DE19528282C2 - Einrichtung zum Bestücken eines Mehrspindelschraubers mit Schrauben - Google Patents
Einrichtung zum Bestücken eines Mehrspindelschraubers mit SchraubenInfo
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- B23P19/069—Multi-spindle machines
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bestücken eines Mehrspindelschraubers mit
Schrauben, wobei die als Schüttgut angelieferten Schrauben über einen Vereinzelner
und Fördermittel und gff. über eine Ladeplatte in Halterungen der Schraubenspindeln des Mehrspindelschraubers
eingebringbar sind.
Aus dem Buch "Die automatische Montage mit Schrauben", Band 256, Expert-Verlag
1988, S. 250, Bild 8.19 ist die Bestückung eines Einspindel-Schraubers bekannt, dessen
Spindel mit einer vom Vereinzelner ausgehenden Transportleitung verbunden ist.
Handelt es sich bei dem Schrauber um einen Mehrspindelschrauber, so erfordert die
Vereinzelung einen großen Aufwand, da zu jeder Spindel ein separater Transportschlauch
führen muß. Wird eine in Tabelle 8.1 auf S. 245 des vorgenannten Buches
genannte Ladeplatte eingesetzt, so werden die Schrauben nach der Vereinzelung mit
hohem mechanischem Aufwand in so viele Transportschläuche verteilt,wie Aufnahmepositionen
in einer Ladeplatte vorhanden sind. Die Aufnahmepositionen in der Ladeplatte
entsprechen der Schraubenanordnung und diese ist identisch mit dem
Schraubbild auf dem Werkstück. Mit einem Druckluftstoß werden die Schrauben durch
die Schläuche befördert.
Federnde Klemmstücke oder Magnete halten die Schrauben auf der Ladeplatte fest.
Mit mechanisch aufwendigen Hilfsvorrichtungen wird die Ladeplatte unter die Schraub
köpfe bewegt und die Schrauben werden in die Schrauberaufnahme der Schraubspin
deln gedrückt.
Es stellt sich die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, die
durch Reduzierung der Funktionselemente einfach und weniger störanfällig ist.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß ein einziger vom Vereinzelner
ausgehender Transportschlauch an seinem dem Mehrspindelschrauber zugewandten, die
Mündung enthaltenden Ende von einem Greifer eines Rotors gehalten ist, daß der
Roboter derart verfahrbar ist, daß die Mündung des Transportschlauches
nacheinander in eine Übergabeposition zu den Halterungen der Schraubspindeln gelangt, wobei
jeweils eine durch den Transportschlauch herangeführte Schraube in die Halterung
einer Schraubspindel eingebracht wird.
Diese Einrichtung kommt mit einem einzigen Transportschlauch aus. Durch die unmittelbare
Anbindung des die Mündung des Transportschlauches aufnehmenden Endes
an einen Robotergreifer wird neben der aufwendigen Vereinzelung und Verteilung der
Schrauben eine Ladeplatte mit ihren umfangreichen Hilfseinrichtungen eingespart.
Eine andere Lösung bei der eine Ladeplatte verwendet wird, sieht vor, daß ein Transportschlauch an seinem
dem Vereinzelner abgewandten und seine Mündung bildenden Ende mit einem
stationären Halteelement
verbunden ist, und daß die Ladeplatte von einem Greifer eines Robotors gehalten
und relativ zur Mündung und relativ zu den Schraubspindeln bewegbar ist.
Auch diese Lösung kommt mit einem einzigen Transportschlauch aus und erspart eine
aufwendige Vereinzelung der Schrauben. Auch die störanfällige Verteilung zu jeder
Aufnahmeposition der Ladeplatte entfällt.
Anhand von Ausführungsbeispielen und Zeichnungen der Fig. 1 und 2 werden die er
findungsgemäßen Verfahren beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 die schematische Anordnung einer Bestückungsanlage und
Fig. 2 eine anders aufgebaute Bestückungsanlage.
Aus der Fig. 1 ist ein Stufenförderer 1 ersichtlich, in dem die als Schüttung angeliefer
ten Schrauben ausgerichtet und dem Vereinzelner 2 zugeführt werden. Vom Vereinzel
ner führt ein einziger Transportschlauch 3 weg und ist im Bereich seiner Mündung 4
von einem Greifer 5 eines Roboters 6 so gehalten, daß die Mündungsöffnung frei zu
gänglich ist. Da nur ein einziger Transportschlauch 3 erforderlich ist, kommt man mit
einfachen Vereinzelungs- und Verteilungseinrichtungen aus. Ein Gestell 7 trägt ein
Transportsystem 8, auf dem ein Werkstück 9 angeordnet ist. In das Werkstück 9 sind
mehrere Schrauben gleichzeitig einzuschrauben. Hierzu dient ein Mehrspindelschrau
ber 10, der am Gestell 7 befestigt ist und über ein nicht näher definiertes Schlittensy
stem 11 relativ zum Werkstück bewegt werden kann. Um mit einem einzigen Transport
schlauch auszukommen, wird der Roboter 6 eingesetzt. Der im Bereich der Mündung 4
anpackende Greifer 5 bringt auf Grund einer Roboterbewegung die Mündung derart in
Position zu einer Halterung 12 einer Schraubspindel 13, daß ein unter einem Luftstoß
im Transportschlauch 3 herangeführte Schraube 17 nach dem Verlassen der Mündung
von der Halterung 12 aufgenommen wird. Die Bestückung der Schraubspindeln wird
auf diese Weise fortgeführt, bis alle Schraubspindeln bestückt sind.
Nach der Fig. 2 führt vom Vereinzelner 2 ein einzelner Transportschlauch 3a weg, des
sen Mündung 4a in einem Halteelement 16 derart festgelegt ist, daß die Mündungsöff
nung zu einer Ladeplatte 14 hin gerichtet ist. Das Halteelement 16 ist an einem Gestell
7a befestigt, das neben einem Transportsystem 8a angeordnet ist und einen Mehr
spindelschrauber 10a trägt. Mit dem Mehrspindelschrauber ist eine Vielzahl von
Schrauben in ein auf dem Transportsystem angeordnetes und erforderlichenfalls in
Pfeilrichtung 18 vom Transportsystem 8a abhebbar sowie wieder aufsetzbares Werk
stück 9a einzuschrauben. Ein Greifer 5a eines Roboters 6a trägt die Ladeplatte 14. Mit
Hilfe des Roboters wird die Ladeplatte so verfahren, daß in der Ladeplatte vorgese
hene Aufnahmepositionen 15 für die Schrauben der Reihe nach unterhalb der Mün
dungsöffnung des Transportschlauches angeordnet sind. Eine mit einem Luftstoß im
Transportschlauch 3a herangeführte Schraube 17 wird in einer Aufnahmeposition ein
gesetzt, bevor die nächste Aufnahmeposition durch eine Verfahrbewegung des
Roboters erreicht wird. Nachdem alle Aufnahmepositionen der Ladeplatte besetzt sind,
wird die Ladeplatte in ihrer Position verfahren, wobei die Halterung 12a der Schraub
spindel 13a und die Aufnahmepositionen 15 auf einer Fluchtlinie liegen. Mit einer Ver
tikalbewegung des Roboters werden die Schrauben in die Halterungen eingesetzt. Die
Lage der Schraube 17, die sie innerhalb des Schlauches 3 einnimmt, ist außerhalb des
Schlauches symbolisiert.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Bestücken eines Mehrspindelschraubers mit Schrauben, wobei
die als Schüttgut angelieferten Schrauben über einen Vereinzelner und über
Fördermittel in Halterungen der Schraubspindeln des Mehrspindelschraubers einbringbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger, vom Vereinzelner (2)
ausgehender Transportschlauch (3) an seinem dem Mehrspindelschrauber (10) zugewandten, die
Mündung (4) enthaltenden Ende von einem Greifer (5) eines Roboters (6) gehalten
ist, daß der Roboter derart verfahrbar ist, daß die Mündung des Transportschauches (3)
nacheinander in eine Übergabeposition zu den Halterungen (12) der
Schraubspindeln (13) gelangt, wobei jeweils eine durch den Transportschlauch (3)
herangeführte Schraube (17) in die Halterung einer Schraubenspindel (13) eingebracht
wird.
2. Einrichtung zum Bestücken eines Mehrspindelschraubers mit Schrauben, wobei
die als Schüttgut angelieferten Schrauben durch einen Vereinzelner und Fördermittel
und über eine Ladeplatte in Halterungen der Schraubspindeln des Mehrspindelschraubers einbringbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transportschlauch (3a) an seinem
dem Vereinzelner (2) abgewandten und seine Mündung (4a) bildenden Ende mit
einem stationären Halteelement (16) verbunden ist und daß die Ladeplatte (14)von einem Greifer
(5a) eines Roboters (6a) gehalten und relativ zur Mündung (4a) und
relativ zu den Schraubspindeln (13a) bewegbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995128282 DE19528282C2 (de) | 1995-08-02 | 1995-08-02 | Einrichtung zum Bestücken eines Mehrspindelschraubers mit Schrauben |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1995128282 DE19528282C2 (de) | 1995-08-02 | 1995-08-02 | Einrichtung zum Bestücken eines Mehrspindelschraubers mit Schrauben |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19528282A1 DE19528282A1 (de) | 1997-02-13 |
| DE19528282C2 true DE19528282C2 (de) | 1997-06-12 |
Family
ID=7768442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1995128282 Expired - Fee Related DE19528282C2 (de) | 1995-08-02 | 1995-08-02 | Einrichtung zum Bestücken eines Mehrspindelschraubers mit Schrauben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19528282C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19739148C1 (de) * | 1997-09-06 | 1998-10-08 | Abb Patent Gmbh | Verfahren zum Aufbau einer aus einem Transportsystem und Montagestationen bestehenden Montageanlage |
| DE19751641C1 (de) * | 1997-09-06 | 1999-03-04 | Abb Patent Gmbh | Verfahren zum Aufbau einer im wesentlichen aus einem Transportsystem und mehreren Montagestationen bestehenden Montageanlage |
| DE102004034349A1 (de) * | 2004-07-15 | 2006-02-16 | Debus + Co. Gmbh | Verfahren zur automatischen Montage von Metall- bzw. Kunststoffklammern mittels einer Zuführung, Roboter und Greifer-Vereinzelungskombination, bei Fahrzeug Innen- und Außenverkleidungen |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE510200C2 (sv) * | 1997-12-18 | 1999-04-26 | Roger Soederlund | Mobil fästelementsautomat |
| CN107825091A (zh) * | 2017-09-28 | 2018-03-23 | 浙江理工大学 | 一种风机叶轮上衬板的搬运定位装置 |
-
1995
- 1995-08-02 DE DE1995128282 patent/DE19528282C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
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