DE1952857A1 - Mehrstufiger Staubabscheider - Google Patents
Mehrstufiger StaubabscheiderInfo
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
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Description
■ß r ο m m a / Schweden
Lehrstufiger Staubabscheider
jJie Erfindung bezieht sich auf einen, mehrstufigen Staubabscheider sowie auf die Art seiner Verwendung.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen mehrstufigen Staubabscheider
zu schaffen, welcher leistungsstark ist und über lange
iieit hinweg zum Einsatz kommen kann, ohne daß er zwischendurch
zur Entfernung von zusammengeballtem Staub stillgesetzt werden muß.
Jiine v/eitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, einen. Staubabscheider
in besonders zweckmäßiger Weise mit einem Druckluftwerkzeug zu kombinieren, um den vom Werkzeug aufgewirbelten
Staub aufzusammeln und abzuscheiden. Nach einem Merkmal der zuvor erwähnten Anordnung wird die aus dem Werkzeug austretende
Druckluft als Saugluftquelle für den Staubabscheider verwendet und dient hierbei auch dazu, dem Staubabscheider den
vom Werkzeug aufgev/irbelten Staub zuzuleiten.
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1952957
Die Erfindung sieht einen mehrstufigen Staubabscheider vor,
welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß ein mit einem Einlaß für staubführende Luft versehener Behälter dureh Trennwandunge'n
in eine erste und eine dieser nachgeschaltete zweite Kammer zum stufenweisen Abtrennen von Staub unterteilt ist, daß
im Behälter mehrere !filterelemente untergebracht sind, welche
eine dritte Stufe zur Staubabtrennung bilden, wobei awischen der zweiten Kammer und den Filterelementen ein abgeschlossener
Luftdurohtrittsraum und hinter den filterelementen ein weiterer
Raum mit sich anschließendem Auslaßstutzen vorgesehen ist, über den die gefilterte Luft den Behälter verläßt, und daß im
Behälter ein Leitungssystem mit Steuereinrichtung für die periodische Zufuhr von Druckluft zur Reinigung der Filterelemente
von angesammeltem Staub angeordnet ist.
• Ein wichtiges Ilerkmal der Erfindung besteht darin, daß die
j staubführende Luft einer Staubabtrennung in zwei Stufen unterworfen
wird, bevor sie die Filter erreicht. Die von den Filtern durchgeführte Staubabtrennung beschränkt sich daher auf die
Entfernung von feinem Staub, so daß sich die Filter nicht verstopfen. Darüber hinaus v/ird die Staubabtrennung in allen Stufen
in einem einzigen, verhältnismäßig kompakten Behälter durchgeführt, in welchem ein kontinuierlicher Luftstrom vorhanden
ist.
Gemäß Erfindung kann vorgesehen sein, daß jedes Filterelement
aus einem iDopf mit darin, aufgehängtem, dem i'opf gegenüber etwas
kleinerem Filtersack besteht, und daß in den Filtersack Druckluft einleitbar ist, unter deren "Wirkung der außen am
Filtersack angesammelte Staub auf den Boden des -iopfes fällt, >
wobei am Boden des Filtertopfes eine normalerweise durch Fe- (
derkraft geschlossene Klappe schwenkbar befestigt ist, die sichf unter Einwirkung der Druckluft gegen die Kraft der Feder off- ;
net. :
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BAD
/■tv s'..
Um zu verhindern, daß bei der Reinigung der tfiltersäcke durch
\ Einblasen von Druckluft die Piltervorgänge in den übrigen Ϊ11-tertöpfen
nachteilig beeinflußt werden, kann gemäß Erfindung die Bintrittsöffnung jedes Piltertopfes mit einem unter Einwirkung
der Druckluft schließenden Klappenventil versehen sein.
Gemäß Erfindung kann der Staubabscheider mit einem Staub entwickelnden
Druckluftwerkzeug kombiniert sein, dessen 'Auslaß als Saugluftquelle für den Betrieb des Staubabscheiders dient, wo-*
bei der Einlaßstutzen des Staubabscheiders über eine Leitung mit demjenigen Abschnitt des Werkzeuges verbunden ist, in wel- .
* ehern eine Staubentwicklung auftritt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben eich aus den Unteransprüohen.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigen:
Pig. 1 in perspektivischer Darstellung, teilweise weggebrochen
und geschnitten, einen Staubabscheider gemäß Erfindung,
Zig. 2 in perspektivischer Darstellung einen Abschnitt
des Staubabscheiders nach Pig. 1,
ι i?ig. 3 in perspektivischer Darstellung und teilweise
geschnitten einen Abschnitt des Staubabscheiders nach I?ig. 1 mit einem Leitungssystem zum
Einblasen von Druckluft in die Filterelemente.
Pig, 4 einen Längsschnitt durch den Staubabscheider nach Pig. 1 und
Pig. 5 schematisch eine Kombination des Staubabscheiders
mit einem Druckluftwerkzeug.
Die mehrstufige Vorrichtung sutn Abtrennen und Sammeln von Staub
besteht aus dem Behälter 10 ait dem tangential angeordneten Einlaßstutzen 11 für staubführende Luft und dem Auslaßstutzen
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12 für gereinigte Luft. Der Auslaßstutzen 12 ist an eine Saug·-
luftquelle angeschlossen. Innerhalb des Behälters 10 befinden sich unterhalb der eine Trennwand bildenden Trägerplatte 13
, die erste Kammer 14 und die zweite Kammer 15 zum Abtrennen von
Staub·. Die zweite Trennkamraer 15 befindet sich innerhalb der
zylindrischen Trennwandung 16, die erste Trennkammer 14 nimmt ; den Raum zwischen der Trennwandung 16 und der Wandung des Behälters
10 ein.
• I
Die staubführende Luft tritt über den tangential angeordneten '
Einlaßstutzen 11 in die erste Trennkammer 14 ein, wobei durch die tangentiale Anordnung des Einlaßstutzens 11 die Luft verwirbelt
v/ird, so daß schwerere Teilchen ausgeschieden werden, und sich am Boden des Behälters sammeln. Danach tritt die Luft'
über die Durchtrittsöffnung 17 O?ig. 2) im oberen Abschnitt
der Trennwandung 16 in die zweite Trennkammer 15 ein, in welcher ein sehr hoher Prozentsatz ( mehr als 95 % ) des noch vor-*
handenen Staubes abgetrennt wird, der durch die öffnungen 18 anj.
der Übergangsstelle zwischen dem Boden und der Wandung 16 der Kammer 15 nach unten auf den Boden des Behälters 10 fällt. Aus
der Kammer 15 strömt die Luft durch das Rohr 19 in den Luftdurchtrittsraum 20, der sich zwischen der Trägerplatte 13 und
der unterhalb davon angeordneten Platte P befindet, von der sich die Trennwandung 16 nach unten abstreckt. Der Raum 20 wird
seitlich durch die auf einem Kreis innerhalb des Behälters 10 angeordneten Filtertöpfe 21 begrenzt, welche durch die Wandungsabschnitte
22 (Pig.Z) miteinander verbunden sind.
Die Piltertöpfe bilden eine dritte Stufe zum Abtrennen von ,
. Staub. Jeder Jlltertopf 21 ist mit einem flansch 23 versehen,
der eine in das Innere des Topfes 21 führende, zentrale öffnung 24 aufweist. Am Boden jedes tfiltertopfes 21 befindet sich
eine schwenkbar befestigte Klappe 25, welche durch die I'eder 26
in ihrer Schließstellung gehalten wird. Innerhalb des Topfes 21 befindet sich die Halterung 27 für den Siltersack 28. Die · -
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Halterung 27 ist innerhalb des i'iltertopfes 21 so angeordnet,
daß zwischen ihrer Außenwandung und der Wandung des Filtertopfes 21 ein freier iiaum verbleibt. Die aus der zweiten Stufe,
d.h. aus der zweiten !Brennkammer 15 austretende Luft tritt über;
die Eintrittsöffnungen 29 unterhalb das Randes des Flansches 23 in die Filtertöpfe 21 ein. An jeder Eintrittsöffnung 29 des
betreffenden Filtertopfes befindet sich ein Ventil 30 in Form einer elastischen Klappe, welche normalerweise in die Öffnungsstellung gedrückt wird, in der sie die Eintrittsöffnung 29
nicht verschließt. In der weiter unten beschriebenen Weise kann die Öffnung 29 jedoch durch das Klappenventil 30 verschlossen
werden, das außerdem dazu dient, den Luftstrom nach unten in den Filtertopf 21 abzulenken. Die Luft strömt durch die an den
Halterungen 27 befestigten Filtersäcke 28, wobei ein sehr hoher Prozentsatz des noch vorhandenen Staubes abgetrennt wird. Die
gereinigte Luft entweicht durch die Öffnungen 24 und den Auslaßstutzen 12.
Natürlich setzt sich ein i'eil des von den Filtersäcken"abgetrennten
Staubes an den Filtersäcken selbst ab, und verstopft mit der Zeit die Durchtrittsöffnungen, so daß die Wirksamkeit
der ü'iltersäcke nachläßt. Um die Filtersäcke in regelmäßigen, vorbestimmten Intervallen zu reinigen, ist der Staubabscheider
gemäß Erfindung mit der insgesamt mit 40 bezeichneten Vorrichtung versehen, die von Zeit zu Zeit Druckluftstöße nacheinander
in alle ^'iltertöpfe 21 einleitet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Vorrichtung das mit der Einlaßöffnung 42 für
Druckluft versehene Verteilerventil 41 auf. Das Verteilerventil 4'1 besteht aus dem ortsfesten Gehäuse 43, dem im Gehäuse' 43
aufgenommenen, drehbaren Ventilkörper 44 und dem Dichtungsring 45. In der Wandung des drehbaren Ventilkörpers 44 befindet sich
die liohrung 46, die in vorbestimmten Winkelstellungen des Ven- ;
tilkörpers 44 jeweils einer der Leitungen 47 gegenüberliegt, welche zu den Filtertöpfen 21 führen. Der drehbare Ventilkörper;
44 ist an der nach unten gerichteten drehbaren Welle 48 befe- ' stigt. ■ :
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Am unteren Ende der Welle 48 aind mit Abstand übereinander
zwei Betätigungsorgane 49 und 50 mit in bestimmter Weise geformten
Außenrändern befestigt. Jedes Betätigungsorgan, ist mit einer Anzahl nach außen herausstellender Flächen 51 bzw. 52 versehen.
Das Betätigungsorgan 50 wirkt mit dem einen Ende einer Kolben-Zylinder-Anordnung 53 zusammen. Die Kolben-Zylinder-Anordnung
53 ist mittels des Zapfens 54 schwenkbar befestigt. Die Feder 55 sucht die Kolben-Uylinder-Anordnung 53 gegen den
Uhrzeigersinn um den Zapfen 54 zu verschwenken. Das freie Ende des Kolbens der Anordnung 53 v/irkt auf die Seitenkante einer
der herausstehenden flächen 52 ein, so daß beim Ausfahren des Kolbens das Betätigungsorgan 50 um einen bestimmten Winkel verdreht
wird, wobei die Kolben-Zylinder-Anordnung 53 gegen die Kraft der Feder 55 um den Zapfen 54 verschwenkt. Beim Einfahren
des Kolbens geht die Anordnung 53 in die Ausgangsstellung zurück und greift hinter die nächste herausstehende Fläche 52
des Betätigungsorgans 50. Die Hin- und Herbewegung des Kolbens im Zylinder führt daher zu einer schrittweisen Verdrehung des
Betätigungsorgans 50. Zusammen mit der Verdrehung des Betätigungsorgans
50 erfolgt auch eine Verdrehung der Welle 4& und somit auch eine Verdrehung des Betätigungsorgans 49 und des
Ventilkörpers 44.
Die herausstehenden Flächen 51 des Betätigungsorgans 49 sind so geformt, daß zwischen ihnen jeweils eine Ausnehmung 49avorhanden
ist. Die Ausnehmung 49 a nimmt das Betätigungselement 56
für den Kolben der Kolben-Zylinder-Einheit 57 auf. Das Betätigungselement
56 v/irkt auf das eine Ende einer nicht dargestellten
Kolbenstange der Einheit 57 ein, und zwar gegen die Kraft | einer nicht dargestellten Feder, die in ITähe des Betätigungseleraentes
56, jedoch innerhalb des Zylinders der Einheit 57 auf die Kolbenstange aufgesteckt ist.
Über die leitung 58 wird von einer nicht dargestellten Druckluftquelle
Druckluft in die Kolben-Zylinder-Einheit 57 einge-
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leitet· !Dritt nun aas dem insgesamt mit-59 bezeichneten Leitungssystem
von einer nicht dargepteilten Quelle zugeführte Druckluft in die Kolben-Zylinder-Anordnung 53 ein, go fährt
deren Kolben aus und verdreht das Betätigungsorgan 50 um einen vorbestimmten Winkel. Wie zuvor erwähnt, wird hierbei die Welle
48 ebenfalls entsprechend verdreht und die Bohrung 46 des Ventilkörpers 44 mit einer der Leitungen 47 in Übereinstimmung gebracht.
Bei .Verdrehung des Betätigungsorgans 50 und der Welle . 48 wird das Betätigungselement 56 für den Kolben der Einheit ,
57 aus der Ausnehmung 49 a des an der Welle 43 befestigten Betätigungsorgans
49 herausgedrückt und folgt der Kante der herausstehenden Nockenfläche 51» wobei der Kolben der Einheit
57 gegen die Kraft der ihn beaufschlagenden Feder verstellt wird und die Leitung 60 freigibt, durch welche Druckluft in das
Ventil 41 und somit auch in den betretenden Filtertopf 21 eintritt,
der über die Leitung 47 und die ihr gegenüberliegende
j Bohrung 46 mit der Leitung 60 Verbindung hat. Es eel darauf
hingewiesen, daß die Betätigungsorgane 49 und 50 so aufeinander
abgestimmt sind, daß jeweils in einen der Filtertöpfe 21 ein
Druckluftstoß eintritt, sobald die Bohrung 46 der betreffenden Leitung 47 gegenüberliegt. Das Druckluftsystem 59 ist mit einer
nicht dargestellten Regelvorrichtung verbunden, um die Steue- j rung der Druckluft zur Kolben-ZyIinder-Anordnung 53 zu erleich- ;
tern. · ,
Der in den Filtertopf 21 eingeleitete Druckluftstoß wirkt auf das federnde Klappenventil 30 ein, welches die Eintrittsöffnung %
29 verschließt und somit verhindert, daß Luft aus dem £opf 21 austritt, die andernfalls zu den anderen FiItertopfen strömen
und die darin stattfindenden Filtervorgänge nachteilig beeinflussen
könnte. Die in die Filtertöpfe 21 eingeblasene Druckluft
geht durch die Wandungen der an den Halterungen 27 befestigten Filtersäcke 28 und löst den Staub ab, der zwischen
dea Piltersaok 28 und der Wandung des Filtertopfes nach unten
auf die schwenkbar befestigte Klappe 25 fällt. Wenn der Druck
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im Inneren des Filtersackes einen durch die Stärke der Feder
26 bestimmten Wert überschreitet, wird die Klappe 25 nach unten gedrückt, und der Staub fällt auf den Bodden des Behälters
10, von wo aus er von Zeit au Zeit entfernt werden kann. Wenn sich die Klappe 25 öffnet, so kann auch die Druckluft aus dem
Filtertopf 21 entweichen. Der Druck auf das Klappenventil 30 läßt hierbei nach, so daß dieses federnd in seine Ruhestellung
zurückgeht, in welcher die Eintrittsöffnung 29 freiliegt.
Im Staubabscheider nimmt die Luft den folgenden Wegi Die staubführende
Luft tritt über den Einlaßstutzen 11 tangential in die
Kammer 14 ein. Die Staubteilchen fallen auf den Boden des Behälters
10 und die teilweise gereinigte Luft bewegt sich in einer schraubenförmigen Bahn nach oben zur Durchtrittsöffnung
17 für die zweite Kammer 15. Sie wird hierbei durch das Rohr in der. Weise nach unten abgelenkt, daß ein großer 'i'eil der noch
vorhandenen Staubteilchen durch die Öffnungen 18 nach unten auf den Boden des Behälters 10 fällt, während die gereinigte Luft ;
durch das Rohr 19 in den Raum 20 eintritt. Aus dem Raum 20 strömt die Luft über die Eintrittsöffnungen 29 in die Filtertöpfe
21 und geht durch die Filtersäcke 28 hindurch, in denen der letzte Staub abgetrennt wird. Die vollständig gereinigte
Luft strömt durch die öffnungen 24 aus den Filtertöpfen in den
Raum oberhalb der trägerplatte 13 und wird über den Auslaßstutzen 12 abgesaugt.
In einer besonders wirksamen Anordnung kann der zuvor beschriebene
Staubabscheider, wie in Fig. 5" dargestellt, in Verbindung mit einem Druckluftwerkzeug 100 zum Einsatz kommen, um die in
'der Arbeitszone 101 des Werkzeuges vorhandene etaubführende ;
Luft aufzunehmen und aus dieser den Staub abzutrennen.
Bei deai Werkzeug 100 kann es sich um eine beliebige Art eines
druckluftbetriebenen Werkzeuges für Erdarbeiten handeln, z.B. um einen Bohrer, einen Fräser, einen Meißel o.dgl. ZiIa Betrieb
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des Werkzeuges wird diesem über den Schlauch 102 Druckluft
zugeleitet. ±)er Austritt der Luft aus dem Werkzeug erfolgt über den Schlauch 103. An den Schlauch 103 ist die Saugstrahlpumpe
104 angeschloasen, um in der mit dem Auslaßstutzen 12
des Behälters 10 verbundenen Leitung 105 einen Saugdruck zu erzeugen; Die aus dem Werkzeug austretende Luft wird auf diese
Weise als Saugluftquelle für den Betrieb des Staubabscheiders
verwendet. Von der Arbeitszone 101 des Werkzeuges zum Einlaßstutzen 11 des Staubabscheiders erstreckt sich die Leitung
für staubführende Luft, die unter indirekter Einwirkung der aus dem Werkzeug austretenden Druckluft von der Arbeitszone des
Werkzeuges zum Staubabscheider geleitet wird. Die aus dem Werkzeug austretende Luft dient daher nicht nur dem Betrieb des
Staubabscheiders, sondern sorgt auch dafür, daß der Staub von der Arbeitszone zum Staubabscheider gelangt.
Anstelle der Saugstrahlpumpe 104 kann auch eine beliebige andere Vorrichtung zum Einsatz kommen, die geeignet ist, die
Strömungsgeschwindigkeit der Luft im Schlauch 103 zu erhöhen, z.B. eine Düsenanordnung, verengte Leitungsäbschnitte u.dgl.
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D ORIGINAL
Claims (18)
- PatentansprücheMehrstufiger Staubabscheider, dadurch gekennzeichnet, daß ^ ein mit einem Einlaß für staubführende Luft versehener behälter (10) durch Trennwandungen in eine erste (14) und eine dieser nachgeschaltete zweite Kammer (15) zum stuferweisen Abtrennen von Staub unterteilt ist, daß im Behälter mehrere filterelemente (28) untergebracht sind, v/elche eine dritte Stufe zur Staubalbtrennung bilden, wobei zwischen der zweiten Kammer (15) und den li'ilterelementen (28) ein abgeschlossener Luftdurchtrittsraum (20) und hinter den !Filterelementen ein v/eiterer Raum mit sich anschließendem Auslaßatutzen (12) vorgesehen ist, über den die gefilterte Luft den Behälter (10) verläßt, und daß im .Behälter ein Leitungssystem (47) mit Steuereinrichtung für die periodische Zufuhr von Druckluft zu den !Filterelementen (28) zur Entfernung von angesammeltem Staub angeordnet ist.
- 2. Staubabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (10) mit einem tangential angeordneten Lufteittlaßatutzen (11) versehen ist.und die erste Kammer (14) den Raum zwischen der Behälterwandung und einer im Inneren angeordneten zylindrischen i'rennwandung (16) einnimmt, v/elche die zv/eite Kammer (15) abgrenzt, wobei in der ersten Kammer (14) eine Staubabscheidung durch Verwirbelung der tangential eintretenden Luft stattfindet.
- 3. Staubabscheider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische I'rennwandung (16) in ihrem oberen Abschnitt mit einer Durchtrittsöffnung (17) für die aus der ersten / \ Kammer (14) in die zv/eite Kammer (15) strömende Luft ver- j sehen ist. I
- 4. Staubabscheider nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeich- ! net, daß innerhalb der zylindrischen 2rennwandung (16) ein009819/1402BAD ORIGINAL.195285?- * -41-Rohr (19) angeordnet ist, dessen Austrittsende in den Luftdurohtrittsraum (20) zwischen der zweiten Kammer (15) und den PiIt er element en (28) mündet.
- 5· Staubabscheider naoh Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (19) der Durchtrittsöffnung (17) gegenüberliegt und als Prallblech wirkt.
- 6. Staubabscheider nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterelemente (28) auf einem Kreis um die die zweite Kammer (15) begrenzende Trennwandung (16) verteilt und zu einem ringförmigen Aufbau zusammengefaßt sind, dein" sich der Raum mit dem Auslaßstutzen (12) für gereinigte Luft ansohließt, wobei im Luftdurchgang zwischen der zweiten Kammer (15) zu den filterelementen (28) Halterungen (27) zur Befestigung der Miterelemente angebracht sind.
- 7. Staubabscheider nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (27) für die Filterelemente (28) mittelB Flanschen (2?) in einer eine !Trennwand bildenden Trägerplatte (13) befestigt sind, und daß sich im Luftdurchgang zwischen der zweiten Kammer (15) und den Filterelementen (23) mit Abstand unterhalb der Trägerplatte (13) eine zweite Platte (P) befindet, die zusammen tait der Trägerplatte (13) sowie mit zwischen der Trägerplatte (13) und der Platte (P) angeordneten, die einzelnen Filterelemente (28) miteinander verbindenden Wandungsabschnitten (22) einen Luftdurchtrittsraum abgrenzt, mit welchem die Filterelemente (28) über Eintrittsöffnungen (29) verbunden sind.
- 8. Staubabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Filterelement aus einem Topf (21) mit darin aufgehängtes, dem Topf (21) gegenüber etwas kleinerem Filtereaok (23) besteht, wobei in den FiItersack (23) Druckluft ♦009819/U02BAD ORIGINALeinleitbar ist, unter deren Wirkung der außen am Filtersack aufgesammelte Staub auf den Boden des l'opfes (21) fällt, und wobei am Topfboden eine Entleerungsvorrichtung angeordnet ist, die sich unter Einwirkung der Druckluft öffnet und den Staub in die erste Kammer» (14) gelangen läßt.
- 9. Staubabscheider nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerungsvorrichtung aus einer am Boden des Ii1Il-! tertopfes (21) schwenkbar befestigten, normalerweise durch; federkraft geschlossenen Klappe (25) besteht, die sich unter Einwirkung der Druckluft gegen die Kraft der Feder (26l> öffnet.
- 10. Staubabscheider nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Luftdurchtrittsrautn (20) abgehenden Eintrittsöffnungen (29) der Filtertöpfe (21) mit einem unter Einwirkung der Druckluft schliefenden Klappenventil (30) versehen sind. i
- 11. Staubabscheider nach einem oder mehreren der vorhergehend© Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Eintritts-( öffnungen (29) der auf einem Kreis rund um die zweite Kammer (15) angeordneten Filtertopfe (21) seitlich in deren ; oberem Abschnitt befinden, während der Luftaustritt über ! eine zentrale öffnung (24) erfolgt, wobei der Piltersack ; (28) zylindrische Form hat und sich zwischen Lufteintritt \ und Luftaustritt des Eiltertopfes (21) befindet.
- 12. Staubabscheider nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitungssystem : für die Einleitung von Druckluft in die filterelemente (28) jedem Filterelement zugeordnete Druckluftleitungen (47) ; aufweist, die nach unten in die zentralen Austrittsöffnungen (24) der Filtertöpfe·(21) gerichtet sind.009819/U02BAD ORIGINAL- A -*3~
- 13. Staubabscheider nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitungssystem ein Ventil (41) aufweist, welches die Leitungen (47) für die Einleitung von Druckluft in die einzelnen J?iltertöpfe (21) nacheinander mit einer Druckluftquelle (58) verbindet.
- 14. Staubabscheider nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ventil eine Vorrichtung (57) zugeordnet ist, welche die periodische 'Zufuhr von Druckluft bewirkt, wenn das Ventil eine der Leitungen (47) zu den Filtertopfen (21) freigibt.
- 15. Staubabscheider nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil einen drehbaren Ventilkörper (44) aufweist, der mit einer mit der Vorrichtung (57) zur periodischen Zufuhr von Druckluft verbundenen Bohrung (46) versehen und mittels einer Steuervorrichtung (50, 53) schrittweise verdrehbar ist, wobei die Bohrung (46) mit jeweils einer der Leitungen (47) Verbindung erhält, und daß dem drehbaren Ventilkörper (44) eine Betätigungsvorrichtung (49, 56) für die Vorrichtung (57) für die Zufuhr von Druckluft zugeordnet ist, welche in der Weise wirksam wird, daß bei der schrittweisen Verdrehung des Ventilkörpers (44) dem Ventil jeweils dann Druckluft zugeleitet wird, wenn die . Bohrung.(46) des Ventilkörpers (44) mit jeweils einer der Leitungen (47) verbunden ist.
- 16. Staubabscheider nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieser mit einem Staub entwickelnden Druckluftwerkzeug (100) kombiniert ist, dessen Auslaß (103) als Saugluftquelle für den Betrieb des Staubabscheiders dient, und an dessen Auslaß , (12) wirksam v/ird, während der Einlaß (11) des Staubab- j scheiders über eine Leitung (106) mit demjenigen Abschnitt (101)des Druckluftwerkzeuges verbunden ist, in welchem ; eine Staubentwicklung auftritt. ;009819/1402
- 17. Staubabscheider nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der Luftaustrittsleitung (103) des Druckluftwerkzeuges (100) eine Vorrichtung angeordnet ist, welche die Strömungsgeschwindigkeit der aus dem Werkzeug (100) austretenden Druckluft zur Vergrößerung des aa Staubabscheider wirksamen Unterdruckes erhöht.
- 18. Staubabscheider nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Saugstrahlpumpe (104) ist.009819/1402BAD ORIGINAL
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