DE1952828A1 - Verfahren und Anordnung zum Schutz von in Reihe geschalteten Thyristoren gegen UEberspannung - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Schutz von in Reihe geschalteten Thyristoren gegen UEberspannung

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DE1952828A1 DE19691952828 DE1952828A DE1952828A1 DE 1952828 A1 DE1952828 A1 DE 1952828A1 DE 19691952828 DE19691952828 DE 19691952828 DE 1952828 A DE1952828 A DE 1952828A DE 1952828 A1 DE1952828 A1 DE 1952828A1
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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Description

  • Verfahren und Anordnung zum Schutz von in Reihe geschalteten Thyristoren gegen Uberspannungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Anordnungen zum Schutz von in Reihe geschalteten Thyristoren gegen Uberspannungen in Vorwärtsrichtung, bei dem die Thyristoren im erforderlichen Zeitaugenblick in den stromleitenden Zustand geschaltet werden. Bei Thyristorstromrichtern größerer Leistung ist es üblich je nach Höhe der vorgesehenen Strombelastung eine bestimmte Anzahl von Thyristoren parallel zu schalten.
  • Außerdem wird in Abhängigkeit von der vorgesehenen Betriebsspannung eine angemessene Zahl von Thyristoren in Reihe geschaltet. Wenn aus irgend welchen Gründen einer der Uhyristoren in einen Zeitpunkt anstehender Vorwärts spannung ohne Zündimpuis durchlässig wird oder ist; werden die weiteren mit; diesem Thyristor in Reihe liegenden Thyristoren mit einer entsprechend überhöhten Vorwärtssperpannung belastet Die Folge ist unter Umständen ein Vorwärtsdurchbruoh dieser Thyristoren, was die Gefahr der Zerstörung nach sich zieht.
  • Es ist bekannt (DBP 1-251 425, DAS 1 263 173), Thyristoren dadurch gegen Uberspannungen in Vorwärtsrichtung zu schützen, daß man sie im erforderlichen Zeitaugenblick, d.h. beim Auftreten gefährlich hoher Spannungen, inden stromleitenden Zustand steuert. In einer bekannten Anordnung (DBP 1 251 425) werden mehrere parallelgeschaltete Thyristoren in der Weise gegen Uberspannungen geschützt, daß an den Steuerelektroden der zu schützenden Thyristoren je ein ohmscher Widerstand liegt, dessen von den*.Steuerelektroden abgewandter Anschluß gemeinsam mit den Anschlüssen der übrigen Widerstände an einem gemeinsamen Punkt liegt, an dem die kathode eines zusätzlichen steuerbaren Halbleiterventils geschaltet ist, dessen Steuerelektrode über ein Schwellwertglied an die gemeinsame Anodenseite des zu schützenden Thyristors angeschlossen ist, und daß die Anode des zusätzlichen steuerbaren Halbleiterventils über eine Hilfsspannungsquelle mit der Eathodenseite des zu schützenden Thyristors verbunden ist.
  • Sobald ein mittels des Schwellwertgliedes festgelegter Spannungswert überschritten wird, zündet das zusätzliche steuerbare Halöbleiterventil und damit auch die bedrohten parallelgeschalteten Thyristoren. Sind mehrere Thyristoren in Reihe geschaltete, müsste jedem Thyristor eine entsprechende Anordnung zugeordnet werden. Das gleiche gilt auch, wenn mehrere derartige Reihenschaltungen parallelgeschaltet sind. Der erforderliche A wand wäre beträchtlich.
  • In einer anderen bekannten Anordnung (DAS 1 263 173) ist den Thyristoren zum Schutz gegen Überspannungen eine Widerstands- K-ondensator-ombination mit einem Mittelabgriff parallelgeschaltet und dieser Mittelabgriff über eine Vierschichtdiode mit der Steuerelektrode des zu schützenden Thyristors verbunden. Bei mehreren in Reihe geschalteten Thyristoren ist parallel zur Reihenschaltung ein aus zwei Widerständen mit Parallelkondensatoren bestehender Spannungsteiler geschaltet, dessen Spannungsteilerabgriff über eine Vierschichtdiode mit der Steuerelektrode eines der Thyristoren verbunden ist. Sobald die an der Reihenschaltung anliegende Spannung einen unzulässig hohen Wert annimmt, wird die Vierschichtdiode bei entsprechender Bemessung des Spannungsteilers und der Vierschichtdiode leitend, so daß der mit der Vierschichtdiode verbundene Thyristor gezündet wird. Die übrigen Thyristoren werden danach mit Hilfe von weiteren Spannungsteilerschaltungen in Form einer Folgezündung gezündet. Das bedeutet, daß die zu schützenden Thyristoren nicht gleichzeitig, sondern mit einem gewissen Zeitverzug nacheinander gezündet werden.
  • Ein zuverlässiger Schutz ist somit, insbesondere wenn eine größere Anzahl von Thyristoren in Reihe geschaltet sind, nicht gegeben, weil bereits kurzzeitige Überspannungen eur~ZerS störung der Thyristoren führen können. Diese bekannte.Anordnung schützt die Thyristoren darüber hinaus nur dann vor unzulässigen Überspannungen, wenn die an der Reihenschaltung ansteheade Gesamtspannung unzulässige Werte annimmt Sie kann die Thyristoren aber nicht schützen, wenn einzelne Thyristoren trotz konstanter Gesamtspannung beispielsweise dadurch mit einer unzulässig hohen Spannung beaufschlagt werden, daß die Xpannungsanfeilung auf die in Reihe geschalteten Thyristoren ungleichmässig ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist; es, ein Verfahren und eine Anordnung zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Anordnungen vermeiden. Insbesondere sollen die in Reihe geschalteten Thyristoren-auch dann zuverlässig vor Überspannungen geschützt werden, wenn innerhalb der Reihenschaltung eine Störung auftritt.
  • Demzufolge betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Schutz von in Reihe geschalteten Thyristoren gegen Überspannungen in Vorwärtsrichtung, bei dem die 24 ristoren im erforderlichen Zeitaugenblick in den stromleitenden Zustand geschaltet werden Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die gleichmässige Sperrspannungsaufteilung auf die in Reihe geschalteten Thyristoren überwacht wird und sämtliche Thyristoren der Reihenchaltung gezündet werden, wenn eine ungleiche Spannungsaufteilung auftritt.
  • Eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch die Verwendung eines parallel zur Thyristorreihenschaltung geschalteten Spannungsteilers, der aus einer der Zahl der in Reihe geschalteten Thyristoren entsprechenden Anzahl von Teilimpedanzen besteht, und eines Meßgliedes, welches zwischen im Normalbetrieb ein gleiches Potential aufweisende Verbindungspunkte der Thyristorreihenschaltung und des Spannungsteilers eingeschaltet ist und welches mit einer die Zündung der Thyristoren auslösenden Schaltungsanordnung verbunden ist.
  • Weitere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Anordnung seien an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine der bekannten Stromrichterschaltungen.
  • Über die Leitungen 1 ist sie mit den nicht näher bezeichneten Wechselstromnetz und über die Leitungen 3 mit dem nicht näher bezeichneten Verbraucher oder Gleichstromnetz verbunden.
  • Die an den Gleichstromklemmen 3 angedeuteten Polaritäten berücksichtigen, daß diese Schaltung sowohl im Gleichrichterals auch im Wechselrichterbetrieb ar-beiten kann.
  • In den Figuren 2 bis 6 ist jeweils nur ein Teil einer solchen Schaltung, nämlich ein Stromrichterzweig -2, dargestellt Fig. 2 zeigt als Beispiel einen aus drei in Reihe geschalteten Thyristoren 2.1, 2.2 und 2.3 bestehenden Stromrichterzweig.
  • In den Figuren 3 bis 6 sind jeweils drei solcher Reihenschaltungen parallelgeschaltet. Selbstverständlich kann die Zahl der in Reihe bzw. parallelgeschalteten Thyristoren auch anders sein.
  • In Fig. 2 ist parallel zur Thyristorreihenschaltung 2.1, 2.2, 2.3 ein aus drei gleich großen Impedanzen 4.1, 4.2, 4.3 aufgebauter Spannungsbeiier geschaltet. Diese Impedanzen sind im vorliegenden Bei.spi.el-ohmsche-Widerstände. Die Deilimpedanzen 4.1 und 4.2 könnten zu einer Teilimpedanz doppelter Größe zusammengefaßt werden. Zwischen die Verbindungspunkte der Thyristoren 2.2 und 2.3 bzw. der Teilimpedanzen 4.2 und 4.3 ist ein Meßglied 5 eingeschaltet. Diese Verbindungspunkte besitzen im Normalbetrieb gleiches Potential, so daß im Normalbetrieb am Neßglied 5 keine Potentialdifferenz auftritt. Dieses Meglied könnte auch zwischen die beiden anderen Verbindungspunkte, nämlich zwischen die Thyristoren 2.1 und 2.2 bzw. zwischen die eilimpedansen 4.1 und 4.2 eingeschaltet werden. Wenn aus irgend welchen Gründen sich die Sperrspannung nicht gleichmässig auf die drei Thyristoren verteilt, steht am Meßglied 5 eine Spannung an, die dazu benetzt werden kann, die in Reihe geschalteten Thyristoren zu zünden. Dazu ist dieses Meßglied 5 mit einer Schaltungsanordnung 6 verbunden, welche beim Auftreten einer Potentialdifferenz zwischen diesen Verbindungspunkten die Zündung der Thyristoren auslöst.
  • Diese Schaltungsanordnung 6 kann beispielsweise einen durch eine Hilfsspannungsquelle aufgeladenen und in einem bestimmten Ladungszustand gehaltenen Kondensator sowie einen Hilfsthyristor enthalten. Zwecks Zündung der in Reihe geschalteten Thyristoren 2.1, 2.2, 2.3 wird dann dieser Hilfsthyristor gezündet, wodurch sich der Kondensator über die Impulsübertrager 9.1, 9.2, 9.3 entlädt und damit die zu schützenden Thyristoren zündet. Die Primärwicklungen der Zündimpulsübertrager können entweder, wie im vorliegenden Beispiel gezeigt,, in Reihe oder auch parallel bzw. teilweise in Reihe und tei.1.-weise parallelgeschaltet werden. Um zu vermeiden, daß das MeßglLed 5 bei geringfügigen Unterschieden in der Aufteilung der Sperrspannung, wie sie z.B. durch unterschiedliche Thyristordaten im Rahmen der normalen Fertigungssteuerung zu erwarten sind, anspricht, ist es vorteilhaft, eine den betrieblichen Verhältnissen anpaßbare Schwellgrenze in der Schaltungsanordnung 5 vorzusehen, so daß die Zündung der in Reihe geschalteten Thyristoren nur erfolgt, wenn die Ungleichheit der Sperrspannungsaufteilung eine vorgebbare Mindesthöhe überschreitet. Außerdem ist es zweckmässig, den zu schützenden Thyristoren nur dann einen Zündimpuls zuzuführen, wenn an der Reihenschaltung eine Vorwärtssperrspannung liegt. Würde man den Thyristoren bei anstehender Rücksperrspannung Zündimpulse zuführen, so könnten in diesem Fall die Rückströme (Sperrströme) in den Thyristoren undefiniert erhöht werden, so daß unter Umständen eine weitere Verschlechterung der Sperrspannungsaufteilung aufträte. Erfindungsgemäß enthält daher die die Zündung der Thyristoren auslösende Schaltungsanordnung 6 eine Sperreinrichtung, welche die Richtung der an der Thyristorreinhenschaltung anliegenden Sperrspannung überwacht und die Auslösung der Zündung der Thyristoren nur bei anstehender Vorwärtsperrspannung freigibt. Um das Meßglied 5 auch bei ungleicher Aufteilung der Rückwärtssperrspannung auszunutzen, ist im vorliegenden Beispiel noch ein Signalglied 7 vorgesehen, das bei Auftreten einer ungleichen Spannungsaufteilung entweder ein Warnsignal abgibt und/oder den ganzen Stromrichter abschaltet. Das Meßglied 5 kann dazu benutzt werden, nicht nur sämtliche Thyristoren der Reihenchaltung durchzuzünden, sondern auch die Schutzeinrichtungen, wie zB Schalt er, die zur Unterbrechung des kurzschlußsromes erforderlich sind, auszulösen. Hierdurch wird erreicht;, daß diese Schutzeinrichtungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt den A;,slösebefehl erhalten.
  • Je nach Betreibszustand des Stromrichters hat das Durchzünden aller in einer Reihe liegenden Thyristoren eine mehr oder weniger hohe Uberlastung dieser Reihenschaltung zur Folge. Wenn beispielsweise der Stromrichter.im Wechse]richterbetrieb arbeitet, entspricht die Durchzündung des linken unteren Stromrichterzweiges in Fig. 1 während der Stromführung des rechten unteren Stromrichterzweiges in Fig. 1 einer Kippung, also einem Kurzschluß. Um die Auswirkungen dieses Kurzschlußstromes möglichst gering zu halten, wird erfindungsgemäß weiterhin vorgeschlagen, daß bei Anordnungen mit Stromrichterzweigen, die aus mehreren parallelgeschalteten Thyristorreihenschaltungen bestehen, die Thyristoren mehrerer oder aller Reihenschaltungen dieses Stromrichterzweiges gezündet werden, wenn innerhalb einer Reihenschaltung eine ungleichmässige Spannungs aufteilung auftritt.
  • Dadurch wird der Kurzschlußstrom auf mehrere parallele Thyristorreihenschaltungen verteilt und damit die Kurzschlußbelastung der in Reihe geschalteten Thyristoren entsprechend reduziert. Die Anforderung an die Schutzeinrichtungen zur Unterbrechung des Kurzsc,hlußstromes werden dementsprechend geringer, wobei grundsätzlich davon ausgegangen wird, daß diese Schutzeinrichtungen so schnell ansprechen, daß sie jegliche strommässige Zerstörung der Thyristoren vermeiden.
  • In den Figuren 3 bis 6 sind entsprechende Anordnungen mit parallelgeschalteten Thyristorreihenschaltungen dargestellt.
  • Die Funktionsweise der Schutzeinrichtungen ist auch in die sen Anordnungen die gleiche wie in der zuvor beschriebenen Anordnung.
  • In Fig. 3 ist ein den drei parallelgeschalteten Thyristoren reihenschaltungen gemeinsamer Spannungsteiler 4.1, 4.2, 4.3 vorgesehen und eine der Zahl der parallelen Reihenschaltungen entsprechende Anzahl von Meßgliedern 5.1, 5.2? 5.3. Jeweils eines der Meßglieder ist zwischen im Normalbetrieb ein gleiches Potential aufweisende Verbindungspunkte des Spannungsteilers und jeweils eine Thyristorreihenschaltung eingeschaltet. So ist im vorliegenden Beispiel das Meßglied 5.1 zwischen die Verbindungspunkte der Thyristoren 2.1.1 und 21.2 bzw. des Spannungsteilers 4.1 und 4.2 eingeschaltet. Entsprechend ist das Meßglied 5.2 zwischen die Verbindungspunkte des Thyristors 22.2 und 22.3 bzw. des Spannungateilers 4.2 und 4.3 eingeschaltet. Das Meßglied 5.3 ist ebenfalls zwischen die Verbindungspunkte des Spannungsteilers 4.2 und 4.3 und des Thyristorst3.2 und 23.3 eingeschaltet.. Im vorliegenden Beispiel;wurde das Meßglied 5.1 mit der Verbindungspunkt der Telimpedanzen 4.1 und 4.2 verbunden. Selbstverständlich könnte es ebenso wie die Meßgleider 5.2 und 5.3 mit dem verbindungspu nkt der Teilimpedanzen 4.2 und 4.3 verbunden sein.
  • Entscheidend ist lediglich, daß das Meßgleid jeweils zwischen solche Verbindungspunkites eingeschaltet wird, die im Normalbetreib gleiches Potential aufweisen. Im vorliegenden Beispiel sind die drei Meßgleider 5.1, 5.2 und 5.3 entsprechend Fig; 2 mit einer Schaltungsanordnung 6 zur Auslösung der Zündimpulse und mit einer Signaleinrichtung 7 verbunden. Die Impulsübertrager für die einzelnen Thyristoren sind nicht näher dargestellt.
  • In Fig. 4 ist eine en-tsprechende Anordnung gezeigt. An Stelledreier Meßglieder ist hier Jedoch nur ein einziges Meßglied 5 vorgesehen, das einmal mit dem Verbindungspunkt der beiden Teilimpedanzen 4.2 und 4.3 und andererseits über Entkopplungsimpedanzen, im vorliegenden Fall hochohmige ohmsche Widerstände 8.1, 8.2, 8.3, mit dem Verbindungspunkt der beiden Thyristoren 21.2 und 21.3, bzw. mit dem Verbindungspunkt der beiden, Thyristoren 22.2 und 22.3, bzw. mit dem Verbindungspunkt der beiden Thyristoren 23.2 und 23.3 verbunden ist.
  • Die Zündimpulsübertrager 91.1 bis 95.3 sind im Beispiel wieder in Reihe geschaltet, sie können jedoch beliebig parallel oder in Reihe geschaltet werden.
  • Weitere Anordnungen zur Durchführung des ,erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Figuren 5 und 6 dargestellt. Wie in den Figuren 3 und 4 sind auch hier jeweils drei Thyristoren in Reihe geschaltet und drei solcher Reihenschaltungen parallel geschaltet.
  • In Fig, 5 wird fm Gegensatz zu den Anordnungen gemäß Fig. 3 und Fig. 4 kein Spannungsteiler parallel geschaltet. Statt dessen wird die Spannu'ngsdifferenz zwischen zwei Punkten gemjessen, die sich an zwei verschiedenen Thyristorreihenschaltungen in gleicher Position, beispielsweise zwischen dem zweiten und dem dritten Thyristor befinden. Diese Punkte haben im Normalbetrieb gleiches Potential, Im vorliegenden Beispiel ist somit zwischen die Verbindungspunkte der beiden Thyristoren 21.2 und 21.3 bzw. der beiden Thyristoren 22.2 und 22.3 ein Meßgliea 5.1 eingeschaltet. Entsprechend ist das Meßglied 5.2 zwischen die Verbindungspunkte der Thyristoren 22'.2 und 22.3 bzw. der Thyristoren 23.2 und 23.3 eingeschaltet. Beide Meßglieder sind wiederum einerseits mit einer Schaltungseinrichtung 6 zur Auslösung der Zündimpulse und mit einer Signaleinrichtung 7 verbunden. Die Impulsübertrager sind wiederum nicht dargestellt.
  • In Figo 6 ist eine entsprechende Anordnung dargestellt, wobei, ähnlich wie in der Anordnung nach Fig. 4, nur ein allen Thyristorreihenschaltungen gemeinsames Meßglied 5 vorgesehen ist.
  • Dieses ist wiederum einerseits mit dem Verbindunspunkt der beiden Thyristoren 23.2 und 23.3 und andererseits über Entkopplungsimpedanzen 8.1 bzw. 8.2 mit den, Verbindungspunkten der Thyristoren 21.2 und 2143 bzw. der Thyristoren 2202 und 22.3 verbunden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Anordnungen beschränkt. Sie kann in jeder beliebigen Stromrichteranordnung vorgesehen werden, die in Reihe geschaltete Thyristoren verwendet.
  • 11 Seiten Beschreibung, 13 Patentansprbche,und ? Blatt Zeichnungen mit 6 Figuren

Claims (13)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Verfahren zum Schutz von in Reihe geschalteten Thyristoren gegen Überspannungen in Vorwärtsrichtung, bei dem die Thyristoren im.erforderlichen Zeitaugenblick in den stromleitenden Zustand geschaltet ,werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichmäßige Sperrspannungsaufteilung auf die in Reihe geschalteten Thyristoren überwacht wird und sämtliche Thyristoren der Reihenschaltung gezündet werden, wenn eine ungleiche Spannungsaufteilung auftritt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnungen mit Stromrichterzweigen, die aus mehreren parallelgeschalteten Thyristorreihenschaltungen bestehen, die Thyristoren mehrerer Reihenschaltungen des Stromrichterzweiges gezündet werden, wenn innerhalb einer Reihenschaltung eine ungleiche Spannungs aufteilung auftritt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Thyristoren sämtlicher parallelgeschalteter Thyristorreihenschaltungen gezündet werden, wenn innerhalb einer Reihenschaltung eine ungleiche Spannungsaufteilung auftritt.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündung der Thyristoren nur erfolgt, wen die Ungleichheit der Spannungsaugteilung eine vorgebbare Mindesthöhe überschreitet.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündung der Thyristoren nur ,erfolgt, wenn die Ungleichheit der Spannungsaufteilung bei anstehender Vorwärtssperrspannung auftritt.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der die gleichmässige SperrspantlamgsauSteilung überwachenden Einrichtungen- gleichzeitig w.i der Zündung der Thyristoren weitere Schutzeinrichtungen, insbesondere Schalter zur Kurzsdlußstromunterbrechung, ausgelöst werden.
  7. 7. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung eines parallel zur Thyristorreihenschaltung (2.1, 2.2, .3) geschalteten Spannungsteilers (4.1, 4.2, 4.3), der alL,, einer der Zahl der in Reihe geschalteten Thyristoren entsprechenden Anzahl von Teilimpedanzen besteht, und eines Meßgliedes (5), welches zwischen im Normalbetrieb . ein gleiches Potential aufweisende Verbindungspunkte der Thyristorreihenschaltung und des Spannungsteilers eingeschaltet ist und welches mit einer" die Zündung der Thyristoren auslösenden Schaltungsanordnung (6) ve'rbunden ist. (Fig. 2).
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnungen mit Stromrichterzweigen, die aus mehreren parallelgeschalteten Zhyristorreihenschaltungen (21.1 bis 23.3) bestehen, ein den parallelen Reihe schaltungen gemeinsamer Spannungsteiler (4.1, 4.2, 4.3) und eine der Zahl der parallelen Reihenschaltungen ent;-sprechende Anzahl von Meßgliedern (5.1, 5.2, 5.3) vorgesehen ist, wobei jeweils eines der Meßglieder zwischen im Nornalbetrieb ein gleiches Potential aufweisende Verbindungspunkte des Spanungsteilers und jeweils einer Thyristorreihenschaltung eingeschaltet ist. (Fig. 3).
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (5) bei Anordnungen mit Stromrichterzweigen, die aus mehreren parallel geschalteten Thyristorreihenschaltungen (21.1 bis 23.3) bestehen, einerseits mit einem Verbindungspunkt des Spannungsteilers (4.1, 4.2, 4.3) und andererseits über Entkopplungsimpedanzen, i nsbesondere hochohmige ohmsche Widerstände (8.1, 8.2, 8.3), mit im Normalbetrieb ein gleiches Potential aufweisenden Verbindungspunkten der parallelgeschalteten Thyristarreihenschaltungen verbunden ist. (Fig. 4).
  10. 10. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnungen mit Sromrichterzweigen, die aus mehreren parallelgeschalteten Thyristorreihenschaltungen (21.1 bis 23.3) bestehen, mehrere Meßglieder (5.1, 5.2) vorgesehen sind, die mit einer die Zündung der Thyristoren auslösenden Schaltungsanordnung (6) verbunden sind, wobei jeweils ein meßglied zwischen im Normalbetrieb ein gleiches Potential aufweisende Verbindungspunkte jeweils zweier Thyristorreihenschaltungen eingeschaltet ist.
  11. 11. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnungen mit Strommrichterzweigen, die.aus mehreren parallelgeschalteten Thyristorreihenschaltungen (21.1 bis 23.3) bestehen, ein Meßgleid (5) vorgesehen ist, das mit einer die Zündung der Thyristoren auslösenden Schaltungsanordnung (6) verbunden ist und daß einerseits mit einem Verbindungspunkt einer Thyristorreihenschaltung und andererseits über Entkopplungsimpedanzen, insbesondere hochohmige Widerstände (8.1, 8.2) mit im Normalbetrieb ein gleiches Potential aufweisenden Verbindungspunkten der parallelgeschalteten Thyristorreihenschaltungen 412. verbunden ist. (Fig. 6).
  12. Anordnung nach den Ansprüchc-n 7 bzw 11, dadurch gekennzeichent, daß die die Zündung der Thyristoren (2.1, 2.2? 2.3, 21.1 bis 23.3) auslösende Schaltungsanordnung (6) eine Sperreinrichtung enthält, welche die Richtung der an der Thyristorreihenschaltung anliegenden Sperrspannung überwacht und die Auslösung der Zündung der Thyristoren nur bei anstehender Vorwärtssperrspannung freigibt.
  13. 13. Anordnung nach den Ansprüchen 7 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, daß die Meßglieder (5, 5.1, 5.2, 5.3) wit einer Signaleinrichtung (7) verbunden sind, die beim Auftreten einer ungleichen Spannungsaufteilung ein Warnsignal gibt und/oder den Stromrichter abschaltet.
    L e e r s e i t e
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2497417A1 (fr) * 1980-12-26 1982-07-02 V Elektrotech I V I Lenina Procede de limitation de la tension aux thyristors en serie pour soupapes a haute tension

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FR2497417A1 (fr) * 1980-12-26 1982-07-02 V Elektrotech I V I Lenina Procede de limitation de la tension aux thyristors en serie pour soupapes a haute tension

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