DE1954652B2 - Arbeitsgeraet mit schwingendem werkzeug, insbesondere stampfgeraet - Google Patents

Arbeitsgeraet mit schwingendem werkzeug, insbesondere stampfgeraet

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DE1954652B2 DE19691954652 DE1954652A DE1954652B2 DE 1954652 B2 DE1954652 B2 DE 1954652B2 DE 19691954652 DE19691954652 DE 19691954652 DE 1954652 A DE1954652 A DE 1954652A DE 1954652 B2 DE1954652 B2 DE 1954652B2
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    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00—Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02—Improving by compacting
    • E02D3/046—Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil
    • E02D3/068—Vibrating apparatus operating with systems involving reciprocating masses

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Description

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Die Hauptpatentanmeldung P 12 90 745.8-24 betrifft ein Arbeitsgerät, insbesondere Stampfgerät, mit schwingendem Werkzeug, bei welchem das Werkzeug vom einem Antriebsmotor über einen Kurbeltrieb und ein aus einem Paar von gegeneinanderwirkenden Druckfedern oder Druckfedersätzen bestehendes Federsystem in Schwingungen versetzt wird. Gemäß der Hauptpatentanmeldung ist mit dem Kurbeltrieb ein Rahmen aus einer Mehrzahl von parallelen Stangen verbunden, welche oben und unten durch Traversen miteinander verbunden und oben in Führungen im Gerätegehäuse geführt sind. Das Werkzeug ist mit einem Gehäuseteil versehen, der das untere Ende des Rahmens mit der unteren Traverse umschließt und mit Führungen auf den Stangen geführt ist und dessen oberer Abschluß das Gegenlager für die Druckfedern •lüdet. Bei der Anordnung nach der Hauptpatentanmuldung sind die Stangen in Gleitbüchsen geführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Arbeitsgerät nach der Häuptpätentanmeldung die Führung der Stangen hinsichtlich Bearbeitung, Montage, Wartung und Reparatur zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Führungen für die Stangen im Geräte^ehäuse und in dem Gehäuseteil am Werkzeug von Rollenführungen gebildet sind.
Es ergibt sich hierdurch eine Vereinfachung der Herstellung. Für das Einsetzen der Rollen genügt wahrscheinlich ein präzis gegossenes Gußteil. Im ungünstigsten Fall werden die Bohrungen für die Achsen der Rollen mit einem normalen Spiralbohrer gebohrt. Durch eine rollende Reibung werden die Reibungsverluste geringer gehalten. Die Wartung des Gerätes wird günstiger. Die Verschleißzugabe von Rollen gegenüber Gleitbuchsen ist größer. Falls eine Reparatur der Rollen erforderlich sein sollte, können die Rollen als Verschleißteile ohne größeren Aufwand gegebenenfalls vom Benutzer des Gerätes selbst leicht ausgewechselt werden.
Vorteilhafterweise wird die Anordnung so getroffen, daß der Rahmen 3 um jeweils 180° gegeneinander versetzte Stangen aufweist, die jede oben und unten in jeweils einem Paar von mit Umfangsnuten versehenen Rollen geführt sind, welche radial von außen an den Stangen anliegen und an dem Gerätegenäuse bzw. dem Gehäuseteil am Werkzeug gelagert sind. Die Rollen können aus verschleißfestem Kunststoff bestehen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
F i g. 1 zeigt einen Vertikalschnitt d irch ein Arbeitsgerät nach der Erfindung,
F i g. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie H-II von Fig. 1,
F i g. 3 zeigt einen Schnitt ähnlich F i g. 1 einer abgewandelten Ausführungsform eines Arbeitsgeräts nach der Erfindung und
Fig.4 zeigt einen Schnitt längs der Linie IV-IV von F i g. 3.
Ein Antriebsmotor 1 treibt über eine elastische Fliehkraftkupplung 2 eine Ritzelwelle 3 mit einem Ritzel an. Das Ritzel greift in ein Zahnrad 4 ein. Das Zahnrad 4 ist kraftschlüssig mit einer Kurbelwelle 5 verbunden, die im Gerätegehäuse 10 gelagert ist. Die Kurbelwelle 5 treibt über ein Pleuel 6 einen Rahmen an, der aus einer oberen Traverse 7, drei vertikalen Stangen 8 und einer unteren Traverse 9 besteht. Die Stangen 8 des Rahmens sind im Gerätegehäuse 10 und in einem Gehäuseteil 12 eines Stampfwerkzeuges 13 mittels Paaren von Führungsrollen 11 geführt. Der obere Abschluß des Werkzeug-Gehäuseteils 12 dient als Federwiderlager für zwei Druckfederpakete 14 und 15, die sich einerseits an dem Werkzeug-Gehäuseteil 12 und andererseits an der oberen beziehungsweise unteren Traverse 7 bzw. 9 des Rahmens abstützen. Über diese Federpakete 14, 15 wird die Schwingbewegung des Rahmens auf das Werkzeug 13 übertragen.
Oas Gerätegehäuse 10 und das Werkzeug-Gehäuseteil 12 sind durch einen Faltenbalg 17 abdichtend und gegeneinander beweglich verbunden.
Das Werkzeug-Gehäuseteil 12 ist mit einer Ölfüllung 16 versehen. Die untere Traverse 9 wird von einer dem Querschnitt des Gehäuseteils 12 annähernd ausfüllenden Platte 9 gebildet. Der obere Abschluß
des Gehäuseteils 12 weist einen zentralen Durchbruch auf. Bei der relativen Schwingbewegung zwischen Werkzeug 13 und Rahmen arbeitet die untere Traverse 9 als Pumpenkolben und spritzt öl durch den oberen Durchbruch des Gehäuseteils 12 bis in das Gerätegehäuse 10 zu den Führungsrollen 11 für den Rahmen.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, sind die Führungsrollen 11 zwischen gabelförmig radial nach innen ragenden Ansätzen 21 des Gerätegehäuses 10 bzw. des Gehäuseteils 12 gelagert, und zwar jeweils um 120° gegeneinander versetzt. Die Stangen 8 des Rahmens sind ebenfalls um 120° gegeneinander versetzt, und die Rollen 11, die mit einer im Querschnitt kreisförmigen Umfangsnut versehen sind, liegen radial von außen an den Stangen an. Auf diese Weise wird der Rahmen sicher zwischen den Rollen 11 geführt.
Wie in F i g. 3 dargestellt ist, kann bei der Rollenführung gegebenenfalls auf eine ölschmierung der Führung verzichtet werden. Die Stangen 8 laufen somit trocken in den Rollen 11. Der Faltenbalg 17 kann weggelassen und durch eine einfache, nicht abdichtende Abdeckung 18 ersetzt werden. Statt dessen ist das Gerätegehäuse 10 durch eine Trennwand 19 in zwei Kammern unterteilt, wobei die eine Kammer das Übersetzungsgetriebe zwischen Motor und Kurbelwelle 5 enthält. Nur diese letztere Kammer enthält eine Schmierölfüllung 20.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Arbeitsgerät mit schwingendem Werkzeug, insbesondere Stampfgerät, bei welchem das Werkzeug von einem Antriebsmotor über einen Kurbeltrieb und ein aus einem Paar von gegeneinanderwirkenden Druckfedern oder Druckfedersätzen bestehendes Federsystem in Schwingungen versetzt wird, bei welchem mit dem Kurbeltrieb ein Rahmen aus einer Mehrzahl von parallelen Stangen verbunden ist, welche oben und unten durch Traversen miteinander verbunden und oben in Führungen im Gerätegehäuse geführt sind und bei welchem das Werkzeug mit einem Gehäuseteil versehen ist. der das untere Ende des Rahmens mit der unteren Traverse umschließt und mit Führungen auf den Stangen geführt ist und dessen oberer Abschluß das Gegenlager für die Druckfedern bildet, nach Patentanmeldung P 12 90 745.8-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen für die Stangen (8) im Gerätegehäuse (10) und dem Gehäuseteil (12) am Werkzeug (13) von Rollenführungen (11) gebildet sind.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen drei um jeweils 180c gegem''nander versetzte Stangen (8) aufweist, die jede oben und unten in jeweils einem Paar von mit Umfangsnuten versehenen Rollen (11) geführt sind, welche radir' von außen an den Stangen (8) anliegen und an dem Gerätegehäuse (10) bzw. dem Gehäuseteil (12) am Werkzeug (13) gelagert sind.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (11) aus verschleißfestem Kunststoff bestehen.
4. Arbeitsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerätegehäuse (10) durch eine Trennwand (19) in zwei Kammern unterteilt ist, von denen die eine das Getriebe zwischen Motor (1) und Kurbelwelle (5) und die andere den Rahmen (7, 8, 9) und den Kurbeltrieb (6) enthält, und daß eine Schmierölfüllung (20) nur in der oberen Kammer vorgesehen ist.
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DE19691954652 1969-10-30 1969-10-30 Arbeitsgerät mit schwingendem Werk zeug, insbesondere Stampfgerat Expired DE1954652C (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691954652 DE1954652C (de) 1969-10-30 Arbeitsgerät mit schwingendem Werk zeug, insbesondere Stampfgerat
CH1501870A CH552721A (de) 1969-10-30 1970-10-08 Arbeitsgeraet mit schwingendem werkzeug.
GB5076670A GB1262034A (en) 1969-10-30 1970-10-26 Implement with vibratory tool
FR7039880A FR2065603B2 (de) 1969-10-30 1970-10-28
SE1458870A SE379386B (de) 1969-10-30 1970-10-29
JP9580370A JPS506082B1 (de) 1969-10-30 1970-10-30
CA096997A CA918471A (en) 1969-10-30 1970-10-30 Implement with vibrating tool

Applications Claiming Priority (1)

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DE19691954652 DE1954652C (de) 1969-10-30 Arbeitsgerät mit schwingendem Werk zeug, insbesondere Stampfgerat

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1954652A1 DE1954652A1 (de) 1971-05-06
DE1954652B2 true DE1954652B2 (de) 1972-10-19
DE1954652C DE1954652C (de) 1973-07-19

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1262034A (en) 1972-02-02
CA918471A (en) 1973-01-09
SE379386B (de) 1975-10-06
FR2065603A2 (de) 1971-07-30
DE1954652A1 (de) 1971-05-06
JPS506082B1 (de) 1975-03-11
FR2065603B2 (de) 1976-12-17
CH552721A (de) 1974-08-15

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Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent