DE1952845A1 - Laengsdichtes Nachrichtenkabel - Google Patents

Laengsdichtes Nachrichtenkabel

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DE1952845A1
DE1952845A1 DE19691952845 DE1952845A DE1952845A1 DE 1952845 A1 DE1952845 A1 DE 1952845A1 DE 19691952845 DE19691952845 DE 19691952845 DE 1952845 A DE1952845 A DE 1952845A DE 1952845 A1 DE1952845 A1 DE 1952845A1
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DE
Germany
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moisture
water
communication cable
cable
action
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Pending
Application number
DE19691952845
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Schleyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE1952845A1 publication Critical patent/DE1952845A1/de
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00—Communication cables or conductors
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/22—Sheathing; Armouring; Screening; Applying other protective layers
    • H01B13/221—Sheathing; Armouring; Screening; Applying other protective layers filling-up interstices
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17—Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/28—Protection against damage caused by moisture, corrosion, chemical attack or weather
    • H01B7/282—Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable
    • H01B7/285—Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable by completely or partially filling interstices in the cable
    • H01B7/288—Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable by completely or partially filling interstices in the cable using hygroscopic material or material swelling in the presence of liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Längsdichtes Nachrichtenkabel Bei Nachrichtenkabeln besteht bei einer Beschädigung des Mantels die Gefahr, daß sich eindringende Feuchtigkeit axial ausbreiten kann. Bei papierisolierten Nachrichtenkabeln führt ein solcher Feuchtigkeitseinbruch zum Ausfall des Kabels, weil die Isolationswerte der Nachrichtenkabeladern durch die eindringende Feutigkeit um Größenordnungen herabgesetzt werden.
  • Diese Gefahr besteht bei Nachrichtenkabeln mit kunststoffisolierten Adern nicht im gleichen Maße, jedoch kann bei einem solchen Kabel ein größerer Abschnitt des Kabels in kurzer Zeit vollaufen, da die kunststoffisolierten Adern dem axialen Vordringen der eindringenden Feuchtigkeit keinen Widerstand entgegensetzen.
  • Es ist daher bereits bekannt (britische Patentschrift 1 006 897), Nachrichtenkabel mit kunstoffisolierten Adern in bestimmten Abständen mit einer Feuchtigkeitsbarriere zu versehen, welche die weitere Ausdehnung des eingedrungenen Wassers verhindert.
  • Bei einem bekannten Kabel dieser Art werden in bestimmten Abständen die Zwischenräume zwischen den einzelnen Adern und dem Mantel durch ein plastisches Material ausgefüllt, so daß bei einer Beschädigung des Kabels nur das zwischen zwei solchen Feutigkeitsbarrieren liegende Kabelstück vollaufen kann.
  • Es ist weiterhin bekannt, in die von einem.Mantel umschlossene Kabelseele eines Nachrichtenkabels mit kunststoffisolierten Adern (britische Patentschrift 1 046 314) oder in Schiffskabel (US-Patentschrift 2 50r7 508) in Abständen oder über seine ganze axiale Ausdehnung hin einen unter der Einwirkung von Feuchtigkeit bzw. Wasser durch Quellen sein Volumen um ein Vielfaches vergrößernden Stoff einzubringen, damit bei einem Wassereinbruch die Seele des Kabels die axiale Ausbreitung des eindringenden Wassers unt-erbunden ist. Der quellfähige Stoff kann auch in gelartiger Form in das Kabel eingebracht werden. Es ist dabei auch bekannt, daß der quellfähige Stoff in Pulverform im Kabel vorliegt und beispielsweise mit Hilfe einer vaselineartigen Paste auf Kohlernqasserstoff- bzw. Siliconbasis in das Kabel eingebracht wird.
  • Die Erfindung geht von einem längsdichten Nachrichtenkabel aus, bei dem zur Erzielung einer Längsdichtigkeit gegenüber Flüssigkeiten in die Kabelseele ein unter der Einwirkung von Wasser oder Feutigkeit -durch Quellen sein Volumen um ein Vielfaches vergrößernder Stoff eingebracht ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein längsdichtes Nachrichtenkabel zu schaffen, bei dem im Hinblick auf die Betriebseigens chaften- und die Längsdichtigkeit die Vorteile des papierisolierten-Kab-els mit denen des kunststoffisolierten Kabels verbunden sind. Gemäß der Erfindung ist der unter der Einwirkung von Wasser oder Feuchtigkeit durch Quellen sein Volumen um ein Vielfaches vergrößernde Stoff auf eine den jeweiligen Zweiter der Nachrichtenkabeladern unmittelbar umgebend, vorzugsweise doppelte Tackschicht aufgebradht; auf den der unter der Einwirkung von Wasser oder Feuchtigkeit durch Quellen sein Volumen um ein Vielfaches vergrößernden Stoff ist eine Papierisolierung aufgesponnen. Die über der relativ dünnen Lackschicht aufgebrachte Papierisolierung gewährleistet eine niedrige Dielektrizitätskonstante und damit eine niedrige Betriebskapazität des Nachrichtenkabels, während bei einem Feuchtigkeitseinbruch ein Kurzschluß der Adern durch die doppelte Lackschicht -verhindert wird und das Kabel somit - wenn auch unter verminderten Bedingungen - betriebsfähig bleibt. Durch den zwischen der Lackschicht und der Papierisolierung- vorhandcnen, unter der Einwirkung von Wasser oder Feuchtigkeit durch Quellen sein Volumen um ein Vielfaches vergrößernden Stoff wird außerdem eine Ausbreitung von Feuchtigkeit oder Wasser in Bängsrichtung des achrichtenkabels unterbunden.
  • An sich ist aus der deutschen Patentschrift 295 6.16 ein Papier-Luftraumkabel mit innerem. Schutz gegen Wasserstörungen bekannt, bei dem der Zweiter zunächst mit einer Lack- oder Emailisolation und hierauf mit einer Papierhülle umgeben ist. Abweichend von der Erfindung sind bei diesem bekannten Kabel jedoch keine Maßnahmen vorgesehen, die die Längsdichtigkeit des Kabels gewährleisten, wie es die Erfindung durch Einbringen eines unter der Einwirkung von Wasser oder .Peuchtigkeit sein Volumen um ein Vielfaches vergrößernden Stoffes vorsieht.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist für die Papier isolierung ein Papier hoher Saugfähigkeit verwendet.- Hierdur-ch kann die Längsdichtigkeit des Nachrichtenkabels verbessert werden, da das Isolierpapier bei Zutritt von Feuchtigkeit aufquillt und somit die Hohlräume zwischen den Adern des Nachrichtenkabels besser ausfüllt.
  • Weiterhin kann bei einem gemäß der Erfindung ausgebildeten.Nachrichtenkabel, bei dem die Adern zu Vierern und die Vierer lagen-oder bündelweise zur Kabelseele verseilt sind, der unter der Einwirkung von Wasser oder Feuchtigkeit sein Volumen durch Quellen um ein Vielfaches vergrößernde Stoff auch auf die einzelnen Lagen bzw. Bündel aufgebracht sein; gleichzeitig empfiehlt es sich, für die Lagen- bzw. Bündelbespinnung und für die Seelenbespinnung besonders saugfähige Bänder aus beispielsweise Papier, Textilien oder Kunststoff zu verwenden. Hierbei wird also der gemäß der Erfindung für die einzelne Ader des Nachrichtenkabels vorgesehene Aufbau sinngemäß auf die ganze Kabelseele übertragen, wodurch sich eine betrschtliche Verbesserung in der Sicherheit gegenüber einer axialen Ausbreitung von in die Kabelseele eingedrungener Feuchtigkeit oder eingedrungenem Wasser ergibt.
  • Ein Ausführungsbeispitel eines gemäß der Erfindung ausgebildeten längsdichten Nachrichtenkabels ist in Fig. 1 dargestellt, während in Fig. 2 eine einzelne Ader eines solchen Nachrichtenkabels im Querschnitt wiedergegeben ist.
  • Das Nachrichtenkabel 1 besteht aus der Kabelseele 2 und der darüber aufgebrachten feuchtigkeitsundurchlässigen Schicht 3 und dem Kunststoffmantel 4. Die Kabelseele 2 wird durch die lagenweise verseilten Vierer 5 gebildet, wobei die einzelnem lagen der Kabelseele durch die Lagenbespinnungen 6 bzw die Seelenbespinnung 7 zusammengehalten werden.
  • Wie insbesondere die Fig. 2 erkennen läßt, sind die einzelnen Adern 8 der lagenverseilten Vierer 5 folgendermaßen aufgebaut: Auf den Leiter 9 ist zunächst eine doppelte Lackschicht 10 aufgebracht. Darüber befindet sich die dünne Schicht 11 aus einem sein Volumen unter der Einwirkung von Feuchtigkeit oder Wasser durch Quellen um- ein Vielfaches vergrößerden Stoff. Dieser Stoff ist beispielsweise in Pulverform aufgebracht, indem der mit der dos eltern Lackschicht 10 isolierte Leiter 9 durch einen mit die sem Pulver gefüllten Behälter hindurchgezogen wurde. Anschließend ist auf den Leiter 9 und die darüber befindlichen Schichten 10 und 11 die Papierisolierung 12 aus besonders saugfähigem Papier aufgesponnen.
  • Innerhalb der Kabelseele 2 ist auf die einzelnen Lagen vor dem Aufbringen der Lagenbespinnung 6 bzw. der Seelenbespinnung 7 ebenfalls ein unter der Einwirkung von Feuchtigkeit sein Volumen durch Quellen um ein Vielfaches vergrößernder Stoff aufgebracht.
  • Die Lagen bzw. Seelenbespinnung besteht vorzugsweise aus besonders saugfähigen Bändern aus beispielsweise Papier, Textilien oder Kunsttoff.
  • Für den im Ralimen der Erfindung verwendeten Stoff, der unter der Einwirkung von Nasser oder Feuchtigkeit sein Volumen durch Quellen um ein Vielfaches vergrößert, kommen beispielsweise Polysaccharide in Prage. Von diesen Polysacchariden haben sich als besonders geeignet erwiesen Celluloseäther, wie beispielsweise Methylcellulose oder Carboxymethylcellulose, oder auch tierische und pflanzliche Stärke bzw. deren Abbauprodukte und Derivate. Geeignet sind aber auch andere Naturstoffe mit Polysaccharidcharakter, wie beispielsweise Pektine, alginate, Traganth, Agar-Agar, vernetztes Dextran sowie Galaktose- oder Mannosederivate. Vor allem die Verbindungen der beiden letztgenannten Arten haben sich zur Durchführung der Erfindung hervorragend bewährt.
  • Weiterhin kommen folgende Stoffe in Frage: Polyoxyalkene, und zwar vorwiegend Polyoxyäthylene, sowie auch Polyvinylderivate, wie -beispielsweise Polyvinylpyrrolidon, Polyvinyläther, insbesondere Polyvinylmethyläther. Weiterhin sind geeignet Polyacrylsäurederivate, wie insbesondere Ammonium- bzw. Natriumsalze der Polyacrylsäure. Weiterhin sind quellfähige anorganische Verbindungen, wie beispielsweise Kieselgur oder Diatomeenerden sowie Silikate und dessen Derivate, -wie beispielsweise Bentonite oder Bentone, geeignet.
  • Bei einem gemäß der Erfindung aufgebauten Nachrichtenkabel wird bei Eintritt von Feuchtigkeit oder Wasser durch den beschädigten Kabelmantel eine axiale Ausbreitung der Feuchtigkeit oder des Wassers sofort verhindert, da durch den Feuchtigkeitszutritt einerseits die Papierbander der Aderisolierung und die Bonder der Lagen- bzw. Seelenbespinnung die Feuchtigkeit aufsaugen und dabei aufquellen und da andererseits der in den einzelnen Adern und zwischen den Lagen vorhandene pulverförmige Stoff sein Volumen durch Quellen um ein Vielfaches vergrößert; durch den hierbei entstehenden Druck wird eine wirksame Feucht igkeits- ulid Wassersperre gebildet.
  • Bin gemäß der Erfindung ausgebildetes Nachrichtenkabel ist auch nach dem Eindringen von Feuchtigkeit oder Wasser noch betriebrifähig, wenn auch unter eingeschränkten Bedingungen. Dies wird durch die doppelte Lackschicht 10 der einzelnen Adern der Vierer 5 gewährleistet, die einen Kurzschluß der Adern üDer die eingedrungene Feuchtigkeit verhindert. An Stelle des in Fig. 1 dargestellten lagenweise aufgebauten Nachrichtenkabels kommt im Rahmen der Erfindung auch ein bündelweise aufgebautes Nachrichtenkabel in Frage.
  • 2 Figuren 3 Ansprüche

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Längsdichtes Nachrichtenkabel, bei dem zur Erzielung einer Längsdichtigkeit gegenüber Flüssigkeiten in die Kabelseele ein unter der Einwirkung von Wasser oder Feuchtigkeit durch Quellen sein Volumen um ein Vielfaches vergrößernder Stoff eingebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der unter 'der Einwirkung von Feuchtigkeit oder Wasser sein Volumen um ein Vielfaches vergrößernde Stoff auf eine den Jeweiligen Leiter der Nachrichtenkabeladern unmittelbar umgebende, vorzugsweise doppelte Lactschicht aufgebracht ist und daß auf den sein Volumen unter Einwirkung von Wasser oder Feuchtigkeit um ein Vielfaches vergrößernden Stoff eine Papierisolierung aufgesponnen ist.
  2. 2. Nachrichtenkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Papierisolierung (12)-ein Papier hoher Saugfähigkeit verwendet ist.
  3. 3. Nachrichtenkabel nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Adern zu Paaren oder zu Vierern und die Paare oder Vierer lagen- oder bündelweise zur Eabelseele verseilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der unter der Einwirkung von Wasser oder Feuchtigkeit sein Volumen um ein Vielfaches vergrößernde Stoff auch auf die einzelnen Lagen bzw. Bündel aufgebracht ist und daß die Seelen-(7) bzw Lagenbespinnung (6) aus besonders saugfähigen Bändern aus beispielsweise Papier, textilien oder Eunststoff besteht.
    L e e r s e i t e
DE19691952845 1969-10-14 1969-10-14 Laengsdichtes Nachrichtenkabel Pending DE1952845A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3996413A (en) * 1972-10-19 1976-12-07 International Standard Electric Corporation Sheathed stranded cable completely filled with water blocking composition

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3996413A (en) * 1972-10-19 1976-12-07 International Standard Electric Corporation Sheathed stranded cable completely filled with water blocking composition

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