DE1952881B2 - Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken - Google Patents

Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken

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DE1952881B2
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Johann Conrad 7200 Tuttlingen Stengelin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/02Settling tanks with single outlets for the separated liquid
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    • B01D21/06Settling tanks with single outlets for the separated liquid with moving scrapers with rotating scrapers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
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    • B01D21/245Discharge mechanisms for the sediments

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken mit den im Oberbegriff des Anspruches 1 aufgeführten Merkmalea
Die bisher bekannten Becken dieser Art, bei denen sich Schöpfbecher der Schlammräumer nach Erreichen einer gewissen Höhe entleeren, hatten den Nachteil, daß der vom Boden des Beckens aufgenommene Schlamm beim Auftauchen des Schlammräumers aus der Wasseroberfläche durch dabei entstehende Wirbelströmungen vom Räumer wieder weggespült wurde und an die Sohle des Beckens absank.
to Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und den gesaraten vom Schlammräumer von der Beckensohle angehobenen Schlamm auch tatsächlich abzuführen.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 beschriebenen Merkmale gelöst Dadurch wird erreicht, daß der im Becken sich
absetzende Schlamm vollständig aus dem Becken entfernt wird. Ein Zurückfließen von Schlamm in das
Becken ist nicht mehr möglich, da dieser durch die Absaugleitung vom Moment des Auftauchens an
abgesaugt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In der folgenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Abwasserklärbecken nach der Erfindung mit horizontal stehendem Schlammräumer und
F i g. 2 einen Querschnitt durch das Klärbecken mit vertikal stehendem Schlammräumer.
Dargestellt ist ein Abwasserklärbecken 1 mit einer halbkreisförmig ausgebildeten Beckensohle 2. Das Becken hat bei 3 einen Zulauf, der vom Beckeninneren durch eine Tauchwand 4 abgeschirmt ist, die wie die Beckensohle 2 dem Kreisbogen angepaßt ist, den die äußerste Kante 5 eines um eine Achse 6 drehbaren Schlammräumers 7 beschreibt
Das beim Zulauf 3 einströmende Wasser bewegt sich in Richtung der Pfeile 8 langsam durch das Becken und verläßt es, den Ablauf 9 durchströmend, der vom Beckeninneren wiederum durch eine entsprechend gebogene Tauchwand 11 abgeschirmt ist, durch Überlaufen in eine Ablaufrinne 12. Bei der langsamen Bewegung des Wassers durch das Becken setzt sich an seiner Sohle Schlamm ab. Dieser Schlamm wird von Zeit zu Zeit aus dem Becken entfernt, indem der Schlammräumer 7 um die Achse 6 in Umdrehung versetzt wird.
Der Schlammräumer 7 weist einen der Beckenbreite angepaßten Schöpfbecher 13 auf, an dessen beim Auftauchen unten liegenden Boden 14 an seiner tiefsten Stelle ein Absaugrohr 15 angeschlossen ist Dieses Absaugrohr 15 dient zugleich als Halterung für den Schöpfbecher 13, denn mit Hilfe eines besonders ausgebildeten Verbindungsrohrs 16, das bei der in F i g. 1 dargestellten Lage des Schlammräumers an der höchsten Stelle 17 einer Sammelkammer 18 angeschlossen ist, in die auch das Absaugrohr 15 mündet, ist der gesamte Schlammräumer 7 um die Achse 6 drehbar gelagert
Die Teile 19 und 21 bilden die Drehachse des Verbindungsrohrs 16 des Schlammräumers. Das Teil 21 ist dadurch gelagert, daß es in den rohrförmig ausgebildeten Abflußkanal 22 hineinragt Das Endstück 23 dieses Teils 21 ist in einem am Abflußkanal 22 angeschweißten Flansch 24 mit einem von einer Platte 25 angedrückten Dichtring 26 abgedichtet. Das andere
Teil 19 des Verbindungsrohres 16 ist an einem mit einer Buchse 27 verschweißten Flansch 28 angeflanscht, die auf einem frei hervorkragenden Wellenstumpf 29 eines schematisch dargestellten Getriebes 30 gelagert ist
In die Sammelkammer 18 ragt das Absaugrohr 15 bis zu einer solchen Höhe hinein, daß sich die Mündung 31 in der in Fig. 1 gezeigten Lage des Schlammräumers etwa in der Höhe der Oberkante 32 des Schöpfbechers 13 befindet Um die Mündung 31 ist eine Manschette 33 gelegt, die \a ihrer Längsrichtung axial zum Mündungsende des Absaugrohrs 15 verschoben werden kann. Dadurch läßt sich der Beginn der Absaugung in gewissen Grenzen einstellen und dem Wasserstand anpassen. Die Verstellung der Manschette 33 kann dadurch geschehen, daß die mit Gewinde auf der Mündung 31 sitzende Manschette 33 verdreht wird, zu der man durch eine öffnung gelangt, die wasserdicht mit einer entsprechend angepaßten Platte 34 abgedeckt ist Die Manschette 33 könnte aber auch von außen verstellt werden, wenn sie beispielsweise gleitend auf der Mündung sitzt und eine Zahnstange trägt, in die ein Ritzel eingreift, das mit einer die Kammer 18 durchdringenden Stange und einem außerhalb der Kammer 18 auf der Stange festgekeilten Verstellrad verdreht werden kann.
Wird der Schlammräumer 7 In Umdrehung versetzt, so daß sich der Schöpfbecher 13 entgegen der Richtung der Pfeile 8 mit langsamer Geschwindigkeit der
s halbkreisförmigen Beckensohle 2! entlang bewegt so reinigt der die Beckensohle 2 vom abgesetzten Schlamm. Dieser Schlamm rutscht dabei zum Teil in den Schöpfbecher 13 und wird zum anderen Teil vor diesem hergeschoben, ist der Schlammräumer in die in F i g. 1 dargestellte Lage gekommen, dann wird der Schlamm aus dem Becher 13 in das Abflußrohr gesaugt Diese Absaugung beginnt, sobald die Mündung 31 des Absaugrohrs 15 unterhalb des Wasserspiegels kommt Beim weiteren Drehen des Schöipfbechers 13 !ließt der in die Sammelkammer 18 eingedrungene Schlamm über das Verbindungsrohr 16 und den einen Teil 21 in den Abflußkanal 22, der den Schlamm zur Weiterbehandlung führt
Zu beachten ist noch, daß zur vollkommenen Schlammabsaugung der Inahit der Sammelkammer 18, die beim Auftauchen des Sdhöpfbechers 13 fast vollständig eingetaucht sein sollte, größer sein sollte als der Inhalt des Schöpfbechers 13, um den erforderlichen Sog zu bekommen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken mit einem um eine über dem Abwasserspiegel liegende Achse langsam drehbaren, an der halbkreisförmig ausgebildeten Beckensohle entlanggeführten Schlammräumer, der einen Schöpfbecher aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß am beim Auftauchen unten liegenden Boden (14) des Schöpfbechers (13) an seiner tiefsten Stelle ein zugleich der Halterung des Schöpfbechers (13) dienendes Absaugrohr (15) angeschlossen ist, durch das bei der Drehbewegung des Schöpf bechers (13) Schlamm 211 einem über dem Abwasserspiegel liegenden, koaxial zur Drehachse (6) des Schlammräumers (7) verlaufenden Abflußkanal (22) geführt wird.
2. Schlammräumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absaugrohr (15) in eine Saramelkammer (18) mündet, die beim Auftauchen des Schöpfbechers (13) im wesentlichen unterhalb des Abwasserspiegels liegt und an deren zu diesem Zeitpunkt höchster Steile ein Verbindungsrohr (16) angeschlossen ist, das in den koaxial zur Drehachse des Schlammräumers (13) liegenden Abflußkanal {22) mündet
3. Schlammräumer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehachse des Schlammräumers (13) bildenden Teile einerseits an einem Antriebsmittel angekuppelt und anderseits in dem vorzugsweise rohrförmig ausgebildeten Abflußkanal (22) gelagert sind.
4. Schlammräumer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Sammelkammer (18) endende Mündung des Absaugrohrs (15) kurz vor dem Auftauchen des Schöpfbechers (13) wenigstens annähernd in dessen Höhe Hegt
5. Schlammräumer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungshöhe des Absaugrohres (15) in der Sammelkammer (18) vorzugsweise durch eine die Mündung überragende Manschette (33) verstellbar ist.
6. Schlammräumer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Münduugshöhe des Absaugrohres (15) in der Sammelkammer (18) durch eine in dieser vorgesehene wasserdicht abdeckbare Öffnung vorzugsweise durch Verdrehen der auf die Mündung aufschraubbaren Manschette (33) verstellbar eingerichtet ist.
7. Schlammräumer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungshöhe des Absaugrohres (15) vorzugsweise durch axiale Verschiebung der Manschette (33), beispielsweise durch einen Zahnstangen-Zahnritzeltrieb, der mit einem außerhalb der Sammelkammer (18) befindlichen Verstellrad antreibbar ist, verschiebbar ist.
8. Schlammräumer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt der Sammelkammer (18) wenigstens annähernd dem Inhalt des Schöpfbechers (13) und des Absaugrohres (IS) entspricht.
DE1952881A 1969-10-21 1969-10-21 Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken Expired DE1952881C3 (de)

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