DE1959954A1 - Verfahren und Kupolofen zur Verwendung von Zusatzbrennstoffen auf Kohlenwasserstoffbasis - Google Patents

Verfahren und Kupolofen zur Verwendung von Zusatzbrennstoffen auf Kohlenwasserstoffbasis

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DE1959954A1
DE1959954A1 DE19691959954 DE1959954A DE1959954A1 DE 1959954 A1 DE1959954 A1 DE 1959954A1 DE 19691959954 DE19691959954 DE 19691959954 DE 1959954 A DE1959954 A DE 1959954A DE 1959954 A1 DE1959954 A1 DE 1959954A1
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hearth
cupola
combustion
furnace
inlet opening
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DE19691959954
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DE1959954B2 (de
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Zoltan Asztalos
Istvan Stenczel
Tibor Takacs
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Koho es Gepipari Miniszterium
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Koho es Gepipari Miniszterium
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/10Reduction of greenhouse gas [GHG] emissions
    • Y02P10/143Reduction of greenhouse gas [GHG] emissions of methane [CH4]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Beschreibung zu der Patentanmeldung betroffend VERFAHREN UND KUPOLOFEN ZUR VERWENDUNG VON ZUSATZBRENNSTOFFEN AUF KOHLENWASSERSTOFFBASIS (Priorität: 29. November 1963 - Ungarn - TA-995) Die Erfindung ist ein Verfahren und ein Kupolofen zur Verwendung von Zusatzbrennstoffen auf Kohlenwasserstoffbasis.
  • Bei den Zusatzfeuerungen von Kupolöfen bekannter Konstruktionen werden bei einzelnen Ausftlhrungen Gase, bei anderen flüssige Zusatzbrennstoffe in der Weise verwendet, daß ihre Verbrennung im Ofenkörper erfolgt. So trat bei diesen Kupolöfen auch der Vorteil dieser verfahren in Brsoheinung, Jedoch nur in der Hinsioht, daß ein kleinerer Teil des Koksmaterials durch billigere und günstigere Verbrennungseigensohaften aufweisende Brennstoffe ersetzt wurde. Die Nachteile dieser herkömmlichen Verfahren und Einriohtungen bestehen darin, daß sie nur die Verwendung von Zusstzbrennstoffen eines Aggregatzustandes ermdgliohen und daß sie im Gegensatz zu der während der Zeitdauer der Feuerung ansteigenden Gasmenge die gleiohe GasatPömungsgesohwindigkeit als optimale Bedingung der Feuerung nioht gewährleisten, d.h. den Wirkungsgrad der Verwendung von Zusatzbrennstoffen beeinträohtigen. Ebenfalls nachteilhafte feuerungstechnische Begebenheiten bedeuten auch die Konstruktionsmängel, die infolge der herkömmliohen inneren Konstruktion (Ausbildung), keine ideale Anordnung der Düsen und Hilfsbrenner ermöglichen und demzufolge die Voraussetzungen des Wärmeaustausches zwischen dem Einsatzgut und dem Gasmedium ebenfalls nicht gewährleisten, so daß keine Möglichkeit zur Sicherung eines gleichmäßigen Einsatz- und Gasdruokes gegeben ist, Ziel der Erfindung ist die Entwioklung eines Kupolofens, der mit Zusatzbrennstoffen auf Kohlenwasserstoffbasis betrieben werden kalt.
  • Die Erfindung ist demgemäß ein Verfahren zur Verwendung von Zusatzbrennstoffen auf Kohlenwaseerstofibasis in Kupolöfen.
  • Das wesentliche der Erfindung besteht darin, daß eine um 40 - 60 Gew.%-e verminderte Schmelzkoksmenge in den Kupolofen geftihrt wird, und daß dann im Verlaufe des Sohmelzens oberhalb der Formebene in einem Abstand von 0,8 - - 1,2 des unteren d.h. des Herddurohmessers des Kupolofens Temperaturen von 1700 bis 1800 cc aufweisende und bei dem vollständigen Verbrennen von Kohlenwasserstoffen, vorteilhafterweise von Öl oder Brdgas entstehende Rauchgase zugeftihrt werden.
  • Die Erfindung stellt gleichzeitig auoh einen Kupolofen dar, der einen Herd, einen Schacht und einen zwischen diesen beiden ausgebildeten Übergangsteil sowie eine im Herd angeordnete Formebene besitzt.
  • Das wesentliche der Erfindung besteht hier darin, daß der Ofen eine zur Verbrennung der Kohlenwasserstoffe dienende Verbrennungskammer sowie mindestens eine mit dem Ausgang der Verbrennungskammer verbundene und die Yerbrennungsprodukte der Kammer oberhalb der Formebene in den Kupolofen führende Rauchgaseintrittsöffnung besitzt.
  • Erfindungsgemäß ist es vorteilhaft, wenn der Herd des Kupolofens Konstruktionsproportionen von d/D = 0,6-0,95, der Schacht solche von d/F = 3,5-7, der Übergangsteil d/H =0,8-1,2, die Eintrittsöffnung der Zusatzfeuerung - o,6-2 aufweisen, wobei d der Durchmesser des Herdes, D der Durohmesser des Schachtes, P der Durchmesser der Eintrittsöffnung, H der gegenseitige Abstand der Formebene und der Mittellinie der Eintrittsöffnung und L die Höhe des Übergangsteiles sind.
  • Schließlich ist es auoh vorteilhaft, wenn die Achslinie der Rsuohgaseintrittsöffnungen einen Winkel von ( = 5-30° mit der Waagerechten einschließend ausgebildet ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren und die zu dessen Verwirklichung dienende Einrichtung beseitigen die aufgezählten Nachteile der bekannten Kupolöfen mit Wasserstoffzusatzfeuerung durch ein Verfahren, bei dem während der Feuerung die stöchiometrische Verbrennung eines oder mehrerer verschiedener Zusatzbrennstoffe verwirklicht und bei dem der Zusatzbrennstoff bereits vollständig verbrannt in den Ofen geführt wird.
  • Gemäß der Erfindung werden an Stelle von 40-60 % des Schmelzkokses aus der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen gewonnene Rauchgase mit Temperaturen von 1700-1800°C oberhalb der Formebene in den Ofen geführt. Dieser Umstand verändert die im Ofen ablaufenden Vorgänge in folgender Weise. Durch Einftihrurig der Rauchgase mit Temperaturen von 170s bis 18000C erweitert sich die normalerweise ueber der Formebene entstehende Schmelzzone nach oben, wodurch das Schmelzen in einem gröberen Raum des Ofens gleichzeitig erfolgt und so die Schmelzleistung erhöht wird. In dieser Weise kann man die obere Schmelzleistungsgrenze überschreiten, die in Kupolofen ohne Zusatzfeuerung ohne Verminderung der Temperatur des geschmolzenen Eigens nooh erreicht werden kann. Diese durch Zusatzfeuerung erreichbare weitere Leistungserhöhung ist jedoch nur in dem Fall mit dem maximalen Wärmeausnutzungsgrad verbunden, Nenn die Beziehung d/H = 0,8-1,2 besteht. In den Verbrennungseinrichtungen ist die Zusatzbrennstoffmenge zu verbrennen, bei der an Stelle von Je 3 kg dem Einsatz entnommenem Koks 1 kg öl bzw. bei einer Erdgasfeuerung an Stelle von Je 2 kg Koks lNm 3 Erdgas verwendet wird. Die erste und die drei letzten Chargen der Schmelze sind so in den Ofen einzusetzen, als eb kleine Zusatzfeuerung vorgesehen wäre, und während des erschmelzens dieser Chargen ist die Zusatzfeuerung zu unterbrechen. Das Zünden der Verbrennungsanlagen und die Kontrolle ihres Betriebes erfolgt mit Hilfe einer mit Hilfsbrennern und Flammenwächtern aufgebauten Automatik. Zur Formebene und zu den Verbrennungseinrichtungen ist die Verbrennungsluft so zuzuführen, daß zu den Blasformen jeweils die zur Verbrennung der leistungsabhängigen Soksmenge erforderliche, zu den Verbrennungseinrichtungen die zur Verbrennung der Zusatzbrennstoffmenge erforderliche Luftmenge gelangt. I)ie so verteilten Luftmngen gelangen zu den einzelnen Blasformen bzw. Verbrennungseinrichtungen in gleicher Weise verteilt. Zu den Verbrennungseinrichtungen wird die Luft mit einem mindestens um lo mm WS kleineren Druck als zu den Blasformen geführt.
  • Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren können bei dem üblichen Luftdruck und der üblichen Grundkoksmenge folgende Vorteile gesichert werden.
  • Bezogen auf eine Einheitsmenge des Metalleinsatzes ist eine um 15-22 % geringere Wärmemenge als bei einem mit reinem Koks erforderlichen Scirnelzen erforderlich. Berechnet für G@ßeisen mit einer Abstichtemperatur von 1460-1500°C erhöht sich die Schmelzleistung mit der erfindungsgemäßen Einrichtung um 40-60 %.
  • Der spezifisohe Kalksteinverbrauoh vermindert sioh »n 40-60 % ulld der spezifische Verbrauoh an Reparaturwerkstoffen um 30-40%. Die spezifische Sohlackenbildung liegt um 35-40% niedriger als bei den Kupolöfen ohne Zusatzfeuerung.
  • Die spezlfische Gichtgasmenge sowie die Temperatur und der phydikalische Wärmegehalt des entweichenden gichtgases wemindern sich. Im Verhältnis des Anstieges der Sohmelzleistung vermindern sich auoh die Elektroenergie- und Arbeitskosten.
  • Die Erfindung wird detailliert auf Grund einer beispiesweisen Ausftlhrungsform eines erfindungsgemäßen Kupolofens mit Kchlenwasserstoffzusatzfeuerung fttr den Fall einer Ölzusatzfeuerung darstellt.
  • Wie dies aus der Zeichnung hervorgeht, ist der erfindungsgemäße Kupolofen mit Kohlenwasserstoffzusatzfeuerung mit den Verbrennungseinrichtungen 1 versehen. Die Achslinien der Eintrittskanäle der Verbrennungseinrichtungen 1 und das innere Profil des Ofens sohneiden sioh in den Punkten 2, die die waagerechte sog. Brennerebene bestimmen.
  • In ähnlichem Sinne bestimmen die Punkt 3 die ebenfalls waagerechte Formebene. Die ßohslinien der Verbrennungseinrichtungen schließen mit der Waagerechten einen Winkel ein.
  • Das Öl gelangt aus der Ölleitung 4 Uber die Abzweigung 5 zu den Zerstäubern 6.
  • Die Zerstäuberugsluft gelangt aus der Druckluft -ringleitung 7 durch die Abzweigungen 8 in die Zerstäuber 6.
  • Aus der Verbrennungsluftringleitung 9 gelangt die Ölverbrennungsluft Uber die Abzweigungen lo zu den Verbrennungseinrichtungen lt Die Blasformen 11 erhalten die zum Verbrennen des Kokses erforderliche Luft Ueber die Abzweigungen 13 aus der Verbrennungsluftringleitung 12. Das Zilnden des Öles erfolgt mit Hilfe der Hilfsbrenner 14, die aus der Ringleitung 15 über die Abzweigungen 16 16 das Propanbutangas und über die Abzweigungen 17 die als Verbrennungsluft dienende Drookluft erhalten. Der Innenraum das Ofens gliedert sich in drei Teile, den Herd 18, den kegeligen Übergangsteil 19 und den Schacht 20.
  • Der Einsatz wird mit der um 40-60 % verminderten Koksmenge durch die am Schacht 20 vorgesehene BeschickungstUr in den Ofen befördert. Die aufgegebene Koksmenge verbrennt mit der duroh die Blasformen 11 eingeblasenen Luit, und unter Einwirkung der siob so bildenden Wärmemenge sowie der aus den Verbrennungse inrichtungeu 1 einströmenden heißen Rauchgase wird der Metalleinsatz im Schacht 20 vorgewärmt und dann in den unteren Teilen des Ofens ersohmolzen und überhitzt. Das Entfernen des flüssigen Eisens und der Sohlaoke erfolgt durch die im Herd 18 ausgebildete Abstichöffnung in der Ueblichen Weise.
  • Im vorstehenden wurde die erfindung verbunden mit einer Ölzusatzfeuerung beschrieben. Es ist Jedoch ofiensiohtlioh, daß die erfindungsgemäße Einrichtung mit Jedem beliebigen anderen Kohlenwasserstoff-Zusatzbrennstoff betrieben werden kann, da dadurch weder die Einrichtung nooh das Verfahren eine Anderung erfahren.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verwendung von Zusatzbrennstoffen au9 Rohlenwasserstoffbasis in Kupolöfen dadurch g e k e.n n -z e i o h n e t , daß dem Kupolofen eine um 40 bis 60 Gew.% verrtlinderte Schmelzkoksmenge zugeführt wird und daß dann im Verlaufe des Schmelzvorganges oberhalb der Formebene in einem Abstand von 0,8-1,2 des unteren, d.h. des Herddurchmessers des Kupolofens bei vollständigem Verbrennen von Kohlenwasserstoffen, vorteilhafterweise von Öl oder Erdgas, entstehende und Temperaturen von 1700 bis 1800 cc aufweisende Rauchgase zugeführt werden.
2. Kupolofen zur Verwirklichung des Verfahrens nach Anspruch 1, der einen Herd, einen Schacht und einen zwischen diesen beiden ausgebildeten Übergang steil sowie eine im Herd angeordnete Formebene besitzt, daduroh g e -k e n n z e i c h ne t , daß er eine zur Verbrennung von Kchlenwasserstoffen dienende Verbrennungskammer 1 sowie mindestens eine mit dem Ausgang der Verbrennungskammer 1 verbundene und die Verbrennungsprodukte der Verbrennungskammer 1 oberhalb der Formebene in den Kupolofen fahrende Rauohgaseintrittsöffnung besitzt.
w. Ausführungsform des Kupolofens naoh Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Herd (18) des Kupolofens Konstruktionsproportionen von d/D = 0,6-0,95, der Schacht (20) Konstruktionsproportionen von d/F = 3,5-7, der Übergangsteil (19) Konstruktionsproportionen von d/H =0,8-1,2, die Eintrittsöffnung (2) der Zusatzfeuerung Konstruktionsproportionen von d/L = 0,6-2 aufweisen, wobei d der Durchmesser des Herdes (18), D der Durchmesser des Schaohtes (20), F der Durohmesser der Eintrittsöffnung (2), H der gegenseitige Abstand der Formebene und der Mittellinie der Eintritts öffnung (2), L die Höhe des Ubergangsteiles (19) sind.
4. Ausführungsform des Kupolofens naoh Anspruoh 2 oder 3 daduroh g e k c n n z e i o h n e t , daß die Achslinie der Rauchgaseintrittsöffnungen (2) einen Winkel von α .5 bis 300 mit der Waagerechten einschließt.
L e e r s e i t e
DE19691959954 1968-11-29 1969-11-28 Verfahren zum betreiben eines kupolofens und kupolofen zur durchfuehrung dieses verfahrens Pending DE1959954B2 (de)

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