DE19528381A1 - Album zur Aufnahme von Sammelgut - Google Patents
Album zur Aufnahme von SammelgutInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B42F5/00—Sheets and objects temporarily attached together; Means therefor; Albums
- B42F5/02—Stamp or like filing arrangements in albums
Landscapes
- Sheet Holders (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Alben, insbesondere Briefmarkenalben, mit variablen
Gestaltungsmöglichkeiten für die einzelnen Blätter und Zwischenblätter.
Eine Vielzahl von Sammelobjekten, wie beispielsweise Briefmarken, Post
karten, Telefonkarten und ähnliche flache Gegenstände, werden häufig so
wohl vom Sammler als auch vom Handel in Alben aufbewahrt. So gibt es ins
besondere eine Vielzahl unterschiedlicher Briefmarken- und Postkartenalben
auf dem Markt.
Folgende Gestaltungen der einzelnen Blätter gehören für Briefmarkenalben
zum Stand der Technik, wobei die Alben selbst jeweils in Form von gebun
denen Alben, als Ringbuchordner oder Klemmordner vorliegen können:
- a) Blankoblätter, vorgesehen zum Aufkleben von Klemmtaschen, Fotoecken oder Klebetaschen mit Sammelobjekten
- b) Blätter mit einer festen Anzahl durchgehender Pergamin- oder Klar sicht-Streifen
- c) Blätter, bei denen die durchgehenden Pergamin- oder Klarsicht-Streifen mittig durch einen übergeklebten senkrechten Kartonstreifen geteilt sind
- d) Blätter mit einer Anzahl gleich oder verschieden großer Pergamin- oder Klarsichtstreifen oder Einstecktaschen (sogenannte Blanko-Systeme)
- e) vorgedruckte Blätter, auf denen für das jeweilige Sammelgebiet bereits Felder, in der Regel mit Bildern der Marken, mit oder ohne Klemm taschen zur Aufnahme der Marken angebracht sind.
Die Typen a und e werden vorwiegend von Sammlern zu Gestaltung von wert
vollen Sammlungen verwendet. Typ a läßt der Gestaltungsfreiheit des Samm
lers weiten Raum, so daß er vor allem von Sammlern bevorzugt wird, die mit
viel Zeit und Geduld eine persönlich gestaltete Präsentation ihrer Objekte
bevorzugen. Typ e ermöglicht mit vergleichsweise wenig Aufwand eine an
spruchsvolle Präsentation der Objekte, was allerdings mit einem höheren
Preis erkauft werden muß. Außerdem ist man nach dem Beginn einer Sammlung
fast zwangsläufig an ein bestimmtes System gebunden, wenn die Sammlung
einen einheitlichen Gesamteindruck behalten soll.
Die Typen b und c werden gleichermaßen von Sammlern wie von Händlern ver
wendet. Sammler können darin sowohl mit geringem Aufwand und zu einem ver
gleichsweise niedrigen Preis ihre Sammlungen aufbewahren, als auch doppel
te oder überzählige Marken zum Zwecke des Tausches oder Verkaufes. So kann
Typ c beispielsweise dahingehend genutzt werden, daß jeweils links vom
Trennstreifen die postfrischen und rechts vom Trennstreifen die gestempel
ten Briefmarken plaziert werden. Für die wichtige Unterscheidung der Qua
litäten "ungestempelt" und "postfrisch" oder verschiedene Stempelqualitä
ten, wie sie bei Briefmarken vorliegen, ist bei solchen Alben keine Mög
lichkeit vorgesehen. Auch Händler nutzen überwiegend diese Albentypen,
wobei sie bei Typ c die senkrechten Trennstreifen beschriften können, bei
spielsweise mit der Preisangabe oder einer Numerierung. Diese Typen dürf
ten auf dem Markt am häufigsten vertreten sein, da sie einen guten Kom
promiß zwischen akzeptablem Preis, geringem Aufwand zur Gestaltung sowie
begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten darstellen.
Dennoch haben die auf dem Markt befindlichen Alben der Typen b und insbe
sondere c sowohl für den Sammler als auch für den Händler eine Reihe von
Nachteilen.
Beispielsweise geben die einzelnen Postverwaltungen in zunehmendem Maße
Zusammendrucke, Blocks und Kleinbögen heraus. Insbesondere Blocks und
Kleinbögen werden durch einen einzelnen Pergamin- oder Klarsichtstreifen
nur unzureichend fixiert, so daß bei jedem Umblättern die Gefahr der Be
schädigung, beispielsweise durch Umknicken, besteht. Im Falle des Typs c
sind diese Objekte auch häufig breiter als die jeweilige Hälfte des Per
gamin- oder Klarsichtstreifens. Solche Blöcke oder Zusammendrucke müssen
dann auf der Seite stehend aufbewahrt werden (Problem der Fixierung). Wei
tere Möglichkeiten sind die getrennte Aufbewahrung in speziellen Alben,
was die Einheit der Sammlung sprengt, oder das Auftrennen der Trennstrei
fen beispielsweise mittels einer Rasierklinge. Von einem solchen Auftren
nen ist aber in vielen Fällen dringend abzuraten, da abhängig von der Pa
piersorte sich die Schnittstelle durchdrückt und die Objekte beschädigt.
Der oben genannte Typ d stellt zwar eine Verbesserung dieses Umstandes
dar. Er kann aber nicht befriedigen, da nur eine begrenzte Zahl von Sei
teneinteilungen vorgegeben ist, und die Sammlung durch den dauernden Wech
sel der Streifenanordnungen "unruhig" wirkt. Weiterhin ist es relativ un
wahrscheinlich, daß sich die einzelnen Postverwaltungen in ihrer Ausgaben
politik an den vorgegebenen Streifenkombinationen orientieren werden. Au
ßerdem sind solche Blätter in der Regel nur einseitig mit dieser Art von
Seiteneinteilung versehen. Für den Händler ergibt sich der Nachteil, daß
er nur wenig Platz zum Anfügen schriftlicher Informationen hat.
Weiterhin weisen die herkömmlichen Alben dann erhebliche Nachteile auf,
wenn in ihnen viel Sammelgut untergebracht wird. Dies ist beispielsweise
bei Händlern der Fall, aber auch bei den Alben, in denen Sammler ihre
Tausch- oder Verkaufsobjekte unterbringen. Im Laden oder auf Tauschtagen
passiert es aufgrund der herrschenden Hektik und des großen Personenan
dranges häufig, daß beim schnellen Umblättern Sammelgut herausfällt oder
beschädigt wird. Auch haben andere Personen einen relativ freien Zugriff
auf das Sammelgut, so daß diese mit einer gewissen Fingerfertigkeit unbe
merkt vom Eigentümer Sammelgut entnehmen können.
Weiterhin bieten die bekannten Albenarten dem Sammler oder Händler nur
unzureichende Möglichkeiten, Beschriftungen und Kennzeichnungen an der
Albenrückseite anzubringen.
Es besteht daher nach wie vor ein Bedürfnis, die einfachen Albengrundtypen
b und c, aber auch Alben von Typ d, dahingehend zu verbessern, daß die
genannten Nachteile überwunden werden und der Sammler oder Händler mit
einfachen Mitteln und ohne großen Zeitaufwand zusätzliche Gestaltungsmög
lichkeiten erhält. Dabei sollte es dem Benutzer überlassen bleiben, wel
chen Nachteilen er abhelfen will oder welche zusätzlichen Gestaltungsmög
lichkeiten er verwenden möchte.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Album, insbesondere Briefmarkenal
bum, mit variablen Gestaltungsmöglichkeiten, bestehend aus einem Einband,
mit diesem fest oder lösbar verbundenen Blättern mit Vorrichtungen zur
Aufnahme des Sammelguts in Form von an der Unterseite sowie an den Enden
befestigten Streifen sowie gewünschtenfalls Zwischenblättern, das durch
mindestens eines der folgenden Gestaltungsmerkmale aufweist:
- (A) variable Unterteilung der Streifen zur Aufnahme des Sammelgutes durch reversible oder fest fixierbare Elemente,
- (B) Vorrichtungen zur zusätzlichen Aufnahme von Sammelgut variabler Größe,
- (C) optische Unterteilung der Blätter,
- (D) Vorbereitung der Zwischenblätter zur variablen Aufnahme von Informa tionen,
- (E) reversible Kennzeichnung des Albums auf Rückseite sowie gewünschtenfalls zusätzliche Sicherungen gegen unbefugte Entnahme des Sammelgutes.
Die im folgenden genannten bevorzugten Ausführungsformen dienen dem bes
seren Verständnis der Erfindung. Die vorliegende Erfindung ist jedoch kei
nesfalls auf diese Ausführungsformen beschränkt.
Im weiteren werden die auf den einzelnen Seiten zur Aufnahme des Sammel
gutes angebrachten, waagerecht angeordneten und an der Unterseite sowie an
den Enden befestigten Pergamin- oder Klarsicht-Streifen als "Aufnahme
streifen" bezeichnet. Senkrecht angebrachte Streifen, die nicht der Auf
nahme und Fixierung des Sammelgutes dienen, werden als "Unterteilungs
streifen" bezeichnet.
Gestaltungsmerkmal A dient insbesondere zur einfachen Erweiterung der Ge
staltungsmöglichkeiten für den Nutzer.
Es läßt sich beispielsweise dadurch realisieren, daß dem Album, dessen
einzelne Seiten jeweils über die gesamte Breite durchgehende Aufnahme
streifen aufweisen, separate Unterteilungsstreifen beigelegt werden. Bei
diesen Streifen handelt es sich um einseitig mit einer Klebebeschichtung
versehene Papier-, Karton- oder Kunststoffstreifen mit einer Breite von
etwa 0,5 bis 3 cm, bevorzugt 1 bis 2 cm. Bei der Klebebeschichtung kann es
sich um eine, zunächst abgedeckte, permanent klebende Beschichtung han
deln. Ebenfalls ist es möglich, eine Klebebeschichtung zu verwenden, die
erst durch Berührung mit einer Flüssigkeit, z. B. Wasser, ihre Klebewirkung
entfaltet. In diesem Fall kann auf die separate Abdeckung verzichtet wer
den. Diese Unterteilungsstreifen können nun vom Nutzer jeweils entspre
chend den Anforderungen auf dem Albumblatt angebracht werden. Durch ent
sprechende Wahl des Klebstoffes können dabei solche Unterteilungsstreifen
zur Verfügung gestellt werden, die im Album dauerhaft fixiert werden und
nicht oder nur unter Beschädigung des Albums wieder entfernt werden kön
nen. Es sind aber auch solche Unterteilungsstreifen herstellbar, deren
Klebebeschichtung eine solche Klebekraft aufweist, daß die Fixierung zwar
für den üblichen Gebrauch ausreichend ist, aber auch eine Entfernung des
Unterteilungsstreifens ohne Beschädigung der Albumseite ermöglicht. Solche
reversiblen Unterteilungsstreifen können dann mehrfach verwendet werden,
was beispielsweise eine Umsortierung der Sammlung gestattet.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung werden die Untertei
lungsstreifen dem Sammelalbum in einer höheren Zahl, als es der Seitenzahl
des Albums entspricht beigelegt.
Zur weiteren Erleichterung für den Nutzer können diese Unterteilungsstrei
fen in verschiedenen Längen bereitgestellt werden.
Weiterhin ist es möglich, die Unterteilungsstreifen mit Schnittkanten oder
leichten Perforationen zu versehen, um eine leichte Anpassung an die ge
wünschte Länge ohne den Gebrauch von Schere, Messer u.ä. zu ermöglichen.
Da die Zahl und Ausführungen der vom jeweiligen Nutzer gewünschten Unter
teilungsstreifen variieren, bietet es sich an, Alben mit einem Standard
satz an Unterteilungsstreifen zur Verfügung zu stellen und gegebenenfalls
weitere Unterteilungsstreifen getrennt anzubieten und zu vertreiben. Ge
genstand der vorliegenden Anmeldung sind daher auch solche Unterteilungs
streifen.
In einer weiteren Ausführungsform kann Gestaltungsmerkmal (A) in Form von
Banderolen realisiert sein.
Diese Banderolen werden bevorzugt aus Papier, Karton oder Kunststoff her
gestellt. Sie werden über das -jeweilige Albumblatt gestreift und teilen
somit gleichzeitig Vorder- und Rückseite auf. In dieser Ausführungsform
sind also bei Verwendung einer einzigen Banderole die Streifen der beiden
Seiten des Albumblattes entweder in 2 gleich große Abschnitte oder in 2
unterschiedlich große Abschnitte aufgeteilt, wobei im letzteren Fall die
Anordnung der beiden Abschnitte auf Vorder- und Rückseite spiegelsymme
trisch ist.
Die Banderolen können entsprechen dem oben gesagten ebenfalls über die
ganze Länge der Innenseite oder auf Teilen der Innenseite mit entsprechen
den Klebstoffen versehen werden, um eine permanente oder reversible Fixie
rung zu ermöglichen.
Bei der Wahl des Materials sowohl von Unterteilungsstreifen als auch der
Banderole kann der Gesichtspunkt eine Rolle spielen, ob eine Beschriftung
erwünscht ist oder zumindest ermöglicht werden soll.
Bei Verwendung von Kunststoffen ist in der Regel eine optisch ansprechende
Beschriftung nur mit Faserschreibern möglich. Je nach Wahl des Kunststof
fes und des Schreibgerätes können dabei sowohl permanente als auch wieder
entfernbare Beschriftungen verifiziert werden. In einer bevorzugten Aus
führungsform kann es daher vorgesehen sein, Unterteilungsstreifen bzw.
Banderole aus Kunststoff anzufertigen und dem Album entsprechende Schreib
geräte zur permanenten oder reversiblen Beschriftung beizugeben.
Bei Verwendung von Papier oder Karton ist eine Beschriftung beispielsweise
mit Bleistiften, Kugelschreibern oder Faserschreibern möglich. In einer
bevorzugten Ausführungsform wird die Oberfläche des Papiers oder Kartons
der Unterteilungsstreifen bzw. Banderolen so gestaltet, daß eine rever
sible Beschriftung mit Bleistift möglich ist, ohne daß die Radiervorgänge
Spuren hinterlassen.
Ferner kann es gewünscht sein, die Unterteilungsstreifen oder Bandrolen
auf beispielsweise DIN-A4-Blättern fixiert oder in Form von DIN-A4-Form
körpern zu gestalten, um eine Beschriftung mittels Schreibmaschine oder
Personal-Computer/Drucker zu ermöglichen.
Gestaltungsmerkmal B dient ebenfalls zur einfachen Erweiterung der Gestal
tungsmöglichkeiten für den Nutzer, insbesondere für große Einzelstücke der
Sammlung.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Gestaltungsmerkmals B stellen Ein
stecktaschen dar, die mit einer Klebebeschichtung auf der Rückseite ver
sehen sind. Diese Einstecktaschen sind bevorzugt aus einer transparenten
Kunststoff-Folie hergestellt. Diese Einstecktaschen liegen bevorzugt in
solchen Größen vor, die der Größe der größten, d. h. überdurchschnittliche
großen, Sammelstücke entspricht. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
für Briefmarkenalben entspricht die Größe der Einstecktaschen den bevor
zugten Größen, die die Postverwaltungen für Briefmarkenganzsachen, Zusam
mendrucke und Blöcke wählen.
Diese Einstecktaschen können bevorzugt auf den Innenseiten der Umschlag
seiten sowie in der Albenmitte oder auf dafür geeigneten Zwischenblättern
angebracht werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform liegen die ent
sprechenden Zwischenblätter in einer stabileren Ausführung vor, als sie
üblicherweise für Zwischenblätter in diesen Alben gewählt werden. Ge
wünschtenfalls können die Zwischenblätter die gleiche Stabilität wie die
Albenblätter aufweisen, die zur Aufnahme des üblichen Sammelgutes dienen.
Durch geeignete Wahl des auf der Rückseite der Einstecktaschen befindli
chen Klebstoffes kann die Anbringung der Einstecktasche in den Alben so
wohl reversibel als auch permanent erfolgen. Dabei kann der Klebstoff so
wohl über die gesamte Rückseite der Einstecktasche verteilt sein, als auch
in Form von Streifen lediglich an mindestens zwei Rändern, wobei diese
Ränder bevorzugt benachbart sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform können Einstecktaschen in Form von
"Endlos"-Rollen, gegebenenfalls in Form einer Doppelfolie, bereitgestellt
werden, von denen die einzelne Einstecktasche gegebenenfalls an vorgege
benen Perforationen abgetrennt werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden Einstecktaschen
in der Größe einer Seite dadurch gebildet, daß die üblichen Zwischenblät
ter durch spezielle Befestigungsmöglichkeiten mit dem unteren und äußeren
Rand der Albumseite fest oder reversibel verbunden werden.
Diese Verbindung kann entweder durch entsprechende Klemm-Elemente oder
durch entsprechend vorgebildete Klebestreifen erfolgen.
Diese erfinderische Gedanke kann außer zur Gestaltung der genannten Ein
stecktaschen zusätzlich noch zur Diebstahlsicherung verwendet werden. So
kann einer unbefugten Entnahme von Sammelgut dadurch vorgebeugt werden,
daß eine reversible Verbindung der, vom eigentlichen Benutzer aus gesehen,
oberen Zwischenblattkante mit der oberen Kante der Albumseite bereitge
stellt wird. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann diese reversible
Verbindung in Form eines Klett-Verschlusses ausgestaltet sein.
In diesem Falle wird die reversible Verbindung bevorzugt durch eine Klemm
verbindung hergestellt.
Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit für den Nutzer stellt das erfindungs
gemäße Merkmal (C) dar.
Basis für die Anwendung dieses Merkmals sind übliche Albumblätter mit
durchgehenden Aufnahmestreifen ohne Unterteilungsstreifen.
Zur optischen Unterteilung der Albumblätter dienen nun senkrechte gedruck
te Linien auf dem Albumblatt selbst. Durch den Druck dieser Linien auf dem
Basis-Kartonmaterial kann so eine Unterteilung erfolgen, ohne daß, wie bei
Unterteilungsstreifen und anderen Unterteilungselementen, ein Teil des
Aufnahmestreifens für das Sammelgut verlorengeht. Dies bietet einen erheb
lichen Vorteil in vielen Fällen, wenn die Größe des Sammelgutes so ist,
daß der bei Verwendung von Unterteilungsstreifen verfügbare Platz zu klein
ist.
Um die Variabilität für den Sammler zu erhöhen, ist es möglich, nicht nur
eine Linie (als Ersatz für den konventionellen Unterteilungsstreifen) zu
drucken, sondern ein Muster mehrerer Linien mit entsprechenden Abständen.
So kann das Albumblatt durch eine entsprechende Zahl von Linien optisch in
2, 3 oder mehr Streifen aufgeteilt werden. Es ist dabei bevorzugt, nicht
mehr als 4 gleich breite Bereiche durch Linien abzutrennen.
In einer besonderen Ausführungsform werden durch die gedruckten Linien
Bereiche mit 2 unterschiedlichen Breiten geschaffen. Die schmalen Bereiche
haben dabei eine Breite von bevorzugt 0,5 bis 2 cm. In diese Bereiche kön
nen dann gewünschtenfalls Beschriftungen eingefügt werden, ohne daß der
entsprechende Platz für das Sammelgut verloren geht.
In einer weiteren Ausführungsform des erfinderischen Merkmals (C) wird die
Unterteilung der Albumblätter durch mindestens 2 farblich unterschiedliche
Zonen erzielt, die jeweils übel die gesamte Höhe des Albumblattes gehen.
Auch hier wird somit ein Vorteil in den Fällen erzielt, in denen die Größe
des Sammelgutes so ist, daß der bei Verwendung von Unterteilungsstreifen
verfügbare Platz gerade um wenige Millimeter zu klein ist.
Auch hier ist es möglich, mehr als 2, bevorzugt aber nicht mehr als 4,
farblich unterschiedliche Zonen vorzusehen. Auch die Verifizierung schma
ler Zonen zu Beschriftungszwecken, bevorzugt in weißer Farbe, ist möglich.
Zur Verwirklichung des Gestaltungsmerkmals (D) werden die Zwischenblätter
aus einem Material hergestellt, daß reversibel oder irreversibel be
schriftbar ist.
Für eine Beschriftung mit einem Bleistift, Farbstift oder Kugelschreiber
wird als Material für die Zwischenblätter insbesondere rauhes Transparent
papier verwendet.
Für eine Beschriftung mit einem, permanenten oder semipermanenten Faser
schreiber wird als Material für die Zwischenblätter insbesondere Kunst
stoff-Folie verwendet.
Erfindungsgemäß bevorzugt sind Zwischenblätter aus einem Material, das
sich mit einem Bleistift reversibel beschreiben läßt. Zur einfachen Ra
dierung sollte es insbesondere mit weichen Bleistiften gut beschriftbar
sein.
Insbesondere, wenn die Zwischenblätter zur Beschriftung dienen, können sie
als weitere Funktion die eines Registers übernehmen. In einer bevorzugten
Ausführungsform ragen die Zwischenblätter daher seitlich oder oben über
die Albumblätter hinaus. Dabei kann es bevorzugt sein, die herausragenden
Teile, gegebenenfalls zusammen mit angrenzenden Teilen der Zwischenblätter
mit einem steifen Material, wie beispielsweise Karton oder bestimmte
Kunststoffe, zu verstärken, um die Registerfunktion für eine längere Ge
brauchsdauer sicherzustellen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform werden die Zwischenblätter so ge
staltet, daß die senkrechten Linien oder farblich gestalteten Zonen gemäß
den oben beschriebenen Ausführungsformen des Merkmals (C) sowohl auf dem
jeweiligen Albumblatt als auch auf dem dazugehörigen Zwischenblatt in
gleicher Weise ausgeführt sind. Dies ermöglicht in hervorragender Weise,
auch umfangreichere Beschriftungen zwanglos dem jeweilig entsprechenden
Sammelgut zuzuordnen.
Ein weiteres Problem bei der ansprechenden Gestaltung von Sammelalben
stellt deren Bezeichnung auf der Rückseite. Als Rückseite wird in diesem
Zusammenhang die Seite verstanden, die ein in einem Regal oder Schrank
stehendes Album dem Betrachter zuwendet. Neben speziellen Alben, die eine
Bezeichnung des Sammelinhalts bereits in aufgeprägter Form aufweisen, muß
der Sammler bis heute hier improvisieren, was das optische Erscheinungs
bild des Albums in den meisten Fällen nicht gerade verbessert.
Gemäß Gestaltungsmerkmal (E) der vorliegenden Erfindung wird daher ein
spezielles Klebeetikett zur Verfügung gestellt. Dies besteht aus einer
Selbstklebefolie und einer aufgebrachten transparenten Klemmfolie. Die
Klemmfolie hat die Form einer ein- oder zweiseitig offenen Tasche. In
diese Tasche können nunmehr die kennzeichnenden Informationen in Form
eines Papier- oder Kartonzettels eingeschoben werden.
Claims (23)
1. Album, insbesondere Briefmarkenalbum, mit variablen Gestaltungsmög
lichkeiten, bestehend aus einem Einband, mit diesem fest oder lösbar
verbundenen Blättern mit ,Vorrichtungen zur Aufnahme des Sammelguts in
Form von an der Unterseite sowie an den Enden befestigten Streifen
sowie gewünschtenfalls Zwischenblättern, gekennzeichnet durch minde
stens eines der folgenden Gestaltungsmerkmale:
- (A) variable Unterteilung der Streifen zur Aufnahme des Sammelgutes durch reversible oder fest fixierbare Befestigungselemente,
- (B) Vorrichtungen zur zusätzlichen Aufnahme von Sammelgut variabler Größe,
- (C) optische Unterteilung der Blätter,
- (D) Vorbereitung der Zwischenblätter zur variablen Aufnahme von Informationen,
- (E) reversible Kennzeichnung des Albums auf Rückseite sowie gewünsch tenfalls zusätzliche Sicherungen gegen unbefugte Entnahme des Sammelgutes.
2. Album nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch separat beigelegte, ein
seitig mit einer Klebebeschichtung versehene Papier-, Karton- oder
Kunststoff-Unterteilungsstreifen als Gestaltungsmerkmal (A).
3. Album nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterteilungs
streifen in verschiedenen Längen ausgebildet sind.
4. Album nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Untertei
lungsstreifen vorgebildete Schnittkanten aufweisen, mit deren Hilfe
die Länge individuell angepaßt werden können.
5. Album nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
Gestaltungsmerkmal (A) in Form einer Banderole aus Papier, Karton oder
Kunststoff ausgebildet ist, die über das einzelne Albumblatt gestreift
wird und Vorder- und Rückseite aufteilt.
6. Album nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Banderole aus
einem Material besteht, das reversibel oder irreversibel beschriftbar
ist.
7. Album nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der
Banderole reversibel mit Bleistift beschriftbar ist.
8. Album nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch Einsteck
taschen, bevorzugt aus transparenten Kunststoff-Folien, die mit einer
Klebebeschichtung auf der Rückseite versehen sind, als Gestaltungs
merkmal (B).
9. Album nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktaschen
in Form von einer "Endlosrolle" bereitgestellt werden.
10. Album nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
stecktaschen in Größen vorliegen, die den von Postverwaltungen heraus
gegebenen Briefmarkenganzsachen, Zusammendrucken oder Blöcken entspre
chen.
11. Album nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einstecktaschen auf den Umschlagseiten oder in der Albenmitte an
gebracht werden.
12. Album nach Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet, daß Einstecktaschen in
der Größe einer Seite dadurch gebildet werden, daß die üblichen Zwi
schenblätter mittels spezieller Befestigungsmöglichkeiten mit dem un
teren und dem äußeren Rand der Albumseite fest oder reversibel ver
bunden werden.
13. Album nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungs
möglichkeit in Form einer Klemmverbindung oder eines Klebestreifens
ausgestaltet ist.
14. Album nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
als Diebstahlschutz weiterhin eine Befestigungsmöglichkeit für die
obere Zwischenblattkante an der oberen Kante der Albumseite vorgesehen
ist.
15. Album nach Anspruch 14, dadurch bekennzeichnet, daß diese Befesti
gungsmöglichkeit in Form einer Klemmverbindung ausgestaltet ist.
16. Album nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gestaltungsmerkmal
(C) in Form eines Musters gedruckter senkrechter Linien ausgebildet
ist.
17. Album nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten
Linien einen festen Abstand aufweisen.
18. Album nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Albumblätter
mindestens 2, farblich unterschiedliche Zonen aufweisen, die jeweils
über die gesamte Höhe der Albumblätter gehen.
19. Album nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zwischenblätter gemäß Gestaltungsmerkmal (D) aus einem Material
bestehen, daß reversibel und/oder irreversibel beschriftbar ist.
20. Album nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenblät
ter aus einem Material bestehen, das mit Bleistift beschrieben werden
kann.
21. Album nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zwischenblätter in Form eines Registers seitlich oder oben über
die Albumblätter hinausragen.
22. Album gemäß einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die gedruckten Linien oder Farbzonen auf den Albumblättern und den
gegenüberliegenden Zwischenblättern in identischer Weise ausgeführt
sind.
23. Album gemäß einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß
Gestaltungsmerkmal (E) ausgebildet ist als Klebeetikett, bestehend aus
einer Selbstklebefolie und einer aufgebrachten transparenten Klemmfo
lie, in Form einer ein- oder zweiseitig offenen Tasche, in die kenn
zeichnende Informationen in Form eines Papier- oder Kartonzettels ein
geschoben werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995128381 DE19528381A1 (de) | 1995-08-02 | 1995-08-02 | Album zur Aufnahme von Sammelgut |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1995128381 DE19528381A1 (de) | 1995-08-02 | 1995-08-02 | Album zur Aufnahme von Sammelgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19528381A1 true DE19528381A1 (de) | 1997-02-06 |
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| DE1995128381 Withdrawn DE19528381A1 (de) | 1995-08-02 | 1995-08-02 | Album zur Aufnahme von Sammelgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19528381A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202007013093U1 (de) * | 2007-09-19 | 2009-02-26 | Collectobook Gmbh & Co. Kg | Bucherzeugnis und Blätter hierfür |
-
1995
- 1995-08-02 DE DE1995128381 patent/DE19528381A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202007013093U1 (de) * | 2007-09-19 | 2009-02-26 | Collectobook Gmbh & Co. Kg | Bucherzeugnis und Blätter hierfür |
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