DE19528893C1 - Eisenbahnschiene - Google Patents
EisenbahnschieneInfo
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- DE19528893C1 DE19528893C1 DE1995128893 DE19528893A DE19528893C1 DE 19528893 C1 DE19528893 C1 DE 19528893C1 DE 1995128893 DE1995128893 DE 1995128893 DE 19528893 A DE19528893 A DE 19528893A DE 19528893 C1 DE19528893 C1 DE 19528893C1
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B19/00—Protection of permanent way against development of dust or against the effect of wind, sun, frost, or corrosion; Means to reduce development of noise
- E01B19/003—Means for reducing the development or propagation of noise
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B5/00—Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
- E01B5/02—Rails
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Description
Die Erfindung betrifft eine Eisenbahnschiene, bestehend aus
einem Kopf, einem Fuß und einem diese verbindenden Steg.
Die vorbeschriebene Form der Eisenbahnschienen ist die weltweit
übliche Schienenform. Sie wird vorzugsweise in Verbindung mit
Querschwellen zur Bildung eines Gleises verwendet und hat eine
große Tragfähigkeit und am Kopf ein hohes Verschleißvolumen.
Die DE 33 46 993 C2 zeigt eine derartige Eisenbahnschiene. In
dieser Schrift wird auch das Problem der schallmäßigen Nach
teile einer derartigen Schiene behandelt. Insbesondere der Kopf
und Fuß verbindende, zur Erhöhung der Stabilität gegen Biegung
äußerst hoch ausgebildete Steg wirkt schallmäßig als Membran,
die durch das Überrollen des Kopfes durch die Räder eines Zuges
zum Schwingen angeregt wird und aufgrund seiner großen Fläche
zu einer großen Luftschallabstrahlung führt. Von daher ist es
nach der DE 33 46 993 C2 vorgesehen, Dämpfungsmittel, insbeson
dere um den Schienensteg, anzuordnen. Nachteilig ergibt sich
dabei, daß diese Maßnahme eines sehr großen Material- und
Montageaufwandes bedarf, so daß die Maßnahme vorzugsweise nur
zum Reduzieren des Kurvenkreischens oder in Gebieten mit sehr
starker und sehr naher Wohnbebauung eingesetzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reduzierung der
Luftschallabstrahlung für Eisenbahnschienen zu erreichen, die
keines hohen Material- und Montageaufwands bedarf.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen
sind in den Patentansprüchen 2 bis 9 beschrieben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß mit einem geringen Materialmehraufwand eine Schiene
derartig verbessert wird, daß sich die Gesamtluftschallabstrah
lung wesentlich reduziert. Hinsichtlich der Montage dieser
Schiene ergibt sich keine Änderung gegenüber der Montage einer
nicht gedämpften Standardschiene.
Die DE-PS 14 169 zeigt zwar eine Eisenbahnschiene, an derem
Steg ein- oder beidseitig ein oder mehrere Rippen angebracht
sind. Dieses Patent gibt jedoch keine Lösung hinsichtlich der
gestellten Aufgabe, da die Rippen an dieser Schiene so groß
sind, daß sie als eigene Schwingungsmembranen den abgestrahlten
Luftschall noch erhöhen.
Bei einer Schiene entsprechend der EP O 323 426 A1 entspricht zwar
die Höhe der beidseitig angeordneten Rippen etwa der Dicke des
Steges. Diese Rippen sind jedoch dem Fußbereich zuzuordnen, da
sich der Steg unterhalb dieser Rippen mit einer wesentlich
größeren Wandstärke fortsetzt. Somit können die in der EP 0 323
426 A1 gezeigten Rippen auch nicht dazu dienen, die Schallabstrah
lung des eigentlichen, sich oberhalb der Rippen befindlichen
Steges zu reduzieren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt. Die Zeichnung zeigt den Querschnitt durch eine
Schiene, bestehend aus einem Kopf 1, einem Fuß 2 und einem Steg
3. Zur Verdeutlichung des eigentlichen Steges 3 wurde dieser
gestrichelt dargestellt. Die Ausbildung der Schiene mit dem
gestrichelt dargestellten Steg 3 entspricht einem üblichen UIC-
Profil.
Bei der Schiene nach dem Ausführungsbeispiel handelt es sich um
eine einteilige gewalzte Schiene. Von daher sind auch die beid
seitig an den Außenseiten 4 des Steges 3 angeordneten Rippen 5
Teile der Schiene und materialgleich. Im Ausführungsbeispiel
sind beidseitig am Steg 3 jeweils 3 Rippen 5 angeordnet, die
über die Schienenlänge linear in gleichbleibender Höhe verlau
fen. Sie weisen auch etwa einen gleichen Abstand zueinander
auf. Die Rippen 5 haben eine Höhe 6, die etwa 70% der Dicke 7
des Steges 3 entspricht.
Je nach Schienenform, Schienenmaterial und/oder Einsatzbedin
gungen der Schiene, wie beispielsweise häufigste Geschwindig
keit der Züge oder häufigste überfahrende Radlast können die
Rippen 5 völlig andere Anordnungen oder Ausbildungen besitzen.
Sie müssen auch nicht in gleichbleibender Höhe am Steg 3 ver
laufen, sondern können abschnittsweise oder in der Höhe wellen
förmig oder sonstwie ausgebildet sein. Auch die Anzahl und der
Abstand der Rippen 5 zueinander können variieren. Ebenso müssen
die Rippen an den gegenüberliegenden Seiten des Steges 3 nicht
symmetrisch angeordnet sein.
Die Erfindung beschränkt sich auch nicht auf eine Schiene mit
eingewalzten Rippen 5. Alternativ können diese Rippen 5 durch
Auftragsschweißen, Auflöten oder Aufkleben auf die Außenseite 4
des Steges 3 aufgebracht werden.
Für manche Einsatzfälle und für besonders hohe Dämpfungsanfor
derungen ist es auch denkbar, daß die durch Auftragsschweißung,
Löten oder Kleben auf den Steg 3 aufgebrachten Rippen 5 aus
einem anderen Material als der Grundkörper der Schiene beste
hen.
Bezugszeichenliste
1 Kopf
2 Fuß
3 Steg
4 Außenseite
5 Rippe
6 Höhe
7 Dicke
2 Fuß
3 Steg
4 Außenseite
5 Rippe
6 Höhe
7 Dicke
Claims (9)
1. Eisenbahnschiene, bestehend aus einem Kopf (1), einem Fuß
(2) und einem diese verbindenden Steg (3) mit kontinuier
lich verlaufender Wandstärke, wobei der Steg (3) ein- oder
beidseitig seitlich angeordnete Rippen (5) aufweist, die
höchstens eine Höhe (6) entsprechend der Dicke (7) des
Steges (3) haben.
2. Eisenbahnschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen (5) beim Walzen auf den Steg (3) aufgebracht
werden.
3. Eisenbahnschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen (5) durch Auftragsschweißen auf den Steg (3)
aufgebracht werden.
4. Eisenbahnschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen (5) durch Kleben auf den Steg (3) aufge
bracht werden.
5. Eisenbahnschiene nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rippen (5) aus einem anderen
Material bestehen als die Schiene.
6. Eisenbahnschiene nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer der
Außenseiten (4) des Steges (3) mehr als eine Rippe (5)
angeordnet sind.
7. Eisenbahnschiene nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die sich an den Außen
seiten (4) des Steges (3) gegenüberliegenden Rippen (5)
eine unterschiedliche Lage und/oder Form aufweisen.
8. Eisenbahnschiene nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (5) über die
Höhe des Steges (3) bogen- oder wellenförmig oder in einer
anderen von der gerade abweichenden Form verlaufen.
9. Eisenbahnschiene nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (5) in
Längsrichtung unterbrochen sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995128893 DE19528893C1 (de) | 1995-08-05 | 1995-08-05 | Eisenbahnschiene |
| EP96111005A EP0758033A1 (de) | 1995-08-05 | 1996-07-09 | Eisenbahnschiene |
| PL31549196A PL315491A1 (en) | 1995-08-05 | 1996-08-02 | Railway rail |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995128893 DE19528893C1 (de) | 1995-08-05 | 1995-08-05 | Eisenbahnschiene |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19528893C1 true DE19528893C1 (de) | 1996-08-29 |
Family
ID=7768840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995128893 Expired - Fee Related DE19528893C1 (de) | 1995-08-05 | 1995-08-05 | Eisenbahnschiene |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0758033A1 (de) |
| DE (1) | DE19528893C1 (de) |
| PL (1) | PL315491A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016048179A1 (en) * | 2014-09-23 | 2016-03-31 | Plasma System S.A. | Rail producing method and rail |
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| EP2138635A1 (de) | 2008-06-23 | 2009-12-30 | EZ Beteiligungsgesellschaft mbH | Schiene für ein spurgeführtes Fahrzeug und Gleis mit derartigen Schienen |
| WO2011015249A1 (de) * | 2009-08-07 | 2011-02-10 | Ez Beteiligungsgesellschaft Mbh | Schiene für ein spurgeführtes fahrzeug |
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| EP0323426A1 (de) * | 1987-12-29 | 1989-07-05 | McKie, Peter Storey | Schienen und Gleise |
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1995
- 1995-08-05 DE DE1995128893 patent/DE19528893C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1996
- 1996-07-09 EP EP96111005A patent/EP0758033A1/de not_active Withdrawn
- 1996-08-02 PL PL31549196A patent/PL315491A1/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| PL315491A1 (en) | 1997-02-17 |
| EP0758033A1 (de) | 1997-02-12 |
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