DE196020C - - Google Patents
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- DE196020C DE196020C DENDAT196020D DE196020DA DE196020C DE 196020 C DE196020 C DE 196020C DE NDAT196020 D DENDAT196020 D DE NDAT196020D DE 196020D A DE196020D A DE 196020DA DE 196020 C DE196020 C DE 196020C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/04—Asynchronous induction motors for single phase current
- H02K17/06—Asynchronous induction motors for single phase current having windings arranged for permitting pole-changing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■■te 196020 ■-KLASSE
2\d. GRUPPE
Zusatz zum Patente 167887 vom 28. Dezember 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1907 ab.
Längste Dauer: 27. Dezember 1919.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom ■
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 21. April 1906 anerkannt worden.
die Priorität
In der deutschen Patentschrift 167887 wurde darauf hingewiesen, daß durch Abdrosselung
des Ständers eines Repulsionsmotor unter einem Winkel, welcher größer als der Bürstenwinkel
:und kleiner als 90° sein muß, die Phasenverschiebung des Ständerstromes kompensiert
werden kann. Es wurde insbesondere betont, daß, wenn die Kompensation in
der Gegend des Synchronismus eintreten soll, die Abdrosselung des Ständers wesentlich
unterhalb 90° erfolgen muß.
Zur Erläuterung der Beschreibung wurde eine zweipolige Ringwicklung im Ständer
und Läufer vorausgesetzt (Gramme-Ring).
Dieses Schema diente lediglich zur Kennzeichnung des Wesens der Erfindung und
schließt andere Polzahlen oder Wicklungsarten nicht aus. Für mehrpolige Motoren kann selbstverständlich ebensowohl Reihenwicklung
bzw. Reihenparallelwicklung als auch Schleifenwicklung oder Spulenwicklung angewendet
werden. Desgleichen kann die Ständerwicklung aus zwei oder mehreren verschiedenachsigen
Wicklungen zusammengesetzt sein, in der Weise, daß die Abdrosselung nur über einem Teil der Ständerwicklung vollzogen
wird; wesentlich ist dabei lediglich, daß die Richtung der Abdrosselung in ge35
eigneter Weise nach den im Hauptpatent angegebenen Gesichtspunkten gewählt werde.
Man zeigt leicht, daß es, von den Verlusten abgesehen, grundsätzlich auf dasselbe herauskommt,
ob die für die Abdrosselung nötigen Gegenamperewindungen sich auf die gesamte Ständerwicklung oder nur auf einen Teil derselben
verteilen. ·
In der Fig. 1 z. B. setzt sich die Ständerwicklung aus zwei Teilwicklungen A und B
zusammen, deren magnetische Achsen in Quadratur zueinander stehen, wobei die Achse
der Wicklung A mit der Bürstenlinie zusammenfällt. Das Wicklungsstück B ist in einem
mittleren Punkte angezapft und mit einem Ende der Wicklung A verbunden. \ Eines der
Enden von B ist mit einer Motorklemme verbunden, während das andere nach dem
Induktionswiderstande L und von da gemeinsam mit dem noch freien Ende von A
nach der zweiten Klemme geführt ist.
Die resultierenden magnetischen Achsen des Drosselungs- oder Kompensationskreises und
des primären Stromkreises fallen auf verschiedene Seiten der Bürstenlinie, wie man
sofort sieht, wenn man beide Stromkreise getrennt betrachtet und ihre respektiven Achsen
nach dem Kräfteparallelogramm bestimmt.
Man erkennt leicht, daß die oben bezeichneten Bedingungen für die Abdrosselungsrichtung
sich durch dieses Schema (Fig. i) erfüllen lassen, wenn die Windungszahlen der
Teilwicklungen A und B in geeigneter Weise gewählt werden, insbesondere erkennt man,'
daß, wenn die Wicklung A mit der Mitte der Wicklung B verbunden wird, durch Vertauschen
der Enden der Wicklung B die Drehrichtung des Motors symmetrisch umgekehrt
werden kann. Oft empfiehlt es sich, nur einen Teil der Wicklung A, wie in Fig. 2, dem
Kompensationskreise zuzuteilen, um über die Abdrosselungsrichtung unabhängig von dem
Bürstenwinkel verfügen zu können. Wie Fig. 2 erkennen läßt, kann der Motor nach wie vor mittels eines zweipoligen Umschalters
K symmetrisch umgesteuert werden.
In gewissen Fällen kann die Anordnung (Fig. 3) mit Vorteil verwendet werden. An Stelle der Wicklung B treten zwei Wicklungen B1 und -B2, deren Achsen um einen bestimmten Winkel auseinanderliegen, welcher durch die Normale zur Bürstenlinie halbiert.
In gewissen Fällen kann die Anordnung (Fig. 3) mit Vorteil verwendet werden. An Stelle der Wicklung B treten zwei Wicklungen B1 und -B2, deren Achsen um einen bestimmten Winkel auseinanderliegen, welcher durch die Normale zur Bürstenlinie halbiert.
•25 wird. Diese Anordnung entspricht z. B. dem Fall einer kontinuierlichen Trommelwicklung,
die in drei nebeneinanderliegende Wicklungszweige A, B1 und B2 aufgeschnitten wurde.
Die Winkelverschiebung der Zweige B1 und B2
entspräche dabei der halben Anzahl Nuten, die auf beide Zweige entfällt. Man kann
endlich auch, wie in Fig. 4, die Wicklung Ä aus zwei Teilen A1 und A2 zusammensetzen,
deren Achsen auf verschiedene Seiten der Bürstenlinie fallen. Man erkennt leicht, daß,
wenn man, wie in Fig. 4, die Wicklungen A1 und A2 in Reihe miteinander verbindet und
die Wicklung B hierzu gegenschaltet, man durch Schließen der Wicklung A2 über den
Induktionswiderstand wieder eine für Kompensationszwecke geeignete Anordnung erhält.
In der Tat kommen wiederum die Achsen des Kompensationskreises und der primären
Arbeitswicklung zu beiden Seiten der Bürstenlinie zu liegen.
Die vier behandelten Schaltungen können sämtlich mit einer einzigen, kontinuierlich
angeordneten Trommel- oder Spulenwicklung verwirklicht werden. Es genügt hierzu, die
Wicklung in entsprechender Weise aufzuschneiden und die nebeneinanderliegenden Wicklungszweige in geeigneter Weise miteinander
zu verbinden.
Es möge beispielsweise für die Schaltungen (Fig. 3 und 4) an Hand zweier ausführlicher
Wicklungsschemas gezeigt werden, wie im Fall einer vierpoligen Trommelwicklung die
einzelnen Wicklungszweige aus einer kontinuierlichen Wellenwicklung herausgelöst werden
können und wie dieselben jeweils miteinander zu verbinden sind. Es werden beide Male im Ständer 32 Nuten zu zwei Stäbenbzw.
Spulenseiten vorausgesetzt. Die Stäbe sind im Querschnitte durch Punkte dargestellt;
die sie verbindenden Linienzüge entsprechen daher den Stirnverbindungen.
Fig. 3a stellt das Wicklungsschema zu Schaltung
Fig. 3 dar. Die stark ausgezogenen Wellenlinien entsprechen der Wicklung A in
Fig. 3 und umfassen sechs Nuten pro Pol, während die beiden dünn ausgezogenen Wellenzüge mit je einer Nut pro Pol die
Wicklungen B1 und B2 darstellen. Man erkennt
sofort, daß die magnetischen Achsen der Wicklung A mit dem stark ausgezogenen
Achsenkreuz zusammenfallen, in welches auch die Bürstenlinien fallen. Die Achsen der
Zweige B1 und -B2 sind punktiert eingezeichnet
und liegen um eine Nutenteilung auseinander. Da die Wicklungen .B1 und B2 gleiche
Stabzahl besitzen, liegen außerdem ihre beiden Achsen symmetrisch zu den Winkelhalbierenden
der Bürstenlinien. Sowie die Zweige A, B1 und B2 in Fig. 3" unter sich verbunden
sind, wird man nun leicht gewahr, daß die resultierende Achse der Zweige A und B1
um eine halbe Nutenteilung rechts von der Bürstenlinie fällt, während die resultierende
Achse der ZweigeA und B2 um ebensoviel links
von der Bürstenlinie fällt. Man bestimmt die resultierende Achsenlage einfach, indem
man sich etwa am freien Ende C2 der Wicklung A Strom eingeführt denkt und im ersten
Fall am Ende von B1, im zweiten Fall am
Ende von B2 denselben wieder austreten läßt und die Stromrichtungspfeile einzeichnet. Es
zeigt sich dann, daß im Falle 1 zu den sechs Nuten der Hauptwicklung A pro Pol je eine
Nut rechts und im Falle 2 je eine Nut links hinzugefügt wurde; so daß beide resultierende
Wicklungszweige nunmehr sieben Nuten pro Pol umfassen, ihre magnetischen Achsen aber
um eine Nutenteilung auseinander zu liegen kommen. Man. sieht daher, daß durch Vertauschen
der Enden von B1 und B2 der Motor
symmetrisch umgesteuert werden kann. Da ferner die Induktionsspule einerseits an
das Ende von B2 und andererseits an die
Mitte von A angeschlossen ist, umfaßt der Kompensationskreis außer B2 nur die Hälfte
der Wicklung A. In diesem Falle setzen sich statt zwei mal sechs Stäbe bloß sechs Stäbe
der Hauptwicklung mit den zwei Stäben der Wicklung B2 zusammen. Die resultierende
Achse der Wicklungen fällt zwar auf die gleiche Seite der Bürstenlinie wie diejenige
von A und B2; ihr Winkel mit der Bürstenlinie
ist aber doppelt so groß, d. h. gleich einer ganzen Nutenteilung statt einer halben.
Die Schaltung (Fig. 3) gestattet daher, den Bürstenwinkel unabhängig vom Kompensationswinkel
zu wählen und gleichwohl den
Motor symmetrisch umzusteuern. Ganz ähnlich erhält man das der Schaltung Fig. 4 entsprechende
vierpolige Wicklungsschema Fig. 4". Der stark ausgezogene Wellenzug, der von
der Klemme C2 ausgeht, entspricht der Wicklungshälfte A1 der Hauptwicklung und umfaßt
drei Nuten pro Pol. Die zweite Wicklungshälfte A2 schließt sich mit drei weiteren
Nuten unmittelbar an die vorige an, entsprechend den gestrichelten Wellenlinien. Die
letzten zwei Nuten endlich entfallen auf die Wicklung B, der in Fig. 4" die dünn ausgezogenen
Wellenzüge entsprechen. Die Wicklungsachsen sind entsprechend den zugehörigen Wicklungen mit gleichen Linienzügen
angedeutet. Man sieht, daß die Achsen der Wicklungszweige A1 .und A.2 um drei Nutenteilungen
gegeneinander verschoben sind und zu beiden Seiten der Bürstenlinie liegen. Die Achse der Wicklung B ist in Quadratur zur
Bürstenlinie (45° in der Figur). Durch ähnliche Überlegungen wie oben erkennt man,
daß die resultierende Achse der Zweige A1, A.2
und B rechts und die Achse des Kompensationskreises A2 mit der Induktionsspule L
links von der Bürstenlinie fällt, und daß somit durch Schema Fig. 4a die für die Kompensation
nötigen Bedingungen ebenfalls erfüllt sind. .
Andererseits kann aber auch der Kompensationskreis unabhängig von der übrigen
Wicklung, d. h. die Kompensationswicklung von der Arbeitswicklung getrennt, angeordnet
werden, z. B. in besondere Nuten, die hinter den Nuten der Arbeitswicklung liegen,
da es ganz gleichgültig ist, in welcher Weise das Resultat der Abdrosselung zustande
kommt, wenn nur die Richtung, nach welcher man abdro.sselt, richtig gewählt wurde. Beiläufig
mag noch erwähnt sein, daß unter Umständen auch einige ins volle Ständerblech
in geeigneter Weise eingelassene Stäbe, die in sich, geschlossen sind, genügen können,
wobei die starke Streuung der Kurzschluß^ stäbe den Induktionswiderstand vertritt. In
letzter Linie kann die Abdrosselung auch rein magnetisch erfolgen, indem man an geeigneten
Punkten den Luftraum etwas vergrößert. Die beiden letzten Anordnungen gestatten,
jedoch für ein und dieselbe Bürstenstellung die Kompensation nur in einer Drehrichtung
und sind im übrigen von nebensächlicher Bedeutung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kompensierter Repulsionsmotor nach Patent 167887, dadurch gekennzeichnet, daß die verteilte Ständerwicklung aus mehreren verschiedenachsigen Teilwicklungen besteht, die unter sich so verbunden sind, daß entsprechend den Winkelbedingungen des Hauptanspruches die resultierenden Achsen der primären Arbeitswicklung einerseits und des Kompensationskreises andererseits auf verschiedene Seiten der Bürstenlinie fallen, wobei die dem Kompensationskreis angehörenden Teile der Ständerwicklung mit der primären Arbeitswicklung zusammenhängen oder auch unabhängig sein können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196020C true DE196020C (de) |
Family
ID=459032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196020D Active DE196020C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196020C (de) |
-
0
- DE DENDAT196020D patent/DE196020C/de active Active
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