DE1952881B2 - Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken - Google Patents
Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges AbsetzbeckenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken
mit den im Oberbegriff des Anspruches 1 aufgeführten
Merkmalea
Die bisher bekannten Becken dieser Art, bei denen
sich Schöpfbecher der Schlammräumer nach Erreichen einer gewissen Höhe entleeren, hatten den Nachteil, daß
der vom Boden des Beckens aufgenommene Schlamm beim Auftauchen des Schlammräumers aus der Wasseroberfläche durch dabei entstehende Wirbelströmungen
vom Räumer wieder weggespült wurde und an die Sohle des Beckens absank.
to Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und den gesaraten vom Schlammräumer von
der Beckensohle angehobenen Schlamm auch tatsächlich abzuführen.
absetzende Schlamm vollständig aus dem Becken
entfernt wird. Ein Zurückfließen von Schlamm in das
abgesaugt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In der folgenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher erläutert Es
zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Abwasserklärbecken nach der Erfindung mit horizontal stehendem
Schlammräumer und
F i g. 2 einen Querschnitt durch das Klärbecken mit vertikal stehendem Schlammräumer.
Dargestellt ist ein Abwasserklärbecken 1 mit einer halbkreisförmig ausgebildeten Beckensohle 2. Das
Becken hat bei 3 einen Zulauf, der vom Beckeninneren durch eine Tauchwand 4 abgeschirmt ist, die wie die
Beckensohle 2 dem Kreisbogen angepaßt ist, den die äußerste Kante 5 eines um eine Achse 6 drehbaren
Schlammräumers 7 beschreibt
Das beim Zulauf 3 einströmende Wasser bewegt sich in Richtung der Pfeile 8 langsam durch das Becken und
verläßt es, den Ablauf 9 durchströmend, der vom Beckeninneren wiederum durch eine entsprechend
gebogene Tauchwand 11 abgeschirmt ist, durch Überlaufen in eine Ablaufrinne 12. Bei der langsamen
Bewegung des Wassers durch das Becken setzt sich an seiner Sohle Schlamm ab. Dieser Schlamm wird von
Zeit zu Zeit aus dem Becken entfernt, indem der Schlammräumer 7 um die Achse 6 in Umdrehung
versetzt wird.
Der Schlammräumer 7 weist einen der Beckenbreite angepaßten Schöpfbecher 13 auf, an dessen beim
Auftauchen unten liegenden Boden 14 an seiner tiefsten Stelle ein Absaugrohr 15 angeschlossen ist Dieses
Absaugrohr 15 dient zugleich als Halterung für den Schöpfbecher 13, denn mit Hilfe eines besonders
ausgebildeten Verbindungsrohrs 16, das bei der in F i g. 1 dargestellten Lage des Schlammräumers an der
höchsten Stelle 17 einer Sammelkammer 18 angeschlossen ist, in die auch das Absaugrohr 15 mündet, ist der
gesamte Schlammräumer 7 um die Achse 6 drehbar gelagert
Die Teile 19 und 21 bilden die Drehachse des Verbindungsrohrs 16 des Schlammräumers. Das Teil 21
ist dadurch gelagert, daß es in den rohrförmig ausgebildeten Abflußkanal 22 hineinragt Das Endstück
23 dieses Teils 21 ist in einem am Abflußkanal 22 angeschweißten Flansch 24 mit einem von einer Platte
25 angedrückten Dichtring 26 abgedichtet. Das andere
Teil 19 des Verbindungsrohres 16 ist an einem mit einer Buchse 27 verschweißten Flansch 28 angeflanscht, die
auf einem frei hervorkragenden Wellenstumpf 29 eines schematisch dargestellten Getriebes 30 gelagert ist
In die Sammelkammer 18 ragt das Absaugrohr 15 bis
zu einer solchen Höhe hinein, daß sich die Mündung 31 in der in Fig. 1 gezeigten Lage des Schlammräumers
etwa in der Höhe der Oberkante 32 des Schöpfbechers 13 befindet Um die Mündung 31 ist eine Manschette 33
gelegt, die \a ihrer Längsrichtung axial zum Mündungsende des Absaugrohrs 15 verschoben werden kann.
Dadurch läßt sich der Beginn der Absaugung in gewissen Grenzen einstellen und dem Wasserstand
anpassen. Die Verstellung der Manschette 33 kann dadurch geschehen, daß die mit Gewinde auf der
Mündung 31 sitzende Manschette 33 verdreht wird, zu der man durch eine öffnung gelangt, die wasserdicht mit
einer entsprechend angepaßten Platte 34 abgedeckt ist Die Manschette 33 könnte aber auch von außen verstellt
werden, wenn sie beispielsweise gleitend auf der Mündung sitzt und eine Zahnstange trägt, in die ein
Ritzel eingreift, das mit einer die Kammer 18 durchdringenden Stange und einem außerhalb der
Kammer 18 auf der Stange festgekeilten Verstellrad verdreht werden kann.
Wird der Schlammräumer 7 In Umdrehung versetzt, so daß sich der Schöpfbecher 13 entgegen der Richtung
der Pfeile 8 mit langsamer Geschwindigkeit der
s halbkreisförmigen Beckensohle 2! entlang bewegt so reinigt der die Beckensohle 2 vom abgesetzten
Schlamm. Dieser Schlamm rutscht dabei zum Teil in den
Schöpfbecher 13 und wird zum anderen Teil vor diesem hergeschoben, ist der Schlammräumer in die in F i g. 1
dargestellte Lage gekommen, dann wird der Schlamm aus dem Becher 13 in das Abflußrohr gesaugt Diese
Absaugung beginnt, sobald die Mündung 31 des Absaugrohrs 15 unterhalb des Wasserspiegels kommt
Beim weiteren Drehen des Schöipfbechers 13 !ließt der
in die Sammelkammer 18 eingedrungene Schlamm über das Verbindungsrohr 16 und den einen Teil 21 in den
Abflußkanal 22, der den Schlamm zur Weiterbehandlung führt
Zu beachten ist noch, daß zur vollkommenen Schlammabsaugung der Inahit der Sammelkammer 18, die beim Auftauchen des Sdhöpfbechers 13 fast vollständig eingetaucht sein sollte, größer sein sollte als der Inhalt des Schöpfbechers 13, um den erforderlichen Sog zu bekommen.
Zu beachten ist noch, daß zur vollkommenen Schlammabsaugung der Inahit der Sammelkammer 18, die beim Auftauchen des Sdhöpfbechers 13 fast vollständig eingetaucht sein sollte, größer sein sollte als der Inhalt des Schöpfbechers 13, um den erforderlichen Sog zu bekommen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken mit einem um eine
über dem Abwasserspiegel liegende Achse langsam drehbaren, an der halbkreisförmig ausgebildeten
Beckensohle entlanggeführten Schlammräumer, der einen Schöpfbecher aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß am beim Auftauchen unten
liegenden Boden (14) des Schöpfbechers (13) an seiner tiefsten Stelle ein zugleich der Halterung des
Schöpfbechers (13) dienendes Absaugrohr (15) angeschlossen ist, durch das bei der Drehbewegung
des Schöpf bechers (13) Schlamm 211 einem über dem Abwasserspiegel liegenden, koaxial zur Drehachse
(6) des Schlammräumers (7) verlaufenden Abflußkanal (22) geführt wird.
2. Schlammräumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absaugrohr (15) in eine
Saramelkammer (18) mündet, die beim Auftauchen
des Schöpfbechers (13) im wesentlichen unterhalb des Abwasserspiegels liegt und an deren zu diesem
Zeitpunkt höchster Steile ein Verbindungsrohr (16) angeschlossen ist, das in den koaxial zur Drehachse
des Schlammräumers (13) liegenden Abflußkanal {22) mündet
3. Schlammräumer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehachse des
Schlammräumers (13) bildenden Teile einerseits an einem Antriebsmittel angekuppelt und anderseits in
dem vorzugsweise rohrförmig ausgebildeten Abflußkanal (22) gelagert sind.
4. Schlammräumer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der
Sammelkammer (18) endende Mündung des Absaugrohrs (15) kurz vor dem Auftauchen des Schöpfbechers (13) wenigstens annähernd in dessen Höhe
Hegt
5. Schlammräumer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungshöhe des Absaugrohres (15) in der Sammelkammer (18) vorzugsweise durch eine die Mündung überragende
Manschette (33) verstellbar ist.
6. Schlammräumer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Münduugshöhe des Absaugrohres (15) in der Sammelkammer (18) durch
eine in dieser vorgesehene wasserdicht abdeckbare Öffnung vorzugsweise durch Verdrehen der auf die
Mündung aufschraubbaren Manschette (33) verstellbar eingerichtet ist.
7. Schlammräumer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungshöhe des Absaugrohres (15) vorzugsweise durch axiale Verschiebung der Manschette (33), beispielsweise durch
einen Zahnstangen-Zahnritzeltrieb, der mit einem außerhalb der Sammelkammer (18) befindlichen
Verstellrad antreibbar ist, verschiebbar ist.
8. Schlammräumer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt der Sammelkammer
(18) wenigstens annähernd dem Inhalt des Schöpfbechers (13) und des Absaugrohres (IS) entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1952881A DE1952881C3 (de) | 1969-10-21 | 1969-10-21 | Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1952881A DE1952881C3 (de) | 1969-10-21 | 1969-10-21 | Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1952881A1 DE1952881A1 (de) | 1971-04-29 |
| DE1952881B2 true DE1952881B2 (de) | 1978-06-08 |
| DE1952881C3 DE1952881C3 (de) | 1979-02-01 |
Family
ID=5748725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1952881A Expired DE1952881C3 (de) | 1969-10-21 | 1969-10-21 | Schlammräumer für ein im Querschnitt halbkreisförmiges Absetzbecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1952881C3 (de) |
-
1969
- 1969-10-21 DE DE1952881A patent/DE1952881C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1952881C3 (de) | 1979-02-01 |
| DE1952881A1 (de) | 1971-04-29 |
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