DE19528962A1 - Methode und Zusammensetzung einer Vorrichtung zur variablen Lichtnutzung von Beleuchtungskörpern - Google Patents

Methode und Zusammensetzung einer Vorrichtung zur variablen Lichtnutzung von Beleuchtungskörpern

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DE19528962A1
DE19528962A1 DE1995128962 DE19528962A DE19528962A1 DE 19528962 A1 DE19528962 A1 DE 19528962A1 DE 1995128962 DE1995128962 DE 1995128962 DE 19528962 A DE19528962 A DE 19528962A DE 19528962 A1 DE19528962 A1 DE 19528962A1
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Rainer K Dr Liedtke
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
    • F21V17/04Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages the fastening being onto or by the light source
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO THE FORM OR THE KIND OF THE LIGHT SOURCES OR OF THE COLOUR OF THE LIGHT EMITTED
    • F21Y2103/00Elongate light sources, e.g. fluorescent tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Methode und Zusammensetzung einer Vor­ richtung zur variablen Lichtnutzung von Beleuchtungskörpern, insbe­ sondere bei Leuchtröhren, Glühlampen und Lichtleitern.
Es ist bekannt, daß Licht von seiner Entstehungsquelle aus physi­ kalisch einer allseitig gleichförmigen und ungerichteten Ausbrei­ tung unterliegt. Es ist weiterhin bekannt, daß Lampen Beleuch­ tungseinrichtungen sind, die einen oder mehrere Leuchtkörper ent­ halten und technisch so ausgebildet sind, daß die in ihnen enthal­ tenen Leuchtkörper bestimmte räumliche Felder mit funktionsmäßig geeigneter Lichtquantität und Lichtqualität versorgen sollen.
Eine Lichtversorgung über eine Beleuchtungseinrichtung kann u. a. in Form von Streulicht erfolgen, z. B. mittels unabgeschirmter Leuchtkörper wie Leuchtröhren, oder in Form gezielter Lichtbünde­ lungen, z. B. bei Glühlampen, mit mechanischen Abschirmungen.
Bei Lampen-Konstruktionen sind die Abschirmungen entweder mecha­ nisch an den Halterungs-Fassungen der Leuchtkörper fixiert oder auch technisch separat angebracht. Dies ist technisch aufwendig und legt den Lichtnutzungszweck eines Leuchtkörpers konstruktiv fest. Zu ihrer Installation ist dabei entweder eine vorherige Ent­ fernung des Leuchtkörpers selbst, oder eine noch weitergehende Maßnahme, notwendig. Da Art und Form der Anbringung dieser Vor­ richtungen die Beleuchtungseinrichtung bezüglich der Lichtrichtun­ gen und Lichtfunktion bestimmt, sind solche Beleuch­ tungseinrichtungen in ihrer Lichtnutzung auch auf bestimmte Ein­ satzbereiche fixiert und nicht variabel einsetzbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur variablen Lichtnutzung von Beleuchtungskörpern zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsmäßig dadurch gelöst, daß direkt auf dem das Licht emittierenden Teil des Leuchtkörpers eine oder meh­ rere mechanische Vorrichtungen aus Metall, Kunstoff oder Natur­ stoff klammerförmig oder manschettenförmig angebracht sind, die Anbringung reversibel und in einer oder mehreren Achsen frei dreh­ bar vorliegt und die Vorrichtungen so ausgestaltet sein können, daß sie das emittierte Licht des Leuchtkörpers teils oder ganz, trans­ mittieren, absorbieren, reflektieren, bündeln, streuen, beugen, filtern, polarisieren, interferieren oder Änderungen in dessen Emissionsverhalten erzeugen, wobei als Leuchtkörper Leuchtröhren, Glühlampen oder lichtleitende Materialien eingesetzt sind.
Um die Anwendung zu erweitern, werden, in einer weiteren Ausbil­ dung der Erfindung, die Eigenschaften der Vorrichtung zur Lichtbe­ einflussung über technische Hilfsmittel gesteuert oder kontrol­ liert.
Um die Anwendung zu erweitern, wird in einer weiteren Ausbildung der Erfindung, die durch den Prozeß der Lichterzeugung anfallende Wärmemenge durch die Vorrichtung zur Lichtnutzung auch für zusät­ liche Anwendungszecke energetisch genutzt.
Die Vorteile einer direkten Anbringung einer lichtnutzenden Vor­ richtung direkt auf dem lichtemittierenden Teil des Leuchtkörpers liegen insbesondere darin, daß hiermit die Variabilität und Ein­ satzmöglichkeiten der Lichtnutzung gegenüber üblichen Lampenkon­ struktionen signifikant erhöht wird.
So können bei Standard-Leuchtkörpern gleichzeitig mehrere und un­ terschiedliche Anwendungszwecke der Lichtnutzung verfolgt werden. Leuchtröhren können von einer üblichen Streulichtvorrichtung in eine Beleuchtungseinrichtung gewandelt werden, die Licht gerichtet aus sendet wobei die emittierten Lichtrichtungen einer einzelnen Leuchtröhre auch gleichzeitig in verschiedene Lichtrichtungen fraktioniert werden können. Dies ist mit herkömmlichen Konstruk­ tionen, die außerhalb des Leuchtkörpers ansetzen, nicht erreich­ bar. Ein Einsatz kann dabei sowohl manuell wie auch mittels tech­ nischer Steuerungen erfolgen, z. B. elektronischer Fernsteuerung, und ständig geändert werden. Hiermit läßt sich auch ein, bisher nur in einer Form ausleuchtbarer, Raum gleichzeitig für unter­ schiedliche Funktionen mit unterschiedlichen Lichtqualitäten aus­ statten.
Ein weiterer Vorteil ist, daß dies ohne technische Umrüstung und ohne Ausbau des Leuchtkörpers selbst erfolgt, somit sehr wirt­ schaftlich. Dies ist bei herkömmlichen Konstruktionen von Beleuch­ tungseinrichtungen nicht gegeben.
Die Vorrichtungen zur Lichtnutzung können zudem mit zahlreichen zusätzlichen technischen Ausgestaltungen versehen werden, mit de­ nen sowohl Quantität wie Qualität des Lichtes beeinflußt wird. Quantitätsänderungen lassen sich u. a. über Einsatz integrierter Reflektorschichten, Einstellung des Drehwinkels der Vorrichtung sowie geometrische Ausgestaltung der Lichtauslässe der Vorrichtung erzielen. Hiermit ist z. B. auch Möglichkeit eines mechanischen Licht-Dimmers gegeben. Änderungen in der Lichtqualität lassen sich beispielsweise erreichen durch Integration technischer Materiali­ en, die physikalisch unterschiedliche Lichttransmission bewirken.
Weitere Vorteile ergeben sich durch Miniaturisierung der Vorrich­ tungen zur Lichtnutzung, womit ein technischer Einsatz bei opti­ schen Anzeigen von Geräten ermöglicht wird, die z. B. mit Mikro­ glühlampen, Leuchtdioden oder Lichtleitern, arbeiten.
Im Falle einer Anwendung bei Leuchtkörpern, die bei der Lichter­ zeugung eine stärkere Wärmebildung erzeugen, kann auch eine direk­ te Ableitung der erzeugten Wärme und Nutzung für andere energeti­ sche Zwecke, z. B. eine Luftventilierung, erfolgen.
Die Abb. 1-3 zeigen technische Beispiele, ohne daß diese Beispiele die Konstruktion hierauf begrenzen sollen. Abb. 1 zeigt ein einfaches Beispiel für eine Vorrichtung zur variablen Lichtnutzung bei einer Leuchtröhre. Sie besteht aus ei­ ner zylinderförmigen Röhre (1) aus mechanisch elastischem Materi­ al, die auf einer Seite in gesamter Länge über einen Schlitz (2) verfügt und auf ihrer Innenseite mit einer Reflektorschicht (3) versehen ist. Die Vorrichtung wird klammerartig oder manschette­ nartig auf die, ebenfalls zylinderförmige, Leuchtröhre (4) aufge­ setzt. Dies erfolgt durch Aufweiten des Schlitzes über den Durch­ messer der Leuchtröhre hinaus, wonach die Vorrichtung von vorne auf die Leuchtröhre aufgesetzt wird. Durch elastisches Zusammen­ ziehen ergibt sich auf der Leuchtröhre dann eine zirkuläre Hülse. Die sich dabei einstellende Weite des Schlitzes ist der verblei­ bende Lichtauslaß der Leuchtröhre, wobei die Reflektorschicht (2) als Lichtverstärker dient. Die Richtung des Lichtauslasses kann durch einfaches Drehen der Vorrichtung verändert werden. Hierzu dient, in diesem Beispiel, ein aus der Vorrichtung herausragender Steg (5) als mechanisches Hilfsmittel. Abb. 2 zeigt die Vor­ richtung zur Lichtnutzung in perspektivischer Aufsicht und ohne Leuchtröhre. Abb. 3 zeigt, als ein schematisches Beispiel, eine als Standlampe ausgebildete Leuchtröhre, die gleichzeitig mit mehreren Vorrichtungen zur Lichtnutzung bestückt ist. Die Licht­ auslässe der Vorrichtungen zur Lichtnutzung sind in jeweils unter­ schiedliche Richtungen gedreht. Hierdurch ist bewirkt, daß das Licht einer Leuchtröhre fraktioniert wird und die Fraktionen in unterschiedliche Richtungen emittiert werden.

Claims (3)

1. Methode und Zusammensetzung einer Vorrichtung zur variablen Lichtnutzung von Leuchtkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß direkt auf dem das Licht emittierenden Teil des Leuchtkörpers eine oder mehre mechanische Vorrichtungen aus Metall, Kunstoff oder Natur­ stoff klammerförmig oder manschettenförmig angebracht sind, die Anbringung reversibel und in einer oder mehreren Achsen frei dreh­ bar vorliegt und die Vorrichtungen so ausgestaltet sein können, daß sie das emittierte Licht des Leuchtkörpers teils oder ganz, transmittieren, absorbieren, reflektieren, bündeln, streuen, beu­ gen, filtern, polarisieren, interferieren oder Änderungen in des­ sen Emissionsverhalten erzeugen, wobei als Leuchtkörper Leuchtröh­ ren, Glühlampen oder lichtleitende Materialien eingesetzt sind.
2. Methode und Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Eigenschaften der Vorrichtung zur Lichtbeeinflus­ sung über technische Hilfsmittel gesteuert oder kontrolliert wer­ den.
3. Methode und Zusammensetzung nach vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Prozeß der Lichterzeu­ gung anfallende Wärmemenge durch die die Vorrichtung zur Lichtbe­ einflussung auch für zusätzliche Anwendungszecke energetisch ge­ nutzt wird.
DE1995128962 1995-08-07 1995-08-07 Methode und Zusammensetzung einer Vorrichtung zur variablen Lichtnutzung von Beleuchtungskörpern Withdrawn DE19528962A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29906238U1 (de) * 1999-04-07 2000-08-17 Zumtobel Staff Ges.M.B.H., Dornbirn Leuchte mit wenigstens zwei, insbesondere länglichen, nebeneinander angeordneten Lampen
DE20305078U1 (de) 2003-03-28 2003-06-26 Kaesbauer, Karlheinz, 82278 Althegnenberg Koaxiale, drehbare, stromnetzunabhängige, variabeleinstellbare Mehrzylinder-Lampe für gerichtetes Licht
DE102011108818A1 (de) * 2011-07-29 2014-02-27 Jürgen Nölle Leuchte

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DE20305078U1 (de) 2003-03-28 2003-06-26 Kaesbauer, Karlheinz, 82278 Althegnenberg Koaxiale, drehbare, stromnetzunabhängige, variabeleinstellbare Mehrzylinder-Lampe für gerichtetes Licht
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