DE1952831B2 - Muenzpruefer - Google Patents

Muenzpruefer

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DE1952831B2
DE1952831B2 DE19691952831 DE1952831A DE1952831B2 DE 1952831 B2 DE1952831 B2 DE 1952831B2 DE 19691952831 DE19691952831 DE 19691952831 DE 1952831 A DE1952831 A DE 1952831A DE 1952831 B2 DE1952831 B2 DE 1952831B2
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Dietmar Schimpf Horst 1000 Berlin Trenner
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Walter Hanke, Mechanische Werk statte, 1000 Berlin
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/02Testing the dimensions, e.g. thickness, diameter; Testing the deformation

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Münzprüfer für Münzen mit einer Randwulst, bei dem federbelastete Tasthebel mit an ihren freien Enden vorgesehenen Tastelementen, insbesondere Tastspitzen, zu beiden Seiten der Münze vorgesehen sind, so daß beim Fallen der Münze die Tastelemente durch Auftreffen der Randwulst ausweichen und beim Weiterfallen, kurzzeitig mit den Tastelementen hinter die Randwulst greifend, die Münze so weit verschwenkt wird, daß sie seitlich abgelenkt wird und in den Annahmekanal gelangt.
Bei diesen bekannten Münzprüfern, bei denen federbelastete Tasthebel mit an ihren freien Enden vorgesehenen Tastelementen zu beiden Seiten der Münze vorgesehen sind, war es mit Rücksicht auf die kraftschlüssige Ausgestaltung der Ablenkfedern ero forderlich, verhältnismäßig große Toleranzen einzustellen, die noch · dadurch vergrößert wurden, daß auch noch diejenigen Toleranzen zu berücksichtigen waren, die bei echten Münzen aus herstellungstechnischen Gründen zugelassen werden müssen, so daß
insbesondere in jenen Fällen, wo sich die Toleranzen einer echten Münze einerseits mit der im Münzprüfer selbst vorgesehenen Toleranz addierten, keine einwandfreie Münzprüfung erreichbar war. Fernerhin hat es sich gezeigt, daß Schwierigkeiten dadurch auf-
traten, daß die Ablenkfcdcrn, was in der Natur der Kraftschlüssigkeit liegt, nicht einwandfrei durch Einstellen dosiert werden konnten.
Es sind Vorrichtungen zum Prüfen von Münzen bekanntgeworden, hei denen ein mit zwei Stiften ver-
sehener, um eine Achse schwenkbar gelagerter Hebel derart vorgesehen ist, daß beim Durchlaufen des Münzrandes zuerst der eine Stift angehoben wird, wodurch der andere Stift sich senkt, und daß beim Austritt der Münze aus dem Bereich des Hebels sich das Spiel in umgekehrter Richtung wiederholt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß derartige Münzprüfer nicht den erhöhten Anforderungen in jeder Beziehung genügen. Insbesondere kann es vorkommen, daß nicht nur falsche, sonderen auch echte Münzen von dem Münzprüfer zurückgehalten werden, sofern die Prägungstiefe bzw. die Randwulst innerhalb größerer Toleranzbereiche liegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile zu beseitigen und eine einwandfreie Münzprüfung unter Berücksichtigung der bei echten Münzen aus herstellungstechnischen Gründen gegebenen Toleranzen sowohl in der Gesamtdicke unter Berücksichtigung der beiden Wulstränder als auch der Prägungsdicke zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß nur ein einziger, um eine Achse verschwenkbarer, an sich bekannter Tasthebel vorgesehen ist, der an einem Hebelarm mit einer Tastspitze zum Abtasten der Münzprägung versehen ist und der an seinem anderen Hebelarm eine schräge Anlauffläche besitzt, durch die bei der Fallbewegung der Münze der Tasthebel verdrängt wird und mit der Tastspitze hinter die erhöhte Randwulst greift, um die Münze kurzzeitig festzuhalten und in den Annahmekanal zu lenken.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß bei der Justierung lediglich die Länge der Tastspitze eingestellt zu werden braucht, um eine einwandfreie Münzprüfung selbst unter Berücksichtigung von Toleranzabweichungen bei den echten Münzen weitgehend zu erreichen. Man erreicht eine praktisch fehlerfreie Funktion bei der Münzprüfung unter Berücksichtigung der zugelassenen Toleranzen der Gesamtdicke und der Dicke im Prägebereich. Dadurch wird im Gegensatz zu den bisher bekannten Münzprüfern vermieden, daß Münzen insbesondere im Grenzbereich der Toleranz durch den Münzprüfer festgehalten, d. h. im Endeffekt ausgeschieden wurden, obwohl es sich um echte Münzen handelte.
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist der Tasthebel an der vorderen Kanalwand im Bereich des senkrechten Einwurfkanals des Münzkanals an einem Lager um einen Zapfen leicht schwenkbar gelagert, wobei der Tasthebel an einer Abkröpfung, die an dem einen Hebelarm im freien Endbereich angeordnet ist, die nach innen ragende Tastspitze vorgesehen ist, die durch eine öffnung in der vorderen Kanalwand in den Münzkanal hineingreift.
Es kann erfindungsgemäß zweckmäßig sein, an dem anderen Hebelarm die schräge Anlauffläche in Richtung auf die hintere Kanalwand vorzusehen, die in eine parallel zur hinteren Kanalwand verlaufende Zunge ausläuft, wobei gegenüber dem Hebelarm für die Schrägfläche und der Zunge eine entsprechende Aussparung in der vorderen Kanalwand vorgesenen
Schließlich kann es erfindungsgemäß sinnvoll sein, zwecks Begrenzung der Ausschlagbewegung des Tasthebels in Richtung nach außen am Hebelarm eine Anschlagzunge vorzusehen, die mit ihrer Basis mittels einer Schraube an der vorderen Kanalwand befestigt ist, wobei die Anschlagzunge durch bleibende Deformationseinwirkung beim Justieren der Einrichtung mehr oder weniger nach innen oder außen biegbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen teilweisen Aufriß eines erfindungsgemäßen Münzprüfers,
F i g. 2 einen teilweisen Seitenriß durch den erfindungsgemäßen Münzprüfer im Schnitt nach der Linie HI-III der F i g. 1 und
F i g. 3 einen teilweisen Grundriß nach der Linie IV-IV der F i g. 1.
Die durch den Einwurfschlitz 13 an der Stirnwand 14 des Münzprüfers eingeworfene Münze 5 trifft zunächst einen in der Nähe der oberen Kante 15 des Münzkanals 16 zwischen den beiden Kanal wänden 17, 18 angeordneten Ablenkstift 19, durch den die Münze eine lotrechte Fallrichtung erhält, so daß sie beim Hindurchfallen durch den senkrechten Einwurfkanal 20 des Münzkanals 16 fällt.
An der vorderen Kanalwand 18 ist im Bereich des senkrechten Einwurfkanals 20 an einem Lager 22 um einen Zapfen 23 schwenkbar ein Tasthebel 24 leicht drehbar gelagert, der an einer Abkröpfung 25, die an dem einen Hebelarm 28 im freien Endbereich befestigt ist, eine nach innen ragende Tastspitze 26 hat, die durch eine öffnung 27 in der vorderen Kanalwand 18 hineingreift. An dem anderen Hebelarm ist eine schräge Anlauffläche 30 in Richtung auf die hintere Kanalwand 17 vorgesehen, die in eine parallel zur hinteren Kanalwand 17 verkaufende Zunge 31 ausläuft, wobei gegenüber dem Hebelarm 29, der schrägen Anlauffläche 30 und der Zunge 31 eine entsprechende Aussparung 32 in der vorderen Kanalwand 18 vorgesehen ist.
Um die Ausschlagbewegung des Tasthebels 24 am Hebelarm 29 in Richtung nach außen zu begrenzen, ίο ist eine Anschlagzunge 33 vorgesehen, die mit ihrer Basis 34 mittels einer Schraube 35 an der vorderen Kanalwand 18 befestigt ist. Diese Anschlagzunge kann durch bleibende Deformation beim Justieren der Einrichtung mehr oder weniger nach innen oder nach außen gebogen werden.
Beim Durchfallen des senkrechten Einwurfkanals 20 trifft der Wulstrand 36 der Münze 5 die Tastspitze 26 und verschwenkt den Tasthebel 24 im Sinne des Pfeiles 37, so daß die Tastspitze den Wulstrand 36 störungsfrei passieren kann und hinter den Wulstrand 36 greift, wie F i g. 3 erkennen läßt. In diesem Augenblick trifft der in F i g. 1 links erkennbare Teil des Wulstrandes 36 die schräge Anlauffläche 30, so daß der Tasthebel entgegen der Richtung des Pfeiles 37 zurückgeschwenkt wird. Nunmehr kann die Münze nicht mehr lotrecht weiterfallen, sondern wird, weil die Tastspitze sich hinter den Wulstrand 36 in die innere Randfläche des Wulstrandes anlegt, im wesentlichen um die Tastspitze verschwenkt (wie die gestrichelte Stellung erkennen läßt), bis sie beim Weiterverschwenken mit ihrem Wulstrand 36 an der Zunge 31 entlanggleitet, um schließlich in der strichpunktierten Stellung die innere Kante 38 der Zunge 31 zu verlassen, so daß der Tasthebel 24 sich wieder in Richtung des Pfeiles 37 verschwenkt, und zwar infolge der von der Tastspitze 26 ausgehenden Druckkomponente.
Infolge der vorhergehenden Schwenkbewegung um die Tastspitze 26 erhält die Münze infolge ihrer Wuchi eine schlag nach rechts in Fig. 1 gerichtete Bewegungskomponente und gelangt damit auf die Ablauframpe 39 des Annahmekanals 21.
Werden falsche Münzen eingeworfen, also solche, die keine Randwulst aufweisen, dann erfolgt diese 45 Schwenkbewegung um die Tastspitze 26 nicht, vielmehr fallen diese falschen Münzen im senkrechten Einwurfkanal 20 lotrecht weiter, wie dies punktiert in F i g. 1 angedeutet ist.
Zu dünne Münzen fallen ebenfalls lotrecht weiter, 50 während zu dicke Münzen wegen der Tastfähigkeit des Schwenkhebels festgehalten werden und durch Knopfdruck zurückgegeben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Münzprüfer für Münzen mit einer Randwulst, bei dem federbelastete Tasthebel mit an ihren freien Enden vorgesehenen Tastelementen, insbesondere Tastspitzen, zu beiden Seiten der Münze vorgesehen sind, so daß beim Fallen der Münze die Tastelemente durch Auftreffen der Randwulst ausweichen und beim Weiterfalien kurzzeitig mit den Tastelementen hinter die Randwulst greifend die Münze so weit verschwenkt wird, daß sie seitlich abgelenkt wird und in den Annahmekanal gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein einziger, um eine Achse verschwsnkbarer, an sich bekannter Tasthebel (24) vorgesehen ist, der an einem Hebelarm (28) mit einer Tastspitze (26) zum Abtasten der Münzprägung versehen ist und der an seinem anderen Hebelarm (29) eine schräge Anlauffläche (30) besitzt, durch die bei der Fallbewegung der Münze (5) der Tasthebel verdrängt wird und mit der Tastspitze (26) hinter die erhöhte Randwulst (36) greift, um die Münze (5) kurzzeitig festzuhalten und in den Annahmekanal (21) zu lenken.
2. Münzprüfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tasthebel (24) an der vorderen Kanalwand (18) im Bereich des senkrechten Einwurfkanals (20) des Münzkanals (16) an einem Lager (22) um einen Zapfen (23) leicht schwenkbar gelagert ist, wobei der Tasthebel (24) an einer Abkröpfung (25), die an dem einen Hebelarm (28) im freien Endbereich angeordnet ist, die nach innen ragende Tastspitze (26) vorgesehen ist, die durch eine Öffnung (27) in der vorderen Kanalwand (18) in den Münzkanal hineingreift.
3. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem anderen Hebelarm (29) die schräge Anlauffläche (30) in Richtung auf die hintere Kanalwand (17) vorgesehen ist, die in eine parallel zur hinteren Kanalwand (17) verlaufende Zunge (31) ausläuft, wobei gegenüber dem Hebelarm (29) für die schräge Anlauffläche (30) und der Zunge (31) eine entsprechende Aussparung (32) in der vorderen Kanalwand (18) vorgesehen ist.
4. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Begrenzung der Ausschlagbewegung des Tasthebels (24) in Richtung nach außen am Hebelarm (29) eine Anschlagzunge (33) vorgesehen ist, die mit ihrer Basis (34) mittels einer Schraube (35) an der vorderen Kanalwand (18) befestigt ist, wobei die Anschlagzunge (33) durch bleibende Deformationseinwirkung beim Justieren der Einrichtung mehr oder weniger nach innen oder außen biegbar ist.
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