DE1959970B1 - Verbandklammer - Google Patents

Verbandklammer

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DE1959970B1
DE1959970B1 DE19691959970 DE1959970A DE1959970B1 DE 1959970 B1 DE1959970 B1 DE 1959970B1 DE 19691959970 DE19691959970 DE 19691959970 DE 1959970 A DE1959970 A DE 1959970A DE 1959970 B1 DE1959970 B1 DE 1959970B1
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DE
Germany
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bandage
mandrel
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Application number
DE19691959970
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English (en)
Inventor
Klaus Maehlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOB GmbH
Original Assignee
Karl Otto Braun GmbH and Co KG
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F15/00Auxiliary appliances for wound dressings; Dispensing containers for dressings or bandages
    • A61F15/006Bandage fasteners

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verbandklammer mit einem zwischen den Anschlußschenkeln eines U-förmigen Klammerprofils an dem die Anschlußschenkel verbindenden Steg angebrachten, in einem vorbereiteten Ausschnitt des Bindenendes angeordneten Dorn.
  • Zum Befestigen der Enden von Verbänden an den jeweils unteren Wickellagen sind Verbandklammern aus elastisch biegsamem Material mit einem mindestens eine Durchbrechung aufweisenden Zuschnitt und mit einem in der Durchbrechung vorgesehenen, am Randteil des Zuschnittes angebrachten und vom Randteil des Zuschnittes wegweisenden dreieckförmigen Dorn bekanntgeworden, der nach den beiden Seiten aus der Durchbrechung herausbewegbar ist. Darüber hinaus ist es bekannt, Verbandklammern mit einem zwischen Anschlußschenkeln eines U-förmigen Klammerprofils ausgebildeten, in einem vorbereiteten Abschnitt des Bindenendes angeordneten und aus dessen Ebene nach beiden Seiten herausstellbaren Dorn zu verwenden. Dieser Dorn kann auf Grund seiner elastischen Ausgestaltung entweder nach der einen Seite der Binde oder nach der anderen Seite der Binde abgebogen werden, was einerseits den Vorteil erbringt, daß keine bestimmte letzte Wickellage erforderlich ist, was andererseits jedoch nachteilig ist, wenn die Elastizität des Dornmaterials sich verringert oder ganz nachläßt, da dann eine Rückführung des Dornes in die Binden- bzw. Verbandklammerebene nicht möglich ist, was beim Waschen der Binde zu Verletzungen an dem herausstehenden Dornen führen kann.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Verbandklammer mit einem wirtschaftlichen Klammerprofil und einem in dessen Ebene bei Gebrauch oder bei Nichtgebrauch der Verbandklammer liegenden Dorn zu schaffen, der mühelos in die letzte Wikkellage zur Befestigung des Bindenendes einhakbar ist, ohne daß eine bestimmte Lage des Bindenendes zur letzten Wickellage erforderlich ist. Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Verbandklammer der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, die gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet ist, daß der Dorn an dem Verbindungssteg des Klammerprofils starr befestigt ist, ein in den Verbindungssteg übergehendes in Dornlängsrichtung verlaufendes Versteifungsprofil aufweist und über die von den freien Enden der Anschlußschenkel gebildeten Ebene hinaus verlängert ausgebildet ist.
  • Zur Profilversteifung kann der einen etwa dreieckförmigen Zuschnitt aufweisende Dorn seitlich abgewinkelte Rand abschnitte aufweisen, die in den Verbindungssteg der Anschlußschenkel übergehen, so daß der Dorn nicht aus der Klammerprofilebene abbiegbar ist. Darüber hinaus können die Längskanten des Dornes umgebördelte Randabschnitte als Versteifungsprofil aufweisen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine etwa U-förmige, an einem Bindenende angeschlossene Verbandklammer in einer Ansicht von oben, F i g. 2 eine vergrößerte Wiedergabe der Verbandklammer mit einem Dorn, dessen seitliche Abschnitte zur Mittellängslinie abgewinkelt sind, in einer Ansicht von oben, F i g. 3 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie 111-111 in F i g. 2, Fig.4 eine weitere Ausführungsform der Verbandklammer mit einem Dorn, dessen seitliche Längskanten verstärkt ausgebildet sind, in einer Ansicht von oben, Fig. 5 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 4, F i g. 6 einen Verbandklammerzuschnitt in einer Ansicht von oben.
  • Die in den F i g. 1 bis 6 dargestellte Verbandklammer besteht aus einem etwa U-förmigen Klammerprofils0, dessen Anschluß schenkel mit 11, 12 und der die Anschlußschenkel miteinander verbindende Steg mit 13 bezeichnet sind. Der Steg 13 trägt einen etwa dreieckförmigen Dom 14, der bei der Formgebung des Klammerprofils 10 gleichzeitig mit ausgebildet ist, so daß der Steg 13 mit den Anschlußschenkeln 11, 12 und mit dem Dorn 14 aus einem -Stück gebildet ist. Der Dorn 14 ist dabei länger bemessen als die Anschlußschenkel 11, 12, so daß die Dornspitze über die von den freien Enden 15, 16 der Anschlußschenkel 11, 12 gebildeten Abschlußlinie hinausragt, die bei A angedeutet ist (F i g. 4).
  • Besteht das Klammerprofil 10 nicht aus einem Doppel-Zuschnitt, so wie dies in Fig. 6 dargestellt ist und auf den noch näher eingegangen wird, so können die Anschlußschenkel an ihren freien Enden oder im Bereich ihrer Seitenlängskanten Mittel, wie beispielsweise Eingriffhäkchen od. dgl., zur Befestigung der Verbandklammer an einer Binde, beispielsweise einer elastischen Binde od. dgl. tragen.
  • Nach der in F i g. 6 dargestellten Ausführungsform besteht das Verbandklammerprofil 10 aus einem durch Stanzen aus Stahlblech hergestellten Doppel-T-förmigen Zuschnitt, der vor der Befestigung an einem Bindenende B im Bereich eines am Bindenende vorgesehenen Ausschnittes 17 (F i g. 1) um seine Längsachse unter eines der Ausbildung eines die Schenkel 11, 12, 11 a, 12 a tragenden Steges aus den Stegabschnitten 13, 13 a zu einem U-förmigen Profil zusammengeklappt wird, dessen Stegl3, 13 a dann den Dorn 14 trägt, der ebenfalls aus den beiden Dornabschnitten 14, 14 a besteht. Die Schenkel 11, 12, fla, 12a dienen zur Befestigung der Verbandklammer am Bindenende; sie sind mit Eingriffhäkchen od. dgl. versehen.
  • Der Ausschnitt 17 kann bereits vor der Anbringung der Verbandklammer am Bindenende an diesem vorgesehen sein. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, das Bindengewebe erst nach der Anbringung der Verbandklammer in dem Ausschnitt in entsprechender Größe und Form auszuschneiden.
  • Der Dorn 14 ist fest mit dem Steg 13 des Klammerproflls 10 verbunden; er läßt sich nicht aus der Profilebene nach der einen oder der anderen Seite des Klammerprofils 19 abbiegen. Aus diesem Grunde ist der Dornl4 mit Versteifungsprofilen versehen.
  • Nach Fig. 2 und 3 sind die seitlichen Randabschnitte 18, 19 des einen etwa dreieckförmigen Zuschnitt aufweisenden Dornes 14 seitlich leicht abgewinkelt, die im Bereich der Dornbasislinie unter Ausbildung von Materialverstärkungen in den Steg 13 des Klammerprofils 10 übergehen. Es besteht ferner die Möglichkeit, den Dorn 14 mit in Dornlängsrichtung verlaufenden sickenförmigen Profilen zu versehen. Bei der in F i g. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform sind die Längskanten 18 a, 19 a des dreieckförmigen Dornzuschnittes mit Verstärkungswülsten20, 21 versehen, die durch Umbördeln der Randabschnitte 18, 19 erhalten werden können. Um einen versteiften Dorn 14 zu erhalten, können an dem Steg 13, 13 a des Doppel-T-förmigen Zuschnittes nach Fig. 6 zwei mit ihren Basisseiten zueinandergekehrt angeordnete dreieckförmige Dorne vorgesehen sein, die beim Aufeinanderklappen der Zuschnittshälften aufeinanderliegen und durch Profilstanzung oder Verformung miteinander verbunden werden, so daß ein starrer, nicht abbiegbarer Dorn erhalten wird.
  • Bei Nichtgebrauch liegt der Dorn 14 in der Bindenebene. Beim Anlegen der Binde wird zur Befestigung des Bindengewebes auf der unteren Wickellage das die Verbandklammer tragende Bindenende im Bereich der angedeuteten Linie A leicht abgebogen, wodurch die Spitze des Dornes 14 zum Einhaken in die untere Wickellage freigegeben wird. Die Biegelinie des Bindenmaterials ist dabei gegeben durch die Länge der Anschlußschenkel 11, 12. Dadurch, daß die Anschlußschenkel 11, 12 in ihrer Länge kürzer bemessen ausgebildet sind als der Dorn 14, wird dessen Spitze beim Abbiegen des Bindenendes freigegeben. Nach dem Einhaken des Domes 14 in die untere Wickellage ist das Bindenende gesichert. Da der Dorn durch entsprechendes Abbiegen des Bindenendes sowohl nach unten als auch nach oben aus der Bindenebene herausgestellt werden kann, ist es beim Anlegen eines Verbandes nicht mehr erforderlich, darauf zu achten, wie bei der ersten Wickellage der Binde jeweils die Bindenoberiläche mit der Verbandklammer mit dem durch Abbiegen des Bindenendes herausgestellten Dorn zu liegen kommt. Zum Lösen des Verbandes wird lediglich der Dorn aus der unteren Wickellage herausgezogen. Der Dorn liegt dann wiederum in der Bindenebene.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Verbandklammer erbringt den Vorteil, daß durch Abbiegen des Bindenendes der Dorn des Klammerprofils aus der Bindenebene nach der einen oder der anderen Seite mühelos herausgestellt werden kann. Die Binde kann in beiden Richtungen gewickelt werden. Da bei Nichtgebrauch der Verbandklammer sein Dorn in der Klammerebene liegt, also mit seiner Spitze nicht aus dieser heraussteht, ist ein Verletzen so gut wie ausgeschlossen.
  • Die Anzahl der zum Befestigen des Bindenendes erforderlichen Verbandklammern kann beliebig gewählt sein; sie wird sich jeweils nach der Breite und der Art der zu verwendenden Binde richten. Die Anzahl der Ausschnitte 17 entspricht der Anzahl der anzuwendenden Verbandklammern. An Stelle eines U-förmigen Klammerprofils können auch andere Profile, beispielsweise trapezförmige Formate gewählt werden. Gleiches gilt für die an den freien Enden der Anschlußschenkel 11, 12 vorgesehenen Befestigungsmittel. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, bei breiten Binden entsprechend länger bemessene Verbandklammern zu verwenden, die dann mehr als einen Dorn aufweisen, die jedoch alle gleiche Längen aufweisen müssen, ebenso, wenn mehrere Verbandklammern am Bindenende angebracht sind.
  • Patentansprüche: 1. Verbandklammer mit einem zwischen den Anschlußschenkeln eines U-förmigen Klammerprofils an dem die Anschlußschenkel verbindenden Steg angebrachten, in einem vorbereiteten Ausschnitt des Bindenendes angeordneten Dorn, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (14) an dem Verbindungssteg (13) des IUammerprofils (10) starr befestigt ist, ein in den Verbindungssteg (13) übergehendes in Dornlängsrichtung verlaufendes Versteifungsprofil aufweist und über die von den freien Enden (15, 16) der Anschlußschenkel (11, 12) gebildeten Abschlußlinie hinaus verlängert ausgebildet ist.
  • 2. Verbandklammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Profilversteifung der einen etwa dreieckförmigen Zuschnitt aufweisende Dorn (14) seitlich abgewinkelte Randabschnitte (18, 19) aufweist, die im Bereich der Dornbasislinien unter Ausbildung von Materialverstärkungen in den Verbindungssteg (13) der Anschlußschenkel (11, 12) des Klammerprofils (10) übergehen.
  • 3. Verbandklammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten (18 a, 19 a) des einen dreieckförmigen Zuschnitt aufweisenden Dornes (14) mit umgebördelten verstärkten Randabschnitten (20, 21) als Versteifungsprofil versehen sind.
  • 4. Verbandklammer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Anschlußschenkel (11, 12) des Klammerprofils (10) verbindende Steg (13) ein U-Profil aufweist, dessen beide Randabschnitte zwei übereinanderliegende dreieckförmige Zuschnitte (14, 14 a) tragen, die unter Ausbildung des Dornes miteinander verbunden sind.

Claims (1)

  1. 5. Verbandklammer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Anschlußschenkel (11, 12) verbindende Steg (13) mehrere Dorne (14) gleicher Länge trägt.
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