DE1952890C - Spreizring für Kolbenringe - Google Patents
Spreizring für KolbenringeInfo
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- DE1952890C DE1952890C DE1952890C DE 1952890 C DE1952890 C DE 1952890C DE 1952890 C DE1952890 C DE 1952890C
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Description
3 4
richtung beanspruchten Federringes. Demgegenüber rücken 3 anliegenden, in Umfangsrichtung drucksind
bei der vorliegenden Erfindung die aus einem vorgespannten Spreizfederring 4. Letzterer weist am
Blechstreifen heräusgestanzten Verbindungsstege der Ringrücken 3 anliegende Schenkel 5,6 auf, die über
am Kolbenringrücken zur Anlage kommenden gewundene Stege 7 miteinander verbunden sind.
Schenkel um -etwa 540° umgebogen, und zwar derart, 5 In F i g. 2 ist die Ringanordnung im Schnitt dargedaß man einen im Querschnitt etwa U-förmigen stellt. Die beiden Schenkel 5,6 des Spreizfederrin-Spreizfederring beibehält. Die beiden Schenkel liegen ges 4 sind über einem um 540° gebogenen Steg 7 dabei mit ihren äußeren Unifangsflächen am Kolben- miteinander verbunden und liegen am Rücken 3 des ringrücken an. ölabstreifringes 1 in Ausnehmungen 8,9 an.
Schenkel um -etwa 540° umgebogen, und zwar derart, 5 In F i g. 2 ist die Ringanordnung im Schnitt dargedaß man einen im Querschnitt etwa U-förmigen stellt. Die beiden Schenkel 5,6 des Spreizfederrin-Spreizfederring beibehält. Die beiden Schenkel liegen ges 4 sind über einem um 540° gebogenen Steg 7 dabei mit ihren äußeren Unifangsflächen am Kolben- miteinander verbunden und liegen am Rücken 3 des ringrücken an. ölabstreifringes 1 in Ausnehmungen 8,9 an.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der io Eine Querschnittsvariante zeigt F i g. 3. Hierbei erZeichnung
dargestellt und werden im folgenden nä- strecken sich die Schenkel 5', 6' des Spreizfederrinher
beschrieben. Es zeigt ges 4' in eine umlaufende Nut 10 im Rücken des öl-
F i g. 1 eine Spreizfeder in Verbindung mit einem abstreifringes Γ.
ölabstreifring in Teilansicht, In Fig. 4 ist ein gestanzter Blechstreifen 11 vor
F i g. 2 eine Schnittansicht nach Angabe in F i g. 1, »5 dem Biegen bzw. Winden dargestellt. Hieraus ist die
F i g. 3 eine mögliche Variante des Spreizfederrin- Verbindung der einander versetzt gegenüberliegenges,
den Schenkel S, 6 über Stege 7 ersichtlich. Letztere
F i g. 4 Stanzprofil eines Blechstreifens für eine weisen etwa in der Mitte ihrer Länge einen sprung-
Spreizfeder. haften Versatz 12 bzw. 12' um mindestens eine Steg-
F i g. 1 zeigt eine Teilansicht eines ölabstreifrin- ao breite auf, dessen Lage im Endzustand aus den
ges 1 im Bereich des Ringstoßes 2 mit einem am Ring- F i g. 2 und 3 ersichtlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
genden Schenkel über einen Steg miteinander verPatentanspruch: bunden sind (vgl zum Beispiel deutsche Patentschrift
875 892). Spreizringe mit U-Querschnitt lassen sich
ölabstreifringanordnung, bestehend aus einem besonders einfach herstellen und besitzen den Voreinteiligen,
etwa U-förmigen Kolbenring und 5 teil, daß selbst bei Verschleiß im Bereich der am
einem sich innen abstützenden aus einem Blech-. Kolbenring anliegenden Berührungsstellen keine
streifen gebogenen federnden Spreizring, welcher Bruchgefahr der die Federung aufbringenden Bereidurch
alternierende Einschnitte in einzelne ehe besteht.
Schenkel derart unterteilt ist, daß die versetzt ein- Darüber hinaus sind weitere ölabstreifringanord-
ander gegenüberliegenden Schenkel über Stege io nungen bekannt, die aus einem Spreizring und
miteinander verbunden sind, dadurch ge- üblicherweise zwei Stahlband-Kolbenringen bestekennzeichnet,
daß die Stege (7) etwa in der hen. Für solche Anordnungen sind bereits mehrfach Mitte ihrer gestreckten Länge einen sprunghaften Spreizringe aus gestanzten und gebogenen Blechstrei-Versatz
(12) um mindestens eine Stegbreite auf- fen vorgeschlagen worden, die aber vielfach aus
weisen und zumindestens einer vollen Windung 15 Gründen schwieriger Fertigung und der damit vergebogen
sind. bundenen hohen Herstellungskosten keine praktische
Verwendung finden. Der durch die USA.-Patentschrift 3 055 669 bekannte Spreizring mit zu jeweils
zwei halben Windungen geformten Stegen ist zu hart
20 in seiner Federwirkung und erreicht bei weitem nicht die hohe Anschmiegsamkeit eines Schraubenfederringes.
Die Erfindung bezieht sich auf eine ölabstreifrin- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
ganordnung, bestehend aus einem einteiligen, etwa federnden Spreizring aus einem etwa U-förmig profi-U-förmigcn
Kolbenring und einem sich innen abstüt- 25 lierten Blechstreifen für einen einteiligen Kolbenring
zenden, aus einem Blechstreifen gebogenen federn- zu verbessern mit dem Ziel, eine weiche Federungsden
Spieizring, welcher durch alternierende Ein- charakteristik ähnlich der der Schraubenfederringe
schnitte in einzelne Schenkel derart unterteilt ist, daß zu erreichen, ohne daß sich die bei Schraubenfederdie
versetzt einander gegenüberliegenden Schenkel ringen nachteilige hohe Flächenpressung zwischen
über Stege miteinander verbunden sind. 30 Spreizring und Kolbenring einstellt. Andererseits soll
Sprciziinge, die vorwiegend zur Unterstützung der der Vorteil der geringen Flächenpressung zwischen
radialen Anpressung von insbesondere einteiligen öl- einem aus einem Blechstreifen geformten Spreizabstreifringen
an die Zylinderwandung von Brenn- federring und dem Kolbenring ausgenutzt werden,
kraftmaschinen Verwendung finden, bestehen viel- Gemäß der Erfindung weisen die die Schenkel mitfach aus Metallbändern in Form von gebogenen bzw. 35 einander verbindenden Stege etwa in der Mitte ihrer gewundenen Drähten oder gestanzten und gebogenen gestreckten Länge einen sprunghaften Versatz um Blechstreifen. Besonders einfach in der Herstellung mindestens eine Stegbreite auf und es sind im Endzu- und vorteilhaft in bezug auf deren weiche Federungs- stand des Spreizringes die Stege zumindestens einer charakteristik erwiesen sich bisher Federringe aus vollen Windung gebogen. Damit wird erreicht, daß schraubenförmig gewundenem Draht. Derart allge- 40 pro Federteilung nicht wie bisher nur 180° Biegewinmein bekannte Federringe mit meist kreisförmigem kel, sondern mindestens 540° verfügbar sind. Die Querschnitt werden in Nuten der Kolbenringrücken Steglänge ist demnach um ein mehrfaches länger auscingelegt (vgl. zum Beispiel deutsche Patentschrift gebildet, so daß bei etwa gleichbleibender Teilung 1 242 957). Die Flexibilität, d. h. das Anpassungsver- gegenüber einer bekannten Ausführung nunmehr ein mögen der Federringe an die Umfangskontur, ist 45 längerer Federweg pro Teilung und damit eine relativ durch die getrennte Federwirkung jeder einzelnen weiche Federungscharakteristik des gesamten Spreiz-Drahtwindung besonders gut. Solche Ringe haben je- federringes gegeben ist, die etwa der eines Schraudoch infolge ihrer Punkt- bzw. Linienberührung der benfederringes gleichkommt. Die Forderung nach auf Torsion beanspruchten Windungsbereiche mit einem Federring mit einer flach verlaufenden Federden meist aus Gußeisen bestehenden Kolbenringen 50 kennlinie resultiert aus der Tatsache, daß ein Mini- und der damit verbundenen hohen Flächenpressung mum an Verschleiß nicht zu umgehen ist. Für eine den Nachteil, daß sie sich bei längerem Betrieb in möglichst gleichbleibende Abstreifwirkung insbesonden Kolbenringwerkstoff einarbeiten und dabei auch dere von ölabstreifringen ist eine möglichst gleichselbst an den Berührungsstellen verschleißen, was bleibende Tangentialspannung erforderlich, die letztzum Brechen einzelner Windungen des Federringes 55 Hch stark von der Spreizwirkung der in Umfangsrichfülircn kann. tung auf Druck vorgespannten Spreizfeder abhängig
kraftmaschinen Verwendung finden, bestehen viel- Gemäß der Erfindung weisen die die Schenkel mitfach aus Metallbändern in Form von gebogenen bzw. 35 einander verbindenden Stege etwa in der Mitte ihrer gewundenen Drähten oder gestanzten und gebogenen gestreckten Länge einen sprunghaften Versatz um Blechstreifen. Besonders einfach in der Herstellung mindestens eine Stegbreite auf und es sind im Endzu- und vorteilhaft in bezug auf deren weiche Federungs- stand des Spreizringes die Stege zumindestens einer charakteristik erwiesen sich bisher Federringe aus vollen Windung gebogen. Damit wird erreicht, daß schraubenförmig gewundenem Draht. Derart allge- 40 pro Federteilung nicht wie bisher nur 180° Biegewinmein bekannte Federringe mit meist kreisförmigem kel, sondern mindestens 540° verfügbar sind. Die Querschnitt werden in Nuten der Kolbenringrücken Steglänge ist demnach um ein mehrfaches länger auscingelegt (vgl. zum Beispiel deutsche Patentschrift gebildet, so daß bei etwa gleichbleibender Teilung 1 242 957). Die Flexibilität, d. h. das Anpassungsver- gegenüber einer bekannten Ausführung nunmehr ein mögen der Federringe an die Umfangskontur, ist 45 längerer Federweg pro Teilung und damit eine relativ durch die getrennte Federwirkung jeder einzelnen weiche Federungscharakteristik des gesamten Spreiz-Drahtwindung besonders gut. Solche Ringe haben je- federringes gegeben ist, die etwa der eines Schraudoch infolge ihrer Punkt- bzw. Linienberührung der benfederringes gleichkommt. Die Forderung nach auf Torsion beanspruchten Windungsbereiche mit einem Federring mit einer flach verlaufenden Federden meist aus Gußeisen bestehenden Kolbenringen 50 kennlinie resultiert aus der Tatsache, daß ein Mini- und der damit verbundenen hohen Flächenpressung mum an Verschleiß nicht zu umgehen ist. Für eine den Nachteil, daß sie sich bei längerem Betrieb in möglichst gleichbleibende Abstreifwirkung insbesonden Kolbenringwerkstoff einarbeiten und dabei auch dere von ölabstreifringen ist eine möglichst gleichselbst an den Berührungsstellen verschleißen, was bleibende Tangentialspannung erforderlich, die letztzum Brechen einzelner Windungen des Federringes 55 Hch stark von der Spreizwirkung der in Umfangsrichfülircn kann. tung auf Druck vorgespannten Spreizfeder abhängig
Die in vielen Variationen bekanntgewordenen ist.
Spreizfederringe aus gestanzten und gebogenen Bei aus Draht gewundenen Spannfedern für band-
Blechstreifen haben gegenüber den gewundenen förmige ölabstreifringe ist es zwar schon bekannt,
Draht-Federringcn den Vorteil, daß durch eine 60 zur Verbesserung der Federung frei tragende Zwigenau
definierbare Berührungsfläche eine geringe schenwindungen vorzusehen (vgl. deutsche Patentspezifische
Flächenpressung zwischen Spreizring und schrift 1 087 855). Bei einer ohnehin nur durch Win-Kolbcnring
erzielbar ist. Verschleiß- und Bruchge- düngen hergestellten Drahtfeder ist damit lediglich
fahr werden damit auf ein Minimum begrenzt. Der- zum Ausdruck gebracht worden, daß einzelne Winartige
Spreizringe bestehen meist aus einem im Quer- 65 düngen im Durchmesser kleiner ausgeführt sind, urr>
schnitt U-förmig gebogenen Blechstreifen, der durch nicht an den Ringbändern zur Anlage zu kommen,
alternierende Einschnitte in einzelne Schenkel derart Zwischenwindungen mit verkleinert« m Durchmesse:
unterteilt ist, daß die versetzt einander gegenüberüe- führen jedoch zu einer Verhärtung riss in Umfange-
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2738170A1 (de) * | 1976-10-28 | 1978-05-11 | Dana Corp | Kolbenringanordnung fuer brennkraftmaschinen o.dgl. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2738170A1 (de) * | 1976-10-28 | 1978-05-11 | Dana Corp | Kolbenringanordnung fuer brennkraftmaschinen o.dgl. |
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