DE1959939U - Schneeraeumgeraet. - Google Patents

Schneeraeumgeraet.

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DE1959939U
DE1959939U DE1967W0038901 DEW0038901U DE1959939U DE 1959939 U DE1959939 U DE 1959939U DE 1967W0038901 DE1967W0038901 DE 1967W0038901 DE W0038901 U DEW0038901 U DE W0038901U DE 1959939 U DE1959939 U DE 1959939U
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DE
Germany
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reinforcement
edge
clearing device
slide blade
snow clearing
Prior art date
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Expired
Application number
DE1967W0038901
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WUERTT GABELFABRIK FR KRAUTER
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WUERTT GABELFABRIK FR KRAUTER
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Description

Württ. Gabelfabrik Fr, Krauter KG., Plüderhausen/Württ,
"Schneeräumgerät"
Die Erfindung betrifft ein Schneeräumgerät mit einer die vordere Kante des Schieberblattes verkleidenden Armierung. Derartige Armierungen sind bekannt, um die Vorderkante des Schieberblattes gegen Abnützung zu schützen. Zur Armierung dienen beispielsweise Bleche, welche auf der Unter- oder/und Oberseite des Schieberblattes befestigt sind und über die Vorderkante des Schieberblattes hinaus mehr oder weniger vorstehen.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung einer solchen oder ähnlichen Armierung und teweckt vor allem, die Armierung des Schneeräumgerätes für zusätzliche Zwecke zu verwenden. Sie besteht demgemäß im wesentlichen darin, daß die Armierung seitlich über das Schieberblatt hinausragt. Hierdurch ist es möglich, die Armierung gleichzeitig als Schlagkante oder Schlagspitze auszubilden, so daß das Gerät gleichzeitig dazu benutzt werden kann, am Boden festgefrorene Schnee- oder Eisreste zu lockern bzw. aufzuhacken.
Die seitlieh überragende Armierung kann hierbei ganz oder teilweise durch eine zur Längsrichtung des Gerätes schräge Kante begrenzt werden. Sie kann hierbei derart ausgebildet sein, daß
VJ
eine sich nach hinten von der Längsmitte des Gerätes entfernende Kante gebildet wird, so daß bei bequemer Handhabung des Gerätes die Seitenkante vorteilhaft als Schlagkante oder Sohlagschneide verwendbar ist. Bei idimgekehrtem Verlauf der Seitenkante bzw. bei an der Vorderkante des Gerätes entstehender Spitze kann das Gerät etwa nach Art eines Schlagpickels benutzt werden.
Gegebenenfalls können an den beiden Seiten des Gerätes verschieden laufende Seitenkanten vorgesehen sein, so daß das Gerät sowohl im einen als auch im anderen Sinne verwendbar ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Hierbei zeigen
Pig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung,
Pig. 2 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform der
Erfindung,
Pig. 4 einen Längsschnitt durch die vordere Stoßkante der
Armierung in einer Ausführungsform und Pig. 5 einen entsprechenden Längsschnitt für eine weitere Ausführungsform.
In Fig. 1 ist mit 110 das z.B. aus Holz oder Kunststoff bestehende vordere Schieberblatt eines Schneeräumgerätes bezeichnet, das z.B. als Handgerät in üblicher Weise mit einem Stiel versehen ist, der sich z.B. in Längsrichtung L des Schieberblattes bzw. Gerätes erstreckt oder einen gewissen Winkel, z.B. nach oben, zum Schieberblatt bildet.
Die Vorderkante 110a des Schieberblattes ist durch eine Armierung geschützt, die z.B. aus einem oberen Blech 111 und einem unteren Blech 112 besteht, wobei die Bleche mittels Niete 115 oder in sonstiger geeigneter Weise mit dem Schieberblatt 110 verbunden sind und an ihren zusammenstoßenden Kanten durch eine Sehweißfuge 114 miteinander verschweißt sind.
Das untere Armierungsblech 112 ist über die Schweißfuge 114 nach vorn verlängert, wobei die Verlängerung 112a gleichzeitig die vordere Stoßkante des Gerätes bildet. Des weiteren ist das untere Blech 112 über das Sehieberblatt hinaus seitlich ver-
in Seitenansicht z.B. geknickter, längert, so daß ein über das Sehieberblatt hinausragender,/ leistenartiger Teil 115 mit einer Kante 116 entsteht· Während das untere Armierungsblech 112 verhältnismäßig stark (mit z.B. 2 mm Blechstärke) bemessen ist, ist das obere Deckblech 111 zweckmäßig nur dünnwandig (mit z.B. weniger als 1 mm Blech-
wie an sich bekannt stärke) ausgeführt und/um die Seitenfläche des Schieberblattes 110 herumgelegt, wobei der seitlieh umgelegte Teil 117 ebenfalls mittels einer Schweißnaht 118 mit dem unteren Armierungsblech 112 verbunden sein kann.
In Draufsicht auf das Sehieberblatt 110 gesehen, verläuft bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 die Seitenkante 116 der Armierung etwa parallel zur Längsrichtung L des Gerätes. In Hochkantstellung des Schieberblattes 110, also mit etwa senkrecht oder auch schräg zum Boden gestellter Stoßkante 119* kann die Kante 116 als Schlagkante dienen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, welches im übrigen dem
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Ausführungsbeispiel nach Fig· 1 entsprechen kann, verläuft die Seitenkante Il6a des überstehenden Teils II5 der Armierung schräg nach hinten auswärts, wodurch die Benutzung der Kante Il6a als Sehlagkante bei natürlicher Haltung des Gerätes erleichtert und verbessert wird. Gegebenenfalls kann auch die am hinteren Ende der Armierung gebildete Spitze 120a zum Schlagen verwendet werden.
Zweckmäßiger zum Schlagen mit Spitze ist jedoch die Ausführungsform nach Fig. 5# frei der die Seitenkante Il6b umgekehrt wie die Seitenkante 116a, d.h. zur Längsrichtung L nach hinten schräg einwärts verläuft, wodurch eine Spitze 120b am seitlichen Ende der vorderen Stoßkante II9 des Gerätes entsteht.
In den Fig. 4 und 5 ist ein Längsschnitt durch den vorderen Teil 112a des die vordere Stoßkante bildenden Armierungsbleches in vergrößertem Maßstabe dargestellt. Die vordere Stoßkante ist schneidenförmig abgeschrägt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird die Stoßkante 119a durch eine nach außen unten gerichtete Schrägkante gebildet, so daß eine untere Sehneide 121a entsteht. Diese Ausbildung der vorderen Stoßkante ist insbesondere darm zweckmäßig, wenn das Armierungsblech 112a bzw. das zugeordnete Schieberblatt in normaler Gebrauchsstellung des Gerätes verhältnismäßig flach gegen den Boden gerichtet ist, so daß der geschobene Schnee über die vordere Stoßkante 119a keilförmig in Pfeilrichtung X1 auf die Oberseite der Armierung und auf das Sehieberblatt übertreten kann.
Ist das vordere Armierungsbleeh 112a in der üblichen Gebrauchsstellung des Gerätes verhältnismäßig steil gegen den Boden ge-
richtet, wie dieses in Fig. 5 dargestellt ist, so kann es zweckmäßiger sein, die vordere Stoßkante 119b durch eine nach vorn aufwärts gerichtete Absehrägung mit vorderer oberer Schneidenkante 121b zu bilden. Der geschobene Schnee kann in diesem Falle unmittelbar vom Boden auf die Oberseite des Armierungsbleches 112a bzw. auf das Schieberblatt des Gerätes in Pfeilrichtung Xg übertreten.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. So ist es ohne weiteres möglich, die einzelnen beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen miteinander zu vereinigen. Beispielsweise kann eine Ausführung nach Fig. 2 mit einer solchen nach Fig. 3 dadurch kombiniert werden, daß die eine Seitenkante der Armierung entsprechend Il6a nach hinten auswärts, die gegenüberliegende Seitenkante entsprechend 116b nach hinten einwärts verläuft. Gleichzeitig kann die vordere Stoßkante nach Fig. 4 oder Fig. 5 ausgebildet sein.
Auch ist es z.B. möglieh, eine geknickte Seitenkante vorzusehen, so daß z,B. ein Teil der Seitenkante parallel zur Längsrichtung L und ein anderer Teil der Seitenkante schräg gerichtet ist; oder es kann ein Teil der Seitenkante auswärts, ein anderer Teil der Seitenkante einwärts gerichtet sein.
Auch ist es nicht unbedingt notwendig, daß die Armierung aus zwei Armierungsbleehen gebildet wird. Gegebenenfalls genügt aueh ein entsprechend ausgeführtes Blech oder ein Schmiedestück od. dgl», welches in geeigneter Weise mit dem Sehieberblatt verbunden ist. Aueh kann gegebenenfalls die obere Armie-
rung zur Bildung der vorderen Stoßkante und/oder der seitlich überstehenden Kante herangezogen werden.
In einer besonderen Ausführungsform kann auch Schieberblatt und Armierung derart miteinander vereinigt sein., daß das Schieberblatt selbst mehr oder weniger einen Teil der Armierung bildet«
Ferner kann die vordere Stoßkante im oberen Teil entsprechend 119a, im unteren Teil entsprechend 119b abgeschrägt sein.

Claims (10)

1. Schneeräumgerät mit einer die vordere Kante des Schieberblattes verkleidenden Armierung, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (111,112) seitlich über das Schieberblatt (110) hinausragt.
2. Schneeräumgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der seitlich überragende Teil (115) der Armierung eine Schlagkante (Il6,ll6a,ll6b) bildet.
3· Schneeräumgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der seitlich überragende Teil der Armierung (111,112) ganz oder teilweise durch eine zur Längsrichtung des Gerätes schräge Kante (ll6a,Il6b) begrenzt wird.
4. Schneeräumgerät nach Anspruch 1 bis >, dadurch gekennzeichnet, daß der seitlich überragende Teil der Armierung, insbesondere durch eine schräg nach hinten einwärts gerichtete Kante (Il6b), eine vordere Spitze (120b) bildet.
5. Schneeräumgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der seitlich überragende Teil der Armierung, insbesondere durch eine schräg nach hinten auswärts gerichtete Kante (Il6a), eine rückwärtige Spitze (120a) bildet.
6. Schneeräumgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten Λ r (111,112) auf einer Seite des Schieberblattes (110) nach hinten schräg einwärts und
auf der anderen Seite des Schieberblattes nach hinten schräg auswärts gerichtet sind.
7. Schneeräumgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die über das Schieberblatt (110) nach vorn überragende Stoßkante (II9) der Armierung keilförmig zugespitzt ist*
8. Schneeräumgerät nach Anspruch 1 bis 1J, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung auch die Seitenkanten des Schieberblattes (HO), z.B. mittels umgebogener Blechteile (117), verkleidet.
9. Schneeräumgerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich über das Schieberblatt (110) hinausragende Armierung durch ein Armierungsblech (112) gebildet wird, das auch nach vorn über das Sehieberblatt zur Bildung einer vorderen Stoßkante (119,119a,119b) hinausragt .
10. Schneeräumgerät nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung aus einem unteren über das Sehieberblatt (110) nach vorn sowie seitlich hinausragenden Armierungsblech (112), insbesondere relativ großer Blechstärke, und einem oberen vorzugsweise mit dem unteren Blech verschweißten und relativ geringe Blechstärke aufweisenden Armierungsblech (ill) gebildet wird.
DE1967W0038901 1966-02-08 1967-01-21 Schneeraeumgeraet. Expired DE1959939U (de)

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DE1967W0038901 DE1959939U (de) 1967-01-21 1967-01-21 Schneeraeumgeraet.
CH166567A CH454200A (de) 1966-02-08 1967-02-02 Schneeräumgerät

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