DE1959309C - Lehrmittel zur Veranschaulichung der Notenschrift - Google Patents
Lehrmittel zur Veranschaulichung der NotenschriftInfo
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Description
Töne, Tonfolgen und Akkorde werden bekanntermaßen mit einer Notenschrift dargestellt, bei welcher
die Dauer und Höhe der Töne durch Noten in einem a'ts fünf Linien bestehenden Liniensystern symbolisiert
werden. Erfahrungsgemäß ist es nicht ganz leicht, dem Lernenden, insbesondere dem Kind, den
Zusammenhang zwischen der Notenschrift und dem akustisch wahrnehmbaren Ton verständlich zu
machen, da die mit abstrakten Noten symbolisierten Töne mittels eines besonderen Musikinstrumentes
hörbar gemacht werden müssen.
Zur Erleichterung des Verständnisses dieses Zusammenhanges können bekannte Lehrmittel verwendet
werden, die eine beschriftbare Notentafel aufweisen, weiche mit Tongeneratoren und Wiedergabegeräten
kombiniert ist. Mit diesen Lehrmitteln ist es möglich, die bildlich durch Noten in dem
Liniensystem der Tafel dargestellten Töne dadurch hörbar zu machen, daß die Noten mittels eines geeigneten
und mit den Tongeneratoren und der Wiedergabeeinrichtung elektrisch verbundenen Tastkopfes
abgetastet werden. Bei einer derartigen Anordnung sind den Notenlinien elektrische Leiter zugeordnet,
die jeweils mit Tongeneratoren mit den Notenlinien entsprechenden Tonfrequenzen verbunden
sind und an weiche der Tastkopf, der über einen Verstärker mit einem Lautsprecher verbunden
ist, ankoppelbar ist.
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art wird die Verbindung zwischen den elektrischen Leitern
und dem Tastkopf galvanisch hergestellt. In die Schreibfläche der aus elektrisch isolierendem Material
bestehenden Tafel sind zu diesem Zweck metallische Leiter eingelassen, mit welchen die
metallische Tastspitze des Tastlfopfes in Berührung zu bringen ist. Da die Tafeloberfläche gleichzeitig
mit Kreide od. dgl. beschrieben wird, verschmutzen diese Leiter relativ rasch, so daß kein sicherer elektrischer
Kontakt zwischen Tastkopf und den Leitern gewährleistet ist. Außerdem muß die Tastspitze exakt
auf die Leiter gehalten und gegen diese zur Überwindung
des zwangläufig vorhandenen Übergangswiderstandes gedrückt werden. Abgesehen davon,
läßt sich eine mit derartigen Leitern versehene Tafel nur schlecht beschriften.
Diese Nachteile lassen sich, wie aus der schweizerischen Patentschrift 325 498 bekannt, vermeiden,
wenn der Tastkopf nicht galvanisch, sondern kapazitiv ankoppelbar ist. Zu diesem Zweck sind die
elektrischen Leiter auf der Rückseite der aus isolierendem Material bestehenden Tafel symmetrisch
zu den entsprechenden Noten angebracht. Zur Verhinderung des sogenannten Übersprechens, d. h. der
gegenseitigen Kopplung der Leiter, können zwischen und isoliert von diesen geerdete Abschirmbeläge angebracht
sein, was nach der deutschen Offenlegungsschrifi 1 497 843 gleichfalls bekannt ist.
Die kapazitive Ankopplung der Wiedergabevorrichtung an die mit den Tongeneratoren verbundenen
Leiter wirft jedoch eine Anzahl von Problemen auf, die nachstehend erörtert und die gemäß
der Erfindung derart gelöst sind, daß dieses sehr anschauliche Lehrmittel für den Schul- und Lehrbetrieb
brauchbar wird.
Ein wesentlicher Nachteil der Anordnung nach der schweizerischen Patentschrift 325 498 ist nämlich,
daß der jeweilige Tongenerator mittels gesonderter Steuerungselemente erst eingeschaltet wird,
wenn der Tastkopf dem betreffenden Leiter genähert wird. Der Tongenerator muß also erst anschwingen,
um über einen zentralen Verstärker und einen Lautsprecher einen hörbaren Ton erzeugen zu können.
Dieser Einschwingvorgang ist nicht leicht beherrschbar, so daß beim Anschwingen unerwünschte Überschwinger
oder Frequenzverschiebungen auftreten können. Die Folge ist, daß der Ton im ersten Augenblick
des Zeigens unsauber ist
Dieser Nachteil wird nach einem ersten erfindungsgemäßen Merkmal dadurch vermieden, daß sämtliche
mit den Leitern verbundene Tongeneratoren gleichzeitig in Betrieb sind, wie das bei einigen sogenannten
elektronischen Orgeln an sich bekannt ist. Da sich die Tongeneratoren bereits im Schwingzustand
befinden, brauchen sie nicht erst eingeschaltet zu werden. Die nachteiligen Einschwingeffekte treten
nicht aai. Außerdem entfallen die bei der Anordnung
nach der schweizerischen Patentschrift erforderlichen Steuerungselemente.
Ein Vorteil der galvanischen Ankopplung des Tastkopfes ist, daß der Ton erst dann hörbar wird,
wenn der Tastkopf die Tafel berührt. Dieser erwünschte Effekt tritt bei kapazitiver Ankopplung dagegen
nicht ohne weiteres ein, da sich der Übergangswiderstand zwischen Tastkopf und Leiter bei
Annäherung des Tastkopfes kontinuierlich und nicht sprungartig ändert. Vielmehr würde die Lautstärke
des Tones .mit Annäherung des Tastkopfes unerwünschterweise allmählich wachen.
Um auch bei kapazitiver Ankopplung den Ton erst dann hörbar zu machen, wenn der Tastkopf die Tafel
berührt, wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, im Übertragungskanal zwischen
Tastkopf und Lautsprecher ein den Übertragungskanal bei Signalen mit kleiner Amplitude
kurzschließenden steuerbaren Widerstand, vorzugsweise einen Feldeffekt-Transistor, vorzusehen. Eine
derartige Schaltautomatik verhindert sowoh1 das allmähliche
Anschwellen des Tones als auch Einstreuungen unerwünschter Fremdspannungen, so z. B.
das bekannte Netzbrummen.
Da der kapazitive Widerstand des Tastkopfes relativ hoch ist, muß zur Erzielung einer brauchbaren
Lautstärke bei ausreichendem Störabstand der Eingangswiderstand des Verstärkers groß sein. Aus
diesem Grunde ist gemäß der Erfindung schon im
Tastkopf selbst der Vorverstärker mit hohem Eingangswiderstand untergebracht.
Schließlich ist für die erfindungsgemäße Lösung wichtig, daß der empfindliche Vorverstärker nicht
nur einen unteren Schwellwert, sondern auch einen oberen Schwellwert zum Schutz gegen Überspannungen,
z. B. Netzspannungen oder Spannungen durch statische Aufladungen, besitzt. Zur Erzielung des
oberen Schwe'lwertes ist eine Amplitudenbegrenzungsschaltung
vorgesehen.
Der bekannte Stand der Technik, von welchem die Erfindung ausgeht, ist im Gattungsbegriff des
Hauptanspruchs umrissen. Die Merkmale, mit weichen die gestellte Aufgabe gelöst wird, sind im
kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs zusammengefaßt.
Aus Demonstrationsgründen kann es zweckmäßig sein, wenn die Abstrahlung des Tones gegenüber der
Bewegung der Tastspitze derart verzögert ist, daß die Tastspitze die jeweilige Note bereits berührt, wenn
der Ton hörbar wird. Außerdem soll der Ton ohne störende Knackgeräusche einsetzen und ausklingen.
Dies wird in Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht, daß im Steuerkreis der Schaltautomatik ein
derart bemessenes Zeitkonstantenglied vorgesehen ist, daß der Übertragungskreis im wesentlichen ohne
Uberschwinger geöffnet bzw. gesperrt wird. Vorzugsweise
sind dL im Steuerkreis vorgesehenen Siebglieder so dimensioniert, daß eine Zeitkonstante von
0.1 bis 0.5 see wirksam wird.
Bei kapazitiver Ankopplung ist die Verwendung eines Verstärkers mit möglichst hochohmigem Eingangswiderstand
wichtig, um den Leistungsverlust durch Spannungsteilung klein zu halten. Gemäß der
Erfindung wird darum die Verwendung eines im Tastkopf angeordneten Vorverstärkers vorgeschlagen,
der einen Feldeffekt-Transistor mit durch Bootstrap-Effekt
erhöhtem Eingangswiderstand aufweist. Die dem Vorverstärker vorgeschaltete Ampiitudenbegrenzungsschaltung
kann hierbei aus je zwei den Widerständen des Gate-Spannungsteiiers gegensinnig
parallelgeschalteten Dioden bestehen.
Weitere Merkmale des Gegenstandes der Erfindung, insbesondere Aufbau und Funktionsweise der
erfindungsgemäßen Anordnung, sind nachstehend an Hand von Zeichnungen im einzelnen erläutert. In
den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild der erfindungsgemäßen
Anordnung,
ao Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen
Notentafel,
F i g. 3 eine vergrößerte perspektivische Darstellung des Steuerteils der Notentafel mit Lautsprecher
gemäß F i g. 2,
a5 F i g. 4 eine Aufsicht eines vergrößerten Ausschnittes
der Tafelrückseite,
F i g. 5 die Schaltungsanordnung des im Tastkopf angeordneten Verstärkers und
Fig. 6 die Schaltungsanordnung der Schaltautomatik.
An Hand des schematischen Blockschaltbildes in Fig. 1 sind grundsätzliche Aufbau- und Wirkungsweise
des erfindungsgemäßen Lehrmittels zur Veranschaulichung der Notenschrift erläutert.
Dieses Lehrmittel besteht aus einer beschriftbaren Notentafel 1, auf deren Rückseite elektrische Leiter
angebracht sind, wie an Hand \on Fig. 4 weiter unten erläutert ist. Diese Leiter sind mit Tongeneratoren
2 verbunden, mit welchen sämtliche
4„ Halbtöne zwischen α und a" erzeugt werden können.
Zur erfindungsgemäßen Notentafel gehört ein Tastkopf 3 mit kapazitiver Tastspitze 3 α und Vorverstärker
3 b. Dieser Tastkopf leitet die empfangenen Schwingungen über eine Schaltautomatik 4,
welche die Wirkung einer Empfindlichkeitsschwclle hat, einen NF-Verstärker 5 zu den Lautsprechern 6.
Wird der Tastkopf 3 mit seiner Tastspitze 3 a an die Notentafel 1 geführt, so strahlen die Lautsprecher 6
einen Ton mit der jeweiligen Note zugeordneter Frequenz ab.
Der mechanische Aufbau dieser Notentafel geht aus den perspektivischen Darstellungen in Fig. 2
und 3 hervor. Die Notentafel 1 ist mit dem Steuerteil 7 und der Lautsprecherbox 8 zu einer Einheit
kombiniert. In dem Steuerteil 7 sind sowohl die Tongeneruoren als auch die NF-Verstärker mit der
Schaltautomatik untergebracht. Wie insbesondere F i g. 3 zeigt, ist auf der Tonplatte des Steuerteils 7
eine Reihe von Tasten 9 in Höhe der Notenlinien angebiacht.
Bei Betätigen dieser Tasten strahlen die Lautsprecher einen der jeweiligen Notenlinie entsprechenden
Ton ab.
Neben den Tasten 9 sind dreistufige Umschalter 10 im Steuerteil 7 untergebracht, die jedem der
12 Töne des Notensystems zugeordnet sind. Mit diesen Schaltern ist die Alteration jedes Tones um
einen Halbton nach oben und unten möglich, so daß entsprechend den Vorzeichen jede beliebige Tonart
und Tonfolge in dem gegebenen Tonumfang ein- teilweise überbrückt, welcher zur Verstärkungsgestellt
werden kann. regelung mit der veränderbaren Mittelanzapfung des
Der obere Teil der Frontplatte der Lautsprecher- Widerstandes R5 verbunden ist. Der Ausgangsbox
8 trägt den Netzschalter 11, einen Lautstärke- transistor T3 ist dagegen mit seinem Emitterwiderregler
12 und eine Kontrollampe 13. 5 stand R8 zur Erhöhung des Eingangswiderstande!
Die Anordnung der elektrischen Leiter auf der und damit Entkopplung vom NF-Verstärkeremgang
Tafelrückseite ist mittels des Ausschnittes in F i g. 4 in Kollektorschaltung angeordnet. Sein Emitter ist
verdeutlicht. Symmetrisch zu jedem Ton des auf der über die Klemmen d und α der Kupplung 16 mit dem
Vorderseite der Tafel angeordneten Notenlinicn- Eingang des nicht dargestellten NF-Verstärkers ver-
systems sind metallische Leiterflächen 14 angebracht. io bunden.
Diese Leiterflächen sind elektrisch mit den jeweiligen Parallel zum Transistor T2 ist der als Kurzschluß-Oszillatoren
über die Umschalter 10 verbunden. Je- schalter wirkende FET-Transistor T4 vorgesehen,
weils zwischen zwei benachbarten Leitern 14 befindet welcher einerseits über den Kondensator C3 mit dem
sich ein gleichfalls metallischer geerdeter Schirm- Knotenpunkt der Widerstände R8 und R7 und
belag 15, der der Entkopplung dient. Sämtliche 15 andererseits mit dem Fußpunkt des Eingangs-Schirmbeläge
15 sind miteinander verbunden, so daß Verstärkers verbunden ist. Parallel zum Transistor T4
sie in die Zwischenräume der Leiter 14 kammartig ist ein Ableitwiderstand R9 vorgesehen,
eingreifen. Dieser Transistor T4 wird mittels eines zum
eingreifen. Dieser Transistor T4 wird mittels eines zum
Leiter und Schirmbeläge können aus aufgeklebten Übertragungskanal parallclgf schalteten Steuerkreises
Metallfolien bestehen. Einfacher ist es jedoch, wenn ao gesteuert, der einen Verstärkertransistor Tt mit
diese, wie mit der Erfindung ferner vorgeschlagen Emitterwiderstand A11, Kollektorwiderstand R lt und
wird, unter Zuhilfenahme einer geeigneten Schablone Emitterkondensator C4. einen Hochpaß mit den Konin
Form von Leitlack aufgespritzt werden. densatoren C5. C8 und Widerstand R13, einen Doppel-
Die Schaltung des in dem Tastkopf 3 unter- weggleichrichter und ein nachgeschaltetes Siebglied
gebrachten Vorverstärkers ist in dem Schaltbild ge- 25 mit d?n Dioden D5, D8, den Widerständen R14, A15
maß F i g. 5 dargestellt. Dieser Vorverstärker ist mit und den Kondensatoren C7, C8 sowie einen Schalteiiiem
i eldeffekt- Transistor T. ausgestattet, dessen transistor T8 mit den als Spannungsteiler geschalteten
von Natur aus schon hoher dynamischer Eingangs- Kollektorwiderständen R16, Ri7 aufweist. Der Mittelwiderstand
noch durch die Bootstrap-Methode ver- punkt dieses Spannungsteilers ist über den VorgröUert
ist. Zu diesem Zweck ist der Source-Wider- 30 widerstand A18 mit dem wechsclstrommäßig mittels
stand R. über den Kondensator C1 mit dem Mittel- des Kondensators C9 kurzgeschlossenen Gate des
punkt des aus den Widerständen Rt und A3 be- FET-Transistors T4 verbunden. Die Stromversorgung
stehenden Gate-Teilers verbunden. Zur Amplituden- erfolgt über das aus dem Widerstand R19 und dem
begrenzung sind diesen Tetlerwiderständen R8 und R1 Kondensator C10 bestehende Siebglied.
Dioden D1 und D2 bzw. D3 und D4 gegensinnig 35 Diese Schaltung hat folgende Wirkungsweise:
parallel geschaltet, wobei deren mittlere Knoten- Das über die Klemme e dem Verstärkereingang punkte mit dem Teilermittelpunkt verbunden sind. zugeführte Signal wird bei ausreichender Amplitude Die Anordnung zweier Diodenpaare ist notwendig. über den Verstärkertransistor Tt und den Impedanzum den Bootstrap-Effekt nicht zu beeinträchtigen. wandlertransistor T3 dem nicht dargestellten NF-Ver-
Dioden D1 und D2 bzw. D3 und D4 gegensinnig 35 Diese Schaltung hat folgende Wirkungsweise:
parallel geschaltet, wobei deren mittlere Knoten- Das über die Klemme e dem Verstärkereingang punkte mit dem Teilermittelpunkt verbunden sind. zugeführte Signal wird bei ausreichender Amplitude Die Anordnung zweier Diodenpaare ist notwendig. über den Verstärkertransistor Tt und den Impedanzum den Bootstrap-Effekt nicht zu beeinträchtigen. wandlertransistor T3 dem nicht dargestellten NF-Ver-
Das Gate des FET-Transistors T1 steht über einen 40 stärker zugeführt. Gleichzeitig wird aus diesem Signal
Vorwideirstand R4 mit der Tastspitze 3 α des Tast- nach weiterer Verstärkung mit Transistor T. durch
kopfes elektrisch in Verbindung. Der Ausgang dieses Gleichrichtung mit dem Doppelweggleichrichter D.
Vorverstärkers ist über die Adern e und b eines ge- und D8 und Siebung mit dem Siebglied R14, RIS
schirmten Kabels, dessen Kupplungen 15 und 16 und C7, C8 eine Steuerspannung gewonnen, welche
dargestellt sind, mit der Schaltautomatik gemäß 45 den Kurzschlußtransistor T4 über den Schalt-
F i g. 6 verbunden. transistor T6 und den Spannungsteiler Rlt,R„ steuert.
Die Schaltung des Tastkopfes ist hierbei so aus- Hierbei bleibt der Schalttransistor bei Sigi.alen mit
gelegt, dab über die Kabelader e sowohl die Signal- kleiner Amplitude gesperrt, so daß der Spannungsübertragung als auch die Stromversorgung erfolgt, teilerpunkt zwischen den Widerständen R1,, R17 prakwährend die Ader b lediglich eine Masseverbindung so tisch auf dem Potential t/g liegt Der Ober den Widerdarstellt, stand R18 angekoppelte FET-Transistor T4 wird ge-
Die Schaltautomatik, deren Schaltbild in F i g. 6 öffnet und damit die Eingangstransistorstufe kurz
dargestellt ist bewirkt daß Signale mit unterhalb geschlossen. Bei Signalen mit den Schwellwert über·
einer bestimmten Schwelle liegendem Pegel unter- schreitender Amplitude wird der Schalttransistor T.
drückt werden. Hierdurch werden zunächst Stör- 55 geöffnet folglich de» FET-Transistor T4 gesperrt und
frequenzen, wie Netzbrummen, unterdrückt Vor damit der Übertragungskanal durchlässig,
allem bewirkt die Schaltautomatik jedoch, daß der Mittels des im Steuerkreis vorgesehenen Hoch-Ton bei Annähern des Tastkopfes ohne Anschwellen passes C5, C6, R13 wird der Einfluß von Störspannunknackfreü einsetzt und bei Entfernen des Tastkopfes gen, insbesondere der Einfluß der tieferfrequenten entsprechend ausklingt. Nach dem Schaltbild in 60 Netzspannung, unterdrückt Außerdem wird der so-Fig. 6 ist neben einem Ubertragungskanal mit den genannte Blubbereffekt ausgeschaltet
Transistoren Tx und T3, die über die Widerstände R, Die Scha'tautomatik gemäß Fig. 6 weist schließ- und R7 miteinander verbunden sind, ein Steuerkreis lieh einen weiteren Eingang/ auf, der immittelb,»r mit den Transistoren T4, Ts und T6 vorgesehen. Der mit der Bfisis des Ausgangstransistors T, verbunden Transistor Tx ist mit seinem Basiswiderstand R4, dem 65 ist Dieser Eingang dient dem Anschluß der Tastveränderbaren Emitterwiderstand R5 und dem r\ollek- matrix, mit welcher einzelne mittels der Tasten 9 eintorwiderstand R10 in Emitterschaltung angeordnet. schaltbare Oszillatoren unmittelbar angekoppelt wer-Der Widerstand R5 ist mittels Jes Kondensators Cx den können.
allem bewirkt die Schaltautomatik jedoch, daß der Mittels des im Steuerkreis vorgesehenen Hoch-Ton bei Annähern des Tastkopfes ohne Anschwellen passes C5, C6, R13 wird der Einfluß von Störspannunknackfreü einsetzt und bei Entfernen des Tastkopfes gen, insbesondere der Einfluß der tieferfrequenten entsprechend ausklingt. Nach dem Schaltbild in 60 Netzspannung, unterdrückt Außerdem wird der so-Fig. 6 ist neben einem Ubertragungskanal mit den genannte Blubbereffekt ausgeschaltet
Transistoren Tx und T3, die über die Widerstände R, Die Scha'tautomatik gemäß Fig. 6 weist schließ- und R7 miteinander verbunden sind, ein Steuerkreis lieh einen weiteren Eingang/ auf, der immittelb,»r mit den Transistoren T4, Ts und T6 vorgesehen. Der mit der Bfisis des Ausgangstransistors T, verbunden Transistor Tx ist mit seinem Basiswiderstand R4, dem 65 ist Dieser Eingang dient dem Anschluß der Tastveränderbaren Emitterwiderstand R5 und dem r\ollek- matrix, mit welcher einzelne mittels der Tasten 9 eintorwiderstand R10 in Emitterschaltung angeordnet. schaltbare Oszillatoren unmittelbar angekoppelt wer-Der Widerstand R5 ist mittels Jes Kondensators Cx den können.
Claims (4)
1. Lehrmittel zur Veranschaulichung der Notenschrift, bestehend aus einer beschriftbaren,
aus isolierendem Material bestehenden Tafel mit Notenlinien, welchen auf der Rückseite symmetrisch
zu den entsprechenden Noten elektrische Leiter und zwischen diesen von diesen isolierte
geerdete Abschirmbeläge zugeordnet sind, wobei die Leiter jeweils n;it Tongeneratoren mit den
Noten entsprechenden Tonfrequenzen verbunden sind, sowie einem kapazitiv an die Leiter ankoppelbaren,
mit einem über einen Verstärker mit wenigstens einem Lautsprecher verbundenen
Tastkopf, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche mit den Leitern (14) verbundene Tongeneratoren
(2) in an sich bekannter Weise gleichzeilig 11: rietrieb sind, daß im Übertragungskanal
zwischen Tastkopf (3) und Lautsprecher (6) ein den Übertragungskanal bei Signalen mit kleiner
Amplitude kurzschließender steuerbarer Widerstand, vorzugsweise ein Feldeffekt-Transistor (T4),
vorgesehen ist jnd daß im Tastkopf (3) ein Vorverstärker (3 b) mit hoehohmigem Eingangswiderstand
und einer Amplitudenbegrenzungsschaltung (D1 bis D4) angeordnet ist.
2. Lehrmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Steuerung des steuerbaren Widerstandes (T4) ein mit dem Eingangstransistor
(T.,) verbundener Steuerkreis vorgesehen
ist, der aus ein^m VerstüikertransistPr(T5),
einem Hochpaß (C5, C„, : ,,), einem Gleichrichter
(D5, D,.), einem Siebglied (Rn, A15, C7, C8)
sowie aus einem weiteren Schalttransistor (Tn) besteht, dessen Ausgang mit der Steuerelektrode
des steuerbaren Widerstandes, vorzugsweise dem Gate des FET-Transistors (T4) verbunden ist.
3. Lehrmittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Steuerkreis wirksame,
insbesondere durch die Siebglieder (A14, A15,
C7, Cs) bestimmte Zeitkonstante derart bemessen
ist, daß der Übertragi':igskreis im wesentlichen ohne Überschwinger geöffnet bzw. gesperrt wird,
wobei die Zeitkonstante vorzugsweise eine Größe von 0,1 bis 0,5 see besitzt.
4. Lehrmittel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der im Tastkopf (3)
vorgesehene Verstärker (3 b) einen derart geschalteten FET-Transistor (T1) aufweist, daß sein
Fingangswiderstand durch Bootstrap-Effekt erhöht wird, und daß die Amplitudenbegrenzungsbchaltung
aus je zwei den Widerständen des Gate-Spannungsteilers (R2, R3) gegensinnig parallelgeschaltetcn
Dioden (D, bis D4) besteht.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691959309 DE1959309C (de) | 1969-11-26 | Lehrmittel zur Veranschaulichung der Notenschrift | |
| CH1672070A CH517981A (de) | 1969-11-26 | 1970-11-12 | Lehrmittel zur Veranschaulichung der Notenschrift |
| US91248A US3662079A (en) | 1969-11-26 | 1970-11-20 | Teaching aid for audibly and visually illustrating the notes of the staff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691959309 DE1959309C (de) | 1969-11-26 | Lehrmittel zur Veranschaulichung der Notenschrift |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1959309A1 DE1959309A1 (de) | 1971-08-12 |
| DE1959309C true DE1959309C (de) | 1973-08-02 |
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