitung verbunden. Diese
Einspritzdüse ist dem Motorzylinder gegenüber angeordnet.
Die Pumpe P weist als ein übliches Komponentenelement eine Noc
kenwelle 51 auf. Diese Nockenwelle 51 ist an einem unteren End
abschnitt des Pumpengehäuses 50 angeordnet und erstreckt sich in
einer Richtung senkrecht zur Oberfläche des Blattes. Die Nocken
welle 51 wird von einem nicht gezeigten Motor in Umdrehung ver
setzt. Der Tauchkolben 62 ist durch ein Zusammenwirken der Noc
kenwelle 51 und der Wendelfeder 63 hin- und herbewegbar. Während
eines Vorwärtshubs des Tauchkolbens 62 in Richtung nach oben
wird Kraftstoff in der Kraftstoffdruckkammer 65 unter Druck
gesetzt. Dieser unter Druck gesetzte Kraftstoff wird durch die
Einspritzdüse N über die Abgabeventilanordnung 64 eingespritzt.
Während eines Rückwärtshubs des Tauchkolbens 62 in Richtung nach
unten wird Kraftstoff in die Kraftstoffdruckkammer 65 gezogen.
Als nächstes wird ein Aufbau zum Unterdrucksetzen und Nachziehen
des Kraftstoffs beschrieben. An einem oberen äußeren Umfang des
Tauchkolbenzylinders 61 ist eine Hülse 66 angeordnet. Die Hülse
66 und der Tauchkolbenzylinder 61 sind miteinander durch einen
Stift 66a verbunden. Eine Öffnung 67 ist derart ausgebildet, daß
sie sich durch den Tauchkolbenzylinder 61 und die Hülse 66 hin
durcherstreckt. Zwischen der Hülse 66 und dem Pumpengehäuse 50
ist eine ringförmige Kraftstoffspeicherkammer 68 ausgebildet.
Die Kraftstoffdruckkammer 65 steht mit der Kraftstoffspeicher
kammer 68 über die Öffnung 67 in Verbindung. Am Tauchkolben 62
sind eine sich schräg erstreckende Leitung 62a und eine vertika
le Nut 62b ausgebildet.
Während des Vorwärtshubs des Kolbens 62 ist dann, wenn ein obe
rer Endabschnitt des Tauchkolbens 62 die Öffnung 67 blockiert,
die Verbindung zwischen der Kraftstoffdruckkammer 65 und der
Kraftstoffspeicherkammer 68 abgeschnitten. Infolgedessen wird
die Druckerhöhung des Kraftstoffs in der Kraftstoffdruckkammer
65 gestartet. Überschreitet der Druck einen vorbestimmten Level,
wird der Kraftstoff in der Kraftstoffdruckkammer 65 zur Ein
spritzdüse N durch die Abgabeventilanordnung 64 hindurch über
tragen, wodurch das Einspritzen von Kraftstoff von der Ein
spritzdüse N gestartet wird. Wird der Tauchkolben 62 weiter nach
oben bewegt und erreicht die Leitung 62a kurz darauf die Öffnung 67, ent
weicht der Hochdruckkraftstoff in der Kraftstoffdruckkammer 65
in die Kraftstoffspeicherkammer 68 über die vertikale Nut 62b
des Tauchkolbens 62 und über die Öffnung 67. Hierdurch wird die
Kraftstoffeinspritzung beendet. Während des Rückwärtshubs des
Tauchkolbens 62 wird der Kraftstoff in der Kraftstoffspeicher
kammer 68 in die Kraftstoffdruckkammer 65 durch die Öffnung 67
hindurch eingezogen.
Eine Kraftstoffeinspritzperiode oder eine Kraftstoffeinspritz
menge während eines einzigen Vorwärtshubs des Tauchkolbens 62
wird durch eine relative Winkelpositionsbeziehung zwischen dem
Tauchkolben 62 und dem Tauchkolbenzylinder 61 bestimmt.
Ist die Pumpe in ihrem gewöhnlichen Gebrauch, ist der Tauchkol
benzylinder 61 festgelegt. Dies bedeutet, daß ein sich horizon
tal erstreckender Flansch 66x (Eingriffsabschnitt) an einem
oberen Ende der Hülse 66 ausgebildet ist, die mit dem Tauchkol
benzylinder 61 verbunden ist. Dieser Flansch 66x ist an einer
oberen Oberfläche des Pumpengehäuses 50 durch eine Scheibe 69
festgelegt. Wie in Fig. 2 gezeigt, weist der Flansch 66x bogen
förmige Löcher 66y auf, die jeweils in jedem Endabschnitt an
geordnet sind. Ein Paar Schrauben 70 sind durch das Paar Löcher
66y hindurchgeführt. Die Schrauben 70 stehen vertikal von der
oberen Oberfläche des Pumpengehäuses 50 vor. Durch Festziehen
einer Mutter 71, die über ein Gewinde mit jeder Schraube 70 in
Eingriff ist, wird der Flansch 66x gegen das Pumpengehäuse 50
über Scheiben 72, 73 gedrängt. Die Reibung zwischen dem Flansch
66x und dem Tauchkolbenzylinder 61 verhindert das Schwenken der
Hülse 66 und des Tauchkolbenzylinders 61.
Die Pumpe P weist als ein übliches Komponentenelement der Pum
penabschnitte 60 eine Steuerzahnstange 52 auf. Diese Steuerzahn
stange 52 wird vom Pumpengehäuse 50 in axialer Richtung bewegbar
abgestützt, d. h. in einer senkrechten Richtung zur Oberfläche
des Blattes. Ein Ritzel 75 ist in Zahneingriff mit der Steuer
zahnstange 52. Das Ritzel 75 ist an einem unteren Ende des
Tauchkolbens 62 eines jeden Pumpenabschnittes 60 ausgebildet.
Ein nicht gezeigter Fliehkraftregler (governor) steuert die
Position der Steuerzahnstange 52, um hierdurch die Winkelposi
tion des Tauchkolbens 62 bezüglich des Tauchkolbenzylinders 61
und ggf. die Menge der Kraftstoffeinspritzung zu steuern.
Es ist erforderlich, daß die Pumpenabschnitte 60 derart gleiche
Kraftstoffeinspritzmengen erhalten, daß sie den Positio
nen der entsprechenden Steuerzahnstangen 52 entsprechen. Um
diese Anforderung zu erfüllen, ist es erforderlich, eine genaue
Einstellung der Winkelposition des Tauchkolbenzylinders 61 eines
jeden Pumpenabschnittes 60 durchzuführen, bevor die Pumpe P
geliefert wird.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen die Einstellvorrichtung A zum Einstellen
einer Winkelposition des Tauchkolbenzylinders 61. Die Einstell
vorrichtung A weist einen hohlen Körper 10 auf, der an einer
nicht gezeigten Basis befestigt ist, einen Hebel 20, der
schwenkbar an diesem Körper 10 befestigt ist, einen Drehmoment
aufbringungsmechanismus 30, der am Körper 10 befestigt und ge
eignet ist, ein Drehmoment auf den Hebel 20 aufzubringen, und
einen Hammermechanismus 40, der am Hebel 20 befestigt und ge
eignet ist, einen Stoß auf den Hebel 20 aufzubringen.
Der Körper 10 weist ein Paar horizontal angeordnete obere und
untere Stützplatten 11, 12 auf, eine Verbindungsplatte 13 zum
Verbinden der entfernten Endabschnitte der Stützplatten 11, 12,
und ein Paar Verbindungsplatten 14, 15 zum Befestigen der da
zwischenliegenden Abschnitte der Stützplatten 11, 12.
Ein dazwischenliegender Abschnitt des Hebels 20 ist schwenkbar
durch eine sich vertikal erstreckende Welle 16 und ein Paar
Lager 17 an den entfernten Endabschnitten des Körpers 10 abge
stützt. Der Hebel 20 wird aus linear verbindenden ersten, zwei
ten und dritten Teilen 21, 22 und 23 gebildet.
Das erste Teil 21 ist im Körper 10 aufgenommen. Die Welle 16 ist
in ein Durchgangsloch 21a eingeführt, das in einem entfernten
Endabschnitt des ersten Teils 21 ausgebildet ist. Das erste und
zweite Teil 21 und 22 sind miteinander durch Eingriff zwischen
einem Teilabschnitt 21b und einer Keilnut 22a, sowie durch eine
Schraube 24 verbunden. Das zweite und dritte Teil 22 und 23 sind
miteinander durch Verbindung zwischen einem Keilabschnitt 22b
und einer Keilnut 23a, sowie durch eine Schraube 25 verbunden.
Das zweite und dritte Teil 22 und 23 stehen in Längsrichtung des
Körpers 10 von einem entfernten Endabschnitt des Körpers 10 vor.
Eine Eingriffsaussparung 23b (Eingriffsabschnitt) ist in einem
entfernten Ende des dritten Teils 23 ausgebildet. Die Eingriffs
aussparung 23b ist in Eingriff mit einem Endabschnitt des Flan
sches 66x der Hülse 66. Im Zwischenabschnitt des zweiten Teils
22 ist ein in der Dicke reduzierter Abschnitt 22c ausgebildet,
der dünner ist als der andere Abschnitt. Von diesem Abschnitt
22c mit verringerter Dicke ist eine Dehnungsmeßeinrichtung 28
(erste Erfassungseinrichtung) befestigt.
Der Drehmomentaufbringungsmechanismus 30 weist eine Nockenwelle
31 sowie einen Servomotor 32 zum Schwenken der Nockenwelle 31
durch ein Geschwindigkeitsreduktionsgetriebe 33 auf. Der Servo
motor 32 und der Geschwindigkeitsreduktionsmechanismus 33 bilden
eine Betätigungseinrichtung. Die Nockenwelle 31 erstreckt sich
in vertikaler Richtung und stößt durch ein Nockenloch 21c, das
in einem Basisendabschnitt des ersten Teils 21 des Hebels 20
ausgebildet ist. Die gegenüberliegenden Endabschnitte der Noc
kenwelle 31 sind durch die Stützplatten 11, 12 des Körpers 10
durch Lager 34 bzw. 35 schwenkbar gehaltert. Ein kreisförmiger,
säulenartiger exzentrischer Nocken 31a ist an einem Zwischen
abschnitt der Nockenwelle 31 ausgebildet. Eine Mittelachse O des
exzentrischen Nockens 31a weicht von einer Drehachse L der Noc
kenwelle 31 ab. In Fig. 3 ist der Abweichungsbetrag durch das
Bezugszeichen E bezeichnet. Eine Hülse 37 ist an einem äußeren
Umfang des exzentrischen Nockens 31a über ein Lager 36 be
festigt. Diese Hülse 37 ist mit einem Paar konvexer Oberflächen
21x (siehe Fig. 3) in Kontakt, die an einem inneren Umfang des
Nockenlochs 21c ausgebildet sind. Wird der Motor 32 in Umdrehung
versetzt, wird die Nockenwelle 31 über den Geschwindigkeitsre
duktionsmechanismus 33 geschwenkt, und der Hebel 20 wird um
einen sehr kleinen Winkel gemäß dem Schwenkwinkel der Nockenwel
le 31 geschwenkt.
Der Hammermechanismus 40 ist an einem entfernten Endabschnitt
des zweiten Teils 22 angeordnet. Im einzelnen ist eine Zylin
derbohrung 22x in einem entfernten Endabschnitt des zweiten
Teils 22 ausgebildet. Die Zylinderbohrung 22x erstreckt sich
horizontal derart, daß sie senkrecht zur Längsrichtung des He
bels 20 und ebenfalls senkrecht zur Drehachse des Hebels 20
verläuft. Öffnungen an den gegenüberliegenden Enden der Zylin
derbohrungen 22x sind von Abdeckteilen 41 bzw. 42 abgedeckt. In
die Zylinderbohrung 22x ist ein Kolben 43 gleitbar eingeführt.
Die Zylinderbohrung 22x ist in eine erste Kammer 44 und eine
zweite Kammer 45 durch diese Kolben 43 unterteilt.
Wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich, steht die erste Kammer 44
mit einem Anschluß 46, der an einem entfernten Endabschnitt des
zweiten Teils 22 befestigt ist, über eine ringförmige Aussparung
41a und eine Nut 41b in Verbindung, die in einer Innenfläche des
Abdeckteils 41 ausgebildet ist, und über einen Kanal 22y, der in
einem oberen Teil des entfernten Endabschnitts des zweiten Ab
schnittes 22 ausgebildet ist. In ähnlicher Weise steht die zwei
te Kammer 45 mit einem Anschluß 47 durch eine ringförmige Aus
sparung 42a und eine Nut 42b in Verbindung, die in einer Innen
fläche des Abdeckteils 42 ausgebildet ist und über einen Kanal
22z, der im zweiten Teil 22 ausgebildet ist. Die Anschlüsse 46,
47 sind mit einer Druckluftversorgungsquelle 49 (Fluiddruckver
sorgungsquelle) über ein elektromagnetisches Schaltventil 48
verbunden.
Wenn das elektromagnetische Schaltventil 48 eine der zwei Posi
tionen auswählt, wird Hochdruckluft von der Druckluftversor
gungsquelle 49 zur ersten Kammer 44 geleitet und die zweite
Kammer 45 ist zur Atmosphäre hin offen. Dies bewirkt, daß der
Kolben 43 auf das Abdeckteil 42 stößt. Wählt im Gegensatz dazu
das elektromagnetische Schaltventil 48 die andere Position aus,
wird Hochdruckluft von der Druckluftversorgungsquelle 49 zur
zweiten Kammer 45 geleitet und die erste Kammer 44 ist zur Atmo
sphäre hin offen. Hierdurch wird bewirkt, daß der Kolben 43 auf
das Abdeckteil 41 stößt.
Durch Schalten des elektromagnetischen Schaltventils 48 mit
einem vorbestimmten Zyklus können Stöße auf den entfernten End
abschnitt des Hebels 20 alternativ und zyklisch in wechselseitig
entgegengesetzten Richtungen aufgebracht werden.
Die Winkelposition des Tauchkolbenzylinders 61 der Kraftstoff
einspritzpumpe P vor der Lieferung wird durch Verwendung der
Einstellvorrichtung A eingestellt, welche den oben erwähnten
Aufbau aufweist. Als Vorbereitungsschritt wird die Kraftstoff
einspritzpumpe P an der Basis befestigt, an welcher die Ein
stellvorrichtung A befestigt wird. Anstelle des Triebwerks wird
ein nicht gezeigter Motor vorläufig mit der Nockenwelle 51 der
Kraftstoffeinspritzpumpe P verbunden. Die Steuerzahnstange 52
wird vorläufig in eine vorbestimmte Position festgelegt. Wie aus
Fig. 6 ersichtlich, ist ein Strömungsratensensor 80 (zweite
Erfassungseinrichtung) vorläufig mit der Düse N verbunden, die
mit der Kraftstoffeinspritzpumpe P verbunden ist. Der mit dem
Tauchkolbenzylinder 61 verbundene Flansch 66x wird vorläufig am
Pumpengehäuse 50 befestigt, indem die Mutter 71 temporär angezo
gen wird. Ein Eingriffsaussparung 23b des entfernten Endes des
Hebels 20 wird vorläufig mit dem Flansch 66x in Eingriff ge
bracht.
Im oben erwähnten Zustand wird die Nockenwelle 51 der Kraft
stoffeinspritzpumpe P mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit
vom nicht dargestellten Pumpenantriebsmotor in Umdrehung ver
setzt. Die Kraftstoffeinspritzmenge, die von der Kraftstoffein
spritzpumpe P durch die Einspritzdüse N jedesmal eingespritzt
wird, wenn der Tauchkolben 62 einen Vorwärtshub ausführt, wird
von einem Strömungsratensensor 80 erfaßt. Andererseits wird in
der Einstellvorrichtung A die Umdrehung des Servomotors 32 des
Drehmomentaufbringungsmechanismus 30 auf die Nockenwelle 31 über
den Geschwindigkeitsreduktionsmechanismus 33 übertragen, um ein
Schwenken der Nockenwelle 31 zu bewirken. Zur selben Zeit führt
das elektromagnetische Schaltventil 48 des Hammermechanismus 40
zyklisch einen Schaltvorgang aus.
Wird die Nockenwelle 31 geschwenkt, wird ein Drehmoment auf den
Basisendabschnitt des Hebels 20 und ggf. auf den Flansch 66x
aufgebracht, der mit dem Hebel 20 in Eingriff ist. Ist dieses
Drehmoment geringer als die Höhe, die fähig ist,den Reibungs
widerstand zwischen dem Flansch 66x und dem Pumpengehäuse 50 zu
überwinden, wird der Flansch 66x nicht geschwenkt und der Ab
schnitt mit verringerter Dicke 22c des Hebels 20 wird federnd
verformt.
Wie oben erwähnt, werden auf den Flansch 66 über den Hebel 20
Stöße alternierend und zyklisch in gleichen und entgegengesetz
ten Richtungen bezüglich des Drehmoments aufgebracht. Übersteigt
eine resultierende Kraft aus dem Drehmoment und dem in gleicher
Richtung wie das Drehmoment wirkenden Stoß den Reibungswider
stand zwischen dem Flansch 66x und dem Pumpengehäuse 50, wird
der Flansch 66x um einen sehr kleinen Betrag schwenkend verscho
ben, und die Winkelposition des Tauchkolbenzylinders 61 wird
ggf. eingestellt. Da der Flansch 66x durch den Stoß des Hammer
mechanismus 40 geschwenkt wird, bevor das vom Drehmomentaufbrin
gungsmechanismus 30 aufgebrachte Drehmoment ein überlagerndes
hohes Niveau erreicht, wird auf diese Weise die Energie für die
elastische Verformung, die im Abschnitt mit reduzierter Dicke
22c des Hebels 20 akkumuliert wird, nicht übermäßig hoch. Aus
diesem Grund kann tatsächlich die Schwierigkeit verhindert wer
den, bei welcher der Flansch 66 aufgrund der übermäßigen federn
den Verformungsenergie, die insgesamt auf einmal freigegeben
wird, überlagernd geschwenkt wird.
Die Bedienungsperson beobachtet die Kraftstoffeinspritzmenge,
die vom Strömungsratensensor 80 erfaßt wird, über einen Motor,
während der Drehmomentaufbringungsmechanismus 30 und der Hammer
mechanismus 40 angetrieben wird. Erreicht die Kraftstoffein
spritzmenge eine vorbestimmte Höhe, stoppt die Bedienungsperson
die Betätigung des Mechanismus 30 und 40. Danach befestigt die
Bedienungsperson die Schraube 71 fester als vorher, so daß der
Flansch 66x am Pumpengehäuse 50 sicher festgelegt ist.
Beim oben erwähnten Einstellmechanismus A kann ein Mikrocomputer
90 (Fig. 1) sowohl den Drehmomentaufbringungsmechanismus 30 als
auch den Hammermechanismus 40 auf der Basis der Information der
Kraftstoffeinspritzmenge steuern, die vom Strömungsratensensor
80 kommt, und der Information des Dehnungsbetrags (nachgiebig
verformter Betrag) des Abschnitts mit reduzierter Dicke 22c des
Hebels 20, der von der Dehnungsmeßeinrichtung 28 erfaßt wird.
Im folgenden wird ein Steuerprogramm beschrieben, das vom Mikro
computer 90 ausgeführt wird. Zunächst wird in Schritt 100 der
Pumpenantriebsmotor derart angetrieben, daß die Nockenwelle 51
der Kraftstoffeinspritzpumpe P mit einer vorbestimmten Geschwin
digkeit gedreht wird.
Anschließend wird die erfaßte Einspritzmenge genommen (Schritt
101) und ein Differential ΔQ zwischen der erfaßten Einspritzmen
ge und einer Solleinspritzmenge berechnet (Schritt 102). Im
folgenden wird beurteilt, ob das Differential ΔQ gleich ist oder
niedriger als der erlaubte Wert (Schritt 103).
Ist das Differential ΔQ größer als der erlaubte Wert, geht das
Programm zu Schritt 104 weiter, wo der Dehnungsbetrag von der
Dehnungsmeßeinrichtung 28 genommen und ein auf den Hebel 20
einwirkendes Drehmoment (Lastgewicht) auf der Basis dieses Deh
nungsbetrags berechnet wird.
Als nächstes wird in Schritt 105 eine mehrwertige Plausibilität
(fuzzy reasoning) durchgeführt. In diesem Fall sind die mehr
wertigen Vorschriften beispielsweise die folgenden. Natürlich
sind diese Vorschriften lediglich beispielhaft und können durch
andere Vorschriften ersetzt werden, oder andere Vorschriften
können zusätzlich angewendet werden.
- (1) Ist das Differential ΔQ groß und das Drehmoment klein, wird der Servomotor 32 des Drehmomentaufbringungsmechanismus 30 mit einer hohen Geschwindigkeit gedreht.
- (2) Ist das Differential ΔQ klein und das Drehmoment groß, wird der Servomotor 32 rückwärts in der Mitte seiner normalen Umdre hung gedreht.
- (3) Ist das Differential ΔQ null und das Drehmoment ebenfalls null, wird der Servomotor 32 gestoppt.
Von den obigen Vorschriften wird die Vorschrift (1) verwendet, um
das auf den Flansch 66x durch den Hebel 20 einwirkende Drehmo
ment zu erhöhen, so daß der durch das Hämmern verursachte Betrag
einer Schwenkbewegung des Tauchkolbenzylinders 62 erhöht wird.
In ähnlicher Weise wird die Vorschrift (2) verwendet, um das
Drehmoment zu verringern, so daß der durch das Hämmern verur
sachte Betrag einer Schwenkbewegung des Tauchkolbenzylinders 61
verringert wird.
Im nächsten Schritt 106 wird der Motor 32 mit einer Geschwindig
keit gedreht, die von der mehrwertigen Plausibilität auf der
Basis der obigen Vorschriften erhalten werden und im nachfolgen
den Schritt 107 wird das Hämmern ausgeführt, indem das elektro
magnetische Schaltventil 48 des Hammermechanismus 40 zyklisch
geschaltet wird. Als nächstes kehrt das Programm zu Schritt 101
zurück.
Im Schritt 103, wenn geurteilt wird, daß das Differential ΔQ
innerhalb eines erlaubten Wertes liegt, das Hämmern in Schritt
108 gestoppt und der Servomotor 32 des Drehmomentaufbringungs
mechanismus 30 wird in Schritt 109 gestoppt. Danach ist das
Programm beendet.
Es sollte beachtet werden, daß die Steuerung des Servomotors 32
eine Auswahl zwischen der Umdrehung des Servomotors 32 in der
Richtung zum Erhöhen der Kraftstoffeinspritzmenge und der Rich
tung des Servomotors 32 in der umgekehrten Richtung enthält,
d. h. in der Richtung zum Reduzieren der Kraftstoffeinspritzmen
ge.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die obige Ausführungs
form beschränkt und vielerlei Änderungen können erforderlichen
falls vorgenommen werden. Beispielsweise kann anstelle des Dreh
momentaufbringungsmechanismus eine direkt wirkende Betätigungs
einrichtung, wie ein Zylindermechanismus, verwendet werden. Der
Hammermechanismus kann von einer Art sein, bei der ein Stoß
direkt auf den Flansch aufgebracht wird.
Claims (7)
1. Einstellvorrichtung für eine Kraftstoffeinspritzpumpe, die
ein Pumpengehäuse, einen im Pumpengehäuse aufgenommenen Tauch
kolbenzylinder und einen Tauchkolben aufweist, der im Tauchkol
benzylinder hin- und herbewegbar aufgenommen ist, wobei die
Kraftstoffmenge, die von der Kraftstoffeinspritzpumpe durch
einen einzigen Hub des Tauchkolbens in Vorwärtsrichtung zuge
führt wird, durch eine relative Winkelposition zwischen dem
Tauchkolbenzylinder und dem Tauchkolben bestimmt wird, wobei die
Einstellvorrichtung angepaßt ist, eine Winkelposition des Tauch
kolbenzylinders einzustellen, indem ein am Tauchkolbenzylinder
ausgebildeter Eingriffsabschnitt mit dem Eingriffsabschnitt, der
temporär am Pumpengehäuse befestigt ist, winkelmäßig lediglich
um einen sehr kleinen Betrag bewegt wird, wobei die Einstellvor
richtung aufweist:
- (a) einen Körper (10);
- (b) einen Hebel (20), der am Körper schwenkbar gehaltert ist, wobei ein entfernter Endabschnitt des Hebels einen zweiten Eingriffsabschnitt (23b) aufweist, der mit dem zuerst erwähnten Eingriffsabschnitt (66x) des Tauchkolbenzylinders in Eingriff bringbar ist; und
- (c) eine Drehmomentaufbringungseinrichtung (30), die am Hebel befestigt ist, wobei die Drehmomentaufbringungseinrichtung ein Drehmoment auf den Hebel und ggf. auf den zuerst erwähnten Eingriffsabschnitt aufbringt, der mit dem Hebel in Eingriff ist; dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellvorrichtung eine Hammereinrichtung (40) zum
Aufbringen eines Stoßes auf den Flansch (66x) in der gleichen
Richtung wie das Drehmoment aufweist.
2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Hebel (20) an einem Zwischenabschnitt schwenkbar
abgestützt ist, wobei die Drehmomentaufbringungseinrichtung (30)
an einem Basisende des Hebels (20) und die Hammereinrichtung
(40) an einem entfernten Endabschnitt des Hebels (20) befestigt
sind, wobei der auf den entfernten Endabschnitt des Hebels durch
die Hammereinrichtung aufgebrachte Stoß auf den zuerst erwähnten
Eingriffsabschnitt (66x) durch Eingriff zwischen dem Hebel und
dem zuerst erwähnten Eingriffsabschnitt übertragen wird.
3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Hammereinrichtung (40) Stöße direkt zyklisch alter
nierend in gleiche und entgegengesetzte Richtungen hinsichtlich
des Drehmoments aufbringt, das von der Drehmomentaufbringungs
einrichtung (30) erzeugt wird.
4. Einstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Hammereinrichtung (40) eine Zylinderbohrung (22x)
aufweist, die in einem entfernten Endabschnitt des Hebels (20)
ausgebildet ist, einen Kolben (43), der in der Zylinderbohrung
aufgenommen und angepaßt ist, die Zylinderbohrung in eine erste
Kammer (44) und eine zweite Kammer (45) zu unterteilen, eine
Fluiddruckquelle (49) und ein elektromagnetisches Schaltventil
(48) zum zyklischen und alternierenden Zuführen eines Fluid
drucks von der Fluiddruckquelle zur ersten und zweiten Kammer.
5. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Drehmomentaufbringungseinrichtung (30) einen exzen
trischen Nocken (31a) aufweist, der sich durch ein Nockenloch
(21c) erstreckt, das in einem Basisendabschnitt des Hebels (20)
ausgebildet ist, und Betätigungseinrichtungen (32, 33) zum
Schwenken des exzentrischen Nockens.
6. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Hebel (20) einen Abschnitt (22c) mit verringerter
Dicke hinsichtlich des anderen Abschnitts aufweist, so daß der
Hebel nachgiebig durch das auf ihn aufgebrachte Drehmoment ver
formt werden kann, wobei der Abschnitt (22c) zwischen einer
Drehachse des Hebels und der Hammereinrichtung (40) angeordnet
ist, wobei die Einstellvorrichtung ferner eine erste Erfassungs
einrichtung (28) umfaßt, die auf dem Abschnitt mit verringerter
Dicke des Hebels befestigt und angepaßt ist, einen Betrag der
nachgiebigen Verformung des Abschnittes mit verringert er Dicke
zu erfassen, eine zweite Erfassungseinrichtung (80) zum Erfassen
einer Kraftstoffmenge, die aus der Kraftstoffeinspritzpumpe
durch einen einzigen hin- und hergehenden Hub des Tauchkolbens
ausgeleitet werden kann, und eine Steuereinrichtung (90), welche
die Drehmomentaufbringungseinrichtung (30) und die Hammerein
richtung auf der Basis einer Information über den Betrag der
nachgiebigen Verformung steuert, der von der ersten Erfassungs
einrichtung erfaßt worden ist, und über die Kraftstoffmenge, die
von der zweiten Erfassungseinrichtung erfaßt worden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP20009194A JPH0849631A (ja) | 1994-08-02 | 1994-08-02 | 燃料噴射ポンプの噴射量調整装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19528164A1 true DE19528164A1 (de) | 1996-02-15 |
| DE19528164C2 DE19528164C2 (de) | 1998-01-22 |
Family
ID=16418709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995128164 Expired - Fee Related DE19528164C2 (de) | 1994-08-02 | 1995-08-01 | Einstellvorrichtung für eine Kraftstoffeinspritzpumpe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH0849631A (de) |
| DE (1) | DE19528164C2 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2415718A1 (de) * | 1974-04-01 | 1975-10-16 | Bosch Gmbh Robert | Einrichtung und verfahren zum einstellen der foerdermenge bei mehrzylinder-kraftstoffeinspritzpumpen |
-
1994
- 1994-08-02 JP JP20009194A patent/JPH0849631A/ja active Pending
-
1995
- 1995-08-01 DE DE1995128164 patent/DE19528164C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2415718A1 (de) * | 1974-04-01 | 1975-10-16 | Bosch Gmbh Robert | Einrichtung und verfahren zum einstellen der foerdermenge bei mehrzylinder-kraftstoffeinspritzpumpen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19528164C2 (de) | 1998-01-22 |
| JPH0849631A (ja) | 1996-02-20 |
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