DE1952826A1 - Kastenwagen,insbesondere Viehtransportwagen - Google Patents

Kastenwagen,insbesondere Viehtransportwagen

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/04Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for transporting animals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Kastenwagen, insbesondere Viehtransportwagen.
  • Die Erfindung betrifft einen Kastenwagen mit einem unter Druckmitteleinfluß gegenüber dem Brückenboden anhebbaren und auf diesen absenkbaren Zwischenboden, wie er insbesondere zum Transport von Vieh oder nicht stapelbaren Gütern Verwendung finden kann.
  • Bei einem bekannten Kastenwagen mit versetzbarem Zwischenboden hängt dieser an vier über Umlenkrollen geführten Seilen, deren andere Enden am Rahmen des Fahrzeugs befestigt sind.
  • Zur Bewegung des Zwischenbodens dient dabei einI)ruckzylinder, welcher mit einem vier nebeneinander angeordnete Umlenkrollen aufweisenden Gabelkopf versehen und parallel zum Brückenboden unterseitig am Fahrzeug angeordnet ist. Bei Betätigung des Druckzylinders ändert sich infolge der Verstellung der im Gabelkopf gelagerten Umlenkrollen die erforderliche Seillänge, so daß der Zwischenboden angehoben bzw. abgesenkt wird.
  • Dieser bekannte Kastenwagen ist mit einer Reihe von Nachteilen behaftet, welche insbesondere auf der Verwendung von Seilen zur Bewegung des Zwischenbodens beruhen. So längen sich beispielsweise Seile bekanntermaßen bei dauernder Belastung erheblich. Dabei kann jedoch nicht von einer gleichmEßigen Ausdehnung sämtlicher Seile ausgegangen werden, sondern es ist vielmehr zu erwarten, daß sich die Länge der Seile in unterschiedlichem Maße verändert. Dies führt zwangsläufig dazu, daß der Zwischenboden nicht parallel oder nahezu parallel zum Brückenboden bleibt, sondern eine schräge Lage einnimmt. Dadurch besteht aber in erhöhtem Maße die Gefahr, daß der Zwischenboden während seiner Bewegung klemmt, was zu erheblichen Beschädigungen des Kastenwagens führen kann. I>arüberhinaus müssen die Seile stets etwas gespannt sein, um zu verhindern, daß sie aus den sogar teilweise waagrecht angeordneten Umlenkrollen herausspringen.
  • Die Aufrechterhaltung einer Seilspannung kann aber, beispielsweise bei scharfer Kurvenfahrt oder abruptem Bremsen, nicht gewährleistet werden. Weiterhin erfordert eine mit Umlenkrollen arbeitende Hebeeinrichtung einen relativ hohen Eonstruktions- und Wartungsaufwand. Schließlich sind auch der Belastbarkeit des Zwischenbodens bei dem bekannten Kastenwagen relativ enge Grenzen gesetzt, weshalb bei ihm die Größe des Zwischenbodens im allgemeinen eine gewisse Fläche nicht überschreiten sollte.
  • Ziel der Erfindung ist es nun,einen Kastenwagen mit versetzbarem Zwischenboden zu schaffen, bei dem auf einfache eise eine rasche-und zuverlässige Bewegung des Zwischenbodens möglich ist. Dabei sollen sich Bedienung und Wartung möglichst einfach gestalten und die Größe des Zwischenbodens beliebig gewählt werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß entlang jeder Seitenkante des Brückenbodens etwa vertikal wenigstens zwei Druckzylinder angeordnet sind, deren Kolben die Bewegung des Zwischenbodens bewirken.
  • Es erfolgt also erfindungsgemäß die Bewegung des Zwischenbodens mit Hilfe mehrerer, jeweils paarweise angeordneter Druckzylinder ohne Zwiscllenschaltung von Seils od.dgl.
  • Es besteht somit nicht die Gefahr, daß sich der Zwischenboden aufgrund unterschiedlicher Abnützungserscheinungen verkantet und dadurch klemmt. Es bereitet im Gegenteil bei Verwendung mehrerer Druckzylinder keine Schwierigkeiten, diese so gleichmaßig mit Druckmittel, beispielsweise Druckluft, Öl od.dgl., zu speisen, daß der Zwischenboden stets nahezu horizontal angeordnet ist. Die Arbeitsgeschwindigkeit beim Heben oder Senken des Zwischenbodens ist lediglich durch die Leistungsfähigkeit der das Druckmittel liefernden Einrichtung gegeben. Wird diese Einrichtung vom Motor des Fahrzeugs angetrieben, so kann ohne Schwierigkeit durch Erhöhung der Drehzahl die«Arbeitsgecchwflrindigkeit gesteigert werden. Ein weiterer-Vorteil der Anordnung mit mehreren Druckzylindern gegenüber dem mit Seilen ausgestatteten Kastenwagen ist darin zu sehen, daß sich der Zwischenboden auch bei sehr ungleichmäßiger Belastung nicht schräg stellen kann.
  • Eine besonders gleichmäßige Bewegung des Zwischenbodens, die auch den Ausgleich geringer Ungleichmäßigkeiten gestattet, iäßt sich dann erreichen, wenn die Druckzylinder an einem Festteil des Tragrahmens, z.B. dem Brückenboden, kardanisch gelagert und ihre Kolben gegenüber dem Zwischenboden seitlich verschwenkbar sind. Es ist bei dieser Lagerung der Druckzylinder möglich, auf Führungen fifr den Zwischenboden praktisch zu verzi$chten. E&fe'nügt, an der Innenseite der Kastenwände einige vertikale Leisten anzubringen, welche ein Verhaken der Kanten des Zwischenbodens an Unebenheiten der Wände verhindern. Es ist auch bei größerer Lange des Zwischenbodens ohne Schwierigkeiten möglich, die Mindestzahl von vier Druckzylindern zu erhöhen, beispielsweise acht Zylinder zu verwenden, um die zum Anheben des beladenen Zwischenbodens erforderliche Kraft aufzubringen.
  • Vorteilhafterweise wirkt jeder Kolben auf ein ihn über greifendes, am Zwischenboden befestigtes Übertragungsglied ein. Dadurch ergibt sich ein besonders günstiger Angriffspunkt für die Kolben der Druckzylinder. Außerdem ist es möglich, die Druckzylinder weitgehend oberhalb des Brüclrenbodens und somit innerhalb des Kastens anzuordnen, so daß die Gefahr ihrer Beschädigung nur sehr gering ist.
  • Als Übertragungsglied kanh beispielsweise ein U-förmig gebogener Bügel vorgesehen sein. Es hat sich jedoch als besonders günstig erwiesen, wenn als Übertragungsglied eine den Kolben und den zugehörigen Zylinder überdeckende, auf dem Zwischenboden befestigte Abdeckhaube dient,da dann Beschädigungen der Druckzylinder durch das Ladegut bzw.
  • die Tiere oder Verletzungen der Tiere bei der Betätigung der Druckzylinder ausgeschlossen sind.
  • eist, wie nach der Erfindung weiter vorgesehen, die i)eciand der Abdeckhaube zwei Gelenklaschen auf, welche vom gleichen Bolzen durchsetzt sind, der auch eine Gegengelenklasche des Kolbens durchsetzt, so wird auf einfache Weise die Schwenkbarkeit der Kolben gegenüber dem Zwischenboden erreicht.
  • Um ein Herabfallen des Zwischenbodens, was zu erheblichen Schäden führen könnte, bei Ausfall des Druckmittels zu verhindern, kann der Zwischenboden mittels druclgnittelbetätigter, in Ausnehmungen der Kastenwände eingreifender Schieberiegel in seiner angehobenen Stellung festlegbar sein. Die Betätigung der Schieberiegel erfolgt beispielsweise automatisch mittels Endschaltern bei Erreichen der oberen EndstelLung des Zwischenbodens. Es ist aber auch möglich zu diesem Zweck gesonderte Steuerventiae vorzusehen.
  • Es ist nach der Erfindung weiter vorgesehen, daß unterseitig am Zwischenboden ein den Beladeraum des Brückenbodens in Gebrauchsstellung unterteilendes Absperrgitter angebracht ist. Der untere Rand dieses Absperrgitters befindet sich in Gebrauchsstellung nur in geringem Abstand vom Brückenboden, so daß das in dieser Stellung befindliche Absperrgitter eine zusätzliche Sicherung gegen unbeabsichtigtes Absenken des Zwischenbodens darstellt.
  • Die Ausbild-ung des Absperrgitters ist dabei vorteilhafterweise so getroffen, daß es um eine quer zur Fal?rtrichtung verlaufende Achse mittels eines Druckzylinders aus einer Nichtgebrauchsstellung in Anlage am Zwischenboden in eine etwa vertikale Gebrauchs stellung und umgekehrt schwenkbar ist. Es kann so das Absperrgitter betätigt werden, ohne daß die Bedienungsperson, wie bei den bisher üblichen einhängbaren Gittern, den Beladeraum des Brückenbodens betreten müßte. Dies wäre auch wegen der geringen Höhe des Beladeraums insbesondere wenn sich dort bereits Tiere befinden nur mit Schwierigkeiten möglich.
  • Es hat sich als günstig erwiesen, das Absperrgitter mit dem zugerrigen Druckzylinder in Nichtgebrauchsstellung zwischen zwei unterseitigen Auflageleisten des Zwischenbodens unterzubringen, da dann einerseits Absperrgitter und Druckzylinder weitgehend gegen Zerstörung gesichert sind und andererseits nicht die Gefahr besteht, daß sich die im Beladeraum des Brückenbodens aufhaltenden Tiere an vorstehenden Teilen verletzen.
  • Bei einem Kastenwagen mit einer an sich bekannten, um eine untere Querachse zum Beladen abklappbaren, als Rampe dienenden Rückwand wird nach der Erfindung vorgeschlagen, in Abstand von der Klappachse der Rampe an dieser beidseits die das Heben und Senken bewirkenden Kolben zweier Druckzylinder angreifen zu lassen, welche in einer vertikalen Ebene schwenkbar an der Kasten-Rückseite gelagert sind. Es ist so leicht möglihh, mittels der Druckzylinder die Rampe von einer schräg nach hinten und unten weisenden Be- bzw. Entladestellung in die nahezu vertikale stellung zu bewegen, in der die Rampe als rückwärtige Abschlußwand des Kastenwagens dient.
  • Vorzugsweise greifen die beiden Kolben an den den einer Querstange an, die außenseitig und in geringem Abstand oberhalb der Klappkante an der Rampe angebracht ist. Die Querstange sorgt dabei für eine gleichmäßige Verteilung der Kräfte der Kolben auf die gesamte Breite der Rampe. Da sich die Querstange nur in geringem Abstand von der lÇlappkante befindet, genügen geringe Hubwege, d.h. entsprechend innere Druckzylinder, um die Rampe um einen Winkel von mehr als ca. 1100 zu schwenken.
  • Ist die Querstange erfindungsgemäß in Abstand von der Rampe angeordnet, so steht auch bereits zu Bew9u;ngsbe ginn ein ausreichend großerHebelarm zur Verfügung.
  • Schließlich liegt es im Rahmen der Erfindung, daß der obere Teil der Rampe nach innen umklappbar ist. Dadurch kann die Länge der Rampe in Beladestellung vergrößert und infolgedessen ihre Neigung verringert werden.
  • eitere Merlgmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen, jeweils schematisch, Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kastenwagen mit angehobenem Zwischenboden in Transportstellung; i0. 2 einen Schnitt entsprechend Fig. 1 mit abgesenktem Zwischenboden in Be- bzw. Entladestellung; Fig. 3 einen Grundriß des Zwischenbodens; Fig. 4 teilweise im Schnitt die Anordnung eines Druckzylinders in angehobener Stellung; Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in Big. 4 und Fig. 6 einen Riegel.
  • Bei dem Kastenwagen des Aus führungsbeispi eis handelt es sich um einen Viehtransportwagen, wie er als Lastkraftwagen oder Anhänger zum L'in3atz kommen kann. Dabei ist zur Vereinfachung nur der eigentliche Kasten des Fahrzeugt dargestellt. Bei einem derartigen Viehtransportwgen bestehen vorteilhafterweise die Wände 1 sowie die Abdeckung der als Rampe dienenden Rückwand 2, des Brückenbodens 3 und des versetzbaren Zwischenbodens 4 aus Gründen der Reinhaltung und Korrosionsfestigkeit aus Aluminium.
  • Es ist auch möglich das Dach 5 wenigstens teilweise mit Aluminium zu verkleiden. Als Belag für den Brückenboden 3 und den versetzbaren Zwischenboden 4 sowie die Rampe 2 kann Aluminium-Warzenblech Verwendung finden.
  • Auf dem beispielsweise aus etwa U-förmigen Metallprofilen bestehenden Tragrahmen 6 des Fahrzeugs ist der Brückenboden 3 befestigt. Entlang jeder Seitenkante des Brückenbodens sind jeweils - nahe dem vorderen bzw. rückwärtigen Ende des Kastens - zwei etwa vertikal stehende Druckzylinder 7 angeordnet. Die Druckzylinder 7 sind jeweils an zwei Querstreben 8 des Tragrahmens 6 kardanisch gelagert(siehe Fig. 4, 5). Zu diesem Zweck ist das Unterteil 9 jedes Druckzylinders 7 mittels zweier Bolzen 10 gegenüber einem Zwischenring 1-1 um die Achse 12 kippbar. Der Zwischenring 11 ist seinerseits mit Hilfe der Lagerbolzen 13 um die zur Achse 12 etwa senkrechte Achse 14 neigbar an den Querstreben 8 des Tragrahmens 6 befestigt. Auf diese Weise kann der Druckzylinder 7 bei entsprechend großer A1lsnehmung 15 des Brückenbodens 3 nach allen Richtungen um ein gewisses Maß geneigt werden.
  • Die Kolben 16 bewirken eine IIebe- bzw. Senkbewegung des Zwischenbodens 4. Zu diesem Zweck durchgreifen sie jeweils eine zwischen der den Rand bildenden Längsstrebe 17, zwei fuerstreben 18 und einem Verbindungsstück 19 vorhandene Ausnehrnung 20 des im Grundriß aus Fig. 3 ersichtlichen Gestells 21 des Zwischenbodens 4 und ragen in eine im Bereich der Ausnehmung 20 am Gestell 21 befestigte Abdeckhaube 22 hinein. Die Abdeckhaube 22 überragt den Zwischenboden 4 oberseitig etwa um ein der Höhe des Druckzylinders 7 entsprechendes Maß.
  • Die Dechrand 23 der Abdeckhaube 22 trägt unterseitig zwei Gelenklaschen 24, zwischen die eine Gegengelenklasche 25 am freien Ende 26 des Kolbens 16 eingreift. Die Laschen 24 und 25 durchsetztein gemeinsamer, etwa in Fahrtriohtung des Kastenwagens weisender Bolzen 27.
  • Durch die Verwendung der Abdeckhaube 22 wird erreicht, daß der Großteil des jeweiligen Druckzylinders 7 oberhalb des Tragrahmens 6 des Fahrzeugs angeordnet und somit weitgegend gegen Beschädigungen geschützt ist. Da der Kolben 16 über den Bolzen 27 an der Abdeckhaube 22 angreift, ist die Möglichkeit für eine geringe seitliche Verschwenkungdes Kolbens 16 gegenüber dem Zwischenboden 4 gegeben.
  • Der angehobene Zwischenboden 4 könnte sich bei Äusftll des Druckmittels, da dann die Druckzylinder 7 unwirksam werden, absenken und dabei die in dem Beladeraum zwischen Brückenboden 3 und Zwischenboden 4 befindlichen Tiere erheblich verletzen oder gar töten. Um dies zu verhindern, sind auf beiden Seiten des Gestells 21 des Swiscllenbodens 4 je drei Schieberiegel 28, 29, 30 vorgesehen, von denen einer in Fig. 6 vergrößert dargestellt ist. Das laar der Schieberiegel 28 ist an der Rückseite, das der Riegel 29 seitlich etwa in der Mitte und das Riegelpaar 30 am vorderen Ende des Zwischenbodens 4 angeordnet. Die Riegel 28 werden in bzw. gegen Fahrtrichtung bewegt, während die Bewegung der Riegel 29 und 30 ciuer zur Fahrtrichtung' erfolgt.
  • Wie aus Fig. 6 ersichtlich, weisen die Schieberiegel 2r3, 29, 30 jeweils einen doppelt wirkenden, mit eei Druckmitteleinlässen 31 versehenen Arbeitszylinder 32 auf.
  • Mit dem Kolben des Arbeitszylinders 32 ist ein in einer Führung 33 gleitender Schieber 34 fest verbunden. Das freie Ende des Schiebers 34 greift in Gebrauchslage in eine Ausnehmung 35- an der Kastenwand 36 ein. Der Arbeitszylinder 32 ist ebenso wie die Führung 33 im Hohlraum einer querschnittlich etwa U-förmigen Strebe 37 des Gestells 21 des Zwischenbodens 4 angeordnet.
  • Unterseitig am Zwischenboden 4 ist ein Absperrgitter 38 ebracht, welches in der Gebrauchsstellung der Fig. 1 den Beladeraum des Brückenbodens 3 unterteilt. Das Absperrritter 33 ist an der Querstrebe 39 mittels der Scharniere 40 derart befestigt, daß es um die quer zur Fahrtrichtung verlaufende Achse 41 zwischen der etwa vertikalen Gebrauchsstellung, (Fig. 1) und einer Nichtgebrauchsstellung, in der es den Zwischenboden 4 unterseitig anliegt (Fig. 2), verschwenkbar ist. Zur Bewegung des Absperrgitters 38 dient ein Druckzylinder 42. Dieser Druckzylinder ist an einer der querstrebe 39 parallelen Strebe 43 in einer vertikalen be schwenkbar bei 44 angelenkt. Der Kolben des Druckzylinders 42 greift bei 45 gelenkig-an einem in Abstand von der Schwenkachse 41 angeordneten Steg 46 des Absperrgitters 38 an. In Nichtgebrauchsstellung (Fig. 2) ist das Absperrgitter 38 mit dem zugehörigen Druckzylinder 42 vollständig in dem Raum 47 zwischen den beiden Querstegen 39 und 43 angeordnet, so daß die Stege 39 und 43 gleichzeitig als Auflageleisten des Zwischenbodens 4 auf dem Brückenboden 3 dienen können.
  • Die Rückwand 2 des Kastens dient gleichzeitig als Rampe und ist deshalb aus der Verscblußstellung der Fig. 1 in die Ladestellung der Fig. 2, in welcher sie schrcig nach hintern unten weist, um eine untere Querachse 48 abklappbar. Z@ diesem Zweck greifen an der Rückwand 2 in Abstand von der Klappachse 48 die beiden Kolben 49 zweier beidseits der Rampe 2 an der Rückseite 50 des Kastens angeordneter Druckzylinder 51 an. Diese Druckzylinder 51 sind nittels der Laschen 52 in einer vertikalen Ebene schwenkbar gelagert. Die Kolben 49 der Druckzylinder 51 wirken dabei nicht direkt auf die Rückwand 2 ein. Sie greifen vielmehr an den Enden einer Querstange 53 an, die in geringem Abstand von der Klappkante 48 parallel zu dieser außenseitig an der Rückwand 2 angebracht ist. Die Stange 53 ist, um auch bei Beginn und Ende der Klappbewegung der Rückwand 2 einen ausreichenden Hebelarm zu erhalten, mit Hilfe mehrerer in Abstand von einander an der Außenseite der Rückwand 2 aneordneter Distanzstücke 54 in geringer Entfernung von der Rampe gelagert.
  • Der obere Teil 55 der Rampe 2 ist, wie deutlich aus Fip. 1 und 2 ersichtlich, mit Hilfe eines Scharniers 56 nach innen umklappbar. Dadurch erhält die Rampe 2 in abgesenktem Zustand eine größere Länge, so daß ihre Neigung geringer gemacht werden kann. Um das Begehen der Rampe 2 weiter zu erleichtern, ist sie mit Trittleisten 57 versehen.
  • Das Be- bzw. Entladen des Kastenwagens erfolgt folbrendermaßen: Zuerst wird durch Betätigung der Druckzylinder 51 die Rückwand 2 in die Stellung der Fig. 2 abgesenkt, in der das freie Ende des unteren Teils 58 der Rampe 2 mittels der Stützen 59 am Boden aufsteht. Dann wird das obere Teil 55 der Rampe 2 aufgeklappt. Schließlich wird, falls erforderlich, der Zwischenboden 4 durch Betätigung der DruclLzylinder 7 soweit abgesenkt, daß die Streben des Gestellt 21 auf dem Brückenboden 3 aufliegen. Es kann nun der Zwischenboden 4 ohne Schwierigkeiten über die Rampe 2 nit Tieren beladen werden. Um diesen Vorgang zu erleichtern, ist bei dem Viehtransportwagen des Ausführungsbeispiels des rückwärtige Ende 60, wie deutlich aus Fig. 1 ersichtlich, etwas geneigt, so daß zwischen dem Ende der Rampe 2 und dem Ende 60 des Zwischenbodens 4 ein möglichst glatter.
  • Übergallg hergestellt ist. Sollte es aufgrund der Größe der Ladefltiche erforderlich sein, so kann die Beladefläche des Zwischenbodens 4 durch Einhängen eines nicht dargestellten, mit dem Zwischenboden heb- bzw. senkbaren Absperrgitters unterteilt werden.
  • Ist der Zwischenboden 4 mit kleineren Tieren, beispielsweise Schweinen, beladen, so wird auch am rückwärtigen Ende des Zwischenbodens 4 ein Absperrgitter befestigt.
  • Nun kann der Zwischenboden 4 mit Hilfe der Druckzylinder 7 angehoben werden. Durch die besondere Ausbildung und Aufhängung der Druckzylinder 7 wird der Zwischenboden 4 so gleichmäßig bewegt, daß keine Führungen an der Kastenwand 1 erforderlich sind, sondern es genügt, an jeder Seite zwei oder drei Leisten 61 aus Holz oder Kunststoff vorzusehen, an denen die Längsstrebe 17 des Gestells 21 anliegt.
  • Befindet sich der Zwischenboden 4 in seiner oberen L;ndstellung (Fig. 1), so werden mittels der Arbeitszylinder 32 die Schieber 34 der Schieberiegel 28, 29, 30 bewegt, so daß die Schieber 34 in die Ausnehmungen 55 der hrastenwände 36 eingreifen. Die Betätigung der Schieberiegel kann automatisch, z.B. mittels Endschaltern, aber auch von itand erfolgen.
  • Nach Verriegelung des Zwischenbodens 4 in der oberen Stellung wird der Brückenboden 3 in gleicher Weise bei Cie Rampe 2 beladen. Dabei wird zunächst nur etwa die Hälfte der zulässigen Tierzahl aufgeladen und in den vorderen Abschnitt des Beladeraums getrieben. Dann wird das Absperrgitter 38 mit Hilfe des Druckzylinders 42 in seine vertikale Stellung verbracht. Nunmehr kann der Rest der Tiere eingeladen werden.
  • Befinden sich sämtliche Tiere auf dem J?ahrzeu, so wird das obere Ende 55 der Rampe 2 auf das untere Ende 5ç) I klapp@ und die Rampe 2 mittel; der Druckzylinder 51 in die Verschlußstellung der Fig. 1 angehoben. Hier kann als zusätzliche Sicherung die Rampe 2 beispielsweise mittels nicht dargestellter, mechenischer Riegel gehalten werden.
  • Beim Sntladen des Fahrzeugs wird zuerst mittels der Druckzylinder 51 die Rampe 2 abgesenkt, dann der rückwärtige Teilraum des Brückenbodens 3 entladen, anschließend das Absperrgitter 38 angehoben, worauf der vordere Teilraum des Brückenbodens 3 ebenfalls entladen werden kann. Ist der Beladeraum des Brückenbodens 3 leer, so kann nach Betätigung der Riegel 28, 29, 30 mittels der Druckzylinder 7 der Zwischenboden 4 abgesenkt und nach Entfernung der Absperrgitter ebenfalls entladen werden.
  • Bei leerem Fahrzeug wird natürlich der Zwischenboden 4 nicht angehoben, sondern verbleibt in seiner in Fig. 2 gXezeigten Ruhestellung, in der das Gestell 21 dem Briickenboden 3 aufliegt. Diese Stellung des Zwischenbodens wird auch gewählt, wenn der Kastenwagen zum Transport von größeren Tieren, beispielsweise Kühen; Pferden od.dgl.
  • eingesetzt werden soll. In diesem Fall dienen die nahe den oberen Lüftungsschlitzen 62 an den Kastenwänden 1 angeordneten Stangen 63 zum Anbinden der Tiere Die unteren Lüftungsschlitze 64 haben die Aufgabe, bei angehobenem Zwischenboden 4 für ausreichende Belüftung des Beladeraums des Brücenbodens 3 zu sorgen. Sie können gegebenenfalls mittels Bohlen od.dgl. verschlossen werden.
  • Die Druckzylinder können beispielsweise hydraulisch, pneumatisch, elektropneumatisch oder auf ähnliche Weise betrieben werden. Sollten wegen der Größe der Ladefläche vier Druckzylinder zum Anheben nicht ausreichen, so ist es ohne weiteres möglich, deren Zahl zu vergrößern. Die Zufuhr des Druckmittels zu den Druckzylindern erfolgt über nicht dargestellte Schlauch- bzw. Rohr leitungen.

Claims (13)

Patentansprüche
1. Kastenwagen, insbesondere Viehtransportwagen mit einem unter Druckmitteleinfluß gegenüber dem Brückenboden anhebbaren und auf diesen absenkbaren Zwischenboden, dadurch gekennzeichnet, daß entlang jeder Seitenkante (17) des Brückenbodens (3) etwa vertikal wenigstens zwei Druckzylinder (7) angeordnet sind, deren Kolben (16) die Bewegung des Zwischenbodens (4) bewirken.
2. Kastenwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzylinder (7) an einem Restteil (18) des Tragrahmens (6), z.B. dem BrücMenboden (3), kardanisch gelagert und ihre Kolben (16) gegenüber dem Zwischenboden (4) seitlich verschwenkbar sind.
3. Kastenwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kolben (16) auf ein übergreifendes, am. Zwischenboden (4) befestigtes Ubertragungsglied (22) einwirkt.
4. Kastenwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, das als Übertragungsglied eine den Kolben (16) und den zugehörigen zylinder (7) iibcrdec1sende, auf dem Zwischenboden (4) befestigte Abdeckhaube (22) dient.
5. Kastenwagen nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß dia Deckwand (23) der Abdeckhaube (22) zwei Gelenklaschen (24) aufweist, welche vom gleichen Bolzen (27) durchsetzt sind, der auch eine Gegengelenklasche (25) des Kolbens (16) durchsetzt.
6. Kastenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden (4) mittels druckmittelbetätigter, in Ausnehmungen (35) der Kastenwände (36) eingreifender Schieberiegel (28, 29, 30) in seiner angehobenen Stellung (Fig. 1) festlegbar ist.
7. Kastenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unterseitig am Zwischenboden (4) ein den Beladeraum des Brückenbodens (3) in GeUrauchsstellung unterteilendes Absperrgitter (38) angebracht ist.
8. Kastenwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrgitter (38) um eine quer zur lvahrtric}ftung verlaufende Achse (41) mittels eines Drllczylinders (42) aus einer Ni@htgebrauchsstellung (Fig. 2) in Anlage am Zwischenboden (4) in eine etwa vertikale Gebrauchsstellung (Fig. 1) und umgekehrt schwenkbar ist.
9. Kastenwagen nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrgitter (38) mit dem zugehörigen Druckzylinder (42) in Nichtgebrauchsstellung zwischen zwei unterseitigen Auflageleisten (59, 43) des Zwischenbodens (4) untergebracht ist.
10.Kastenwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einer um eine untere Querachse zum Beladen abklappbaren, als Raupe dienenden Rückwand, dadurch gekennzeichnet, daß in Abstand von der Klappachse (48) der Rampe (2) an dieser beidseits die das Heben und Senken bewirkenden Kolben (49) zweier Druckzylinder (51) angreifen, welche in einer vertikalen Ebene schwenkbar an der Kasten-Rückseite (50) gelagert sind.
11.Kastenwagen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kolben (49) an den Enden einer Querstange (53) angreifen, die außenseitig und in geringem Abstand von der Klappkante (48) an der Rampe (2) angebracht ist.
12.Yuan-tenazagen nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennseichnet, daß die Querstange (53) in Abstand von der Rampe (2) angeordnet ist.
13. Kastenwagen nach einem der Anspruche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (55) der Rampe (2) nach innen umklappbar ist.
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