DE195952C - - Google Patents

Info

Publication number
DE195952C
DE195952C DENDAT195952D DE195952DA DE195952C DE 195952 C DE195952 C DE 195952C DE NDAT195952 D DENDAT195952 D DE NDAT195952D DE 195952D A DE195952D A DE 195952DA DE 195952 C DE195952 C DE 195952C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
trap
strike plate
latch
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT195952D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE195952C publication Critical patent/DE195952C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

\'\>bvd\ cf)c η cka&vx[awis.
lmiye^tigt bo*.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 195.952-KLASSE 68«. GRUPPE
ARTHUR NATHAN in CHARLOTTENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1907 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung an Schlössern irgendwelcher Art, welche das Klemmen einer Tür beseitigen soll und mit besonderem Vorteil für Eisenbahnwagen zu verwenden ist.
Das Neue der Erfindung besteht in der Anordnung je einer schiefen Ebene an der Falle oder einem anderen verschiebbaren Riegel und am Schließblech, welche zusammen
ίο ein Abdrücken der Tür bewirken; außerdem kann gemäß der Erfindung eine zwangläufige Schließweise für den Fall vorgesehen werden, daß die Falle beim Zuschlagen der Tür vor dem Schließblech stehen bleibt. -
In der Zeichnung ist als Beispiel das normale Türschloß der preußischen Staatsbahnen gewählt, und zwar zeigt die Fig. 1 das verschlossene Schloß nur mit den in Frage kommenden Teilen. Die Fig. 2 ist der Schnitt A-B zur Fig. 1. In Fig. 3 ist das Schloß vollständig geöffnet, und die Fig. 4 bildet den Schnitt C-D hierzu. Fig. 5 stellt das Schließblech und Fig. 6 den zugehörigen Schnitt E-F dar.
Die Falle ist nicht wie die normale Ausführungsform am Kopfe abgeschrägt, sondern hat eine entgegengesetzt gerichtete schräge Fläche α (Fig. 2 und 4).
Am Schließblech ist auf der Innenseite ein (bzw. zwei) Klötzchen aufgenietet, welches • eine schräge Fläche b zeigt (Fig. 6). In geschlossenem Zustande kommt die Fläche a auf die Fläche b zu liegen. Wird die Tür geöffnet, so ist der Vorgang folgender: Der Einreiber kommt in bekannter Weise in die punktiert angegebene Lage (Fig. 1) und beginnt die Falle mitzunehmen. Nun gleitet die schräge Fläche α auf der Fläche b und. beide zusammen bewirken ein Abdrücken der Tür vom Rahmen. Damit wird aber die Tür aus der etwa vorhandenen Klemmung befreit und ein leichtes öffnen gewährleistet.
Beim Zumachen der Tür nimmt die bekannte Antifriktion c (Fig. 2 und 4) die Reibung auf, und ist die Form derselben hier so gewählt, daß die Fläche α mit dem Schließblech nicht in Berührung kommt.
Die Öffnung am Schließblech für die Falle muß so groß sein, daß ein Anpressen der Falle nach der Außenseite nicht stattfinden kann. Der dichte Verschluß der Tür wird in bekannter Art durch den Einreiber herbeigeführt, indem die scharfe Kante d des Schließblechs entsprechend gestaltet ist (Fig. 5). Wenn nun die Tür mit großer Geschwindigkeit zugeworfen wird,, dann kann es vorkommen, daß die Falle nicht in die verschlossene Lage gerät, sondern auf die Kante e des Ringelblechs stößt und so zurückgehalten wird. In diesem Moment befindet sich aber der Einreiber in der punktiert angegebenen Lage (Fig. 1) und es stößt die Kante / der Falle auf die Kante g des Riegels. Beim Vordrehen des Riegels wird also, wenn die Falle zurückgehalten ist, die letztere zwangläufig in Schließstellung über die Kante e (Fig. 5 und 6) geschoben, und zwar wird alsdann die Tür wieder um Keilhöhe abgerückt. Sobald dies
aber geschehen ist, geht die Falle durch den Federdruck vollständig vor. Es genügt also ein kleiner Hub, um die etwa zurückgehaltene Falle wieder zum Schließen zu bringen, und zwar ist der Hub nicht so groß, daß der Riegel bereits wieder anzuziehen beginnt, und es kann eine Klemmung nicht stattfinden. Das Abdrucken der Tür vom Rahmen geschieht bei vorstehender Ausführung indirekt,
ίο indem erst der Einreiber auf die Falle drückt. Die Wirkungsweise ist aber dieselbe, wie wenn z. B. bei andern Schloßarten die Falle direkt ein Abdrucken der Tür hervorruft und wenn man die Falle, falls sie durch das Schließblech zurückgehalten werden sollte, unmittelbar in der Schließrichtung bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung an Schlössern aller Art zur Überwindung des durch etwaige Klemmung der Tür in der Zarge hervorgerufenen Widerstandes beim öffnen des Verschlusses, dadurch gekennzeichnet, daß schiefe Ebenen (a bzw. b) an der Falle bzw. am Schließblech angebracht sind, welche bei öffnen der Tür ein Abdrücken der letzteren bewirken, und daß die beim Zuwerfen der Tür etwa zurückgehaltene Falle durch Anschlag einer Riegelkante (f) an die Fallenkante (g) unter Überwindung einer zweiten schiefen Ebene (e) am Schließblech in die Schließlage hineingeschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT195952D Expired DE195952C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE195952C true DE195952C (de) 1900-01-01

Family

ID=458967

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT195952D Expired DE195952C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE195952C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE195952C (de)
DE3532216A1 (de) Vorrichtung zum schliessen und oeffnen von fahrzeugtueren, insbesondere von kraftfahrzeugtueren
DE1932533A1 (de) Nietvorrichtung
DE303550C (de)
DE245598C (de)
DE239218C (de)
DE117787C (de)
DE272591C (de)
DE174827C (de)
DE652288C (de) Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit in der Tuerebene liegenden Drueckern
DE2166063B2 (de) Verschluss fuer eine aussenschiebetuer, insbesondere von schienenfahrzeugen
DE283831C (de)
DE287390C (de)
DE225578C (de)
DE290140C (de)
DE362607C (de) Schubriegel mit einer in einem Arbeitsgang hergestellten Grund- und Fuehrungsplatte fuer den Riegel
DE351924C (de) Sicherungsverschluss, der nur unter Zerstoerung eines Plombenverschlusses geoeffnet werden kann
DE132081C (de)
DE368509C (de) Schloss fuer Tueren von Kraftfahrzeugen
DE200505C (de)
DE750451C (de) Nietwerkzeug
DE49326C (de) Plombenverschlufs und Werkzeug zur Herstellung bezw. Lösung desselben
DE197670C (de)
DE90140C (de)
DE622392C (de) Fallenausloesevorrichtung fuer eine der beiden hintereinanderliegenden Tueren einer Doppel- oder Kastentueranordnung