DE195952C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE195952C DE195952C DENDAT195952D DE195952DA DE195952C DE 195952 C DE195952 C DE 195952C DE NDAT195952 D DENDAT195952 D DE NDAT195952D DE 195952D A DE195952D A DE 195952DA DE 195952 C DE195952 C DE 195952C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- trap
- strike plate
- latch
- edge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/36—Locks for passenger or like doors
- E05B83/363—Locks for passenger or like doors for railway vehicles
Landscapes
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
\'\>bvd\
cf)c
η cka&vx[awis.
lmiye^tigt bo*.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 195.952-KLASSE 68«. GRUPPE
ARTHUR NATHAN in CHARLOTTENBURG.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung an Schlössern irgendwelcher
Art, welche das Klemmen einer Tür beseitigen soll und mit besonderem Vorteil für
Eisenbahnwagen zu verwenden ist.
Das Neue der Erfindung besteht in der Anordnung je einer schiefen Ebene an der
Falle oder einem anderen verschiebbaren Riegel und am Schließblech, welche zusammen
ίο ein Abdrücken der Tür bewirken; außerdem
kann gemäß der Erfindung eine zwangläufige Schließweise für den Fall vorgesehen werden,
daß die Falle beim Zuschlagen der Tür vor dem Schließblech stehen bleibt. -
In der Zeichnung ist als Beispiel das normale Türschloß der preußischen Staatsbahnen
gewählt, und zwar zeigt die Fig. 1 das verschlossene Schloß nur mit den in Frage
kommenden Teilen. Die Fig. 2 ist der Schnitt A-B zur Fig. 1. In Fig. 3 ist das Schloß
vollständig geöffnet, und die Fig. 4 bildet den Schnitt C-D hierzu. Fig. 5 stellt das Schließblech
und Fig. 6 den zugehörigen Schnitt E-F dar.
Die Falle ist nicht wie die normale Ausführungsform am Kopfe abgeschrägt, sondern
hat eine entgegengesetzt gerichtete schräge Fläche α (Fig. 2 und 4).
Am Schließblech ist auf der Innenseite ein (bzw. zwei) Klötzchen aufgenietet, welches
• eine schräge Fläche b zeigt (Fig. 6). In geschlossenem Zustande kommt die Fläche a
auf die Fläche b zu liegen. Wird die Tür geöffnet, so ist der Vorgang folgender: Der
Einreiber kommt in bekannter Weise in die punktiert angegebene Lage (Fig. 1) und
beginnt die Falle mitzunehmen. Nun gleitet die schräge Fläche α auf der Fläche b und.
beide zusammen bewirken ein Abdrücken der Tür vom Rahmen. Damit wird aber die Tür aus der etwa vorhandenen Klemmung
befreit und ein leichtes öffnen gewährleistet.
Beim Zumachen der Tür nimmt die bekannte Antifriktion c (Fig. 2 und 4) die Reibung
auf, und ist die Form derselben hier so gewählt, daß die Fläche α mit dem Schließblech
nicht in Berührung kommt.
Die Öffnung am Schließblech für die Falle muß so groß sein, daß ein Anpressen der
Falle nach der Außenseite nicht stattfinden kann. Der dichte Verschluß der Tür wird
in bekannter Art durch den Einreiber herbeigeführt, indem die scharfe Kante d des Schließblechs
entsprechend gestaltet ist (Fig. 5). Wenn nun die Tür mit großer Geschwindigkeit zugeworfen
wird,, dann kann es vorkommen, daß die Falle nicht in die verschlossene Lage
gerät, sondern auf die Kante e des Ringelblechs stößt und so zurückgehalten wird. In
diesem Moment befindet sich aber der Einreiber in der punktiert angegebenen Lage
(Fig. 1) und es stößt die Kante / der Falle auf die Kante g des Riegels. Beim Vordrehen
des Riegels wird also, wenn die Falle zurückgehalten ist, die letztere zwangläufig in
Schließstellung über die Kante e (Fig. 5 und 6) geschoben, und zwar wird alsdann die Tür
wieder um Keilhöhe abgerückt. Sobald dies
aber geschehen ist, geht die Falle durch den Federdruck vollständig vor. Es genügt also
ein kleiner Hub, um die etwa zurückgehaltene Falle wieder zum Schließen zu bringen, und
zwar ist der Hub nicht so groß, daß der Riegel bereits wieder anzuziehen beginnt, und
es kann eine Klemmung nicht stattfinden. Das Abdrucken der Tür vom Rahmen geschieht
bei vorstehender Ausführung indirekt,
ίο indem erst der Einreiber auf die Falle drückt.
Die Wirkungsweise ist aber dieselbe, wie wenn z. B. bei andern Schloßarten die Falle direkt
ein Abdrucken der Tür hervorruft und wenn man die Falle, falls sie durch das Schließblech
zurückgehalten werden sollte, unmittelbar in der Schließrichtung bewegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Vorrichtung an Schlössern aller Art zur Überwindung des durch etwaige Klemmung der Tür in der Zarge hervorgerufenen Widerstandes beim öffnen des Verschlusses, dadurch gekennzeichnet, daß schiefe Ebenen (a bzw. b) an der Falle bzw. am Schließblech angebracht sind, welche bei öffnen der Tür ein Abdrücken der letzteren bewirken, und daß die beim Zuwerfen der Tür etwa zurückgehaltene Falle durch Anschlag einer Riegelkante (f) an die Fallenkante (g) unter Überwindung einer zweiten schiefen Ebene (e) am Schließblech in die Schließlage hineingeschoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE195952C true DE195952C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=458967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT195952D Expired DE195952C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE195952C (de) |
-
0
- DE DENDAT195952D patent/DE195952C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE195952C (de) | ||
| DE3532216A1 (de) | Vorrichtung zum schliessen und oeffnen von fahrzeugtueren, insbesondere von kraftfahrzeugtueren | |
| DE1932533A1 (de) | Nietvorrichtung | |
| DE303550C (de) | ||
| DE245598C (de) | ||
| DE239218C (de) | ||
| DE117787C (de) | ||
| DE272591C (de) | ||
| DE174827C (de) | ||
| DE652288C (de) | Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit in der Tuerebene liegenden Drueckern | |
| DE2166063B2 (de) | Verschluss fuer eine aussenschiebetuer, insbesondere von schienenfahrzeugen | |
| DE283831C (de) | ||
| DE287390C (de) | ||
| DE225578C (de) | ||
| DE290140C (de) | ||
| DE362607C (de) | Schubriegel mit einer in einem Arbeitsgang hergestellten Grund- und Fuehrungsplatte fuer den Riegel | |
| DE351924C (de) | Sicherungsverschluss, der nur unter Zerstoerung eines Plombenverschlusses geoeffnet werden kann | |
| DE132081C (de) | ||
| DE368509C (de) | Schloss fuer Tueren von Kraftfahrzeugen | |
| DE200505C (de) | ||
| DE750451C (de) | Nietwerkzeug | |
| DE49326C (de) | Plombenverschlufs und Werkzeug zur Herstellung bezw. Lösung desselben | |
| DE197670C (de) | ||
| DE90140C (de) | ||
| DE622392C (de) | Fallenausloesevorrichtung fuer eine der beiden hintereinanderliegenden Tueren einer Doppel- oder Kastentueranordnung |