DE1959936A1 - Einrichtung zur elektrischen Verbindung von Elementen elektronischer und elektrischer Schaltungen und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Verbindung von Elementen elektronischer und elektrischer Schaltungen und Verfahren zu deren Herstellung

Info

Publication number
DE1959936A1
DE1959936A1 DE19691959936 DE1959936A DE1959936A1 DE 1959936 A1 DE1959936 A1 DE 1959936A1 DE 19691959936 DE19691959936 DE 19691959936 DE 1959936 A DE1959936 A DE 1959936A DE 1959936 A1 DE1959936 A1 DE 1959936A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
streamlines
threads
insulation
conductors
electrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691959936
Other languages
English (en)
Other versions
DE1959936B2 (de
Inventor
Maringulov Konstantin A
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARINGULOV KONSTANTIN A
Original Assignee
MARINGULOV KONSTANTIN A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARINGULOV KONSTANTIN A filed Critical MARINGULOV KONSTANTIN A
Priority to DE19691959936 priority Critical patent/DE1959936B2/de
Publication of DE1959936A1 publication Critical patent/DE1959936A1/de
Publication of DE1959936B2 publication Critical patent/DE1959936B2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/08Flat or ribbon cables
    • H01B7/083Parallel wires, incorporated in a fabric

Landscapes

  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • EINRICHTUNG ZUR ELEKTRISCHEN VERBINDUNG VON ELEMENTEN ELEKTRONISCHER UND ELEKTRISCHER SCHALTUNGEN UND VERFAHREN ZU DEREN HERSTELLUNG Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtung zur olektrischen Verbindung von elektronischen und elektrischen Schaltungen und Verfahren zu deren Herstellung. Sie kann in der Elektronik @, der Funktechnik, der Radartechnik und auf anderen Gebieten zur Ausführung von komplisierten elektrichen Verbindungen verwendet werden.
  • Bekannt sind Verbindungen von Elementen in elektrischen er Schaltungen mittels isoliert/und nichtisolierter Stromleiter, die in der sogenannten klassischen Montageweise ausgeführt sind. Diese Verbindungen sind sperrig, arbeitsaufwendig und für die Erzeugnisse der Mikroelektronik wenig geeignet.
  • In der Praxis sind gut bekannt gedruckte
    SchaL U?s
    Schal%St -
    ten, Jedoch erfordert die Anordnung der Verbindungsstellen der Leiter, die in zwei Koordinaten angeordnet werden, eine große Anzahl von Schichten, eine genaue Geometrie der Kontaktelemente und Signallinien. ein genaues Übereinander- legen der Schichten und komplizierte Fertigungsteehnologie der elektrischen Übergänge zwischen den Schichten, die unzuverlässige Elemente der Platte darstellen.
  • All dies macht den Herstellungspro?jeß dieser Platten recht kompliziert, erhöht ihren Preis und verringert ihre Zuverlässigkeit.
  • Bekannt sind Einrichtungen zur elektrischen Verbindung von Elementen von elektronischen und elektrischen Schaltun- gen, die in Gestalt einer Zweikoordinaten-Schalmatrix ausgeführt sind, die eine Verkreuzung von zweischichtigen Bändern aus atromleitendem und Isolationsmaterial darstellt.
  • Der elektrische Kontakt in derselben wird dank entsprechender gegenseitiger Anordnung der stromleitenden Bandflächen geschaffen, die lK verschiedenen Koordinaten angeordnet sind (siehe Urheberschein der UdSSR No. 174832).
  • Bei der Herstellung dieser Matrizen auf automatischem Wege müssen die Schichten jedes Bandes längs seiner Achse orientiert werden, was sehr umständlich ist.
  • Das Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der erwahnten Nachteile.
  • Der Erfindung ist die Aufgabe zugrundegelegt, eine Einrichtung zur elektrischen Verbindung von Elementen Voh elektronischen und elektrischen Schaltungen zu schaffen, die einfach zu fertigen ist und die Automatisierung ihrer Fertigung zuläßt, Dublierungsmöglichkeiten der Schaltverbindungen, Verdichtung und Verbindung der Schaltungsmontage gewährleistet, eine Elastizität besitzt, wobei sie nach der Verlegungsdichte der Kontakte an die Parameter der mehrschichtigen gedruckten Schaltungen anschließt, sowie bedeutend billiger als gedruckte latten ist. Es ist ferner die Aufgabe gestellt, ein einfaches und zuverlässiges Festigungsverfahren für die Einrichtungen in der Serienproduk tion zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Einrichtung zur elektrischen Verbindung von Elementen elektronischer und elektrischer Schaltungen, die in Gestalt einer Zweikoordinaten-Schalt matrix aus verkreuzten Stromleitern ausgeführt ist, erfindungsgemäß eine Bindung wie bei einem Gewebe aufweist, die als Isolationsfäden und einsnder nicht berührenden Stromlinien besteht, von denen jede durch mindestens zwei parallele Stromleiter gebildet und in zwei Gruppen
    unterteilt sind
    jede von denen einer oordinate entspricht und parallele Stromlinien besitzt, wobei jeder Knotenpunkt des elektrischen Kontaktes durch Verkreuzung von Stromleitern der Stromlinien gebildet ist, die zu verschiedenen Gruppen gehören.
  • Zweckmäßigerweise schneiden die Stromlinien in den Abschnitten, wo keine elektrischen Kontaktknoten vorhanden sind, die Isolationsschicht, die durch Verkreuzung von Isolationsfäden gebildet ist, mit einem konstanten Schritt, wobei nebeneinander gelegene Stromlinien innerhalb jeder Gruppe um einen halben Schritt versetzt sind, während die Stromlinien verschiedener Gruppen an den Schneidstellen im Raum an verschiedenen Seiten der Isolationsschicht liegen.
  • In den Abschnitten, wo keine elektrischen Kontaktknoten vorhanden sind, können die Stromlinien jeder Gruppe an den entgegengesetzten Seiten der Isolationsschicht liegen und lassen sich mittels Verkreuzung mit mindestens einem querverlaufenden Isolationsfaden mit vorgegebenem Schritt darauf fixieren.
  • Zweckmäf3igerweise die Stromleiter einer Stromlinie durch zu ihnen parallel verlaufende zusätzliche Isolationsfäden getrennt, die anker zusätzlichen Verkreuzung bei Bildung der elektrischen Kontaktknoten beteiligt sind, wobei die Anzahl der Stromleiter, die eine Stromlinie bilden und längs dem Schußfaden des Gewebes liegen, und die Zahl der sie trennenden zusätzlichen Isolationsfäden zweckmäßigerweise gerade gewählt wird.
  • Dies erlaubt es, eine festere und zuverlässigere Einrichtung zu schaffen, sowie schon bekannte Ausrüstungen zu deren Fertigung zu verwenden.
  • Zur Erhöhung der Zuverlässigkeit des Kontaktknotens kann jeder Stromleiter mit einer Schicht von Lot und.Flußmittel bedeckt Zweckmäßigerweise zur Festigkeitserhöhung die elektrischen Kontaktknoten nach dem Tauchlötverfahren durchlötet.
  • Als Isolationsfaden läßt sich Glasfaden verwenden.
  • Zur i?estigkeitserhöhung der ganzen Einrichtung kann sie einen elastischen Isolationsüberzug haben.
  • Das Fertigungsverfahren für die Einrichtung zur elektrischen Verbindung von Elementen von elektronischen und elektrischen Schaltungen besteht erfindungsgemäß darin, daß sie auf zwei- oder mehrschützigen Webmaschine gewebt wird, die mit einer Jacqardmaschine versehen ist.
  • Im folgenden wird die Erfindung durch Beschreibung von Ausführungsbeispielen und Zeichnungen erläutert; zeigt: Fig. 1 - Gesamtansicht der Einrichtung für die elektrische Verbindung gemäß der Erfindung; Fig. 2 - Abschnitt der Einrichtung, in dem sich die Stromlinien im Raum schneiden, ohne einen elektrischen Kontaktknoten zu bilden, gemäß der Erfindung; Fig. 3 - elektrischer Kontaktknoten gemäß der Erfindung; Fig. 4 - andere Ausführungsvariante der Einrichtung im Abschnitteines elektrischen Kontaktknotens, gemäß der Erfindung; Fig. 5 - sich Stromlinien im Raum schneiden, ohne einen elektrischen Kontaktknoten zu bilden, gemäß der Erfindung; Fig. 6 - Stromleiter im Schnitt gemäß der Erfindung; Fig. 7 - Schnitt nach der Linie VII-VII von Fig. 1; Fig. 8 - Stromleiter mit begleitendem Isolationsfaden gemäß der Erfindung; Fig. 9 - Beispiel der Verbindung der Matrix mit Schaltungselementen; Fig. 10 - gefaltete Matrix gemäß der Erfindung; Fig. 11 - doppeltgefaltete Matrix mit zu Ring geschlossenen gleichnamigen Stromlinien; Fig. 12 - Matrix mit geschnittenem Schalt feld.
  • Die Einrichtung zur elektrischen Verbindung von Elementen von elektronischen u.nd elektrischen Schaltungen stellt eine Zefflkoordinaten-schal trix dar, die in Gestalt einer Bindung wie bei einem Gewebe ausgefiihrt ist. An der Bindung nehmen Isolationsfäden 1 (Fig.l) und Stromlinien 2 und 21 teil, die in zwei Gruppen Unterteilt sind, jede von denen parallel zu einer der Koordinaten liegt. innerhalb jeder Gruppe sind die Stromlinien parallel zueinandar, berühren aber einander nicht Jede Stromlinie 2 ist zur Reserve und Zuverlässigkeitserhöhung des elektrischen Kontaktknotens von zwei und mehr nichtisolierten parallelen Stromleitern 3 und 3' gebildet.
  • Das Gewebemuster der Matrix ist sowohl in der Kettfaden-, wie auch in der Schußfadenrichtung regelmäßig, ausgenommen die Anordnungsabschnitte der elektrischen Kontaktknoten 4, 5, 6, 7 und 8. Das Isolationsgewebe stellt ein Gewebe aus Isolationsfäden dar und ist nicht nur ein Isolations-, sondern auch ein Tragelement, in das während der allgemeinen Verkreuzung die Stromlinien 2 und 2' der beiden Gruppen hineingekreuzt sind.
  • Alle Stromlinien 2 und 2' schneiden das Isolationsgewebe, das von Isolationsfäden 1 gebildet ist, in '!« alternierenden Richtung.
  • Zwei beliebige nebeneinanderliegende Stromlinien eincr Grurre schneiden das Isolationsgewebe in verschiedenen Richtungen, d.h. dort, wo die eine von ihnen in das Isolationsgewebe hineingeht, läuft die andere aus demselben heraus. Vereinbart man, daß die Entfernung von einem Eingang einer Stromlinie ins Gewebe bis zum anderen Eingang dersell)en als Lageschritt der Stromlinie zu bezeichnen ist, so wird der Eingang jeder beliebigen nebeneinanderliegenden Stromlinie einer Gruppe ins Gewebe um einen halhen Schritt versetzt sein, während die Schneidstellen des Isolationsgewebes durch die Stromlinien mit vorgegebenem Schritt gelegt werden.
  • Die Stromlinien 9 und 10 (Fig. 2) vorschiedenor Gruppen in den Abschnitten, wo sie sich im Raum schneiden, liegen an entgegengesetzten Seiten des Isolationsfeldes innerhalb des Rechtecks A, das durch Verkreuzung von Isolationsfäden 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 ,22 23, 24, 25 und 26 gebildet ist, wobei die Stromlinie 9 über dem Rechteck A, die Stromlinie 10 aber unter diesem liegt.
  • Eine Störung des regeimäßigen Musters der Stromlinlenanordnung auf dem Isolationsgewebe erfolgt an den Stellen der Bildung von .elektrischen Kontaktknoten 4-8 (Fig. 1), die gemäß dem gewählten Verbindungskode der Stromlinien, d.h. gemäß dem vorgegebenen elektrischen Verdrahtungssche ma plaziert werden. In der Zeichnung liegen die elektrischen Kontaktknoten 4, 5 und 6 nebeneinander längs einer der Stromlinien,. während der Enotenpunkt 8 abgesondert liegt.
  • Damit Webmaschinen bekannter Typen zur Matrixfertigung verwendet werden können und mit Rücksicht darauf, da13 der SchUtsen,doppelten Lauf besitzt, müssen die längs dem Schußfaden des Gewebes liegenden Stromlinien aus einer gerader Anæahl von Stromleitern ausgeführt werden, genauso wie die Anzahl von Isolationsfäden innerhalb eines Schrittes auch gerade sein muß. Die Anzahl von Stromlinien und Isolationsfäden längs dem Kettfaden kann beliebig gewählt werden. Praktisch wer w als optimale Anzahl von Stromleitern in der Stromlinie, die längs dem Kettfaden liegt, drei Stromleiter und zwei Stromleiter in der Stromlinie, die längs dem Schußfaden liegt gewählt, während die Anzahl von Isolationsfäden sowohl längs dem Schußfaden, wie auch längs dem Kettfaden innerhalb eines Schrittes zweckmäßigerweise gleich vier gewählt wird. Diese Verhältnisse ergeben eine ausreichend Reserve von Stromleitern und eine hohe Zuverlässigkeit des elektrischen Kontaktknotens, wobei ein kleiner Schritt der Stromlinienlage und folglich erhebliche Anordnungsdichte der elektrischen Kontaktknoten erzielt wird.
  • Man kann ungefähr annehmen, daß die Anwendung von Stromleitern und Isolationsfäden mit einem Schnittdurchmesser von 0,06-0,1 mm einen Schritt der Stromlinienlage von 1-2 mm gewährleisten kann.
  • Das wichtigste Element in der Matrix sind die elektrischen Kontaktkncten 4-8, die eine Bindung vom Typ "Netz" 3' der Stromleiter 3 (Fig. 3) der einen und/der zweiten Gruppe darstellen und zwischen den Isolationsfäden 1 liegen, die längs dem Schuß- und dem Kettfaden des Gewebes laufen.
  • Ein solcher Knotenpunkt liefert sechs Punkte 27 mechanischen und elektrischen Kontaktes Die Stromleiter 3 und 3' sind mechanisch festgezogen, während die Isolationsfäden 1 bezüglich des elektrischen Kontaktknotens so angeordnet sind, daß sie die Stromleiter 3 und 3' aneinander andrücken.
  • In Fig. 4 und 5 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Matrix dargestellt, in der zwischen den Stromleitern 28 und 28' zusätzliche Isolationsfäden 29 und 29' angeordnet sind, die an der gesamten Bindung beteiligt sind.
  • Die Stromlinien 30, die längs dem Kettfaden des Gewebes verlaufen, liegen an der einen Gewebeseite und werden durch Isolationsfäden 31 und 32 fixiert, während die Stromlinien 30', die längs dem Schußfaden des Gewebes verlaufen, an der anddren Gewsbeseite liegen und durch Isolationsfäden 33 und 34 fixiert werden.
  • In Fig. 4 ist ein Abschnitt der Einrichtung mit einem elektrischen Kontaktknoten und in Fig. 5 ein Abschnitt der Einrichtung dargestellt, in dem sich die Stromlinien 30 und 30' im Raum schneidens ohne einen elektrischen Kontaktknoten zu bilden.
  • In Abhängigkeit von der konstruktiven Gestaltung der elektrlachen Schaltung für die die Matrix verwendet wird, kann die Anordnung der elektrischen Kontaktknoten auf irgendeine Matrixfläche herausgeführt werden oder aber an ein '2eil der Knotenpunkte an der einen Gewebeseite angeordr.et sein, während der Rest an der anderen liegt.
  • Dies macht es möglich , die Schaltungselemente an die Matrix nicht nur längs ihrer Peripherie, sondern auch über die Fläche derselben anzuschließen.
  • Gemäß dem in Fig. 4 angeführten Beispiel besitzt die M'itrix eine- außerordentlich hohe Reserve an Stromleiternund eine sehr hohe Zuverlässigkeit der elektrischen Kontaktknoten.
  • Die Anzahl der mecnanischen und elektrischen Kontakt - in der Matrix beträgt achtzehn, die längs dem Kett- faden des Gewebes Stromlinie drei Stromleiter, längs dem Schußfaden sechs Stromleiter erhöht diese Lösung den Schritt zwischen den Stromlinien beträchtlich, die Zuverlässigkeit hierbei erheblich gesteigert.
  • Die in Fig. 4 und 5. dargestellte Matrix kann eine geringere Anahl von Stromleitern längs dem Schußfaden d es Gewebes, beispielsweise vier, haben; dann bietet eine solche Matrix günstigere Möglichkeiten für die Anordnung von elektrischen Schaltungselementen über ihre Fläche als die Matrix, die in Fig. 1 gezeigt ist.
  • Werden auf einer Webmaschine gleichzeitig mehrere Matrip zen hergestellt und wird der Musterraport mehrfahr wiederso so wird zwischen den Matrizen eine Aussperrung von Stromlinien und Isolationsfäden vorgesehen, die längs jeder Matrixkante verlaufen, derart, daß beim Schneiden längs der Mittellinie des ausgesperrten Abschnittes die Lange der frei heraustretenden Stromlinien Jeder Matrix den Längen entsprechen , die für die Schaffung eines Kontaktes notwendig sind. Die heraustretenden freien Enden der Isolationsfäden werden abgeschnitten. Es ist erwünscht, längs den Schnittlinien des Gewebes eine Bindung aus Isolationsfaden auszuführen, die längs dem Schuß- und Kettfaden des Gewebes verlaufen, und-zwar in Gestalt eines Stranges oder dichten nicht lösbaren Bandes; in diesem Falle wird die Matrix, die aus dem gesamten Gewebe herausgeschnitten. ist, eine feste Umrandung haben, die die Anordnungsgeometrie der Ausgangsenden der Stromlinien bei der Montage erhält. Nach oder vor der Kontaktierung der Matrix.mit den Schaltüngs elementen kann die Umrandung der Matrix * geschnitten werden.
  • Zur bequemeren Zählung der Stromlinien soll nach einer bestimmten Anzahl von Stromlinien, beispielsweise nach allen zehn, ein hellfarbiger Isolationsfaden eingebracht werden, dessen Farbe sich von der Farbe der übrigen Isolationsfäden unterscheidet.
  • Die Einbringung von farbigen Isolationsfäden in den Kettfaden des Gewebes bietet keine Schwierigkeiten, während die Einbringung dieser Fäden in den Schußfaden des Gewebes der Verwendung einer Webmaschine mit der entsprechenden Schützenanzahl bedarf.
  • Zur mechanischen Festigkeitserhöhung der elektrischen Kontaktknoten, Verringerung und Stabilisierung des Übergangswiderstandes in ihnen müssen die elektrischen Kontaktknoten nach der Tauchlötmethode durchflutet werden, wobei die Lottemperatur eine solche ist, daß keine Zerstörung der Isolationsfäden erfolgt. Zur leichteren Ausführung des Lötvorganges werden Stromleiter verwendet, die eine. Lötschicht 35 (Fig. 6) und eine Fluflmittelschicht- besitzen.
  • Als bestes Material für die Stromleiter kann Rotkupferdraht dienen, während als solches für die Isolationsfäden Glasfaden gewählt wird, Für die Erzeugnisse, die unternormalen klimatischen Bedingungen arbeiten, können als Isolationsfäden Seiden-, Baumwoll- und synthetische Fäden verwendet werden.
  • Zum Schutz der Matrix vor äußeren Einwirkungen und zur Sicherung vor zufälligen Kurzschlüssen und Verletzungen muß sie mit einer Schicht 37 (Fig. 7) aus elastischer Isoliermasse bedeckt oder mit einer elasgischen Sompoundmasse getränkt werden.
  • Zur Herstellung der Matrix wird zweckmäßigerweise eine Webmaschine oder eine Bandwebmasohine mit aber darauf angeordneten Jacquardmaschine verwendet werden, wobei sie mindestens zweischützig sein soll.
  • Bei Verwendung eines qualitativ unsulänglichen Drahtes für die Stromleiter oder bei unqualifizierter Abstimmung der Webmaschine können während der Verkreuzung Drahtbrüche auftreten; dann können, wenn die Ursachen nicht zu beseitigen sind, die Brüche beträchtlich verringert werden, wenn man einen Stromleiter 38 (Fig, 8) verwendet, der mit einem Isolationsfaden 39 verseilt ist.
  • Die Güte des elektrischen Kontaktknotens wird von dem begleitenden Faden 39 praktisch nicht beeinflußt. Nach der Herstellung der Matrix kann er durch Ausbrennen oder Absätzen Je nach Eigenschaften des Materials des begleitenden Fadens oder des Materials des Isolationsfadens entfernt werden.
  • E5 müssen besonders die Möglichkeiten berücksichtigt werden, die die Matrix bieten kann, wenn eine ihrer Haupteigenschaften- die Biegsamkeit - genut7.tlwird.
  • Die Matrix kann in Gestalt einer biegsamen Schleife mit der vollständigen Lösung der elektrischen Verbindungen ausgeführt sein. In diesem Falle kann eine Einheit 40 (Fig, 9) ohne Schaltplatte ausgeführt sein. Bei der Montage genügt es, an Herausführungen 41 der Schaltungselemente Herausführungen 42 des Gewebes der Matrizen 43 anzuschließen und sie über eine Steckverbindung 44 zur Verbindung mit einer anderen Einheit (nicht dargestellt) herauszuführen.
  • Die Biegsamkeit der Matrix macht es möglich, sie zu einer Ziehharmonika zusammenzufalten, wie es in Fig. 10 gezeigt ist, was für die Erzeugnisse der Mikroelektronik von großer Bedeutung ist.
  • Wenn eine Matrix 45 (Fig. 11) doppelt gefaltet wird und gleichnamige Stromlinien 46 zu Ring geschlossen werden, so wird sich die Matrixzuverlässigkeit beträchtlich erhöhen.
  • Die Anordnungsdichte der elektrischen Kontaktknoten kann durch Ausfahrung von Teilschnitten 47 und 48, die unterschiedliche Länge haben, beträchtlich erhöht werden, wobei Stromlinien 49 mehrfach benutzt werden.
  • Die betrachtete Einrichtung zur elektrischen Verbindung von Elementen von elektronischen und elektrischen Schaltungen, die ein dünnes elastisches Gewebe darstellt, das in beliebiger Richtung zusammengerollt oder gebogen werden kann, ermöglicht die Lösung des Problems, sowohl einen regeimäßigen, wie auch einen unregelmäßigen Kode der Schaltverbindungen für beliebig kompli&ierte Schaltungen zu erhalten, wobei die Verbindungen in einer Gewebe schicht ausgeführt werden, während die Arbeitselemente an beliebige Seite sowohl an der Peripherie, wie auch über die Fläche der Matrix angeschlossen werden.
  • Die Verlegungsdichte der elektrischen Kontaktknoten ist groß und hauptsächlich von Nenndurchmessern der Drähte und Isolationsfäden abhängig, wobei die Schalt möglichkeiten mehrschichtiger gedruckter Platten fast erreicht werden.
  • Die Herstellung der Matrix ist mit der bekannten, allgemein angewandten Webausrüstung möglich, die Iieistung dieser Ausrüstung bei der Matrixherstellung ist der leistung bei der Herstellungeines Portierengewebes (Gobelingewebes) analog.
  • Der Matrixpreis ist gegenüber dem Preis der mehrschichtigen gedruckten Platten um Dutzende Male geringer. Die Ietrixzuverlässigkeit ist um Hunderte Male höher als die der gedruckten Platten0 Die Biegsamkeit der Matrix erschließt'neue NMöglichkeiten beim Konstruieren von Baugruppen, Baueinheiten und Maschinen, besonders in der Mikroelektronik.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. inrichtung zur elektrischen Verbindung von Elementen elektronischer und elektrischer Schaltungen, aus- geführt in Gestalt einer Zweitkoordinaten-Schalt matrix aus verkreuzten Stromleitern, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Matrix in Gestalt einer Bindung ähnlich wie bei einem Gewebe ausgeführt ist, die aus Isolationsfäden (1) und voneinander getrennten Stromlinien (2 und 2') besteht, jede von denen von nichtisolierten<mindestens ist die zwei@parallelen Stromleitern (3 und 3') gebildet und in zwei GruppenunteReilt sind, jede von denen einer Koordinate entspricht und parallele Stromlinien (2 und 2') besitzt, wobei Jeder Knotenpunkt (4-8) des elektrischen Kontaktes von der Verkreuzung der Stromleiter (3, 3') der Stromlinien (2, 2') gebildet ist, die zu verschiedenen Gruppen gehören.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß in den Abschnitten, die keine elektrischen Kontaktknoten besitzen, die Stromlinien die Isolationsschicht, die durch Verkreuzung der Isolationsfaden (1) gebildet ist, regelmäßig mit einem bestimmten Schritt schreiden, wobei nebeneinander liegende Stromldnien (2 oder 2'), die zu einer Gruppe gehören, um einen halben Schritt versetzt sind, während die Stromlinien verschiedener Gruppen an den Schneidstellen im Raum an verschiedenen Seiten der Isolationsschicht liegen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g k e n n z e i c h'n e t, daß in den Abschnitten, die keine elektrischen Kontaktknoten besitzen, die Stromlinien (2 und 2') jeder Gruppe an entgegengesetzten Seiten der Isolationsschicht liegen und mit vorgegebenem Schritt durch Verkreuzung mindestens mit einem querlaufenden Isolationsfaden (1) darauf fixiert
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß zwischen den Stromleitern (28 oder 28') einer Stromlinie (30 oder 30') parallel zu ihnen zusätzliche Isolationsfäden (29 oder 29') angeordnet sind, die'an der gesamten Bindung beteiligt sind, wobei die Anzahl der Stromleiter (28'), die eine Stromlinie (30'') bilden, und die Zahl der Isolationsfäden (31 oder 32), die innerhalb eines Schrittes längs dem Schußfaden des Gewebes liegen, gerade sein muß.
  5. 5. Einrichtung nach Ansprüchenl-4, d a d u r c h gek e n n z e ich ne t, daß jeder Stromleiter (38) mit einem begleitenden Isolationsfaden (39) versehen ist, der mit ihm verseilt ist,
  6. 6. Einrichtung naoh Ansprüchen 1-5, d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e t, daß Jeder Stromleiter mit einer Schicht von Lot (35) und Flußmittel (36) bedeckt ist.
  7. 7. Einrichtung nach Ansprüchen 1-6, d a d u r c h {, e k ß n n z e i c h n e t, daß zur Festigkeitserhöhung die Knotenpunkte (4-8) des elektrischen Kontaktes nach der Tauchlötmethode durchlötet sind.
  8. 8. Einrichtung nach Ansprüchen 1-7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in ihr als Isolationsfäden (1) Glasfäden verwendet sind.
  9. 9. Einrichtung nach Ansprüchen 1-8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie einen elastischen Isolationsüberzug (37) besitzt.
  10. 10. Herstellungsverfahren für die Einrichtung nach Ansprüchen l-9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Einrichtung auf zwei- oder mehrschützigen Webmaschine gewebt wird, die mit einer Jacqardmaschine versehen ist.
    L e e r s e i t e
DE19691959936 1969-11-28 1969-11-28 Zweikoordinaten-schaltungsmatrix zur elektrischen verbindung von elementen elektronischer und elektrischer schaltung Granted DE1959936B2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691959936 DE1959936B2 (de) 1969-11-28 1969-11-28 Zweikoordinaten-schaltungsmatrix zur elektrischen verbindung von elementen elektronischer und elektrischer schaltung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691959936 DE1959936B2 (de) 1969-11-28 1969-11-28 Zweikoordinaten-schaltungsmatrix zur elektrischen verbindung von elementen elektronischer und elektrischer schaltung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1959936A1 true DE1959936A1 (de) 1971-06-03
DE1959936B2 DE1959936B2 (de) 1972-07-06

Family

ID=5752433

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691959936 Granted DE1959936B2 (de) 1969-11-28 1969-11-28 Zweikoordinaten-schaltungsmatrix zur elektrischen verbindung von elementen elektronischer und elektrischer schaltung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1959936B2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SU813835A1 (ru) * 1976-04-19 1981-03-15 Предприятие П/Я А-7141 Способ изготовлени коммутационныхМАТРиц

Also Published As

Publication number Publication date
DE1959936B2 (de) 1972-07-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1069236B (de)
DE2432441A1 (de) Kreuzverbindungsschalter
DE2717254C3 (de) Elektrische Gewebe-Schaltungsmatrix
DE2836561A1 (de) Verfahren zur herstellung einer gedruckten schaltung
DE2103064A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Modulelementen
DE2540327A1 (de) Elektrischer anschlussblock
DE2938712A1 (de) Bedruckte schaltungsplatte
DE1627510A1 (de) Draht fuer Loetverbindung und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2736290A1 (de) Verdrahtungsunterlage fuer einen matrixschaltkreis
DE2532908A1 (de) Elektrische gewebte matrix
DE1959936A1 (de) Einrichtung zur elektrischen Verbindung von Elementen elektronischer und elektrischer Schaltungen und Verfahren zu deren Herstellung
DE2611871A1 (de) Elektrische schaltungsbaugruppe in mehrschichtbauweise und verfahren zu deren herstellung
DE3622223A1 (de) Verfahren zum herstellen eines elektronischen netzwerkbausteins
DE1175761B (de) Elektrische Schaltung in Form eines Gewebes
CH623702A5 (en) Electrical printed-circuit board
DE2501392A1 (de) Anschlussleiste
DE2627297C2 (de) Mehrschichtige, gedruckte Schaltungsplatte
DE912713C (de) Mehradriges Bandkabel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1936853B2 (de) Mehrlagige gedruckte schaltung
DE552058C (de) Anordnung der Vielfachverbindungen in Waehlerkontaktbaenken
DE2324006A1 (de) Verfahren zur herstellung einer mehrschicht-dickfilmschaltung mit leitenden kreuzverbindungen
DD144493A1 (de) Elektrische schaltungsplatte
DE4201633A1 (de) Thermischer druckkopf
DE1028182B (de) Elektrostatische, aus einzelnen voneinander isolierten und einseitig miteinander verbundenen Leitern bestehende Abschirmung
DE1590777C (de) Verfahren zur Herstellung einer Schaltungstafel

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee