DE19528381A1 - Album zur Aufnahme von Sammelgut - Google Patents

Album zur Aufnahme von Sammelgut

Info

Publication number
DE19528381A1
DE19528381A1 DE1995128381 DE19528381A DE19528381A1 DE 19528381 A1 DE19528381 A1 DE 19528381A1 DE 1995128381 DE1995128381 DE 1995128381 DE 19528381 A DE19528381 A DE 19528381A DE 19528381 A1 DE19528381 A1 DE 19528381A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
album
album according
strips
sheets
reversible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995128381
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIES REINHARD 22523 HAMBURG DE
Original Assignee
NIES REINHARD 22523 HAMBURG DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NIES REINHARD 22523 HAMBURG DE filed Critical NIES REINHARD 22523 HAMBURG DE
Priority to DE1995128381 priority Critical patent/DE19528381A1/de
Publication of DE19528381A1 publication Critical patent/DE19528381A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F5/00Sheets and objects temporarily attached together; Means therefor; Albums
    • B42F5/02Stamp or like filing arrangements in albums

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Alben, insbesondere Briefmarkenalben, mit variablen Gestaltungsmöglichkeiten für die einzelnen Blätter und Zwischenblätter.
Eine Vielzahl von Sammelobjekten, wie beispielsweise Briefmarken, Post­ karten, Telefonkarten und ähnliche flache Gegenstände, werden häufig so­ wohl vom Sammler als auch vom Handel in Alben aufbewahrt. So gibt es ins­ besondere eine Vielzahl unterschiedlicher Briefmarken- und Postkartenalben auf dem Markt.
Folgende Gestaltungen der einzelnen Blätter gehören für Briefmarkenalben zum Stand der Technik, wobei die Alben selbst jeweils in Form von gebun­ denen Alben, als Ringbuchordner oder Klemmordner vorliegen können:
  • a) Blankoblätter, vorgesehen zum Aufkleben von Klemmtaschen, Fotoecken oder Klebetaschen mit Sammelobjekten
  • b) Blätter mit einer festen Anzahl durchgehender Pergamin- oder Klar­ sicht-Streifen
  • c) Blätter, bei denen die durchgehenden Pergamin- oder Klarsicht-Streifen mittig durch einen übergeklebten senkrechten Kartonstreifen geteilt sind
  • d) Blätter mit einer Anzahl gleich oder verschieden großer Pergamin- oder Klarsichtstreifen oder Einstecktaschen (sogenannte Blanko-Systeme)
  • e) vorgedruckte Blätter, auf denen für das jeweilige Sammelgebiet bereits Felder, in der Regel mit Bildern der Marken, mit oder ohne Klemm­ taschen zur Aufnahme der Marken angebracht sind.
Die Typen a und e werden vorwiegend von Sammlern zu Gestaltung von wert­ vollen Sammlungen verwendet. Typ a läßt der Gestaltungsfreiheit des Samm­ lers weiten Raum, so daß er vor allem von Sammlern bevorzugt wird, die mit viel Zeit und Geduld eine persönlich gestaltete Präsentation ihrer Objekte bevorzugen. Typ e ermöglicht mit vergleichsweise wenig Aufwand eine an­ spruchsvolle Präsentation der Objekte, was allerdings mit einem höheren Preis erkauft werden muß. Außerdem ist man nach dem Beginn einer Sammlung fast zwangsläufig an ein bestimmtes System gebunden, wenn die Sammlung einen einheitlichen Gesamteindruck behalten soll.
Die Typen b und c werden gleichermaßen von Sammlern wie von Händlern ver­ wendet. Sammler können darin sowohl mit geringem Aufwand und zu einem ver­ gleichsweise niedrigen Preis ihre Sammlungen aufbewahren, als auch doppel­ te oder überzählige Marken zum Zwecke des Tausches oder Verkaufes. So kann Typ c beispielsweise dahingehend genutzt werden, daß jeweils links vom Trennstreifen die postfrischen und rechts vom Trennstreifen die gestempel­ ten Briefmarken plaziert werden. Für die wichtige Unterscheidung der Qua­ litäten "ungestempelt" und "postfrisch" oder verschiedene Stempelqualitä­ ten, wie sie bei Briefmarken vorliegen, ist bei solchen Alben keine Mög­ lichkeit vorgesehen. Auch Händler nutzen überwiegend diese Albentypen, wobei sie bei Typ c die senkrechten Trennstreifen beschriften können, bei­ spielsweise mit der Preisangabe oder einer Numerierung. Diese Typen dürf­ ten auf dem Markt am häufigsten vertreten sein, da sie einen guten Kom­ promiß zwischen akzeptablem Preis, geringem Aufwand zur Gestaltung sowie begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten darstellen.
Dennoch haben die auf dem Markt befindlichen Alben der Typen b und insbe­ sondere c sowohl für den Sammler als auch für den Händler eine Reihe von Nachteilen.
Beispielsweise geben die einzelnen Postverwaltungen in zunehmendem Maße Zusammendrucke, Blocks und Kleinbögen heraus. Insbesondere Blocks und Kleinbögen werden durch einen einzelnen Pergamin- oder Klarsichtstreifen nur unzureichend fixiert, so daß bei jedem Umblättern die Gefahr der Be­ schädigung, beispielsweise durch Umknicken, besteht. Im Falle des Typs c sind diese Objekte auch häufig breiter als die jeweilige Hälfte des Per­ gamin- oder Klarsichtstreifens. Solche Blöcke oder Zusammendrucke müssen dann auf der Seite stehend aufbewahrt werden (Problem der Fixierung). Wei­ tere Möglichkeiten sind die getrennte Aufbewahrung in speziellen Alben, was die Einheit der Sammlung sprengt, oder das Auftrennen der Trennstrei­ fen beispielsweise mittels einer Rasierklinge. Von einem solchen Auftren­ nen ist aber in vielen Fällen dringend abzuraten, da abhängig von der Pa­ piersorte sich die Schnittstelle durchdrückt und die Objekte beschädigt. Der oben genannte Typ d stellt zwar eine Verbesserung dieses Umstandes dar. Er kann aber nicht befriedigen, da nur eine begrenzte Zahl von Sei­ teneinteilungen vorgegeben ist, und die Sammlung durch den dauernden Wech­ sel der Streifenanordnungen "unruhig" wirkt. Weiterhin ist es relativ un­ wahrscheinlich, daß sich die einzelnen Postverwaltungen in ihrer Ausgaben­ politik an den vorgegebenen Streifenkombinationen orientieren werden. Au­ ßerdem sind solche Blätter in der Regel nur einseitig mit dieser Art von Seiteneinteilung versehen. Für den Händler ergibt sich der Nachteil, daß er nur wenig Platz zum Anfügen schriftlicher Informationen hat.
Weiterhin weisen die herkömmlichen Alben dann erhebliche Nachteile auf, wenn in ihnen viel Sammelgut untergebracht wird. Dies ist beispielsweise bei Händlern der Fall, aber auch bei den Alben, in denen Sammler ihre Tausch- oder Verkaufsobjekte unterbringen. Im Laden oder auf Tauschtagen passiert es aufgrund der herrschenden Hektik und des großen Personenan­ dranges häufig, daß beim schnellen Umblättern Sammelgut herausfällt oder beschädigt wird. Auch haben andere Personen einen relativ freien Zugriff auf das Sammelgut, so daß diese mit einer gewissen Fingerfertigkeit unbe­ merkt vom Eigentümer Sammelgut entnehmen können.
Weiterhin bieten die bekannten Albenarten dem Sammler oder Händler nur unzureichende Möglichkeiten, Beschriftungen und Kennzeichnungen an der Albenrückseite anzubringen.
Es besteht daher nach wie vor ein Bedürfnis, die einfachen Albengrundtypen b und c, aber auch Alben von Typ d, dahingehend zu verbessern, daß die genannten Nachteile überwunden werden und der Sammler oder Händler mit einfachen Mitteln und ohne großen Zeitaufwand zusätzliche Gestaltungsmög­ lichkeiten erhält. Dabei sollte es dem Benutzer überlassen bleiben, wel­ chen Nachteilen er abhelfen will oder welche zusätzlichen Gestaltungsmög­ lichkeiten er verwenden möchte.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Album, insbesondere Briefmarkenal­ bum, mit variablen Gestaltungsmöglichkeiten, bestehend aus einem Einband, mit diesem fest oder lösbar verbundenen Blättern mit Vorrichtungen zur Aufnahme des Sammelguts in Form von an der Unterseite sowie an den Enden befestigten Streifen sowie gewünschtenfalls Zwischenblättern, das durch mindestens eines der folgenden Gestaltungsmerkmale aufweist:
  • (A) variable Unterteilung der Streifen zur Aufnahme des Sammelgutes durch reversible oder fest fixierbare Elemente,
  • (B) Vorrichtungen zur zusätzlichen Aufnahme von Sammelgut variabler Größe,
  • (C) optische Unterteilung der Blätter,
  • (D) Vorbereitung der Zwischenblätter zur variablen Aufnahme von Informa­ tionen,
  • (E) reversible Kennzeichnung des Albums auf Rückseite sowie gewünschtenfalls zusätzliche Sicherungen gegen unbefugte Entnahme des Sammelgutes.
Die im folgenden genannten bevorzugten Ausführungsformen dienen dem bes­ seren Verständnis der Erfindung. Die vorliegende Erfindung ist jedoch kei­ nesfalls auf diese Ausführungsformen beschränkt.
Im weiteren werden die auf den einzelnen Seiten zur Aufnahme des Sammel­ gutes angebrachten, waagerecht angeordneten und an der Unterseite sowie an den Enden befestigten Pergamin- oder Klarsicht-Streifen als "Aufnahme­ streifen" bezeichnet. Senkrecht angebrachte Streifen, die nicht der Auf­ nahme und Fixierung des Sammelgutes dienen, werden als "Unterteilungs­ streifen" bezeichnet.
Gestaltungsmerkmal A dient insbesondere zur einfachen Erweiterung der Ge­ staltungsmöglichkeiten für den Nutzer.
Es läßt sich beispielsweise dadurch realisieren, daß dem Album, dessen einzelne Seiten jeweils über die gesamte Breite durchgehende Aufnahme­ streifen aufweisen, separate Unterteilungsstreifen beigelegt werden. Bei diesen Streifen handelt es sich um einseitig mit einer Klebebeschichtung versehene Papier-, Karton- oder Kunststoffstreifen mit einer Breite von etwa 0,5 bis 3 cm, bevorzugt 1 bis 2 cm. Bei der Klebebeschichtung kann es sich um eine, zunächst abgedeckte, permanent klebende Beschichtung han­ deln. Ebenfalls ist es möglich, eine Klebebeschichtung zu verwenden, die erst durch Berührung mit einer Flüssigkeit, z. B. Wasser, ihre Klebewirkung entfaltet. In diesem Fall kann auf die separate Abdeckung verzichtet wer­ den. Diese Unterteilungsstreifen können nun vom Nutzer jeweils entspre­ chend den Anforderungen auf dem Albumblatt angebracht werden. Durch ent­ sprechende Wahl des Klebstoffes können dabei solche Unterteilungsstreifen zur Verfügung gestellt werden, die im Album dauerhaft fixiert werden und nicht oder nur unter Beschädigung des Albums wieder entfernt werden kön­ nen. Es sind aber auch solche Unterteilungsstreifen herstellbar, deren Klebebeschichtung eine solche Klebekraft aufweist, daß die Fixierung zwar für den üblichen Gebrauch ausreichend ist, aber auch eine Entfernung des Unterteilungsstreifens ohne Beschädigung der Albumseite ermöglicht. Solche reversiblen Unterteilungsstreifen können dann mehrfach verwendet werden, was beispielsweise eine Umsortierung der Sammlung gestattet.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung werden die Untertei­ lungsstreifen dem Sammelalbum in einer höheren Zahl, als es der Seitenzahl des Albums entspricht beigelegt.
Zur weiteren Erleichterung für den Nutzer können diese Unterteilungsstrei­ fen in verschiedenen Längen bereitgestellt werden.
Weiterhin ist es möglich, die Unterteilungsstreifen mit Schnittkanten oder leichten Perforationen zu versehen, um eine leichte Anpassung an die ge­ wünschte Länge ohne den Gebrauch von Schere, Messer u.ä. zu ermöglichen.
Da die Zahl und Ausführungen der vom jeweiligen Nutzer gewünschten Unter­ teilungsstreifen variieren, bietet es sich an, Alben mit einem Standard­ satz an Unterteilungsstreifen zur Verfügung zu stellen und gegebenenfalls weitere Unterteilungsstreifen getrennt anzubieten und zu vertreiben. Ge­ genstand der vorliegenden Anmeldung sind daher auch solche Unterteilungs­ streifen.
In einer weiteren Ausführungsform kann Gestaltungsmerkmal (A) in Form von Banderolen realisiert sein.
Diese Banderolen werden bevorzugt aus Papier, Karton oder Kunststoff her­ gestellt. Sie werden über das -jeweilige Albumblatt gestreift und teilen somit gleichzeitig Vorder- und Rückseite auf. In dieser Ausführungsform sind also bei Verwendung einer einzigen Banderole die Streifen der beiden Seiten des Albumblattes entweder in 2 gleich große Abschnitte oder in 2 unterschiedlich große Abschnitte aufgeteilt, wobei im letzteren Fall die Anordnung der beiden Abschnitte auf Vorder- und Rückseite spiegelsymme­ trisch ist.
Die Banderolen können entsprechen dem oben gesagten ebenfalls über die ganze Länge der Innenseite oder auf Teilen der Innenseite mit entsprechen­ den Klebstoffen versehen werden, um eine permanente oder reversible Fixie­ rung zu ermöglichen.
Bei der Wahl des Materials sowohl von Unterteilungsstreifen als auch der Banderole kann der Gesichtspunkt eine Rolle spielen, ob eine Beschriftung erwünscht ist oder zumindest ermöglicht werden soll.
Bei Verwendung von Kunststoffen ist in der Regel eine optisch ansprechende Beschriftung nur mit Faserschreibern möglich. Je nach Wahl des Kunststof­ fes und des Schreibgerätes können dabei sowohl permanente als auch wieder­ entfernbare Beschriftungen verifiziert werden. In einer bevorzugten Aus­ führungsform kann es daher vorgesehen sein, Unterteilungsstreifen bzw. Banderole aus Kunststoff anzufertigen und dem Album entsprechende Schreib­ geräte zur permanenten oder reversiblen Beschriftung beizugeben.
Bei Verwendung von Papier oder Karton ist eine Beschriftung beispielsweise mit Bleistiften, Kugelschreibern oder Faserschreibern möglich. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Oberfläche des Papiers oder Kartons der Unterteilungsstreifen bzw. Banderolen so gestaltet, daß eine rever­ sible Beschriftung mit Bleistift möglich ist, ohne daß die Radiervorgänge Spuren hinterlassen.
Ferner kann es gewünscht sein, die Unterteilungsstreifen oder Bandrolen auf beispielsweise DIN-A4-Blättern fixiert oder in Form von DIN-A4-Form­ körpern zu gestalten, um eine Beschriftung mittels Schreibmaschine oder Personal-Computer/Drucker zu ermöglichen.
Gestaltungsmerkmal B dient ebenfalls zur einfachen Erweiterung der Gestal­ tungsmöglichkeiten für den Nutzer, insbesondere für große Einzelstücke der Sammlung.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Gestaltungsmerkmals B stellen Ein­ stecktaschen dar, die mit einer Klebebeschichtung auf der Rückseite ver­ sehen sind. Diese Einstecktaschen sind bevorzugt aus einer transparenten Kunststoff-Folie hergestellt. Diese Einstecktaschen liegen bevorzugt in solchen Größen vor, die der Größe der größten, d. h. überdurchschnittliche großen, Sammelstücke entspricht. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform für Briefmarkenalben entspricht die Größe der Einstecktaschen den bevor­ zugten Größen, die die Postverwaltungen für Briefmarkenganzsachen, Zusam­ mendrucke und Blöcke wählen.
Diese Einstecktaschen können bevorzugt auf den Innenseiten der Umschlag­ seiten sowie in der Albenmitte oder auf dafür geeigneten Zwischenblättern angebracht werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform liegen die ent­ sprechenden Zwischenblätter in einer stabileren Ausführung vor, als sie üblicherweise für Zwischenblätter in diesen Alben gewählt werden. Ge­ wünschtenfalls können die Zwischenblätter die gleiche Stabilität wie die Albenblätter aufweisen, die zur Aufnahme des üblichen Sammelgutes dienen.
Durch geeignete Wahl des auf der Rückseite der Einstecktaschen befindli­ chen Klebstoffes kann die Anbringung der Einstecktasche in den Alben so­ wohl reversibel als auch permanent erfolgen. Dabei kann der Klebstoff so­ wohl über die gesamte Rückseite der Einstecktasche verteilt sein, als auch in Form von Streifen lediglich an mindestens zwei Rändern, wobei diese Ränder bevorzugt benachbart sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform können Einstecktaschen in Form von "Endlos"-Rollen, gegebenenfalls in Form einer Doppelfolie, bereitgestellt werden, von denen die einzelne Einstecktasche gegebenenfalls an vorgege­ benen Perforationen abgetrennt werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden Einstecktaschen in der Größe einer Seite dadurch gebildet, daß die üblichen Zwischenblät­ ter durch spezielle Befestigungsmöglichkeiten mit dem unteren und äußeren Rand der Albumseite fest oder reversibel verbunden werden.
Diese Verbindung kann entweder durch entsprechende Klemm-Elemente oder durch entsprechend vorgebildete Klebestreifen erfolgen.
Diese erfinderische Gedanke kann außer zur Gestaltung der genannten Ein­ stecktaschen zusätzlich noch zur Diebstahlsicherung verwendet werden. So kann einer unbefugten Entnahme von Sammelgut dadurch vorgebeugt werden, daß eine reversible Verbindung der, vom eigentlichen Benutzer aus gesehen, oberen Zwischenblattkante mit der oberen Kante der Albumseite bereitge­ stellt wird. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann diese reversible Verbindung in Form eines Klett-Verschlusses ausgestaltet sein.
In diesem Falle wird die reversible Verbindung bevorzugt durch eine Klemm­ verbindung hergestellt.
Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit für den Nutzer stellt das erfindungs­ gemäße Merkmal (C) dar.
Basis für die Anwendung dieses Merkmals sind übliche Albumblätter mit durchgehenden Aufnahmestreifen ohne Unterteilungsstreifen.
Zur optischen Unterteilung der Albumblätter dienen nun senkrechte gedruck­ te Linien auf dem Albumblatt selbst. Durch den Druck dieser Linien auf dem Basis-Kartonmaterial kann so eine Unterteilung erfolgen, ohne daß, wie bei Unterteilungsstreifen und anderen Unterteilungselementen, ein Teil des Aufnahmestreifens für das Sammelgut verlorengeht. Dies bietet einen erheb­ lichen Vorteil in vielen Fällen, wenn die Größe des Sammelgutes so ist, daß der bei Verwendung von Unterteilungsstreifen verfügbare Platz zu klein ist.
Um die Variabilität für den Sammler zu erhöhen, ist es möglich, nicht nur eine Linie (als Ersatz für den konventionellen Unterteilungsstreifen) zu drucken, sondern ein Muster mehrerer Linien mit entsprechenden Abständen.
So kann das Albumblatt durch eine entsprechende Zahl von Linien optisch in 2, 3 oder mehr Streifen aufgeteilt werden. Es ist dabei bevorzugt, nicht mehr als 4 gleich breite Bereiche durch Linien abzutrennen.
In einer besonderen Ausführungsform werden durch die gedruckten Linien Bereiche mit 2 unterschiedlichen Breiten geschaffen. Die schmalen Bereiche haben dabei eine Breite von bevorzugt 0,5 bis 2 cm. In diese Bereiche kön­ nen dann gewünschtenfalls Beschriftungen eingefügt werden, ohne daß der entsprechende Platz für das Sammelgut verloren geht.
In einer weiteren Ausführungsform des erfinderischen Merkmals (C) wird die Unterteilung der Albumblätter durch mindestens 2 farblich unterschiedliche Zonen erzielt, die jeweils übel die gesamte Höhe des Albumblattes gehen.
Auch hier wird somit ein Vorteil in den Fällen erzielt, in denen die Größe des Sammelgutes so ist, daß der bei Verwendung von Unterteilungsstreifen verfügbare Platz gerade um wenige Millimeter zu klein ist.
Auch hier ist es möglich, mehr als 2, bevorzugt aber nicht mehr als 4, farblich unterschiedliche Zonen vorzusehen. Auch die Verifizierung schma­ ler Zonen zu Beschriftungszwecken, bevorzugt in weißer Farbe, ist möglich.
Zur Verwirklichung des Gestaltungsmerkmals (D) werden die Zwischenblätter aus einem Material hergestellt, daß reversibel oder irreversibel be­ schriftbar ist.
Für eine Beschriftung mit einem Bleistift, Farbstift oder Kugelschreiber wird als Material für die Zwischenblätter insbesondere rauhes Transparent­ papier verwendet.
Für eine Beschriftung mit einem, permanenten oder semipermanenten Faser­ schreiber wird als Material für die Zwischenblätter insbesondere Kunst­ stoff-Folie verwendet.
Erfindungsgemäß bevorzugt sind Zwischenblätter aus einem Material, das sich mit einem Bleistift reversibel beschreiben läßt. Zur einfachen Ra­ dierung sollte es insbesondere mit weichen Bleistiften gut beschriftbar sein.
Insbesondere, wenn die Zwischenblätter zur Beschriftung dienen, können sie als weitere Funktion die eines Registers übernehmen. In einer bevorzugten Ausführungsform ragen die Zwischenblätter daher seitlich oder oben über die Albumblätter hinaus. Dabei kann es bevorzugt sein, die herausragenden Teile, gegebenenfalls zusammen mit angrenzenden Teilen der Zwischenblätter mit einem steifen Material, wie beispielsweise Karton oder bestimmte Kunststoffe, zu verstärken, um die Registerfunktion für eine längere Ge­ brauchsdauer sicherzustellen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform werden die Zwischenblätter so ge­ staltet, daß die senkrechten Linien oder farblich gestalteten Zonen gemäß den oben beschriebenen Ausführungsformen des Merkmals (C) sowohl auf dem jeweiligen Albumblatt als auch auf dem dazugehörigen Zwischenblatt in gleicher Weise ausgeführt sind. Dies ermöglicht in hervorragender Weise, auch umfangreichere Beschriftungen zwanglos dem jeweilig entsprechenden Sammelgut zuzuordnen.
Ein weiteres Problem bei der ansprechenden Gestaltung von Sammelalben stellt deren Bezeichnung auf der Rückseite. Als Rückseite wird in diesem Zusammenhang die Seite verstanden, die ein in einem Regal oder Schrank stehendes Album dem Betrachter zuwendet. Neben speziellen Alben, die eine Bezeichnung des Sammelinhalts bereits in aufgeprägter Form aufweisen, muß der Sammler bis heute hier improvisieren, was das optische Erscheinungs­ bild des Albums in den meisten Fällen nicht gerade verbessert.
Gemäß Gestaltungsmerkmal (E) der vorliegenden Erfindung wird daher ein spezielles Klebeetikett zur Verfügung gestellt. Dies besteht aus einer Selbstklebefolie und einer aufgebrachten transparenten Klemmfolie. Die Klemmfolie hat die Form einer ein- oder zweiseitig offenen Tasche. In diese Tasche können nunmehr die kennzeichnenden Informationen in Form eines Papier- oder Kartonzettels eingeschoben werden.

Claims (23)

1. Album, insbesondere Briefmarkenalbum, mit variablen Gestaltungsmög­ lichkeiten, bestehend aus einem Einband, mit diesem fest oder lösbar verbundenen Blättern mit ,Vorrichtungen zur Aufnahme des Sammelguts in Form von an der Unterseite sowie an den Enden befestigten Streifen sowie gewünschtenfalls Zwischenblättern, gekennzeichnet durch minde­ stens eines der folgenden Gestaltungsmerkmale:
  • (A) variable Unterteilung der Streifen zur Aufnahme des Sammelgutes durch reversible oder fest fixierbare Befestigungselemente,
  • (B) Vorrichtungen zur zusätzlichen Aufnahme von Sammelgut variabler Größe,
  • (C) optische Unterteilung der Blätter,
  • (D) Vorbereitung der Zwischenblätter zur variablen Aufnahme von Informationen,
  • (E) reversible Kennzeichnung des Albums auf Rückseite sowie gewünsch­ tenfalls zusätzliche Sicherungen gegen unbefugte Entnahme des Sammelgutes.
2. Album nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch separat beigelegte, ein­ seitig mit einer Klebebeschichtung versehene Papier-, Karton- oder Kunststoff-Unterteilungsstreifen als Gestaltungsmerkmal (A).
3. Album nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterteilungs­ streifen in verschiedenen Längen ausgebildet sind.
4. Album nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Untertei­ lungsstreifen vorgebildete Schnittkanten aufweisen, mit deren Hilfe die Länge individuell angepaßt werden können.
5. Album nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Gestaltungsmerkmal (A) in Form einer Banderole aus Papier, Karton oder Kunststoff ausgebildet ist, die über das einzelne Albumblatt gestreift wird und Vorder- und Rückseite aufteilt.
6. Album nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Banderole aus einem Material besteht, das reversibel oder irreversibel beschriftbar ist.
7. Album nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Banderole reversibel mit Bleistift beschriftbar ist.
8. Album nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch Einsteck­ taschen, bevorzugt aus transparenten Kunststoff-Folien, die mit einer Klebebeschichtung auf der Rückseite versehen sind, als Gestaltungs­ merkmal (B).
9. Album nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktaschen in Form von einer "Endlosrolle" bereitgestellt werden.
10. Album nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein­ stecktaschen in Größen vorliegen, die den von Postverwaltungen heraus­ gegebenen Briefmarkenganzsachen, Zusammendrucken oder Blöcken entspre­ chen.
11. Album nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktaschen auf den Umschlagseiten oder in der Albenmitte an­ gebracht werden.
12. Album nach Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet, daß Einstecktaschen in der Größe einer Seite dadurch gebildet werden, daß die üblichen Zwi­ schenblätter mittels spezieller Befestigungsmöglichkeiten mit dem un­ teren und dem äußeren Rand der Albumseite fest oder reversibel ver­ bunden werden.
13. Album nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungs­ möglichkeit in Form einer Klemmverbindung oder eines Klebestreifens ausgestaltet ist.
14. Album nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Diebstahlschutz weiterhin eine Befestigungsmöglichkeit für die obere Zwischenblattkante an der oberen Kante der Albumseite vorgesehen ist.
15. Album nach Anspruch 14, dadurch bekennzeichnet, daß diese Befesti­ gungsmöglichkeit in Form einer Klemmverbindung ausgestaltet ist.
16. Album nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gestaltungsmerkmal (C) in Form eines Musters gedruckter senkrechter Linien ausgebildet ist.
17. Album nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Linien einen festen Abstand aufweisen.
18. Album nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Albumblätter mindestens 2, farblich unterschiedliche Zonen aufweisen, die jeweils über die gesamte Höhe der Albumblätter gehen.
19. Album nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenblätter gemäß Gestaltungsmerkmal (D) aus einem Material bestehen, daß reversibel und/oder irreversibel beschriftbar ist.
20. Album nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenblät­ ter aus einem Material bestehen, das mit Bleistift beschrieben werden kann.
21. Album nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenblätter in Form eines Registers seitlich oder oben über die Albumblätter hinausragen.
22. Album gemäß einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die gedruckten Linien oder Farbzonen auf den Albumblättern und den gegenüberliegenden Zwischenblättern in identischer Weise ausgeführt sind.
23. Album gemäß einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß Gestaltungsmerkmal (E) ausgebildet ist als Klebeetikett, bestehend aus einer Selbstklebefolie und einer aufgebrachten transparenten Klemmfo­ lie, in Form einer ein- oder zweiseitig offenen Tasche, in die kenn­ zeichnende Informationen in Form eines Papier- oder Kartonzettels ein­ geschoben werden können.
DE1995128381 1995-08-02 1995-08-02 Album zur Aufnahme von Sammelgut Withdrawn DE19528381A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995128381 DE19528381A1 (de) 1995-08-02 1995-08-02 Album zur Aufnahme von Sammelgut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995128381 DE19528381A1 (de) 1995-08-02 1995-08-02 Album zur Aufnahme von Sammelgut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19528381A1 true DE19528381A1 (de) 1997-02-06

Family

ID=7768509

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995128381 Withdrawn DE19528381A1 (de) 1995-08-02 1995-08-02 Album zur Aufnahme von Sammelgut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19528381A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202007013093U1 (de) * 2007-09-19 2009-02-26 Collectobook Gmbh & Co. Kg Bucherzeugnis und Blätter hierfür

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202007013093U1 (de) * 2007-09-19 2009-02-26 Collectobook Gmbh & Co. Kg Bucherzeugnis und Blätter hierfür

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69518754T2 (de) Etikett für hebel- und ringordner
DE2746051C2 (de) Adressnotizbuch
DE69829779T2 (de) Visitenkarte mit abnehmbaren etiketten
LU83640A1 (de) Briefkarte und zugehoeriger umschlag
DE69716696T2 (de) Vielfächiger ordner und multi-ordner
EP2193035A2 (de) Bucherzeugnis und blätter hierfür
DE3820786C2 (de)
DE809435C (de) Registraturmappe
DE19747610A1 (de) Markierungsetikette
DE4239764A1 (de) Lesezeichen-System bestehend aus Lesezeichen, Lesezeichen-Magazin und Verfahrensweise zur Handhabung
DE3604382A1 (de) Kalender
DE69208997T2 (de) Ordner für Papierbogen
DE10215154B4 (de) Ungefaltetes Druckmedium als Vorderdeckel für einen heftähnlichen Gegenstand und Verfahren zur Herstellung eines heftähnlichen Gegenstandes unter Verwendung dieses Druckmediums
DE69620632T2 (de) Sortierelemente wie hängeordner oder archivboxen sowie eine maschine zu deren herstellung
DE2302847A1 (de) Signalfaehnchen zum markieren von bestimmten seiten in zeitschriften, buechern oder dergleichen sowie anordnung eines vorrats solcher faehnchen
DE3820786C3 (de)
DE8501814U1 (de) Insbesondere als Gruß- oder Glückwunschkarte verwendbare Klappkarte
DE7439382U (de) Kalender-Album
DE2510650A1 (de) Formblaetter zum sammeln von briefmarken
DE1486908B1 (de) Geschaeftsblock
DE29809349U1 (de) Beschriftbarer, selbstklebender Markierungsaufkleber für flächige Informationsträger
DE1723145U (de) Hefter oder mappe mit innenklappe.
DE202005018225U1 (de) Spender für Haftnotizzettel
DE10019887A1 (de) Kalender mit individuell gestaltbarer Werbefläche
DE1236532B (de) Durchschreibebuch

Legal Events

Date Code Title Description
8130 Withdrawal