DE19528606A1 - Tachometer-Baueinheit - Google Patents

Tachometer-Baueinheit

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DE19528606A1
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Hiroshi Yamamoto
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Tacho­ meter und insbesondere eine Tachometer-Baueinheit mit einer integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige, die die von einem Fahrzeug gefahrene Wegstrecke anzeigt.
Fahrzeuge wie etwa Kraftfahrzeuge sind mit einem soge­ nannten Kombinationsmeßgerät ausgestattet, in dem ver­ schiedene Typen von Meßgeräten wie etwa ein Geschwindig­ keitsmesser, der die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs anzeigt, sowie ein Drehzahlmesser, der die Drehzahl eines im Kraftfahrzeug eingebauten Motors anzeigt, vorgesehen sind. In Fig. 8 ist eine auseinandergezogene, perspekti­ vische Ansicht eines solchen Kombinationsmeßgeräts ge­ zeigt. Ein Meßgerätgehäuse 1 ist so beschaffen, daß in ihm eine Geschwindigkeitsmesser-Baueinheit 3 und eine Drehzahlmesser-Baueinheit 5 angebracht werden können. Die Geschwindigkeitsmesser-Baueinheit 3 weist zusätzlich zum eigentlichen Geschwindigkeitsmesser 7 eine integrierte elektronische Wegstreckenanzeige 9 auf, die mittels einer LCD (Flüssigkristallanzeige) konstruiert ist, die die vom Fahrzeug gefahrene Wegstrecke anzeigt. Der eigentliche Geschwindigkeitsmesser 7 und die Wegstreckenanzeige 9 sind auf einer Schaltungskarte 11 angebracht. Die Dreh­ zahlmesser-Baueinheit 5 weist einen auf einer Schaltungs­ karte 15 angebrachten Drehzahlmesser 13 auf.
Der Geschwindigkeitsmesser 7 und der Drehzahlmesser 13 sind analoge Meßgeräte, die Kreuzspulmeßwerke 17 bzw. 19 sowie Zeiger 21 bzw. 23 enthalten, die drehfest mit den jeweiligen Magnetrotoren der Meßwerke 17 bzw. 19 verbun­ den sind und sich daher gemeinsam mit diesen drehen. In den Kreuzspulmeßwerken 17, 19 werden die Magnetrotoren gemeinsam mit den Zeigern 21, 23 durch ein Magnetfeld gedreht, das an den beiden Spulen durch einen Treiber­ strom erzeugt wird, der der Geschwindigkeit des Fahrzeugs bzw. der Drehzahl des Motors entspricht und an die beiden Spulen geliefert wird, die in der Weise um Wicklungen gewickelt sind, daß sie eine Kreuzspulanordnung ergeben.
Auf den jeweiligen Schaltungskarten 11 bzw. 15 sind elektronische Bauelemente wie etwa CPUs oder dergleichen angebracht, die Treiberschaltungen bilden, welche an die Spulen der Meßwerke des Geschwindigkeitsmessers 7 bzw. des Drehzahlmessers 13 einen vorgegebenen Treiberstrom liefern. Ferner ist auf der Schaltungskarte 11 der Ge­ schwindigkeitsmesser-Baueinheit 3 ein elektronisches Bauelement angebracht, das als Treiberschaltung für die integrierte elektronische Wegstreckenanzeige 9 dient.
In einem solchen herkömmlichen Kombinationsmeßgerät besitzen jedoch sowohl der Geschwindigkeitsmesser als auch der Drehzahlmesser und die integrierte elektronische Wegstreckenanzeige jeweils ein eigenes elektronisches Bauelement in Form der zugehörigen Treiberschaltung, so daß die Konstruktion nicht nur wegen der großen Anzahl von elektronischen Bauelementen, sondern auch im Hinblick auf die Verwirklichung einer platzsparenden Konstruktion nachteilig ist.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Tachometer-Baueinheit zu schaffen, bei der die Anzahl der elektronischen Bauelemente verringert ist und dadurch ein platzsparender Entwurf im Meßgerät erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Tachometer-Baueinheit, die die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale besitzt. Die abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gerichtet.
In der erfindungsgemäßen Tachometer-Baueinheit sind auf einer Schaltungskarte sowohl ein elektronisches Bauele­ ment als auch eine integrierte elektronische Wegstrecken­ anzeige, welche die von einem Fahrzeug gefahrene Weg­ strecke anzeigt, angebracht, wobei das elektronische Bauelement eine Treiberschaltung besitzt, die die inte­ grierte elektronische Wegstreckenanzeige ansteuert. Im elektronischen Bauelement ist außerdem eine Treiberschal­ tung enthalten, die eine einen Betriebszustand des Fahr­ zeugs wie etwa eine Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs anzeigende Betriebszustandsanzeige ansteuert, mechanisch an einem Meßgerätgehäuse befestigt und elektrisch mit einer Hauptschaltungskarte verbunden ist, die ihrerseits am Meßgerätgehäuse befestigt ist. Die Schaltungskarte, auf der das elektronische Bauelement und die integrierte elektronische Wegstreckenanzeige angebracht sind, ist in einem Einzelgehäuse untergebracht, das seinerseits am Meßgerätgehäuse abnehmbar angebracht ist.
Am Einzelgehäuse ist ein elektrischer Verbindungsanschluß vorgesehen, der mit einem elektrisch leitenden Abschnitt der Schaltungskarte in Kontakt ist. Der elektrische Verbindungsanschluß ist mit einem elektrisch leitenden Abschnitt der Hauptschaltungskarte in Kontakt, wenn das Einzelgehäuse am Meßgerätgehäuse befestigt ist. Das Einzelgehäuse kann eine oder mehrere Eingriffklinken, die am Meßgerätgehäuse in Eingriff gelangen können, oder Anbringungsflansche enthalten, die am Meßgerätgehäuse montiert werden.
Bei der so konstruierten Tachometer-Baueinheit sind die jeweiligen Treiberschaltungen zum Ansteuern der Betriebs­ zustandsanzeigen, die die Betriebszustände eines Fahr­ zeugs anzeigen, etwa ein Geschwindigkeitsmesser und ein Drehzahlmesser mit Kreuzspulmeßwerken, im elektronischen Bauelement integriert, das außerdem eine Treiberschaltung zum Ansteuern der integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige enthält. Dieses elektronische Bauelement ist auf einer einzigen Schaltungskarte zusammen mit der integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige ange­ bracht. Dadurch kann die Aufgabe der Erfindung, d. h. die Verringerung der Anzahl der elektronischen Bauelemente, gelöst werden.
Der am Einzelgehäuse angeordnete elektrische Verbindungs­ anschluß gelangt mit dem elektrisch leitenden Abschnitt der Hauptschaltungskarte in Kontakt, wenn die Tachometer- Baueinheit am Meßgerätgehäuse befestigt wird, wobei die Tachometer-Baueinheit das Einzelgehäuse umfaßt, in dem die Schaltungskarte enthalten ist. Daher kann die elek­ trische Verbindung zwischen der Schaltungskarte und der Hauptschaltungskarte einfach hergestellt werden.
Der Vorgang des Befestigens des Einzelgehäuses am Meßge­ rätgehäuse kann vorteilhaft dadurch erleichtert werden, daß die Eingriffklinken oder die Anbringungsflansche genutzt werden.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene, perspektivische An­ sicht, die schematisch den internen Aufbau eines Kombinationsmeßgeräts zeigt, das eine Tachometer- Baueinheit gemäß einer Ausführungsform der Erfin­ dung enthält;
Fig. 2 ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltung der in Fig. 1 gezeigten Tachometer-Baueinheit;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des spezifischen äußeren Aufbaus der in Fig. 1 gezeigten Tachome­ ter-Baueinheit;
Fig. 4 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht der in Fig. 3 gezeigten Tachometer-Baueinheit;
Fig. 5 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht des gesamten Kombinationsmeßgeräts, in dem die in
Fig. 3 gezeigte Tachometer-Baueinheit enthalten ist;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der äußeren Erschei­ nungsform einer Tachometer-Baueinheit gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfin­ dung;
Fig. 7 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht der in Fig. 6 gezeigten Tachometer-Baueinheit; und
Fig. 8 die bereits erwähnte auseinandergezogene, per­ spektivische Ansicht eines herkömmlichen Kombina­ tionsmeßgeräts.
Fig. 1 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht, die den internen Aufbau eines eine Tachometer- Baueinheit gemäß einer Ausführungsform der Erfindung enthaltenden Kombinationsmeßgeräts schematisch zeigt. An einem nicht gezeigten Meßgerätgehäuse des Kombinations­ meßgeräts ist eine flexible gedruckte Schaltungskarte (FPC) 25, die eine Hauptschaltungskarte darstellt, befe­ stigt. Eine Tachometer-Baueinheit 33 enthält einen Ge­ schwindigkeitsmesser 27, der die Fahrgeschwindigkeit eines Fahrzeugs anzeigt, einen Drehzahlmesser 29, der die Drehzahl eines im Fahrzeug eingebauten Motors anzeigt, sowie eine integrierte elektronische Wegstreckenanzeige 31, die die vom Fahrzeug gefahrene Wegstrecke mittels einer LCD anzeigt, und ist am Meßgerätgehäuse in der Weise befestigt, daß der Geschwindigkeitsmesser, der Drehzahlmesser und die integrierte Wegstreckenanzeige mit der FPC 25 elektrisch verbunden sind.
Der Geschwindigkeitsmesser 27 und der Drehzahlmesser 29 bilden eine Betriebszustandsanzeige und sind analoge Meßgeräte mit Zeigern 39 bzw. 41, die mit Magnetrotoren von Kreuzspulmeßwerken 35 bzw. 37 drehfest verbunden sind und sich daher gemeinsam mit diesen drehen. Die Tachome­ ter-Baueinheit 33 besitzt eine starre Schaltungskarte (HPC) 45, die an einem Einzelgehäuse 43 mittels einer Schraube befestigt ist und an der die integrierte elek­ tronische Wegstreckenanzeige (LCD) 31 angebracht ist.
Auf der Schaltungskarte 45 sind eine gemeinsame inte­ grierte Treiberschaltung (Treiber-IC) 47 und eine inte­ grierte Festwertspeicherschaltung (Festwertspeicher-IC) 49 als elektronische Bauelemente angebracht, wobei die gemeinsame Treiber-IC 47 dazu dient, alle drei Meßgeräte anzusteuern und daher zusätzlich zu einer Treiberschal­ tung für die Ansteuerung der integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige 31 Treiberschaltungen für den Ge­ schwindigkeitsmesser 27 und den Drehzahlmesser 29 ent­ hält. Der nichtflüchtige Speicher 49 ist in der vorlie­ genden Ausführungsform ein EEPROM, der zwei Arten von akkumulierten Wegstreckenwerten speichert, nämlich einen akkumulierten Wert der insgesamt zurückgelegten Wegstrecke des Fahrzeugs und einen akkumulierten Wert eines Tageskilometerzählers.
In Fig. 2 ist ein Blockschaltbild der elektrischen Schal­ tungen der gemeinsamen Treiber-IC 47 gezeigt. Die gemein­ same Treiber-IC 47 ist ein Mikrocomputer, der aus einer Einchip-IC aufgebaut ist und enthält: eine CPU 51, eine Oszillatorschaltung 53, die die CPU 51 ansteuert, einen LCD-Treiber 55, der die integrierte elektronische Weg­ streckenanzeige (LCD) 31 ansteuert, einen Geschwindig­ keitsmesser-PWM-Treiber 57 und einen Drehzahlmesser-PWM- Treiber 59, die Impulsbreitenmodulationsschaltungen zum Ansteuern der Meßwerke 35, 37 des Geschwindigkeitsmessers 27 bzw. des Drehzahlmessers 29 enthalten, sowie eine Eingangsschnittstelle 61, die ein Wegstreckensignal, ein Fahrgeschwindigkeitssignal und ein Drehzahlsignal von entsprechenden nicht gezeigten Sensoren empfängt und diese Signale in Signale umsetzt, die von der CPU 51 verarbeitet werden können.
Die CPU 51 gibt an den LCD-Treiber 55, den Geschwindig­ keitsmesser-PWM-Treiber 57 und den Drehzahlmesser-PWM- Treiber 59 auf der Grundlage der von der Eingangsschnitt­ stelle 61 ausgegebenen Signale gemäß einem in einem eingebauten ROM gespeicherten Programm Treibersignale aus.
Die Tachometer-Baueinheit 33, die die Schaltungskarte 45 mit der darauf angebrachten gemeinsamen Treiber-IC 47 enthält, ist in der Ansicht von Fig. 1 von unten in eine in der FPC 25 ausgebildete Montageöffnung 63 eingesetzt und mittels Eingriffklinken 65, die beiderseits des Gehäuses 43 angeordnet sind, mit Eingriffaussparungen des nicht gezeigten Meßgerätgehäuses in Eingriff. Die Tacho­ meter-Baueinheit 33 enthält Kontaktstifte 67, die als elektrische Verbindungsanschlüsse dienen, die mit einem elektrisch leitenden Abschnitt der Schaltungskarte 45 in Kontakt sind. Andererseits ist an einer Umfangskante der Montageöffnung 63 ein elektrisch leitender Abschnitt 69 so vorgesehen, daß die Kontaktstifte 67 mit dem elek­ trisch leitenden Abschnitt 69 in Kontakt sind, wenn die Tachometer-Baueinheit 33 über die Eingriffklinken 65 am Meßgerätgehäuse befestigt sind. Durch den durch die Kontaktstifte 67 hergestellten Kontakt zwischen dem elektrisch leitenden Abschnitt auf Seiten der Schaltungs­ karte 45 und dem elektrisch leitenden Abschnitt 69 auf Seiten der FPC 25 können die Geschwindigkeitsmesser- und Drehzahlmesser-Treibersignale, die von der gemeinsamen Treiber-IC 47 auf Seiten der Schaltungskarte 45 ausgege­ ben werden, zu den Meßwerken 35, 37 auf Seiten der FPC 25 übertragen werden.
Wenn in der auf diese Weise konstruierten Tachometer- Baueinheit Signale, die dem Wegstreckensignal, dem Ge­ schwindigkeitssignal und dem Drehzahlsignal entsprechen, in die Eingangsschnittstelle 61 eingegeben und von der CPU 51 empfangen werden, gibt die CPU 51 an den LCD- Treiber 55, den Geschwindigkeitsmesser-PWM-Treiber 57 und an den Drehzahlmesser-PWM-Treiber 59 Treibersignale aus, um die integrierte elektronische Wegstreckenanzeige (LCD) 31, den Geschwindigkeitsmesser 27 bzw. den Drehzahlmesser 29 anzusteuern.
Die gemeinsame Treiber-IC 47, die die CPU 51, den LCD- Treiber 55, den Geschwindigkeitsmesser-PWM-Treiber 57, den Drehzahlmesser-PWM-Treiber 59 usw. enthält, die ihrerseits als Treiberschaltungen zum Ansteuern der integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige (LCD) 31, des Geschwindigkeitsmessers 27 bzw. des Drehzahlmessers 29 dienen, ist durch eine durch einen einzelnen Chip gebildete integrierte Schaltung, die das genannte elek­ tronische Bauelement darstellt, gegeben. Dies hat zum Ergebnis, daß die Anzahl der elektronischen Bauelemente im Vergleich zu dem obenerwähnten herkömmlichen Beispiel, das mehrere elektronische Bauelemente mit Treiberschal­ tungen für die jeweiligen Meßgeräte enthält, reduziert wird, was wiederum im Kombinationsmeßgerät eine platzspa­ rende Konstruktion ermöglicht.
Die Tachometer-Baueinheit 33 wird durch Eingreifen der Eingriffklinken 65 am Einzelgehäuse 43 befestigt. Da die Kontaktstifte 67 auf Seiten der Schaltungskarte 45 mit dem elektrisch leitenden Abschnitt 69 der FPC 25 auf Seiten des Meßgerätgehäuses während der Befestigungsope­ ration in Kontakt gelangen, kann der elektrische Kontakt zwischen der Schaltungskarte 45 und der FPC 25 leicht hergestellt werden, wodurch nicht nur die Montage des Meßgeräts insgesamt, sondern auch dessen Wartung verein­ facht wird.
Die in der Tachometer-Baueinheit 33 enthaltene Schal­ tungskarte 45 wird von den drei Meßgeräten, d. h. von der integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige 31, dem Geschwindigkeitsmesser 27 und dem Drehzahlmesser 29, gemeinsam genutzt, was zu einer Kostenverringerung bei­ trägt.
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die den spezifi­ schen äußeren Aufbau der Tachometer-Baueinheit 33 zeigt. Fig. 4 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht der Tachometer-Baueinheit 33. Fig. 5 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht, die das gesamte Kombinationsmeßgerät zeigt, an dem die Tachome­ ter-Baueinheit 33 angebracht wird. An der Vorderseite der Schaltungskarte 45 sind außer der integrierten elektroni­ schen Wegstreckenanzeige 31, die so angebracht ist, daß sie zur Schaltungskarte 45 senkrecht orientiert ist, auch die gemeinsame Treiber-IC 47 und der nicht flüchtige Speicher 49 befestigt, ferner ist ein Umschalter 71 zum Umschalten der Anzeige der integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige 31 (d. h. zum Umschalten zwischen dem Kilometerzähler und dem Tageskilometerzähler sowie zum Zurücksetzen des Tageskilometerzählers) angebracht. Die elektrisch leitenden Abschnitte 73, die mit den Kontakt­ stiften 67 in Kontakt sind, wenn die Schaltungskarte 45 wie in Fig. 3 gezeigt montiert ist, sind an der Rückseite der Schaltungskarte 45 vorgesehen.
Das Einzelgehäuse 43 ist so beschaffen, daß die gesamte Unterseite eines Gehäusehauptkörpers 74 offen ist und die Schaltungskarte 45 von der Seite der Öffnung in das Gehäuse 43 eingesetzt und durch selbstschneidende Gewin­ deschrauben befestigt werden kann. Wenn die Schaltungs­ karte 45 am Gehäuse 43 befestigt ist, ist die integrierte elektronische Wegstreckenanzeige 31 auf die rechteckige Öffnung 77 ausgerichtet, die in der Vorderseite 76 des Gehäusehauptkörpers 74 ausgespart ist.
Neben der Öffnung 77 in der Vorderseite 76 des Gehäuse­ hauptkörpers 74 ist eine kreisförmige Öffnung 79 ausge­ bildet. Von dieser Öffnung 79 steht das vordere Ende eines Knopfs 81 vor, der in der Weise betätigt werden kann, daß sein hinteres Ende mit dem Schalter 71 auf der Schaltungskarte 45 in Kontakt gelangt. Eine Blattfeder 83 ist an einem Abschnitt des Gehäusehauptkörpers 74 befe­ stigt, an dem auch der Knopf 81 angeordnet ist. Die Blattfeder 83 dient dazu, den Knopf 81 aus dem Zustand, in dem das hintere Ende des Knopfs 81 mit dem Schalter 71 in Kontakt ist, indem auf das vordere Ende des Knopfs 81 gedrückt wird, in die Ruhestellung zurückzustellen. Die Blattfeder 83 besitzt einen L-förmigen Querschnitt. Eine Oberfläche 85 der Blattfeder 83 ist an der Innenwand des Gehäusehauptkörpers 74 befestigt, während die andere Oberfläche 87 eine U-förmige Kerbe 87a besitzt, in die der Knopf 81 eingesetzt werden kann. Am Knopf 81 ist zwischen der Vorderseite 76 des Gehäusehauptkörpers 74 und der Oberfläche 87 der Blattfeder 83 ein Abschnitt 81a mit großem Durchmesser ausgebildet, der gegen die Ober­ fläche 87 der Blattfeder 83 drückt.
Der Gehäusehauptkörper 74 ist an seiner gesamten Rücksei­ te ebenfalls geöffnet, wobei in dieser Öffnung ein hinte­ res Gehäuse 89 angeordnet ist, das als Anschlußgehäuse dient. An den beiden seitlichen Enden des hinteren Gehäu­ ses 89 sind Anbringungsflansche 91 vorgesehen. Ebenso sind am Gehäusehauptkörper 74 Anbringungsflansche 93 vorgesehen. Die Tachometer-Baueinheit 33 ist an einem Meßgerätgehäuse 95 (das später mit Bezug auf Fig. 5 beschrieben wird) über diese Flansche 91, 93 befestigt.
Am hinteren Gehäuse 89 sind an Positionen außerhalb der Mitte mehrere Rillen 96 ausgebildet. Die Kontaktstifte 67 sind in diese Rillen 96 eingepaßt. Die oberen Enden 67a und die unteren Enden 67b der Kontaktstifte 67 stehen von den oberen und unteren Oberflächen des hinteren Gehäuses 89 vor. Die unteren Enden 67b der Kontaktstifte 67 sind mit den elektrisch leitenden Abschnitten 73 der Schal­ tungskarte 45 ständig in elastischem Kontakt, wenn die Tachometer-Baueinheit 33 wie in Fig. 3 gezeigt zusammen­ gebaut ist, während die oberen Enden 67a mit dem elek­ trisch leitenden Abschnitt 69 der FPC 25 in elastischem Kontakt sind, wenn die Tachometer-Baueinheit 33 am Meßge­ rätgehäuse 95 angefügt ist.
In der Mitte des hinteren Gehäuses 89 ist ein Ein­ schubloch 99 ausgebildet, durch das ein Leuchtkolben 97 eingeschoben werden kann, der dazu dient, für die inte­ grierte elektronische Wegstreckenanzeige (LCD) 31 eine Hintergrundbeleuchtung zu schaffen. Wenn der Leuchtkolben 97 in das Einschubloch 99 eingeschoben ist, ist er an einem Leuchtkolben-Anbringungsabschnitt 101 (siehe Fig. 5) befestigt, der in der Mitte des elektrisch lei­ tenden Abschnitts 69 ausgebildet ist. Ferner ist an der Rückseite der integrierten elektronischen Wegstreckenan­ zeige (LCD) 31 im Gehäusehauptkörper 74 eine Streuplatte 102 angeordnet, so daß das Licht vom Leuchtkolben 97 gleichmäßig auf die gesamte Fläche der integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige (LCD) 31 projiziert werden kann.
Nun wird mit Bezug auf Fig. 5 der Aufbau des gesamten Kombinationsmeßgeräts beschrieben. In dem Meßgerätgehäuse 95 ist eine rechtwinklige Durchgangsöffnung 103 an einer Position ausgebildet, die dem elektrisch leitenden Ab­ schnitt 69 der FPC 25 und dem Leuchtkolben- Anbringungsabschnitt 101 gegenüberliegt. Die FPC 25 ist an der Rückseite des Meßgerätgehäuse 95 durch Schrauben 105 befestigt, wobei der elektrisch leitende Abschnitt 69 der FPC 25 und der Leuchtkolben-Anbringungsabschnitt 101 auf diese Durchgangsöffnung 103 ausgerichtet sind.
Der elektrisch leitende Abschnitt 69 und der Leuchtkol­ ben-Anbringungsabschnitt 101 sind an ihren unteren Enden und an ihren beiden Seiten vom Hauptkörper der FPC 25 getrennt, so daß nur ihre oberen Enden mit dem Hauptkör­ per der FPC 25 verbunden sind. Eine Folge dieser Kon­ struktion ist, daß die Tachometer-Baueinheit 33 am Meßge­ rätgehäuse 95 durch Einschieben der Tachometer-Baueinheit 33 in die Durchgangsöffnung 103 angebracht werden kann, wobei der elektrisch leitende Abschnitt 69 der FPC 25 und der Leuchtkolben-Anbringungsabschnitt 101 kein Hindernis bilden, anschließend wird die Tachometer-Baueinheit 33 mit Schrauben 107 mittels der Anbringungsflansche 91, 93 befestigt. Unter dieser Bedingung gelangt der elektrisch leitende Abschnitt 69 mit den Kontaktstiften 67 in Kon­ takt, wobei sie am oberen Ende der Tachometer-Baueinheit 33 positioniert sind. Andererseits wird der Leuchtkolben- Anbringungsabschnitt 101 nach hinten gezogen, um hinter der Tachometer-Baueinheit 33 angeordnet zu werden, so daß der Leuchtkolben-Anbringungsabschnitt 101 auf das Ein­ schubloch 99 des hinteren Gehäuses 89 ausgerichtet ist.
Die Meßwerke 35, 37 des Geschwindigkeitsmesser 27 und des Drehzahlmessers 29 sowie die Kreuzspulmeßwerke 109, 111 einer Kraftstoffmengenanzeige und eines Kühlwasserthermo­ meters sind an einer der FPC 25 gegenüberliegenden Ober­ fläche des Meßgerätgehäuses 95 mittels nicht gezeigter Schrauben, die von der Rückseite der FPC 25 eingeschraubt werden, befestigt. Wenn elektrisch leitende Schrauben verwendet werden, kann dadurch die elektrische Leitung zwischen dem mit den Spulen der jeweiligen Meßwerke 35, 37, 109 und 111 verbundenen elektrisch leitenden Ab­ schnitt und dem elektrisch leitenden Abschnitt auf Seiten der FPC 25 hergestellt werden. Die Meßwerke 37, 39, 109 und 111 besitzen Zeigerwellen 113, 115, 117 bzw. 119, die an entsprechenden Magnetrotoren befestigt sind, sowie Zeiger 39, 41, 121 bzw. 123, die an den vorderen Enden der Zeigerwellen 113, 115, 117 bzw. 119 angebracht sind. Am Meßgerätgehäuse 95 sind Zifferblätter 125, 127, 129 und 131 mittels Schrauben von vorn befestigt, wobei die Zeigerwellen 113, 115, 117 und 119 von den Zifferblättern vorstehen.
An der vorderen Seite des Meßgerätgehäuses 95 ist eine Verkleidung angebracht. Die Verkleidung 133 besitzt Öffnungen 135, 137, 139 und 141, die auf die Zifferblät­ ter 125, 127, 129 bzw. 131 ausgerichtet sind, sowie eine Öffnung 143, die auf die Anzeigefläche der integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige (LCD) 31 ausgerichtet ist. An der Vorderseite der Verkleidung 133 ist ein vorderes Glas 145 angebracht. Die Verkleidung 133 und das vordere Glas 145 besitzen im montierten Zustand aufeinan­ der ausgerichtete kreisförmige Durchgangslöcher 147 bzw. 149, durch die der Knopf 81 der Tachometer-Baueinheit 33 verläuft und vom vorderen Glas 145 nach vorn vorsteht.
Die Fig. 6 und 7 sind auseinandergezogene, perspektivi­ sche Ansichten, die eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tachometer-Baueinheit zeigen. Diese Tachometer-Baueinheit 43 ist statt der Kontaktstifte 67 durch einen Verbinder 151 am hinteren Ende der Schal­ tungskarte 45 gekennzeichnet, durch den der elektrische Anschluß zwischen der Schaltungskarte 45 und der FPC 25 geschaffen wird. In diesem Fall ist auf Seiten der FPC 25 ein Verbindungsabschnitt vorgesehen, der z. B. aus einem Flachkabel gebildet ist, der mit dem Verbinder 151 in Eingriff gebracht werden muß, was dadurch geschieht, daß dieser Verbindungsabschnitt in die Rückseite des Verbin­ ders 151 eingeschoben wird. Ferner ist an einer Öffnung an der Rückseite des Gehäusehauptkörpers 74 ein hinteres Gehäuse 153 angebracht, das als Leuchtkolbengehäuse dient. Die anderen konstruktiven Aspekte sind denjenigen der Fig. 3 und 4 ähnlich.
Obwohl die Tachometer-Baueinheit 33 der Fig. 3 und 4 und der Fig. 6 und 7 eine Struktur besitzt, derart, daß sie am Meßgerätgehäuse 95 mit Schrauben befestigt wird, kann eine Struktur wie in Fig. 1 gezeigt übernommen werden, bei der die Eingriffklinken 95, die beiderseits des Gehäusehauptkörper 74 vorgesehen sind, und die Eingriff­ aussparungen, die mit den Eingriffklinken 65 in Eingriff gelangen können, am Meßgerätgehäuse 95 vorgesehen sind, um die beiden Elemente 74 und 75 aneinander zu befesti­ gen, wodurch der Befestigungsvorgang erleichtert werden kann.
Obwohl weiterhin in den obenerwähnten Ausführungsformen der Drehzahlmesser 29 vorgesehen ist, ist die Erfindung auch auf Baueinheiten ohne Drehzahlmesser 29 anwendbar. Weiterhin kann durch die Integration der Treiberschaltun­ gen zum Ansteuern der Meßwerke 109, 111 der Kraftstoff­ mengenanzeige bzw. des Kühlwasserthermometers in die gemeinsame Treiber-IC 47 die Anzahl der elektronischen Bauelemente weiter reduziert werden, was zu einer platz­ sparenden Konstruktion im Meßgerät beiträgt.
Wie oben beschrieben ist die erfindungsgemäße Tachometer- Baueinheit dadurch gekennzeichnet, daß Treiberschaltungen zum Ansteuern der Betriebszustandsanzeigen, die die Betriebszustände eines Fahrzeugs angeben, z. B. ein Geschwindigkeitsmesser und ein Drehzahlmesser, in ein einziges elektronisches Bauelement integriert sind, das eine Treiberschaltung zum Ansteuern einer integrierten elektronischen Wegstreckenanzeige enthält, und daß dieses einzige elektronische Bauelement auf einer einzigen Schaltungskarte angebracht ist. Daher kann nicht nur die Anzahl der elektronischen Bauelemente reduziert, sondern auch eine Kostensenkung erzielt werden, weil nur eine einzige Schaltungskarte verwendet wird. Ferner wirkt sich die erfindungsgemäße Tachometer-Baueinheit günstig auf eine platzsparende Konstruktion aus.
Die Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß bei am Meßgerätgehäuse befestigter Tachometer-Baueinheit der elektrische Verbindungsanschluß auf Seiten der Tachome­ ter-Baueinheit mit dem elektrisch leitenden Abschnitt der Hauptschaltungskarte auf Seiten des Meßgerätgehäuses elektrisch verbunden ist. Daher kann die Schaltungskarte mit der Hauptschaltungskarte einfacher elektrisch verbun­ den werden.
Weiterhin wird der Vorgang des Befestigens der Tachome­ ter-Baueinheit am Meßgerätgehäuse dadurch vereinfacht, daß die Eingriffklinken oder die Anbringungsflansche, die am Einzelgehäuse angebracht sind, verwendet werden.

Claims (6)

1. Tachometer-Baueinheit, mit
einer Schaltungskarte (45),
einer integrierten elektronischen Wegstreckenan­ zeige (31), die an der Schaltungskarte (45) angebracht ist und die von einem Fahrzeug gefahrene Wegstrecke anzeigt,
einem elektronischen Bauelement (47), das an der Schaltungskarte (45) angebracht ist und eine erste Trei­ berschaltung (55) enthält, die die integrierte elektroni­ sche Wegstreckenanzeige (31) ansteuert, und
einem Einzelgehäuse (43), das die Schaltungskarte (45) enthält, auf der das elektronische Bauelement (47) und die integrierte elektronische Wegstreckenanzeige (31) angebracht sind, und an einem Meßgerätgehäuse (95) ab­ nehmbar angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das elektronische Bauelement (47) eine zweite Treiberschaltung (57, 59) enthält, die eine Betriebszu­ standsanzeige (27, 29) ansteuert, welche einen Betriebs­ zustand des Fahrzeugs anzeigt und am Meßgerätgehäuse (95) befestigt ist, wobei es mit einer am Meßgerätgehäuse (95) befestigten Hauptschaltungskarte (25) elektrisch verbun­ den ist.
2. Tachometer-Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltungskarte (45) einen elektrisch leiten­ den Abschnitt (73) enthält,
das Einzelgehäuse (43) einen elektrischen Verbin­ dungsanschluß (67) enthält, der mit dem elektrisch lei­ tenden Abschnitt (73) der Schaltungskarte (45) in Kontakt ist, und
der elektrische Verbindungsanschluß (67) mit einem elektrisch leitenden Abschnitt (69) der Hauptschal­ tungskarte (25) in Kontakt ist, wenn das Einzelgehäuse (43) am Meßgerätgehäuse (95) befestigt ist.
3. Tachometer-Baueinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einzelgehäuse (43) eine Eingriffklinke (65) enthält, die am Meßgerätgehäuse (95) in Eingriff gebracht werden kann.
4. Tachometer-Baueinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einzelgehäuse (43) einen Anbringungsflansch (93) enthält, der am Meßgerätgehäuse (95) befestigt wird.
5. Tachometer-Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungskarte (45) einen Verbinder (151) enthält, der mit einem Verbindungsabschnitt an der Haupt­ schaltungskarte (25) elektrisch verbunden ist.
6. Tachometer-Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebszustandsanzeige entweder ein Ge­ schwindigkeitsmesser (27), ein Drehzahlmesser (29), eine Kraftstoffmengenanzeige (109) oder ein Kühlwasserthermo­ meter (111) ist.
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